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Einbürgerung: pro-contra, bitte posten!!

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von User 37284, 27 Mai 2006.

  1. User 37284
    User 37284 (31)
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    vergeben und glücklich
    Hi!
    Da ich am Montag mein Deutschfachabi schreibe und mir fast sicher bin, dass dieses Thema drankommt (Erörterung), wäre es nicht schlecht, wenn ihr mir ein paar gute Argumente für und gegen die Einbürgerung für Deutschland postet!

    Also es geht grundsätzlich darum, weshalb für unser Land gut oder eher schlecht ist.

    Ich habe zwar schon einige Argumente im Hinterkopf aber dennoch fände ich es gut, wenn ihr mir noch mehr Anregungen geben könntet, werde dann natürlich auch berichten, ob es tatsächlich drangekommen ist :zwinker:

    Gegen ne Gliederung hätte ich auch nichts :grin:

    LG Sandy
     
    #1
    User 37284, 27 Mai 2006
  2. T&T
    T&T
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    -konflikt der kulturen ist ein kontra argument
    -kennen lernen der jeweils anderen kultur
    -mehr vielfalt in deutschland
    -gute arbeiter, die neue methoden für fabrikation usw. einführen-> nicht so viele importe
    ja mom ich müsste jetzt mal überlegen:tongue: mal gucken ob ich da jetzt noch schaffe :grin:
     
    #2
    T&T, 27 Mai 2006
  3. concept
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    nicht angegeben
    Sorry für OT aber was ist eigentlich ein Fachabi? Was ist der Unterschied zum normalen Abi? Wir hatten in der Deutsch Prüfung 3 literarische Themen (schwerpunktthemen) zur Auswahl dann noch eine Erörterung und ein mal was aus der Exilliteratur. Ist das bei euch auch so? Wenn ja, dann nimm doch die gestaltende Interpretation, die ist eigentlich immer am einfachsten.

    Als Stichworte würde ich noch:

    - hohe Kosten -> höhere Steuern
    - Bildung von Parallelgesellschaft -> Gefahr
    - Kriminalität (wenn keine Arbeitserlaubnis vorhanden)
    - Bereicherung (Kultur)

    vorschlagen.


    Wünsche dir viel Glück :winkwink:
     
    #3
    concept, 27 Mai 2006
  4. nickthequick
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich würde das gar nicht so allgemein Pro-Contra gliedern, sondern vielleicht erstmals eine "kleine" Situationsbeschreibung der deutschen Gesellschaft geben:
    Alternde Gesellschaft und deren Konsequenzen, wie Verödung ganzer Landstriche in Osten etc, fehlende Fachkräfte, fast kein Wirtschaftswachstum, Strukturwandel von einer Industrie- zur Wissensgesellschaft etc.

    Pro wäre dann natürlich:
    - Bringen wertvolles Wissen mit (in manchen Kreisen auch "Humankapital" genannt); dies setzt aber natürlich eine Anwebung von "qualifizierten" Einwanderern voraus.
    - Gleichen einen Bevölkerungsschwund aus, der enorme Kosten verursachen würde (Aufrechterhaltung einer Infrastruktur, die für wesentlich mehr Menschen ausgelegt ist; weniger Wirtschaftskraft, da weniger Leute = weniger Konsum und weniger Arbeiter).
    - Je nach Einwanderungsland bringen sie "seltene" Sprachen und Verständnis für eine andere Kultur mit. Dies ist für viele Firmen äußerst nützlich, beispielsweise, wenn sie in China einen Standort eröffnen wollen und jemanden dann auf jemanden zurückgreifen können, der sich mit beiden Kulturen/Sprachen auskennt.
    - Natürlich auch die kulturelle Bereicherung für eine Gesellschaft; d.h. durch interkulturelles Lernen kann sich eine "stagnierende" Gesellschaft belebt werden; Man erweitern schlicht und ergreifend seinen „Horizont“; lernt neue Dingen und neue Sichtweisen auf das Leben kennen; etc.

    Negativ:
    - Je nach Kultur und welcher „Menschentyp“ angeworben wird, können sich gesellschaftliche Problemlagen, wie Kriminalität, Ausländerfeindlichkeit etc, verschärfen.
    - Je nach "Werten", die "mitgebracht" werden, kann es zu einem "Kulturkonflikt" kommen.
    - Je nach Gesellschaft und Immagrant müssen eventuell weit reichende Anstrengungen unternommen werden, um Berührungsängste abzubauen und somit zu verhindern, dass es zu "Parallelgesellschaften" kommt.

    Resümee deshalb: "Qualifizierten", gut ausgebildeten, sich Werten wie Menschenrechte etc verpflichtet fühlende Personen sollten mit einem rotem Teppich hier empfangen werden. Bei Immigration von in der sozialen Hierarchie eher unten angesiedelten Menschen ist eher eine Vergrößerung gesellschaftlicher Probleme zu erwarten.

    Falls du dich ein bisschen mit den USA - als klassisches Einwanderungsland - auskennen solltest, könntest du super Vergleiche ziehen, da ja derzeit dort die gleiche Debatte geführt wird.
    Stichpunkte: ca. 25% der amerikanische Wirtschaftsleistung wird von Einwanderern erbracht; machen meist Jobs für die sich "normalen" Amis oft zu Schade sind; im universitären und im Forschungsbereich bringen sie einen enormen Wissenszuwachs mit (viele der amerikanischen Nobelpreisträger haben alles andere als einen "amerikanisch" klingenden Namen) etc.
     
    #4
    nickthequick, 27 Mai 2006
  5. solarfighter
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Auch um die Gefahr hier mal den Erbsenzähler zu spielen...

    Es gibt einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen Einwanderung und Einbürgerung.

    Einbürgerung heißt: Person erwirbt die deutsche Staatsbürgerschaft.

    Also ist die Fragestellung eher, welche Vorteile/Nachteile hat ein Ausländer, wenn er deutsche Staatsbürgerschaft annimmt.
    Oder welche Vorteile/Nachteile hat unsere Gesellschaft, wenn Sie Ausländer einbürgert.
    Denn: Es gibt hier sehr viele Ausländer mit ungeschränkten Aufenhaltsrecht, die hier ganz normal leben und arbeiten.
    (Der größte Teil der sog. Gastarbeiter.)
     
    #5
    solarfighter, 27 Mai 2006
  6. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    vergeben und glücklich

    Mit Fachabi (Fachhochschulreife) kannst du auf allen Fachhochschulen aber nicht auf Universitäten studieren. Hier in der Berufsoberschule kannst du das machen wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung hast (Bei einem Jahr - Erreichung von Fachabi und bei 2 Jahren - Erreichung von der allgemeinen Hochschulreife).

    Wir bekommen auch 4 Themen zur Auswahl, einmal eine Sachtextanalyse, Textanalyse auf eine Lektüre bezogen, Erörterung und eine Interpretation.

    Eigentlich wollte ich die Sachtextanalyse wählen, allerdings rät mir meine Lehrerin davon ab, da man da desöfteren das Thema verfehlt und Fehler bei den Stilmitteln macht.

    Das Problem in der Erörterung sehe ich in dem Aufbau: Behauptung, Begründung, Beispiel... Denn ein Beispiel zu finden ist nicht immer ganz einfach.

    Ich bin aber echt erstaunt, was für tolle Antworten ihr mir hier gegeben habt! VIELEN DANK :knuddel: :knuddel: Das bringt mich total weiter!
    Hättet ihr vielleicht sogar noch irgendwelche Beispiele zu diesen Thesen parat? :grin: Das mit den USA ist ja schonmal echt gut, Nick du kennst dich ja richtig gut aus!!!
     
    #6
    User 37284, 28 Mai 2006
  7. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    @ Solarfighter: Vielen Dank für den Hinweis, auf dem Blatt, den ich schon als kleinen Wink mit dem Zaunpfahl angenommen hatte, ging es tatsächlich um die Einwanderung und nicht um die Einbürgerung! :smile:
     
    #7
    User 37284, 28 Mai 2006
  8. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    mh, schade das niemand mehr eine idee hat :mad:
     
    #8
    User 37284, 28 Mai 2006
  9. Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Naja, ein bisschen was muss man sich ja selber auch noch überlegen... :smile:

    Im Übrigen hat v.a. nickthequick alle Punkte, die ich selber auch für wichtig halten würde, bereits genannt. Und mit allen Beiträgen zusammen gibts da nicht mehr viel zu sagen *find*
     
    #9
    Dawn13, 28 Mai 2006
  10. concept
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Hast doch schon ziemlich viele Ideen. Jetzt liegts an dir das ganze über 15 Seiten auszudehnen :grin:

    Das Fachabi ist also das gleiche wie die Fachhochschulreife? Die kenne ich nämlich. Aber was ist dann die fachgebundene Hochschulreife? Auch das gleiche? :ratlos:
     
    #10
    concept, 28 Mai 2006
  11. Rapunzel
    Rapunzel (33)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Fachgebundene Hochschulreife heißt, dass man zwar abitur hat, also "normales" abitur und an der uni studieren kann, aber nur fächer, die eben fachgebunden sind. also wennst fachgebundene hochschulreife im zweig sozialwesen gemacht hast, kannst nur was studieren, was damit zu tun hat, wie pädagogik zb., aber eben an der uni. Und an den FHs kannst alles studieren. :smile:
     
    #11
    Rapunzel, 29 Mai 2006
  12. concept
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    nicht angegeben
    ah interessant, was es alles für Abschlüsse gibt. :smile:


    @San-dee
    Und? Wie ist es gelaufen?
     
    #12
    concept, 29 Mai 2006

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