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Einzelkinder im Vorteil oder eher benachteiligt?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Rosenmädchen, 7 Mai 2009.

  1. Rosenmädchen
    Benutzer gesperrt
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    Verlobt
    Wir sind bereits seit längerem in der Diskussion, ob ein zweites Kind für das erste Kind von Vorteil oder eher von Nachteil ist.
    Im Bekannten- und Freundeskreis haben wir bereits sehr unterschiedliche Meinungen dazu gehört.
    Was meint ihr?

    Meine Meinung dazu:
    Zwei Kinder sind besser als eins, sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Es läuft alles entspannter ab. Allerdings sollte der Altersunterschied nicht zu groß sein. Die Kinder beschäftigen sich dann mehr miteinander, als dass sie am Rockzipfel der Mama hängen, sie spielen zusammen, sind abends im Bett nicht so allein und sie lernen gemeinsam leichter.
    Allerdings hecken sie dann auch schneller mal was aus :grin:
     
    #1
    Rosenmädchen, 7 Mai 2009
  2. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Also ich bin froh, dass ich kein Einzelkind bin und sehe zB an meinem Cousin, dass ihm ein Geschwisterchen nicht geschadet hätte, eher im Gegenteil.

    Da ich ja mittlerweile seit fast 2 Jahren nicht mehr zu Hause wohne, ist mein Bruder seitdem aber ja quasi Einzelkind und er hat erst neulich zu meiner Mutter gesagt, dass er sehr froh ist, kein (richtiges :zwinker:) Einzelkind gewesen zu sein, und dass er sehr froh ist, dass es auch noch mich gibt, da er ansonsten die ungeteilte Aufmerksamkeit zu Hause kriegen würde. :grin:
    Mir würde es auch nicht gefallen, wenn meine Eltern sich nur auf mich konzentrieren würden. Eifersüchtig war ich da nie.

    Ich sehe den Vorteil zB darin, dass ich schon früh selbstständig war, da meine Mutter eben mit meinen Brüdern zu tun hatte und mich nicht die ganze Zeit kontrolliert oder bemuttert hat.

    Ich weiß zwar noch nicht, ob ich mal Kinder will, aber wenn ja, dann lieber 3 als 1 (eigentlich will ich aber 2 :zwinker:).
     
    #2
    User 12900, 7 Mai 2009
  3. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.015
    Verlobt
    Ich bin das reine Gegenteil von einem Einzelkind (in der Mitte von 5 Kindern).

    Ich möchte nie missen, was mir die Jugend mit vier Geschwistern gebracht haben!
    Aber fünf Kinder sind die Ausnahme, dazu braucht es ein wenig Platz und viel Verzicht auf Komfort und Luxus, auch von Seiten der Eltern.

    Der Hauptvorteil ist nach meiner Ansicht:

    Ich war nie der "Prinz", um den sich alles dreht. Und nicht die Projektionsfläche aller Hoffnungen meiner Eltern.
    Ich habe auch zu Hause den Umgang mit Gleichaltrigen lernen können, und wir Kinder haben gelernt, uns nicht immer auf die Eltern zu beziehen sondern uns selber zu erziehen.

    Einzelkinder brauchen nicht benachteiligt zu sein. Viele Eltern haben auch unfreiwillig nur ein Kind. Ich habe als Babysitter auch Einzelkinder kennen gelernt, die nicht einfach "Prinzen" und Mittelpunkt und Objekt besonderer Förderung waren.
     
    #3
    simon1986, 7 Mai 2009
  4. MsThreepwood
    2.424
    Ich bin ein "halbes" Einzelkind. D.h. ich habe eine (Halb-)Schwester, die aber 7 Jahre älter ist und seit sie 12 war bei meiner Oma gewohnt hat. Deshlab hatten wir kaum bis gar keinen Kontakt.

    Überbetüdelt von meiner Familie wurde ich nicht, im Gegenteil.

    Ich würde es weder als positiv noch als negativ auffassen, Einzelkind zu sein. Es ist eben "anders".
    Die gängigen Vorurteile gegenüber Einzelkindern find' ich persönlich aber eher sinnlos :smile:
     
    #4
    MsThreepwood, 7 Mai 2009
  5. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Ein Einzelkind muss keine innerfamiliäre Hierarchie zwischen Geschwistern aushandeln (meiner Meinung nach ein Nachteil). Ein Einzelkind kann keine Vorbildfunktion für andere Geschwister haben bzw. sich an anderen Geschwistern orientieren. Ein Einzelkind hat meist die ganze Aufmerksamkeit der Eltern, ist der Mittelpunkt und das kann definitiv Nachteile im späteren Leben haben. Als Einzelkind kann es einem schwerer fallen teilen zu lernen, Neid zu kontrollieren oder mit engen Verwandten auf kindliche Weise zu streiten/ein Spiel zu verlieren (Eltern lassen einen ja häufig gewinnen). Als Einzelkind lernt man langsamer für andere Verantwortung übernehmen, Rücksichtnahme, Respekt und Fürsorge. Man hat keine Chance sich mit einem Geschwisterkind gegen die Eltern zu verbünden und bei Abstimmungen ein 2:2 zu erreichen. Es ist auch nicht gut für ein Kind, wenn es mehr mit Erwachsenen spielt, als mit Kindern (insofern also keine Verwandten oder Nachbarskinder da sind ein weiterer Nachteil). Auf Einzelkindern lastet manchmal mehr Druck, weil die Eltern ihre ganzen Hoffnungen in nur ein einziges Kind stecken und es fällt den Eltern oft (noch) schwerer loszulassen.

    Oft sehen Einzelkinder das in jungen Jahren nicht als Nachteil, aber ich kenne einige Menschen über 65 die sich nichts sehnlicheres Wünschen als Geschwister. Eltern sind meist verstorben und eigene Kinder können eben nicht immer nachvollziehen wie das früher alles so war im Elternhaus und aus welcher Situation heraus man erwachsen wurde. Da ist einfach jemand, der immer für einen da ist.
     
    #5
    xoxo, 7 Mai 2009
  6. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Ich bin Einzelkind. Als Kind fand ich es scheiße keine Geschwister zu haben und wenn man fast keine Freund hat ist es noch beschissener. Wenn man älter wird hat man allerdings schon Vorteile. Man wird verwöhnt, kriegt Geld von den Eltern, muss es mit niemanden teilen. Das ist schon der Hammer. Und da ich nen Halbbruder habe kann ich immerhin sagen ich habe Geschwister auch wenn er nicht mit mir aufgewachsen ist.
     
    #6
    capricorn84, 8 Mai 2009
  7. happy&sad
    happy&sad (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Es gibt natürlich sowohl Vor- als auch Nachteile.

    Einzelkinder müssen sich kein Zimmer teilen (macht aber auch nicht jedes Geschwisterkind), bekommen insgesamt mehr Aufmerksamkeit (wenn die Eltern wenig Zeit haben müssen sie nicht noch managen, welches Kind 'beachtet' wird), müssen nichts mit Geschwistern teilen, erhalten irgendwann ein größeres Erbe, werden nicht ständig mit den Geschwistern verglichen etc.

    Geschwister haben jemand 'Gleichartigen' zum spielen, Streiche aushecken, reden, können sich Aufgaben im Haushalt teilen, lernen von Kind an Kompromisse einzugehen und gegenseitig Verantwortung zu übernehmen etc.

    Insgesamt wiegen für mich die Vorteile der Geschwisterkinder. Das hat bei mir sicher auch damit zu tun, dass ich sehr froh darüber bin Geschwister zu haben. Auch wenn nicht immer alles super war ist es eine ganz andere Art der Verbundenheit als zu jedem anderen Menschen.
    Ich kenne sowohl verwöhnte Einzelkinder als auch das genaue Gegenteil. Genau so bei denen, die Geschwister haben. Was der Einzelne daraus macht ist immer unterschiedlich.
     
    #7
    happy&sad, 8 Mai 2009
  8. Flowerlady
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    Wenn ich zusammenfassend lese, was Einzelkinder für Nachteile (und daraus resultierende menschliche Schwächen) haben können, muss ich echt Glück gehabt haben :grin:

    Ich bin zwar Einzelkind, aber meine Mutter ist wieder arbeiten gegangen noch bevor ich in den Kindergarten kam. Von meinen Eltern wurde ich also nicht umtüddelt, die waren nämlich gar nicht da. Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. Mit Gleichaltrigen verbünden und "kindlich spielen und auch mal verlieren" konnte ich mit Freundinnen aus der Nachbarschaft und später im Kindergarten etc. In meiner Familie hat mich auch niemand übermäßig oft gewinnen lassen (warum zum Henker sollten Eltern das tun?! :eek: ).
    Ich war immer ein recht vorsichtiges Kind, was die große weite Welt betraf, aber in Bezug auf Haushalt etc war ich sehr früh selbstständig und habe den Haushalt für meine Eltern übernommen (kochen, Wäsche waschen, später auch alleine einkaufen). Hotel Mama habe ich gar nicht kennen gelernt.
    Allerdings habe ich mit 6 meinen ersten Cousin bekommen und danach noch 2 weitere Kinder in der Familie, mit denen ich teilweise aufgewachsen bin (genau genommen 2 Tage pro Woche, bei meinen einen Großeltern :grin: ). Aber die 6 Jahre waren dann doch recht viel Altersunterschied, zumal ich nach 6 weiteren Jahren dann auch nicht mehr bei meinen Großeltern sondern Schlüsselkind war.

    man kann auch perfekt mit den Nachbarskindern vergleichen. Auf die haben Eltern nämlich gern einen noch verklärteren Blick als auf ihre eigenen Kinder. Bei den Nachbarskindern bekommen sie weniger mit, was für Mist sie bauen :grin:
     
    #8
    Flowerlady, 8 Mai 2009
  9. Neko-Neko
    Neko-Neko (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich bin einzelkind und sehe das im nachhinein eher als nachteil obwohl ich als kind froh war nie was teilen zu müssen und immer die prinzessin war um die sich die welt gedreht hat..

    im nachhinein hab ich jetzt viele anlaufschwierigkeiten im selbstständigem leben gehabt. wenig selbstständigkeit, hab mich wenig allein getraut und am meisten schwierigkeiten hatte und habe ich immer noch damit, entscheidungen zu treffen.
    ich hatte auch oft kontaktschwierigkeiten mit anderen kindern oder probleme mich in eine bestehende gruppe einzufügen.

    andererseits studiere ich derzeit und wenn ich geschwister hätte, könnten mir meine eltern das wohl kaum finanzieren mit wohnung/auto/teuren hobbies.. (und ja, ich jobbe nebenher, aber das reicht auch nicht aus)
     
    #9
    Neko-Neko, 8 Mai 2009
  10. User 67627
    User 67627 (46)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    meine kleine ist ein einzelkind und ich denke es geht ihr ganz gut (ich werd sie später mal fragen, ob es ein nachteil für sie war:grin: )

    Allerdings hat sie auch jede Menge Spielkameraden um sich herum und die 3 Kinder meiner Schwester haben sie im Prinzip als Geschwisterchen integriert (mit allen Vor- und Nachteilen).

    Allerdings hat sie tatsächlich etwas Probleme sich durchzusetzen und schreit dann öfters nach Mama, aber das wird dann gekonnt ignoriert bis sie das Problem selbst gelöst hat.
    Ich denke das ist vielleicht der grösste Nachteil.
    Aber nur um das auszugleichen gibts garantiert kein Geschwisterchen mehr :grin:

    Teilen ist für sie absolut kein Problem - im Gegenteil.
     
    #10
    User 67627, 8 Mai 2009
  11. Guzi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Dito. :smile: Ich war zudem in der Kinderkrippe, meine Mutter ging also nach einem Jahr oder so wieder arbeiten. Da sie aber Lehrerin ist, war sie nachmittags ja immer da, genau wie mein Dad. :smile:
    Früher wollte ich immer ein Geschwisterchen haben, aber aus gewissen Gründen kam es nie dazu. Nun ja, jetzt bin ich Einzelkind (und einziges Enkelkind :engel: ) und ich finds super. :-D Bestimmt wär ein Geschwisterchen auch toll gewesen, aber ich komm so gut zurecht. :zwinker:
    Meine Eltern haben mich auch früh so erzogen, dass ich im Haushalt mitgeholfen hab etc also war ich schon vor dem Auszug selbstständig. Die Einzelkinder, die ich kenne, sind allerdings alle nicht umtüddelt worden, sondern wurden "ordentlich" erzogen. :zwinker: Im Gegensatz zu den meisten jüngeren Geschwistern ... die waren ja immer die Lieben und bei einigen ist Erziehung ein Fremdwort gewesen. :ratlos:
     
    #11
    Guzi, 8 Mai 2009
  12. Chérie
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    Ich selbst habe einen älteren Bruder und ich glaube, erst heute wird mir dann klar, dass wir trotz all der Streitereien in der Kindheit echt Glück mit dem anderen gehabt haben.
    Es ist keine innige Beziehung, aber wir respektieren uns und wissen, dass da einfach jemand "da" ist. Denn ein Geschwisterteil ist eben immer enger, als ein Freund.

    Aber was das Thema "Teilen" angeht habe ich meine eigenen Erfahrungen gemacht. Dadurch, dass man immer gezwungen war zu teilen, war es nichts Schönes. Es war eher etwa Bedrohliches (jaja, aus Kinderaugen eben...) und ich muss sagen: es fällt mir heute noch schwer und meinem Bruder ebenso. Ich verschenke gerne etwas, aber ungern von mir selbst.

    Meine kleine Cousine (9) ist etwa das, was man unter einem sehr verwöhnten Kind versteht. Und die hat mit dem Teilen beispielsweise überhaupt keine Probleme, weil sie ja aus dem Vollen schöpft. :grin:
     
    #12
    Chérie, 8 Mai 2009
  13. Drachengirlie
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    vergeben und glücklich
    Ich bin ein Einzelkind und ich finde nicht, dass ich verzogen wurde...

    1. Ich bin sehr verantwortungsbewusst, selbstständig und fürsorglich.
    2. Krieg ich längst nicht alles was ich will!
    3. Diese ganzen Rollenspiele konnte ich zwar nicht mit Geschwistern, dafür aber mit Freunden ausspielen!
    4. Freunde, Gleichaltrige hatte ich damals jede Menge: Kindergarten, Schule, Familie, Dorfkinder!!
    5. Teilen... ja, ok, teilen fällt mir nicht so schwer, aber ich hab mich darin geübt und teile mittlerweile bereitwillig! :grin:

    Gut, ich hab hier oben meinen eigenen Reich, also 2 Zimmer, Bad und so und das hätte ich whrsl nicht, wenn ich ein Geschwisterchen hätte. Fände ich aber auch nicht so schlimm, wenn ich es teilen müsste! ;-)

    Ob ich studieren könnte, sei mal so dahingestellt. Vielleicht hätte ich ja Bafög bekommen - keine Ahnung!

    Aber ich finde nicht, dass ich so anders bin als die anderen. Die meisten, die mich kennenlernen sagen immer wieder, dass man mir nicht ansähe, dass ich ein Einzelkind seie! xD Und ich finde, so was kann man auch gar nicht merken. Große Unterschiede hab ich bis jetzt nämlich nicht feststellen können. Außer dass vielleicht Menschen, die Geschwister hatten, offener auf Menschen zu gehen...

    Wenn ich jetzt mal ehrlich bin, finde ich, dass die Geschwisterkinder viel eher umtüddelt wurden als ich bzw. andere Einzelkinder. Sie hatten ne Konsole, sind ständig auf Reisen gewesen, haben schon einen Fernsehr im Zimmer gehabt als sie 9 waren und selbstverständlich einen PC usw usw. Ich hab erst mit 14 einen PC erhalten, eine Konsole NIE, Fernseher mit ca. 13 usw... Ich war zwar auch oft in Urlaub, aber "nur" in Deutschland oder Holland und bin nur ein einziges Mal ins Ausland geflogen. Der Rest der Freunde sind jedes Jahr ins Ausland! ;-)

    Ich kann natürlich nur von mir sprechen - ich weiß nicht, wie es anderen Einzelkindern ergangen ist. Aber das sind so meine Erfahrungen, außerdem hatte ich auch den Eindruck, dass ich mich viel früher verselbstständigt habe und Verantwortung auf die Schulter genommen habe bzw. reifer war... naja....

    Gruß
     
    #13
    Drachengirlie, 8 Mai 2009
  14. BABY_TARZAN_90
    Sehr bekannt hier
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    Verliebt
    Ich bin das zweitjüngste von fünf Kindern. Ausser dass wir mal wenig(er) erben werden, sehe ich darin - auch in der Rückschau - nur Vorteile.

    Die eingangs gestellte Frage muss ich trotzdem offen lassen.
     
    #14
    BABY_TARZAN_90, 8 Mai 2009
  15. Grottenolmin
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Ich glaube, das ist etwas, was man nicht vernachlässigen sollte, was einem aber mit Anfang 20 oder so gar nicht so richtig bewusst ist.

    Es kann ja z.B. auch sein, dass ein Elternteil oder gar beide irgendwann pflegebedürftig werden, ganz rapide abbauen... und ich denke, das kann schon eine Last sein, die ganz alleine schwer zu tragen ist. Nicht nur finanziell, organisatorisch oder vom Zeitaufwand her, sondern auch emotional. Klar, ein Partner kann auch dasein und zuhören und unterstützen, aber für ihn sind es eben nicht die ELTERN, denen es immer schlechter geht. Das kann nur ein Geschwisterkind wirklich nachvollziehen.
     
    #15
    Grottenolmin, 8 Mai 2009
  16. User 44981
    User 44981 (29)
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    Ich bin weder besonders froh darüber, noch irgendwie unglücklich darüber, Einzelkind zu sein.

    Ob man nun Einzelkind, erstes, letztes oder Sandwich-Kind ist... Alles hat seine Vor- und Nachteile, die sich insgesamt wohl ziemlich ausgleichen werden.
     
    #16
    User 44981, 8 Mai 2009
  17. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
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    nicht angegeben
    Ich bin Einzelkind und möchte selbst definitiv auch nur ein Kind bekommen.

    Ich fühlte mich als einziges Kind meiner Eltern immer pudelwohl. Es gab viel Taschengeld, ich habe generell viel ermöglicht bekommen (Schüleraustausch, schulische Ausbildung, dürfte noch studieren) und wollte nie ein Geschwisterkind haben. Schließlich hätte ich in dem Fall nicht nur Geld, sondern auch Aufmerksamkeit teilen müssen. Das war überhaupt nicht in meinem Sinne. Es kam während meiner frühen Kindheit mal die Überlegung auf, ob meine Eltern noch ein Kind haben wollen und laut ihnen war ich schon sehr früh komplett dagegen.

    Allein war ich nie. Es gab viele Nachbarskinder zum Spielen. Ich bin auch sehr früh eigenständig gewesen. Ich ging ab dem zweiten Tag allein zum Kindergarten bzw. nahm das Fahrrad, war es gewohnt, dass beide Elternteile arbeiten und bin mit 17 von Zuhaus ausgezogen.

    Ich fand's perfekt so, deshalb plane ich selbiges für mein eigenes Kind.
     
    #17
    User 18889, 9 Mai 2009
  18. User 49007
    User 49007 (29)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Hat Vor- und Nachteile.

    Vorteil:
    Volle Aufmerksamkeit
    Nichts teilen müssen
    Mehr Geschenke
    Meist mehr Zuwendung und auch Geld

    Nachteil:
    Keine Spielkameraden ausserhalb der Schule
    Nie teilen lernen
     
    #18
    User 49007, 9 Mai 2009
  19. Ciciolina
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Na das ist doch die typische Antwort eines Einzelkindes und auch das was ich oft beobachten konnte bei EInzelkindern.
    Sie haben nichts vermisst, weil sie eben von den Eltern alles bekommen haben. Mehr Aufmerksamkeit, mehr Geld... Aber ist das wirklich das was man sich als Kind wünscht?
    Also ich war immer froh, eine große Schwester zu haben und hätte es auch toll gefunden wenn ich noch einen Bruder gehbat hätte.
    Hört sich vielleicht komisch an, aber wenn ich mir das Idealbild einer Familie vorstelle, dann sicherlich mit mehr als einem Kind.

    Ich finde es vorallem für die Kinder wichtig, ein Geschwisterchen zu haben. Eins um das man sich vielleicht auch mal kümmern kann, das sich um einen selbst kümmert, mit dem man teilen muss, auch mal streitet, zusammen spielt uvm.

    Also ich will auf jeden Fall mindestens 2 Kinder haben. Und nicht weil ich das aus egoistischen Gründen will, sondern vorallem wegen der Kinder.
     
    #19
    Ciciolina, 9 Mai 2009
  20. User 44981
    User 44981 (29)
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    Single
    Die Meinung von Maria88 kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen...

    Natürlich habe ich als Einzelkind auch nie wirklich etwas vermisst (außer evtl. manchmal einem Bruder oder einer Schwester als Spielkameraden, wenn sonst niemand Zeit oder Lust hatte, etwas mit mir zu unternehmen). Ich hatte immer die volle (teilweise vielleicht zu volle) Aufmerksamkeit meiner Eltern, hatte und habe finanzielle und materielle Vorteile, usw.

    Und trotzdem habe ich auch gewisse Dinge verpasst... Ich denke hier nur mal an das Thema Konfliktbewältigung, wo die Streitigkeiten mit den Geschwistern sicherlich durchaus hilfreich sind. - Auch wenn sie im entsprechenden Moment eher unangenehm sind.
     
    #20
    User 44981, 9 Mai 2009

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