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Diskussionen führen / Streits vermeiden bei verschiedenen Einstellungen oder Meinunge

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Neko-Neko, 24 März 2009.

  1. Neko-Neko
    Neko-Neko (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Und wenn ja, wie?
    hattet ihr mal diskussionen mit jemandem, der eine völlig andere ansicht hatte als ihr selbst und konntet ihn von eurer meinung überzeugen, oder war es zumindest möglich einen Kompromiss zu finden?
    Wie gewinnt man Diskussionen und wie findet man Komprommisse?
    habt ihr vllt sogar beispiele mit welchen argumenten ihr welche diskussionen gewonnen habt?

    Wann und wieso entwickelt sich eine Diskussion zu einem Streit?

    Wie kann man das vermeiden?

    Was, wenn der Diskussionspartner unsachlich oder persönlich angreifend wird?

    Was, wenn wichtige Argumente einfach überhört werden?
     
    #1
    Neko-Neko, 24 März 2009
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    2.618
    Verheiratet
    Ich führe täglich mehrere Diskussionen, ich streite selten. Ich diskutiere über Politik und Wirtschaft, über Religion, die Rolle von Frau und Mann, Kindererziehung, Sex, Sport, Bücher, Kinofilme, Ausstellungen, Theaterstücke und alles andere erdenkliche, worüber zwei Ansichten unterschiedlichster Art aufeinander treffen können. Manchmal überzeugt mich mein Diskussionspartner, manchmal überzeuge ich ihn, manchmal kommt es zu einem Kompromiss und manchmal einigt man sich darauf, keine Einigung zu finden.

    Diskussionen gewinnt man, indem man die Wahrheit mit Fakten unterlegen kann, redegewandt ist / eine gute Rhetorik beherrscht, klar und verständlich spricht, überzeugende Argumente bringt und viel Hintergrundwissen und Allgemeinbildung besitzt.

    Für einen Kompromiss braucht es das alles, die Bereitschaft nachzugeben und Einsicht.

    Ein Streit beginnt, wenn beide uneinsichtig sind, sich nicht gegenseitig zuhören, sondern unterbrechen, wenn beide auf ihrer Meinung beharren, nicht auf den anderen zugehen, sich nicht mehr mit Worten zu helfen wissen und stattdessen die Lautstärke ihrer Stimme erheben. Vermeiden lässt sich das, indem man einem alten Sprichwort folgt: Der Klügere gibt nach. Man muss dem anderen nicht zustimmen, aber man kann ihm aus dem Weg gehen und beiden Zeit geben, über ihren Streit nachzudenken und darüber zu reflektieren.
     
    #2
    xoxo, 24 März 2009
  3. User 18780
    User 18780 (33)
    Meistens hier zu finden
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    22
    Verheiratet
    Kann man Diskussionen denn "gewinnen?

    Wenn es um eine Tatsachendiskussion geht, kann man sein gegenüber davon überzeugen, selbst besser bescheid zu wissen, indem man ihm die Tatsache näher erläutern kann und fakten kennt.

    Geht es um eine Diskussion über Ansichten und Meinungen, kann eine Diskussion ja nicht mehr sein als ein Austausch der Ansichten und Meinungen, gepaart mit einem Denkanstoß an den anderen, seine Ansicht oderMeinugn evtl nochmals zu überdenken.


    Wichtig ist wohl immer, auch andere Ansichten akzeptieren zu können, und sich von Tatsachen überzeugen zu lassen, wenn man selbst doch falsches "wissen" zum Thema hat.
    Deshalb finde ich es noch viel wichtiger (als das "gewinnen" einer diskussion), Diskussionen "friedlich" zu beenden, auch wenn man nicht auf einen nenner kommt.
    Diskutieren heißt ja nicht, dass am ende einer Tot vom Duell getragen wird :engel:
     
    #3
    User 18780, 24 März 2009
  4. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
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    298
    1.137
    Verheiratet
    :grin: Gestern erst hatten mein Freund eine Diskussion. Ich habe seine Sichtweise absolut nicht verstanden. Konnte ihn leider nicht davon überzeugen meine Sichtweise zu dem Thema zu verstehen. Aber gestritten haben wir deßwegen nicht.
     
    #4
    capricorn84, 24 März 2009
  5. User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.083
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    4.777
    nicht angegeben
    Diskussionen dieser Art hatte ich schon jede Menge. Ist aber auch die Frage auf welche Art von Diskussion Du hinaus willst. Geht's Dir a) um ernsthafte Interessenkonflikte oder b) um Gedankenaustausch zu einem Thema, zu dem man verschiedene Meinungen hat?

    Bei a) war es meistens möglich, gute Kompromisse zu finden. Ab und an hab ich auch einfach "gewonnen". Sehr selten auch mal verloren, aber die Fähigkeit einzusehen, dass man auch mal selbst falsch liegt sollte man auch entwickeln.

    Bei b) ist für mich der Weg das Ziel, da geht's darum andere Sichtweisen kennenzulernen und verstehen, eigene Standpunkte zu überprüfen und meine Meinung zu vertreten - das kann sehr viel Spaß machen und den eigenen Horizont erweitern.

    Ich nehm mal an Dir geht's um a) :zwinker:

    Ich denke in solchen Fällen geht's mehr um die Kompromißfindung als um Sieg oder Niederlage. Wer keinen Millimeter von seinem Standpunkt abrückt wird selten wirklich Erfolg haben - oder die eine Diskussion "gewinnen" und den "großen Krieg" verlieren... :zwinker:

    Ich versuche in Diskussionen normalerweise erstmal den Standpunkt meines Gegenübers zu verstehen und ihn dazu zu bringen, dass er meinen versteht. Zuhören ist da genauso wichtig wie für sich einzustehen. Dann sucht man eben nach Berührungspunkten und Möglichkeiten, mit denen beide Parteien leben können. Sachliche Argumentationen zusammen mit dem Versuch dem anderen klarzumachen, wie man sich in der fraglichen Problemsituation fühlt, sind das A und O.


    Und wenn ich meinen Gegenüber verstehe, kann ich wesentlich effektiver und sachlicher Argumentieren, als wenn ich alles mit Röhrenblick aus meiner Position sehe. :cool1: Ein gutes Mittel ist dann auch, dem gegenüber ab und an zu signalisieren wo man ihn versteht und ihm ab und an auf Nebenkriegsschauplätzen zuzustimmen und entgegenzukommen - konzentrier Dich auf das was Dir wirklich wichtig ist.

    Wenn ich merke dass er unsachlich argumentiert und nur auf seinem Standpunkt verharrt, nehm ich ihn solange argumentativ auseinander, bis er merkt, dass er so nicht weiterkommt. :-D

    DAS würde den Rahmen sprengen. Für was für ein Diskussionsthema, denn? Aufgabenteilung im Haushalt? :-D

    Wenn man nicht ruhig und sachlich bleibt, das Problem aus den Augen verliert, aus allem eine Grundsatzdiskussion macht und Totschlagargumente benutzt. Wenn man Null Kompromißbereitschaft zeigt. Manchmal sollte man auch versuchen weniger in die Worte des anderen hineininterpretieren.

    Dann weise ich darauf hin. Wenn nicht darauf reagiert wird, breche ich die Diskussion für den Moment ab. Manchmal müssen sich auch einfach wieder die Gemüter abkühlen und manchmal die Argumente Zeit sich zu setzen und überdacht zu werden. Nicht jeder ist Schnelldenker! :-D

    Dann werden sie "umverpackt", wiederholt und evtl. besser erklärt, bis darauf reagiert wird.
     
    #5
    User 10802, 24 März 2009

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