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  • LadyMetis
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    25 März 2008
    #1

    Elterngeld und Elternzeit

    Ich hab da jetzt mal eine konkrete Frage zum Elterngeld bzw. auch zur Elternzeit.
    Ich möchte nach der Geburt für ca. zwei Jahre zuhause bleiben und würde deshalb das Elterngeld, was man ja nur für ein Jahr bekommt, auf zwei Jahre aufteilen und demnach die Hälfte bekommen.
    Jetzt fängt aber die Elternzeit erst nach den 8 Wochen Mutterschutz an und somit ja auch das Elterngeld, oder?
    Mein Freund und ich waren schon mal bei ProFamilia und dort meinte man, dass mein Freund auch zwei Monate Elternzeit machen könnte und hat uns dann vorgeschlagen dass er in den zwei Monaten zuhause bleibt, in denen ich ja noch in Mutterschutz bin.
    Geht das so einfach?
    Und wie wäre das dann mit dem Elterngeld? Bekommt er in den zwei Monaten dann 67% seines Lohnes und ich in der Zeit das Mutterschutzgeld?
    :kopfschue ich versteh da nur noch Bahnhof :kopfschue
    Fakt ist, ich möchte zwei Jahre zuhause bleiben und hätte in den ersten Monaten auch gern meinen Freund zuhause. Wie kann man das unter einen Hut bringen?
     
  • User 35546
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    25 März 2008
    #2
    Hallo!

    Du bekommst in den zwei Monaten nach der Geburt ja das Mutterschaftsgeld, aber auch Elterngeld, dass heißt aber: dein Mutterschaftsgeld wird auf das Elterngeld angerechnet! Oft kommt dann nicht viel mehr bei raus! Du kannst also Elterngeld beantragen vom 1. bis zum 24. Lebensmonat deines Kindes! Dein Partner kann natürlich auch Elterngeld beantragen und er kann auch die ersten beiden Monate nehmen! Er bekommt dann 67% seines Nettogehaltes, außer er splittet auch, so wie du es vor hast, dann eben 4 Monate mit der Hälfte!

    Die ELternzeit hat in dem Sinne nicht wirklich was mit dem Elterngeld zu tun! Ihr müsst sie natürlich beantragen! Du könntest also 2 Jahr Elternzeit nehmen, bekommst solange ja auch das gsplittete Elterngeld und gehst dann wieder arbeiten, oder nimmst 3 Jahre Elternzeit und bekommst eben 2 Jahre dein Elterngeld! Im dritten Jahr müsst ihr euch also selber finanzieren!

    Ich hoffe, man versteht das etwas... aber das ist alles ganz schön kompliziert! Ich musste mich da jatzt etwas reinversetzen, da ja meine Angestellte schwanger war! Puh...

    Liebe Grüße, Lillaja
     
  • vienchen
    vienchen (30)
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    25 März 2008
    #3
    daszu gibts auch noch ne ausnahme!
    würde das ein gehalt unter 1000 netto bleiben würdet ihr mehr als 67% bekommen. ich glaube immer 1% mehr pro 2 euro unter den 1000.
    würde man zb 996euro netto haben würde man meines wissens nach 69% bekommen! ist in sofern vielleicht interessant wenn einer noch in der ausbildung ist oder nur teilzeit arbeitet.....
     
  • User 35546
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    26 März 2008
    #4
    Ja, das ist richtig! Das Geld würde aufgestockt werden! Habe ich erstmal nichts zu geschrieben, war nicht gefragt! Aber gut, dass du das schreibst!

    Lillaja
     
  • LadyMetis
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    26 März 2008
    #5
    Na das ist nicht relevant, wir verdienen beide über 1000 Euro netto.
    Allerdings hab ich zwei Teilzeitverträge, aber ich denke nicht dass das Auswirkungen hat, oder?

    @Lillaja: Versteh ich das jetzt richtig, dass ich für mich und meinen Zukünftigen Elterngeld beantragen muss? Für mich für 24 Monate und für ihn für 2 Monate? Und das geht so einfach, also er bekommt auch Elterngeld, obwohl ich Mutterschutzgeld bekomme zur gleichen Zeit? Und nach den zwei Monaten geht er wieder normal arbeiten und bekommt volles Gehalt?
    Was haben wir denn dann in den ersten zwei Monaten? Er 67% und ich?
     
  • User 75021
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    26 März 2008
    #6
    Off-Topic:
    Mal ganz vom Thema ab, wie wärs eigentlich mit einem SS-Tagebuch?? :engel: *wiedermitfiebernwill*
     
  • LadyMetis
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    26 März 2008
    #7
    Off-Topic:
    Ja kann ich schon machen. Bisher ist ja noch nicht so viel passiert. Ich hab bisher nur ein privates für mich geschrieben.
     
  • User 75021
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    26 März 2008
    #8
    Off-Topic:
    Das ist doch schon mal was. Wie gesagt, wäre bestimmt interessant...wie weit bist du denn genau?



    Zum Elterngeld kann ich leider gar nix sagen, da kenn ich mich nicht aus. Meine Kinder wurden noch zu Erziehungsgeldzeiten geboren.
     
  • LadyMetis
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    #9
    Off-Topic:
    Heute bin ich SSW 12+6
     
  • User 75021
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    26 März 2008
    #10
    :engel:
    Off-Topic:
    na da gibts doch sicher auch schon einiges, was passiert...oder? :zwinker: wächst der bauch schon?
     
  • User 35546
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    #11
    Nein, du musst nicht für dich und ihn! Du kannst auch nur für dich eben die 12 oder 24 Monate nehmen! Er kann, wenn er will! Er könnte auch 7 Monate nehmen und du 7 Monate, das ist ganz egal!
    Er bekommt unabhängig von dir Elterngeld! Du bekommst dann in den 2 ersten Monaten Mutterschaftsgeld und eventuell einen Teil Elterngeld und er die 67%!
    Ja, er geht danach wieder normal arbeiten und bekommt sein gewohntes Gehalt! Er muss die Elternzeit aber 7 Wochen vor (geplantem) Beginn beim Arbeitgeber anzeigen, in den 7 Wochen vor der Geburt ist er dann auch kündigungsgeschützt! Bis 8 Wochen vor der Geburt könnte er noch gekündigt werden, also lieber danach erst sagen (ich weiß ja nicht, wie sein arbeitgeber das findet) :zwinker:

    Liebe Grüße, Lillaja
     
  • LadyMetis
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    27 März 2008
    #12
    Off-Topic:
    Was muss ich denn machen um eins schreiben zu können? Irgendwas beantragen? Ne, der Bauch hat bis jetzt noch nicht zugelegt, bis eben auf das was vorher schon dran war :schuechte
     
  • User 75021
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    27 März 2008
    #13
    Wende dich an einen Mod, das SS-Tagebuch wird dann freigeschaltet.
     
  • User 35546
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    23 Januar 2009
    #14
    So, den karme ich auch mal wieder raus!

    @Miss Marple

    Ich kopier dir hier mal etwas rein, die Quelle ist www.bmfsfj.de da findest du noch weitere nützliche Infos!

    Wie werden Einnahmen, die nicht Erwerbseinkommen
    sind, berücksichtigt?


    Nicht zum Erwerbseinkommen zählen zum Beispiel
    Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Renten, Stipendien,
    BAföG oder Arbeitslosengeld II. Wird in dem für die
    Einkommensermittlung maßgeblichen Zeitraum vor der
    Geburt zeitweilig Erwerbseinkommen und zeitweilig etwa
    wegen Arbeitslosigkeit kein Erwerbseinkommen bezogen,
    vermindern sich grundsätzlich das für die Berechnung
    zugrunde zu legende durchschnittliche Erwerbseinkommen
    und entsprechend das Elterngeld.

    Wie wird das Elterngeld berechnet?

    Der Anspruch auf das einkommensabhängige Elterngeld
    berechnet sich nach dem bereinigten Nettoeinkommen
    der Antragstellerin oder des Antragstellers.
    Ausgangspunkt ist das persönliche Erwerbseinkommen
    der letzten zwölf Kalendermonate vor der Geburt des
    Kindes, für dessen Betreuung jetzt Elterngeld beantragt
    wird. Bei der Bestimmung der zwölf Kalendermonate werden
    Monate mit Bezug von Mutterschaftsgeld oder Elterngeld
    sowie Monate, in denen aufgrund einer schwangerschaftsbedingten
    Erkrankung das Einkommen gesunken ist,
    grundsätzlich nicht mitgezählt.
    Statt dieser Monate werden zusätzlich weiter zurückliegende Monate zugrunde gelegt.
    Zum Einkommen zählen auch die Entgeltansprüche während
    eines Urlaubs oder einer Krankheit, nicht aber beispielsweise
    das Urlaubsgeld und das Krankengeld.

    Nichtselbstständig Beschäftigte

    Nicht berücksichtigt werden im Rahmen des Bruttoeinkommens
    ähnlich wie beim Mutterschaftsgeld sonstige Bezüge
    (Einmalzahlungen).
    Zur Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens
    werden bei nichtselbstständig Beschäftigten (insbesondere
    Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie
    Beamtinnen und Beamten) von dem so ermittelten Bruttoeinkommen
    Lohnsteuer und Sozialabgaben gemäß der
    monatlichen Lohn- oder Gehaltsbescheinigung abgezogen.
    Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den bei ihm beschäftigten
    Elterngeldberechtigten Bescheinigungen über das
    Arbeitsentgelt und die Arbeitszeit auszustellen.
    Da sich die Höhe des Elterngeldes an dem vor der Geburt
    des Kindes verfügbaren Erwerbseinkommen orientiert, ist
    auch ein Abzug für Werbungskosten vorzunehmen.
    Werbungskosten sind Aufwendungen, die zur Einkommenserzielung
    aufgebracht werden und daher nicht für die allgemeine
    Lebensführung zur Verfügung stehen. Im Interesse
    einer einfachen Antragstellung werden diese Kosten mit
    einem Zwölftel des steuerlichen Arbeitnehmer-Pauschbetrags
    abgezogen. Das sind monatlich 76,67 Euro.

    Und AHA ... ganz wichtig:

    Auch Auszubildende und Studierende erhalten Elterngeld.
    Die jeweilige Ausbildung muss nicht unterbrochen werden.
    Auf die Zahl der Wochenstunden, die für die Ausbildung
    aufgewendet werden, kommt es, anders als bei der Erwerbsarbeit,
    nicht an.

    Also kann dein Freund studieren und trotzdem Elterngeld beziehen!!
    Nur die Betreuung des Krümels muss dann gesichert sein!

    Erkundigt euch doch mal, ob die UNi vielelicht nen Kindergarten hat!
     
  • User 22419
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    23 Januar 2009
    #15
    Super danke, bist ein Schatz :zwinker:
     
  • User 35546
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    26 Januar 2009
    #16
    @kürsche

    Alles andere per PN, ok?
     

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