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drogenproblem - ich will da raus!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von User 85918, 19 Januar 2009.

  1. User 85918
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    ich hab es mit meinen fast 19jahren zu nichts gebracht. Man kann sagen ich bin einer dieser typischen heranwachsenden die von der Gesellschaft verachtet werden. Soetwas wie ein Ego besitze ich nur als fasade, ich gebe mich hart und unnahbar - die Wirklichkeit siebt anders aus.

    Meine Eltern haben sich als ich vier war getrennt, Mein Vater ist Alkoholiker und seit der Geburt meines stiefbruders als ich 10 war hatte meine Mutter für mich nichts außer Demütigung übrig.

    Mit 16 wurde ich ungewollt schwanger der kindesvater war über alle Berge, ich ging noch zur schule und mit der Familie Liefs immernoch schlecht. Ich bekam meinen Sohn, ging eine Beziehung ein dieein ständiges auf und ab war(sie dauert heute noch an), beendete die realschule und begann Mein fachabi.

    Vor etwa 1 Jahr begann ich mit dem kiffen (dies aber nur wenn ich den kleinen nicht bei mir habe) erst mal ab und zu, dann intensiver! Es ist nicht so das ich aufstehe und denke "so jetzt ein Joint" aber ich will es mir nicht schön reden, für mich ist regelmäßiges kiffen eine sucht! Ich möchte mir Hilfe holen, habe aber angst, dass meine mutter michwie damals mit 10 Fallen lässt die größte angst ist aber das sie mir meinen Sohn wegnehmen..

    Kann mir zufällig jemand die ersten schritte sagen? Wüsste nicht wohin ich sollte? Hausarzt? Psychologe? Caritas?
     
    #1
    User 85918, 19 Januar 2009
  2. *PennyLane*
    0
    Zuerst einmal ist es toll dass du selber einsiehst, dass du dir mit dem Kiffen auf Dauer keinen Gefallen tust, und dass du etwas ändern möchtest. Das ist wirklich schon viel wert und nicht selbstverständlich und da kannst du stolz auf dich sein.

    Hast du einen Hausarzt mit dem du gut klar kommst, und dem du vertraust, bzw. dem gegenüber dich öffnen kannst? Wenn ja, dann würde ich mich zuerst an ihn wenden. Er wird dir dann sagen, wo in deiner Umgebung du dich am besten hin wenden kannst. Der Hausarzt hat den Vorteil, dass er dich auch ggf. an einen Psychologen überweisen kann.

    Wenn du lieber nicht mit ihm/ihr darüber reden möchtest, würde ich direkt die Suchtberatungsstelle empfehlen. Eigentlich gibt es in jeder kleineren Stadt so eine Anlaufstelle an der man anonym beraten wird. Nummern findet man dazu sicher im Internet.
     
    #2
    *PennyLane*, 19 Januar 2009
  3. Beelion
    Beelion (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    Single
    kenne mich mit dieser problematik auch ein wenig aus...

    das positive ist: du kannst es selber schaffen. die betonung liegt auf kannst... das ist nicht einfach und fordert starken willen, und genau das ist mit deinem background natürlich nicht so einfach.

    ich kann dir nur raten dich an ne "suchtberatung" zu wenden.
    damit meine ich nicht die anonymen heroinjunkies... es gibt da so manche einrichtung die wirklich was bringt.
    vielleicht ist ja auch generell so ne art "therapie" für dich nicht verkehrt, selbstfindung usw... es gibt stellen die dich begleiten und dir kraft/wille geben.
    (kumpel ohne direkte "probleme" macht sowas in der art was ihm echt was bringt)

    sorry das ich dir jetzt keine konkrete stelle nennen kann.
    falls du aus münchen bzw umgebung bist schreib mir ne PN dann such ich die nummern von hier raus. wenn du paar erfahrungen grade mit kiffen willst oder fragen hast kannste mir auch ne PN schicken. kenne diesen vermeintlich harmlosen teufelskreis.

    schau auf jeden fal das du das auf die reihe kriegst!
    kiffen kann wirklich nett sein, aber es darf eben nicht den alltag bestimmen und zur sucht werden...!



    achja:
    du hast nen abschluss und einen sohn zur welt gebracht... "nix" ist das nicht! :smile:
     
    #3
    Beelion, 19 Januar 2009
  4. Martouf
    Verbringt hier viel Zeit
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    3
    nicht angegeben
    Es ist ganz einfach - du willst aufhören, also höre auf!

    Du hast die Chance, eine wundervolle Mutter zu werden. Einen Mann zu finden, den du wirklich liebst. Einen Beruf zu ergreifen, der dich glücklich macht und mit dem nötigen Geld versorgt.

    Gründe eine Familie und biete deinem Kind/deinen Kindern ein besseres Leben.

    Wozu da noch kiffen? Es hilft dir dabei nicht, wirf es weg, es nützt nichts! Das gesparte Geld kannst du für schöne und sinnvolle Dinge nutzen.
     
    #4
    Martouf, 20 Januar 2009
  5. User 86199
    User 86199 (36)
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    Verheiratet
    Ich finde es gut, dass du da raus willst. Der Top-Thread des Kummerkasten hält doch im Grunde alle wichtigen Ansprechpartner für deine Situation bereit. Ob du es nun zuerst bei der Telefonseelsorge versuchst oder zuerst zu einer Drogenberatungsstelle gehst oder dich direkt beim Psychotherapeuten anmeldest, ist doch im Grunde egal. In der Regel können dich nämlich die Fachleute - sollten sie selbst nicht die richtigen sein - an die passenden Ansprechpartner verweisen, dir Möglichkeiten aufzeigen und manchmal sogar Wege bahnen.
    Mit ein wenig Durchhaltevermögen kannst du so eine neue Richtung einschlagen.
    Zur Sorge, dass dir dein Kind entzogen werden könnte: Ärzte und Psychotherapeuten unterliegen der Schweigepflicht. Diese dürften sie nur dann brechen, wenn eine klare künftige Gefahr (Ermordung, schlimme körperliche Misshandlung o.ä.) in der Zukunft für eine andere Person drohen würde, um diese Person zu schützen. Wenn du eine Therapie aufnehmen würdest, spräche das eindeutig dafür, dass sich die Situation für dein Kind bessern würde und vergangene Taten rechtfertigen den Bruch der Schweigepflicht nicht.

    Ich hoffe, ich habe mich nicht zu verdreht ausgedrückt. Falls doch, frag nach.

    Grüße Honigblume
     
    #5
    User 86199, 20 Januar 2009
  6. Fluxo
    Ibiza
    829
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    73
    nicht angegeben
    Hallo,

    um ehrlich zu sein erinnerst du mich ein wenig an meine letzte Ex-Freundin. Sagen wir einfach, ihr scheint einiges gemein zu haben - wobei manche Sachen bei ihr durchaus schlimmer waren... :geknickt:

    Ok, du bist im Moment unzufrieden mit der Situation, aber es stehen einem meistens mehr Möglichkeiten offen als man auf den ersten Blick sehen möchte. Das du 19 bist tut da nichts zur Sache & auf die Gesellschaft sollte man nicht sooo viel Wert legen!

    Hast du vielleicht die Möglichkeit, dich von deiner Familie etwas zu lösen? Kannst du Klarheit in deine aktuelle Beziehung bringen?
    Ich meine, vielleicht fällt es dir leichter das Kiffen nach und nach aufzugeben, wenn du von diesen Seiten weniger Stress/ Druck hast.

    Die Angst um deinen Sohn kann ich sehr gut verstehen, war bei meiner Ex auch so.. gerade wegen der Geschichte, die sie durchgemacht hat, habe ich nach wie vor sehr großen Respekt vor ihr und halte sie für eine gute Mutter!! (Die Beziehung scheiterte an persönlichen Vorstellungen, wir verstehen uns aber noch ziemlich gut, den Kleinen kann ich auch gut leiden.)

    Wenn du dich nicht an deine Mutter wenden möchtest - lass es! Ich würde dir raten, dich vorerst an jemanden mit Schweigepflicht zu wenden. Vielleicht weiß auch die Telefonseelsorge o.ä. was?

    Ich bin mir sicher, dass du das packst! :smile:

    LG Fluxo
     
    #6
    Fluxo, 20 Januar 2009
  7. DanielW86
    DanielW86 (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Baust du nur einen Joint oder rauchst du mit der Bong? Das Gute am Kiffen ist das man leichter weg kommt, als bei anderen harten Drogen, kein Körperlicher Entzug. Kiffst du um bei deinem Unterbewusstsein mehr zu erfahren oder einfach die jetzige Situation zu unterdrücken? Hat es etwas mit deiner Jetzigen Lebenssituation zu tun oder von Früher? Wie bist du das erste mal mit den Kiffen in Kontakt gekommen?
     
    #7
    DanielW86, 24 Januar 2009
  8. Fluxo
    Ibiza
    829
    113
    73
    nicht angegeben
    Nur weil es körperlich nicht abhängig macht automatisch darauf zu schließen, es wäre deswegen leichter damit aufzuhören finde ich etwas voreilig! :ratlos:

    Nach den Gründen für das Kiffen zu fragen ist zwar gut & sinnvoll - meiner Meinung nach sollte die TS sich aber zuerst einmal damit beschäftigen ihre Möglichkeiten auszuloten. (Besonders auf das Thema "Aufhören" bezogen)
     
    #8
    Fluxo, 25 Januar 2009
  9. DanielW86
    DanielW86 (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ja schon, ich bin selber schwer Drogen abhängig. Egal was ich habe ich gib es mir ok, um mein Psychisches Problem zu lösen, was ja nicht die Lösung ist sondern es nur verschiebt oder noch schlimmer macht. Zum Körperlichen Entzug da kann ich aus meiner Erfahrung reden. Jede Sucht fangt Psychisch an, ist doch klar. Nur wenn man dann noch körperlich süchtig ist dann ist es viel schlimmer aufzuhören. Weil der Körper alle drei Stunden Schreit, hallo du musst dir die Dossis geben sonst liegst du ca in 6 Stunden irgendwo auf der Straße mit einen Krampf, Halluzinationen bis zum Delirium, ja die weiße Mäuse die gibt es, Epi noch dazu, kotzen und weiß Gott was. Ca 5 Tage braucht bei mir der Körperliche Entzug. Essen kann man diese 5 Tage nicht weil der Magen Krämpfe hat, man Kotzt es gleich hinaus, toll gerade in dieser Zeit wo du eh so viel Energie brauchst wegen den Krämpfen kannst du nicht essen, warum sind den die meisten körperlich abhängigen so dünn? Ja ich habe Angst von Körperlichen Entzug, zu oft Kalt gemacht war das ein Horror, Gedächtnislücken noch dazu ich kann mich an wenig erinnern möchte nicht wissen was ich für scheiße gemacht habe und wie meine Freundin gelitten hat. Ja ist doch klar bin Rückfällig geworden weil ich gelaubt habe ich brauch keinen Psychologen, Falsch war ich mit dieser Meinung!! Es hat ein Ende bin endlich in Behandlung. Jeder Süchtige muss so tief fallen wie möglich sonnst wird er nie auf hören. Ich kann mich nur an meiner Ex erinnern wie sie gesagt hat wenn du so weiter machst wirst du nie eine Freundin finden, wie sie recht hat. Und wunder dich nicht warum ich um 4 Uhr in der früh einen Beitrag schreibe auch beim Schlafen sagt der Körper alle 3 Stunden aufwachen hallo du brauchst eine Dosis. Ich hoffe ich habe es so gut wie möglich erklärt mit den Körperlichen Entzug. Sicher hast du recht nur sie hat "nur" den Phsychlogischen schritt zu machen.

    Ja die Möglichkeiten würden eh schon alles gesagt darum gehe ich ja schon einen schritt weiter, aber besser es macht ein Therapeut bis es zu Spät ist, hab Freundinnen gehabt die noch tiefer waren durchs Kiffen, bis sie einmal auf die Schnauze gefallen sind. Die Therapie hat geholfen. Sucht bleibt ein Kampf bis zum Tot, man darf nie wieder in Genuss kommen mit dieser Droge. Außer man ist so stark, was die wenigsten sind. Ein guter link http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-forum/

    Soda gehe jetzt weiter pennen.
     
    #9
    DanielW86, 26 Januar 2009
  10. Fluxo
    Ibiza
    829
    113
    73
    nicht angegeben
    Wundern tu ich mich nicht :zwinker: - Schlafen ist ein Luxus..

    Wie war das nochmal? Du kannst einer Person den Rücken zudrehen - aber niemals einer Droge... Da hat wohl jeder sein Päckchen zu schleppen. Bleibt nur noch jedem zu wünschen den für sich besten Weg zu finden, um damit umzugehen!

    Hört sich nach einem besseren Weg an, auf dem du jetzt bist! :smile:

    Warten wir mal ab, ob die TS sich nochmal meldet!
     
    #10
    Fluxo, 26 Januar 2009

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