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dominant/devot in der Beziehung

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Silberfischchen, 5 Oktober 2009.

  1. Silberfischchen
    Sorgt für Gesprächsstoff
    1
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    Single
    Hallo zusammen, ich hätte da ne Frage, die mirgerade auf der Seele brennt...

    Beiträge mit dem Titel dominant/devot gibts hier ja viele. (Ja, ich hab die Suchfunktion benutzt :zwinker: ) Bin leider trotzdem nicht fündig geworden...
    Meine Frage bezieht sich nämlich weniger auf dominant/devot beim Sex, sondern in der gesamten Beziehung...

    Nun zu meiner Frage:
    Stehen dominante Männer auf eher devote Frauen, die sich gerne "führen" lassen (was NICHT heißen soll, dass sie keine eigene Meinung hat, sondern, dass sie seine "Authorität" anerkennt und eher nachgibt).
    Oder ist es so (wie ich vermute), dass dominante Männer dominante Frauen bevorzugen, bei denen sie auf ordentlich Widerstand stoßen, sodass "Feuer" in die Beziehung kommt??

    Mit dominant meine ich hier NICHT irgendwelche BDSM-Spiele, oder "schwache" Männer, die ein Problem mit ihrem Ego haben, sich nicht an dominante Frauen herantrauen und sich gezielt unsichere Frauen ohne Selbstvertrauen suchen, um ihre (hinter Machogehabe) versteckten Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren.
    Das meine ich NICHT damit!!!

    Was ich meine sind Männer mit starkem Selbstwertgefühl, sicherem, souveränem Auftreten, willensstark und von Natur aus tonangebend, der sich seiner "Überlegenheit" bewusst ist und es nicht nötig hat, diese ständig unter Beweis zu stellen.
    Dem es gefällt, wenn die Dinge nach seinem Kopf laufen und der keine Konflikte scheut. Dominant eben.

    Nun, ich hoffe, hier gibt es ein paar Leute, die sich darin wiederfinden, oder schon ihre Erfahrungen gesammelt haben und mir weiterhelfen können.
    Möchten solche Männer eine devote Frau?
    (damit meine ich kein verängstigtes, willenloses Hämchen, sondern eine Frau, durchaus selbstbewusst, die sich gerne "führen" lässt und seine Authorität anerkennt, ihm auch einen gewissen Gehorsam entgegenbringt, da sie sich damit wohl fühlt und dies in gewisser Weise auch als erotisch empfindet.)
    Oder brauchen dominante Männer Widerstand durch eine dominante Frau?

    Habe übrigens einen Link gefunden, wo dieses "Machtgefälle" in der Beziehung, das ich meine, gut widergegeben wird:
    Könnte diese Partnerschaft für dich sein?

    Freue mich auf eure Antworten.
    Vielen dank schonmal!!!
     
    #1
    Silberfischchen, 5 Oktober 2009
  2. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    218
    254
    Single
    hmm.. ich kann jetz nur von mir bzw meiner erfahrung nach sprechen.

    ich bin definitiv dominant und brauche auch so einen partner... also einen, der dominanter is als ich
    (alles andere langweilt mich mit der zeit)
    und ich hab die erfahrung gemacht, dass wirklich dominanter männer lieber dominante frauen wollen.
    einfach weil sie einen gegenpart brauchen, der ihnen standhält.

    aber das is, wie gesagt, nur meine erfahrung, dit heißt nich, dass dit bei allen so is
     
    #2
    Beastie, 5 Oktober 2009
  3. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Ich glaube nicht, dass irgendjemand sagen kann, damoniante Männer stehen auf dominante Frauen oder dominante Männer stehen auf devote Frauen. Ich hoffe sehr, dass sich alle darin einig sind, dass das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Manche mögen eine domiante Frau an ihrer Seite, weil beide davon profitieren, wenn sie sich pushen und ein Machtkampf in der Beziehung okay ist, andere wollen das eben nicht und sind zufriedener mit einer Frau, die auch mal nachgibt und nicht jede Meinungsverschiedenheit in einem Streit endet.
     
    #3
    xoxo, 5 Oktober 2009
  4. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    168
    395
    Verheiratet
    in unserer partnerschaft verläuft das miteinander eigentlich partnerschaftlich.
    ich halte mich nicht für übermäßig dominant und meine frau auch nicht für übermäßig devot was die alltagsdinge angeht, aber letztlich gebe ich schon den ton an ... natürlich nur soweit, wie sie es zuläßt. :grin:
    wenn ihr etwas nicht passt, dann sagt sie das ganz offen und wir müssen dann einen kompromiss finden.

    ansonsten ... wenn es um dritte geht, oder auch wenn irgendwas geschäftlich geregelt werden muss, dann stellt sie sich gern hinter meinen rücken und lässt mich das machen ... natürlich nur solange es in ihrem sinne ist.

    gleichzeitig weiß ich aber auch von ihr, das sie ebenso selbstbewusst genug ist jemandem die hammelbeine langziehen zu können, wenn irgendwas (in ihrem sinne) nicht korrekt verläuft, oder falls beispielsweise eine frau mir zu nahe kommt (in dem sinne, das jemand mich emontional verletzen könnte).

    eigentlich also eine ganz normale ehe ... ich (der mann) ist der silberrücken und bestimme wo es lang geht ... solange ich alles so mache wie es IHR recht ist. :grin:
     
    #4
    User 38494, 5 Oktober 2009
  5. munich-lion
    Planet-Liebe ist Startseite
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    598
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    nicht angegeben
    Auf alle Fälle sollte man nicht den Fehler begehen, Real-Dominanz in einem Topf mit den sexuellen Vorlieben zu werfen und gleichzusetzen, denn die beiden Dinge haben m. E. überhaupt nichts miteinander zu tun, denn Dominanz und Devotation im Alltag (falls wirklich ausgeprägt vorhanden) sind für mich eher angeborene Charaktereigenschaften, die eventuell auch durch die Erziehung oder das frühere Familienleben geprägt wurden und sich durch Lebenserfahrung verstärken können.

    Ich finde, dass extremes "Machtgefälle" den meisten Beziehungen eher schadet als gut tut, was aber nicht automatisch bedeuten muss, dass es -zumindest in einigen Bereichen- keine Rollenverteilung geben darf.
    Klar, es mag Männer geben, die so eine Frau schätzen, aber aus Diskussionen im Freundes- und Bekanntenkreis war dann immer einvernehmlich die Meinung, dass es vielleicht eine zeitlang reizvoll wäre, aber auf Dauer geben sie dann doch den Frauen den Vorrang, die durchaus selbstständig und selbstbewusst denken und sich mit ihnen auf Augenhöhe befinden, weil das einfach mehr Respekt erzeugt.

    Ich halte mich für eine kluge, aber leicht widerspenstige Frau, die nicht zu allem "Ja" und "Amen" sagt, aber sich durchaus ihrer Weiblichkeit bewusst ist und zu ihr steht.
    Mit Geschick, Diplomatie und Einsetzen von weiblichen Reizen versuche ich, dem Mann hin und wieder seine "Männlichkeit" zu bestätigen und Anerkennung zu geben, was er sicherlich ab und an auch nötig hat, ohne dass ich nur ansatzweise "diene" oder mich "versklave". (zumindest nicht im Alltag)
    Ich gebe in Bereichen nach, die mir nicht so viel bedeuten, so dass er das Gefühl bekommt, er treffe gewisse Entscheidungen, aber ich lasse es nicht zu, dass etwas gegen meinen Willen geschieht und fordere auch schon Dinge energisch ein, die mir wichtig sind.
    Wenn ich ihm den Kaffee ans Bett bringe, dann geschieht das aus Liebe und nicht, weil er es erwartet oder fordert und wenn ich sanftmütig, anschmiegsam und "untergeben" bin, dann ist das eine Momentaufnahme, aber sicherlich kein Dauerzustand, weil ich mich genau zu dem Zeitpunkt so fühle und auch geben will.
    Ich lasse mich auch ab und zu führen, bin aber grundsätzlich weder hilflos noch neige ich zum absoluten Gehorsam.
    Auch weigere ich mich und stehe überhaupt nicht darauf, mich völlig zu "emanzipieren" und bin der Meinung, während ich uns was Leckeres koche, kann er mir ruhig meine Autoreifen wechseln.

    Autorität schön und gut, (hat für mich aber nicht unbedingt etwas mit gesundem Selbstbewusstsein zu tun , was sich wohl jede Frau von ihrem Mann wünscht) aber ich würde niemals mein komplettes Handeln und Denken dahingehend positionieren, dass ich mich untertänig nach ihm richte...er darf mir gerne mal meine Grenzen aufzeigen und ich brauche das auch, weil ich sonst zum Übermut, "Unterbuttern", Leichtsinn, Gemeinheiten und Ausloten von Nervenstärke des anderen neige und wenn er dann mal mit der Faust auf den Tisch haut und sagt "so, meine Liebe. Jetzt ist genug und zwar ohne Diskussion" dann mag ich ihn wohl mit großen Augen anschauen, aber ich schlucke da schon mal einen Kommentar hinunter, weil ich seine Position in dem Moment auch anerkenne.

    Als erotisch empfinde ich aber ein spezielles "Machtverhältnis" im Alltag überhaupt nicht, denn reizvoll ist für mich etwas anderes und zwar wenn im sexuellen Bereich ein Spannungsfeld herrscht und ich mich dort vertrauensvoll unterordnen kann, weil ich mit einem Kontrastprogramm spiele, das nur funktioniert, wenn wir uns im Alltag gewissermaßen auf Augenhöhe befinden, meine Entscheidungen durchaus auch eigenmächtig treffe, Stärke beweise, souverän auftrete, willensstark bin, Kämpfe ausfechte und somit hin und wieder meinen "Mann" stehen" muss...aber all diese Eigenschaften machen mich nicht automatisch zu einer besonders dominanten Frau und so sehe ich das auch durchaus bei den Männern.
     
    #5
    munich-lion, 5 Oktober 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  6. MsThreepwood
    2.424
    In unserer Beziehung gibt es schon ein gewisses "Machtgefälle", wobei man sagen kann, dass ich eindeutig der dominantere Part bin. Ich hab mir aber nicht bewusst eine devotere Partnerin ausgesucht, das ganze hat sich eher über die letzten 2 Jahre hin entwickelt. Ich würde sogar behaupten, am Anfang habe ich mich sehr untergeordnet.

    Letztendlich ist es auch nicht so, dass ich mich als was besseres oder wichtiger ansehe als meine Partnerin. Wir sind beide trotz gewisser Dominanz meinerseits absolut gleichberechtigt.
     
    #6
    MsThreepwood, 5 Oktober 2009

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