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Ein Studium - und dann viel Geld?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von *Shakira*, 24 Februar 2008.

  1. *Shakira*
    *Shakira* (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Hallo Leute!

    Ich bin im Moment am überlegen, was ich nach dem Abi studieren soll.
    Im Prinzip interessiert mich vieles (Sprachen, Soziologie, Politik, Wirtschaft, Rechtswissenschaft, Medizin usw...). Eigentlich alles, außer Naturwissenschaften.:zwinker:
    Mir ist es wichtig, dass ich irgendwann auch richtig "Kohle" verdiene und nicht nur soviel, dass es gerade zum Leben reicht.
    Ich komme aus einfachen sozialen Verhältnissen und bin den ständigen Mangel einfach satt!
    Deswegen habe ich vor, Karriere zu machen. Ich bin natürlich bereit, auf meine Freizeit zu verzichten, die nächsten Jahre einen bescheidenen Lebensstil zu pflegen und sehr hart zu arbeiten, nur weiß ich eben noch nicht genau, womit ich mein Brot verdienen werde. Ich hatte schon überlegt vielleicht, Dolmetscherin für Gebärdensprache zu werden. Denn das interessiert mich sehr und (mit ein bisschen Glück) kann man sehr gut dabei verdienen!
    Habt ihr vielleicht noch andere Ideen?
    Welche Berufe/Karrieren bringen am meisten ein?

    Würde mich über Infos freuen!:smile:
    Shaki
     
    #1
    *Shakira*, 24 Februar 2008
  2. kitzi
    Gast
    0
    Heirate am Besten jemanden mit ein paar Milionen auf dem Konto :zwinker: !!

    Nee, Studieren bedeutet nicht gleich dass man nachher viel Geld verdient ! Das ist ein Ammenmärchen. Auch ein Arzt fängt mal klein an, es sei denn du bist schon von Anfang an ein Profi.
    Such dir was raus was du gern machst, von Geld allein wird man nicht glücklich, denn du musst den Beruf auch noch in 30 Jahren machen ! Gerade Medizin und Rechtswissenschaften sind sehr schwer, ohne Motivation und ohne Arbeit geht nichts.
    Leider verdienen Leute die im sozialen Bereich tätig sind, nicht sehr viel, obwohl ihre Arbeit unverzichtbar ist :smile:
     
    #2
    kitzi, 24 Februar 2008
  3. tinchenmaus
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Naturwissenschaften :zwinker:
    Nein, ist wirklich so... Bin selbst Chemie-Studentin und studiere das aus 60% Leidenschaft und Interesse
    und aber auch aus 40% Geldgier im späteren Beruf...
    Irgendwo bei Spiegel oder Stern gab es mal online eine Übersicht über Anfangsgehälter,
    mal schaun ob ich die noch irgendwo finde, dann poste ich den Link.
    Ich glaube mit Soziologie und Sprachen studiert man eher auf Taxifahrer als auf gutes Geld.
    Medizin ist auch nicht mehr das was es mal war (mein Schatz ist nächstes Jahr fertig und wird
    mit einem Gehalt als Assistenzarzt einsteigen, wie man es als Lehrer bekommt).
    Bei Rechtskunde und Politik kenn ich mich nicht so aus, Wirtschaft ist denke ich auch noch
    recht gefragt, vor allem Wirtschaftsingenieure und Ingenieure allgemein.
     
    #3
    tinchenmaus, 24 Februar 2008
  4. Donnie_Darko
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Also ich meine, mit einer Karriere in einem Großunternehmen ist am einfachsten das meisste Geld zu machen, mal davon abgesehen man macht sich mit einer genialen Geschäftsidee selbstständig.

    Mit einem Studium und einem anschließendem Job in einem Großunternehmen hast Du Aufstiegschanchen und mit jedem Aufstieg steigt auch das Gehalt. Dabei nicht die Soft-Skills vernachlässigen ;-)

    Alterantiv bietet sich natürlich die Selbstständigkeit an. Aber ich bezweifle, dass Du mit Dolmetschen + Selbstständigkeit auch dieselben Aufstiegschancen hast wie wenn Du einen Ingenieursberuf erlernst und dich dann damit in einem Großunternehmen hocharbeitest.

    Allerdings: Ein Großunternehmen hat auch Nachteile. Je nachdem was Du für ein Studium beginnen möchtest, musst Du ein Vorpraktikum ableisten. Mach das in einem Unternehmen deiner Wahl und lerne, was es bedeutet in einem kleinen, mittleren oder großem Unternehmen zu arbeiten. Denn auch dort habe ich während meinen Ausbildungen und meines Studiums gewaltige Unterschiede festgestellt.
     
    #4
    Donnie_Darko, 24 Februar 2008
  5. Flowerlady
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    Neulich hab ich irgendwo aufgeschnappt, dass man IN der Wirtschaft die größten finanziellen und karrieremäßigen Chancen hat, wenn man eben NICHT Wirtschaft, sondern Physik etc studiert hat und da dann noch einen Dr dran hängt... sprich die in den höchsten Positionen haben NICHT Wirtschaft studiert.

    Off-Topic:
    Na super, das erklärt dann ja auch einiges... ganz nach oben in die Wirtschaft kommen Leute, die nie was über Wirtschaft gelernt haben und die ganzen Diplom-Betriebswirte und Diplom-Ökonomen bleiben irgendwo im mittleren Management hängen :grin:


    Generell würde ich aber sagen, dass man mit jedem Studium nach oben kommen KANN, aber auch mit jedem Studium als Diplom-Taxifahrer enden kann. Lustigerweise wird man in diversen Berufen genommen, wenn man irgendeinen Uni-Abschluss hat, egal welchen (natürlich sind es in TECHNISCHEN Berufen dann TECHNISCHE Abschlüsse, aber bei Büro-Jobs kann man Mathe, BWL oder Soziologie studiert haben, im Marketing Soziologie oder sogar Kunst oder Geschichte und so weiter und so fort...). Entscheidend sind dann das eigene Engagement, Praktika, zusätzliche Leistungen, Auslandsaufenthalte, ...
     
    #5
    Flowerlady, 24 Februar 2008
  6. *Shakira*
    *Shakira* (28)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Also, dass man mit Sprachen als Taxifahrer endet ist totaler Quatsch!:smile:

    Die Gebärdendolmetscherin, mit der ich befreundet bin, verdient 5000 Euro Netto. Das ist jetzt nicht "übertrieben viel", aber doch überdurchschnittlich gut! Vielleicht sollte ich das wirklich tun, denn es macht mir eben auch viel Spaß.
    Klar bringt es nichts, wenn man einen Beruf ausübt, der viel Geld bringt und einen frustriert.

    Ein Studium ist natürlich noch lange keine Garantie, dass man später auch viel Geld verdient. Unter den Großverdienern gibt es jede Menge Dummköpfe, die es durch Vitamin-B geschafft haben oder weil sie jemanden geheiratet haben, der ihnen diese Position verschafft hat.
    Völlig klar!:smile:
    Aber ein Studium ist in jedem Fall der erste Schritt, der zumindest in die richtige Richtung führt.
     
    #6
    *Shakira*, 24 Februar 2008
  7. User 67523
    User 67523 (39)
    Sehr bekannt hier
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    375
    vergeben und glücklich
    Rechtsanwalt, z.B Jus studieren und im Nebenfach Wirtschaft (oder dort einen BSc), dann koenntest Du Wirtschaftsanwaeltin werden. Nach ein 1-2 Jahren Spezialisierung auf ein Feld koenntest dann eine Dissertation schreiben (geht dann sehr schnell und nebenberuflich) und dann Partnerin einer Kanzlei werden. Ich denke, das ist eines der Felder, wo man mit der klassischen Schullaufbahn am meisten Geld verdienen kann.
    Ebenfalls koenntest Du Finance studieren und dann Boersenhaendlerin werden. Dort sind die Lohnunterschiede allerdings riesig, es heisst nicht automatisch, dass Du dann sehr gut (aber auf jeden Fall gut) verdienen wirst. (Ganz generell sind in der Finanzindustrie die Loehne recht hoch, ich sehe das aber mindestens teilweise auch als Entschaedigung fuer den ganzen Mist im Umgang mit Leuten, die Karriere ueber alles stellen.

    Neben der Schulbildung (und Studium, ...) solltest unbedingt darauf achten, soft skills zu ueben/lernen. Toent verachtend, ist aber ein bisschen so: Der Aufstieg von Leuten aus armen, unteren sozialen Schichten scheitert oft an vernuenftigem Verhalten.
    Damit meine ich nicht generell "primitives Benehmen", ueberhaupt nicht, es sind andere Sachen, z.B "Spielernaturell" und Umgang mit Risiken bzw. Angst davor: Du wirst viel panischer auf etwas Kritisches, das Deinen Job bedroht, reagieren, als ein Sunnyboy, der schon viel Geld geerbt hat, mit allem aufgewachsen ist und Studium sowieso selbstverstaendlich war.

    Zudem: Ganz wichtig, wenn man arm aufgewachsen ist: Lerne mit Budgets umzugehen. Du waerst nicht die Erste, die denkt, einige tausend/zehntausend/hunderttausend/... Euro waeren so viel, das laesst sich gar nicht ausgeben, und am Schluss mit Schulden dasteht. Das passiert Rockstars, Profifussballern, ganz allgemein schnell aus dem Nichts zu Wohlstand gekommenen Leuten.

    Und noch was: Egal wieviel Geld man hat oder verdient, man hat immer das Gefuehl, erst mit doppelt soviel wuerd's einem dann gut gehen. So denken arme Leute, so denken superreiche Leute, das zeigen Umfragen immer wieder.

    Mit Dolmetscherin fuer Gebaerdensprache laesst sich kaum Geld machen - meine Meinung.
     
    #7
    User 67523, 24 Februar 2008
  8. Novalis
    Novalis (35)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Nur mal am Rande: Geld hat man eigentlich nie genug. Mit dem Gehalt steigen dann auch die Ansprüche.
    Denk mal noch ein bißchen drüber nach und wähle dann in etwa so wie tinchenmaus den besten Kompromiss aus Spaß und Verdienst.
    Zufriedenheit im Beruf ist mehr wert als Geld.
     
    #8
    Novalis, 24 Februar 2008
  9. wanci
    Gast
    0
    Nur gibt es mittlerweile ganze viele Leute, die aus dem Gedanken hoch hinaus zu kommen, genau das studieren. Und die Chancen auf einen guten Job gibt es nur bei einem guten Examen - und das schaffen die wenigsten. Sonst bleibt man als Wald-und-Wiesen-Anwalt irgendwo hängen. Mit nicht gerade berauschendem Gehalt...

    5000 Euro netto ist schon ordentlich viel. Hätte echt nicht gedacht, dass man mit Gebärdendolmetscherin so Kohle scheffeln kann.

    Für Mediziner gehts übrigens wieder aufwärts. Als fertiger Facharzt kann man schon auf ein 6stelliges Bruttogehalt kommen.
     
    #9
    wanci, 24 Februar 2008
  10. Flowerlady
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    1
    vergeben und glücklich
    Off-Topic:

    :eek:
    Also ich fände für mich so um die 40.000 EUR netto jährlich absolut ausreichend für ein recht angenehmes Leben (insbesondere wenn ich davon ausgehe, dass mein Partner auch noch ein bisschen Geld verdient... das ist nämlich die Situation meiner Eltern und ich SEHE, dass man damit sehr gut leben kann). Die Bekannte von *Shakira* scheint 60.000 EUR netto zu verdienen (wenn sie brutto und netto nicht verwechselt), das würde ich nicht als "nicht übertrieben viel" und nicht als "kaum Geld" bezeichnen :ratlos:


    Noch ein Vorschlag: Patentanwalt. Die verdienen sehr gut.
    Aber:
    - erst ein Naturwissenschaftliches Studium oder Ingenieursstudium
    - dann Berufserfahrung in DEM Gebiet
    - dann Berufserfahrung bei nem Patentanwalt als Gehilfe und nebenbei juristisches Studium auf dem Gebiet
    -> locker 10 Jahre oder mehr, bis man WIRKLICH anfangen kann in dem Job zu arbeiten
     
    #10
    Flowerlady, 24 Februar 2008
  11. User 64981
    User 64981 (29)
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    vergeben und glücklich
    Ich finds nich okay, sich den Studiengang nach dem möglichen späteren Verdienst auszusuchen...bzw : Ich würde es nicht tun.

    Ich bin gerade dabei mich für Studiengänge im "sozialen Bereich" zu Bewerben. Meine Spannweite is noch enorm (Reicht von Sozialwirtschaft über Soziale Arbeit hin zu Lehramt), und keiner der angestrebten "Berufe" bringt mir später massig Kohle. Im Gegenteil, wenn man den Prophezeihungen glauben darf, bin ich ja später von meinem reichen InformatikerEhemann abhängig, weil ich vll 500€ Netto (Übertrieben!) rausbekomme :kopfschue
    Aber ich bins auch nich anders gewohnt, gehöre auch zur Mittelschicht, viel Geld hatte ich nie, aber ich kann es einigermaßen haushalten, so dass ich auch mit weniger Geld gut zurecht kommen würde. Mir is der Spaß am Job wichtiger. Klar, pure Überforderung für sehr wenig Geld gäbs für mich auch nicht, außer es ist lediglich Phasenweise so - weiss man aber vor dem Studium eh nicht, was man am Ende daraus macht.

    Ein ExKlassenkamerad von mir studiert Physik. Die Antwort auf meine Frage, was er damit vorhat, lautete "Na, Physiker werden immer gesucht - Forschung..einfach überall!". Fand ich ne Klasse Antwort auf der einen Seite, auf der anderen natürlich einfach eine wischiwaschiaussage, weil er nich weiss, was er später genau machen wird. Aber das Interesse am Studiengang war / ist da, und das war ihm allemal wichtiger, als dass er nachher in der Forschung fett Kohle scheffelt...

    Lange Rede, kurzer Sinn: Man sollte sich schon sein Ziel setzen, was man werden will, un was man haben will. Aber man sollte auch mit Vernunft sehen, was man kann, und was man nicht kann. Interesse hat man oft, ich z.B. auch in Tourismus oder Fremdsprachen, aber der Umgang mit Kindern / Menschen liegt mir tausendfach mehr, als irgendeine Büroarbeit, oder gar Forschungsarbeit.

    Und viel Geld - das wolln wir ja alle, nech?

    Off-Topic:
    Ich hoffe, es fühlt sich niemand angegriffen..falls doch : War nicht meine Absicht!
     
    #11
    User 64981, 24 Februar 2008
  12. User 53463
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    ....
     
    #12
    User 53463, 24 Februar 2008
  13. Malin
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    vergeben und glücklich
    Aber sicher nicht in der Klinik und mit eigener Praxis ists auch nicht so das gelbe vom Ei - hier in der Gegend sind >70% der Praxen so verschuldet, dass sie de facto bankrott sind.

    Fürs reine Geld würd ich das Medizinstudium nicht empfehlen. Man nagt danach zwar nicht total am Hungertuch, aber gemessen an der Studien- und Arbeitszeit, sowie der Verantwortung, lohnt es sich nicht.
    [Zum Vergleich mit den 5000€ netto als Gebärdensprachendolmetscherin: Als Assistenzarzt im 1. Jahr verdient man ~3450€ brutto, frühstens mit ~26/27J. Die eigene Praxis kann man erst als Facharzt eröffnen, das sind weitere 4-6 Jahre.]
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich sowieso finde, dass man den Beruf eher aus Berufung wählen sollte.

    Die Wirtschaft scheint mir da am lukrativsten, grade da es auch die Möglichkeit gibt, eine kombinierte Ausbildung mit Studium zu machen und so schonmal in einem Unternehmen Fuß zu fassen sowie gleichzeitig zu verdienen.
    Auch Jura (wie schon genannt) dürfte, falls du ehrgeizig bist, finanziell einträglich sein.

    Der Bund als Arbeitgeber dürfte wegfallen, ich kann mir nicht vorstellen, dass es dort zum Geld scheffeln reicht (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Die Moralpredigt über Interesse und Spaß an der Arbeit spar ich mir mal, auch wenn ich meinen Vorrednern zustimme.

    Ich hoffe, du findest das passende :smile:
     
    #14
    Nat-, 24 Februar 2008
  15. *Shakira*
    *Shakira* (28)
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    nicht angegeben
    Ich finde, ihr habt alle irgendwie "ein bisschen Recht".:zwinker:
    Einerseits ist das Geld schon verdammt wichtig! Das habe ich erst kürzlich wieder gemerkt, als ich schwer krank wurde und die einzige Behandlung, die mir geholfen hat, von der Kasse NICHT bezahlt wurde (obwohl ich privat versichert bin). Ohne Geld ist es schon verdammt schwer in dieser Welt!
    Andererseits ist es verkehrt, seinen Beruf vom Geld abhängig zu machen. Das hatte ich auch niemals vor. Denn was nützt einem das Geld, wenn man 15 Stunden am Tag unglücklich ist?
    Sehr gut finde ich auch das Argument, das hier gefallen ist: auf einem Gebiet, das einem keinen Spaß macht, könne man nicht wirklich gut sein. Das stimmt!
    Am besten ist ganz sicher ein Mittelweg - und die Dolmetscherin der Gebärdensprache ist so ein Mittelweg - der Beruf bringt Geld, macht mir Spaß und ich habe auch zufälligerweise eine Begabung dafür.
    Was will ich eigentlich mehr?!
    Eigentlich wollte ich nur vorher sicher gehen, dass ich nicht einen Studiengang übersehe, der vielleicht noch eher für mich infrage käme. Aber ich glaube, ich habe MEINEN Beruf schon längst gefunden.
    Der Bedarf an guten Diplom- Gebärdendometschern ist in Deutschland tatsächlich sehr hoch . Besonders, wenn man sich auf den Bereich Politik oder Gesundheitswesen spezialisiert.Die Karriere- und Verdienstchancen sind ebenfalls sehr aussichtsreich.
    Meine Bekannte verdient tatsächlich 5000 Euro Netto (Brutto und Netto habe ich nicht verwechselt :zwinker: - aber man weiß ja nie...).
    Der einzige Nachteil, den ich sehe, ist, dass man mit diesem Beruf nicht ins Ausland gehen kann, da die Deutsche Gebärdensprache ja nur für Deutschland gilt. In Amerika haben sie eine amerikanische Gebärdensprache, in Spanien eine spanische usw...
    Und die Deutsche Gebärdensprache ist schon so eine sehr vielfältige und komplexe Sprache. Da hat man erstmal genug zu tun, bis man die beherrscht!:zwinker:

    Danke erstmal für eure Anregungen!

    Shakira
     
    #15
    *Shakira*, 24 Februar 2008
  16. stega
    stega (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    249
    103
    6
    Single
    Medizin ist aber schon so Naturwissenschaft :zwinker:

    aber zum Rest: also Medizinstudium an sich (jetzt mal außen voeweg genommen, dass es eben doch Naturwissenschaft ist, du viel Chemie, Physik und so haben wirst am Anfang) hat später seeehr gute Jobchancen (97% Übernahme nach Studium oder sowas) und dann kannst du auch in Wirrtschaft etc und dort Karriere machen - und sobald du mal Facharzt hast (nach 6 Jahren), da rollt dann schon der Rubel - wenn du mal z.B. bei den privaten Kliniken schaust (Asklepios oder so) - die bieten dir schon einiges im hochstelligen Bereich an.

    Ansonsten kannst du wohl mit allem irgendwie Karriere machen, wenn du gut bist und ne Nische findest, die sonst nicht so oft vorkommt :zwinker:
     
    #16
    stega, 24 Februar 2008
  17. User 4590
    User 4590 (33)
    Planet-Liebe ist Startseite
    8.102
    598
    9.730
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Irgendwie hab ich den Eindruck, du hast schon eine etwas schräge Perspektive auf Gehälter ... guck dir mal Gehaltsspiegel und ähnliche Quellen an und informier dich mal, was so die Durschnittsgehälter sind. 5000€ netto als 'nicht übertrieben viel' zu bezeichnen ist da wohl reichlich untertrieben - ich wage zu behaupten, dass die große Mehrheit hier im Lande weniger auf dem Gehaltszettel stehen hat.
     
    #17
    User 4590, 24 Februar 2008
  18. kitzi
    Gast
    0
    Genau, denn was wird dein zukünfiger Chef sagen wenn du mit so einer Gehältevorstellung zum Vorstellungsgespräch kommst.

    Mach was mit Wirtschaft und geh nach Frankfurt in ne Bank arbeiten da verdienst du wirklich gutes Geld oder komm nach Lux. :zwinker:
     
    #18
    kitzi, 24 Februar 2008
  19. *Shakira*
    *Shakira* (28)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Ich werde meinem Chef bestimmt nichts von dieser "Gehaltsvorstellung" erzählen! :zwinker:
    Und im Übrigen ist das ja gar nicht meine "Vorstellung" sondern das, was meine Bekannte verdient. Als Gebärdendolmetscher ist man ohnehin in der Regel Selbstständig. Und natürlich gehört dann auch immer eine gehörige Portion Glück dazu, die richtigen Beziehungen, die richtigen Aufträge, der Beliebts- und Bekanntheitsgrad usw...

    Ich werde meinen Weg schon machen.:smile:
    (wusste gar nicht, dass 5000 Euro so viel sind....:schuechte )
     
    #19
    *Shakira*, 24 Februar 2008
  20. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Zum Vergleich: Ein Lehrer verdient ca. 2300 Euro netto, nach einem extrem stressigen 5-jährigem Studium und 2-jährigem Refrendariat.
     
    #20
    Linguist, 24 Februar 2008

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