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Emanzipation-Was ist wirklich dran?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von ThoT, 19 Juni 2005.

  1. ThoT
    Gast
    0
    Sehr geehrte Leser dieses Forums, ich, angehender Pädagoge, Theoretiker, Skeptiker und Mann befasse mich, sehr oft mit dem Thema Frau und unsere Gesellschaft. Dabei dreht sich mein Gedankenbild häufig um die Frage, ob Frauen wirklich emanzipieren und welchen "Status" Frauen in unserer Gesellschaft einnehmen.

    Vorab möchte ich sagen, dass ich bis jetzt immer Frauen für intelligenter und sozial kompetenter gehalten habe und ich nicht in die Schublade der frauenausnutzenden, beleidigenden Männer hineingefügt werdne möchte, da davon keine Rede sein kann.Ich befürworte auch keineswegs den Islam oder sonstige Fraueneingrenzende Kulturen, falls jemand diese Idee haben sollte.Ich suche lediglich eine Lesergemeinde, die mir ihren Kommentar zu meinem Script geben kann....BITTE SACHLICH UND OBJEKTIV.

    1)Frauen waren immer in der Gesellschaft so verankert, dass sie für die Erziehung der Kinder und für den Haushalt verantwortlich waren. So funktionierte die Gesellschaft, obwohl es eigentlich offensichtlich sein sollte, das Frauen und Männer gleiche Chancen haben sollten. Leider ist es so, dass sich mein Geschlecht anmaßte, das dominantere zu sein.
    Frauen begannen, sich gegen diese Rollenfestlegung zu wehren, was man heute als Emanzipationsprozess bezeichnet. Nur was haben Frauen damit erreicht?
    Tatsächlich, so scheint es mir, haben Frauen erreicht, das ihnen viele und auch neue Möglichkeiten geboten wurden.So sollen Mann und Frau jetzt gleichgesetzt sein und Frauen haben die Möglichkeit, ursprüngliche Rollen des Mannes beispielsweise zu übernehmen. Doch ist dies wirklich alles, was Frauen erreichen wollen?

    2)Viele Frauen vertreten die Meinung, das Männer sie immer noch ausnutzen, dass sie sich immer noch anmaßen, eine Art "Herrschaft" und "Dominanz" inne zu haben, die es legitimiert, der Barbarei freien Lauf zu lassen. So scheint es für mich mittlerweile fast alltäglich, dass Jungs hinter dem Rücken von Mädchen über dieses in doch teils beschämender Weise reden und bei ihrer Anwesenheit die höflichsten Menschen sind (Blender bezeichne ich das). Auch ist immer mehr auffällig, dass viele Männer nur auf das Volumen der Brust oder anderer Rundungen achten, sowohl beim Einstellen einer Mitarbeiterin, in der Schule bei der Benotung oder in sonstigen Bereichen.

    ====>MEINE THESE:

    Die eigentliche Frage, die mich beschäftigt, ist, ob Frauen nur mehr Möglichkeiten im Leben haben wollten, oder ob sie nicht viel mehr den Respekt der Männer suchten. Wenn das letztere der Fall ist, so kann ich nur sagen, dass Frauen immer noch genauso weit vom Ziel entfernt sind wie früher. Respekt kann man es nicht nennen, wenn man wahrlich nur auf den Körper reduziert wird. So laufen Männer mit Handys durch die Gegend und fotographieren Tangas von Frauen. Leider, so muss ich feststellen, sind sich Frauen ihrer Situation nicht einmal bewusst, so ging ich heute beispielweise durch die Stadt und sah mindestens 8 Frauen, bei denen der Tanga rausguckte. Ich respektiere Frauen ohne Zweifel und letztenendes ist es auch sicherlich erst einmal der Fehler des Mannes, dass er so ist. Nur ich frage mich, wie Frauen ernsthaft respektiert werden wollen, wenn sie sich selbst reduzieren. Es gibt viele Frauen, die gerne z.B. weite Ausschnitte tragen, aber ist die logische Konsequenz davon nicht, dass viele dorthin gucken? Wie kann man erwarten, ernst genommen zu werden, wenn man sich selbst so verkauft? Ist das ein Zeichen mangelnden Selbstbewusstseins? Ein Zeichen von Selbstbewusstsein kann es ja nicht sein, weil man dann ja die Position vertreten müsste, dass man so schön ist, wie man ist. Ohne Zweifel ist diese Reduzierung größten Teils ein Prozess des Mannes, aber wehren sich Frauen wirklich dagegen???Viele Frauen denken auch, dass sie damit den Mann lenken können...Aber Frauen sind oftmals die Verlierer, weil sich Männder stozl darauf sind so viele Frauen wie möglich gehabt zu haben, Frauen aber als Schl+mpen bezeichnet werden.
    Meine eigentliche These:Sind Frauen nicht vom sozialen Blickpunkt aus betrachtet immer noch an der gleichen Stelle wie zu Beginn der Emanzipation?
    Ist es nicht dumm, wenn man schon den Mann kritisiert, ihm auch noch da szu bieten, was er eigentlich will???

    Würde mich über sachliche Kommentare wirklich sehr freuen, auch Kritik nehme ich gerne war. Ich hoffe, dass sich keiner angegriffen fühlt.

    Mfg
     
    #1
    ThoT, 19 Juni 2005
  2. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    218
    254
    Single
    1. der islam is nich frauenfeindlich.. er wird nur so von den männern interpretiert :zwinker:

    2. also ich denke, die frauen wollten beides...
    mehr möglichkeiten und mehr respekt
    mehr möglichkeiten, damit die nich mehr von den männern abhängig waren
    eine scheidung musste man sich ja echt gut überlegen, weil man sich ja quasi fast nix aufbauen konnt
    von daher haben wir frauen schon was erreicht

    mehr respekt... tja.. ich denke, dass kommt halt eben auf den einzelfall an..
    aber da sind wir frauen sicherlich nich so weit, wie wir gerne wären, auch wenn äußerlich der respekt ja da zusein scheint
     
    #2
    Beastie, 19 Juni 2005
  3. darksilvergirl
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    1
    nicht angegeben
    also von dem wort "emanzipation" halte ich erstmal garnichts.

    was die sache mit dem herausguckenden tanga angeht und so - bei vielen hosen hat man ohne längeres oberteil gar keine andere möglichkeit mehr.
    aber wenn ich mal von mir ausgehe, ich trage nur dann solche betont weibliche kleidung wenn ich in gesellschaft bin wo ich genau so gesehen werden will. draussen läuft es meist auf jeans und thsirt raus, letzteres in die hose gesteckt.

    ja, viele männer reduzieren die frau auf genau das. was mir den vorteil gibt mit meiner art mich zu geben genau diese männer von vorneherein aussortieren zu können. mit denen spielt man (soweit sie dazu in der lage sind... gibt nicht viele männer die das können).. aber ne Beziehung fängt man nicht mit ihnen an. und danach haben frauen wieder den ruf so grausam und gefühlslos zu sein.. also halte ich mich von diesem typ mann mittlerweile generell fern. genauso wie von dem typ mann der sich sofort in einen verliebt, ich hasse es männer auf die art verletzen zu müssen.

    was ich erwarte... das ich so akzeptiert werde wie ich bin, das ich - entsprechend meiner fähigkeiten - gerecht beurteilt werde. und das ohne die wertung frau/mann.
     
    #3
    darksilvergirl, 19 Juni 2005
  4. ThoT
    Gast
    0
    Also Frauen sind sich doch eigentlich (zumindest hoffentlich die meisten) bewusst, dass viele Männer sie nur reduzieren, wäre es dann nicht logisch, Klamotten, wo man viel sehen kann, einfach nicht anzuziehen, um den Männern gar nicht erst die Möglichkeit zu geben, sie zu reduzieren?
    Also ich bin selbst ein Mann, und ich muss ganz ehrlih sagen, dass für mich nix mit Schönheit zu tun hat, wie weit dr Ausschnitt ist oder wie viel der Tanga rausguckt...Ich kann nur das Verhalten von Frauen nicht verstehen, die selbst respektiert werdne wollen, sih aber durch solche Klamotten selbst reduzieren...und es ist ja leider so, dass das Männer machen.

    Mal ne Frage nebenbei*fg*, was haltet ihr eigentlich davon, dass ich 1) ein Junge bin, der sowas schreibt und 2) das ich sowas schreibe???

    mfg
     
    #4
    ThoT, 19 Juni 2005
  5. User 4590
    User 4590 (33)
    Planet-Liebe ist Startseite
    8.102
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    9.730
    nicht angegeben

    Was du da sagst, bedeutet praktisch, dass Frauen sich in ihrer Freiheit einschränken müssen, um mehr Freiheit zu erlangen. Kommt dir das nicht auch ein bisschen schizophren vor? :zwinker: Es geht nicht darum, dass Frauen sich so lang verbiegen, bis es den Männern passt und sie sich irgendwann großzügigerweise zu etwas Respekt herablassen. Es geht darum, dass Frauen so respektiert werden, wie sie sind und in ihrer Freiheit genauso uneingeschränkt sind wie Männer, und dazu gehört natürlich auch freie Wahl der Kleidung.

    Irgendwie erinnert mich das ein bisschen an das Argument "wäre sie nicht so aufreizend angezogen gewesen, wäre sie auch nicht sexuell belästigt worden". Ist jetzt natürlich mit diesem Thema hier nicht zu vergleichen, aber ich finde das zugrundeliegende Denkschema ähnlich.
     
    #5
    User 4590, 19 Juni 2005
  6. Zora04
    Gast
    0
    kann mich in love und war nur anschliessen: zur Freiheit der Person, dazu gehört wohl auch freie Kleidungswahl. Zudem sollte bedacht werden, dass man das Argument auch andersherum verwenden kann, oder sind Männer mit nacktem Oberkörper auch nur darauf aus, sich von Frauen darauf reduzieren zu lassen?
    Für mich persönlich gesprochen, ist die kleidung Ausdruck meines inneren Empfindens und gibt mir die möglichkeit zur Selektion. Wenn ich mich danach fühle, ziehe ich sexy Kleidung an und wer meint, mich darauf reduzieren zu müssen, fällt schon durch das Raster.

    Wenn du ernsthaft so eine These weiter entwickeln willst, solltest du wesentlich differenzierter an die Sache herangehen: "die Frauen" und "die Männer" gibt es nicht. Momentan ist es lediglich ein Wiederkäuen Alter Klischees. Emanzipation bedeutet für mich, dass Leistung unabhängig des Geschlechts, der Haarfarbe, Kleidungsstils etc. honoriert wird.

    VLG
     
    #6
    Zora04, 19 Juni 2005
  7. dicka
    Gast
    0
    ....
     
    #7
    dicka, 19 Juni 2005
  8. Zora04
    Gast
    0
    Gegenfrage: Was hindet dich daran nackt rumzulaufen? gesellschaftliche normen sind keine zwangsläufige Folge der Emanzipation.
    Und was Leistung durch Kleiderfrage angeht, sollte man nicht immer das drastischste Beispiel wähnen, sondern etwas an der Realität bleiben: Szenario: 2 Bewerber einer im Anzug von der Stange, der andere im Armani anzug: da sollte doch wohl die Leistung entscheiden?!

    Nenn mir doch bitte ein Beispiel, wo die Emanziption der Frau, die Rechte des Mannes beschneidet?
     
    #8
    Zora04, 19 Juni 2005
  9. dicka
    Gast
    0
    ....
     
    #9
    dicka, 19 Juni 2005
  10. ThoT
    Gast
    0
    also mal back2topic....den einwand, dass sich die frau in ihrer freiheit einschränken müsste, um frei zusein, den einwand find ich logisch und dies habe ich natürlich auch bedacht. Es ist aber so, als Pädagoge kann ich dazu nur sagen, dass es so ist, dass jeder Mensch seinem Trieb mehr oder weniger ausgeliefert ist, wenn ein Trieb nicht befriedigt wird, führt dies zu Frustration und Frustration ist einer der Hauptgründe für Aggression. Zum anderen ist es so, dass es in der Natur des Mannes liegt, dass er den Herrschaftsanspruch über die Frau stellt, es ist ein Restinstinkt

    Das Verhalten der Männer hat daher gesehen nur teilweise mit der Umwelt zu tun, wird größtenteils jedoch durch seine Anlagen bestimmt.
    Nun zum Thema der Freiheit. Es ist verständlich, dass Frauen das machen wollen, was ihnen gefällt.Andererseits ist es auch so, dass Frauen nicht Anlagen der Männer reduzieren oder auflösen können, da es biologisch und milieutheoretisch vorgegeben ist, dass Männer eine Art Herrschaftsprinzip inne haben. Nun muss man die Priorität setzen, ob man lieber freizügiger rumläuft und damit rechnen muss, dass man reduziert wird, weil es halt die beim Mann vorgegeben ist, oder ob man sich sagt, dass man da snicht nötig hat und somit das Herrschaftsprinzip des Manne sund das reduzierne umgeht.

    Ich hoffe, dass es für jedne verständlich ist. Gibt es eigentlich hie rnoch andere Menschen, die sich darüber so intensiv Gedanken machen wie ich????

    dann nochwas zu Zora:

    Die männer und Die frauen gibt es sicherlich nicht, diesen Absolutheitsanspruch hab ich auch nicht gestellt, ich dachte es wäre für jedne ersichtilich, dass es immer einzelfälle gibt, die die norm nicht einhalten.Ist aber überall so. Zum anderen: Wenn Emanzipation das ist, was du da beschreibst, was habt ihr Frauen dann bis jetzt erreicht? Ist es nicht vielmehr so, das vielen glauben, das alles so unglaublich emanzipiert ist, doch in Wahrheit sitzen Männer immer noch am längeren Hebel???Den Eindruck habe ich, wohlbemerkt bin ich nicht stolz darauf.

    zu dicka: es ist nicht einfach nur traurig, solche feststellungen zu machen und gleichzeitig zu sagen, dass man nix ändenr kann? das Problem ist nämlich, dass die breite masse diese Meinung vertritt und ich denke nicht, dass es überflüssig ist, wenn man sich gedanken darüber macht.Ich muss sagen, ich bin erst 18 Jahre und hab mein ganzes leben noch vor mir, aber ich möchte in der welt etwa sbewegen, etwas wovon die menschen profitierne und nicht der dummen masse folgen, die gehirnlos jedne schund in sich hineinsaugt und alles akzeptiert.warum ist das denn so?früher haben menschen revolutioniert, um ihre ziele zu erreichen?warum machen wir das denn heute nicht mehr?weil wir alle zufrieden sind?das glaubt ihr alle ja wohl nicht ernsthaft. Meiner Meinung nach ist es vielmehr so, das wir alle geblendet werden, durch eine Demokratie, die keine Demokratie ist und durch eine verkorkste Geselllschaft, die sich nicht mehr wehren kann und selbst infach nur arm ist-und dies ist kein Verfolgungswahn eines 18 jährigen. Ist es nicht traurig, dass arbeitslose, die nix tun, um eine arbeit zu erhalten dafür auch nur 1cent erhalten? oder das soldaten in den irak geschickt werdne, obwohl wir nun wirklich gar nichts mit der angelegenheit zu tun haben?es ist ein akt, weil wir mit amerika sympathisieren wollen, aber mit wem sympathisieren denn die toten Soldaten?Wir packen die EU mit allen möglichen Ländern voll, kriegen aber gar nix auf die Reihe. Kinde rkriegen schon lang nicht mehr die Bildung, die für wirkliches Wissen nötig wäre. Meine mutter hat ein Buch in Deutsch damals in der 6. Klass egelesen, dass lesen heute die meistenscvhule in der 10 oder 11 (Gymnasium wohlbemerkt) unser ganzes System geht den Bach runter,....meiner Meinung nach, und das ist das wirkliche Ende meiner umfangreichen Studie, wobei ich vieles noch nicht genannt habe(dazu vielleicht später) ist es so, dass wir eigentlich nur alles geblendete und blender sind...und was können wir uns darauf einbilden???

    mfg

    mfg
     
    #10
    ThoT, 19 Juni 2005
  11. Zora04
    Gast
    0
    @Thot eine Frage vorweg: Was macht dich mit 18 Jahren zum Pädagogen?
    zum Zweiten: willst du weiter über Emanzipation sprechen oder den Werteverfall der deutschen Demokratie?Letzteres könnte extrem ausufern, da eine betrachtung der heutigen Daseinsform Deutschlands ohne den historischen Kontext unmöglich ist (da spricht die Historikerin :bandit: )

    Wäre jeder Mensch seinem Trieb ausgeliefert, würden wir eine hieraische Gesellschaft im Sinne organisierter Tierverbände führen und da kannst du dir anschauen, dass kein "Männchen" einen Herrschaftsanspruch besitzt. Die Fähigkeit sich über Triebe rational hinwegsetzen zu können, sollte einen Menschen ausmachen. Du musst mir erklären, wo in der natur der Herrschaftsanspruch des mannes über die Frau begründet liegt, es gibt durchaus matriarchaische Kulturen, sind die dann nicht "natürlich"?
    Da ich nicht nun deiner Theorie vom Herrschaftsprinzip keinen Glauben schenke, bin ich der meinung, dass Männer trotz gewisser Urtriebe auch beim Anblick leichtbekleideter Fruen durchaus andere Attribute als Fleisch zu schätzen wissen.

    Um für mich zusprechen, ich habe mich in meinem ganzen Lben noch niemanden beugen müssen, weil ich "Frau" bin, wenn ich nachgeben musste, dann hatte dies andere Gründe; so sehe ich dies auch in meinem Freundeskreis, kein mann sass da am längeren Hebel.

    Ich bin der meinung, dass die Unterdrückung der Frau religiösen Ursprungesist und zum grossen Teil, aus der Angst vor einem "Stellungsverlust" der männlichen Welt resultierte. Gerade bei den Ureligionen gab es diese Dominierung nicht, das Christentum ist dür mich allerdings Sinnbild deines "Herrschaftsanspruches".

    VLG
     
    #11
    Zora04, 19 Juni 2005
  12. dicka
    Gast
    0
    ....
     
    #12
    dicka, 19 Juni 2005
  13. ThoT
    Gast
    0
    Danke erstmal für Dicka mit der Triebeserläuterung, aber das ist nicht nur beim Mann so.Tatsächlich und da beziehe ich mich mal eben auf Freud, ist es so, dass jeder früher oder später seinen Trieben unterlegen sein wird.Ich spreche nicht davon, dass wir alle nur aufgrund unserer Triebe handeln, dass wär zu pauschal und dnan wären wir nicht mehr als tiere.Wir haben die Fähigkeit zu lenekn, aber was Freud auch sagt ist, dass das Unterdrücken von Trieben nicht zum Triebesverlust führt, sondern in jedem Fall zu einer weniger oder sehr starken Aggression führt. Nun ziehe man die Frustrations-Aggressionstheoriehinzu, die besagt, dass auch jede Frustration auch eine Aggression folgen wird.
    Soviel Dazu.
    Dann an Zora: Du redest doch von einem Stellungsverlust, ist dies nicht der Stellungsverlust über der Frau????Welche stellung könnten Männer denn noch verlieren???Diesen Stellungsverlust bezeichne ich in meiner Theorie als den Herrschaftsverlust.Sicherlich liegt dieses Berdürfnis nach Herrschaft auch in der Gesellschaft, ich denke aber auch, dass es dafür verantwortliche Anlagen in Mann selbst gibt.
    Das Problem mit dem Zerfall der Gesellschaft und der Eu-Erweiterung....das ist schwer zu diskutieren, weil es meiner Meinung nach ein zweiseitiges Schwert ist.Sicherlich,und das bestreite ich auch nicht, werdne wir vielleicht irgendwann mal oder nachfolger irgendwann mal vielleicht davon profitieren, aber das ändert nichts daran, dass wir wahrscheinlich mehr nachteile davon haben werden.
     
    #13
    ThoT, 20 Juni 2005
  14. User 4590
    User 4590 (33)
    Planet-Liebe ist Startseite
    8.102
    598
    9.730
    nicht angegeben
    Mhmm, ja, kann man irgendwie noch im Ansatz begreifen, nicht? :zwinker:

    Ach ja, dieses Argument wird immer wieder gern hervorgeholt und ich liebe es sehr. :zwinker: Wir Menschen sind schon ziemlich lange keine Tiere mehr, und was unsere Instinkte und Triebe, unsere Verbindung zur Natur angeht, die wir in grauer Vorzeit noch besaßen, von all dem sind wir so entfernt wie nie zuvor. Also bitte keine 'es liegt in der Natur des Mannes, er ist das hilflose Opfer seiner Triebe'-Ansprachen, das ist nun wirklich Unsinn.

    Pack deinen Freud besser schnell wieder ein, der die Thesen dieses guten Mannes sind zwar sehr interessant, aber auch größtenteils sehr überholt. Erkundige dich mal bei Psychologiestudenten. :zwinker:
     
    #14
    User 4590, 20 Juni 2005
  15. iquolores
    iquolores (37)
    Benutzer gesperrt
    114
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    0
    Single
    emanzipation brauchen eh nur häßliche frauen
    den gutaussehenden frauen liegt eh die männerwelt zu füssen :zwinker:

    so einfach ist das...
     
    #15
    iquolores, 20 Juni 2005
  16. Schokokeks
    Verbringt hier viel Zeit
    899
    103
    22
    Verheiratet
    ich sehe überhaupt kein problem darin, mit knappen klamotten rumzulaufen.
    1. hab ich nen freund und deshalb interessieren mich andre männer jetzt nicht weiter, ich sehe von ihnen nur das äußere sie von mir also doch wohl zwangsläufig erstmal ne gegenseitige reduktion auf das optische.

    2. wenn ich single bin und lern nen typen kennen, merke ich ja nach ner zeit worums ihm geht und wenn er mich nur aufs körperliche reduziert kann ich mir immer noch überlegen ob ich
    a) das gleiche mach, zb in form eins ons
    oder, wenn ich das aus irgendwelchen gründen nicht will
    b) keinen kontakt mehr mit ihm haben werde.

    dann ist es doch egal, was an mir für ihn wichtig ist

    also ich meine einfach, leute die man nicht kennt muss man ja mehr oder weniger aufs äußere reduzieren weil man nicht mehr von ihnen weiß
    und leute die mir wichtig sind kennen meinen charakter und reduzieren mich nicht aufs äußere

    hoffe irgendwer steigt da jetz durch :bier:
     
    #16
    Schokokeks, 20 Juni 2005
  17. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
    4.767
    123
    1
    Verheiratet
    Ich denke, dass Frauen nicht den Respekt der Männer suchten, sondern den Respekt vor sich selber.
    Und das haben sie doch auch erreicht :zwinker:

    Überdies finde ich, dass Emanzipation sich gerade darin zeigt, dass man alles tragen kann, was man will.
    Z. B.: kurze Röcke
    Im Sommer, bei Temperaturen von 30° möchte ich persönlich nicht gerne mit langen Hosen rumrennen :zwinker: Da ist6 ein Rock eine echte Befreiung - und ihr Männer werdet das niemals erleben, wie schön und luftig das ist, mit einem schönen leichten Sommerrock bekleidet durch die Gegend zu rennen :smile: (natürlich nicht, wenn ihr zufällig Schotten seid :tongue:)
    Na, wer ist hier denn nun unemanzipiert?

    Übrigens tragen Männer Tankshirts.
    Und das respektiere ich auch nicht :grin:
    Auch nicht die Männer, die knallenge T-Shirts anziehen und mit ihren Muskeln protzen müssen. Nein-nein.

    Hat nix mit Emanzipation zu tun - billig ist billig. Und alles, was man selbst billig findet, respektiert man automatisch etwas weniger als Niveauvolles. Und das ist immer eine Sache der eigenen Einschätzung und des eigenen Maßstabs.

    Respekt hängt bei mir auch nicht vom Geschlecht ab :zwinker:
     
    #17
    ogelique, 20 Juni 2005
  18. Sweet_Sin
    Gast
    0
    Wollte nur mal kurz was in die Runde werfen:

    Emanzipation:

    Die Kunst, auf eigenen Füßen zu stehen und
    trotzdem
    in fremden Armen zu liegen...

    Joa, das wars eigentlich auch schon :grin:
     
    #18
    Sweet_Sin, 21 Juni 2005
  19. Blubberfisch
    Verbringt hier viel Zeit
    99
    93
    1
    Verlobt
    Oh je, Emazipation... für mich mittlerweile das Unwort des Jahres.
    In der Hinsicht hab ich sehr eigene Ansichten, die zum Teil auch durch meine Beziehung zu einer wahnsinnig liebenswerten, aber doch überzeugten kleinen Feministin (sprich, meine Freundin) geprägt wurde.

    Zunächst einmal vertrete ich voll und ganz die Meinung, dass Männer und Frauen in jedem Breich des Lebens gleich gestellt sein sollten, damit letztlich persönliche Eignungen und Kompetenzen an die Stelle von Vorurteilen treten.
    Damit meine ich also, dass Frauen in Jobs für die gleiche Arbeit wie Männer auch den gleichen Lohn erhalten sollten (ist ja teilweise nicht so) und auch sonst gleiche Chancen haben sollen. Andererseits sehe ich die Emazipation auch manchmal am Ziel vorbeischießen, denn im sozialen Bereich haben Frauen doch seit jeher alle Trümpfe. Das beginnt bei ´ner Ladysnight in der Disco und endet bei dem, was man naturgegebenes Vorrecht der Frauen nennt.
    Ich hab mich schon geärgert, wenn ich zu ´nem noblen Anlass lediglich mal die Auswahl zwischen einem schwarzen und vielleicht noch beigen Anzug habe, meine Freundin aber aus 10.000 Ballkleidern wählen kann. Frauen haben die Möglichkeit, viel mehr aus sich zu machen, als es Männer können, allein von der Kleiderordnung her. Hat sich da schonmal ein Mann beschwert, dass wir gerne Gleichberechtigung hätten? Ich glaube nicht...
    Frauen liegt die Männerwelt zu Füßen, solche Details werden schon als selbstverständlich abgetan.

    Somit würde ich gern einen Kompromiss eingehen. Frauen erhalten mehr Rechte beruflich und Männer dürfen ein wenig mehr an sich selbst denken, ohne gleich ein Arschloch zu sein. Ich hab ja nichts dagegen, mich vor der Frauenwelt zu verneigen, aber manchmal sollte sie sich auch vor mir verneigen (is grad´n passendes Zitat aus Stealth).

    Wahrscheinlich ist für die meisten Frauen meine Meinung nicht wirklich nachvollziehbar, aber sich ist eben das Resultat des Blickwinkels von meinem persönlichen Standpunkt. Ich lästere nicht über Frauen, denke nicht abwertend über sie (im Gegenteil, Frauen besitzen viele Kompetenzen von denen ich nur träumen kann) und gebe mir alle Mühe die geht, Freundinnen und ganz besonders meinen Engel so gut es einem Menschen möglich ist zu behandeln.
    Daher bekomme ich immer besonders großen Kotzen wenn mal wieder so´ne männerfeindliche Kampfemanze mir gegenüber ´nen blöden Spruch ablässt, weil sie glaubt, pauschal über alle Vertreter eines bestimmten Geschlechtes ablästern zu müssen. Wenn Frauen früher schlecht behandelt wurden, ist das schlimm und sollte geändert werden. Ich persönlich habe aber nie etwas derartiges getan, bin mir keiner Schuld bewusst, und habe daher auch NICHT DIE GERINGSTE LUST, mir von so mancher Flachdenkerin einen Vortrag über Gleichberechtigung halten zu lassen.


    So, viel komisches Zeug geschrieben, ich merke, dass es kaum möglich ist, meinen Gedanken mit Worten Ausdruck zu verleihen. Vielleicht blickt ja aber doch jemand durch mein zelebrales Wirrwarr.
     
    #19
    Blubberfisch, 18 August 2005
  20. zwieselmaus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.306
    121
    0
    vergeben und glücklich
    dito. da gibts fast nichts mehr hinzuzufügen, von meiner seite jedenfalls
    obwohl gleichberechtigung in unserer verfassung steht ist es leider noch lange nicht soweit...
     
    #20
    zwieselmaus, 18 August 2005

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