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Eine Frau, zwei Kinder, ein Haus und ein Hund...

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Witwe, 16 März 2006.

  1. Witwe
    Witwe (35)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    ... ist das wirklich das gängige Muster der Zeit, oder dürfen wir auch noch wir selbst sein?


    Mir kommt es immer mehr vor, als geht es bei vielen um nichts anderes mehr!Aber ist es wirklich wichtig, diese Dinge im Leben genau so zu erreichen?




    Sprich:

    -müssen wir wirklich alle Kinder bekommen?
    Erst eins, dann zwei, der Mann geht arbeiten, die Frau schwingt den Haushalt. Oder dürfen wir auch noch kinderlos sterben?

    -Ist es wichtig, eine Eheperson an seiner Seite zu haben, die einen bekocht und bewäscht? oder darf man sich auch noch mal alleine besinnen?

    -muß es umbedingt ein Eigenheim sein, auf das man spart, oder darf man auch mal in seiner alten Bude verkommen?


    und als letzte Frage:

    -Warum sind wir nicht einfach so wie wir sind?
     
    #1
    Witwe, 16 März 2006
  2. User 24257
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ICh denk, du kannst durchaus sein,wie du willst. Nur sollte man vielleicht auch bedenken, daß manche ganz gern in einer Familie leben wollen. Da ist doch jeder anders.
    Ich persönlich würde mit meiner Freundin gernen irgendwann Kinder haben und ein schickes Haus wär auch nicht schlecht. Natürlich muß die "traditionelle" Rollenverteilung nicht gewahrt sein...je nachdem, was besser passt. Möglichst sollten natürlich beide arbeiten.

    Und Kinder brauchen wir sehrwohl, wie man ja anhand der Diskussion der letzten Tage verfolgen kann. ICh bin übrigens auch der Meinung, daß bis zur einer radikalen Umstrukturierung des Rentensystems (die besser früher als später erfolgen sollte) Kinderlose entwede Abstriche hinnehmem sollten oder mehr bezahlen sollten. Man hat nämlcih auch eine gewisse Verantwortung der Gesellschaft gegenüber.
     
    #2
    User 24257, 16 März 2006
  3. büschel
    Gast
    0
    ach ich seh das mal so...

    kinder machen: musst du nicht
    ein haus haben: musst du nicht
    arbeiten: musst du nicht
    lernen: musst du nicht
    heiraten: musst du nicht
    jemand anderer sein als du selbst: musst du nicht

    der gag bei der sache ist: deine wünsche werden im laufe der zeit mit relativ hoher wahrscheinlichkeit werden wie deiner übrigen artgenossen..

    es ist wahrscheinlich, dass ne wohnung nicht wirklich reichen wird..
    dass du mit einem speziellen partner zusammen bleiben möchtest..
    du kleine monster auf die welt brinegn willst und ihnen beim wachsen besistehen wollen wirst..
    du etwas machen möchtest was der gesellschaft was bringt und nene touch, von dem was du bist, erfunden & erfahren hast bekommt und davon profitiert..

    müssen beschreibst nicht wirklich.. es ist halt eben wahrscheinlich dass du früher oder später auch so ticken wirst..
    die individualität liegt im detail :zwinker:
     
    #3
    büschel, 16 März 2006
  4. Wowbagger
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Man muss gar nichts.
    Wenn man aber überlegt dass man in einer Solidaritätsgesellschaft lebt sollte man die vielleicht nicht nach Strich und Faden ausnehmen wollen, aber das war's dann auch.

    Das Problem ist der Nachwuchs. Eigentlich bräuchten wir viel mehr Kinder, sonst stehst du irgendwann da und fragst "Muss mir jemand meine Rente zahlen oder dürfen die das auch lassen?".
    Du musst ja gar nichts... aber die Gesellschaft hat nun mal ein paar Pfeiler mit denen sie funktioniert.
    Ich fürchte die Überaltung wird ein ganz großes Problem.
    Wenn ich mich recht erinnere zahlt jeder Arbeitende schon heute für 1,1 oder 1,4 Personen mit. Das wird sehr viel höher liegen, wenn wir in etwa 20 Jahren den durchschnittlichen Arbeitnehmer darstellen.....
     
    #4
    Wowbagger, 16 März 2006
  5. büschel
    Gast
    0
    also dieses argument mit "wir brauchen mehr nachwuchs" find ich schon seltsam..

    ich meine: wozu sich fortpflanzen wenn man das leben nicht liebt?

    also:
    nur fortpflanzen, wenn man es auch möchte
     
    #5
    büschel, 16 März 2006
  6. Schlumpf Hefti
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Auf den Hund kann ich verzichten.
     
    #6
    Schlumpf Hefti, 16 März 2006
  7. klärchen
    klärchen (35)
    Meistens hier zu finden
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    exactement...:grin:
     
    #7
    klärchen, 16 März 2006
  8. Witwe
    Witwe (35)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    Das ist ein typisches Mitläuferdenken unserer verbohrten Gesellschaft.
    Gut, der eine oder andere entscheidet sich heutzutage gegen Kinder, aber dafür gibt es dann wieder die anderen, die gleich 5 zur Welt bringen.
    Unser Kindersegen wird in den nächsten Jahrzehnten noch lange nicht ausgestorben sein, das ist sicher.

    Unsere Gesellschaft brauch keine Pfeiler deren Theorie aus Kinder kriegen besteht, damit man sich selbst irgendwann gemütlich auf den Arsch setzen kann..

    Praktisch könnte ich auch 4 Kinder kriegen, das wäre dann noch billiger, als das was ich jetzt abdrücken muss/müßte...
    Aber ich tus nicht, denn es kanns nicht sein, das die Devise von unserem Statt lautet: Keine Kinder - kein Geld! Und die Kinderkrieger dürfen sich ihren Arsch platt drücken, wähernd die Kinderlosen hart arbeiten gehen. Nene, wo sind wir denn hier? Kommt gar nicht in die Tüte. Hab damit auch schon gewaltig den Ämtern auf den Tisch geschlagen. Man muß sich nicht alles gefallen lassen...
     
    #8
    Witwe, 16 März 2006
  9. Wowbagger
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich meine das nicht als staatliche Regelung.
    Wenn jetzt alle Frauen für sich entscheiden keine Kinder mehr zu kriegen würde ich ihnen keinen Vorwurf machen.
    Aber dann werden irgendwann die Rentenfinanzierung und sonstige staatlichen Leistungen nicht mehr funktionieren, weil es nur noch Rentner gibt.
    Aber danke dass du mir ein "typisches Mitläuferdenken unserer verbohrten Gesellschaft" attestierst.
    Übrigens habe ich letztens gelesen dass in keinem Land der Welt weniger Geburten auf 1000 Bürger kommen als in Deutschland, soviel zu Kindersegen.
    Die Auswirkungen sind z.B. dass wir selbst irgendwann solche Belastungen als Arbeitnehmer tragen werden.
     
    #9
    Wowbagger, 16 März 2006
  10. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Ich will Kinder, weil ich Kinder mag. Ob die mir die Rente sichern oder was weiß ich, ist mir ziemlich scheißegal. Aber ich wünsche mir, wenn ich ganz ehrlich bin, so eine "Rollenverteilung". Ich hab jetzt ein Kind und bin zu 100% berufstätig und ich finde es unheimlich schade, wie wenig ich von dem Keks mitbekomme. Ich würde mir wünschen, dass ich später mal noch mehr Kinder (erstmal noch 2) kriege und die dann wenigstens die ersten 3 Jahre Vollzeit betreuen kann. Kinder möchte ich aber nur mit Ehemann, weil ich ihnen ein gefestigtes Zuhause bieten will (der Keks leidet manchmal ganz schön unter dem Wechselzuhause, was er mit mir hat...), und gegen ein Haus hätte ich auch nichts einzuwenden...

    Ich fände es an sich eh besser, wenn man abschaffen würde, dass es ne Rentenversicherung gibt und jeden zwingen würde, dass er selbst für seine Zukunft vorsorgt (indem der Arbeitgeber x Euro vom Gehalt nur an eine feste Anlage überweisen darf zum Beispiel). Damit hätte sich jede Diskussion dann eh geschenkt - wer dann nämlich nicht selbst vorsorgt, hat einfach Pech gehabt und diese ganze Generationendiskussion wäre auch vom Tisch!
     
    #10
    SottoVoce, 16 März 2006
  11. Witwe
    Witwe (35)
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    nicht angegeben
    Ok, mal angenommen, es wäre so, das keiner mehr Kinder kriegen würde, könnte man sich schonmal fragen...
    aber mittlerweile bekommen schon unsere 13jährige Teenys Babys, da krieg ich schon heftig das Grauen:ratlos:
     
    #11
    Witwe, 16 März 2006
  12. Schlumpf Hefti
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    nicht angegeben
    Hätte wäre wenn... bla...
    Momentan bekommt in Deutschland eine Frau im Schnitt ~1,3 Kinder. Man braucht keine Leuchte zu sein, um zu wissen, daß es mindestens 2 sein sollten. Die Frauen, die mehr als 2 Kinder haben, sind eindeutig in der Unterzahl und können die Kinderlosigkeit vieler anderen nicht ausgleichen.
    In 10-20 Jahren wird man das richtig heftig bemerken. Es wird immer weniger Arbeitnehmer geben, aber massig Rentner.
    Einziger positiver Nebeneffekt: Das Problem mit der Arbeitslosigkeit wird sich so auf Dauer selbst lösen (logisch...). Nur daß dann diese Arbeitnehmer astronomische Rentenbeiträge zahlen dürfen und selbst dann extrem wenig Rente bekommen. Zudem werden die Kosten für das Gesundheitswesen explodieren.
    (So gesehen ist die beschlossene langfristige Erhöhung des Renteneintrittsalters das einzige Richtige was die Regierung machen konnte.)

    Mit Mitläuferdenken hat das doch nix zu tun. Hier stehen gesellschaftliches Wohl und Individualität im Konflikt, aber Kinder bekommen ist nun mal eines der Grundprinzipien menschlicher Gesellschaft, ganz egal in welcher Kultur.
    Falls du dieses "Ich-möchte-keine-Kinder-damit-ich-nicht-wie-die-anderen-bin"-Denken meinst - niemand zwingt mich, sollte ich mal Kinder haben, gleich ein 08/15-Spießer wie die graue Masse zu werden :zwinker:
     
    #12
    Schlumpf Hefti, 16 März 2006
  13. MiWe2105
    MiWe2105 (43)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Hallo,
    jeder hat andere Vorstellungen vom Leben.
    Jeder verfolgt andere Ziele.
    Wer sagt, dass wir nicht wir selbst sein duerfen? Wir muessen ja nicht das tun, was andere uns vorleben.

    -müssen wir wirklich alle Kinder bekommen?
    Erst eins, dann zwei, der Mann geht arbeiten, die Frau schwingt den Haushalt. Oder dürfen wir auch noch kinderlos sterben?


    Nicht jeder "kann" Kinder bekommen. Wollen vielleicht, geht aber nicht. Warum geht der Mann arbeiten? Vielleicht ist die Rollenverteilung anders und die Frau geht arbeiten.
    Jeder kann selbst entscheiden ob er Kinder will oder nicht.


    -Ist es wichtig, eine Eheperson an seiner Seite zu haben, die einen bekocht und bewäscht? oder darf man sich auch noch mal alleine besinnen?


    Es ist sicherlich nicht fuer jeden wichtig einen Partner an seiner Seite zu haben. Man kommt doch auch ganz gut allein zurecht.


    -muß es umbedingt ein Eigenheim sein, auf das man spart, oder darf man auch mal in seiner alten Bude verkommen?

    Nicht jeder kann sich ein Eigenheim (Haus/Wohnung) leisten, oder will es auch nicht.
    Ist eine individuelle Entscheidung.


    und als letzte Frage:
    -Warum sind wir nicht einfach so wie wir sind?

    ???
    Also ich bin so wie ich bin und ich tue/lasse das was ich will.
    Ich verfolge mit meinem Partner unsere ganz individuellen Wuensche/Ziele, die fuer uns und unser Leben, unsere Vorstellung, passend sind. Wir muessen mit unseren Entscheidungen leben und wir muessen gluecklich damit werden.
    Wir haben gewisse Vorstellungen, nur wissen wir nicht ob sich die in der Zukunft umsetzen lassen.

    Gruss,
    MiWe
     
    #13
    MiWe2105, 18 März 2006
  14. Piratin
    Piratin (38)
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Ich mach sowieso immer das was ich will!

    Und dieser ganze "einer für den Haushalt, einer geht arbeiten"-Krempel ist doch schon seit den 50ern nicht mehr verbindlich.

    Man kann sich Probleme aber auch echt selber machen....:zwinker:
     
    #14
    Piratin, 18 März 2006
  15. büschel
    Gast
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    diese ganze gerede, der staat bräuchte mehr kinder ist voll die sklavenphilosophie..

    papa, wieso lebe ich? weil sonst der staat stirbt und ich keine rente bekomme.. also geh arbeiten für mich und für die ganzen anderen die dich nur deswegen willkommen heissen..

    so ein gesellschaftsbild halte ich für ziemlich müllig..

    wenn nicht mehr weiss aus welchen prinzipien verantwortung und pflicht erwachsen.. sollte man die finger von diesen begriffen lassen..

    und gesellschaftsphilosophisch halte ich diese "kinderpflicht" für den staat für genau eine solche fehlinterpretation vom dem was der staat soll, und wofür oder für wen er eigentlich gemacht ist..

    den fehler findet man bei so einiger kultur..
    man setzt die ethik über deren legitimationsprinzip und sie verkommt zu nichts anderem als nerr sinnlosen strengen choreographie, die man nicht mal ethisch nennen kann..
    islam.. kastenwesenbei hindus..zB
    und wer weiss was es noch gibt..

    sollen wir auch so werden?
     
    #15
    büschel, 18 März 2006
  16. Schlumpf Hefti
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Hier spricht niemand von Kinderpflicht und es wird nie eine geben. Man sollte sich aber im Klaren sein, was das für die Gesellschaft bedeutet.
    Der Staat soll für die Bürger da sein - schon richtig. Nicht mehr lange, dann ist der Staat nur noch für die Rentner da.
    Wenn ich die heutige Empörung über (zukünftige) Renten höre, kann ich nur sagen, daß der Staat auch nicht mehr geben als nehmen kann.
    Schöne rhetorische Verpackung, nur finde ich die Vergleiche unpassend.
     
    #16
    Schlumpf Hefti, 18 März 2006
  17. büschel
    Gast
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    weisst du was es für die gesellschaft bedeutet keine sklaverei zuzulassen? dieser verlust an effizienz? können wir uns das leisten?

    also: don´t forget:
    es gibt unveräusserliche rechte zu denen sich der staat bekennt und seine sanktionslegitmierung erst darstellen und dessen einschränkung genauso..

    es soll immernoch der kinderwusch bestimmen obs kinder gibt oder nicht; sonst ist der staat kriminell

    danke

    meinetwegen.. gibt aber ein vorgeschmack auf das gemeinte :smile:
     
    #17
    büschel, 18 März 2006
  18. büschel
    Gast
    0
    ( kinder machen, solte man nur, wenn man sie auch lieben kann und will ; was nicht heisst, dass ich für abtreibung bin bei leuten, die nicht diszipliniert und gewissenhaft mit der sache umgehen.. es geht ja schliesslich um leben)
     
    #18
    büschel, 18 März 2006

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