Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Egal wieviel Geld, Hauptsache Arbeit!

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von ArsAmandi, 1 Oktober 2009.

?

Würdet ihr unter u.g. Bedingungen arbeiten gehen?

  1. w: ja ich arbeite 40 Stunden, hauptsache kein Geld vom Staat

    11 Stimme(n)
    26,2%
  2. w: so 20 Stunden würde ich machen einfach um raus zu kommen

    9 Stimme(n)
    21,4%
  3. w: bin mir nicht sicher

    1 Stimme(n)
    2,4%
  4. w: nein ich arbeite erst wenn ich entsprechend bezahlt werde

    1 Stimme(n)
    2,4%
  5. m: ja ich arbeite 40 Stunden, hauptsache kein Geld vom Staat

    5 Stimme(n)
    11,9%
  6. m: so 20 Stunden würde ich machen einfach um raus zu kommen

    3 Stimme(n)
    7,1%
  7. m: bin mir nicht sicher

    2 Stimme(n)
    4,8%
  8. m: nein ich arbeite erst wenn ich entsprechend bezahlt werde

    10 Stimme(n)
    23,8%
  1. ArsAmandi
    ArsAmandi (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    889
    113
    62
    nicht angegeben
    In dem Wieviel darf man verdienen, wenn die Mutter HARTZ IV bekommt? ist gerade eine Diskussion am keimen die mich zu diesem Thema bringt.
    Nehmen wir an ihr seid arbeitslos (und fertig ausgebildet!!) und in der Situation, dass ihr einen Vollzeitjob annehmen könnt, der euer Hartz 4 gerade so deckt, also ihr habt etwa das gleiche zur Verfügung wie mit ALG II.



    Würdet ihr 40 Stunden die Woche arbeiten gehen statt null, nur um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen?

    Wegen dem Stolz? Um sich zu "verwirklichen"? Weil ihr eh nichts zu tun habt?

    Wie sieht es aus mit Bewerbungen für bessere Arbeit? (Die vernachlässigt man auf jeden Fall bei einem Vollzeitjob meiner Meinung nach)

    Inwiefern spielt der Faktor Zeit eine Rolle, würdet ihr erst zum Beispiel nach einem halben Jahr erfolgloser Suche auch für weniger arbeiten?



    Würdet ihr daheim bleiben?

    Warum? Weil ihr es für unterbezahlt haltet?

    Euch für überqualifiziert?

    Nach einer Ausbildung/einem Studium mehr drin sein muss als Gehalt?

    Kein schlechtes Gewissen dabei habt dem Staat auf der Tasche zu liegen?

    Ihr eure ganze Energie in Bewerbungen stecken wollt?

    Inwiefern spielt der Faktor Zeit eine Rolle, seid ihr nur anfangs entschlossen nicht zu arbeiten, da ihr euch sicher seid eine entsprechende Stelle zu finden?



    Erzählt mal, könnte eine interessante Diskussion geben.
     
    #1
    ArsAmandi, 1 Oktober 2009
  2. User 75021
    Beiträge füllen Bücher
    8.289
    298
    988
    Verheiratet
    Ich mache gerade eine Ausbildung und verdiene in etwa soviel, wie ich an Hartz4 Leistungen bekommen würde.
    Jedoch mache ich es gerne, habe keine Lust dem Staat auf der Tasche zu liegen und werde nach der Ausbildung nicht so schlecht verdienen.
    Ich habe mich ausserdem für einen Beruf entschieden, der auch Zukunft hat.
    Über arbeitslosigkeit werde ich mir mit Sicherheit keine Sorgen mehr machen müssen.
    Von daher ist das schon ein Ansporn die nächsten 2 1/2 Jahre aufs Geld achten zu müssen.
    Ich bin auch viel zu Stolz um von Hartz4 leben zu können, da würd ich sogar eher putzen gehen oder ähnliches.
    Ist schon ein Unterschied, ob man seine Klamotten selber erarbeitet hat oder nicht.
     
    #2
    User 75021, 1 Oktober 2009
  3. glashaus
    Gast
    0
    Ich würde nicht zu Hause bleiben, denn so kommt man ja nie wieder an eine bessere stellung. Außerdem find ichs irgendwie armselig, sich das Leben vom Staat bezahlen zu lassen, wenn man dafür auch selbst aufkommen kann. So viel Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft hab ich gerade noch so.
     
    #3
    glashaus, 1 Oktober 2009
  4. User 53463
    Meistens hier zu finden
    724
    128
    189
    vergeben und glücklich
    Ich würde mich entsprechend weiter qualifizieren, dass ich dann einen angemessenen Lohn erhalten würde. In Folge dessen würde ich über einen überschaubaren Zeitraum einen geringen Lohn in Kauf nehmen. Im Endeffekt ist ein Studium ja nichts anderes. Ich muss jetzt eben mit sehr wenig Geld auskommen, kann dafür aber später in meinem Traumberuf arbeiten und werde auch nicht gerade schlecht verdienen.
     
    #4
    User 53463, 1 Oktober 2009
  5. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    6.539
    398
    2.015
    Verlobt
    Ich arbeite schon heute immer wieder zu einem sehr geringen Lohn. Aber das gehört zur Ausbildung, und mein künftiger Beruf (Pflegebereich im weitesten Sinn) wird mich kaum arbeitslos werden lassen.

    Etwas Anderes ist es wenn Menschen JEDE Arbeit zu JEDEM Lohn annehmen müssen. Auch Arbeiten, die sie nicht besser qualifizieren, sondern für ihren eigentlichen Beruif sogar disqualifizieren.

    Das ist eine moderne Form der Sklaverei.

    Zum Überleben würde ich mich im äussersten Fall wohl oder übel drauf einlassen, aber für bessere Bedingungen kämpfen.
     
    #5
    simon1986, 1 Oktober 2009
  6. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
    3.418
    168
    227
    vergeben und glücklich
    Würdet ihr 40 Stunden die Woche arbeiten gehen statt null, nur um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen?

    Nein, diese Arbeit würde ich nicht annehmen. Das Angebot ist unverschämt und irgendwann soll man wohl noch Geld bringen um arbeiten zu dürfen. :rolleyes: In meinen Augen verstößt das gegen die guten Sitten und ist völliger Unsinn.

    Wegen dem Stolz? Um sich zu "verwirklichen"? Weil ihr eh nichts zu tun habt?

    Was für ein Stolz? Wer so einen Job annimmt weiß mit Sicherheit nicht mal wie man Stolz buchstabiert.

    Wie sieht es aus mit Bewerbungen für bessere Arbeit? (Die vernachlässigt man auf jeden Fall bei einem Vollzeitjob meiner Meinung nach)

    Naja, nach einer gewissen Zeit Arbeitslosigkeit wird es so oder so schwierig. Ob man in einer Ausbeuterklitsche seine Zeit verschwendet oder zuhause rumsitzt und ein gewisses Zeitkontigent für Bewerbungen nutzt, die dann aufgrund des Lebenslauf auch nicht unbedingt überzeugen, erscheint mir wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Würdet ihr daheim bleiben?

    Das nicht, aber ich würde einen anderen Ausweg suchen und mich umorientieren.

    Warum? Weil ihr es für unterbezahlt haltet? Euch für überqualifiziert?

    Weil es eine bodenlose Unverschämtheit ist und die Lage dadurch nicht besser wird. Die Arbeitskräfte werden nun mal gebraucht und wenn aufgrund der Notsituation Ausbeutung zum Standard wird, wird die Notsituation nicht wirklich kleiner. :hmm: Irgendwo muss man einfach Grenzen ziehen.

    Nach einer Ausbildung/einem Studium mehr drin sein muss als Gehalt?

    Da mach ich lieber Hilfsjobs oder geh putzen (hab ich zu Schulzeiten als Ferienjob gemacht). Mein Kenntnisse und meine Fähigkeiten in meinem eigentlichen Beruf bekommen irgendwelche A... nicht geschenkt.

    Kein schlechtes Gewissen dabei habt dem Staat auf der Tasche zu liegen?

    Würde ich nicht, wenn in einem halben Jahr nichts läuft würde ich mich umorientieren und irgendetwas anderes machen was mehr Aussicht auf Erfolg hat.
     
    #6
    metamorphosen, 1 Oktober 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  7. MsThreepwood
    2.424
    Wenn mir der Job zusagt, würde ich auf jeden Fall arbeiten gehen. Nur um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen nicht, nein. Da würde ich die Zeit eher sinnvoll nutzen.

    Ich hab mit meinen Jobs auch grad in etwa so viel zur Verfügung wie Hartz IV Empfänger, aber mir machen meine Jobs auch Spaß und ich fühl mich gut dabei. Wenn ich jetzt etwas tun müsste, was mir total widerstrebt, dann würde ich definitiv zu Hause bleiben.
     
    #7
    MsThreepwood, 1 Oktober 2009
  8. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.097
    348
    2.106
    Single
    Da ich nach meinem Studium einen Abschluss und Qualifikationen habe, die sehr gefragt und sehr flexibel einsetzbar sind, halte ich eine derartige Situation für nahezu unmöglich...

    Und sollte es der Wirtschaft in Deutschland so miserabel gehen, dass es für mich keinen Job gibt, würde ich sowieso auswandern (schon alleine, weil dann völlige der finanzielle und wirtschaftliche Untergang des deutschen Staates vor der Tür steht), da auch international eine große Nachfrage nach Leuten aus meinem Bereich herrscht und mein deutsches Diplom international sehr hoch anerkannt ist.

    Mit meinen im dem Studium erworbenen Qualifikationen wäre es mir wirklich zu blöd, irgendeinen Job anzunehmen, bei dem ich nicht mehr verdiene als ein ALG II - Empfänger. Dafür habe ich nun wirklich kein gute Abi gemacht und absolviere gerade ein anspruchsvolles Studium.
    Ich lasse mich auch definitiv nicht ausbeuten - und eine Vollzeit-Arbeit, die mir nicht deutlich mehr als ALG II bringt, ist definitiv Ausbeutung der übelsten Sorte.
     
    #8
    User 44981, 1 Oktober 2009
  9. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.255
    348
    4.661
    nicht angegeben
    Lol, wer so einen Job annimmt ist doch komplett hirnamputiert. In der Ausbildung oder so, kein Problem aber ich gehe doch nicht arbeiten, um soviel wie H4 zu verdienen. Da gehe ich lieber schwarz was zuverdienen oder zocke Internetpoker only. Aber mitm Dipl. Phys. brauche ich mir da derzeit relativ wenig Sorgen machen zum Glück, zur Not gehe ich ins Ausland.
     
    #9
    Schweinebacke, 1 Oktober 2009
  10. wellenreiten
    Benutzer gesperrt
    1.392
    123
    17
    nicht angegeben
    ich lasse mich nicht ausbeuten! leider gibt es genug leute, die den job dann trotzdem machen und so kommen die arbeitgeber ja schön damit durch... die eigene arbeitsleistung sollte einem ja wohl etwas wert sein und wozu der ganze aufwand mit einer vernünftigen ausbildung, wenn man am ende keine kohle sieht?
     
    #10
    wellenreiten, 1 Oktober 2009
  11. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    5.488
    398
    3.290
    Single
    Nein.

    Ich bin zu hoch qualifiziert um mich 40 Stunden die Woche für einen Hungerlohn verheizen zu lassen. Ob ich deswegen dem Staat auf der Tasche liege, ist eine andere Frage. Kommt letztlich auf die Umstände an, aber ehrlich gesagt ist es für mich schwer vorstellbar, keine zumindest fair bezahlte Arbeit zu finden.
     
    #11
    Fuchs, 2 Oktober 2009
  12. VelvetBird
    Gast
    0
    Ich würde arbeiten gehen.
    Zum einen um nicht völlig daheim zu versacken, zum anderen weil ein Loch im Lebenslauf auch nicht so das Wahre ist.
    Wenn ich mehrere Jahre lang keine Arbeit finden sollte, wie erkläre ich das einem potentiellen Arbeitgeber? "Nee, ich konnte die letzten 3 Jahre nicht arbeiten, ich fand die Bezahlung zu schlecht" - die Blöße würde ich mir nicht geben.

    Aber ich muss echt sagen dass ich diejenigen verstehen kann, die unter diesen Voraussetzungen nicht arbeiten würden - ich kann's mir nur halt nicht für mich vorstellen.
     
    #12
    VelvetBird, 2 Oktober 2009
  13. ColaBoy
    Gast
    0
    Würdet ihr 40 Stunden die Woche arbeiten gehen statt null, nur um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen?
    Nur wenns nicht anders geht und ich nicht mehr auskomme mit dem Arbeitslosengeld.

    Wegen dem Stolz? Um sich zu "verwirklichen"? Weil ihr eh nichts zu tun habt?
    Unklare Fragestellung. Keine Antwort.

    Wie sieht es aus mit Bewerbungen für bessere Arbeit? (Die vernachlässigt man auf jeden Fall bei einem Vollzeitjob meiner Meinung nach)
    Stimmt auf jeden Fall. Außerdem ist es mit den Vorstellungsgesprächen dann nicht mehr so leicht.
    Man arbeitet in Vollzeit und die neue Firma hat keine Zeit zu dieser Zeit, wann man selbst Zeit hätte, weil man zu dieser Zeit, wo die neue Firma Zeit hätte, seine Zeit in Arbeitszeit umwandeln muss.

    Inwiefern spielt der Faktor Zeit eine Rolle, würdet ihr erst zum Beispiel nach einem halben Jahr erfolgloser Suche auch für weniger arbeiten?

    Eigentlich eine wiederholte frage, siehe erste Frage...

    Würdet ihr daheim bleiben?
    ne, meine wohnung gehört zu mir.

    Warum? Weil ihr es für unterbezahlt haltet?-"-

    Euch für überqualifiziert?
    -"-

    Nach einer Ausbildung/einem Studium mehr drin sein muss als Gehalt?-"-

    Kein schlechtes Gewissen dabei habt dem Staat auf der Tasche zu liegen?
    Habe ich nicht. Der Staat ist für die schlechte Arbeitsmarktlage mitverantwortlich und wenn ich aufgrund dieser Taten mal arbeitslos werde, soll er bezahlen, dies aber widerrum von meinen Landskollegen bezahlt wird - teuflischer Kreis. Aber ne, ich hätte kein schlechtes Gewissen.

    Ihr eure ganze Energie in Bewerbungen stecken wollt?
    Fragestellung unklar...

    Inwiefern spielt der Faktor Zeit eine Rolle, seid ihr nur anfangs entschlossen nicht zu arbeiten, da ihr euch sicher seit eine entsprechende Stelle zu finden?
    Anfangs wird es von einem Elan begleitet, nach einigen Absagen erfolgt eine Neutralisation und nach noch mehr Absagen eine Resignation, Hoffnungslosigkeit, Kummer uvm, bis man vlt wieder mal eine Chance bekommt
     
    #13
    ColaBoy, 2 Oktober 2009
  14. User 77547
    Beiträge füllen Bücher
    2.288
    248
    1.643
    Verheiratet
    Ob ich die Arbeit, die gerade mal so viel bringt wie Hartz 4, annehmen würde, hinge bei mir wesentlich von der Art der Arbeit ab und den Gründen, warum die so mies bezahlt ist.

    Irgendeinen miesen Job, der mich nicht weiterbringt und der so mies bezahlt wird, weil sich irgendein Big Boss eine goldene Nase verdienen will, würde ich z.B. eher NICHT annehmen und zunächst mal weitersuchen.

    Einen Job, bei dem ich was lerne, der für mich "Sinn" macht und evtl. deswegen nur so schlecht bezahlt ist, weil das Unternehmen/Organisation einfach beim besten Willen nicht mehr zahlen kann (z.B. eine NGO, humanitäre Hilfsorganisation, Soziale Einrichtung), würde ich SOFORT annehmen.
     
    #14
    User 77547, 2 Oktober 2009
  15. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.750
    698
    2.618
    Verheiratet
    Würdet ihr 40 Stunden die Woche arbeiten gehen statt null, nur um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen?
    - Ja, aber nicht deswegen.

    Wegen dem Stolz? Um sich zu "verwirklichen"? Weil ihr eh nichts zu tun habt?
    - Weil einem nach wenigen Wochen langweilig wird und Arbeitslosigkeit das Selbstbewusstsein drückt.

    Wie sieht es aus mit Bewerbungen für bessere Arbeit?
    - Wir gemacht. Und ich vernachlässige nichts, wenn ich es wirklich will.

    Inwiefern spielt der Faktor Zeit eine Rolle, würdet ihr erst zum Beispiel nach einem halben Jahr erfolgloser Suche auch für weniger arbeiten?
    - Ich glaube nach 2 oder 3 Monaten wäre mir langweilig und ich würde die Suche beginnen.

    Würdet ihr daheim bleiben?
    - Für 8 oder 10 Wochen.

    Warum? Weil ihr es für unterbezahlt haltet?
    - Nö, weil es Menschen ganz gut tut, einen solchen Zeitraum lang mal auszuspannen.

    Euch für überqualifiziert?
    - Wäre ich, ist aber kein Grund, etwas nicht zu tun.

    Nach einer Ausbildung/einem Studium mehr drin sein muss als Gehalt?
    - Ach, dass mit den wirklich hohen Einstiegsgehältern bekommen doch eh keine 3% hin.

    Kein schlechtes Gewissen dabei habt dem Staat auf der Tasche zu liegen?
    - Für 2 oder 3 Monate lang nicht, nein. Ich nehme kein Bafög in Anspruch und der Staat hat's gerade gut mit mir, würde nicht schaden, mir mein Leben ein paar Wochen lang zu finanzieren.

    Ihr eure ganze Energie in Bewerbungen stecken wollt?
    - Pfff, soviel braucht's ja nun auch nicht.

    Inwiefern spielt der Faktor Zeit eine Rolle, seid ihr nur anfangs entschlossen nicht zu arbeiten, da ihr euch sicher seit eine entsprechende Stelle zu finden?
    - Heutzutage sollte man sich auf solches Wunschdenken nicht verlassen.
     
    #15
    xoxo, 2 Oktober 2009
  16. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.097
    348
    2.106
    Single
    Ist es besser, wenn der potentielle Arbeitgeber sieht, dass sich der Bewerber Bewerber 3 Jahre lang deutlich unter Wert verkauft hat und unter unwürdigen Bedingungen verheizen ließ?
    Entweder der Arbeitgeber denkt sich "Schön, der lässt sich ja wunderbar ausbeuten - also her damit!" oder er hat keine Lust auf einen Mitarbeiter, der so wenig Stolz und Rückgrat besitzt.
    (Alles darauf bezogen, dass der Bewerber relativ hoch qualifiziert ist)
    Unter diesen Umständen würde ich wohl auch für sehr wenig Geld arbeiten...

    Aber ich käme niemals auf die Idee, mich trotz hart erarbeiteter Qualifikationen verheizen und ausbeuten zu lassen...
    Würde das Wissen, gerade ausgebeutet und verzeizt zu werden, das Selbstbewusstsein nicht genau so drücken?
     
    #16
    User 44981, 2 Oktober 2009
  17. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.921
    398
    2.212
    Verheiratet
    Ich beantworte nicht die Fragen, dafür sind sie mir zu wirr gestellt.

    Wenn ich arbeite, dann mach ich das aus folgenden Gründen:

    - Für Geld
    - Weil mir die Arbeit Spaß macht
    - Weil mir die Arbeit was nützt (ich z.B. neue Dinge lerne, die mir in meiner Karriere weiter helfen)

    Wäre ich arbeitslos und würde einen Job angeboten bekommen, der mir gerade das oder zumindest nicht wirklich viel mehr als H4 bringt, dann seh ich keinen Sinn darin zu arbeiten.

    Da kann ich meine Zeit zu Hause einfach besser nutzen, mich weiterbilden, mir Geld nebenbei verdienen, etc.
     
    #17
    Subway, 2 Oktober 2009
  18. BABY_TARZAN_90
    Sehr bekannt hier
    1.610
    198
    526
    Verliebt
    Ich habe jetzt gerade eine kurzfristige Arbeit (Schwimmlehrer) angenommen, die zwar schlecht bezahlt ist, die mich aber befriedigt.

    Ich brauche dazu durchaus Qualifikationen.
    Die Arbeit ist nur darum schlecht bezahlt, weil wenig Geld zur Verfügung steht. Es geht um Kids, nicht um Arbeit in einem Luxus-Resort. Also "soziale" Tätigkeit.*)

    Ausbeuten lass ich nicht, meine Selbstachtung ist nicht käuflich.

    Off-Topic:
    *) Unter sozialer Tätigkeit verstehe ich die Arbeit, die reziprok zu ihrem Nutzen bezahlt wird.


    Übrigens: Wer gegen Empfänger von Sozialhilfe hetzt, sollte so konsequent sein und bei jedem Einkommen nach seiner Herkunft fragen...
     
    #18
    BABY_TARZAN_90, 2 Oktober 2009
  19. ArsAmandi
    ArsAmandi (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    889
    113
    62
    nicht angegeben
    Bei der Wirtschaftssituation derzeit gibt es sehr viele qualifizierte Arbeitslose, die also nie wieder besser verdienen werden? Denke eher nicht!

    Ja so dachte ich bis vor kurzem auch noch :grin:

    Sehe ich auch so, aber manche argumentieren damit ihre eigenen Euros zu verdienen und darauf stolz zu sein. Keine Belastung für die Gesellschaft, etc.

    Du warst aber glaube ich auch noch in Ausbildung oder?

    Zählst du das nur für deinen Beruf oder wäre das auch für andere in anderen Branchen Ausbeute?

    Solange die auf Paypal überweisen und nicht auf dein vom Amt bekanntes Girokonto :grin:

    Ist auch kein Fragebogen sondern Inspiration, welche Punkte man bei dem Text, den man schreiben wird, alle berücksichtigen kann.

    Dann sehe es als 3 Fragen......bißchen Grips anstrengen.

    die meine ich doch...?! Also in deiner Wohnung, statt arbeiten.

    Sehe ich auch so.

    Um H4 zu übertrumpfen braucht es aber kein riesiges Einstiegsgehalt, da ist man bei 1500 brutto schon locker drüber.
     
    #19
    ArsAmandi, 2 Oktober 2009
  20. MsThreepwood
    2.424
    So halb, ja. Qualifiziert bin ich allerdings auch für ganz andere Jobs. Bzw habe ich noch einen dritten Job, mit einem deutlich höheren Stundenlohn. Da der aber "saisonabhängig" ist, kann ich den nicht durchs Jahr machen und hab eben meine anderen Jobs.
     
    #20
    MsThreepwood, 2 Oktober 2009

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Egal wieviel Geld
MrShelby
Umfrage-Forum Forum
4 Januar 2016
18 Antworten
Maximilian
Umfrage-Forum Forum
29 August 2012
11 Antworten