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Dieses Dominanz- und Selbstvertrauen-Blabla...

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Luc, 28 November 2009.

  1. Luc
    Luc (29)
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    nicht angegeben
    Hey, ich habe einen super beitrag gefunden. :grin: Das ist von einer Frau aus einem anderen Forum.
    Denkst ihr genau so oder eher nicht?

    Es geht nicht darum, sich von seiner unfähigen Seite zu präsentieren. Sondern stets, dass vielleicht schon beim ersten Kennenlernen schon enige Ängste und "Mängel" zugegeben werden.

    Ich persönlich finde das wäre die absolute "A und O" - Einstellung. :grin:
     
    #1
    Luc, 28 November 2009
  2. User 72148
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    vergeben und glücklich
    Ja, ich stimme dem zu :zwinker:
     
    #2
    User 72148, 28 November 2009
  3. MsThreepwood
    2.424
    Natürlich sollte man auch zu Schwächen stehen können - nur muss man diese nicht ständig nach Außen tragen. Es ist nun mal ein Unterschied, ob jemand mit Familie, Freunden oder dem Partner über solche Dinge redet oder ob man sich mit den Worten: "Hallo ich bin der Klaus, und achja, ich bin schrecklich ängstlich!" vorstellt, um es mal überspitzt auszudrücken.

    Ein Mensch, der sich seiner Ängste, Fehler, Unsicherheiten etc. bewusst ist, ist mir auf jeden Fall lieber als jemand der meint über alles erhaben zu sein und damit diese negativen Dinge unterdrückt. Das Zugestehen von Schwäche zeugt zumindest von Selbstreflexion, jedoch bin ich auch der Meinung, dass man diese Ängste angehen und in einem gewissen Maße besiegen sollte.

    Denn nur dazu zu stehen reicht mir irgendwo nicht. Weder bei mir selbst, noch bei anderen. Einfach dazu zu stehen, hat etwas von Resignation und das finde ich eher unattraktiv :zwinker: Auf den ersten Blick muss ein Mann oder eine Frau für mich schon eher ein starker und selbstbewusster Mensch sein. Dass niemand über alles erhaben hat und jeder einmal schwach sein kann (und auch sein können muss) ist mir durchaus bewusst. Der erste Eindruck ist jedoch oft entscheidend und da finde ich die Version "über allem stehen" besser als "extreme schwäche und unsicherheit zeigen".
     
    #3
    MsThreepwood, 28 November 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 2
  4. Shiny Flame
    Beiträge füllen Bücher
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    Verlobt
    Ich glaub, bei dem Satz ging es auch nicht um "Hallo, ich bin der Klaus", daher stimme ich dem Ausgangssatz einfach mal zu.
     
    #4
    Shiny Flame, 28 November 2009
  5. Luc
    Luc (29)
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    nicht angegeben
    Also muss er doch dominant sein und darf keine Schwächen haben, und wenn er die hat, sofort angehen, befohr er sich zum Beispiel dir nähern darf?

    Ich meinte vielleicht ein Mann, der wenn man ihn kennenlernt sagt: "Hey, irgendwie hab ich voll Angst vor meinem Chef, weil..." oder irgendwie sowas. Ich meine, Männer sind auch nur Menschen...

    Nein, es geht sicherlich nicht um "Hallo, ich bin der Klaus und ich bin impotent oder ich hab noch nie eine Freundin geschweige denn Sex gehabt usw".
     
    #5
    Luc, 28 November 2009
  6. User 15848
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    nicht angegeben
    Da gehts jedenfalls für mich weniger darum, eine Schwäche zu HABEN - wenn er keine hat, super für mich! - sondern um Ehrlichkeit. Erstens muss er unbedingt ehrlich zu sich selbst sein, sonst kann ich ihn zu absolut nichts brauchen, zweitens ehrlich zu mir, sonst interessiert es mich nicht, drittens zu allen anderen, da hab ich persönlich hohe Ansprüche. Und ja, das erfordert vom ersten bis zum dritten ganz schön viel "Größe" oder "Selbstbewusstsein" (wörtlich und übertragen), aber unter diesen Umständen ist es mir dann trotzdem lieber, wenn er eher weniger als mehr Schwächen hat :zwinker:
     
    #6
    User 15848, 28 November 2009
  7. MsThreepwood
    2.424

    Ich nehme mal an, du meinst mich mit dem Beitrag :zwinker:

    Doch, ein Mann darf wie gesagt Schwächen haben. Nur er sollte sie nicht ständig zeigen. Man muss auch nicht alle Fehler und Schwächen beseitigen, manches davon finde ich vielleicht sogar ganz nett. Aber jemand, der zB Angst vorm Chef hat, wäre mir irgendwo suspekt :ratlos: Vor allem, wenn er es gleich beim Kennenlernen erwähnt :zwinker:

    Im Laufe der Beziehungs-Anbahnung lernt man ja zwangsläufig auch die Schwächen und Ängste eines Menschen kennen, deshalb muss man damit meiner Meinung nach nicht hausieren gehen.

    Das selbe gilt für mich übrigens auch für Frauen, hat also nichts mit "Männer sind auch nur Menschen" zu tun :zwinker:
     
    #7
    MsThreepwood, 28 November 2009
  8. MrShelby
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    Ich nehme stark an, dass weder Männer noch Frauen beim Kennenlernen sonderlich heiß darauf sind, dem/der anderen erstmal auf die Nase zu binden, was man selber so alles nicht kann. Das wäre ja so, als würde mir ein Verkäufer 10 Gründe nennen, warum ich mir doch bitte bei ihm nichts kaufen soll. "Steh zu deinen Schwächen" hört sich im allgemeinen eher nach Sonntagsrede an, die tendenziell realitätsuntauglich ist. Natürlich kann man bei schwierigen Einzelsituationen über seine Zweifel reden, und andere Meinungen einholen, klar. Aber sich von seiner "unfähigen" Seite zu präsentieren, wird einem wohl wenige Verehrerinnen bringen...
     
    #8
    MrShelby, 28 November 2009
  9. User 88899
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    vergeben und glücklich
    KLar, wer immer und überall souverän ist, der schüchtert mich eher ein, denn dann trau ich mich ja kaum, meine ganzen Ägnste und Unsicherheiten zu präsentieren. Und er würde sich wohl auch schwer tun, das nachzuvollziehen.
    Mein Freund ist nach außen hin sehr selbstbeusst und souverän. Aber er hat auch Unsicherheiten, die er aber gar nicht gerne zugibt. Umso schäner finde ich es, wenn ers mir "gesteht", wenn er bei bestimmten Situationen ziemlich schiss hatte. Er kann das super überspielen, aber ich finds gut, wenn er mir dann sagt, wies teilweise wirklich in ihm aussieht. Das schafft Vertrauen, es ist menschlich, es zeigt mir, dass er sensibel ist und es ist manchmal auch ganz schön, wenn ICH diejenige bin, die ihn aufbaut. Es wäre befremdlich für mich, wenn immer nur ein Partner die Oberhand hat, ich brauch schon beide Seiten.
     
    #9
    User 88899, 28 November 2009
  10. Luc
    Luc (29)
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    Off-Topic:
    Ich hab bei meinem Anfangspost noch was zugefügt, weil ich feststelle, dass mich einige nicht wiirklich verstanden haben. :zwinker:
     
    #10
    Luc, 28 November 2009
  11. MrShelby
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    Warum genau soll jemand am Anfang schon eigene "Defizite" zugeben? Wer als Mann oder Frau sofort mal zugibt, im Bett eher gehemmt zu sein, Angst vor Neuem etc. zu haben, wird sicher schnell erleben, dass sich die Gegenseite in der Bar/im Club zügig bei der Konkurrenz umsieht.
    Es geht hier ums Kennenlernen, und somit sollte man doch Dinge liefern, die FÜR einen sprechen, und nicht gegen einen. Werbung in eigener Sache eben. Wenn ich eine Frau treffe, suche ich doch keine Therapeutin, der ich mein Herz ausschütten kann...(viele Frauen würden sich da auch bedanken...)
     
    #11
    MrShelby, 28 November 2009
  12. User 85539
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    wenn ich einen Mann kennenlerne und er sich IMMER total cool gibt und so tut als wenn er über allem drüber stehe, dann find ich das schon sehr suspekt.
    er sollte jetzt auch nicht total verschüchtert und verängstigt sein, aber ich finde es durchaus sympatisch, wenn ich merke, dass er bei den ersten Treffen etwas nervös ist :smile:
     
    #12
    User 85539, 28 November 2009
  13. User 91095
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    nicht angegeben
    Ängste, Mängel? Nun ja, kommt drauf an. Schwächen hat jeder und ich finde, es zeugt durchaus von Größe, wenn man dazu steht. Ich hab's gern, wenn der Mann nicht penibel darauf achtet, alle Unsicherheitsfaktoren aus dem Weg zu räumen und sich perfekt zu zeigen versucht (das merkt man auch. Und es gibt niemanden, der keine Schwächen hat). Wenn der Mann immer ständig alles überspielt, macht er es nämlich auch für mich schwierig, mich ihm zu öffnen (und damit hab ich sowieso immer Probleme). Für eine anonyme Bettgeschichte ok, aber für was Längerfristiges ungeeignet. Wenn der Mann offen zu seinen Schwächen steht und ich sehe, dass er damit umgehen kann oder an ihnen arbeitet, ist das ehrlich, menschlich und selbstbewusst. Trägt durchaus zum Attraktionsgrad bei (aber natürlich kommt es auch auf die Art der Schwäche an. Da kann es natürlich auch Abturner geben, die man nicht gleich beim ersten Treffen dem anderen auf die Nase binden sollte).

    edit: natürlich ist es auch wichtig, wie er seine Schwächen einführt oder von ihnen redet (z.B. wenn's grad zur Situation passt beiläufig erwähnen. Muss nicht sein, stört aber dann auch nicht). Ich hab keine Lust vollgeheult zu werden oder beim ersten Treffen 3 Stunden über seine seelischen Probleme zu reden (beides schon erlebt). Zuviel Offenheit diesbezüglich ist kontraproduktiv, wenn man eine amouröse Beziehung als Ziel hat.
     
    #13
    User 91095, 28 November 2009
  14. donmartin
    Gast
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    100% ige Zustimmung.

    Vertraut man jemanden, weiß man, das derjenige/diejenige eine Schwäche oder Makel nicht zum Anlass nimmt, diese auszunutzen.
    Von dieser Art Menschen gibt es leider genug.

    Natürlich sollte Man(n) und auch Frau Schwächen nicht so überspielen, das dem Anderen dann alles aus dem Gesicht fällt , wenn man sich dann etwas näher kennen lernt.

    Es ist also eine Gratwanderung. Die Lage richtig einzuschätzen und das jeweilig Richtige zu tun - das kann nur, wer als Erstes SEINE Schwächen kennt und bereit ist, sich und anderen Fehler einzugestehen.

    Anderen Fehler und Schwächen zuzugestehen, Realistich sein und Wissen, dass hinter jeder "harten Schale ein weicher Kern" stecken kann, lässt doch etwas Selbstvertrauen und Bewusstsein nach Aussen erscheinen.


    Das hat aber eigentlich nichts mit "Unsicherheiten und Ängsten" zu tun.

    Unsicherheiten kann man leicht überspielen und sind meist schlimmer in der eigenen Wahrnehmung (vor vielen Menschen nen Vortrag halten).
    Es kann ja auch fördernd sein, wenn man "Unsicher" ist und vor sich hinstammelt, wenn einem endlich die Angebetete gegenüber steht....:zwinker:
    Aber auch hier gilt, nur wer sich selber bewusst ist wann oder wo man Unsicher ist, und daran arbeitet hat eine gewisse "Charakterliche Größe" als derjenige, der von vorneherein sagt "Das kann ich nicht das mach ich nicht".

    Ängste hat auch jeder Mensch und die können einem schwer zu Schaffen machen. "Angst" muss man nicht "Zugeben". MAn arbeitet daran und redet darüber. Man zeigt sie, weil sie Schützt.
    Auch hier: Manchmal ist es besser, ein Angsthase zu sein, als der Held, der sich die Hosen voll macht, das aber nicht zeigt.

    Alles sind Dinge, die jeder mit sich zu klären hat. Dadurch kommt man garnicht erst in die LAge, etwas zuzugeben, anderen Schwäche zu zeigen und Angst zu haben diese könnten mangels Selbstvertrauen ausgenutzt werden.

    Das ist eine Art Größe, Charakter. Das was einen Menschen eben ausmacht.
     
    #14
    donmartin, 28 November 2009
  15. Mìa Culpa
    Gast
    0
    ....
     
    #15
    Mìa Culpa, 28 November 2009
  16. User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    Ich würde jetzt auch nicht grade beim ersten Date der Dame alle meine vorstellbaren Schwächen präsentieren. So blöd es klingt: Werbung macht man erstmal mit seinen Vorzügen. Das heißt aber nicht, dass man sich in die andere Richtung verstellen muss - oder der Dame etwas vormachen.

    Wenn aus Nervosität eine wie auch immer geartete Panne entsteht oder wenn eine konkrete Frage in die Richtung kommt, ist es sicher kein Weltuntergang sondern menschlich und richtig zu seinen Schwächen zu stehen und authentisch zu bleiben - und wie es ankommt ist meistens abhängig davon, wie man damit umgeht. Verschüchtert entschuldigendes Verhalten wäre vermutlich eher schwierig, ein augenblinzelndes "Mei, so bin ich halt, bin ja auch nur ein Mensch" als Attitüde kann aber durchaus charmant und stark wirken.

    Kurz: wenn Deine Schwächen Dir nicht peinlich sind und Du natürlich und selbstbewußt damit umgehst, ist das in meinen Augen schon wieder Stärke - Bewußt rauskehren würde ich sie in der allerersten Kennenlern-Phase trotzdem nicht unbedingt.
     
    #16
    User 10802, 28 November 2009
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  17. Halcyon Days
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    11
    Single
    Mein Political Correctness-Radar schlägt Alarm...

    Jaja, die smarten Weibchen, die sich nie im Leben von einem Mann blenden lassen... welche Frau behauptet das nicht von sich? Und wieviele Blender haben trotzdem (oder gerade deswegen?) Erfolg?

    Wer Tipps zum Finden einer Frau braucht, der sollte auf eines nicht hören: Frauen.

    Mal ganz abgesehen davon:
    Ich denke 90% aller Stärken oder Schwächen offenbaren sich bei einem Menschen, ohne dass er den Mund dafür aufmachen muss....
     
    #17
    Halcyon Days, 28 November 2009
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  18. Analytiker
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Mmh. Ich bin in so einer Phase, wo ich (beim 6. Date) mit meiner Traumfrau allmählich über unsere Schwächen gesprochen habe, wobei sie angefangen hat. Sie schien Angst davor zu haben, dass ihre Probleme mich abschrecken, seit wir darüber geredet haben, und ich immer noch da bin, scheint alles viel entspannter zu sein. Hätte ich nicht gedacht. Ich habe mich von einer verletzlichen Seite gezeigt und sie auch und das schien bei uns beiden Vertrauen aufgebaut zu haben. Allerdings bei den ersten paar Treffen hätte man es nicht machen sollen und sie hat mir einige Dinge wohl auch eher bewusst verschwiegen, bzw. war ausweichend.
     
    #18
    Analytiker, 28 November 2009
  19. Ich weiss nicht, was Selbstvertrauen damit zu tun hat, über allem zu stehen.
    Und nur weil man über vielem steht, heissts nicht, dass es eben nicht so ist.

    Es ist durchaus unwarscheinlich, dass man über allem steht, aber dass es Leute gibt, die wirklich über sehr viele Dingen stehen und das ist dann nicht nur eine Fassade.
     
    #19
    Chosylämmchen, 28 November 2009
  20. diskuswerfer85
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    Ich denke es kommt darauf an. Am anfang ist es nat. schon sinnvoll sich von seiner guten seite zu präsentieren. Da ständig von schwächen zu erzählen ist sicher kontraproduktiv.

    Allerdings muss man IMO auch nicht perfekt sein. Wenn man humorvoll und selbstbewusst zu kleinen schwächen steht(nach dem motto ich bin so aber ich bin trotzdem cool:smile:) kann das durchaus attraktiv sein. Was garnicht geht ist ein jammern oder resignierendes(ich find ja eh kein bla bla) verhalten.
     
    #20
    diskuswerfer85, 29 November 2009

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