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Eltern-Scheidung-neue Frau

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von MySelf1984, 28 Juli 2008.

  1. MySelf1984
    Gast
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    #1
    MySelf1984, 28 Juli 2008
  2. User 72261
    Verbringt hier viel Zeit
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    #2
    User 72261, 28 Juli 2008
  3. MySelf1984
    Gast
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    #3
    MySelf1984, 28 Juli 2008
  4. User 72261
    Verbringt hier viel Zeit
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    #4
    User 72261, 28 Juli 2008
  5. MySelf1984
    Gast
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    #5
    MySelf1984, 28 Juli 2008
  6. User 72261
    Verbringt hier viel Zeit
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    #6
    User 72261, 28 Juli 2008
  7. MySelf1984
    Gast
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    #7
    MySelf1984, 28 Juli 2008
  8. Tinkerbellw
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    das hefitge an der Geschichte ist für mich eher, dass deine Vater noch mit deiner Mutter rumgeknutscht hat und meinte villeicht wird das ja wieder was! darüber wäre ich als Tochter wohl enttäuscht!
    Ansonsten ist es halt wirklich schwer für Scheidungskinder die neuen partner zu akzeptieren!
     
    #8
    Tinkerbellw, 28 Juli 2008
  9. MySelf1984
    Gast
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    #9
    MySelf1984, 28 Juli 2008
  10. Piccolina91
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    Oh gott, ich verstehe dich so gut, meine Eltern sind auch gerade in der Trennungsphase und werden sich bald trennen..
    Mein Vater heult zwar eher meiner Mutter hinterher, als sie ihm, aber sie beide treffen sich shcon mehr oder weniger "heimlich" mit anderen "Partnern", wenn man es denn so nennen will, und das auch schon seit geraumer Zeit, und auch ohne das Wissen, dass ich das ganze schon mitbekommen habe.. Das nimmt mich auch sehr mit und macht mich fertig; so etwas ist NIE einfach.
    Ich kann dich völlig verstehen, dass du jetzt einfach auch mal etwas "trotzig" wie ein kleines 3-jähriges Kind reagierst, ich würde das auch und so leicht es auch gesagt ist, so schnell könnte ich die 'neue olle' auch nicht akzeptieren, aus Wut, Verletzung und Trauer... Und auch mit 23 kann man in solch einer Situation mal etwas aus dem Rahmen fallen, das ist meine Meinung.
    Ich hoffe, du stehst das alles gut durch und verkraftest es mit der Zeit. Du bist nicht allein... :knuddel:
     
    #10
    Piccolina91, 28 Juli 2008
  11. MySelf1984
    Gast
    0
    Danke danke danke :smile: ich glaube genau solche worte brauche ich gerade. Ich hoffe du stehst die trennung auch gut durch! Irgendwie tut es gut nicht allein zusein, aber soetwas wünsche ich niemandem.
     
    #11
    MySelf1984, 28 Juli 2008
  12. User 72261
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
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    #12
    User 72261, 29 Juli 2008
  13. Silverbell
    Silverbell (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    14
    vergeben und glücklich
    Hi, das tut mir so leid für dich! Ich glaube es ist keine Frage des Alters ob es einen mitnimmt oder nicht. Es ist völlig in Ordnung wenn du traurig oder wütend bist. Ob mit 23 oder mit 12. Immerhin wird da eine Art heile Welt zerstört. Es sind deine Eltern, mit denen du dein ganzes Leben bisher verbracht hast, die immer für dich da waren und die du nur zusammen erlebt und gekannt hast. Scheidung? Nein sowas passiert uns nicht. Bis dann auf einmal sowas rauskommt. Und schwupps, da geht etwas kaputt, was man nicht wieder in Ordnung bringen kann.

    Auch wenn man erwachsen und nicht mehr so abhängig von seinen Eltern ist, ist es doch eine Sicherheit zu wissen, daß zu Hause alles in Ordnung ist. Es tut unheimlich weh mit anzusehen, wie ein Elternteil den anderen hintergeht, belügt und verletzt. Schön wenn beide gute Freunde haben, bei denen sie sich ausheulen können, aber was wenn der/die eine plötzlich völlig auf sich allein gestellt ist und du als Tochter die starke Schulter zum anlehnen bieten mußt obwohl du selbst gerade total hilflos und ratlos bist? Und wo sind auf einmal die großen Vorbilder geblieben, die man hatte? Eltern auf die man stolz war, die einem Vertrauen, Ehrlichkeit und Respekt vorgelebt haben?

    Meine Eltern haben sich vor 4 Jahren getrennt und ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht. Meine Mutter, die immer eine sehr selbstbewußte und starke Frau war, ist daran psychisch zerbrochen und kommt nur sehr sehr langsam wieder auf die Beine. Mein Vater hat seinen Weg zielstrebig weiterverfolgt ohne Rücksicht auf Verluste zu nehmen. Er hat meine Mutter betrogen als sei es die größte Selbstverständlichkeit überhaupt, und ihr auch noch die Schuld gegeben. Ist ausgezogen und hat uns mit den Scherben allein gelassen. Ein einziges Mal habe ich mit meinem Vater offen über die Situation sprechen können. Nämlich als die ganze Geschichte aufflog und er meine Schwestern und mich einzeln ins Gespräch gebeten hat um mit einem dümmlichen Grinsen zu fragen, was wir denn davon halten. Nach diesem Gespräch war die Sache für ihn geklärt, wie ein Geschäftsabkommen, das man einmal bespricht und dann einhält. Er hat erwartet, daß wir es zur Kenntnis nehmen und völlig normal und rational damit umgehen. Den Schmerz und die Hilflosigkeit, sowie die Sorge um meine Mutter hat er rigoros ignoriert. Noch besser: er hat mir deutlich gemacht, daß es alleine an mir liegt ob unser Kontakt bestehen bleibt oder nicht. Kein Verständnis, keine Bestätigung daß ich ihm wichtig bin und er wert auf ein gutes Verhältnis legt. Nur Vorwürfe und eiskalte Ignoranz.

    Damit will ich nicht behaupten, daß Väter pauschal schlecht sind. Es geht natürlich auch umgekehrt. Aber in meinem Fall, war eben mein Vater der Rücksichtslose.

    Es war ein ganzes Stück Arbeit meine Mutter wieder in ein geregeltes Leben zu bekommen, ein komplettes Haus auszuräumen und zu verkaufen und sich in einem neuen Leben zu arrangieren. Er hat nur aus der Ferne zugesehen und Befehle erteilt wie wir das und das zu machen haben. Mit angepackt hat er nicht und es war teilweise echt schwere körperliche Arbeit.

    Die Krönung war jetzt letztes Jahr zwei Tage vor Weihnachten eine eMail mit Kinderfotos von uns, einem sülzigen Text, daß Weihnachten ja die Zeit ist, die man mit seinen Lieben teilt.... und der völlig sachlich-unpersönlichen Nebenbemerkung, daß er am 30. November wieder geheiratet hat. Ohne Vorankündigung. Eine Mail, die man an seine Arbeitskollegen schickt, nicht an seine Töchter.

    Was die neue Freundin betrifft halte ich es so: ich nehme zur Kenntnis, daß sie da ist und ich wünsche meinem Vater, daß er damit glücklich wird. Mehr nicht. Ich muß sie nicht kennenlernen oder mögen. Und ich denke das darf auch keiner verlangen. Das mag trotzig und kindisch aussehen, aber es gibt Situationen mit denen man einfach nicht vernünftig und sachlich umgehen kann.

    Genau wie bei deiner Hochzeit. Es ist eure Feier und ihr bestimmt wer kommt und wer nicht. Du brauchst keine Rücksicht auf irgendjemanden zu nehmen. Wenn du die Neue nicht dabeihaben willst, dann muß dein Vater das akzeptieren. Genau wie deine Mutter akzeptieren muß, daß du beide Eltern dabeihaben willst. An dem Tag geht es um dich und deinen Mann, nicht um deine Eltern. Laß dir also nicht einreden du seist respektlos oder unfair, wenn du die Neue davon ausschließt.

    Es ist wirklich schwer zu akzeptieren, daß sich jetzt etwas geändert hat, was man nicht rückgängig machen kann, aber versuch so gut es geht dich damit zu arrangieren. Es geht mit der Zeit, glaub mir. Es dauert nur ein bißchen, bis man das wirklich verinnerlicht hat. Und lern dich zu distanzieren. Klar sollst du für deine Mutter dasein und sie unterstützen so gut es geht, aber es ist nicht deine Aufgabe ihre Psychiaterin zu spielen. Daran gehst du nur kaputt. Lenk deine Mutter ab, zeig ihr daß du für sie da bist und sie unterstützt, aber sag auch STOP wenn es dir zuviel wird. Das ist reiner Selbstschutz und dafür wird sie Verständnis haben.

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, daß diese schlimme Zeit schnell vorbeigeht. Sobald erstmal etwas Ruhe eingekehrt ist und dein Vater nicht mehr einfach so auftaucht, werden sich die Wogen glätten. Und wenn dein Vater sich nicht völlig wie ein A**** benimmt, dann werdet ihr es auch schaffen wieder ein gutes Verhältnis zueinander aufzubauen.

    Piccolina hat es schon geschrieben: du bist nicht allein! Es gibt viele, die nachvollziehen können wie es dir geht.

    Darf ich dich fragen, wie du vor diesem Hintergrund deine Hochzeit siehst? Insbesondere den Gedanken "auf immer und ewig". Ist nicht böse gemeint, mußt auch nicht antworten, aber mich interessiert es sehr, weil bei mir nach diesem Erlebnis doch so einige interessante Gedanken aufgekommen sind.

    Liebe Grüße

    Silverbell
     
    #13
    Silverbell, 1 August 2008
  14. MySelf1984
    Gast
    0
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    #14
    MySelf1984, 2 August 2008
  15. Silverbell
    Silverbell (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    669
    103
    14
    vergeben und glücklich
    Hi Myself,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich bin sehr froh, daß du trotz der schlechten Erfahrung mit deinen Eltern eine so positive Einstellung zum Thema Ehe und Liebe fürs Leben hast. Es hat mich sehr gefreut zu lesen, daß du dich nicht entmutigen läßt und trotzdem weiter an die Liebe fürs Leben glaubst. Du hast recht, gerade wenn man weiß, wie schnell sowas vorbei sein kann, bemüht man sich vielleicht mehr um die Beziehung und reagiert rechtzeitig auf Dinge, die man sonst vielleicht übersehen oder unterschätzt hätte. Schön, daß ihr beiden euch gefunden habt und beide merkt, daß es gut paßt. Gerade schlechte Erlebnisse und die Reaktion darauf zeigen, wie stark eine Beziehung ist. Wenn dein Freund jetzt in dieser Situation für dich da ist, dich unterstützt und sich nicht zurückzieht, dann ist das ein sehr gutes Zeichen. Darüber kannst du wirklich froh sein.

    Ich selbst muß zugeben, daß ich durch die Sache mit meinen Eltern sehr skeptisch geworden bin. Für mich war klar, daß ich mit meinem Freund ebenfalls mein Leben verbringen möchte und er der Richtige ist. Etwas anderes konnte ich mir gar nicht vorstellen. Aber dadurch daß "sogar" mein Vater, dem ich sowas nie im Leben zugetraut hätte, fremdgegangen ist, hat sich bei mir ein gewisses Mißtrauen eingeschlichen, so daß ich manchmal an meiner Beziehung zweifle. Mein Grundvertrauen ist erschüttert worden, und ich ertappe mich manchmal bei dem Gedanken: sei vorsichtig, denn dir kann so etwas auch irgendwann passieren.
    Ein Gedanke den ich bis dahin nie hatte und der mir auch unheimlich leid tut, da ich damit meinem Freund Unrecht tue. Glücklicherweise hat mein Freund unheimliches Verständnis dafür. :smile:

    Ich möchte auch nur einmal im Leben heiraten und würde eine Beziehung niemals leichtfertig aufgeben ohne darum gekämpft zu haben, aber der Gedanke, daß es auch nach 20-30 Jahren noch vorbei sein kann, läßt mich einfach nicht mehr los.

    Ich glaube man muß sich einfach immer wieder bewußt machen, daß nicht alle Menschen so sind. Und bloß weil es heutzutage "in" ist, sich Affären zu suchen und Beziehungen aufgrund von Kleinigkeiten aufzugeben, weil man sich mit dem was man hat nicht zufriedengibt, heißt das nicht, daß alle Beziehungen irgendwann kaputtgehen. Es gibt genügend glückliche Paare, die seit Ewigkeiten verheiratet sind und sich nichts schöneres vorstellen können, als ihr Leben mit diesem einen Menschen zu teilen. Aber diese Paare fallen eben weniger auf.

    Ich wünsche dir, daß du dir deine positive Einstelluing bewahrst und daß ihr beiden euch wirklich fürs Leben gefunden habt. Deine Antwort hört sich jedenfalls sehr überzeugt und sicher an und das ist gut. Laß dich von nichts und niemandem entmutigen. Für eure Hochzeit wünsche ich euch alles Gute, viel Glück und Liebe und ein erfülltes gemeinsames Leben.

    Liebe Grüße

    Silverbell
     
    #15
    Silverbell, 3 August 2008

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