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Einbrecher erschlagen?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Henk2004, 5 Mai 2008.

  1. Henk2004
    Henk2004 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Angenommen jemand ist bei mir im Haus, schleicht da rum und ich erschlage den mit einem Kuhfuß oder Baseballschläger oder was weiß ich.

    Was passiert dann?

    Komm ich in Knast?

    Angenommen er wird verletzt und verklagt mich dann; muss ich dann Schmerzensgeld zahlen?


    Hintergrund ist der, dass ich bei meiner Freundin immer wegen Einbrecher rumwitzel und sie die Haustür nicht abschließt wenn ich da bin (weil ich ja da bin).


    Aber was nun, wenn wirklich mal einer im Haus rumschleicht und ich dem hinterrücks dann eine runterhaue, bevor der mir was tun kann.

    Rechtslage?


    Würd mich dann doch mal interessieren.
     
    #1
    Henk2004, 5 Mai 2008
  2. User 64332
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    nicht angegeben
    ich denke mal, dass das dann unter notwehr fallen würde und dir eigentlich nix passieren sollte. aber genau weis ich das auch nicht...
     
    #2
    User 64332, 5 Mai 2008
  3. simon1986
    simon1986 (30)
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    Verlobt
    Also da wird dann ganz genau abgeklärt ob es sich um Notwehr gehandelt hat!

    Wer ums Haus schleicht ist ja noch nicht eingebrochen, es könnte auch der Nachbar sein, oder Kinder....

    Gegenüber einem Einbrecher den Helden spielen, ist eh nicht sinnvoll.
     
    #3
    simon1986, 5 Mai 2008
  4. Henk2004
    Henk2004 (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich

    Naja, Notwehr wäre das m.E. ja nur, wenn der mich zuerst angreift und ich den dann außer Gefecht setze.

    Wenn ich den niederschlage bevor der mir was tut, könnte das ja anders aussehen.

    Aber der ist ja immer noch unbefugt eingedrungen dann.

    Mmmh.

    Was sagen die Juristen hier?
     
    #4
    Henk2004, 5 Mai 2008
  5. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verlobt
    Der Einbrecher will einbrechen, nicht töten. Die meisten Einbrüche enden zum Glück ohne dass die Beraubten ums Leben kommen.
    Ein Einbruch in ein Privathaus ist kein Banküberfall.

    Nicht weil der Einbrecher rechtzeitig erschlagen wird, sondern weil er rasch an den Schmuck usw. ran kommen und dann schnell verschwinden will.
    Off-Topic:


    Ja, was sagen die Strafrechts-Fachleute dazu?
     
    #5
    simon1986, 5 Mai 2008
  6. Yrr
    Yrr (44)
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    Verheiratet
    Das, was sie immer sagen: "KOMMT DRAUF AN." :tongue:

    Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung:


    ___________________________________________________

    § 32 Notwehr
    (1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
    (2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

    § 33 Überschreitung der Notwehr
    Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.

    § 34 Rechtfertigender Notstand
    1Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. 2Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.

    § 35 Entschuldigender Notstand
    (1) 1Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib oder Freiheit eine rechtswidrige Tat begeht, um die Gefahr von sich, einem Angehörigen oder einer anderen ihm nahestehenden Person abzuwenden, handelt ohne Schuld. 2Dies gilt nicht, soweit dem Täter nach den Umständen, namentlich weil er die Gefahr selbst verursacht hat oder weil er in einem besonderen Rechtsverhältnis stand, zugemutet werden konnte, die Gefahr hinzunehmen; jedoch kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 gemildert werden, wenn der Täter nicht mit Rücksicht auf ein besonderes Rechtsverhältnis die Gefahr hinzunehmen hatte.
    (2) 1Nimmt der Täter bei Begehung der Tat irrig Umstände an, welche ihn nach Absatz 1 entschuldigen würden, so wird er nur dann bestraft, wenn er den Irrtum vermeiden konnte. 2Die Strafe ist nach § 49 Abs. 1 zu mildern.

    __________________________________________

    Instruktiv: BGH 21.03.2001 - 1 StR 48/01 (Grenzen der Notwehr und Notwehrüberschreitung gegenüber häuslichem Einbrecher)

    http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/1/01/1-48-01.php3

    Konkrete Fragen hierzu gerne.

    Zum Ausgangsfall:

    Ein Einbrecher begeht einen Angriff auf das Eigentum, so dass dagegen Notwehr möglich ist. Allerdings sollten bei Eigentumsdelikten lebensgefährliche Angriffe auf den Einbrecher unterbleiben. Schußwaffe ist hier jedenfalls tabu. Anders, wenn er ebenfalls lebensgefährlich droht. Hinterrücks im Dunkeln niederschlagen ist dann nicht gerechtfertigt, wenn mildere Verteidigungsmittel zur Verfügung stehen, die ebenso effektiv sind. Und dies ist dann immer der problematische Punkt. Ist es zumutbar bei einer Bewaffnung mit einem Baseballschläger erst zu warnen oder zu drohen? Nachher zieht der Einbrecher eine Waffe und dann ist nichts mehr mit effektiver Verteidigung. Anders als die Drohung mit einer Schusswaffe ist die Drohung mit einer Schlagwaffe eher stumpf. Wenn keine anderen Mittel zur Verfügung stehen, könnte also sogar das Niederschlagen gerechtfertigt sein. - Vorsicht jedoch! Ein solcher Fall wird dannach sehr sorgfältig aufgerollt. Und es werden hypotetische Hilfserwägungen angestellt, an denen sich die Tat wird messen müssen. Und wenn der Richter dann feststellt, es wäre erkennbar gewesen, dass der Einbrecher unbewaffnet und körperlich unterlegen war, so dass eine Drohung oder andere Verteidigung milder und ebenso effektiv gewesen wäre, wann ist nichts mit Notwehr und dann wird plötzlich das Opfer zum Täter - und auch bestraft.

    Gruß
    Yrr
     
    #6
    Yrr, 5 Mai 2008
  7. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
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    vergeben und glücklich
    Ich (als Frau) habs da einfacher: Ich würd ihn schlicht und einfach hebeln oder würgen, wenn sich die Situation ergibt. Wenn dabei ein Gelenk kaputt geht - selbst schuld, ich hab aus Angst/ Furcht/ Reflex gehandelt.
    Ich würd da vor Gericht auch nicht lange diskutieren, sondern die Fakten klar darlegen - ich hab geglaubt, das jemand einbrechen will/ etwas stehlen will, ich hatte Angst - ich hab ihm eine drübergezogen, er wurde bewusstlos (oder was auch immer) - ergo ich hab aus Furcht gehandelt. Allerdings würd ich das erst machen, wenn ein potentieller Einbrecher in meinem Haus/ meiner Wohnung ist.

    Ich glaub es gibt eine Notwehrreaktionszeit von 3 Sekunden, in der alles legitim ist. Alles danach ist durchdacht und passiert nicht mehr aus Reflex (wobei 3 sec in meinen Augen schon sehr großzügig sind).

    Auf der anderen Seite hab ich mal von einem Kollegen gehört, dass dessen Freund (etwa 1,90m) ein Samuraischwert in der Wohnung hatte, und als der Einbrecher kam selbiges Schwert über den Kopf gehalten hat.
    Der Einbrecher hat Hals über Kopf die Flucht ergriffen und ist aus dem Küchenfenster aus dem ersten Stock gesprungen... :zwinker:
    Auch eine gute Methode bei dem sich der Hausbesitzer nicht strafbar gemacht hat.
     
    #7
    Kiya_17, 5 Mai 2008
  8. Yrr
    Yrr (44)
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    Bitte lösche diesen Beitrag wieder. Daran ist in rechtlicher Hinsicht nun wirklich nichts mehr richtig. Und ich finde es ziemlich bedenkenlos von Dir, dass Du bei so einem sensiblen Thema so einen Unsinn raushaust, noch dazu wo ich mich grade erst so bemüht hatte, eine differenzierte Betrachtung vorzunehmen.

    3 Sekunden Regel... :kopfschue

    Gruß
    Yrr.
     
    #8
    Yrr, 5 Mai 2008
  9. simon1986
    simon1986 (30)
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    Nie den Helden spielen, wenn ein Einbrecher im Haus ist. Das ist die erster Regel!
     
    #9
    simon1986, 5 Mai 2008
  10. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
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    vergeben und glücklich

    Nein, das werde ich nicht.
    Ich kenne das dt. Recht nicht - ich gehe nach dem österr. Und da gibts nunmal diese 3 Sekunden-Regel (warum auch immer).
    Ich hab mich über dieses Thema schon mit Juristen/ Anwälten "gestritten". In Österreich ist so ein Verhalten legitim (in meiner Position).

    Und der zweite Teil war eher zur Erheiterung gedacht.
     
    #10
    Kiya_17, 6 Mai 2008
  11. nic
    nic (34)
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    nicht angegeben
    in amerika bekommst ne goldene medaille vom bürgermeister


    in deutschland bewährung und schmerzensgeld :tongue:
     
    #11
    nic, 6 Mai 2008
  12. User 24257
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    nicht angegeben
    Fürs Niederschlagen? Nee...die Medaille gibts erst, wenn man den (vermeintlichen) Einbrecher über den Haufen schießt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Stand-your-ground_law
     
    #12
    User 24257, 6 Mai 2008
  13. Subway
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    Ich kenn natürlich deine Ausbildung/Statur/Kraft nicht, doch Selbstüberschätzung kommt meißt vor dem Fall.
     
    #13
    Subway, 6 Mai 2008
  14. User 67627
    User 67627 (46)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    selbst mit langjähriger ausbildung ist es nicht so ohne weiteres möglich mal kurz nen hebel anzusetzen :zwinker:
    training ist nicht mit der realität gleichzusetzen.

    ich würd mich da schön raushalten und mich irgendwo verstecken....ihn die sachen mitnehmen lassen und das der versicherung melden :smile: aber vermutlich würde der einbrecher aus mitleid eher was liegen lassen, statt was mitzunehmen :kopfschue
     
    #14
    User 67627, 6 Mai 2008
  15. Yrr
    Yrr (44)
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    Verheiratet
    Siehst Du - genau so etwas ärgert mich. Du bist keine Juristin. Und nur mal mit Juristen reden macht Dich auch zu keiner.

    1) Das österreichische Strafrecht ist dem deutschen sehr ähnlich. Wie Du sicher weißt, ist die Notwehr in Österreich sogar zurückhaltender geregelt. Lies mal die Vorschrift und du erkennst, dass in Österreich bei der Notwehr sogar eine Interessenabwägung getroffen werde muss, die der "deutschen Notwehr" fremd ist. Jedenfalls bin ich mir ganz sicher, dass es auch in Österreich keine absolute Zeitangabe gibt, innerhalt derer Notwehr möglich ist. So etwas ist einer gerechten Rechtsordnung fremd.

    Ich weiss allerdings, dass der Irrglaube mit den 3-Sekunden auch hier in Deutschland kursiert. Deshalb bin ich so empfindlich, wenn Laien unkritisch nachplappern, was ihnen von Drittlaienseite zugerufen wurde.

    Sowohl in Österreich als auch in Deutschland erfordert eine gerechtfertigte Notwehr dreierlei: Notwehrlage, Notwehrhandlung und Verteidigungswille. Diese Tatbestandsmerkmale sind zu prüfen, sonst nichts. Von einer 3-Sekunden Klausel steht weder etwas im Gesetz, noch wäre ein solches absolutes Zeitfenster mit der nötigen Individualprüfung zu vereinabaren.

    Ich darf Dich also auffordern, Belege für Deine Behauptung beizubringen. Die Quelle einer Entscheidung eines oberen Gerichts würde mir reichen. So einen rechtlichen Unsinn will ich den Österreichern nicht ohne Beleg unterstellen.

    2) Zudem kommt es hier auf Österreich auch gar nicht an. Dies ist ein Forum, in der üblicherweise unterstellt wird, dass sich Aussagen auf Deutschland beziehen. Du hattest in Deinem ersten Kommentar nicht darauf hingewiesen, dass Du Dich nicht auf Deutschland beziehst. Schon allein deshalb ist der Beitrag daneben. Stell Dir mal vor, jemand liest das und denkt, er könne bei einem Angriff innerhalb von 3 Sekunden machen was er wolle. Wie soll er ahnen, dass Dein "Rat" sich nicht auf Deutschland bezieht.

    Es gibt leider in Deutschland einige Fälle von strafbarer Notwehrüberschreitung, die allein daher rührten, dass der "Verteidiger" glaubte, er habe innerhalb von 3 Sekunden Narrenfreiheit.

    Ich habe mal rasch gegooglet: Hier etwa eine Info der Polizei zu angebliche 3 Sekunden Regel:

    "Manchmal hören wir von Euch von einer sogenannten 3-Sekunden-Regel. Innerhalb dieser drei Sekunden wäre das Zurückschlagen eine Reflexhandlung und somit erlaubt. Wer diese Regel in Umlauf gebracht hat, wissen wir nicht. Jedenfalls stimmt sie nicht. Da würde man sich strafbar machen. Und: Seht mal auf eine Stoppuhr. Drei Sekunden ist hier ein relativ langer Zeitraum. Mit „Reflex“ hat das nichts mehr zu tun."

    Quelle: http://www.polizei.bayern.de/oberbayern/traunstein/schuetzenvorbeugen/kinderundjugend/index.html/4870

    Zu was der Unsinn führt kann hier gelesen werden.

    Forumseintrag: "Wirst du morgen wieder angegriffen, lass dich nicht provozieren. "Die" müssen zu erst schlagen, ist wichtig. Dann darfst du dich 3 Sekunden wehren, Notwehr. Gegen das Schienbein treten (90 % der Leute langen sich mit den Händen ans Bein oder neigen trotzdem den Kopf) und dann Knie hochziehen. Danach geht die nächste Anzeige raus :smile:"

    Quelle: http://www.klamm.de/forum/archive/index.php/t-26252.html

    Du verbreitest dieses gefährliche Halbwissen weiter.

    Gruß
    Yrr.
     
    #15
    Yrr, 6 Mai 2008
  16. Novalis
    Novalis (35)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Wie richtig bereits formuliert, ist eine pauschale Aussage nicht möglich.
    Es kommt immer auf die Situation an, genauso wie Schuld auch immer individuell ist.

    Nichtsdestotrotz haben wir im Deutschen Rechtssystem den Grundsatz, daß Recht vor dem Unrecht nicht zu weichen braucht.
    Das bedeutet hier konkret, daß Dir eine Flucht in Deinem eigenen befriedeten Besitztum nicht zumutbar ist.

    Fakt ist, in dem Moment in dem ein Einbrecher in Deinem Haus steht, liegt ein gegenwärtiger Angriff auf Deine geschützten Rechtsgüter vor. Und damit sind die Vorraussetzungen für den Notwehr-/Notstandkomplex gegeben.
    Relevant ist in diesem Fall also vor allem die Verhältnismäßigkeit Deiner Handlung.

    Streckst Du einen Einbrecher der sich auf der Flucht befindet nieder, geht das wahrscheinlich gerade noch in Ordnung.
    Verstümmelst Du ihn anschließend, ist dem sicher nicht so.
    Machst Du das ganze mit einem Schlaggegenstand, weil kein ilderes Mittel vorhanden ist, dann geht das auch noch in Ordnung, benutzt Du aber die Kettensäge, obwohl Du schon Pfefferspray am Gürtel hattest...


    Ich persönlich würde mir da keine allzugroßen gedanken drum machen. Wenn es soweit käme, hättest Du dafür auch eh keinen Gedanken frei.

    Tue alles das, was zur Sicherheit Deiner Rechtsgüter erforderlich ist und nach Möglichkeit nicht viel mehr darüber hinaus. (Auch wenn es da ja noch den sog. Notwehrexzess gibt)
    Dann wird schon alles gut.
     
    #16
    Novalis, 6 Mai 2008
  17. drehtür
    drehtür (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    Diesen Fall den der TS da schilder hatte ein Bekannter mal. Hat nen Einbrecher der ihn mit ner Waffe bedroht hat mit irgendwas das Knie zertrümmert, zahlt bis heute für ihn :smile: Es lebe die deutsche Justiz.

    Ich finde es sollte jedem sein gutes Recht sein jemanden den Arsch aufzureissen, den man in seiner Wohung etc. erwischt.
     
    #17
    drehtür, 6 Mai 2008
  18. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Es gibt einen Unterschied zwischen Straf- und Zivilrecht. Es ist eine Sache, ob ein Verhalten strafbar ist, man dafür also eine Geldstrafe zahlen oder ggf. ins Gefängnis muß - eine ganz andere ist es, ob man dafür zivilrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden kann.
     
    #18
    Sternschnuppe_x, 6 Mai 2008
  19. Ist meiner Meinung nach denoch blöd, natürlich ein zertrümmertes Knie ist unschön und ist sehr hinderlich im Alltag – kenn es selbst – aber war es hier wohl reine Notwehr und mal ehrlich.

    Da habe ich lieber jemanden der ein kaputtes Knie hat und am Boden ist und sich kaum wehren kann, als jemand, der kurz groggy ist und mich danach alle macht.
     
    #19
    Chosylämmchen, 6 Mai 2008
  20. Yrr
    Yrr (44)
    Meistens hier zu finden
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    165
    Verheiratet
    Auch hier mal ein angemessener Kommentar:

    BLA!

    Ganz egal wie sich der geschilderte Fall zugetragen hat - SO jedenfalls nicht. Billige Polemik gegen den Rechtsstaat ohne Hintergrundwissen.

    Und zur Trennung von Straf- und Zivilrecht (Sternschnuppe_x):

    Eine durch Notwehr gerechtfertigte Handlung kann keinen zivilrechtlichen Schadensersatz begründen. Das ist nur bei rechtswidrigen aber entschuldigten Abwehrhandlungen möglich, vgl. § 35 StGB.

    Gruß
    Yrr.
     
    #20
    Yrr, 6 Mai 2008

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