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    19 Dezember 2017
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    19 Dezember 2017
    #2
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    für sex bitte hier unterschreiben
     
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    19 Dezember 2017
    #3
    So richtig klar ist mir das Gesetz nicht. Außerdem verstehe ich nicht wirklich, was das denn bringen soll. Eine schriftliche Einverständniserklärung ist ja wohl nicht erforderlich. Eine "mündliche" verändert aber eigentlich nichts, weil gewöhnlich ja keine Zeugen dabei sind. Das läuft doch einfach darauf raus, dass im Zweifelsfall halt einer sagt: "Sie hat doch "ja" gesagt" ...und die andere Person: "Hab ich gar nicht". Was ist dadurch dann gewonnen?
     
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    19 Dezember 2017
    #4
    Für mich mit öfters mal einem ziemlich großen Brett vorm Kopf, eventuell sogar hilfreich :rolleyes:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 19 Dezember 2017 ---
    Prävention gegen Sexualverbrechen nehme ich doch mal stark an? Wobei es dann auch spannend wird, wenn soetwas mal vor Gericht kommen sollte. Denn zu behaupten, es wäre einvernehmlich (bzw. oder auch nicht) gewesen, läuft ja dann auf die Frage hinaus. Da dreht man sich dann ja schon irgendwo im Kreis.
     
  • MrShelby
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    19 Dezember 2017
    #5
    Der linksgrüne Verbotsstaat par exellence. Hätte man sowas vor einem Jahr als Szenario in Europa verlautbart, wäre dies als polemisches Linken-Bashing kommentiert worden. Nun ist es Realität. Und die Hexenjagd geht weiter.

    Ich nehme mal an, dass die "feministische Regierung" immer vom Mann einfordern wird, seine Unschuld beweisen zu müssen. Und wenn nun die Unschuldsvermutung nicht mehr gilt, kommt es dann per se zu Verurteilungen bei Aussage gegen Aussage?
     
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    19 Dezember 2017
    #6
    Das ist natürlich überhaupt nicht polemisch. :tongue:
     
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    19 Dezember 2017
    #7
    Ich finde, hier wurde lediglich formalisiert, was ohnehin gilt.

    Denn was wäre die Alternative? Also, ich selbst habe noch nie einfach sang- und klanglos drauflosgesext, sondern fragte, ob's ok ist. Wie soll man das denn sonst machen?

    Was ganz anderes ist die Frage, ob eine verbale Zu- oder Absage wirklich was bringt, wenn sich zwei vor Gericht gegenueberstehen, und einer luegt. Und da ist das auch nicht anders als jetzt.
     
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  • MrShelby
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    19 Dezember 2017
    #8
    Im Artikel ist die Rede davon, dass Männer ihren Job verloren haben, weil nach Jahrzenten (!) anonym (!) behauptet wurde, dass sie sexuell übergriffig waren. Mit einem Rechtsstaat hat das genau was zu tun?
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Dezember 2017
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    19 Dezember 2017
    #9
    Darf ich dich anschauen ( )
    Darf ich mich neben dich setzen...im Bus ( )
    Darf ich dir in den Mantel helfen ( )
    Darf ich meine Hand auf dein Knie legen...nicht in unmittelbarer Geschlechtsteil-Nähe ( )
    ...
    ...
    Darf ich dir meinen Schwanz (anatomisch korrekt: erigierter Penis) in den Hals stecken und kräftig losrammeln( )

    Na? Wie klingt das?
    Für mich ein bisserl so, als wenn sich Amor gerade selbst den Pfeil in die Brust geschossen hat (tödlich!) und Engelschöre weinen.

    Wie soll das praktisch funktionieren? Nur noch unter vereidigten Zeugen?
    Schriftlich?
    Mit Notar und Rechtsanwälten am Bett (weil, kann ja mißverständlich oder lückenhaft formuliert sein)?

    Also, ich schätze ja die Schweden für einiges.....aber was das da angeht, haben die irgendwas ganz ungesundes, halluzinogenes in ihre Koettbullar und Lingonsylt gehabt. Von mir aus (mit erwartetem Einverständnis Jansons) auch im Jansons frestelse:rolleyes:.

    Ja...wenn man flirtet, sollte man auf eine eindeutige Reaktion des Flirt-Partners/-Partnerin warten, bevor man irgendwas in irgendwelchen Körperöffungen versenkt. Vorher sollte man auch nur bei gegenseitigem Interesse weitermachen. Aber wtf denken die sich da das Schwert der Gesetze weiter abnutzen zu wollen, die Geichte zu belasten und die Gesellschaft weiter mit spalten zu wollen???
     
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    19 Dezember 2017
    #10
    Das Gesetz an sich hebelt ja nicht die Unschuldsvermutung aus.

    Mit dem Arbeitsrecht in Schweden kenne ich mich nicht aus; dass einem nach Jahrzehnten eine anonyme Behauptung den Job kosten kann, finde ich fragwürdig. Was waren das denn für Männer? Sicherlich nicht Hinz und Kunz.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Dezember 2017
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    19 Dezember 2017
    #11
    Gibt es doch schon.
    Siehe USA, der Mutter der #metoo-Bewegung. Es werden einfach Beschuldigungen geäussert über möglicherweise-Verbrechen, die teilweise Jahrzehnte zurückliegen...und noch vor jeder Gerichtsbarkeit werden die Beschuldigten gnadenlos abgesägt.
    Im Zweifel für den Angeklagten?
    -Mitnichten! Es geht ja um Misbrauch!:cautious:
     
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    19 Dezember 2017
    #12
    So oder so erwarte ich ein deutliches "ja" davor - kann aber auch non-verbal sein.
     
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    19 Dezember 2017
    #13
    Teilweise schon. Weil es dazu schon taugt, Anschuldigungen in die Gerichte zu tragen, die sonst (teilweise zu Recht) nie dort landen würden.
    Manche beschuldigten Menschen werden dann auch sich selbst hinterfragen, ob sie in der Situation hätten klarer agieren müssen. Möglicherweise auch zu Unrecht.
    Und ziehen wir da mal so Fälle wie Kachelmann heran.....wird es unweigerlich Fehlentscheidungen geben überhaupt sowas erst zu Gericht kommen zu lassen. Mit teilweise katastrophalen Konsequenzen für zu Unrecht beschuldigte.
     
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    19 Dezember 2017
    #14
    Wasser auf die Mühlen der MGTOW-Bewegung. Wir sollten sehr schnell und intensiv an der Gentechnik arbeiten, bzw. Nachwuchs aus dem Reagenzglas. Alternativ und/oder aditiv lebensverlängernde Maßnahmen, dass Nachwuchs obsolet macht. So hat Europa vllt. eine Chance.
     
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    #15
    Das Ganze hat auch eine Kehrseite:
    Nehmen wir an, ich unterschreibe bei einem netten Herrn vorher so ein Formular, dass ich mit dem Sex einverstanden bin.
    Was ist denn, wenn ich mich währenddessen doch umentscheide? Was ist, wenn er Dinge mit mir macht, die ich nicht will? Habe ich dann gar keine Handhabung mehr, weil er ja meine Unterschrift hat?

    Ich finde diesen Vorstoß bedenklich. Wirklich geholfen ist damit ja niemandem.
     
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  • MrShelby
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    19 Dezember 2017
    #16
    Spiet das eine Rolle? Vor dem (Arbeits)Recht sollten doch alle gleich sein. Oder befürwortest du eine negative Sonderbehandlung für erfolgreiche heterosexuelle Männer?
     
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  • Demetra
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    19 Dezember 2017
    #17
    In der Tanzschule und beim Ausgehen lernt man bereits in jungen Jahren, dass man jemanden auffordert, wenn man ohne Probleme tanzen will und die andere Person nicht einfach auf die Tanzfläche zerrt.

    Wieso es aber so ein Drama ist, das Einverständnis beim Sex kurz zu klären, verstehe ich nicht.
     
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    19 Dezember 2017
    #18
    falls das durchkommt - hilft das vor allem männern. da kann frau, später nicht mehr sagen, sie wollte es doch nicht, oder wurde vergewaltigt. siehe kachelmann usw. oder gina lisa lofink. mir ist jedenfalls nichts bekannt, wo sowas schon mal ein mann gemacht hätte, also die frau angezeigt, die ihn vergewaltigt hat. und völlig egal ob kachelman und co. unschuldig sind, oder nicht, ihr leben ist im arsch. mit so nem wisch hat man wenigstens was in der hand.

    aber wenn man dann später doch kein sex mehr will - muss man den vertrag ja auch wieder kündigen können.
     
  • DaMax
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    19 Dezember 2017
    #19
    mir ist es nur einmal passiert, das ich nicht aus der situation gehandelt habe sondern mich explizit versichert habe, ob sie es auch will.
    Junge war die luft schnell raus. Dagegen hat ein Luftballon in den man ne Nadel schiebt ein vergleichsweise langes Leben.

    Ich kann die Intesnion verstehen, aber wirklich durchdacht ist es nicht. In meinen Augen eine Regelung, die zum einen absolut nicht handhabbar ist und zum anderen nur weitere Unsicherheit schafft.

    Wie ist das denn, wenn man nun doch einfach so, im Eifer des Gefechts Sex hatte? Muss man sich im nachhinein 20 Jahre Sorgen, ob man noch Ärger bekommt weil man keinen Muttischein dafür hatte?

    und welchen Wert bringt dieses Papier? Wie ja oben schon geschrieben wurde? was ist wenn man sich umentscheidet?

    In meinen Augen ein absolut nutzloses Gesetz, welches nur Angst und Unsicherheit schürt
     
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    19 Dezember 2017
    #20
    Ich bin sehr unschlüssig, ob da nicht über's Ziel hinausgeschossen wird und ob am Ende wirklich jemand damit geschützt wird.
    Wer ohnehin unsicher ist, der traut sich bei solchen Regelungen doch irgendwie kaum noch Eigeninitiative zu. Wer schon nur rumstottert, stammelt jetzt verschreckt vor jeder Berührung ein "Darf ich...?"
    Auch mit der Tatsache, dass man seine Meinung ja auch ändern könnte, sehe ich das kritisch. Wie eng bin ich dann plötzlich an meine Zustimmung gebunden, wenn die gesetzlich verwertbar ist? Muss ich nicht jederzeit "nein" sagen können? Wie viel Gültigkeit hat das noch, wenn ich doch vorher deutlich zugestimmt habe? Wenn es feministisch gedacht ist, ist es doch eher ein Eigentor.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Dezember 2017
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