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Ein Liebesgedicht v0.1

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von TermUnitX, 16 Januar 2004.

  1. TermUnitX
    Gast
    0

    Mein Blick wird entstellt nichts mehr hält
    Meine Sinne... Oh Gott, bist du schoen!

    Mein Glück ist ein Loch grelles Licht scheint herab
    Blendet absorbiert in mir wendet sich und irrt
    Mein Verlangen... Hmm, du riechst so gut!

    Lebenslinien wuergen meiner freudlosen Huelle Lächeln
    Küsst den Asphalt der Gefühle ich atme krächze
    Und wühle darin im Schlamm der Gedanken erstickt
    Meine Stimme... Berühr mich!

    Mein Herz ein trockener Sumpf synthetischer Naturgewalten
    Reisst Spalten mir teilen sich Wille und Kraft nie mehr
    Wacht Zuversicht ueber meinen Zwinger der Vernunft
    Brechen Krücken Splitter drücken tief in
    Mein Herz... Fühlst du auch diese Wärme?


    Denkt nicht ich wär' schizophren (ich weiß, das Gedicht ist total krank). Es entsprang einer seltsamen Gefühlslage, in der ich mal war und mit mir selbst nicht klarkam. Wird hoffentlich nicht jedem gefallen und, achja, verzeiht: von Gedichtschreiben versteh' ich nichts (das Versmaß hier wird wohl kaum eingehalten). Wenn ihr das Gefühl in dem Gedicht erkennt, schreibt mir.
     
    #1
    TermUnitX, 16 Januar 2004
  2. TermUnitX
    Gast
    0
    Ihr könnt euch auch so drüber ablassen.

    Na los! :smile:

    Schreibt schon irgendwas. Dass ihr's komisch findet, oder nicht versteht. Hm?

    Würd mich freuen.
     
    #2
    TermUnitX, 17 Januar 2004
  3. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
    4.767
    123
    1
    Verheiratet
    So, jetzt revanchiere ich mich mal bei dir :smile:

    Finde, das passt sehr gut zu der etwas berauschten Stimmung, in der man sowas denkt - ein bicsschen chaotisch, ein bisschen überschwänglich und die Zunahme der Strophenlänge zeigt, dass du immer mehr dazu sagen willst.

    Du hast auch tw. schöne Mertaphern, aber bei der Form happert's noch.
    Ist aber sehr emotional.
     
    #3
    ogelique, 18 Januar 2004
  4. TermUnitX
    Gast
    0
    Hey, ogelique! Danke für den Kommentar. :smile:

    Das mit der Form interessiert mich... wo genau meinst du beißt sich die Form (abgesehen davon, dass kein Metrum und viele chaotische Zeilesprünge da sind)? Kann sein, dass du etwas meinst, was verwirrterweise absichtlich rein sollte >_<, oder... ? also sprach Konfuzius
     
    #4
    TermUnitX, 18 Januar 2004
  5. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
    4.767
    123
    1
    Verheiratet
    Also: Dein Gedicht ist ja so aufgebaut, dass jede Strophe eine Zeile mehr hat als die vorhergehende. Das finde ich einen interessanten Ansatz.

    Generell ist es ja so, dass du die Zeilenlänge bzw. das Metrum nicht einhältst, sprich, die Silbenanzahl und die Betonungen sind willkürlich. Außerdem reimt sich das Gedicht nicht (was aber nichts Schlimmes ist!). Zudem fehlen noch die Satzzeichen, was das Ganze noch etwas kompliziert macht.

    ABER: Gerade dieses Chaotische, dieses Durcheinander, macht das Gedicht ehrlich - es scheint, als wenn das jemand in einem Rausch befinden würde, und streng genommen handelt ja das Gedicht auch davon.

    Sodele, literarisch merkt man es schon,d ass du nicht viel mit Gedichten zu tun hast, aber gerade dadurch kommen die Emotionen so rein rüber und die gewünschte Wirkung wird auch super erzeugt.
    Du bist nicht durch die gesamte "Gedichtelehre" verdorben, wenn du verstehst, was ich meine :smile:

    Und mein Vorschlag, um es ein wenig übersichtlicher zu gestalten (darf ich mir die Freiheit nehmen?), wäre das:


    Mein Blick wird entstellt, nichts mehr haelt.
    Meine Sinne... Oh Gott, bist du schoen!

    Mein Glueck ist ein Loch, grelles Licht scheint herab,
    Blendet, absorbiert in mir, wendet sich und irrt
    Mein Verlangen... Hmm, du riechst so gut!

    Lebenslinien wuergen, meiner freudlosen Huelle Laecheln
    Kuesst den Asphalt der Gefuehle, ich atme, kraechze
    Und wuehle darin im Schlamm der Gedanken erstickt.
    Meine Stimme... Beruehr mich!

    Mein Herz - ein trockener Sumpf synthetischer Naturgewalten
    Reisst Spalten, mir teilen sich Wille und Kraft. Nie mehr
    Wacht Zuversicht, ueber meinen Zwinger der Vernunft
    Brechen Kruecken, Splitter druecken tief
    In mein Herz... Fuehlst du auch diese Waerme?



    Hoffe, ich konnte dir irgendwie helfen und dass ich das Ganze nicht zu kritisch betrachtet habe...

    Grüßle
     
    #5
    ogelique, 18 Januar 2004
  6. TermUnitX
    Gast
    0
    Sprecht, O Guru: Was ist so denn der wahre Pfad zur Erleuchtung?

    Hey, ogelique, auf so eine expertise Kritik hab' ich schon lange gewartet! :smile:

    Die Satzzeichen hatte ich übrigens die meiste Zeit über - fast genauso wie du es vorschlägst - drin, und mir schwer überlegt, ob sie überhaupt Sinn ergeben, denn: Die scheinbaren Sätze in dem Gedicht sind so gestaltet, dass sie in einander übergehen sollen, (ein Wort am Ende eines scheinbaren Satzes ist ein Wort am Anfang eines weiteren scheinbaren Satzes) wie Gedanken - einer führt willkürlich zum anderen und man fragt sich, wo der Faden ist (den hat das lyrische Ich nämlich total verloren). Ich weiß, ich weiß, so viel Virtuosität sollte man vermeiden, wenn man (wie meine Wenigkeit) ...absolut keinen Peil hat. >_< Aber ich finde, ohne Satzzeichen (und richtig verwirrt depressiv gelesen *g* (bis auf die Liebeserklärungs-Einwürfe, versteht sich)) passt es einfach besser. Jetzt, wo ich aus der Stimmung raus bin, werd' ich mal versuchen, das Metrum noch anzupassen (sowas sollte immer an zweiter Stelle kommen, find' ich, sonst ist's zwar ein Werk, aber kein Gedicht.). Was die fehlenden Reime betrifft: Sie sind da, aber definitiv sollten sie nicht symmetrisch angeordnet sein; kein Anfang und kein Ende. Um die Gedichtelehre beneide ich dich! also sprach der Newbie

    Danke nochmals für deine Kritik! :smile:

    Gruß,
    Johnny
     
    #6
    TermUnitX, 18 Januar 2004
  7. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
    4.767
    123
    1
    Verheiratet
    Das mit den Satzzeichen hab' ich eigentlich genauso verstanden, wie du es jetzt erklärt hast, hab's mir auch überlegt, was besser ist. Viell. ist es doch besser, sie wegzulassen, aber am Ende von jeder Strophe würde ich auf jeden Fall die drei Punkte machen und dann den Ausrufezeichen - um dem Ganzen eine einheitliche Struktur zu geben.
     
    #7
    ogelique, 18 Januar 2004

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