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Eigenes Haus/Eigentumswohnung

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von ProxySurfer, 15 November 2009.

  1. ProxySurfer
    Sehr bekannt hier
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    Single
    In einer TV-Sendung wurde gesagt, dass der Wunsch nach eigenem Haus oder zumindest Eigentumswohnung hoch ist. Ok, das verstehe ich - aber: In unserer heutigen Zeit soll man doch FLEXIBEL sein, d.h. bei neuer Arbeit (oder neuem Ehepartner) soll man so schnell wie möglich den Wohnort wechseln. Das verträgt sich doch nicht, oder? In früheren Zeiten hatte man seine Arbeit meist lebenslang, aber doch heute nicht mehr. Was macht man, wenn niemand das Haus/die Wohnung kaufen will, weil kein Bedarf dafür da ist? :hmm:
     
    #1
    ProxySurfer, 15 November 2009
  2. User 53338
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    offene Beziehung
    Die meisten Leute die ich kenne, die eine Wohnung oder ein Haus besitzen, vermieten es und haben es eigentlich nur für später, für die Rente halt.
     
    #2
    User 53338, 15 November 2009
  3. User 18889
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    nicht angegeben
    Erstens kann man Häuser (Wohnung würde ich mir nie kaufen) vermieten oder notfalls sogar verkaufen. Zweitens gibt es Berufe, die einen zu 99% sicher sein lassen, dass man sie bis zur Rente am gleichen Ort ausüben wird. Ich denke da an Dinge wie Berufsfeuerwehr/Polizei, je nach Zugehörigkeitszeit und Position auch die Bundeswehr, "normale" Berufe, die es in jedem Ort gibt wie Friseur, Bäcker, Gärtner, Bürokraft, ...

    In diesen ganzen Fällen kann man meistens problemlos ein Eigenheim bauen/kaufen und sich auch recht sicher sein, dass man darin wohnen bleiben kann.

    Ich kenn' recht viele Leute, die höchstwahrscheinlich ihr Leben lang in der gleichen Stadt wohnen bleiben werden und die entsprechend nun langsam mit dem Bauen anfangen.
     
    #3
    User 18889, 16 November 2009
  4. Subway
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    Das mit dem flexibel sein und überall hinziehen, das wird eh ein wenig übertrieben. Wenn ich mir eine Wohnung kaufen würde, dann wäre ich eben etwas unflexibler. Selbst mit Mietwohnung würde ich nicht wegen einem Job so weit weg ziehen, dass sich ein Umzug lohnen würde. Schließlich ist meine Freundin mit Job auch noch hier.
     
    #4
    Subway, 16 November 2009
  5. xoxo
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    Schonmal was von Wohnungstausch gehört ? Unsere Dozenten machen das z.B. häufig, wenn sie für ein Jahr oder länger in's Ausland gehen. Dann ziehen sie in die Wohnung von Menschen ein, die wiederum in die Wohnung der Dozenten einziehen. Die Chance, dass man die Wohnung nicht verwüstet, weil der andere die eigene bewohnt ist hoch.
     
    #5
    xoxo, 16 November 2009
  6. Hilfiger
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    Am besten mehrere Wohnungen oder Häuser besitzen :grin:. Bei mir ist es so, dass ich vom Arbeitgeber Dienstwohnungen zur Verfügung gestellt bekomme.
     
    #6
    Hilfiger, 16 November 2009
  7. ProxySurfer
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    Na dann Glückwunsch, in so einer Region zu leben! So viel Glück haben wir hier im Osten nicht. In unserer Stadt sind seit 1990 ALLE Betriebe (außer kleine Läden und so) geschlossen worden. Die Hälfte (!) der Einwohner hat die Stadt verlassen müssen wegen der Arbeit. Was aus den Eigentumswohnungen wurde - keine Ahnung. Es will ja auch keiner hier hin ziehen, wenn alle wegziehen. Und sichere Jobs gibt es hier nicht. Höchstens Altenpfleger und Bestatter. :cry:
     
    #7
    ProxySurfer, 16 November 2009
  8. User 44981
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    Wohneigentum lässt sich auch vermieten oder verkaufen...

    Und wenn ich die Mietpreise in meiner Gegend sehe, käme ich niemals auf die Idee, langfristig zur Miete zu wohnen, da ich mit diesem Geld auch eine Hypothek abbezahlen kann - mit dem Unterschied, dass mir die Wohnung oder das Haus irgendwann mal gehört.

    Weiterhin sehe ich Wohneigentum als eine ganz wichtige Säule der Altersversorgung an, da ich - sollte ich entgegen meiner Pläne doch in Deutschland bleiben - meine Altersversorgung so planen werde, dass ich keinen Cent staatliche Rente brauche, um gut leben zu können.
    Alles Andere wäre ja bei unserem Rentensystem auch wirlich nur extrem naiv und dumm.
     
    #8
    User 44981, 17 November 2009
  9. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Ich selbst habe nie verstanden, warum Miete "rausgeschmissenes Geld" sein soll - was ja immer mal wieder ein Argument derer ist, die gern im Eigentum wohnen wollen.
    Ich bin zwar im Eigentumshaus meiner Eltern aufgewachsen, aber ich finde es heute absolut normal, in einer Mietwohnung zu leben, und strebe gar nicht an, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen.
    In unsere Wohnung haben mein Freund und ich Zeit, Mühe, Schweiß und auch Geld investiert, dafür gabs vier Monate mietfrei (was die Kosten aber nicht abdeckte). Somit fühlen wir uns schon etwas gebunden an unsere Wohnung und wollen hier einige Jahre leben - allerdings finde ich es angenehm zu wissen, dass wir sehr schnell ausziehen könnten, wenn es uns in die Ferne zöge oder wir eine Familie gründen sollten. Mit dem Vermieter gibts keine Probleme, die Wohnung ist unser Zuhause. Und wenn ich mir anschaue, was unsere Druntermieter so erzählen, was die Eigentümerversammlungen etc. angeht, bin ich erst recht gerne Mieter. Ich habe in anderen Bereichen genug Verantwortung und will gar kein Haus- oder Wohnungseigentümer sein. :zwinker:
     
    #9
    User 20976, 17 November 2009
  10. User 29290
    User 29290 (37)
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    Verheiratet
    Ich finde eine Eigentumswohnung oder ein Haus ist ein Klotz am Bein. Ich will nicht Unmengen Geld für etwas ausgeben, was mich unflexibel macht oder was ich evtl. nach kurzer Zeit vermieten oder wieder verkaufen muss. Viele Leute haben aber wohl ein grösseres Sicherheits - und Heimatbedürfniss.
     
    #10
    User 29290, 17 November 2009
  11. User 38494
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    hätte man mir vor 10 jahren gesagt, das ich mal im eigenen haus wohnen würde, hätte ich laut gelacht.

    wenn sich jemand eigentum in diesem ausmaß ans bein bindet, dann liegt das sicherlich an den äusserlichen gegebenheiten.

    mir persönlich hat es nichts ausgemacht in den letzten 20 jahren in mietwohnungen zu leben, aber so langsam genieße ich den gedanken, das mir niemand mehr auf den kopf rumtanzt (der steinboden oben hat wohl nie trittschall gesehen), oder ich mir die freiheit nehmen kann meine waschmaschine künftig dann anzustellen, wann es mir gerade passt und ich nicht darauf achten muss, ob ich wohl jemanden damit belästige, wenn ich nachts (vor oder nach dem sex) noch eben schnell unter die dusche springen möchte.

    alles hat eben so seine vor- und nachteile.

    lebt man in miete, ist man mehr oder weniger ungebunden.
    andererseits kann ich in zukunft ein loch in die wand machen weil ich da gerade ein fenster drin haben will und muss niemanden um erlaubnis fragen ... ganz zu schweigen davon, das meine investition dann MEINE investition bleibt. :tongue:

    man muss sich also gedanken darüber machen, was man will.
    man muss sich gedanken darüber machen, was ganz individuell für einen selbst (momentan und auf dauer) sinn macht. :zwinker:
     
    #11
    User 38494, 17 November 2009
  12. User 67523
    User 67523 (39)
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    vergeben und glücklich
    Naja, tendenziell werden Renten nicht hoeher und Mieten nicht tiefer. (Alle die, die schon vor ueber einem Jahr e.g. in Pensionsfonds einzahlen, (weil das ja nach Land die einzige erlaubte Moeglichkeit ist), haben im Durchschnitt etwa schon die Haelfte des dort befindlichen Werts durch die Finanzkrise verloren)

    Zudem lohnt es sich, sich frueh was zu kaufen: Dann kann man was Kleines kaufen, braucht keine riesige Hypothek, kann abzahlen, und naechstes Mal kann man's verkaufen, und wieder eine verhaeltnismaessig kleine Hypothek aufnehmen, um das naechste zu kaufen - hingegen haette man fuer das Zweite allein nicht genuegend Eigenkapital aufbringen koennen.

    Natuerlich kann man das Geld auch andersweitig sparen - doch wenn man eine Immobilie will, ist es am besten, das Geld in einer Immobilie anzulegen, da sich das automatisch den Immobilienpreisen anpasst. (Oder anders gesagt: Wenn in einem Jahr die Hauspreise in der Region um 15% steigen, hat man deswegen nicht 15% mehr Geld auf dem Konto, aber das eigene Haus ist 15% mehr wert.)

    Ob es sich finanziell immer lohnt, ist schwierig zu sagen, da spielen Steuern eine Rolle und auch Glueck (die richtige Region, die richtige Zeit, ...) Trotzdem denke ich, dass man, zum Zeitpunkt des in Rente Gehens, etwas besitzen und das abbezahlt und kuerzlich renoviert haben sollte. Ohne dies wird's unserer Generation im Alter wohl weniger gut gehen als unserern Eltern.

    Ich habe dennoch noch nichts gekauft :smile:
     
    #12
    User 67523, 17 November 2009
  13. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Eigentumswohnung - no thanks. Ich glaube viele Leute können sich gar nicht vorstellen, was man damit für Scherereien haben kann. Man vergisst schnell, dass einem zwar die Wohnung gehört, der Rest vom Haus einem aber trotzdem wenn es schlecht läuft mit tausenden Dingen auf die Nerven fallen kann und man hat ungefähr null Möglichkeiten da was zu machen.

    Haus wirds wohl später irgendwann mal werden, viel Platz ist einfach schön. Und ein Haus mietet man selbstverständlich nicht.
     
    #13
    Schweinebacke, 17 November 2009
  14. donmartin
    Gast
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    Es ist, es wird von Vorteil sein, etwas Eigenes zu besitzen.

    Flexibel sind wir dadurch nicht mehr, ich fahre jeden Tag 3-4 Std zur Arbeit, die Verantwortung für ein Haus ist immens, da überlegt man sich doch ganz genau in Urlaub zu fahren usw..
    Grade die Zeit, die man dann frei hat - es gibt immer etwas zu tun - muss man "nacharbeiten".

    Ich würde mir auch Arbeit sonstwo suchen, es geht halt nicht anders, da das ganze Leben und seine Leistung über Jahrzehnte nur noch auf das Haus ausgerichtet sind und SOLLTE etwas geschehen - wie Krankheit, Unfall und Arbeitslosigkeit und / oder Scheidung .....Tod des Partners - ist ALLES so schnell weg - da kann man sich kaum "umdrehen" und man steht vor dem Nichts.

    Klar kann man rechtzeitig den Kindern ein Haus übertragen. Und damit die Verantwortung abgeben.
    Man bindet sie aber auch und greift in ihr Leben in ihre (Lebens) Planung ein. (Unsere haben im Moment kein Interesse daran!)

    Schöne Aussichten sind es natürlich, wenn man als Rentner keine Miete zahlt.
    Man sollte aber nicht verachten, dass man das Geld nicht "über" hat.

    Versicherungen, Grundstücks,- Umwelt und Abwasser sowie Regenwassergebühren fressen einen bald auf.
    Neue Gesetze und Vorgaben "müssen" umgesetzt werden (Mal eben eine Dämmung oder Sonnenkollektoren oder eine Gasanlage die der EU Norm 237865385 entspricht) sonst zahlt man doppelt und dreifach.
    Sicher bekommt man vieles wieder, man wird Unterstützt aber meist muss man in Vorleistung gehen und Kredite aufnehmen.
    Bei einer Aussicht auf eine Rente nahe dem Sozialhilfeniveau auch nicht einfach an Kredite ranzukommen, die Banken brauchen Sicherheit.

    Bei der Aussicht auf Rente, dem Arbeitsmarkt allgemein und den Weltwirtschaftsaussichten kein "einfaches" Unterfangen.
    Jedem gilt Respekt und Achtung, der sich wirklich noch dazu entscheidet ein Haus zu bauen.

    Durch die Ausweisung neuer Baugrundstücke wird einem ein Betonklotz vor oder hinter das Haus gesetzt, die Straße wird zur 6 spurigen Bahn ausgebaut (wofür man noch mitbezahlen darf) und der Wert des Hauses sinkt rapide, man wird es nicht mehr zu dem Preis los, was man sich erhofft hat oder es reicht nicht mehr um seinen Lebensabend zu bestreiten.

    (Bei uns werden zur ZEit Gesetze und Vorgaben aus den Jahren vor dem 2. Weltkrieg umgesetzt (Restrukturierungsmaßnahmen), sowie aus den Jahren 1956-1962 (Amtl. Ausmessen der Grundstücke), die Gemeinde sucht nach Einnahmequellen und scheut sich nicht davor zurück das gerichtlich durchzusetzen......)

    Wie dem auch sei. Man hat aber etwas "Eigenes" auf das man Stolz sein kann.
     
    #14
    donmartin, 17 November 2009
  15. User 44981
    User 44981 (29)
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    Mal ein kleines Rechenbeispiel:
    Eine relativ großzügige Mietwohnung für eine Familie mit knapp 100 m² in einem sanierten Altbau (60er Jahre) kostet in meiner Gegend locker über 900€ Kaltmiete zuzüglich Nebenkosten.
    Das sind pro Jahr 10800€... in 10 Jahren über 100000€.
    Und das alles zahle ich, ohne jemals etwas zu besitzen. Für mich ist das schon eine Menge rausgeschmissenes Geld.

    Da kaufe ich lieber Wohneigentum und habe gleich etwas für meine Altersvorsorge getan und muss vor allem später, wenn ich mal in Rente bin und fast ausschließlich von meinen selbst angesparten Anlagen, usw. lebe (wie gesagt: ich rechne damit, dass ich höchstens noch eine Minimal-Rente bekommen werde), muss ich schon mal keine Miete mehr bezahlen.
     
    #15
    User 44981, 17 November 2009
  16. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Die grundsätzliche Rechnung verstehe ich schon. ;-) Für mich ist das aber kein rausgeschmissenes Geld, nur weil mir die Wohnung am Ende nicht gehört. Ich will sie ja gar nicht als Eigentum besitzen - ich will sie nur bewohnen und darin zuhausesein. Dafür, dass die Wohnung mein Zuhause ist, bezahle ich eben etwas. Finde ich völlig in Ordnung. Ich mag das Prinzip der Miete.

    Eines Tages werden meine Eltern meiner Schwester und mir unser Elternhaus vererben und die vermietete Eigentumswohnung. Als meine Eltern das mal erwähnten, fand ich das eher abschreckend, dann Eigentümer zu sein...
     
    #16
    User 20976, 17 November 2009
  17. Chérie
    Chérie (30)
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    Zumal das Wohnen im bezahlten Eigenheim ja später auch nicht kostenlos ist... Und bei dem Gedanken, ständig alles in Schuss halten zu müssen... Nee danke.
     
    #17
    Chérie, 17 November 2009
  18. Hilfiger
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    offene Beziehung
    Das kann in der Tat sehr ins Geld gehen. Dafür kann man mehr oder weniger tun und lassen was man will. Am besten sind natürlich Zinshäuser mit mehreren vermieteten Wohnungen. Wenn da eine größere Reparatur ansteht oder eine Anschaffung (Aufzug), dann werden einfach die Mieten erhöht.
     
    #18
    Hilfiger, 17 November 2009
  19. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    meine mutter bewohnt ihr eigenes haus.
    mein vater lebt nicht mehr.
    eigentlich ist die bude viel zu groß für sie, aber sie möchte so lange es geht darin (selbständig) leben.

    der gärtner kommt einmal in der woche und wenn es sein muss kann sie sich auch eine putzfrau leisten (ohne das sie jetzt großartig viel an rente bekommt).
    vor 2 jahren hat sie sich eine neue heizung geleistet und dafür auch keinen kredit aufnehmen müssen.

    im Alter muss man eben nicht mehr den neuesten fernseher haben, das neueste handy mit idealem klingelton besitzen und mindestens einmal im jahr in die karibik fliegen.
    da gibt man sein geld kaum noch (für sich) aus. ... nicht weil man es sich nicht leisten könnte, sondern weil man einfach nicht unbedingt dinge für überlebensnotwendig erachtet, die man mit 25 sehr wohl als notwendig ansieht, bzw. man sich eben etwas leisten MÖCHTE.

    das eine immobilie grundsätzlich im wert steigt, halte ich ebenfalls für einen trugschluss.
    die alten werden immer mehr ... somit wird irgendwann mal der markt mit alten häusern gesättigt sein und die immobilienpreise werden wieder fallen.

    ich möchte einfach meine eigenen 4 wände haben ... als eigentum.
    ich muss nicht andererleuts immobilien mit meiner miete finanzieren, sondern möchte in mein eigenheim meine vermeintliche miete stecken.
    ich kann mir die wände so gestalten wie ich will ... und wenn mir die eine wand nicht passt, dann klopp ich die raus und setze sie woanders hin.

    wir zahlen bald für unser häuschen ca. 50 % mehr als wir momentan an miete zahlen.
    wir verändern uns von 80 m² auf 135 m² ... haben einen schöneren und größeren garten und freuen uns schon jetzt auf die momente, wo man mal seinen arsch in die sonne halten kann, was hier momentan überhaupt nicht möglich ist.

    mal so nebenbei wohnen wir jetzt noch in einem altbau.
    ständig kalte füsse, weil hier nix gedämmt ist und jährlich darf man mehr heizkosten abdrücken.

    das alles ist bald vorbei (erdwärmeheizung) und auf dauer werden wir dort günstiger wohnen als zur miete. :tongue:

    wenn alles so klappt wie wir uns das vorstellen, dann haben wir die hütte in 15 jahren abgezahlt.

    aber wie gesagt muss sich jeder selbst die frage stellen, was ihm was wert ist und was für jeden einzelnen mehr sinn macht.
     
    #19
    User 38494, 17 November 2009
  20. Chérie
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    So ist es bei meinen Eltern auch. Sie bewohnen ein bezahltes 3-Familien-Haus (was aber in sich offen ist, von daher keine partielle Vermietung möglich) mit 250m² Wohnfläche. Eingezogen sind wir damals zu 6. plus Hund. Mittlerweile sind nur noch sie beide plus Hund übrig und haben zwei Etagen quasi "still gelegt". Meine Mutter ist seit zig Jahren Hausfrau, mein Vater Rentner. Und das, was sie in das Haus investieren, ist irgendwie ein bisschen "just for fun". Ein Ofen hier, Solaranlagen da, ein Brennwertkessel dort, Fenster, Dach etc. Das alles können sie sich GsD ohne Schulden leisten und genießen das Dasein im Eigenheim. Aber gerade bei ihnen sehe ich eben, was immer und ständig für Kosten entstehen, auch ohne Miete.

    Für mich wäre das einfach nichts. Vielleicht kommt ja noch ein Umdenken, wenn ich dann mal älter bin und selber Geld verdiene. Und wenn ich dann manchmal sehe, wie Existenzen den Bach runtergehen und dann auch das Haus verkauft werden muss (was die finanzielle Situation derart verschärft, dass ein normales Weiterleben gar nicht möglich ist), dann graut's mich vor so etwas. In einer Wohnung nimmt man sich halt eine kleinere und günstigere.
     
    #20
    Chérie, 17 November 2009

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