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Ein paar Gedanken - Warum....

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von capricorn84, 4 Oktober 2007.

  1. capricorn84
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    Verheiratet
    .....kaufen wir uns Bücher?
    .....kaufen wir uns einen Film/eine Staffel nach der anderen?
    .....kaufen wir uns Markenklamotten?
    .....wollen wir Dinge (Gegenstände, Kleidung, Schuhe,...) haben die andere haben?
    .....tunen wir unser Auto?
    .....geben wir ständig Geld für "unnütze" Dinge aus?

    Was passiert mit den ganzen Sachen wenn wir sterben? Wer bekommt unsere DVD-Sammlung, unsere Bücher oder unseren getunten Opel, Audi, VW, etc.?

    Wir geben einen Haufen Geld für Dinge aus, die wir unbedingt haben müssen/wollen, aber was dann? Was bringen uns all diese Dinge wenn wir unter der Erde liegen?

    Kaufen wir all diese Sachen um glücklich zu sein? Um uns das Leben oder den Abschnitt bis zum Tode zu verschönern?
    Wenn das Gehalt kommt, freuen wir uns. Warum? - Weil wir endlich wieder shoppen gehen können. Und was kaufen wir? Größtenteils Sachen die wir nicht unbedingt brauchen.
    Dann wenn das Konto wieder leer ist, ist die ganze Freude verflogen. Das ist doch ein Teufelskreis oder? Und das Monat für Monat?

    Man sollte glücklich sein dass man auf der Welt ist. Umgeben von Menschen die einen lieben und für einen da sind. Dass man ein Zuhause hat.

    Aber ist heutzutage Glück nur mehr mit Geld verbunden?

    lg capri :winkwink:
     
    #1
    capricorn84, 4 Oktober 2007
  2. User 15499
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Und was bringt uns all das Geld, was wir verdienen, aber dann nciht für solch "sinnloses" Zeug ausgeben, wenn wir sterben? Mitnehmen können wir auch das nicht. Also gebe ich lieber Geld aus, indem ich mit ein leckeres Abendessen im Restaurant gönne, Urlaub mache, ein Oberteil kaufe, das mir gefällt.

    Daß kaufen alleine und dadurch das Geld glücklich macht, sehe ich nicht so. Glücklich macht eine intakte Familiensituation, gute Freunde, ein Hobby, das einem Spaß macht.
    Urlaub kann auch glücklich machen, ein Ausflug mit Freunden oä.

    Meine Schlußfolgerung: Geld alleine macht nicht glücklich, aber es kann dabei helfen, glücklich zu sein.
     
    #2
    User 15499, 4 Oktober 2007
  3. Klinchen
    Klinchen (33)
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    vergeben und glücklich
    Ein wenig "Luxus" macht eben glücklich!
    Und für seine Hobbies "lesen" oder "Autos" gibt man eben meistens gerne Geld aus.
    Das Geld kann man ja auch nicht mitnehmen, wenn man stirbt ...
     
    #3
    Klinchen, 4 Oktober 2007
  4. Masterboy1983
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Warum stellt man sich so eine Frage?
     
    #4
    Masterboy1983, 4 Oktober 2007
  5. Eleganza
    Eleganza (34)
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    vergeben und glücklich
    Man lebt im hier und jetzt....
    Soll ich auf all die schönen Dinge im Leben verzichten, nur weil ich eh irgendwann sterbe?
     
    #5
    Eleganza, 4 Oktober 2007
  6. Sternschnuppe_x
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    Was macht man denn sonst mit seinem Geld?

    Wenn man sich immer nur das "Lebensnotwendige" kauft - wofür dann überhaupt mehr verdienen, als man unbedingt zum Leben braucht? IRGENDWAS muß man ja mit seinem Geld machen.

    Ich sehe es im übrigen auch nicht als Verschwendung an, wenn man sich Dinge kauft, die man gerne haben möchte. Weil man Spaß damit haben kann, weil sie einen glücklich machen... Reisen sind ja z.B. an sich auch "unnötig", aber schöne Erinnerungen sind eben was Tolles!

    Außerdem: Was heißt "am Ende des Monats ist das Konto wieder leer"?! Man sollte natürlich schon ein gewisses Maß beachten. Daß man nicht glücklich wird, wenn man jeden Monat alles, was man übrig hat, für irgendwelche unnütze Dinge rauswirft, ist ja wohl logisch. "Unnütze" Dinge kaufen macht nämlich nur solange Spaß (mir jedenfalls), wie es noch irgendwie was "Besonderes" ist und man vielleicht auch nicht alles auf einmal kauft und mit vollen Händen alles ausgibt, was man hat, sondern sich eine Weile auf etwas freut, vielleicht auch Geld dafür zusammenspart bzw. auf etwas anderes dafür verzichten. Sonst wird das leicht ziemlich "beliebig", und das bringt wohl wirklich nur sehr kurzzeitige Befriedigung.

    Ich KÖNNTE mir theoretisch wohl so ziemlich alles kaufen, was ich gerade sehe und spontan haben will, ich hab (jedenfalls für eine Studentin) relativ viel Geld gespart und müßte im Prinzip nicht drauf schauen, jedenfalls in einem gewissen Rahmen. Aber nur weil das Geld auf dem Konto ist, heißt das ja nicht gleich, daß ich mir alles kaufe, worauf ich gerade Lust hab. Es macht mehr Spaß, wenn man sich auch für etwas entscheiden muß und eben nicht sagt "das will ich, das Geld ist auf dem Konto, also bestelle ich es".
     
    #6
    Sternschnuppe_x, 4 Oktober 2007
  7. capricorn84
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    Weil ich des öfteren über solche Sachen nachdenke. Ist ja nicht verkehrt oder? Ich mein, ich kauf mir auch ständig was, Kleidung, DVD´s und Cds, und Bücher und fiebere der nächsten Staffel entgegen, aber doch frage ich mich warum eigentlich?

    Wer bekommt meine ganzen Sachen wenn ich sterbe? Meine Kinder? Weil die was damit anfangen können...
     
    #7
    capricorn84, 4 Oktober 2007
  8. 0rN4n4
    Gast
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    Geld ist für mich ein mittel zur selbstverwirklichung

    Selbstverwirklichung bedeutet unter anderem mich der gesellschaft (anderen leuten) so zu präsentieren, wie ich wahrgenommen werden möchte. Getuntes auto= mensch mit viel kohle, kohle= macht.

    es geht um statussymbole und wer das grösste tier im volk ist.

    Natürlich ist das system scheisse, aber selbst wenn man nicht dazugehören will, gehört man dazu.
     
    #8
    0rN4n4, 4 Oktober 2007
  9. cactus jack
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    es gibt heutzutage die großfamilie kaum noch, es wird irgendwo weit von der familie weggezogen wegen arbeit usw.freunde haben keine zeit, weil sie karriere machen wollen oder mit lernen beschäftigt sind.
    um die einsamkeit dann zu überwinden wird eben stunden lang mit unterhaltungselektronik verbracht. natürlich verwenden leute die ihre zeit mit freunden oder ihren lieben verbringen, diese auch aber in einen zeitlich deutlich geringeren rahmen.

    in einer neoliberalen gesellschaft wo man es jedentag von den medien und der wirtschaft eingeprügelt wird, ist es eben so.

    ich bin froh das ich nur halbtags arbeite, da bleibt mir genug zeit um das leben genießen und freie zeit zu haben. es reicht mir finanziell da ich eh recht genügsam bin.

    zu der frage, wer die sachen bekommt wenn man stirbt. da beerdigungen locker mal 5000 euro kosten werden die gegenstände verkauft um gennantes zu bezahlen.
     
    #9
    cactus jack, 4 Oktober 2007
  10. Strider
    Strider (38)
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    vergeben und glücklich
    Da kann man halt noch so viel verdienen und kaufen: Am Ende bleiben doch nur immaterielle Dinge. Idealerweise schafft man es in irgendwelche Geschichtsbücher :zwinker: . Der Rest wird eingeteilt in Wertsachen (darüber freuen sich die Erben), Papier, Metall, Plastik, Altglas und Restmüll. Aber zu Lebzeiten kann man sich immerhin mit dem Zeug amüsieren :smile: .
     
    #10
    Strider, 4 Oktober 2007
  11. Klinchen
    Klinchen (33)
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    vergeben und glücklich
    Wer alles mal bekommt?
    Kleidung schmeißt Du weg, wenn sie kaputt ist.
    Dein Auto wird - im Falle Deines Todes - dann verkauft.
    Deine DVD´s will - in sagen wir mal 50 - 60 Jahren - keiner mehr sehen und vermutlich sind sie bis dahin schon kaputt oder Du hast die Staffeln schon längst weiterverkauft, weil sie Dich nicht mehr interessieren.
    Vermutlich schmeist Du das meiste bis dahin schon weg (Bücher usw.) weil das Zeug alt ist und niemanden mehr interessiert!
    Also, das sind echt Dinge, worüber ich mir überhaupt keine Gedanken mache ...
     
    #11
    Klinchen, 4 Oktober 2007
  12. capricorn84
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    Klingt für mich ganz schön hart. Ich finde es wichtig sich darüber Gedanken zu machen. Solche Dinge frage ich mich oft. :geknickt:
     
    #12
    capricorn84, 4 Oktober 2007
  13. many--
    many-- (32)
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    Verheiratet
    Wenn du es pessimistisch willst:
    Geldausgeben ist das Mittel, das Leben zu ertragen: wir arbeiten, damit wir genug Geld haben, um es für Dinge auszugeben, die uns von der Arbeit ablenken.
    Wenn du in der Schiene bleibst: es ist vollkommen egal, was aus dem Zeug wird, wenn wir unter der Erde sind, denn jeglicher materieller Besitz dient nur der eigenen, kurzfristigen Ablenkung vom allgemeinen Elend.
    ...
    Natürlich kann man danach streben, den Kreis zu unterbrechen, indem man sich eine erfüllende Arbeit sucht, oder sein Geld für andere Menschen ausgibt (auch wenn das vermutlich wieder nur dem eigenen Glücksempfinden gilt), oder in langristigere Dinge investiert...
    ...
    (Ich sage übrigens nicht, dass das alles meine Meinung ist oder meine Ziele widerspiegelt, aber es ist eine Ansicht...)
     
    #13
    many--, 4 Oktober 2007
  14. User 29904
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    #14
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
    User 29904, 4 Oktober 2007
  15. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Mach ich nicht unbedingt. Ich leihe mir DVDs aus, sowohl in der Videothek für Neuheiten als auch in der Bibliothek, in meiner Stadt gibts ne Riesenauswahl. Lieblingsfilme möchte ich gern haben, schon weil ich gern Freunde missioniere und denen zeige, was sie unbedingt sehen müssen meiner Ansicht nach...

    Weil manchmal Markenklamotten in der Tat hochwertiger und stabiler sind als Billigware. Muss nicht sein, kann aber. Und ansonsten lege ich auf Marken bei Kleidung nicht wirklich Wert.

    Och, ich will Dinge haben, die ich mir leisten kann und die schön sind und mir nützlich scheinen. Ich muss keinen I-Pod haben, weil er in ist, ich muss nicht immer das Neueste und jedes Trendspielzeug haben.

    Bewusster Konsum und Freude an Luxusgütern ist möglich. Ich muss nicht alles haben - manches will ich aber gern haben.

    Off-Topic:
    hab erst "turnen" gelesen...:grin:

    Isch 'abe gar kein Auto. Und hätte ich eins, wär ich sicher nicht mit Autoaufmotzen beschäftigt, das ist für mich ein Transportmittel, mehr nicht.

    Meinst Du vielleicht nicht "wir", sondern "ich"? :engel:
    Was ich habe, sehe ich nicht als unnütz an. Klar brauche ich nicht jeden Gegenstand in meiner Wohnung, aber wenn ich mir was zulege, hat das immer irgendeinen Sinn - u.a. die Freude an schönen Dingen.

    Da ich für mich selbst nur ein WG-Zimmer habe, bin ich eh zurückhaltend beim Kaufen. Ich war seit einem Jahr nicht bei IKEA oder auf Trödelmärkten - dabei gibt es mindestens drei IKEAs in/bei Berlin. Ich hab jetzt meinen Stil gefunden und genügend schöne Sachen. Ich habe außerdem mein Sofa weggegeben, zu meinem Freund, weil ich es eh kaum nutzte (hab Sessel und Hochbett). Und auch einige andere Dinge habe ich weggegeben, an meine Schwester z.B.

    Wenn ich das später mal wiederhaben will, bekomme ich es wieder, aber ich vermisse nichts.

    Die Leute, denen ich mir wichtige Sachen zugedacht habe, können die Sachen nutzen oder wegwerfen. Derzeit hab ich kein Testament, nö. Von mir aus kann alles weggegeben werden für wohltätige Zwecke, wenn es denn irgendwer gern haben will.

    Auto werde ich eh nicht tunen und wohl eh nie das allerneueste Modell haben...

    BEVOR wir unter der Erde liegen, leben wir. Und nur das ist gewiss: Wir leben. Und während ich lebe, möchte ich Freude spüren, und "Zeug" kann durchaus Freude machen und das Leben erleichtern.

    Ist allerdings nicht die größte Freudenquelle meines Lebens, das fände ich auch traurig.

    Nö, ich kaufe mir nichts, um glücklich zu sein. Aber weil ich es brauche und schön finde und es mir Freude macht.

    Ja, um meinen Alltag zu verschönern. Ich umgebe mich gern mit Dingen, die SCHÖN sind und nicht billiger Schrott.

    Echt? Freuen "wir" uns beim Gehaltseingang auf dem Konto?!

    Ich erwarte es, weil ich arbeite, um Geld zu verdienen. Aber ich "freue" mich nicht in dem Sinn, dass ich begeistert über neues Geld zum Ausgeben bin. Ich weiß zu schätzen, dass ich entlohnt werde für meine Tätigkeiten, aber ich lebe nicht auf den Monatsdritten hin, an dem endlich wieder Geldfluss aufs Konto festzustellen ist.

    Und ich bin auch nicht bekümmert, wenn Geld von meinem Konto abgeht.


    Nö, mach ich nicht. Ich kaufe Sachen, die ich benötige - und sei es, um mir den Tag zu verschönern. Ich kaufe kaum "Krempel".

    Und ich nutze mein Gehalt NICHT, um dann shoppen gehen zu können, sondern um nötige Ausgaben zu finanzieren!

    Äh, nö. Erstens sorg ich dafür, dass mein Konto NICHT am Monatsende leer ist, indem ich entsprechend haushalte. Zweitens ist für mich Gehalt nicht mit "Freude" verbunden, die dann wieder verfliegen könnte...

    So gehts mir einfach nicht. Ich bin relativ genügsam, gönne mir aber auch gerne was, also was im finanziellen Rahmen ist und ich als sinnvoll erachte. Verzicht fällt mir nicht schwer.
    Ich sorge dafür, dass ich wenigstens gewisse finanzielle Rücklagen habe und ich nicht so sinnlos kaufrauschig konsumiere, dass ich in Nöte komme. Dann liefe was falsch. So wurde ich auch einfach erzogen. Geld war nicht wichtig in dem Sinne, das nur zählt, wer Geld hat - aber leichtfertig Geld für Krempel auszugeben, haben meine Eltern mir nie vorgemacht. Ich hab klar als Kind auch dummes Zeug gekauft mit Taschengeld, dazu haben meine Eltern auch nichts gesagt, man soll das ja auch LERNEN.

    Aber das Kaufen um des schnellen Konsumkicks wegen war nie mein Ding.

    Eine Gegenfrage:
    Biste sicher, gut mit Geld umgehen zu können?!

    Das ist nicht böse gemeint. Also nicht "angegangen fühlen".
    Ich erinner mich an einen Thread, indem es um einen Urlaub ging und "Urlaubstaschengeld"... ich war baff, wie viel Geld Du nur so zum Ausgeben Du einplanst, nämlich 500 EUR, 400 davon genutzt. Falls ich falschliege und dass jemand anders war, dann sorry. [Nachgeschaut: War im Thread über Deine einmischende Mutter.]

    Ja, bin ich.
    Und ich bin glücklich, dass ich meine Familie, Freunde und meinen Komplizen habe, SEHR glücklich.
    Ich wäre vermutlich nicht mal UNGLÜCKLICH, wenn mein Hab und Gut durch Feuer oder Überschwemmung futsch wäre. Traurig wegen Fotos, Tagebuch, Erinnerungsstücken - aber ich hänge nicht so extrem an meinen SACHEN.

    Nein. Für mich nicht.

    Und für Dich?

    Ein Tip: Wenn Dich all Dein Krempel belastet, befreie Dich. Miste mal ordentlich aus und gib Zeug weg. Reduzier Dein Eigentum aufs Wesentliche. Musst ja nicht gleich auf das Niveau einer Nonne gehen, die kaum was an eigenem Besitz hat. Aber verzichte halt auf unnötige Käufe und miste mal gründlich aus. Das befreit ungemein.


    Ich denke auch mal "na, die Sportschuhe hättest Du nicht unbedingt kaufen müssen, hast doch schon zwei Paar" und finde, dass ich zu viele Sachen habe. Wenn ich das mehrfach denke und genervt bin, dann fange ich automatisch an auszumisten und gebe Sachen weiter - an Freunde, an die Kirchengemeinde gegenüber für deren Basar, ... Ich schaffe Platz.

    Und im Übrigen hilft es auch, eben ein Bewusstsein für überflüssige Kaufaktionen zu entwickeln.

    Benötige ich dieses Küchengerät wirklich? Brauch ich den elektrischen Dosenöffner? Den Ice-Crusher? Oder nur Staubfänger und überflüssig?

    Kontrolliere halt Dein Konsumverhalten, wenn Dich das Thema so beschäftigt. Verzichte auf den sofortigen Kauf der nächsten Staffel auf DVD und kauf nicht noch mehr Klamotten - was auch immer Dein "Schwachpunkt" ist, wo Du "nicht widerstehen kannst".
     
    #15
    User 20976, 4 Oktober 2007
  16. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    :schuechte Ja, ich weiß schon selber dass ich nicht so dermaßen gut mit Geld umgehen kann, letztes Monat bin ich nicht ins Minus gekommen darauf bin ich stolz. Für viele ist das sicher selbstverständlich für mich nicht. Diesen monat hab ich wieder geshoppt was das Zeug hält - ja weil ich unbedingt eine Hose brauchte (die alte hat jetzt Löcher bekommen) und mir aber trotzdem sicher um die 10 Oberteile gekauft, dafür ist jetzt wieder Schluss bis nächstes Jahr mit Shoppen. :zwinker:

    Ich mache ja die ganzen Dinge über die ich mir Gedanken mache selber. Ich kaufe mir ein Buch nach dem anderen - warum? Weil ich gerne lese und ich mit vielen Personen in Büchern identifizieren kann. Ich habe mir schon die letzte Staffel von O.C vorbestellt - warum? Weil ich die ersten drei auch habe und es meine Lieblingsserie ist. Das einzige was ich bis jetzt noch nicht gemacht habe - mein Auto tunen. Weil ich dafür nicht Geld ausgeben möchte und so zufrieden bin wie es ist.

    Wahrscheinlich mache ich mir zuviele Gedanken. :geknickt: Vielleicht sollte ich langsam anfangen das Leben einfach zu genießen und mir nicht dauernd Gedanken darum zu machen was mit meinen Sachen passiert wenn ich tot bin.
     
    #16
    capricorn84, 4 Oktober 2007
  17. Sternschnuppe_x
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    @capricorn: Schonmal an ein Haushaltsbuch gedacht? Also Eingaben und Ausgaben am besten TÄGLICH eintragen, geht am leichtesten, wenn man alle Kassenzettel aufhebt.

    Du hättest einen besseren Überblick über dein Geld und könntest dich vielleicht auch leichter "zurückhalten", wenn du schwarz auf weiß vor dir siehst, was du dir diesen Monat schon alles geleistet hast. :schuechte_alt:

    Hast du schonmal einen Plan gemacht, was du überhaupt an festen Ausgaben hast, wieviel du für "Vergnügungen" jeder Art ausgeben willst und wieviel Geld dir für all das zur Verfügung steht?

    Vielleicht solltest du auch das, was du nicht brauchst, am Anfang des Monats gleich auf ein Sparkonto oder ähnliches überweisen (Dauerauftrag), denn "ich spare, was am Ende vom Monat übrig bleibt" geht selten gut. :zwinker:

    Oder vielleicht solltest du dir auch deinen Dispokredit/Überziehungsrahmen streichen oder wenigstens radikal kürzen lassen. Wenn du prinzipiell genug Geld hast und es nur für "unnötige" Sachen ausgibst, dann ist das ja eine automatische Bremse. Was nicht da ist, kann man auch nicht ausgeben.
     
    #17
    Sternschnuppe_x, 4 Oktober 2007
  18. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Na, dass Dein Konto im Plus blieb, ist doch mal ein Fortschritt, wenn es sonst nicht so war.
    Off-Topic:
    In dem genannten Thread hatte ich noch was geschrieben am Ende, deswegen erinner ich mich gut dran :zwinker:.


    Nachdenken über Konsum und die negativen Seiten und sinnvolle Lebensalternativen finde ich okay. Aber darüber grübeln, was mit den Sachen passiert, wenn Du tot bist? Es ist dann doch EGAL - Du bist tot. Jetzt lebste.

    Ja, genieß das Leben - aber vielleicht versuchst Du für Dich selbst, ein besseres Maß zu finden, was Konsum angeht? Wenn Du es nicht gut findest, dass Du weitere DVDs kaufst - dann lass es eben. Du MUSST ja all das nicht kaufen.

    Und Dein Leben kannst Du auch genießen, wenn Du weniger kaufst.
    Oder nicht?

    Siehe oben: Ausmisten, bewusster Kaufentscheidungen treffen und nicht eben mal Zeug "mitnehmen", ggf. auch einfach Sachen am nächsten Tag zurückbringen, wenn Du merkst, dass Du eigentlich das nur zur "spontanten Befriedigung" gekauft hast, Du das aber nicht wirklich HABEN willst...

    Such Dir vielleicht auch einfach einen "Lebensinhalt" - Du willst doch Deine Jobsituation ändern, soweit ich weiß. Wie sieht es mit Hobbys jenseits von Foren-Mitmachen aus :zwinker:? Wie oft bist Du draußen und UNTERNIMMST was? Auch das kostet manchmal Geld, ja, aber da häuft man nicht noch mehr Sachen an, wenn man eh schon zu viel hat.

    Oder leg einfach mal einen asketischen Monat ein :zwinker: und genieße den Verzicht. Kann wirklich schön sein, auch wenn es erstmal paradox klingt.

    --
    Haushaltsbuch ist keine schlechte Idee - ist gar nicht so aufwändig, habe ich mal in einer "knapperen" Zeit auch gemacht, um mal genau zu wissen, wofür ich wieviel ausgebe.
     
    #18
    User 20976, 4 Oktober 2007
  19. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    1.137
    Verheiratet
    Hey ihr zwei!

    Ich heb alle Rechnungen auf. Das mit dem Ausgaben aufschreiben ist keine schlechte Idee, werd ich machen, hoffentlich vergess ich nicht drauf. *alzheimer lässt grüßen".

    In der Woche kann ich 100€ mit Karte vom Automaten abheben, wenn ich mehr will muss ich eh auf die Bank gehen. Wenn ich schon im Minus bin, kann ich mit Karte nichts mehr abheben dazu müsste ich auf die Bank gehen und fragen ob ich noch was kriege. Wenn ich zb am 25ten schon im minus bin, sagen wir mal so um die 20€, und am 28ten mein Geld kommt dann krieg ich noch was. Wenn ich mehr drüber bin ist es schon schwieriger. Aber langsam wird mir das eh zu blöd ist ja auch irgendwie peinlich ständig um Geld zu betteln. Das sehe ich ja selber auch ein.

    Aber ihr habt Recht (wie immer :zwinker: ). Muss lernen besser mit Geld umzugehen, irgendwann will ich ja vielleicht doch mal eine eigene Wohnung haben.

    lg
     
    #19
    capricorn84, 4 Oktober 2007
  20. Shakti
    Shakti (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    234
    101
    0
    Single
    Du hast schon Recht, viele Menschen sind zu materiell gebunden, siehe Buddhismus…
    Aber es macht doch schon Spaß sich ab und zu was zu gönnen und es erweitert doch die Lebensfreude sein meist hart verdientes Geld in den gewünschten Bereichen einzusetzen!

    P.S. Der Anfang des Beitrags von OrN4n4 gefällt mir, aber zum Ende hin immer weniger… :grin: … weil Geld schon irgendwo ein Mittel zur Selbstverwirklichung und –präsentation ist, z.B. sich nach seinem Stil und Empfinden zu kleiden, aber der Rest…

    das stimmt allerdings (von cactus jack)

    Geldflüsse und –einsätze sollten wirklich nicht die wichtigste Freudensquelle werden!!!
    …, aber mir persönlich fällt es auch nicht leicht mich von Gegenständen zu trennen und ich hamstere auch gern :zwinker: , aber Gefühle werden mir trotzdem immer wichtiger sein!
    Manchmal überleg ich auch mal kurz was mit all den vielen Sachen passiert, wenn ich tot bin, aber doch nicht so oft und lang!!

    Interessante Ansichten!
     
    #20
    Shakti, 6 Oktober 2007

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