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emanzipation der frau

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Reliant, 9 Dezember 2005.

  1. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    also es gehen ja die gerüchte das sich die frauen emanzipiert haben von ihrem klassischen rollenbild.

    jetzt hab ich einige ältere freundinnen so um die 30, die fluchen aber schon recht ordentlich über die emanzipation, weil sie ihnen nämlich gar nichts gebracht hat, ausser das es ihnen jetzt schlechter geht. weil jetzt der unterschied zwischen einer emanzipierten frau und einer emanze nicht mehr klar ersichtlich ist. (ne emanzipierte frau ist stark, ne emanze schreit nur laut das sie gerne stark wäre und das alle anderen schuld sind das sie es nicht ist)

    die frau wird wieder in ein rollenbild gedrückt, allerdings in ein sehr männliches, und hat wieder nur die wahl, fressen oder sterben.
    als sehr schönes beispiel kann man den filmtitel die patriachin ansehen. eine herschende frau ist nicht mehr matriach sondern genauso patriach, weil sich die frau nicht als frau emanzipiert hat, sondern versucht hat männer zu emanzipieren. es sind nicht starke frauen, sondern frauen die versuchen so zu agieren wie männer.

    Jetzt war ich ja eigendlich immer ein befürworter der emanzipation, weils wohl nix schlimmeres gibt als ne frau die keine meinung hat, alles tut was man ihr sagt und die einfach total devot ist (also nicht nur sexuell wos noch spaßmacht). aber ist es wert das frau es aufgibt frau zu sein um dem mann der eh nicht perfekt ist gleich zu sein? wärs nit besser beide emanzipieren sich und fördern ihre stärken anstatt sie zu unterdrücken, um dann als gleichberechtigte partner dazustehen? beide stark und ohne zwänge eines rollenbildes?

    ich wollt nur ne diskussion anregen, weil ichs witzig fand das wirklich viele frauen über die emanzipation schimpfen :smile:
     
    #1
    Reliant, 9 Dezember 2005
  2. jochen998
    Gast
    0
    Naja, von einer richtigen Emanzipation kann man sowieso nicht sprechen. Sie werden zwar fast überall bevorzugt aber oft nur aufgrund ihres Aussehens. Außerdem hat sich in unserer Welt irgendwie das Bild "Mann-schlecht, Frau-gut" etabliert. Männer haben in der heutigen Welt halt die Arschkarte gezogen. Aber naja, tauschen würde ich nicht, mir ist es wichtig eine eigene Meinung zu haben und logisch denken zu können. Die 2 Vorteile müsste ich dann aufgeben. :grin: (bitte nicht ernstnehmen) :bier:
     
    #2
    jochen998, 9 Dezember 2005
  3. büschel
    Gast
    0
    also ich kenn hauptsächlich frauen die selbsbewusst und erfolgreich sind;
    ich hab kein prob damit, und komme wunderbar mit ihnen klar, und das thema steht gar nicht an :smile:

    und so find ichs gut,

    so welche die meinen sie müssten gegen die männerwelt kämpfen tun mir leid; und typen die meinen sie müssten gegen frauen was machen oder haben um mit ihnen nicht in konkurrenz zu treten find ich billig

    also im berufsleben zB
     
    #3
    büschel, 9 Dezember 2005
  4. Marla
    Marla (33)
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    nicht angegeben
    ... eine frau, die heutzutage die "erfüllung" darin sieht den mann zu bedienen, am herd zu stehen und die kinder zu versorgen wird als völlig abartig betrachtet. So seltsam es für einige klingen mag, MEIN Traum wäre es os zu leben. Naja, danke emanzipation, nun bin ich nicht typischer als ein Alien im Aldi
     
    #4
    Marla, 9 Dezember 2005
  5. büschel
    Gast
    0
    ich denke, es ist besser für ne gesellschaft, auf selbstverwirklichung zu setzen als auf erfüllung neu erfundener zwänge..
    wenn eine doch zuhause bleiben will und sich mit dem partner arrangieren kann ist es doch ok..
    *marla unterstütz :smile:*

    soviel arbeit gibt´s eh nicht in diesem land als das jeder sich dazu verpflichtet fühlen braucht :zwinker:
     
    #5
    büschel, 9 Dezember 2005
  6. User 12370
    User 12370 (30)
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    nicht angegeben
    ähm.... was ist denn bei dir bitte die definition von "emanzipation"?

    Eine Frau, die sich über die emanzipation aufregt, hat nichts verstanden. Ein mann - ebensowenig. Dieses hübsche Fremdwort heißt nämlich nichts anderes, als "Befreiung aus einem zustand der abhängigkeit" bzw. "gleichstellung der frau mit dem mann in der gesellschaft".

    Und daran seh ich ABSOLUT nichts schlechtes.

    Es ist kein Geheimnis, dass männer für manche berufe besser geeignet sind (z. b. möbelschlepper, etc.) weil die meisten frauen schon körperlich nicht in der lage sind diese arbeiten auszuführen. Genausowenig würde man einem 2 m Mann mit schaufelhänden zu stickarbeiten raten. Tatsache ist aber, dass jeder auch eine ausnahme sein darf.

    Wer meint, mit emanzipation müssten die frauen "männlicher" sein, liegt falsch. Jeder darf so sein wie er will, und sich so verwirklichen, wie er will. Ob er sich nun doch noch in der alten rollenverteilung wohl fühlt oder nicht - seine entscheidung! Und deshalb ist emanzipation nicht nur für die frauen, sondern für alle die aus einer gesellschaft mit so starren schubladenregeln ausbrechen wollen.

    Das dass natürlich auch sehr viele probleme auslöst ist kar. Damit werden wir umzugehen lernen müssen.
     
    #6
    User 12370, 9 Dezember 2005
  7. Blubberfisch
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    Verlobt
    Trotzdem verstehen viele unter Emanzipation nicht mehr die Gleichstellung, sondern die Bevorzugung der Frauen. Im sozialen Bereich ist diese auch schon lange vorhanden. Das fängt mit Sachen wie Lady's Night inner Disco an und endet bei dem was sich Vorrecht der Frauen nennt.
    Solche Annehmlichkeiten werden natürlich akzeptiert, darauf zu verzichten um sich gleichzustellen tun wirklich nur diejenigen, die sich auch über den Hintergrund der Emanzipation Gedanken machen.

    Oder neulich beschwerte sich eine Freundin von mir, während ihres Praktikums nur Sekretärsarbeiten machen zu müssen, und dass das ein reiner Frauenjob sei, dass es absolut diskriminierend wäre, dass diesen Job der Bediensteten fast nur Frauen ausüben.
    Es gibt aber halt einfach bestimmte Tätigkeiten, die einfach eher Mann oder Frau zugeschrieben sind. Auch diese Freundin wirft ihren Müll in den Eimer, der jeden Monat von den JUNGS der Müllabfuhr geholt wird. Ich hab noch nie eine Frau gesehen, die sich in diesem Beruf die Hände schmutzig machen würde.
    Aber sowas wird natürlich nicht erwähnt, nein, wenn man sich gegen einige Missständie der sogenannten Emanzipation ausspricht ist man gleich wieder frauenfeindlich (was ich sicher nicht bin).

    Also, Emanzipation, ja bitte! Vor allem in der Berufswelt gleiche Chancen für Mann und Frau! Aber dann auch wirklich nur Gleichstellung und nicht Bevorzugung.
     
    #7
    Blubberfisch, 9 Dezember 2005
  8. Reliant
    Reliant (35)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    nun ich ha nichts dagegen wenn frauen gleichberechtigt sind, oder nicht abhängig. im gegenteil, ich lass mich viel lieber von frauen beraten als von männern, weil sie in manchen dingen einfach viel überlegener sind als männer.

    aber um dein beispiel mit dem möbelpacker zu benutzen, wenn ne frau nen tonnenschweren kasten alleineschleppen will obwohl sie nicht darauf trainiert ist und sich nicht traut einen mann zu fragen der das vielleicht besser kann, dafür nicht so gut argumentieren kann wie sie. dann ist das nicht gleichheit sondern dummheit.

    ich kenne viele frauen die hätten es gerne wenn sich männer mehr um sie bemühen würden so in der art des 18 jahrhunderts, ohne das sie sich deswegen nicht als gleich ansehen. sie hätten halt nur gerne die aufmerksamkeit. trauen sich aber nicht das zu sagen, weil sie dann nicht mehr ins bild ner selbstbewussten frau des 20. jahrhunderts passen.
     
    #8
    Reliant, 9 Dezember 2005
  9. stilleswasser81
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    Single
    Natürlich ist Gleichberechtigung von Mann und Frau was Gutes. Das Problem sehe ich bei der Umsetzung. Schon in der Schule wurden die Mädchen durch die Bank bevorzugt. Fehlverhalten wurde weniger bestraft, gute Noten freizügig verteilt. Bestes Beispiel war eine Mitschülerin dir immer nur das nachgeplappert hat, was die fünf Leute vor ihr schon gesagt haben, und dann immer beste Noten bekommen hat.
    Und wenn ich bedenke, mit welchen katastrophalen (Un-)Fähigkeiten hinter dem Lenkrad eines Autos einige Mitschülerinnen noch einen Führerschein bekommen haben, dann fragt man sich schon, wie das passieren kann.
    Diese Ungerechtigkeit ist sogar in deutschen Gesetzen vorhanden. So muss ein Mann zum Bund bzw. Zivi machen, eine Frau hingegen darf(!) zum Bund, muss aber nicht. Ist das Gleichberechtigung? Entweder keiner oder beide.
    Und auch im Studium merkt man es. Die Frauen können noch so blöd sein, doch sie kommen durch, wo bessere Studenten scheitern.
    An Hochschulen gibt es immer wieder Aktionstage für Schülerinnen und in Schulen werden z. B. Physik-Kurse für Schülerinnen gebildet - aber gibts sowas auch für Männer? Nein.

    Hier liegt meines Erachtens das Problem. Gleichberechtigung ist gut und schön - aber sie wird in der Realität leider oft zu einer Bevorzugung von Frauen bzw. Benachteiligung von Männern.
     
    #9
    stilleswasser81, 9 Dezember 2005
  10. Toffi
    Toffi (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Also ich finde Du hast es genau auf den Punkt getroffen.

    Da gibt es eigentlich nicht viel zu diskutieren. Mittlerweile wird mit der Emanzipation auch viel übertrieben. Nur mal als kleines Beispiel:

    Ich arbeite in einer Behörde in der es die sogenannte "Frauenförderung" gibt. Nehmen wir an es gibt eine Beförderungsstelle mit 2 Bewerbern, Mann und Frau. Bei gleicher Qualifikation ist Frau zu bevorzugen. Der Mann kann erst dann zum Zuge kommen wenn er mindestens 5 Jahre dienstälter ist. Dabei ist es egal, ob der Mann vielleicht eine Familie zu ernähren hat und die Frau alleinstehend ist. Soziale Aspekte werden hier nicht mehr beachtet, hauptsache Frauenförderung.

    Außerdem scheinen unter Emanzipation viele zu verstehen, dass Frau sich verhalten muss wie ein Mann. Das will ich gar nicht. Es gibt Dinge die Männer besser können und umgekehrt. Warum soll ich mich dagegen wehren? Ich will meine weibliche emotionale Seite gar nicht verstecken und ich finde einen starken Mann an meiner Seite gut. Trotzdem kann man gleichberechtigt sein, in einer gleichwertigen Beziehung leben.
    Was mich an den Emanzen stört, ist dass sie nur die Vorteile der Emanzipation wollen, von den Nachteilen aber verschont bleiben wollen. Z.B. Wehrdienst. Wer A sagt soll auch B sagen.
     
    #10
    Toffi, 9 Dezember 2005
  11. Batrick
    Batrick (29)
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    nicht angegeben
    Toffi&stilleswasser81, sehr schön geschrieben, kann ich nur unterzeichen. :smile:
     
    #11
    Batrick, 9 Dezember 2005
  12. Blubberfisch
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    Verlobt
    Besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken. :jaa:
     
    #12
    Blubberfisch, 9 Dezember 2005
  13. büschel
    Gast
    0
    gleichberechtigung bedeutet auch noch lange nicht das feminität und maskulinität abgeschaft werden soll :smile:

    wo doch die weibliche emotionalität oben angesprochen wurde..

    emanzipation soll das spiel fairer und schöner machen :smile:
     
    #13
    büschel, 9 Dezember 2005
  14. User 12370
    User 12370 (30)
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    nicht angegeben
    Also wenn wir schon das gleiche meinen, dann drückt es doch bitte auch so aus.

    Nicht die Emanzipation ist schlecht, sondern die Umsetzung!

    Emanzipation heißt nicht, dass die armen benachteiligten frauen nun bevorzugt werden sollten sondern, dass es wirklich Gleichberechtigung gibt - nicht Gleichsetzung. Das Frauen und Männer verschieden sind, ist nunmal eine biologisch unbestrittene sache :zwinker:

    Mit dem wehr- und ersatzdienst bin ich so auch nicht zufrieden. Ich würde ein soziales Jahr für alle einführen und wer will, kann einen antrag stellen, dass er lieber zum bund möchte.
     
    #14
    User 12370, 9 Dezember 2005
  15. Dillinja
    Dillinja (34)
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    nicht angegeben
    mädel, die idee klingt nichmal schlecht. dafür würdest du einige begeistern können
     
    #15
    Dillinja, 9 Dezember 2005
  16. Trickster
    Trickster (36)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Théroème:

    Hypothese 1: Ich bin Chef eines Betriebes
    Hypothese 2: Zwei Kandidaten für eine freie Stelle
    Hypothese 3: Eine Frau, ein Mann
    Hypothese 4: Gleiche Qualifikation, gleiches Alter

    Conclusio: Mann wird eingestellt!

    Wieso? Keine Risiko auf Schwangerschaft!

    Rechtfertigung: Notwendigkeit eine andere Person während der Zeit einzustellen, welche dann erst noch angelernt werden muss.. etc..
     
    #16
    Trickster, 9 Dezember 2005
  17. Piratin
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    Wenn Frauen sooo sehr bevorzugt werden, dann frage ich mich, warum es immer noch so wenige Frauen in Führungsberufen gibt.

    Warum mehr Frauen als Männer studieren, bessere Examen machen .... und dann sang- und klanglos aus der Führungsriege verschwinden.

    Warum wir in Heidelberg nicht eine einzige Geschichtsprofessorin haben.

    Warum wir erst seit letztem Jahr überhaupt eine Politikwissenschaftsprofessorin haben und das ein Riesending ist.

    Warum Frauen immer noch ihre Karriere auf Eis legen müssen wenn sie Kinder und ne Familie haben wollen (weil es zu wenig Kinderbetreuung gibt) und dann in der schnellebigen Berufswelt nicht mehr den Einstieg zu qualifizierten Berufen finden. Während Männer ganz selbstverständlich ihre Karrieren weiterführen.

    Warum Frauen gersellschaftlich immer noch als Schlampen abgwertet werden wenn sie viele Liebhaber haben während Männer dann die tollen Hechte sind.

    Warum Frauen immer noch den Ruf haben schlechte Autofahrerinnen zu sein obwohl sie bei vielen Versicherungen günstigere Tarife erhalten weil Frauen im Schnitt sicherer fahren und weniger Unfälle bauen.

    Warum Frauen immer noch weniger verdienen als Männer, überdurchschnittlich häufig in schlechtbezahlten Dienstleistungsberufen tätig sind und in den Naturwissenschaften mit der Lupe zu suchen sind.

    Warum Frauen in der Politik immer noch mehr nach ihren Frisuren als nach ihrer politischen Leistung beurteilt werden.

    Fragen über Fragen... :grrr:
     
    #17
    Piratin, 9 Dezember 2005
  18. Blubberfisch
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    Verlobt
    Hey, die Bevorzugung der Frauen bezog sich in erster Linie auf den sozialen Bereich, bitte richtig lesen.
    Dass es im Berufsleben noch Nachholbedarf gibt, steht außer Frage. Schade nur, dass es auf der anderen Seite dann wieder so schwarze Schaafe bei den Frauen gibt (Stichwort: Hochbumsen). Sexuelle Reize sollten im Berufsleben außen vor bleiben, tun sie aber nicht.
    Auch etwas, dass im Zuge der Emanzipation noch beseitigt werden müsste.
     
    #18
    Blubberfisch, 9 Dezember 2005
  19. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Genau das sehe ich als Problem.

    Frauenemanzipation hat den Blickwinkel der Frau nicht vergrößert, sondern ihn einfach in eine andere Richtung umgelenkt.
    Wirklich emanzipiert wären wir, wenn wir ALLE MÖglichkeit offen hätten, ohne von jemandem verurteilt zu werden.

    An sich finde ich Emanzipation schon sehr gut - nur leider geht sie in eine falsche Richtung.
     
    #19
    ogelique, 9 Dezember 2005
  20. stilleswasser81
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Weil es hierbei auf die wirkliche Leistung ankommt, nicht auf die Note. Und wenn man im Studium erlebt, wie gedankenlos die meisten Frauen einfach alles auswendig lernen und sich von anderen durchschleppen lassen, anstatt zu versuchen, es zu verstehen, dann verwundert das nicht. Um eines klarzustellen: ich sage hier generell viele, nicht alle!
    Zumal kommt das Problem mit Schwangerschaft/Kindern hinzu, das du ja selbst angesprochen hast.

    Gut, es gibt zu wenig Kinderbetreuung, keine Frage. Allerdings kann Frau am Ende der Schwangerschaft nicht mehr arbeiten und in der Zeit danach ihr Kind einfach nicht alleine (in der Betreuungsstätte) lassen. Und diese Zeit kann vielfach schon reichen für einen Karriereknick. Darüberhinaus soll es auch viele Frauen geben, die freiwillig die Kinderbetreuung dem Job vorziehen. Und dass der Mann dann nicht mal eben auch seinen Job kündigen kann, ist ja logisch, schließlich muss ja irgendwo Geld herkommen.

    Ich denke, dass das so nicht mehr stimmt.

    Das Gleiche kannst du auch über alte Leute sagen. Warum fahren die angeblich so gut/sicher? Weil sie so schlecht fahren, dass sie andere zum Überholen, Ausweichen, etc. zwingen. Klar, es gibt auch Männer, die schlecht fahren. Insbesondere diese Disco-Raser, die sich und andere immer zu Tode fahren! Aber wenn ich mir mal anschaue, wie meine ehemaligen Mitschülerinnen Auto fahren, dann will ich denen nicht auf der Strasse begegnen. Die eine brauchte immer die Mami daneben, die ihr sagt, wann sie Gas geben und wann bremsen muss, die andere fährt immer besoffen von Parties heim, etc. Und wenn es auf der Strasse brenzlig wird oder einer mit 35 durch die Stadt schleicht, dann sind es zu 90% Frauen am Steuer. Am schlimmsten sind Mütter, die mit unangeschnallten Kindern im Auto mit 60 Sachen durch verkehrsberuhigte Bereiche oder 30er-Zonen rasen.
    Übrigens gibt es Studien, die das bestätigen, dass Frauen unsicherer/schlechter fahren. Denn vielfach wird nur die Unfallhäufigkeit insgesamt genommen, anstatt sie auf die Kilometer umzurechnen, die jemand fährt. Und da Frauen durchschnittlich weit weniger fahren als Männer, verschiebt sich die Statistik hier zu gunsten der Männer.

    Insbesondere letzteres, weil sie es selbst schuld sind. Wenn es schon in der Schule losgeht, mit "iiih, Mathe" oder "iih, Physik" und Frau schon nach der ersten Stunde im Computerkurs geht, weil das ja soo kompliziert ist, dann kann daraus auch keine Naturwissenschaftlerin hervorgehen.

    Weil das Frauen oftmals mit Männern nicht anders machen. Da wird ein Herr X als guter Politiker bezeichnet, weil der so eine freundliche Ausstrahlung hat oder ein Herr Y ist schlecht, weil der nicht flüssig spricht und immer "äh"s einbaut. Und wenn es so schlimm wäre, dann wäre Frau Merkel jetzt wohl nicht Kanzlerin, denn nach dem Äußeren werden wohl nicht viele Männer sie gewählt haben.

    Antworten über Antworten ;-)
     
    #20
    stilleswasser81, 10 Dezember 2005

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