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einer wird immer mehr geliebt

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von ogelique, 15 Februar 2004.

  1. ogelique
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    Verheiratet
    Ihr kennt doch sicherlich alle diese Konstellationen:

    A liebt B, B ist von C hin und weg, C würde für D bis zum Nordpol gehen und D kann nicht ohne ein Lächeln von A leben.

    Naja, ich habe in letzter Zeit festgestellt, dass man so gut wie nie die Liebe zurückbekommt, die man empfindet - in allen Partnerschaften, in allen Beziehungen wird einer immer mehr geliebt als der Andere.

    Und immer ist man traurig, findet es unfair, dass man selbst nicht von dem beachtet wird, den man liebt, während Andere Verehrer einfach abgewimmelt werden, die einen selbst genauso lieben, wie man den/diejenige/n liebt.

    Ist die Welt nicht gemein?
    Ich warte auf Bestätigungen und/oder Widerlegungen meiner Beobachtung!!!

    Grüßle
    A.
     
    #1
    ogelique, 15 Februar 2004
  2. waschbär2
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    vergeben und glücklich
    Quatsch *sorry*
    Wenn Du mir "Liebe" definieren kannst, dann kann ich Dir auch das "Ungleichgewicht" der Liebe definieren.
    Meine Definition von "Liebe" ist immer noch:
    Zuneigung, Vertrauen, Respekt und körperliche Attraktivität.
    Und die "Wertigkeit" dieser vier Grundpfeiler wechselt ständig.
     
    #2
    waschbär2, 15 Februar 2004
  3. Royo
    Royo (35)
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    nicht angegeben
    ?

    Hmm so ganz raffe ich nicht was du meinst ogelique...

    Vielleicht hast du auch immer die falschen Typen erwischt, oder die Typen habe die Beziehung nicht als solche gehalten... :hmm:
     
    #3
    Royo, 15 Februar 2004
  4. SickOfLove
    SickOfLove (34)
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    Single
    Ab und an Ogelique läuft A für B zum Nordpol und B würde für A genau dasselbe tun !

    Das ist dann Liebe ! Und das gibts nicht oft aber es lohnt sich darauf zu warten und nicht die Hoffnung zu verlieren.

    jetzt kommt das große ABER:

    Du hast schon Recht sehr oft ist es wirklich so dass einer den anderen mehr liebt
    aber ich hab in meiner alten Beziehung z.B. die Erfahrung gemacht , dass ich 2 1/2 Jahre mehr geliebt wurde als ich geliebt hab. Aber nach ner gewissen Zeit hatte sichs dann umgekehrt. Oft wird einem auch erst später klar wie sehr man geliebt hat.

    Auf jeden Fall ist es verdammt beschissen wenn diese Unverhältnismaßigkeit der Gefühle besteht und es bemerkt wird.
     
    #4
    SickOfLove, 15 Februar 2004
  5. Dawn13
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    nicht angegeben
    Infolge dessen, dass jeder Liebe unterschiedlich definiert, kann man das imho so nicht sagen. Dies ist aber auch genau das, was Probleme ergibt, weil man vielleicht jemandem versucht, seine Definition von wahrer Liebe aufzuzwingen. Dass dies so über kurz oder lang nicht funktioniert, ist klar. Ich denke, dies ist dann auch der Grund dafür, dass jemand das Gefühl hat, mehr zu geben als zu bekommen. Dabei ist es nur eine andere Form von Liebe.

    Aber wenn man das weiss, ist es natürlich trotzdem beschissen und verletzend.
     
    #5
    Dawn13, 15 Februar 2004
  6. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verheiratet
    @Royo: Dann konkretisiere ich das Ganze mal.
    A lernt B kennen. Das Ganze entwickelt sich für As Geschmack sehr langsam, sie hat das Gefühl, B nicht wirklich zu gefallen und lernt C kennen. Sie trifft sich mit ihm, aber jedes Mal muss sie dann nur an B denken. Als ihr C nach einiger Zeit seine Gefühle gesteht, muss A ihm einen Korb geben.
    A kommt daraufhin auch mit B zusammen, bis B Schluss macht, weil er keine Fernbeziehung mehr will - es war für ihn zu anstrengend, zu wenig Nähe.
    Nach einiger Zeit lernt B D kennen - sie haben eine sehr kurze und sehr leidenschaftliche "Affäre", er ist sehr verliebt und ist glücklich, wie noch nie. Nach 3 Wochen hat D aber genug von B und fängt wieder etwas mit ihrem Ex an.
    Als D sich ein paar Monate später bei B wieder meldet (sie ist mittlerweile umgezogen udn geht in einer Woche für 6 Monate nach Mexiko), ist B wieder Feuer und Flamme - Entfernung ist egal.
    A ist immernoch sehr in B verliebt.
    C ist immernoch sehr in A verliebt.
    B ist aber nur in D verliebt.
    und D? Das weiß ich nicht.

    So, das ist nur ein Beispiel von vielen - und es geht hier nicht um mich oder um meine Beziehungen!!!!

    @SickOfLove: Da hast du wahrscheinlich ebenfalls Recht, es kann sich auch umkehren, aber es ist auch dann so (fast immer), dass dann derjenige, der zuerst mehr geliebt wurde, jetzt mehr liebt...
     
    #6
    ogelique, 15 Februar 2004
  7. SottoVoce
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    Verheiratet
    Ich denke schon, dass es solche Situationen gibt, wo einer halt jemanden liebt, der die Liebe nicht zurück gibt oder geben kann und seinerseits unglücklich verliebt ist. Das ist wahrscheinlich gar nicht mal so selten. Aber ich würd trotzdem nicht sagen, dass es die Regel ist, denn es gibt ja auch glückliche Lieben.

    Ich hab zum Beispiel nicht das Gefühl, dass ich meinen Freund mehr liebe als er mich und ich glaub auch nicht, dass er mich mehr liebt als ich ihn. Man könnte sagen, wir geben beide einfach alles, was wir haben (also das ganze Herz) für unsere Liebe. Keiner fühlt sich benachteiligt, keiner ist unglücklich oder traurig wegen sowas.

    Außerdem, wenn es immer so wäre, wie Du es schilderst, dann gäbe es ja gar keine Paare auf der Welt - oder höchstens unglückliche!! Und das find ich nun gar nicht, ich kenn einige sehr glückliche!
     
    #7
    SottoVoce, 15 Februar 2004
  8. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verheiratet
    Also, in meiner Umgebung ist es wirklich meist so, dass in einer Beziehung einer immer mehr liebt.
    Und trotzdem ist diese Beziehung glücklich.
    Ich denke, es ist dann eher so, dass einer wirklich liebt und der andere sich daran gewöhnt und dafür dankbar ist, eine riesige Zuneigung entwickelt usw.

    Also gleicht es sich wohl doch irgendwo aus (sonst gäbe es ja wirklcih kaum Pärchen!), aber es ist trotzdem so, dass einer mehr liebt...
     
    #8
    ogelique, 15 Februar 2004
  9. evi
    evi
    Gast
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    Woran machst du das fest? Woher weißt du das?

    Jeder Mensch zeigt seine Liebe anders. Der eine trägt es sehr offen nach außen, der nächste behält es für sich. Und eben bei denen weißt du nicht, wie sehr sie ihren Partner lieben.

    Das erste Beispiel das du gegeben hast, mag auf einige zutreffen. Das ist schließlich das Leben. Man bekommt nicht immer das, was man haben will.
    Aber es trifft sicherlich nicht auf alle zu, denn manchmal bekommt man das, was man will.
     
    #9
    evi, 15 Februar 2004
  10. Lei-Charatin
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    nicht angegeben
    das ist doch mal so richtig nach meinem geschmack... schön philosophisch...*ggg*

    also, ich weiß auch nicht so recht, was man in solchen fällen tun könnte. es kommt, das ist im moment die einzige halb-lösung, die mir einfällt, darauf an, wer welchem "pfeiler" mehr bedeutung zumisst. man muss berücksichtigen, was der jeweilige "buchstabe" sich von der beziehung erhofft und was er darin erreichen will. wenn man genau genug weiß, was man will, sollte sich, wenn man genug aspekte aufdeckt und bedenkt, herauskristallisieren, für welche beziehung die besten "erfolgs"chancen bestehen. dass soll zwar nicht in leistungsdenken ausarten, aber aus der menschlichen natur heraus hat es wohl ein stück weit mit der einschätzung der chancen auf "selbstverwirklichung" und "erfüllung von träumen" zu tun, bzw damit, "zu bekommen, was man will".

    wenn man sich nicht auf diese art durchbeissen will, sondern eine "einfachere" methode will, ist es wohl am simpelsten, jeden "kandidaten" nochmal alleine zu treffen (und ihn/sie das treffen gestalten zu lassen), um herauszufinden, wer einem gefühlsmäßig aus dem bauch heraus am meisten zusagt.


    ganz am anfang steht "ich finde es unfair". wer sagt denn, dass das leben, die umwelt oder irgendetwas fair ist? fairness ist eine menschliche erfindung, die daraus resultiert, dass wir aus welchem grund auch immer seit anbeginn unserer geschichte versuchen, das recht des stärkeren auszusetzen und stattdessen mit "fairness" und "demokratie" weiterzukommen. trotzdem ist es uns in tausenden von jahren nicht gelungen, das besagte prinzip abzuschaffen, und das wird wohl den grund haben, dass es funktioniert, solange nicht alle es anwenden. wenn ich jetzt hier weiterschreibe, artet es dahingehend aus, dass ich/man/wir versuchen würde(n), grundwahrheiten, leitthesen und dergleichen aufzustellen und letztendlich den sinn des lebens suchen würden.

    interessieren meine äusserungen hier irgendjemand oder will darüber niemand mit mir gemeinsam (oder überhaupt) nachdenken?
     
    #10
    Lei-Charatin, 15 Februar 2004
  11. SottoVoce
    SottoVoce (34)
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    Verheiratet
    Bei einigen Paaren, die ich kenne, ist es auch so. Sie liebt ihn abgöttisch (meistens ist es so rum), der andere gewöhnt sich eben an ihre Anwesenheit, ihr Umsorgen etc. und ist glücklich darüber und so etwas wie Liebe "entsteht" bei ihm erst durch ihr Verhalten. Pech ist es dann nur, wenn er eine andere kennen lernt, die er wirklich liebt und er dafür seine Freundin verlässt...

    Aber es geht halt auch anders. Mein Freund und ich lieben uns beide, da ist keiner von uns beiden "dran Schuld", dass wir zusammen sind. Wir sinds einfach, weil wir beide es so wollen und uns unsere Beziehung unendlich wichtig ist. Und ich kenne mehr solche Pärchen als andere, die zusammen sind, weil BEIDE das so als wichtig empfinden und für den anderen alles tun würden. Erfahrungsgemäß sind das dann die Beziehungen, die tiefer gehen und länger halten als die anderen.
     
    #11
    SottoVoce, 15 Februar 2004
  12. User 13029
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    Es ist kompliziert
    boah ist das kompliziert... a, b, c und dann über d zurück zu a... :wuerg:

    Kurzum: Ob der eine mehr liebt und der andere weniger, das kann sowieso nie einer rauskriegen. Das ist subjektives Empfinden. Und ich glaube auch ehrlich gesagt, eine Diskussion mit "Ich lieb dich doch mehr als du mich!" ist nicht sehr beziehungsfördernd, sondern provoziert am ehesten ein Ende.

    Ich denke, man merkt sowieso, wenn hinter den drei großen Worten das Herz des Partners nicht mehr steht.
     
    #12
    User 13029, 15 Februar 2004
  13. ogelique
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    Verheiratet
    Naja, ist hauptsächlich so, dass ich das von denjenigen weniger liebenden Partnern das direkt gesagt bekomme (z. B. "Wenn ich studiere, werde ich sowieso jemand Neuen kenenlernen.") und von der anderen Hälfte auch öfters. Ist meiner Meinung nach keine große Liebe, wenn jemand sowas sagt und ich rede hier von Paaren, mit denen ich wirklich befreundet bin.
    Oder man merkt es auch manchmal am Verhalten (so kleine Sachen, wie das Leuchten in den Augen usw.).

    @Lei-Charatin: Du hast Recht damit, dass das Leben unfair ist - was Anderes erwartet man überhaupt nicht davon.
    Aber mal eine Frage an dich: In welcher Rolle wärst du lieber - in der Rolle des Liebenden oder des "Geliebten" in einer Partnerschaft.
    ich glaube fast, dass ich lieber wirklich geliebt werden will...

    @Cruzha: hehe, das stimmt schon, über sowas sollte man in einer Partnerschaft nicht diskutieren, aber traurig ist das Ganze doch trotzdem...
     
    #13
    ogelique, 15 Februar 2004

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