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  • Kasabian
    Gast
    0
    3 Januar 2005
    #1

    E-Gitarre spielen und Improvisieren

    Hallo allerseits,

    ich weiß nicht, ob ich hier im Forum jmd finden werde, der mir bezüglich meines Problems weiterhelfen kann, aber man kanns mal probieren :zwinker:
    Ich spiel seit 12 Jahren akustische Gitarre und hatte eine Lehrer, der mir alles beibrachte, leider hab ich mich immer geweigert die Musiktheorie ernstzunehmen, was im Moment mein Problem ist.
    Ich hab jetzt seit einem halben Jahr eine E-Gitarre (eine Gibson Les Paul, wäre die eine Frau, wären alle meine Probleme gelöst :grin: :bier: ). War auch alles sehr schön bisher, nur allmählich wird es langweillig, wenn man nur Tabs von anderen Bands spielt.
    Ich hab auch schon probiert ein wenig zu improvisieren, aber das ist extrem langwierig, bis man mal einen passenden Akkord gefunden hat. Jetzt wollte ich mal die Leute fragen, die Ahnung haben und sowas können.
    Habt ihr euch die Musiktheorie (Harmonien,etc) selber beigebracht oder hattet ihr einen Gitarrenlehrer? Was würdet ihr empfehlen?
    Vielen Dank im voraus!

    Kasabian
     
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  • 123hefeweiz
    0
    4 Januar 2005
    #2
    Teils, teils. Ich hatte vorher Klavierunterricht und eine Gesangsausbildung, wodurch ich die Grundlagen der Harmonielehre schon kannte. Dann habe ich mit meinem Gitarrenlehrer die wichtigsten Tonarten (Dur, melodisch und harmonisch Moll) durchgeochst und relativ viel Blues (Pentatonik-Skala mit Blue Notes) gespielt. Die weiteren Kirchentonarten hab ich mir dann im Laufe der Zeit selber draufgeschafft. Geholfen hat mir dabei u. a. das Buch "Rock Guitar Secrets" von Peter Fischer.

    Kapier aber trotzdem nicht ganz, was du willst. Hast du schon Akkorde und willst eine Melodie drüber spielen oder umgekehrt? Oder willst du eigene Akkordfolgen aufnehmen und dann dazu spielen? Bitte um Aufklärung, dann kann ich dir vielleicht besser helfen.

    Gruß
    hefe
     
  • Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    5 Januar 2005
    #3
    Spiel' Punkrock. Fünf Zettel mit Akkorden in einen Hut, mischen, zwei ziehen --> Strophe, die restlichen drei ziehen --> Refrain. :smile:
     
  • kleiner_matscho
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verliebt
    5 Januar 2005
    #4
    He YO!!!


    Erstmal super!!! 12 jahre is ja schomma was!!!


    SChau mal auf www.justchords.com da is einiges an theorie recht gut aber trotzdem einfach erklärt...


    @dergutekoenig: Klasse Beitrag... Vielleicht will er aber noch Solis hinhauen und nit nur mit voller Distortion en paar Akkorde runterhauen
     
  • Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    5 Januar 2005
    #5
    Wer braucht schon Soli... :zwinker:
     
  • Kasabian
    Gast
    0
    5 Januar 2005
    #6
    Erstmal vielen Dank :bier: :gluecklic

    @123: Also Akkorde kann ich, bin dabei den Quintenzirkel in meinen Kopf zu akturalisieren. Ich muss halt dann mit den passenden Akkorden was zupfen, sprich die Pentatonik und die ganzen Varianten davon :eek4:

    @der gute könig: lol nen punkrocklied müsste man rein theoretisch schreiben können indem man 100 Affen mit Gitarren einen Tag in einen Raum sperrt. Irgendeiner würde ein BestSelling PunkRockLied spielen :zwinker:

    Wie lange spielt ihr denn schon?
     
  • Marshmallow
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    5 Januar 2005
    #7
    Hallo,

    beim Improvisieren geht es nicht darum, dass man die Akkorde spielt oder kennt, sondern es geht um die Tonart und die passenden Harmonien. Du musst einfach die passenden Tonleitern in und auswendig kennen. Damit meine ich die Fingersätze und den Klang der einzelnen Töne, denn du musst ja wissen, welchen Ton du in wenigen Millisekunden spielen wirst.
    Passende Tonleitern findest du hier , der Rest, nämlich die Harmonien und Melodien müssen aus deinem Herzen kommen (daher spiele ich Gitarre so gerne, man kann seine Gefühle in Musik verpacken).

    Viele Grüße,
    Martin
     
  • 123hefeweiz
    0
    6 Januar 2005
    #8
    Ich baue Soli meist so auf, dass ich mir vorab in etwa überlege: wie viele Takte habe ich, welche Akkorde liegen drunter, welche Stilrichtung. Dann kann ich meinetwegen sagen, die ersten zwei Takte einen Pentatonik-Lauf, dann eine schnelle Sweep-Passage, die in eine Tappingorgie übergeht und in einem hohen, gehaltenen Ton gipfelt. Ähnlich (wenn auch technisch natürlich viel besser als ich) bauen beispielsweise Malmsteen, Gilbert, Lukather oder Bettencourt ihre Soli auf. John Petrucci von Dream Theater dagegen konstruiert seine Soli von vorne herein praktisch am Reißbrett durch, bevor er eine einzige Note gespielt hat. Slash hingegen spielt einfach, was gut klingt - und das nicht mal schlecht. Tip: in Fachzeitschriften wie Gitarre & Bass sind immer wieder Workshops zum Improvisieren abgedruckt. Regelmäßige Lektüre lohnt sich, weil auch andere Gitarristen in den Interviews immer wieder mal gute Tips zum Setup oder zur Spieltechnik geben.

    Zu deiner zweiten Frage: seit 14 Jahren :bier:

    Gruß
    hefe
     
  • Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    6 Januar 2005
    #9

    Das wäre 'nen Versuch wert... :zwinker:
     

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