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Down-Syndrom

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von Duffy3872, 29 November 2006.

  1. Duffy3872
    Duffy3872 (44)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Hallo,
    ich brauche mal eure Hilfe.
    Bei der Routineuntersuchung sagte der Arzt ,man könne noch eine extra Untersuchung auf das Down-Syndrom machen.
    Diese wird nicht von der Kasse gezahlt.( 128€ )
    Wird per US und Blutabnahme gemacht.
    Wie sinnvoll ist eine solche Untersuchung?????
    Würdet ihr diese Untersuchung machen, wenn in der Familie kein Fall bekannt ist?
    Wie denkt Ihr generell über extr. Untersuchungen?

    Meine Meinung ist das zuviel Ultrschall auch nicht so gut für ein Baby sein kann. Ist zwar nicht bewiesen, aber zuviel kann nie gut sein.
     
    #1
    Duffy3872, 29 November 2006
  2. User 52655
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Ich denke mal nicht, dass für euch ein behindertes Kind ein Grund zur Abrteibung wäre, oder? (Zumal das Down-Syndrom ohnehin nicht so wild ist, meiner Meinung nach) Dann würde ich es lassen. Spätestens bei der Geburt kann man es ja feststellen.
    Solange kein Abbruch zur Debatte steht und es sich nicht um Erkrankungen handelt, die man ggf schon im Mutterleib behandeln kann/muss oder die das Leben der Mutter bedrohen könnten, finde ich kann man Extrauntersuchungen lassen.
    Mag sein, dass andere das anders sehen, aber das ist meine Meinung und danach wurde ja gefragt :zwinker:
     
    #2
    User 52655, 29 November 2006
  3. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Es ist richtig, dass man es nicht machen braucht wenn man auch ein behindertes Kind nicht abtreiben würde und ein Downsyndrom kann sehr wohl sehr schlimm sein. Das ist auch eine sehr starke Behinderung und kann soweit gehen, dass man nicht mehr mal normal sitzen kann, von Reden und richtig bewegen gar nicht zu sprechen.. Oftmals sind diese Leute auch ein Pflegefall, sie würden alleine zugrunde gehen.

    Wenn allerdings kein Fall in der Familie bekannt ist, würde ich das wohl auch nicht untersuchen lassen.
     
    #3
    User 37284, 29 November 2006
  4. User 52655
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    vergeben und glücklich
    Das ist richtig, aber ich für meinen Fall habe Menschen mit Down-Syndrom immer als fröhliche Menschen empfunden. Wohingegen zum Beispiel Autisten oft große Probleme haben seelisch und psychisch mit sich und ihrer Umwelt klar zukommen. (Wie ich schon schrieb "meiner Meinung nach" :zwinker:)
    Sicher ist es in jedem Fall hart, sich um einen behinderten Menschen zu kümmern und meist brauchen sie eben lebenslang Hilfe... Aber sowas ist für mich einfach kein Abtreibungsgrund.
    Aber gut, das weicht vom Thema ab.
     
    #4
    User 52655, 29 November 2006
  5. CassieBurns
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Das ist der sogenannte Triple-Test.

    Wenn ihr nicht vorhabt, das Kind aus wie auch immer genannten Gründen abzutreiben, ist das totale Geldverschwendung, die man lieber in schön Essen gehen (fürs Verjuxen) oder ne Babyausstattung investieren sollte.

    Sollte euer Kind später tatsächlich Downsyndrom haben (wofür es ein "Restrisiko" von ca. 5% gibt, wenn deine Freundin auch 34 ist) dann gibt es später noch finanzielle Hilfe vom Staat.

    Also spart euch diesen Blödsinn lieber.
     
    #5
    CassieBurns, 29 November 2006
  6. User 48246
    User 48246 (30)
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    vergeben und glücklich
    Wie kommst du auf 5%?

    Die Wahrscheinlichkeit ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen stiegt mit dem Alter der Mutter und liegt bei 35 Jahren bei 0,3%.
    Es ist keine reine Erbkrankheit, trotzdem treten Fälle gehäuft in Familien auf.

    Ich würd mir den Test auch sparen... rauskommen wirds früher oder später sowieso... warum also vorher wissen wollen, wenn man das Kind eh sicher behalten wird!
    Und vor allem wenn keine Fälle von Trisomie 21 in der Familie bekannt sind würd ich mir da auch gar keine Sorgen drum machen!
     
    #6
    User 48246, 29 November 2006
  7. Sylphinja
    Sylphinja (38)
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    vergeben und glücklich
    Also zum einen muss man sagen das ein gewisses Restrisiko bei den Tests bleibt. Sprich sie sind nicht zu 100% sicher sondern können dir nur eine Wahrscheinlichkeit widerspiegeln zu der eine Trisiomie möglich ist.

    Da diese aber in eurem Alter recht gering ist (es sei denn es gibt familiäre Fälle) würde ich mich an eurer Stelle stark nach Sinn und Unsinn solcher Tests fragen.

    Bzw anders gefragt, was würde es euch bringen oder sich für euch ändern wenn ihr das Testergebniss hättet? Würdet ihr dann das Kind abtreiben auch mit dem Restrisiko das es vielleicht vollkommen gesund gewesen wäre?
    Wenn ihr diese Frage definitv mit ja beantworten könnt dann ist der Test vielleicht angebracht.
    Wenn ihr bei dieser Frage aber ins Wanken kommt dann solltet ihr den Test sein lassen.

    Erfahrungsgemäs was ich von anderen gehört habe, machen solche Tests meist mehr Unsicherheit als alles andere.

    Denn die weiterführende Konsequenz wäre bei einem schlechten Testergebniss das eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht wird. Von der ich persönlich gar nichts halte.
    Sofern nicht wirklich starke Probleme in der Genetik der Familie bestehen wären für mich sämtliche Risiken davon zu hoch.

    Wenn du einen Erfahrungsbericht willst, wir persönlich haben uns definitv gegen jegliche zusätzliche pränatale Untersuchung entschieden. Das schließt sogar zusätzliche normale Ultraschalls mit ein. Mein Gyn hat mich für die 3 Screenings gesehen und den Rest hab ich alles bei meiner Hebamme gemacht, die mich wirklich wundervoll die gesamte SS und Zeit dannach begleitet hat.

    Kat
     
    #7
    Sylphinja, 29 November 2006
  8. Tinkerbellw
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Down-Syndrom nicht so schlimm ???? Wieviele der betroffenen Kinder sterben in den ersten jahren an oft angeborenen Herzfehlern!!! Und wenns nciht so schlimm ist warum sieht man da immer weniger Kinder mit Down-Syndrom ???ganz einfach weil einfach unheimlich viele abgetrieben werden!

    Euch dazu raten ? die Untersuchung ist ja nicht ganz ungefährlich und selbst wenn das ergebnis negativ ist was heißt das ? die meisten kognitiven Beeinträchtigungen entstehen durch Sauerstoffmangel während der Geburt!
    Also ich würde es lassen!
     
    #8
    Tinkerbellw, 29 November 2006
  9. User 52655
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    vergeben und glücklich
    Das sind meines Wissens Einzelfälle. Die allermeisten Organischen Schäden, die durch Down-Syndrom ausgelöst werden, können heutzutage gut behandelt werden.
    Davon abgesehen ist das Down-Syndrom ja sehr vielfältig, will heißen es können viele Schädigungen auftreten, müssen aber nicht. Es kann also sein, dass man ein totkrankes Kind hat, dass bald nach der Geburt stirbt, oder auch ein leichtbehindertes Kind, das mit der Entsprechenden Förderung ein fast normales Leben führen kann. Aber eben das kann auch bei gesunden Kindern passieren. Wie du schon sagtest durch Sauerstoffmangel oder Krankheiten, die man vorher eben nicht sehen kann.

    Vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt.
    Sicher ist es hart, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen und sicher kann das Kind uU früh sterben. Aber wie gesagt, ich kenne Down-Syndromler als fröhliche Menschen (wenn sie gut gefördert werden) und es ist absolut kein Grund für eine Abrteibung für mich.
    Das meine ich mit "nicht so wild". Die Chancen dass das Kind nur leicht bis mittelgradig beeinträchtigt ist, stehen recht hoch, eben weil das Down-Syndrom so vielfältig ausgeprägt sein kann. Und dann hat das Kind doch eine Gute Lebensqualität.

    Und ich glaube nicht, dass soo viele abgetrieben werden. Und wenn, dann sicher nicht, weil die Krankheit für das Kind so schlimm ist, sondern weil sich die Eltern schon im Vorraus überfordert fühlen. So manch einer würde ein Kind ja auch wegen des falschen Geschlechts abtreiben, wenns erlaubt wäre. Das ist nun wirklich kein Anhaltspunkt.
     
    #9
    User 52655, 29 November 2006
  10. Duffy3872
    Duffy3872 (44)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verheiratet
    Danke für die schnellen Antworten.
    Hat meiner Frau sehr geholfen.
    Sie war sehr unsicher. Aber da für uns ein Abbruch eh nicht in Frage kommt, wird der Test auch nicht gemacht.
    Ich fand ihn von Anfang an überflüssig, aber meine Frau reagiert auf so etwas zur Zeit sehr emotional.
    Eigentlich müßten das die Ärtzte doch auch wissen und so einen sch... gar nicht erst erzählen.
    Hätte der Doc sich meiner Meinung nach sparen können.
    Ich würde das erst als angebracht empfinden ,wenn er auf den US Bild was sieht was nicht so sein sollte.
    lg
    Björn
     
    #10
    Duffy3872, 30 November 2006
  11. BeastyWitch
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Also 2000 wurde der Triple Test bei mir noch von der Kasse bezahlt.
    Da wird dann auf Down-Syndrom und offener Rücken getestet.
    Das heißt Blutuntersuchung.

    Ultraschall schadet dem Ungeborenem überhaupt nicht!

    Das mußt du allein entscheiden, ob du damit leben könntest oder nicht.
     
    #11
    BeastyWitch, 30 November 2006
  12. gyurimo
    gyurimo (46)
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    vergeben und glücklich
    meine freundin hat vor einem jahr auch ein kind mit down syndrom geboren. sie war 35 jahre und hatte schon 2 gesunde kinder.
    auf grund der kosten hatte sie keinen test während der schwangerschaft gemacht.
    hätte der test festgestellt das das kind behindert wäre so hätte sie sicher das kind abtreiben lassen zu dem zeitpunkt.
    heute wo das kind ein jahr alt ist hat sie sich mit dem schicksal abgefunden und der kleine ist der sonnenschein der familie.
     
    #12
    gyurimo, 30 November 2006
  13. Sylphinja
    Sylphinja (38)
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    vergeben und glücklich
    @Duffy naja der Gyn ist verpflichtet euch zu informieren was ihr für Möglichkeiten habt.

    Die Frage ist nur wies formuliert ist, meiner hats mir gleich so gesagt wie "naja ich muss ihnen das sagen, halte es aber in ihrem Fall für unnötig"

    @Beasty seit ein oder zwei Jahren zahltdie Kasse das aber nur noch bei Risikoschwangeren. Und zum Thema Ultraschall gibts verschiedene Meinungen oder Untersuchungen.
    Ich sehs wie Duffy und hab meiner Tochter keine unnötigen zugemutet, finde es persönlich für mich auch etwas übertrieben alle 4 Wochen bei den Routineuntersuchungen nen US zu machen

    Kat
     
    #13
    Sylphinja, 30 November 2006
  14. Pail-san
    Pail-san (30)
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    Ich habe alle vier wochen ultraschall gehabt, nebenbei wurde mir blut abgenommen usw.
    Vorige Woche habe ich mein letztes USB bekommen und es ist grandios. Mein kleiner lag so toll, das man das ganze gesicht drauf hatte man sieht echt alles. Der Ultraschall hat ihn überhaupt nicht geschadet.

    Jeder vertritt seine eigene Meinung, jeder muss selbst wissen, was
    das richtige ist, für das Kind und für sich. Hab nie was gegen, den US gesagt, jetzt muss ich wöchentlich hin und da wird nicht jede woche ne US gemacht.
     
    #14
    Pail-san, 30 November 2006
  15. ~Carry~
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Der arzt hat aber gesetzlich die Verpflichtung seine Patienten umfassend über alle Möglichkeiten von Untersuchungen aufzuklären. Eben auch über diese!
     
    #15
    ~Carry~, 30 November 2006
  16. CrazyJo
    CrazyJo (28)
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    Single
    ihr habt ja schon gesagt,dass eine abtreibung nicht in frage kommt,von daher würde ich den test auch nie machen lassen!

    ich habe eine cousine mit trisomie21. sie ist in der entwicklung natürlich etwas langsamer,aber sie wird höchstwwahrscheinlich sogar in den normalen kindergarten gehen können.

    trisomie23 wirkt sehr unterschiedlich,es gibt fälle,da ist das einzige "abnormale" eine sechste zehen,und fälle da können die betroffenen nicht einmal sitzen...

    meine eltern haben bei mir so einen test machen lassen. wäre eine trisomie21 festgestellt worden,hätten sie mich abgetrieben .(ja,die haben mir das so gesagt,und ja,ich war auch schockiert...aber ja)
     
    #16
    CrazyJo, 1 Dezember 2006
  17. Sylphinja
    Sylphinja (38)
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    vergeben und glücklich
    @Pali du bist aber soweit ich weis ne Risikoschwangere bei dir ist das nochmal was anderes.

    Bei der zweiten Schwangerschaft könnte/würde mein Arzt sicher auch alle 4 Wochen US machen können, da ich durch die Sectio als Risikoschwangere gelte.
    Aber ich würde das halt nicht machen lassen....dann lieber wieder bei meiner Hebi

    Kat
     
    #17
    Sylphinja, 1 Dezember 2006
  18. Staubsauger
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verlobt
    Der Triple-Test ist reine Geldschneiderei. Wenn keine Vorbelastungen der Eltern/Familie vorliegen ist das selbst bei "hohem" Alter der Mutter absoluter Unfug (zumal ja irgendwann die Fruchtwasseruntersuchung gemacht wird, die 100 %ig ist, jedoch besteht hier ein Verlustrisiko von 2%). Die Wahrscheinlichkeiten für Down sind extrem gering. Aber der gravierendste Unsinn ist, das er auf rein statistisch-mathematischen Methoden basiert und eine Wahrscheinlichkeit für falsch-positive Ergebnisse von nahezu 30 % hat. Damit ist er wertlos und führt ausschließlich zu unverantwortlicher Verunsicherung der Schwangeren und das kann dann wirklich böse enden. Unverantwortlicher Mummenschanz der zu Recht nicht mehr von den Krankenkassen übernommen wird. Dies ist im Übrigen ein ganz gutes Kriterium. In unserer Stadt werden dafür für alle die Feindiagnostik obligatorisch ausgeführt und von den KK bezahlt. Leider sind viele FA geradzu erpicht auf die Kohle und reden einem auch noch ein schlechtes Gewissen ein. Wir haben dann einfach die FA gewechselt :tongue: ...

    Triple-Test... da krieg ich nen Hals :angryfire :kopfschue

    LG
     
    #18
    Staubsauger, 4 Dezember 2006
  19. squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    Single
    der arzt ist immer der dumme. egal ob jetzt, wo du ihm für deine unsicherheit die schuld gibst oder nachher, wenn ein kind mit behinderung auf die welt kommt und er allen ernstes zu unterhaltszahlenungen verurteilt wrid.

    ich als arzt würde jeden erdenklichen test vorschlagen. nicht weil das so sinnvoll ist, sondern weil jeder nichtgemachte test, der eine behinderung hätte anzeigen können, vor gericht zu einer unterhaltsverpflichtung des arztes führt, sofern er nicht belegen kann dass er ausdrücklichst auf den test und die möglichen ergebnisse hingewiesen hat.

    egal ob der test sinnlos ist, wenn gerichte anfangen, ärzte für die behinderung der kinder verantwortlich zu machen (lustigerweise aber nicht fachlich-ärztlich, nur juristisch durch den unterhalt.) müssen die halt anfangen, sich irgendwie abzusichern.
     
    #19
    squarepusher, 6 Dezember 2006
  20. CassieBurns
    Verbringt hier viel Zeit
    1.002
    121
    1
    Verheiratet
    Also mir ist jetzt ein Fall nicht bekannt, wo ein Arzt für ein behindertes Kind Unterhalt zahlen musste... Ich kenne nur einen Fall, wo ein gesundes Kind als "Schaden" anerkannt wurde, weil der Arzt eine Langzeitverhütung bei der Patientin nicht richtig eingesetzt hat.
     
    #20
    CassieBurns, 6 Dezember 2006

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