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Ehrlichkeit vs diplomatisch sein

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von diskuswerfer85, 4 Juli 2010.

  1. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    Wie steht ihr zu dem thema. ehrlichkeit ist nat. sehr wichtig, aber manche unangenehmen dinge können ja schon ärgern auslösen und in gewisser weise taktlos sein(dein arsch ist fett geworden...).

    Wie handhabt ihr das? totale ehrlichkeit, gewisse dinge umschiffen oder gleich das sagen was die situation entspannt.

    Wo ist bei euch die grenze zwischen taktgefühl und diplomtie und absoluter ehrlichkeit.
    Es geht mir nat. nicht darum den partner zu betrügen oder so, sondern mehr um diplomatie bei kleinen streits und konflikten.
    Versucht ihr immer über eure empfindungen zu sprechen oder überlegt ihr schon eher vorher ob die sache konfliktpotential hat?
     
    #1
    diskuswerfer85, 4 Juli 2010
  2. peter_30cm
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich bin immer ehrlich und sage die Wahrheit. Meine Freundin wird nie zu hören bekommen, dass ihr Arsch zu fett geworden ist o.Ä. Denn ich liebe das Gesamtpaket, nicht nur ein bestimmtes Körperteil an ihr. Sobald SIE sich unwohl fühlt, sage ich ihr meine ehrliche Meinung dazu. Takt- und respektlos bin ich meiner Freundin nie gegenüber, aber auch sonst keinem anderen Mitmenschen. Kleine Streitigkeiten wird es immer in einer Beziehung geben, wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Aber das gehört m.E. dazu und bringt den nötigen Pfeffer in die Beziehung. :zwinker: Nur Friede, Freude, Eierkuchen ist langweilig auf Dauer.
     
    #2
    peter_30cm, 4 Juli 2010
  3. candyfloss
    candyfloss (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    Wenn ich die reine Wahrheit für unproblematisch oder unumgänglich halte, dann sage ich sie.

    Wenn die Wahrheit evtl. verletzend oder schädigend sein könnte, aber trotzdem gesagt werden sollte, dann versuche ich sie möglichst schonend und liebevoll beizubringen.

    Wenn die Wahrheit besser nicht gesagt werden sollte und es in diesem Fall vermeidbar wäre die Wahrheit zu sagen, dann würde ich sie für mich behalten.

    Dass wäge ich je nach Situation eben ab.
     
    #3
    candyfloss, 4 Juli 2010
  4. donmartin
    Gast
    1.903
    ICh weiss garnicht, ob man "Diplomatie" in VErbindung mit "nicht die Wahrheit sagen" gleichsetzen oder vergleichen kann. Man kann durchaus diplomatisch sein, und die Wahrheit sagen. Bei der Diplomatie geht es meines Erachtens um "Konfliktentschärfung".

    So kenne ich meine Partnerin sehr gut, merke schon an der Begrüßung oder der Art ihres Handelns, wie sie gestimmt ist - ob es dann angebracht ist, mit der Tür ins Haus zu fallen oder etwas vorsichtiger die Dinge angehen zu müssen ist abzuwägen.

    Man kann durchaus die Wahrheit aussprechen, aber in abgeschwächter Form oder um 20 Ecken. Erst mal "antesten". Klar, fast jeder ist mal schlecht drauf und poltert los, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass man dem anderen Unrecht tut. Dann die Wogen wieder zu glätten und ein "Remis" da rauszuholen - das ist die Kunst der Diplomatie.

    Ich würde auch nie sagen, dass der Hintern zu dick / fett wäre. So etwas belastet die bilaterale Beziehung. :zwinker:

    Wenn man die Kunst beherrscht, der anderen Seite zu verstehen zu geben, dass etwas nicht stimmt, ihr aber das Gefühl gibt, trotzdem als "Sieger" aus einer Konfliktsituation hervorzugehen und trotzdem weiss, das man den anderen zum Nachdenken angeregt hat - das ist Diplomatie.

    Ruhig immer raus mit der Wahrheit! :zwinker: Die deutsche Sprache ist so vielfältig - da muss man nicht direkt mit 3 oder 4 Worten die ganzen "Verhandlungen" im Keim ersticken.

    Sicher gibt es auch Partner, denen diese Art auf den Senkel geht. Wenn jemand NUR noch diplomatisch ist und es versucht allen gerecht zu machen. Oder das versucht zu vermitteln und eigentlich nichts zu sagen hat.
    Das kann auch nervig sein, ab und zu muss mal alles raus und das mit einem Befreiungsschlag - aber bitte nicht personenbezogen.

    Das ist alles eine Kunst - oder die Fähigkeit, trotz aller modernen Hilfsmittel gelernt zu haben, zu Kommunizieren und unsere Gabe des Denkens und der Sprache, Gestik und Mimik zu nutzen und zu verstehen.
     
    #4
    donmartin, 4 Juli 2010
  5. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Ich tendiere sehr stark zur Wahrheit. Manchmal sage ich etwas Wahres, aber er merkt ich habe nicht alle meine Gedanken ausgesprochen und er hakt nochmal nach. Und dann bin ich sowieso rigiros ehrlich.
     
    #5
    xoxo, 4 Juli 2010
  6. many--
    many-- (32)
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Normalerweise gebe ich der Diplomatie - der schönen Lüge, meinetwegen - den Vorzug vor der Ehrlichkeit, aber das ist insgesamt komplett situationsabhängig. Es gilt zu überlegen, was man mit einer Aussage oder einem Gesprächsbeitrag erreichen will, und dementsprechend komponiert man den Wahrheitsgehalt.
    Meine Erfahrung ist es, dass man so in nahezu 100% aller Äußerungen nicht die komplette Wahrheit sagt, sondern Dinge nicht oder anders anspricht, weil man genau weiß, dass der Gegenüber auf die ungeschminkte Wahrheit negativer reagieren würde als auf eine "schöne Lüge". Das hat auch m.E. nichts mit Unehrlichkeit zu tun... dieses proletige "Isch sag immer de Wahrheit, alda" ist eigentlich nur ein Zeichen von sozialer Unreife. Und Attitüde, nebenbei. Niemand sagt immer, was er denkt, ds kann man sich nämlich gar nicht leisten. "Is mir egal was andere denkn, isch sag, was isch will, I keep it real" - das funktioniert außerhalb von HipHop-Filmen nicht.

    Es kommt dann für mich auch ganz selten so weit, dass wirklich nur noch die absolute Wahrheit - oder das, was ich dafür halte - in einem Gespräch weiterhilft. Das sind dann Situationen, in denen es nett einfach nicht mehr weitergeht, Situationen, in denen man mal den Konflikt riskieren muss, denn die ausgesprochene Wahrheit, den Ehrlichkeit oft mit sich bringt. - Solche Situationen entstehen meist innerhalb der Partnerschaft (zB das berühmte "Wir haben nicht genug Sex"), und es ist mir wichtig, eine Partnerin zu haben, mit der ich auch mal Tacheles reden kann, ohne dass gleich beleidigte Leberwurstsaison ist.
     
    #6
    many--, 4 Juli 2010
  7. SchwarzeFee
    0
    Kommt auf die Person an, die mir gegenüber steht.
    Wenn ich sie nicht kenne und sie mir eigentlich egal ist, sage ich es diplomatisch, weil ich dann meistens keine Lust auf irgendwelche Diskussionen hab.
    Steht die Person mir nahe, bin ich grundsätzlich immer ehrlich... auch wenn es ihr weh tun würde... aber wenn ich sie anlüge oder versuche, die Wahrzeit zu verschönigen, hat sie nix davon.... und nur weil man ehrlich ist, heißt das ja nicht, dass man es böse meint oder so... ich bin gerne und immer bereit, Dinge zu verändern.... aber erstmal wird klar und ehrlich die Meinung gesagt... :jaa:
     
    #7
    SchwarzeFee, 4 Juli 2010
  8. User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    Ich finde es auch eher schwierig, Ehrlichkeit vs Diplomatie zu setzen. In meinen Augen wären Ehrlichkeit vs "Nach dem Mund reden" und Diplomatie vs Taktlosigkeit die besseren Gegensatzpaare. Aber auch so: Ich tendiere zur Ehrlichkeit, ich bin aber kein Mensch der andere damit vor den Kopf stößt, sondern meist (situationsabhängig) in der Vermittlung dieser Ehrlichkeit mehr oder weniger diplomatisch - wobei ich durchaus offen für Gegenargumente bin, zuhöre, aber eben auch meine ehrliche Meinung vertrete.

    Ich halte nichts davon, einer Partnerin das zu erzählen von dem man denkt, dass sie es hören will, sich zu freuen dass dann Ruhe ist und trotzdem unverändert weiterzumachen wie bisher. Oder immer die Meinung hinterm Berg zu haletn, damit immer Harmonie herrscht. Genausowenig bringt es was, jemandem härtere "Wahrheiten" (aus meiner Perspektive) nur kurz und knackig vor den Kopf zu Knallen. Das mag zwar wahr sein, verfehlt aber auf diese Art öfter mal das Ziel, weil es nur eine pure Trotzreaktion auslöst. Lieber sanfter Vorgehen und je nach Thema auch die eigenen Gedanken und Hintergründe erklären.

    Und wenn sie mal - Achtung Klischee-Beispiel - nach nem langen Vollstress-Arbeitstag mit der berühmten "Ich seh total scheisse aus! Stimmt doch, oder?"-Frage ankommen sollte wähl ich wohl am ehesten den imho ehrlichen "Für mich kannst Du gar nicht scheisse aussehen, aber Du wirkst müde - Was war denn los? Magst Du erzählen? :knuddel:"-und auf Zuhör-Modus-Schalt-Weg. :zwinker:
     
    #8
    User 10802, 4 Juli 2010
  9. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Single
    Ich finde die Fragestellung schon sehr interessant, wenngleich "Ehrlichkeit vs Diplomatie" natürlich etwas ungeschickt gewählt ist. :zwinker:

    Wie man womöglich erahnen könnte, bin ich da starker Verfechter "diplomatischer" Kommunikation und vielleicht übertreibe ich es sogar manchmal damit. Letzten Endes steht man doch vor dem Dilemma, sich zwischen Hölle und Fegefeuer entscheiden zu müssen: Auf der einen Seite will man den Partner nicht verletzten oder ihm ein negatives Gefühl (Ablehnung, Angst) durch Kritik vermitteln, auf der anderen Seite stört einem irgendetwas so sehr, dass man es auch nicht einfach so verschweigen kann.

    Meiner Meinung nach muss man akzeptieren, dass eine Beziehung solche Konflikte immer bieten wird und das es nicht geht, die andere Person nie zu verletzen, wenn man so nahe beieinander ist. Ehrlichkeit ist aber wichtig und unumgänglich um die gemeinsame Vertrauensbasis zu erhalten! Diplomatie ist für mich die Kunst, ehrlich und respektvoll zugleich sein zu können; den Partner soweit zu vertrauen, dass er einem keine Boshaftigkeit unterstellt (hört sich seltsam an, ist aber nicht selten die Praxis) aber überhaupt auch den Mut zu finden, einen Konflikt anzusprechen, anstatt ihn in Rätsel zu verpacken.

    Da kann man natürlich mit dem Zaunpfahl winken oder suggerieren ("Findest du nicht, dass ...?") aber sowas ist bspw. eher schlecht und geht alles mehr in Richtung Manipulation anstatt Kommunikation. Besser ist es da wirklich konkret und möglichst schnörkellos zu sagen, dass man ein Problem hat anstatt den Partner lange raten zu lassen, was diese ganzen Andeutungen da eigentlich sollen. Oftmals verfehlen diese Andeutungen auch völlig ihr Ziel: Anstatt konkret auf etwas hinzuweisen muss der Partner Vermutungen anstellen und überschätzt möglicherweise die Schwere des Problems ("Wenn er/sie so um den heißen Brei drumherum redet, muss es etwas ernstes sein..." :eek:).

    Ziemlich lange Rede, aber letztlich ist das der Punkt, wo ich die gesunde Grenze zwischen schroffer Wahrheit und ziellosem beschönigendem Geschwafel sehe: Der Partner muss "was mit anfangen" können ohne sofort das Gefühl zu bekommen, es wäre kein Respekt mehr vorhanden.

    Man sollte dazu aber noch erwähnen, dass es Menschen (meist mit stark ausgeprägtem Selbstbewusstsein) gibt, die mit der schroffer Wahrheit auch bestens klarkommen. In der Tat sind einige Menschen so von sich überzeugt, dass man sie durch diplomatische Konjunktivsprache überhaupt nicht erreicht und die es benötigen, mal ordentlich vor den Kopf gestoßen zu werden. Das ist keine Kritik an den Menschen: Es ist einfach die Schattenseite eines großen Egos. :zwinker:

    Somit lässt sich auch auf diese Frage keine wirklich allgemeine Antwort aus meiner Perspektive geben.
     
    #9
    Fuchs, 4 Juli 2010
  10. User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
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    204
    vergeben und glücklich
    Ich bin gnadenlos ehrlich bei Sachen, die mir sehr wichtig sind, die also gerade sehr stören, und bei denen ich weiß, dass der Partner eh nicht so leicht eingeschnappt reagiert, sondern Kritik vertragen kann. Da will ich dann nichts beschönigen. Ansonsten bin ich eher diplomatisch, weil das meiner Art entspricht ... aber mein Freund ist jemand, der Winke mit dem Zaunpfahl nicht gut versteht, deswegen ist das eigentlich unnötig. Er ist nicht so empfindlich und ich könnte ruhig weniger diplomatisch sein.
     
    #10
    User 88899, 4 Juli 2010
  11. Schattenflamme
    Öfters im Forum
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    100
    nicht angegeben
    Ich sage nie etwas auf taktlose Art - und ich überlege mir häufig vorher, was ich damit erreichen will. Wenn ich kein Ziel mit der Aussage verfolge, sie ihn aber verletzten würde, unterlasse ich sie.

    Bespiel: Ich würde meinem Freund nie sagen "Du bist aber fett geworden". Ich würde höchstens erwähnen, dass mir aufgefallen ist, dass er zungenommen hat. Und auch das nur, wenn ich möchte, dass er abnimmt und glaube, dass meine Nachfrage da irgendwas bewirken kann. Dann würd ich wohl noch fragen ob und wie er etwas an seinem Gewicht zu ändern gedenkt... Ob ich ihm helfen kann etc.
    Ich würds aber auch nicht "zu" subtil machen. Man kann es schon offen ansprechen. Also ich würde es eben schon sagen, ihn nicht einfach nur immer wieder mit "Mach mal mehr Sport" und "Iss mal weniger" piesacken. Damit behandelt man seinen Partner so, als würde er sowieso nicht kapieren worum es geht...
     
    #11
    Schattenflamme, 4 Juli 2010
  12. User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Ehrlichkeit und Taktgefühl und Diplomatie finde ich ganz wichtig und stellen für mich keinen Widerspruch dar.

    Ehrlichkeit fällt unter: nicht lügen (besser: nichts sagen)

    Taktgefühl fällt unter: richtiges Timing

    Diplomatie fällt unter: richtige Wortwahl

    -> auf diese Art müssten sich nach meinen Berechnungen eigentlich alle noch so unbequemen Wahrheiten möglichst sanft äußern lassen. Natürlich muss es sich dann um relevante Dinge handeln. Wenn etwas irrelevant ist, dann fällt es bei meiner Konversation unter den Tisch.
     
    #12
    User 91095, 4 Juli 2010
  13. waschbär2
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    vergeben und glücklich
    Es geht nie um Wahrheit, Unwahrheit oder Diplomatie.

    Es geht einzig und alleine um die Erreichung eines Zieles.
    Und das "wie" dazu ist immer situationsabhängig.

    Wer das nicht so ganz verinnerlich hat, melde sich schon mal beim Fettnäpfchen-Dreisprung an. :zwinker:
     
    #13
    waschbär2, 4 Juli 2010
  14. kinkyvanilla
    0
    Ich neige dazu gnadenlos ehrlich zu sein, weil ich oft rede bevor ich überlege. Trotzdem schaff ich es meistens noch taktvoll zu sein, bzw. es schön zu umschreiben und nicht "bösartig" ehrlich zu sein. Ich denke mir dann immer, dass ich auch nicht wollen würde das jemand so mit mir redet sondern es mir auch lieber ist wenn er ehrlich und trotzdem taktvoll ist. Taktgefühl hat für mich nicht unbedingt etwas mit richtigem Timing zu tun, sondern eher mit der Art wie man "unbequeme" Wahrheiten sagt. Diplomatie ist für mich kein Gegensatz zur Ehrlichkeit, es unterstützt es eher.
     
    #14
    kinkyvanilla, 4 Juli 2010
  15. Duzz
    Gast
    0
    Also ich und meine grosse klappe,da kommt schonma die ein oder andere unangenehme ehrlichkeit sehr schnell und unbedacht.. gibt oft peinliche oder unschöne situationen, aber ich hab inzwischen übung das wieder so zu drehn das am ende kein streit sondern frieden is ^^
     
    #15
    Duzz, 4 Juli 2010
  16. User 78196
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Je näher mir jemand steht, desto ehrlicher bin ich auch bei unangenehmen Sachen. Und das mit aller Konsequenz. Ich habe auf diese Art auch schonmal eine Freundschaft verloren - bin mir aber keiner Schuld bewusst. Die Person kannte mich sehr gut und wusste, dass ich ehrlich auf ihre Frage antworten würde.
     
    #16
    User 78196, 4 Juli 2010
  17. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Die Wahrheit kann auch mal böse sein. Ich bin wohl zu direkt in meiner Wortwahl und trete Leuten auch öfters mal auf die Füße. Sicherlich ist das kein Charakterzug auf den man stolz sein sollte aber er gehört nun mal zu mir. Ich bin kein Freund von umständlicher Wortwahl oder Dergleichen. Wer damit ein Problem hat, kann den Mund ja aufmachen und dann wird man sich schon einigen können.
     
    #17
    Sit|it|ojo, 4 Juli 2010
  18. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    in einer Beziehung
    natürlich schließen sich diplomatie und ehrlichkeit nicht aus. taktgefühl und richtige wortwahl sollten schon vorhanden sein. aber manche themen(du hast zugenommen, der sex ist langweilig...), sind ja so heikel das man vllt. eher garnicht darüber spricht obwohl man anders empfindet. das ist ja schon eine form von unehrlichkeit wenn auch nat. nicht im krassen sinne, wie fremdgehen und nix erzählen. aber gegen diese art unehrlichkeit ist nat. jeder:smile:

    und mit diplomatisch, meinte ich diplomatischer als man eig. empfindet. z.b enn man gerade wahnsinnig wütend ist, aber dem anderen mit ner halbscherzhaften andeutung zeigt das man angefressen ist.
     
    #18
    diskuswerfer85, 4 Juli 2010
  19. CCFly
    CCFly (36)
    live und direkt
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    263
    Verheiratet
    ab und zu deute ich auf seinen bauch hin, wenn der mal wieder etwas zugelegt hat. aber ich mach auch bei mir keinen hehl draus, wenn ich zugenommen habe. und er sagt mir das auch ehrlich, wenn ihm das auffällt. ich spreche auch offen über pickel, analgeruch, mundgeruch, haarschuppen, urinspritzer und kotflecken im klo, da bin ich direkt (wie bei so vielem auch). gibt aber auch methoden, die lässt man besser sein (boah, du stinkst, mann bist du fett geworden usw). es geht ja auch rücksichtsvoll und taktvoll.
     
    #19
    CCFly, 5 Juli 2010
  20. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
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    227
    vergeben und glücklich
    Wenn einem an der anderen Person liegt, dann kann das Hauptentscheidungskriterium nur sein ob die Vorgehensweise konstruktiv ist.

    Ich gebe dem waschbär mal wieder recht und habe ich auch das Gefühl das Leute denen so viel an der "direkten Wahrheit" gelegen ist, eher Fettnäppfchenwetthüpfen zelebrieren wollen.
     
    #20
    metamorphosen, 5 Juli 2010

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