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drogenproblem??

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von **Angy**, 15 Februar 2008.

  1. **Angy**
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    also ich kanns nicht glauben. mein kleiner bruder
    (18) kam gestern nacht um 2 uhr zugekifft nach hause. :eek: meine eltern und ich saßen die ganze zeit noch wach, weil wir uns sorgen gemacht haben das was passiert sein könnte und er muss ja am nächsten tag auch noch zur schule.
    nunja dazu kommt noch das er dann auch noch auto gefahren ist in diesem zustand:kopfschue
    er war total geistesabwesend, seine augen waren rot und als wir mit ihm reden wollen is er einfach nach oben gerannt. heute war er natürlich nicht in der schule. sowie verschläft er in letzter zeit immer öfter und schließt sich in seinem zimmer ein.
    ich bin total verzweifelt und kann das überhaupt nicht verstehen.
    ich denke das er regelmäßig kifft. das würde auch sein komisches verhalten erklären das er seit wochen an den tag legt. er ist total geistesabwesend und machmal auch sehr aggressiv.
    habe ihn schon oft gefragt ob er drogen nimmt aber er hat es immer abgestritten. er meinte er hat früher mal gekifft aber das wäre auch schon länger her. ich habe ihm das geglaubt, aber es kam mir doch zwischendurch immer wieder komisch vor.
    ich habe totale angst das er auch andere drogen nimmt und sich sein leben versaut. ich kann das gar nicht glauben:eek:
    er kriegt hier alles was er braucht und er kann soviel aus seinem leben machen. er will sein abi machen und später studieren aber wenn er soweiter macht dann kann er das auch vergessen.:kopfschue
    ich weiß nicht wie ernst das problem bei ihm ist und ich will ihm unbedingt helfen.
    wir wollen ihm alle helfen doch leider weiß keiner wie man mit so einem problem umgeht.
    ich denke mal reden wird da nicht viel helfen oder?
    aber verbieten kann man ihm ja auch nichts,er ist ja volljährig leider.
    meine eltern sind total verzweifelt und mich macht es auch fertig.
    habe echt angst um ihn. ihm hätte gestern so viel passieren können:geknickt:
    ich glaube er hat auch einfach den falschen umgang und mir müssen ihn da irgendwie rausholen.
    ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben was man jetzt am besten machen könnte.
    vlt hat ja jemand selbst erfahrung damit gemacht?

    liebe grüße:smile:
     
    #1
    **Angy**, 15 Februar 2008
  2. Lolita20
    Lolita20 (29)
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    vergeben und glücklich
    Hi

    das ist natürlich eine schwierige Frage aber die frage die du dir stellen solltest ist:


    bist du in der lage mit jemanden zusammenzuleben der häufig kifft und eventeull auch noch heftigere sachen zu sich nimmt?!


    ob jemand drogen nimmt merkt man im allgemeinen einfach am verhalten. schlafphase und wachzeiten geraten eigentlich bei allen drogen durcheinander. extrem lange wache, extrem lange schlafende (der körper versucht sich so gut wie möglich zu regenerieren). geweitete pupillen, extremes schwitzen, extremer durst......etc.

    Das sind alles Faktoren,
    ich sage jetzt mal so solange es nur beim Gras geblieben ist ist Holland noch nicht in Not aber wenn es schon härtere Sachen sind wie Speed oder ähnliches dann solltest du vielleicht wirklich mit deinem Bruder zum Arzt gehen, deine Eltern mehr einschalten. Vielleicht hilft dann wirklich auch mal zwei Wochen Stubenarrest. Das klingt für einen 18 Jahre alten Menschen vielleicht komisch, aber so kommt er an nichts dran und es wäre ein Entzug, ist aber denke ich nur bei GRAS zu raten. Solange er Probleme hat aus dem Bett zu kommen die er vorher nicht hatte solltest du das nicht so auf die Seite schieben. Ich finde es gut das du versuchst ihm zu helfen.

    Ich wünsche dir alles alles Gute und deinem Bruder ebenso.
     
    #2
    Lolita20, 15 Februar 2008
  3. User 12616
    User 12616 (27)
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    nicht angegeben
    Hast du eine Ahnung, wie viele Leute (regelmässig) kiffen, bei denen du es nie vermuten würdest...

    Ich will ja nichts verharmlosen, denke aber, dass du ziemlich übertreibst.

    So schlimm ist kiffen nun mal nicht und ich persönlich würde mir deutlich mehr Sorgen um jemanden machen, der jeden Tag betrunken nach Hause kommt.

    Dass er die Schule vernachlässigt ist ein anderes Thema. Häufig fehlt es "Kiffern" an Motivation, ich kenne aber auch genügend Leute, die trotzdem ein gutes bis sehr gutes Abi gemacht haben.
    Dass er nachts um zwei nach Hause kommt, hat, finde ich niemanden zu interessieren und könnte auch vorkommen, wenn er nicht gekifft hat. Das ist seine Sache. Ich wohne seit ich 16 Jahre alt bin nicht mehr daheim und würde ziemlich verdattert dreinblicken, wenn mein mein Bruder/Schwester mir eine Szene machen würde, weil ich spät dran bin...

    Dein Bruder ist 18 Jahre alt, volljährig und ich denke er wird wissen, was er tut. Wenn du ihn nun dauernd mit diesem Thema belästigst, wird er nur abweisender dir gegenüber werden. Du bist nicht seine Mutter und selbst von der muss er sich eigentlich nichts mehr sagen lassen. Löse dich davon, dass er "dein kleiner Bruder" ist, auf den du aufpassen musst.

    Ich weiß, dass bei diesem Thema die Meinungen kilometerweit auseinander gehen, dies war meine.
     
    #3
    User 12616, 15 Februar 2008
  4. User 38494
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    Verheiratet
    @diotima:
    ich glaube nicht das es grundsätzlich darum geht ob er nun kifft oder nicht.

    du hast nur meiner meinung nach so ein paar kleinigkeiten überlesen.
    zb. das er bekifft auto fährt und sich sonst auch abkapselt.

    klar muss jeder selber wissen was er mit sich macht, nur sollte man auch verständnis dafür haben, das diejenigen denen man was bedeutet sich auch so ihre gedanken machen. :zwinker:

    @topic:
    ich glaube allerdings auch ... ähnlich wie diotima ... das es nichts bringt ihn jetzt ständig zu bombardieren mit seinem (in euren augen) fehlverhalten.
    ich könnte mir vorstellen, das er ganz einfach überfordert ist im moment und selber nicht weiß wie sein leben weitergehen soll.
    der eine verkriecht sich dann hinter den pc und spielt ballerspiele und der nächste knallt sich alle 2 tage die rübe mit alkohol zu, um vor seinen eigenen problemen weg zu laufen.

    das man mit 18 oder was öfters mal gedankengänge hat die einen runterziehen ist doch normal.
    das man sich dann einen zu viel über den durst trinkt auch ... ja, und auch kiffen ist ja nun nicht gleich etwas wo man körperlich von abhängig wird.

    ich denke das ihr ihm schon offen sagen dürft das ihr euch sorgen um ihn macht.
    ihr könnt VERSUCHEN zu erfahren was ihn so bedrückt das er sich so abkapselt.
    zeigt ihm das ihr da seid wenn er euch braucht ... obwohl ich auch der meinung bin das das alles zum prozess des abnabelns dazu gehört.
    jetzt aber ständig auf ihn einzureden ala: "wie soll das nur weitergehen mit dir? ... wie willst du die schule fertig machen? ... wie willst du im leben zurecht kommen? ... wie stellst du dir deine zukunft vor?" ... das alles bringt herzlich wenig, denn ich denke mal das er sich selber genau diese fragen stellt und keine antwort darauf weiß.

    nur würde ich ihm keine vorhaltungen machen, sondern eben versuchen an ihn ran zu kommen, um einfach zu erfahren was ihn veranlasst vor sich selber weg zu laufen, denn nichts anderes ist das meiner meinung nach.

    äh ... soviel vom bauarbeiter. :grin:
     
    #4
    User 38494, 15 Februar 2008
  5. User 12616
    User 12616 (27)
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    Stimmt, dass er bekifft Auto fuhr habe ich tatsächlich überlesen, sorry. Das ist natürlich eine andere Sache und er muss sich den Gefahren, die er damit eingeht, bewusst werden und sollte dies auch unterlassen.
    Klar habe ich auch Verständnis dafür, dass man sich als Angehöriger Sorgen macht, vor allem, wenn man selbst keine Erfahrungen damit hat.

    Ich wollte auch mit meinem Post nicht sagen, dass sie das Verhalten oder die eventuellen Probleme ihres Bruders ignorieren soll, lediglich wollte ich darauf hinweisen, dass man es mit der Angst in diesem Fall nicht übertreiben muss.
     
    #5
    User 12616, 15 Februar 2008
  6. Druss
    Druss (29)
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    dito!
    habe jahrelang jeden tag gekifft und bei einem seeehr großen unternehmen in nem guten arbeitsverhältnis gearbeitet... :engel:


    naja das er viel kifft ist wohl klar. ich bin mir auch ziemlich sicher das er das schon lange macht und ihr es einfach nicht gecheckt habt...


    was wisst ihr über seine freunde?
    hat er geld?
    hat er sich sonst noch verändert?




    jein...
    ich habs gepackt und durchgehend was gemacht... kenne aber genug leute die echt abgestürzt sind (beispiel: irgendwann knallt es einen nicht mehr und man trinkt bier... jeden tag... immer mehr - da kenne ich mehrere!)

    sowas kann ne phase sein die vorrübergeht, aber es kann genauso eskalieren... man darf nicht vergessen das kiffen psychosen auslösen kann!
    ich bin da langsam "reingewachsen" - wenn er jetzt aber zB leute kennen lernt die einfach dauerhaft und seit längerem kiffen kann das schon sehr extrem sein...
     
    #6
    Druss, 15 Februar 2008
  7. Luc
    Luc (29)
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Indem du versuchst, ihm das Kiffen irgendwie zu verbieten hilfst du ihm auf keinster Weise. Also mit Verbieten und Verpflichten geht nichts. Der Problem bleit immernoch. Die Motivaton, aufzuhören muss aus ihm kommen. Vielleicht sollte man, und er selber wohl auch, herausfinden, warum er die Drogen nimmt und halt gewisse Dinge tut.
    Du kannst ihn ja mal fragen, was ihn denn dazu verleitet hat, die Drogen zu nehmen. Ich spkuliere mal, er fühl sich durch euch bedroht, weil ihr es ihm verbieten wollt und ihr ihn als "böse" (ich weiss nicht, ein besseres Wort gibts nicht... xD) darstellen wollt. Darum meint er vielleicht, dass es euch nichts anginge. Im Grunde ist er für sich selber verantwortlich. ^^
     
    #7
    Luc, 15 Februar 2008
  8. dontshowmyname
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    Single
    Ihn lange standpauken zu halten finde ich auch sinnlos.

    Ich habe mit 13 angefangen zu kiffen. Habe aber meine Wirtschaftsschule als bester beendet und habe nun eine super Ausbildung genossen und bin einfach froh so wie es gelaufen ist. Von 16-18 ca. habe ich wirklich jeden Tag verdammt viel geraucht. Dann ging es natürlich auch weiter mit dem ganzen anderen "zeugs" . Aber da bin ich dann irgendwann klug genug gewesen nein zu sagen und nun bin ich raus aus der ganzen Sache. Im Nachhinein denke ich mir das es schon etwas dumm gewesen ist aber anderseits hatte ich auch so viel Spass in der Zeit die ich natürlich auch nicht vermissen will.

    Also er wird irgendwann selber darauf kommen bzw. er MUSS selber drauf kommen. Aber dein Bruder wird schon Inteligent genug sein um eben nicht abzustürzen und wenn ihr in immer nur stresst mit irgendwelchen Fragen und Vorgaben dann wird es nur noch Schlimmer.

    Mit ihm einfach offen darüber zu Reden ist natürlich etwas ganz anderes. Aber nicht das ihr zusammen am Tisch sitzt und auf ihn einprädigt sondern ernsthaft über die ganze Situation unterhalten und auch seine Ansichten zu der Sache sehen.

    Es spricht nix dagegen gelegentlich eine Tüte zu rauchen oder ein Bier zu trinken. Aber das Problem ist wie bei allen Drogen, wenn man es jeden Tag macht dann bekommt man irgendwann Probleme damit aufzuhören.

    Ich würde dir einfach ein offenes Gespräch mit deinem Bruder empfehlen, vieleicht sogar nur ihr 2 wenn dein Verhältnis mit ihm gut ist. Denn es ist immer komisch mit seinen Eltern über solchene Themen zu Reden.

    Ich habe zwar meiner Mutter mit 15 Erzählt das ich gelegentlich kiffe weil ich einfach ihr misstrauen nicht missbrauchen wollte und nicht immer alles heimlich hinter verschlossenen Türen machen zu müssen.

    Mit meinem Bruder (der nicht kifft) habe ich auch schon verdammt viel darüber geredet bzw. diskutiert. Und mittlerweile hat er gar nicht mehr so viel dagegen.... Er hat sogar eine Freundin die Kifft ^^

    Also keep cool dein Bruder macht das schon :grin:

    Hoffe ich konnte dir helfen
     
    #8
    dontshowmyname, 15 Februar 2008
  9. gert1
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    Single
    Wenns ihm Spaß macht wirst ihn von seinen Freund wohl nicht wegbekommen. Oder wie fändest du des wenn er dir sagen sollte du sollst dir neue Freunde suchen?
     
    #9
    gert1, 15 Februar 2008
  10. User 39864
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    in einer Beziehung
    Ich befürchte du verharmlost kiffen doch gewaltig, es ist alles andere als harmlos.
    Irgendwie bin ich enttäuscht gerade von dir solch einen Beitrag zu lesen. :kopfschue
     
    #10
    User 39864, 17 Februar 2008
  11. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Würdest Du das auch noch sagen, wenn Deine Mutter Christiane U. gewesen wäre?

    Link 1
    Link 2
     
    #11
    User 76250, 17 Februar 2008
  12. -itz-
    -itz- (26)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Über Drogen im Straßenverkehr müssen wir ja gar nicht diskutieren, das steht ja wieder auf einem ganz anderen Blatt, was Diotima geschrieben hat.
     
    #12
    -itz-, 17 Februar 2008
  13. User 12616
    User 12616 (27)
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    Mhhh...

    Wie viele Menschen starben bisher aufgrund ihres Alkoholkonsums?
    Wie viele, weil sie gekifft haben?

    Ok, das ist ein Totschlagargument, ich weiß. Dennoch ist es Fakt.

    Und jetzt möge mir keiner damit kommen, dass Marihuana eine Einstiegsdroge ist. Schuld daran, dass man möglicherweise zu härteren Sachen greift, ist in diesem Falle der Konsument. Es ist durchaus möglich jahrzehntelang zu kiffen, ohne auch nur ein Bedürfnis nach anderen Drogen zu haben.

    Verbindet ihr mit Kiffen immer noch den verwarlosten Hippie, der dich damit zufrieden gibt, tagein tagaus seine Tapete zu betrachten?
    Was habt ihr für eine Ahnung, wer sich heute so am Abend seine Tüte genehmigt?
    Und an dieser Stelle möchte ich erwähnt haben, dass mir das lieber ist, als das obligatorische Feierabendbier. Nun, aber das akzeptiert ein jeder von euch, ist ja schließlich legal und gesellschaftsfähig, nicht wahr?

    Die 40 Jährigen Väter in ihrer Mitlifecrises, die auf Alkohol dann irgendwann gar nicht mehr klarkommen und Frau und Kind prügeln, werden gekonnt ignoriert.

    Ich weiß nicht, in was für einer Scheinwelt ihr lebt, aber macht bitte hin und wieder auch mal beide Augen auf.

    Nein, Kiffen ist lange nicht so fürchterlich, wie es hier gerade dargestellt wird.

    Die Menge macht das Gift, so ist es eben immer.

    Und ich habe ausdrücklich erwähnt, dass Drogen im Straßenverkehr sowieso nichts zu suchen haben, also weiß ich nicht, warum ich in dieser Hinsicht noch einmal darauf angesprochen werden.

    Die negative Bewertung war im Übrigen abzusehen und ist lächerlich.

    Ich zwinge doch niemanden dazu, versuche lediglich, eine andere Sichtweise aufzuzeigen.
    Wenn ihr euch damit zufrieden gebt, Threadstartern immer nach dem Mund zu plappern, bitte sehr.
     
    #13
    User 12616, 17 Februar 2008
  14. Sternschnuppe_x
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    In diesem Thread geht's nur leider nicht darum, ob Kiffen gut oder böse ist, und auch nicht um all die Top-Managertypen und Schulabschluß-Überflieger, die trotz Kiffen supererfolgreich sind und mitten im Leben stehen. Es geht hier auch nicht darum, daß irgendwer Angst hat, es könnte jemand am Kiffen sterben.

    Hier geht's um einen Jungen, bei dem sich Kiffen offensichtlich sehr negativ auswirkt und der das nicht so super wegsteckt und mit seinem Leben eben nicht trotz Kiffen klarkommt. Und sorry, in der geschilderten Situation zu sagen "ach, Quatsch, Kiffen ist doch gar nicht so schlimm" halte ich schon fast für unverschämt der Threadstarterin und ihren Eltern gegenüber, jedenfalls aber für verdammt blauäugig.
     
    #14
    Sternschnuppe_x, 17 Februar 2008
  15. User 12616
    User 12616 (27)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Ich stimme dir prinzipiell ja zu, aber in meinem ersten Post habe ich auch die Fragen der TS angesprochen:
    In dem von dir zitierten Post bin ich dann auf die Kommentare anderer User eingegangen.

    Und ich möchte noch einmal bemerken, der Junge ist eben 18 Jahre alt.
    Man braucht auch nicht alles auf's Kiffen zu schieben, das wird eben gerne getan.
    Dass er nachts um zwei heimkommt, hat, wie gesagt, keinen Menschen zu interessieren. An Motivation kann es ihm aus verschiedenen Gründen fehlen. Vielleicht hat er Streit mit einer Freundin, vielleicht kommt er nicht mit, in der Schule, kommt mit ein paar Lehrern nicht klar, ja, vielleicht liegt es auch daran, dass er kifft.

    Aber ich finde es einfach falsch, zu planen, ihn "aus seiner Umgebung rausholen zu wollen", und alle seine Macken nur auf die Tatsache zu schieben, dass er kifft, wie man plötzlich gemerkt hat.

    Ich habe die Schule auch gehasst, immer verpennt und kam nachts um drei nach Hause, habe mich daheim eingeschlossen, wollte meine Ruhe - und zum damaligen Zeitpunkt habe ich nicht gekifft. Und nun?

    Verstehst du, was ich damit sagen will?

    Hier werden verschiedene Probleme aufgeführt. Probleme eines erwachsenen Menschen. Dieser Mensch ist eventuell ein ganz normaler junger Mann der einfach derzeit mehr Wert auf Spaß legt, als auf Schule und Disziplin. Was sicher vielen von uns so ging/geht. Möglicherweise geht es ihm wirklich schlecht und niemand weiß, warum. Das kann aber tausend Gründe haben. Nun fällt plötzlich auf, dass er kifft und man hat auf einmal den Grund für alle Sorgen?
    Diesen Ansatz finde ich vollkommen falsch.
     
    #15
    User 12616, 17 Februar 2008
  16. littleJ
    littleJ (31)
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    hm es könnte ein dickes problem werden.
    ich kann dir ja mal erzählen wie es bei mir war.
    also ich erkenne mich etwas in deinem bruder weder ... geistesabwesenheit und aggressiv sein wenn man drauf angesprochen wird...das ist sowas von typisch für gras.

    ich hab in etwa so angefangen wie dein bruder. am anfang ist es natürlich schön mit dem gras. alles ist toller ... musik klingt besser, essen schmeckt besser, man hat mehr tiefgang in den gedanken.
    nun kommt der entscheidende faktor der für jede droge gilt
    "maß halten" tja ja bei mir hat das nicht so hingehauen. der konsum steigt unmerklich. bei mir waren es dann etwa 80€ -200 € pro monat... kohlemäßig wars auch kein problem. ich hatte immer genug geld für das zeug. am ende waren 7-10 tütchen pro tag normal.
    und bei so einem enormen konsum isses dann auch vorbei mit musik geniessen oder essen besser schmecken weil der zustand normal geworden ist.
    meine eltern waren auch gegen den konsum von cannabis. hatten viele diskussionen über das thema. manchmal vernüftig manchmal nicht so :zwinker: ein was war aber immer gegenstand der streitgespräche
    FAULHEIT - wenn sich ein was nicht leugnen lässt das gras faul macht WENN man den entscheidenden faktor von oben nicht beachtet. ich hab in der langen zeit von etwa 3 jahren nichts wirklich auf die beine bekommen. klar ich weiß jetzt ne menge über photoshop, kann 1a musik machen und mein zeichentalent hab ich auch verbessert ... für einen gelernten einzelhandelskaufmann aber schon blöd oder ?

    sooooo irgendwann hab ich dann auch mal wieder die ungeflashte seite des lebens gesehen und musste feststellen das ich diesen klaren zustand gar nicht mehr kannte. ich war quasi geflasht vom ungeflasht sein. es hat mich aber auch schockiert.

    sooo was hat das mit dir zu tun? ....
    versucht ihn nicht zum aufhören zu bringen sondern bittet ihn nur seinen konsum zu überprüfen. jedesmal wenn es meine eltern versucht haben hab ich sie als so eine art aussenstehende betrachtet die keine wirkliche ahnung haben da sie nie was geraucht haben und nicht verstehen was die beweggründe fürs kiffen sind. also pocht auf seine eigenverantwortung statt dort einzugreifen wo es soiwieso nur unlösbare konflikte gibt.
    mir hätte es damals sehr gut getan ... so musste das ne gute freundin bei mir übernehmen.

    er kann ja kiffen ... aber mit vernunft!
     
    #16
    littleJ, 18 Februar 2008

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