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Einstellung von Schülern zum Sport

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von matze8474, 5 Februar 2007.

  1. matze8474
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo,

    ich finde es ja immerwieder erschreckend, was manche Schüler (und es werden leider immer mehr) für eine Einstellung zum "Leistung" erbringen im Schulsport an den Tag legen. Ich bin selbst noch in der Oberstufe eines Gym., aber man hört mindestens in jeder Sportstunde (wobei ich denke, dass 2 Stunden pro Woche viel zu wenig ist), dass die Leute keinen Bock haben, dass doch alles so anstrengend ist oder wenn es mal raus gehen soll, irgendwas kommt von wegen, es wäre doch viel zu kalt zum Sport machen draußen und so weiter.

    Meiner Meinung nach verkommt der Sportunterricht immer mehr und die von mir oben genannten Beispiele kommen leider immer öfter vor und man sieht den Leuten deren Einstellung körperlich schon an.

    ALso ich finde das schlimm, ihr könnt ja mal etwas dazu schreiben bzw eure Erfahrung dazu posten.
     
    #1
    matze8474, 5 Februar 2007
  2. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    ich habe den schulsport gehasst. wirklich gehasst. bewegungsfaul war ich nie, aber auf zeit wollte ich nicht laufen, wollte mir keine noten für meine haltung auf dem barren oder für meine volleyballkünste geben lassen.
    und ich wollte um keinen preis tanzen oder mit bunten bändern schwingen, wie man das als mädel leider früher oder später machen muss.

    zielorientiertes training und leistungssport hab ich erst mit anfang 20 für mich entdeckt und es war einer meiner größten triumphe, meinem verhassten sportlehrer zuzuwinken, als ich meinen ersten triathlon gewonnen habe :-D

    der schulport gehört meiner meinung nach vor allem gründlich reformiert. mehr wahlmöglilchkeiten nach neigung, flexiblere notengebung und einiges mehr.
    ich für meinen teil bin nur froh, dass es vorbei ist :wuerg_alt:
     
    #2
    Miss_Marple, 5 Februar 2007
  3. Djinn
    Djinn (30)
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    Single
    Ich als damals Fußballer habe natürlich Schulsport geliebt, weil wir eh immer Fußball gespielt haben. Sonst hatte ich nie was gegen Laufen oder Turnen. Schade das wir ab der 5te Klasse nicht mehr mit den Mädels Sport gemacht haben :kopfschue
     
    #3
    Djinn, 5 Februar 2007
  4. Reispudding
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    Single
    Ich habe den Schulsport immer gehasst! Einmal wegen so verkrampften Sportskanonen wie dir unter den Mitschülern, die jedem misstrauisch gegenüber standen, der nicht auch total happy war, wenn er einem Ball hinterherrennen durfte. Und zum anderen weil ich es nachwievor superscheisse finde, dass man eine harte Note bekommt für Talent. Für etwas, was man einfach nicht mal eben so verbessern kann. Wenn ich die 100 Meter nicht in 11 Sekunden schaffe, andere aber schon, warum werde ich dann abgestraft? Hallo?
     
    #4
    Reispudding, 5 Februar 2007
  5. klatschmohn
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    Single
    ich habe den Schulsport auch gehasst. Sehr sogar. Heute gehe ich zum Fitness- Studio. Ich war ein sehr ängstliches Kind.... es war ein Horror für mich auf diesem schwebebalgen oder diesem Stufenbarren rum zu tanzen. Und da hatte nichts mit meinem Gewicht zu tun, ich war sehr dünn. Wenn wir die kletterstange hochklettern mussten bin ich nie hoch geklettert, ich wäre sicher hoch gekommen, abe rich hatte Angst runter zu fallen. Genauso war es beim spielen, ich hatte immer panische Angst irgendwelche Bälle ab zu bekommen, dass ich beim Volleyball regelmäßig vorm Ball weg gerannt bin. Bei Übungen auf dem Boden hatt eich angst, mir bei der rückwärtsrolle oder dem Kopfstand das Genick zu brechen :tongue: ihr seht, es war die Hölle, die furchtbare Sportlehrerin tat ihr übriges. Heute hat Sport und Bewegegung eine große Bedeutung in meinem Leben, aber damals war es echt der Horror
     
    #5
    klatschmohn, 5 Februar 2007
  6. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    ich mochte schulsport als schülerin nicht besonders - bewegung schon ("drinnen ist doof"). auch anstrengendes bewegen fand ich super. sowas wie turnen war aufgrund meiner anatomie aber nicht optimal - mein orthopäde hätte mich auch vom schulsport freigestellt.

    der wandel zum sportfreak kam auch bei mir nach der schule. ich fing an zu laufen, machte kurse im unisport, ...

    zwar konnte ich noch keinen vergleichbaren triumph genießen wie miss marple mit ihrem gewonnenen ersten triathlon, aber als mein sportlehrer mir mal in der fußgängerzone begegnete und fragte, wie es mir so geht, war er doch sehr verdutzt, von meiner teilnahme an wildwasser-kursen und hochschulmeisterschaften zu hören. :cool1: und dass ich selbst kursvertretungen mache und leute übern platz "scheuche" beim aufwärmen, fand er toll. er hat sich gefreut - und gefragt, was man denn in der schule besser machen kann. er war übrigens der einzige sportlehrer, der mir mal was anderes als eine drei gab, zehn punkte in volleyball, wow! :smile: :zwinker:

    ich habe ihm infomaterialien zu meinem heutigen teamsport und die integration dieses sports in die üblichen schulsport-curriculae geschickt.

    ich fordere: mehr spaß. es geht doch um freude an bewegung, die im schulsport im mittelpunkt stehen soll, oder?
    ich weiß noch, dass es eine schmach war ab und an - vorzuführen, dass mosquito wieder mal keinen handstand alleine hinbekommt... dabei bin ich sicher, mit etwas geduld und förderung hätte ich einiges mehr erreichen können.

    aber unsere sportlehrer hatten ihre leute, die eben im verein sport trieben und gut waren, die zählten. da kam man sich als quasi-körper-legastheniker,der keinen handstandüberschlag beherrscht, dumm vor. bundesjugend"spiele"... spiele?!

    wenn ich lese, dass erstklässler heute schwierigkeiten haben, auf einem bein die balance zu halten, dann ist das erschreckend - aber die frage ist doch, wie man den spaß am sich-ausprobieren und am bewegen fördern kann.

    mit härte? oder doch mit "wow, dass ich das kann"-entdeckungsprogrammen?

    keine ahnung, wie die sportlehrer in der schule des threaderstellers veranlagt sind, vielleicht wärs zeit für innovationen :zwinker:.
     
    #6
    User 20976, 5 Februar 2007
  7. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    beim lesen von mosquitos beitrag fällt mir noch as ein:
    eine freundin von mir ist realchullehrerin und auch begeisterte hobby-triathletin.
    sport unterrichtet sie zwar eigentlich nicht, aber sie hat an ihrer schule eine lauf- und triathlon-ag durchgesetzt, die sie zusammen mit einer kollegin leitet. die kids trainieren einmal die woche gemeinsam und nehmen dann in mannschaften oder staffeln an wettkämpfen teil. freiwillig und nachmittags, aber immer gut besucht und nicht mehr wegzudenken.
    da müsste doch sicher auch mit anderen sportarten (von badminton über klettern bis zum kanufahren und judo) möglich sein?
     
    #7
    Miss_Marple, 5 Februar 2007
  8. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    solche sport-ags gabs an meiner schule auch im angebot, rennradfahren z.b.

    aber ich hab zu den ag-zeiten stattdessen nachhilfe gegeben - und leider haben grad die sportlehrer die kurse gegeben, die eh leistungsorientiert waren, breitensport-ags gabs bei uns nicht. fände es auch gut, wenn fachfremde lehrer mit privatinteresse solche ags anbieten.
     
    #8
    User 20976, 5 Februar 2007
  9. Kuri
    Kuri (26)
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    vergeben und glücklich
    Meinst du mit "bunte Bänder schwingen" eine Art Rhythmische Sportgymnastik? Wann wird das bitte im Schulsport drangenommen? :ratlos: (Denn das kann man nicht einfach drannehmen wie etwa Völkerball, das bedarf intensiven Trainings, damit man dort etwas zustande bringt...) Und was bedeutet "früher oder später"?

    Ich mochte den Schulsport auch nie. Nicht wegen der Bewegung, sondern wegen den Mitschülern. Besonders Ballsportarten waren immer grässlich, denn ständig wurde man gepiesackt, wenn man den Ball nicht fing, nicht gut warf etc. Wie viel Motivation bringen schon schreiende Mitschüler? Ich hätte regelmäßig am liebsten alles hingeschmissen und wäre am liebsten auf diese Leute losgegangen (aber man ist ja vernünftig :rolleyes: ). Immer sprach man von Teamfähigkeit, aber das waren diese Leute garantiert nicht. Sie nahmen es nicht mehr als Spiel, denn mehr war's nicht. Für mich ist bei einem *Spiel* nicht entscheidend, ob man gewinnt oder verliert... klar, man ist enttäuscht, wenn's nicht klappt und man freut sich auch etwas, wenn man gut gespielt hat. Aber es ist kein Weltuntergang, wenn man verliert und ich konnte daher nie nachvollziehen, wie man andere dafür anschreien kann, dass sie nicht dieselbe Begeisterung teilen oder eben nicht ganz so gut sind. Beziehungsweise waren diese Leute teils selbst nicht besonders gut, alles nur Show - aber wenn man immer schön aktiv ist und auf sich aufmerksam macht, dann wird schon irgendwann ein Treffer bei rauskommen, oder...?
    Das habe ich am Sport gehasst, keine Fairness, die Lehrer hat's nie interessiert, was unter den Schülern abgeht, und es kam mir immer so vor, bevorzugt wurde der, der am lautesten schrie. Wie soll man an so etwas Spaß haben?
    Was mich auch oft störte: Man hat generell wenig Zeit, um sich näher mit einer bestimmten Sportart zu beschäftigen. Zwei Wochen macht man eben Volleyball, dann ein paar Wochen Geräteturnen, dann dies, dann das. Wenn man sich überlegt, dass bei 2 Wochenstunden insgesamt auch nur geringfügige Übungszeit zusammenkommt, wie soll man da großartige Leistungssteigerung erwarten? So finde ich es beispielsweise jetzt in der Oberstufe weitaus besser, dass man jedes Halbjahr nur EINE Sportart betreibt. Habe dieses Halbjahr Unihockey gemacht und was ist? Man macht es intensiver, und es macht auch Spaß, man bekommt Freude an dieser Art von Bewegung und Spiel und ich habe gute Punktzahlen erreicht. Die Mädchen in dem Alter sind ruhiger geworden, schreien nicht mehr, zicken nicht so viel und sind fair. Deswegen spielen mittlerweile nur noch Mädels mit Mädels, weil's bei den Jungs immer noch schrecklich zugeht, auf übelste Art und Weise gefoult wird (mit DENEN will ICH NICHT spielen! Man wird sowieso nicht einbezogen, und wenn doch, hagelt's Verletzungen)...
    Ich denke, die Lehrer sollten gerade in unteren Klassen, wo im Sportunterricht starkes Konkurrenzdenken herrscht, eingreifen und für Fairness sorgen. Das würde vielen Kindern mehr Freude am Schulsport bringen!

    Ich betreibe RSG und gehe noch 3-4 Mal die Woche ins Fitnessstudio, würde mich also nicht gerade als sportfaulen Couchsack bezeichnen :zwinker:
     
    #9
    Kuri, 5 Februar 2007
  10. vertigo_bono
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    Unsere erste Sportlehrerin auf dem Gymnasium war Leiterin der Basketabll-AG und wir haben oft (fast immer) Baketball gespielt.
    Die die in der AG waren, waren sehr beliebt bei ihr. Beim Bockspringen waren die Hilfestellungen immer von anderen Schülerinnen, auch wenns sie (wie ich) zu klein dafür waren. Einmal konnte ich nicht gehalten weden und bin nach hinten gefallen, mit den Kopf an die Beine des Bocks. Wir hatten auch andere 'nette' Übungen und einige Unfälle.
    Die spätere Sportlehrerin wollte uns das mit den Basketball nicht glauben und hat mich ( ich bin unsprotlich, aber ehrgeizig und habe mich angestrengt) mit denen gleichgesetzt, die keine Lust hatten. Als sie am Knie operiert wurde und Probleme beim Sport hatte, war sie auf einmal nett bei mir und sah, dass ich mich ja schon immer angestrengt hätte. Ganz plötzlich ...
    Ich habe also schon mehrere seltsame Erfahrungen gemacht, aber es stimmt schon, viele hatten keine Lust, gerade in der Oberstufe. Das kann an der Zeit (montags bis 17.30, wo der Unterricht 7.00 Uhr angefangen hatte) oder daran liegen, dass man entweder keinen Sport mag, oder Sportler ist und dann auf seinen Sport fixiert ist. Auf anderen hatte diese keine Lust, und die Qualität des 'eigenen' war nicht so gut, wie im Training. Es war immer eine Null-Bock-Stimmung, auch bei denen, die sportlich waren und denen es leicht gefallen war. Bei uns hatten die Jungs genrell mehr Lust als wir, zumindestens als wir noch getrennt Sport hatten.
    Es war wirklich schwierig sich dafür zu begeistern, gerade für mich ( es war nicht einfach, bin nicht sportlich). Anderer Sport macht da schon mehr Spaß. Oft haben andere auch auf unsportlich gemeckert und die Lehrer fanden das noch witzig ( auf die Dauer ist es das aber nicht) oder haben nichts gesagt.
     
    #10
    vertigo_bono, 5 Februar 2007
  11. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    du, ganz ehrlich - ich hab keine ahnung. vielleicht so ganz grob die richtung. irgendne kür mit bunten bändern, elenden schrittfolgen und das alles.
    früher oder später meint, dass an meiner schule irgendwann im laufe der mittelstufe jedes mädel dran glauben musste.
    die meisten haben das wohl sogar recht gern gemacht. uah, ich hatte albträume davon...
     
    #11
    Miss_Marple, 5 Februar 2007
  12. vertigo_bono
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    Single
    Genau meine Meinung, manche unserer Lehrer waren nur Sportlehrer, also ehemalige Sportler, die nicht die klassische Ausbildung gemacht haben. Wir hatten einen Sportlherer, der auch 'harten' Unterricht gemacht hat, bei uns denselben, wie bei den Jungs, der aber immer auf Fairneß Wert gelegt hatte. Da habe ich dne Unterricht gemocht, auch wenn es um ein Vielfaches anstrengender war , als der andere. Leider hatten wir nur Vetretung bei ihm. :geknickt:
     
    #12
    vertigo_bono, 5 Februar 2007
  13. Sternschnuppe_x
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    Single
    Ich hab immer Sport gemacht - und Schulsport immer für Zeitverschwendung gehalten.

    Ich war jahrelang im Schwimmverein, hab lange Handball gespielt, spiele jetzt mittlerweile seit 10 Jahren Tischtennis im Verein, ich mochte Sport und Bewegung schon immer gern, besonders Ballsportarten, aber das, was wir im Schulsport gemacht haben, hatte mit "Sport" eigentlich nur wenig zu tun.

    Zweimal auf einem Schwebebalken hin und her laufen und den Rest der Stunde auf einer Bank sitzen fand ich immer sehr effektiv. Nett war auch einmal im Jahr, vorzugsweise kurz vor Notenschluß irgendwann im Juli, der Ruf: "Raus auf den Sportplatz, es gibt Noten in Leichtathletik" - OHNE jegliches Training wohlgemerkt. Einmal probelaufen, beim zweiten Mal dann eine Note, meine Liebe zum Leichtathletiksport ist dadurch nicht erweckt worden. :-p

    Daß Schüler, die Schulsport langweilt und ankotzt, deshalb gleich fette, unbewegliche Sportmuffel sind, stimmt einfach nicht. Sport ist was Tolles, aber jede Woche mittags von 15 - 17 Uhr in einer Sporthalle die Zeit, in der man so viele andere, sinnvollere Dinge tun könnte, totschlagen, eben leider nicht.

    Zu dem Argument, was immer kommt, daß Schulsport ja so wichtig wäre, damit die Kinder/Jugendlichen sich überhaupt mal bewegen, kann ich nur sagen, daß ich froh und glücklich gewesen wäre, wenn für die Befreiung vom SCHULsport der Nachweis einer aktiven Mitgliedschaft in einem Sportverein mit mehrstündigem Training pro Woche ausgereicht hätte.

    Off-Topic:
    @Kuri: Wir hatten rhythmische Sportgymnastik... oder zumindest irgendwas in der Art mit Bänderschwingen und so. Selten so etwas Unnötiges gemacht! :-p


    *lol* Ich erkenne mich wieder! :-p :-D Mich hat's sogar noch in die Klassen 12/13 verfolgt - die Alternativen waren damals Geräteturnen/Leichtathletik/Bodenturnen (mit einer übermotivierten, ehrgeizigen Lehrerin und denjenigen, die in den nicht zustandegekommenen Sport-LK gewollt hatten) oder Basketball/Volleyball/Gymnastik-Tanz; das war eine klare Entscheidung bei mir. :-p :-D
     
    #13
    Sternschnuppe_x, 5 Februar 2007
  14. Kuri
    Kuri (26)
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    vergeben und glücklich
    So einen Sportlehrer hatte ich ein Jahr in der 7. Klasse. Ich dachte die ersten Male, ich sterbe... aber man hat was gemacht und sich angestrengt. Im Gegensatz zu manch anderen Lehrern, die teilweise auch bloß blöde auf der Bank rumhocken und Anweisungen geben, dir aber nicht mal irgendeine Übung vormachen wollen/können :kopfschue

    Naja, hatte wahrscheinlich nur sehr entfernt was mit Rhythmischer Sportgymnastik zu tun :zwinker: Da gibt's sowieso fünf Handgeräte (Ball, Keulen, Reifen, Seil, Band), und meiner Meinung nach nicht wirklich für den Schulsport geeignet. Kann mir vorstellen, dass die Ergebnisse lustig aussahen :grin: Magst du mir ein bisschen mehr erzählen? Was musstet ihr für Elemente machen? Kombinationen? Würfe?
    Bei uns gab's dieses Halbjahr auch 'nen Kurs mit Gymnastik&Tanz, die mussten auch 'ne Reifenkür machen (naja, nicht mal mit FIG-geprüften Reifen)... aber ansonsten auch Rock'n'Roll und Gruppentanz und allerlei machen...
     
    #14
    Kuri, 5 Februar 2007
  15. Ich_Tarne_Eimer
    Verbringt hier viel Zeit
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    Es ist kompliziert
    Ab einem bestimmten Alter, und ich finde da gehört die Oberstufe schon dazu, sollten die Leute selber entscheiden, ob sie Sport machen wollen oder nicht.
    Genauer gesagt finde ich es eine Frechheit, dass Leute,
    - die selber Entscheiden könnnen, ob sie Sport machen möchten oder nicht,
    - die selber genau wissen, dass Sport gut für den Körper ist,

    noch immer dazu genötigt werden, etwas zu tun, was sie anscheinend nicht gerne wollen und was sie auch im Berufsleben nicht weiterbringt.
    Wenn man es bis zu einem bestimmten Punkt nicht geschaft hat, den Leuten Freude an der Bewegung zu vermitteln, was ja trotzdem durchaus positiv und auch für die Gesundheit förderlich ist, sollte man sie nicht noch weiter damt triezen.
    Das Bewegung gesund hält, und dadurch ein aktiver gesünderer Bürger entsteht, und viel. weniger die Krankenkassen belastet (Sportunfälle mal ausgenommen) lässt den Sportunterricht sinnvoll erscheinen. Ab einem gewissen Alter aber, finde ich es Schwachsinn und unsinnig die Leute damit zu quälen, die anscheinend kein Sport machen wollen.

    Und mein Pflicht-Sportunterricht fand ich immer gruselig. Ich lege mehr wert darauf, meinen eigenen Plan für die Bewegung festzulegen. Damit hat die Förderung des Bildungssystems, einen aktiven Bürgern zu kreieren ja geklappt.
     
    #15
    Ich_Tarne_Eimer, 5 Februar 2007
  16. Sternschnuppe_x
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    Single
    Lustig fand ich auch immer, daß man zwar Fächer wie Latein, Physik, Chemie, Bio, ja sogar Englisch abwählen konnte nach der 11 - Sport aber nicht, Pflicht bis zum Abi! *kopfschüttel*
     
    #16
    Sternschnuppe_x, 5 Februar 2007
  17. simon1986
    simon1986 (30)
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    Also ich war da meistens total gespalten.
    Schulsport ist etwas vom Wichtigsten an der Schule überhaupt.

    Ich habe auch immer gern Sport gemacht: Schwimmen, und früher Kontorsionistik, Aerobic --aber irgendwie war das im Schulsport nicht gefragt. Schlechte Noten hatte ich zwar nie, aber ich musste Unten durch wegen Figur problemen (Po, zeitweise Busen), was mir die Freude am Schulfach "Sport" teilweise genommen hat.
    Andern Kollegen erging es schlecht weil sie im Sport wenig leistungsfähig waren. Ihnen ist die Freude am Sport wegen fehlender Begabung vergangen.
    Das ist schlimm, denn irgend einen Sport sollte man treiben, schon um seinen Körper zu fühlen. (Das ist nicht wie Klavierspielen, da kann man schon sagen: wer nicht begabt ist, kann es sein lassen).

    Heute, wo der Schulsport vorbei ist und ich freiwillig Sport mache, kann ich sagen: Schulsport ist etwas vom Wichtigsten:tongue:
     
    #17
    simon1986, 5 Februar 2007
  18. vertigo_bono
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single

    Um dies den Schülern zu vermitteln ist der Sportunterricht in der jetzigen Form nicht geeignet. Ich fände es sinnvoller, wenn man mehr wählen könnte. Schulsport muss ja nicht im Klassenverband stattfinden. Ich fände es sinnoller, wenn zum Beispiel alle 5./6. Klassen mehrer Sportarten zur Auswahl haben und sich eine aussuchen können. Dann könnte man auch so etwas wie Tischtennis anbieten. Das muss ich doch nicht nur mit den Mädchen aus meiner Klasse machen. Klar ist, dass kein Fünftklässler mit einem aus der 12. zusammen Unihockey spielen sollte.
    Pflichtsport ist nur sinnvoll, wenn eine große Auswhl ist, man könnte ja auch mit Vereinen kooperieren. Alles andere ist Zwang, der den Schülern keine Freude entlocken kann. Das würde auch die sozialen Kontakte erweitern, als wenn man nur mit den Mädchen/Jungs der eigenen Klasse zusammen Sport macht.
    Das ist eine grobe Idee der Sportverdrossenheit der Schüler entgegenzutreten.
     
    #18
    vertigo_bono, 6 Februar 2007
  19. SaveMe
    Gast
    0
    Ich bin auch in der Oberstufe und mache jetzt 1Jahr judo (bzw nochn halbes) und danach volleyball-gehe jetzt echt gerne zu sport, weil judo 1. immer wieder zum totlachen ist(weil manche, darunter auch ich XD, sich manchmal voll zum klops machen und man viel lachen kann ) und 2.weil es was anderes ist, als schwebebalken, barren etc, was ich auch immer gehasst habe. Freue mich auch schon riesig auf volleyball, mach ich von anfang an voll gerne(hätte auch basketball gemacht, haben sie aber nicht angeboten)
    Also ich denke, dass es prinzipiell darauf ankommt, was man im sportunterricht macht, denn mir macht sport mittlerweile richtig spass, früher hab ichs gehasst :smile:
     
    #19
    SaveMe, 6 Februar 2007
  20. Andi7
    Andi7 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Sei mal lieber froh. Wir spielen Handball...der Großteil besteht zwar aus Jungen, aber es sind auch 4-5 Mädchen immer dabei, die das ganze Spiel kaputtmachen, weil sie weder fangen noch werfen etc. können. Zerstört beim Handball echt meistens alles, besonders wenn in ein Team 2 Mädchen müssen, weils nicht anders aufgeht, da hat das Team so schon verloren. Schlimm is das :tongue:
     
    #20
    Andi7, 6 Februar 2007

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