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Eine Frage,die mich derzeit beschäftigt...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Canis lupus, 1 Februar 2007.

  1. Canis lupus
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    Single
    ob man als "Mensch" ohne relevante soziale Fähigkeiten und ohne soziales Umfeld (praktisch ohne RL) sich noch so umändern kann,dass sich das Leben für ihn wieder lohnt?
    Wie schafft man es,vollkommen alleine und ohne Hilfe,aus einem tiefen Loch der Lethargie zu entfliehen und neue Kraft zu finden,um in seinem Leben die Veränderungen herbeizuführen,die notwendig sind?

    Off-Topic:
    Es betrifft mich selber,darum hab ich diesen Teil des Forums ausgewählt.
     
    #1
    Canis lupus, 1 Februar 2007
  2. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    298
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    nicht angegeben
    Kannst du dein Problem konkretisieren?

    Wie lebst du? Allein? Arbeitest du? Was machst du den ganzen Tag? Internet und daddeln?
     
    #2
    User 18889, 1 Februar 2007
  3. FreeMind
    Gast
    0
    Sturztheraphie!

    Entziehe dir das was dich lähmt auch wenn es dir Sicherheit gibt und stürzt dich in das was der Normalbürger Leben nennt.

    Ja, es ist möglich!

    AleX
     
    #3
    FreeMind, 1 Februar 2007
  4. Moses
    Moses (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    in einer Beziehung
    Das funktioniert ganz sicher, jedoch gibt es keine "Musterlösung" wie das zu schaffen ist. Je nach dem wäre professionelle Hilfe nicht unanagebracht, leider hast du ja zu deinem Problem nicht absonderlich viel geschrieben. Konkrete Hilfestellungen sind somit erst nach einer Darstellung möglich.
     
    #4
    Moses, 1 Februar 2007
  5. Maxx
    Sehr bekannt hier
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    623
    Single
    Mir geht es ähnlich wie dir.

    Du solltest dich mal fragen, ob du dich überhaupt verändern möchtest. Kannst du dir ein Leben vorstellen, in dem soziale Aktivitäten zur Tagesordnung gehören?

    Könnte es sein, dass du dir einerseits ein solches "normales" Leben wünschst und andererseits das Gefühl hast, dass dich ein solches ungewohntes Leben einengen würde und du alleine einfach besser zurecht kommst?

    Ein einzelgängerisches Leben hat nämlich auch Vorteile. Du musst dich nicht ständig zusammennehmen und dich von deiner besten Seite präsentieren, um anderen Leuten zu gefallen. Es ist niemand da, der dein Verhalten bewertet und kritisiert. Du kannst tun und lassen was du willst, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen oder Kompromissbereitschaft zu zeigen. Es ist niemand da, der sich über deine möglicherweise über die Jahre angeeigneten, verschrobenen Eigenschaften den Kopf zerbrechen kann.

    Ich glaube manche Leute sind von ihrer Einstellung und Persönlichkeit vielleicht gar nicht dazu geeignet, um ein soziales Leben zu führen. Es sei denn sie sind innerlich bereit dazu sich wirklich zu verändern.
     
    #5
    Maxx, 1 Februar 2007
  6. Razzepar
    Razzepar (29)
    Benutzer gesperrt
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    1
    nicht angegeben
    Es ist definitiv möglich. Es ist so ziemlich alles möglich, wenn du daran glaubst. :smile:

    Es gibt nicht unbedingt eine "Musterlösung", aber es gibt definitiv Hilfestellungen in Form von Büchern, Texten usw. Wenn du willst, kann ich dir etwas schicken, was mir persönlich sehr weitergeholfen hat.

    Was Maxx sagt, ist richtig, allerdings will ich behaupten, dass JEDER Mensch per se ein soziales Wesen ist (also genetisch gesehen) und nur durch (schlechte) Erfahrungen in die Einsamkeit gedrängt wird und dann meint, das sei völlig unbedenklich. Schau mal, vor 20.000 Jahren wärst du sofort verreckt als Einzelgänger... Soziale Aktivität ist positiv für beide Seiten, wenn beide Seiten eine positive Einstellung dazu haben.

    Das hat nichts damit zu tun, dass man sich einem "sozialen Druck" beugt, sondern dass man einfach auch sozial aktiv sein will. Das wichtigste bei so einer Veränderung, ist, dass man sehr viel Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aufbaut, weil man sonst vielleicht sozial aktiv ist, aber sich trotzdem völlig unwohl fühlt.
     
    #6
    Razzepar, 1 Februar 2007
  7. Canis lupus
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    356
    101
    0
    Single
    Hab ich mir schon fast gedacht,dass mehr Background benötigt wird...

    Also ja,ich leb allein und ich gehe einer regelmässigen Arbeit nach.
    Freunde hab ich keine mehr und auch sonst fehlt jegliches soziales Umfeld.Ok,eine Familie ist schon vorhanden,aber die liegen vom Rang her bestenfalls auf Bekanntenniveau.
    Wenn ich nicht arbeiten darf,bin ich meistens am PC und ja,ich daddel meist WOW oder häng im Internet rum.Wenn ich darauf kein Bock hab,les ich oder fahr irgendwo sinnfrei mit dem Auto durch die Gegend.
    Andere Interessen?Nicht mehr vorhanden.
    Lebensziele? Sind ebenfalls nicht mehr vorhanden.

    Charakter: Der typische Einzelgänger.Kommunikativ unterstes Niveau und inzwischen sehr verschlossen.Möglicherweise bin ich komplett beziehungsunfähig.
    Zudem durchströmt mich inzwischen schon ein kleiner Hauch der Gleichgültigkeit.Praktisch gesagt,steh ich an einem toten Punkt.

    Off-Topic:
    Bevor jetzt nen blödes Vorurteil kommt,WOW bzw. der Pc hat daran keine Schuld.Es ist einfach nur ne leichte Ersatzhandlung,wo ich mein restliches Leben einfach ausblenden kann.Ich bin aber nicht abhängig davon.



    @Maxx: Also ich kann mir schon ein anderes,sozialeres Leben vorstellen und bis vor ein paar Jahren war es auch schonmal ansatzweise vorhanden gewesen.
    Als Einzelgänger hab ich aber lange Zeit gelebt.Da fällt fast die komplette und Kindheit und Jugend darunter.Viele Ereignisse haben dazu beigetragen und vieles von dem hab ich bis heute niemals vergessen oder anderen Menschen verziehen.Allerdings hat es mir nie wirklich was gebracht,als Einzelgänger durchs Leben zu wandeln.

    Ok,ich bin ein introvertierter und zurückhaltener Typ und somit werd ich auch niemals ein "Partymacher" sein oder sonst irgendwie im Mittelpunkt stehen,aber schon allein das Zugehörigkeitsgefühl würd irgendwie ausreichen.

    @Razzepar:
    Du hast recht,als Einzelgänger wär ich damals verreckt und so wirklich richtig kann es für mich nicht sein,sonst würd ich mir darüber keine Gedanken machen.
    Allerdings fehlt mir der "Hebel" oder Ansatz,um das Ganze noch zu korrigieren.Zudem sind zwei Psychologen an dem Problem schon gescheitert und aus vielen Büchern bin auch nicht schlauer geworden.
    Selbstvertrauen und Selbstsicherheit ist gut,sehr gut sogar und ich weiss es auch,aber woher bezieh ich jene Kraftquellen?
    Doch nur aus dem Erfolg und der blieb mir bis heute verwehrt.Aber mein Funke der Hoffnung ist noch nicht erloschen...
     
    #7
    Canis lupus, 1 Februar 2007
  8. chrisdamathepro
    Verbringt hier viel Zeit
    40
    91
    0
    Single
    schon mal daran gedacht in ein anderes land zu gehen?
    z.b. in die usa? da sollen die leute offener sein.

    ansonsten kann ich auch nur standardtipps geben wie sportverein etc.
    ich bin aber der meinung dass das nicht viel bringt, weil die meisten es nicht schaffen dadurch ihr leben großartig zu ändern.
    ich bin der meinung, dass das nur durch größere veränderungen der fall ist.
    vielleicht wäre auch ein umzug in eine andere region oder stadt nicht schlecht.
    ein neuer job, neue leute, neue wohnung usw.
     
    #8
    chrisdamathepro, 1 Februar 2007
  9. Razzepar
    Razzepar (29)
    Benutzer gesperrt
    1.030
    0
    1
    nicht angegeben
    Das was meiner Vorredner sagt, ist per se richtig. ABER Du kannst es auch gleich hier und jetzt machen. Du musst dich nicht durch einen Umzug oder eine neue Situation (Sportverein) künstlich dazu zwingen, mit Leuten zu reden! Wenn du es willst, kannst du gleich draußen anfangen und üben. Niemanden interessiert es, ob du Freunde hast usw. Wenn dich jemand nach der Uhrzeit fragt oder so, würdest du erstmal darüber nachdenken, ob er Freunde hat, naja... Also du brauchst definitiv keine veränderte Umgebung, sondern ein verändertes Selbst. :smile:

    Deshalb mag ich auch nicht, wenn viele Leute andauernd Urlaub machen und ihre Probleme von A nach B tragen, in der Hoffnung sie zu vergessen. Leute, der wahrhafte gesunde und fröhliche Mensch ist in der Welt zu Hause, nicht in einer bestimmten Wohnung oder einer bestimmten Stadt. Flexibilität lautet das Stichwort, aber ich schweife ab...

    Canis lupus, ich sehe ganz genau, was du für ein Mensch bist. Ich garantiere dir, dass du ein anderer Mensch sein kannst, wenn du es willst. Es ist nicht einfach, aber es ist möglich. Jeder kann sich verändern, man braucht nur den richtigen Willen und die richtigen Methoden.
    Das allerwichtigste überhaupt ist, dass du dich von dem Glauben befreist, dass diese Dinge nicht möglich oder in irgendeiner Weise zweifelhaft sind. Nur weil du 20 Jahre introvertiert gelebt hast, heißt das NICHT, dass du dich nicht komplett verändern kannst. Du musst dich wirklich auf diesen Gedanken konzentrieren, dass du dich von deiner Vergangenheit völlig loslösen kannst. :smile:

    Psychologen können dir da gar nicht bis sehr wenig helfen, behaupte ich mal. Was hilft es dir, in einem Raum zu sitzen mit irgendeinem Langweiler? Das bringt dir gar nichts, du kannst das alles alleine schaffen. :smile:


    Ich sehe, dass du noch einen bestimmten Ansatz brauchst, damit es "Klick" machst. Theoretisch scheint dir das vielleicht einleuchtend zu sein, aber wie sieht es mit der Praxis aus? Was bringt dir das, jetzt wo du vor dem PC sitzt und dieses liest?
    Was mir persönlich geholfen hat, ist, dass du mir mal 1-2 Stunden Zeit nimmst und darüber nachdenkst. Also über dein Leben. Aber ich werde dir jetzt Material zukommen lassen, ich kann das nicht mitansehen :smile:
     
    #9
    Razzepar, 1 Februar 2007
  10. Isamona
    Verbringt hier viel Zeit
    38
    91
    0
    nicht angegeben
    Da möchte ich meinem Vorschreiber mal ganz deutlich widersprechen. Schon das "Ich sehe genau was du für ein Mensch bist" ist - pardon - Blödsinn. Nichts weiß er. Er meint es zu wissen, von ein paar Beiträgen von dir. Keiner weiß das.

    Anders gesagt: im Gegensatz zu ihm, bin ich der Meinung, dass eine psychiatrische Unterstützung sehr wohl positive Möglichkeiten in dein Leben bringen kann. Ich sage kann, denn wenn du mit der Einstellung "was labert der mich zu" hingehst, kann dir niemand helfen. Wer viele Jahre nach und nach Kontakte verloren hat und unfähig war neue aufzubauen, der könnte wirklich Hilfe von einem Fachmann brauchen. Denn das ist nicht normal. Und gesund auch nicht, sonst wärst du kaum so unzufrieden.
    Es stimmt schon, wer 20 Jahre so gelebt hat, muss das nicht für immer. Aber ohne fremde Hilfe - und ich glaube schon ein größeres Problem zu erkennen - kann sowas schwer bis kaum möglich sein.

    Dem Material, dass dir Razzepar - ganz bestimmt nur in besten Absichten - schickt, wäre ich aber skeptisch gegenüber. Das kling sehr nach new-age Esoterik "tschakka-du-schafft-es" Luftnummern. Aber vielleicht hilfts ja... Nur: genausogut kann das empfohlene (zersetzende) Nachdenken und Wiederkäuen dich auch kaputt machen. Dann weißt du ganz genau, dass du theoretisch ja was ändern musst, aber irgendwie klappt es doch nie. Also mein Rat: lieber fachmännische Hilfe (wenn du wirklich was ändern willst), als medizinmännischer Humbug (der im schlimmsten Fall gefährlich werden kann)

    Liebe Grüße
     
    #10
    Isamona, 1 Februar 2007
  11. Razzepar
    Razzepar (29)
    Benutzer gesperrt
    1.030
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    1
    nicht angegeben
    Er hat es doch selbst geschrieben. Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass ich die gesamte Vielfalt seiner Person durchdrungen habe, sondern lediglich, dass ich verstanden habe was er zu sich selbst gesagt hat und im Folgenden darauf eingehen werde. Wenn es zu Missverständnissen kam, tut mir das leid.

    Ich frage mich, wie du auf diese Idee kommst? Ich war vor ca. 3-4 Jahren genau so wie der TS, nur etwas jünger. Psychologische Unterstützung wurde mir angeboten, aber ich habe abgelehnt (nach Probestunden). Ergebnis, ich habe mich nur aus eigener Kraft zu einem anderen Menschen gemacht bzw. befinde mich noch immer im Prozess der stetigen Verwandlung. Das hat nichts mit mir im Speziellen zu tun, das machen viele andere Menschen genauso. Diejenigen, die das nicht machen, sind diejenigen, die auf der Stelle treten, weil sie nicht daran glauben. Und in dem Sinne ist es wahrscheinlich das Motivierendste, einen anderen Menschen eine derartige Verwandlung durchleben zu sehen, und sei es nur durch Text.

    Das versendete Material hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern ist über (Eigen-)Psychologie und Selbstfindung, insbesondere in Bezug auf soziale Aktivität. Danke dennoch für deine Skepsis, die ist immer gesund und du hast Recht - in einem Land großer Verzweiflung muss man vor Esoterik wirklich am meisten Angst haben.
    Mit der Einstellung "Es klappt doch nie" wird das natürlich nichts... habe ich aber schon oben geschrieben. Man muss natürlich positiv an die Sache rangehen, sonst kann man es auch einfach sein lassen.
     
    #11
    Razzepar, 1 Februar 2007
  12. Isamona
    Verbringt hier viel Zeit
    38
    91
    0
    nicht angegeben
    Ich kenne euch beide nicht. Was ich meinte war, dass es bei ernsthaften Erkrankungen fahrlässig ist, nicht zu einem Fachmann zu gehen und sich statt dessen auf laienhafte Ratschläge (so gut sie gemeint sind) zu verlassen. Was bei dem einen nur eine kurze Lustlosigkeit ist, kann beim anderen eine Depression sein. Und sowas muss behandelt werden. Macht man das nicht fachmännisch, kommt es einer Körperverletzung gleich.
    Mit einem gebrochenen Bein, geht man auch zum Arzt und nicht zu Madame Cassiopeia :zwinker: Man geht auch nicht zu einer guten Freundin oder Freund und fragt: "Hattest du nicht auch mal sowas? Wie war das so bei dir? Lass mal quatschen".
    Nur sieht man geistige Störungen leider nicht so deutlich und sie sind oft viel komplexer als ein Knochenbruch.
    Finde es auch nicht so toll, im Internet Ratschläge zu geben (so ich ich es gerade mache :engel: )
     
    #12
    Isamona, 1 Februar 2007
  13. Razzepar
    Razzepar (29)
    Benutzer gesperrt
    1.030
    0
    1
    nicht angegeben
    Ja, du hast Recht. Wahrscheinlich wäre es besser, wenn der TS erst einmal sagt, was die Ergebnisse der psychologischen Untersuchung/Unterstützung waren. Wurde ein psychiatrisches Krankheitsbild oder eine Tendenz diagnostiziert? Oder handelte es sich nur um eine unterstützende Behandlung ohne diagnostiziertes Krankheitsbild, sondern lediglich zur Verbesserung der Lebensqualität?
     
    #13
    Razzepar, 1 Februar 2007
  14. Canis lupus
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    356
    101
    0
    Single
    Es waren unterstützende Behandlungen ohne eindeutige Krankheitsdiagnose.Wie gesagt,beide Male sind gescheitert.Die Gespräche und Übungen haben nix gebracht und vor allem haben mich die beiden Fachleute irgendwann überhaupt nicht mehr verstanden.Ich habs übrigens noch ein drittes und viertes Mal versucht.Bloss beim dritten Mal stimmte das Verhältnis nicht und beim vierten Mal wurde ich von der Therapeutin gleich abgewimmelt.

    Da kann man wohl verstehen,dass den "Experten" inzwischen etwas skeptisch gegenüberstehe.Erschwerend kommt ja noch hinzu,dass die meisten eine ewig lange Wartezeit haben...

    @Razzepar:
    Danke für die Texte.Ich werde sie die nächsten Tage mal sichten und schauen,was ich davon umsetzen kann.
     
    #14
    Canis lupus, 2 Februar 2007

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