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Die Zeit

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von sulana, 9 Februar 2004.

  1. sulana
    Gast
    0
    Was ist eigentlich die Zeit?
    Ist sie ein Monster?
    Ein Feind?
    Ein Freund?

    Sie kann schmerzen
    aber auch Freude bereiten.
    Sie kann helfen
    aber auch schaden.

    Als Mensch durchschreitet man sie,
    denkt sie zu beherrschen,
    doch…beherrscht sie in Wahrheit nicht uns?

    Sie ist bei uns, jeden Tag;
    begleitet uns, führt uns,
    hält uns jedoch ebenso oft die Klinge an den Hals.

    Sie fängt uns auf
    und stößt uns wieder weg.
    Sie erinnert uns an die Vergangenheit,
    und bereitet uns auf die Zukunft vor.

    Jeden Tag lassen wir uns auf ihren Wellen tragen,
    doch vergessen wir, dass wir ebenso gut in ihr ertrinken können.
    Doch…sollte man deshalb das Wasser meiden?
    Sich nur ins seichte Wasser trauen?

    Oder ist sie vielleicht eine geschmeidige Stute,
    welches uns furchtlos überall hin tragen kann?
    Oder ein widerspenstiger Hengst,
    welcher uns bei der erst besten Gelegenheit abwirft?

    Die Antwort…bleibt jedem selbst überlassen….
     
    #1
    sulana, 9 Februar 2004
  2. AbelsBruder
    0
    KAIN:
    Was denn nun…

    HERR DER ZEIT:
    (Taschenuhr in der Hand)
    Ich grüße dich.

    KAIN:
    (stolpert zurück)
    Und wer bist du?
    Wieder ein Gegner meinerseits?

    HERR DER ZEIT:
    Du willst wissen wer ich bin?
    Nun… Ein Rätsel soll es dir erklärn.

    Ich bin vergänglich
    Wie ein jeder deiner Welt
    Ich bin unendlich
    Wie der Raum hinter dem Himmelszelt

    Was ich bin, ist niemals klar
    Was früher, längst nicht wahr
    Was ich werde, will ich meiden
    Dir zu sagen, zu beschreiben

    Ein Herr bin ich
    Worüber, ist des Rätsels Sinn
    Zum Diener wähl ich dich
    Wirst du denn wissen wer ich bin?


    KAIN:
    Du bist der Herr über Unendlichkeit
    Und jener auch der Ewigkeit
    Redst hier über Vergangenheit
    Sag mir, glaubst du, du bist die Wirklichkeit?

    Hör zu, denn das was du, ist jenes was ich meid
    An dich zu glauben war ich nie bereit
    Und das was wohl aus dir entstünde
    Gibt mir niemals gute Gründe

    Für mich bist du ein frevelhaftes Wesen
    Nichts nach dem es lohnt zu leben
    An dich gebunden ist der Mensch ein Sklave
    Und ich, ja ich, ich glaub an meine Gabe


    HERR DER ZEIT:
    So sag mir kleiner Mann der großen Worte
    Wer bist du, der mich hier bespuckt mit Tönen
    Was treibt dich hier an diesen Orte?
    Dich der an allem Guten zweifelt, allem Schönen


    KAIN:
    Ich bin der Suchende
    Der baldigst Wissende
    Ich bin der, der Licht erkennen will

    HERR DER ZEIT:
    Und du glaubst, dass ich dir deinen Wunsch erfüll?

    KAIN:
    Es ist kein Wunsch, das Wissen ists.

    HERR DER ZEIT:
    Es ist ein Wunsch
    Denn wissen tust du nichts

    KAIN:
    Was ist schon wissen, wenn nicht fühlen
    Was schon Wahrheit wenn wir sie nicht spüren
    Du weißt nur das was dein Sein dir einst beschert
    Doch ich kann fühlen wenn ich weiß was mich begehrt.
    (ab)
     
    #2
    AbelsBruder, 9 Februar 2004

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