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Enttäuscht von allen Leuten, was ist passiert?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von LiLaLotta, 29 Juli 2009.

  1. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
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    vergeben und glücklich
    Hallo...ich muss mich mal ausheulen. Ich bin so enttäuscht von meinen Freunden.

    1. Habe ich absolut keinen Bezug mehr zu meiner "besten" Freundin. Früher waren wir ein Herz und eine Seele, haben gleich gefühlt und waren uns unglaublich wichtig. Als ich aufhörte mit ihr zu studieren, hat sich alles verändert. Und sie sich selbst auch. Sie hat angefangen sich zu ritzen wegen einem Typen, der sie seit nunmehr 3 Jahren verarscht und richtig mies behandelt. Ich hab mir schon so oft den Mund fusselig geredet, ihr immer und immer wieder zugehört, war immer für sie da und hab versucht ihr zu helfen, dann ihr beizustehen und irgendwann hab ich es so hingenommen, dass sie sich eben verarschen lässt. Niemand kann ihr helfen. Dann fing sie an sich zu ritzen, was sie mir aber auch erst einige Zeit später erzählte. Ein gemeinsamer Freund schrieb mir in der Zeit, dass er Angst um sie hat und sich fragt, wieso sie nichts mehr mit mir macht. Sie hatte sich völlig abgeschottet. Ich hab versucht, sie da raus zu holen. Aber am Ende hatte sie neue Freunde. Und die ganze Zeit über ging es mir auch richtig schlecht, weil ich meine große Liebe verloren habe und auch andere Probleme hatte, aber sie war irgendwie nie da. Sie hat auch nie gefragt, sondern immer nur von sich und ihrem Typen erzählt.
    Heute Abend waren wir verabredet für ein Fest und sie hat sich den ganzen Tag nicht gemeldet, ist dann zu ner anderen Freundin gefahren, um sich da auszuheulen, aber mir hat sie nicht mal bescheid gesagt...Und sowas kam schon oft vor...Wenn ich sie gebraucht hätte, hat sie lieber den Typen getroffen oder andere Leute. Mir mir alleine eigentlich gar nicht mehr, anscheinend muss sie sich auch jedes Mal besaufen und die Aufmerksamkeit aller möglichen Jungs haben...
    Ich fühle nur noch Traurigkeit, wenn ich an sie denke und es ist, als hätte ich sie verloren.

    2. Mein "bester" Freund, von dem ich neulich hier schon mal geschrieben habe. Wir waren ein Herz und eine Seele und von einem Tag auf den anderen war er nie wieder bei ICQ, hat sich nicht mehr gemeldet, antwortete kaum auf SMS, war einfach wie vom Erdboden verschluckt. Immer, wenn ich ihn sah, war er mit seiner neuen Freundin unterwegs, die er bis heute leugnet.
    Hatten uns zwischendurch ausgesprochen, ich hab ihm gesagt wie es sich für mich anfühlt und er gab mir sogar Recht und entschuldigte sich. Aber danach wars genau wie vorher.
    Und wegen der ganzen Enttäuschungen in den letzten Monaten, vor allem aber wegen der Sache mit meinem Ex, an die mich diese Geschichte so sehr erinnert, habe ich angefangen, es so hinzunehmen, es zu akzeptieren. er wurde mir auf einmal so fremd, dass ich ihm in der Uni nur noch ein distanziertes "hallo" entgegenbringen kann. Ich habe gestern versucht, ganz locker Smalltalk zu halten, aber er war mir so dermaßen fremd, dass ich wieder gegangen bin. Ich kann einfach nicht mehr normal mit ihm reden, obwohl ich gern würde...aber es tut mir zu weh.

    ...Und 3. hab ich mich so sehr zurückgezogen seit der Trennung von meinem Ex und der "Trennung" von meiner besten Freundin und jetzt noch der Sache mit besagtem Freund, dass ich am Liebsten nur noch zuhause sitzen und irgendwelche Bücher lesen würde, damit ich mich in eine Traumwelt flüchten kann, in der es so ist, wie es früher einmal war. Ich hab seit Ewigkeiten keinen Mann mehr kennengelernt, wo sie doch früher Schlange standen. Damals war ich immer unterwegs, auf Parties, hatte Dates, war neugierig auf das Leben und einfach irgendwie offen. Und jetzt bin ich ganz allein, gehe zwar noch weg, aber habe dann nach ner Stunde keinen Bock mehr, weil dann immer dieser Schmerz kommt und das Wissen, keine richtigen Freunde mehr zu haben, und die Erinnerungen an früher, als ich noch alles hatte, was ich brauchte. Ich komme regelmäßig weinend nachhause und frage mich, was mit mir passiert ist, dass ich alles verliere, was mir wichtig war...wieso mich kein Mann mehr will, wieso ich keinen Mann mehr gut finde, wieso ich niemanden mehr an mich ranlassen kann, wieso ich nichts mehr erlebe, wieso ich so alleine bin...

    Danke fürs Lesen...weiß nicht, ob mir wer nen Ratschlag oder so geben kann...wahrscheinlich muss ich da selber wieder rauskommen, aber es wird leider immer schlimmer...
     
    #1
    LiLaLotta, 29 Juli 2009
  2. luke.duke
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    nicht angegeben
    Erstmal muss ich sagen: Kopf hoch! Auch wenn sich das immer leichter sagt, als es tatsächlich ist. Das Leben geht weiter, wie du merkst. Und auch wenn es traurig ist, in welcher Situation du dich befindest, es gibt Lösungen!
    Das wichtigste ist, dass du dich nicht einmummst und immer mehr abkapselst.
    Ruf Leute an, du kennst ja nicht nur die beiden, sei locker, frag was abgeht, mach mit, amüsier dich, GEH RAUS!
    So kommst du erstmal aus dem Trott raus.
    Und dann gehst du die wichtigeren Probleme an mit deinen Freunden. Und zwar, indem du mit ihnen offen redest! Es wird gehen, du wirst sehen!
     
    #2
    luke.duke, 29 Juli 2009
  3. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Hm...ich geh ja raus, weil ich mich zwinge, damit ich mich nicht vollendens abkapsele. Aber wie gesagt, ich fühle mich nach kurzer Zeit immer so richtig schlecht, weil alles nur so oberflächlich ist und es mich einfach nicht erfüllt. Ich fühle mich dann noch viel einsamer, als wenn ich allein zuhause bin.
    Und ich hab schon offen mit meiner Freundin und auch meinem Freund geredet, habe ihnen schon öfter alles ganz offen dargelegt und sie haben es immer verstanden und sich immer entschuldigt und ihre Sicht dargelegt und am Ende haben wir uns auch versöhnt, bzw. geeinigt, etwas zu ändern. Aber es ändert sich nichts.
    Und inzwischen gehe ich mit solch einem großen Misstrauen an andere Leute ran, dass ich entweder total schüchtern bin, oder unfreundlich aus Angst verletzt zu werden, oder einfach nett aber gleichzeitig mega oberflächlich. Es interessiert sich auch keiner für mich irgendwie. Früher war das ganz anders, ich weiß nicht wieso es jetzt so geworden ist.
     
    #3
    LiLaLotta, 29 Juli 2009
  4. luke.duke
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    nicht angegeben
    Ich schätze, und das ist nur eine Vermutung und Mutmaßung, dass es mit deinem Aufteten zusammenhängt. Vermutlich wirkst du bereits leicht negativ auf die Leute. Es sitzt etwas fest.
    Aber du weißt ja, wo das herkommt. Du hast es ja selbst beschrieben.
    Und somit kannst du es auch ändern!
    Das ist gut!
    Probleme zu erkennen ist oft der schwierigste Teil...

    Ich bin mir sicher, es interessieren sich Leute für dich! Ganz sicher! Vermutlich bist du schon etwas kurzsichtig und erkennst das nicht mehr so gut.

    Was mir ganz persönlich immer sehr hilft, sind verschiedene Dinge: Bücherlesen, Sporttreiben, Feierngehen, und ganz wichtig, Musikhören!

    Aber das musst du für dich ganz persönlich finden...
     
    #4
    luke.duke, 29 Juli 2009
  5. User 37284
    User 37284 (31)
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    vergeben und glücklich
    Ich kann dich wirklich verstehen. Mir geht es zum Teil auch so, ich bin zwar in einer glücklichen Beziehung aber was Freunde anbetrifft, bin ich auch total enttäuscht worden.
    Früher hatte ich immer ganz viele Freunde, eine große Clique, man hat immer etwas unternommen aber irgendwann hat sich das alles auseinander gelebt. Ein paar Leute sind weggezogen, haben jemanden kennengelernt oder sind einfach untergetaucht. Meine ehemalige beste Freundin meldet sich auch kaum noch und wir sind auch gar nicht mehr auf einer Wellenlänge wie früher...

    Manchmal, wenn ich dann unterwegs bin, wünsche ich mich auch in die früheren Zeiten zurück und frage mich, was denn da wohl passiert ist. Eigentlich gar nichts...bei mir kommt noch hinzu, dass ich auch in meinem Studium niemanden kennengelernt habe, der so richtig auf meiner Wellenlänge liegt. Manchmal zweifelt man dann schon ansich selbst und fragt sich, ob man irgendwie komisch ist.
    Allerdings muss ich sagen, dass ich das mittlerweile nicht mehr glaube, es wird mit dem Alter einfach nur schwieriger Leute kennenzulernen, mit denen man sich gut versteht und wo es einfach passt!
    Ich habe auch ein paar Freundinnen, mit denen ich gerne was unternehme, nur wohnen die weit weg...

    Mittlerweile mache ich einfach nur viel für mich selbst, ich gehe alleine ins Schwimmbad, ins Fitnessstudio, in die Stadt und es ist ok. Vielleicht lernt man wirklich mal jemanden kennen. Du solltest das auch tun, denn alleine zu Hause rumsitzen bringt nichts, du machst es dadurch nur schlimmer und verfällst in Selbstmitleid!
    Hast du denn gar keine Freundinnen, mit denen du etwas unternehmen kannst?
     
    #5
    User 37284, 29 Juli 2009
  6. LiLaLotta
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    vergeben und glücklich
    Doch, ich hab Leute, mit denen ich was mache, die meiste Zeit bin ich ja auch sowieso in der Uni. Aber die Leute, mit denen ich was mache, sind mir einfach überhaupt nicht nah. Ich hatte schon immer Probleme, wen an mich ranzulassen, aber so extrem wie jetzt war es noch nie. Ich mache auch noch was mit besagter Freudin, aber es ist einfach furchtbar zu sehen, was aus allem geworden ist. Unser ganzer Freundeskreis ist zerbrochen und seit ich nicht mehr mit ihnen studiere, bin ich sowieso außen vor. Im neuen Studium hab ich zwar ein paar Mädchen, mit denen ich mal ausgehe, aber die sind überhaupt nicht auf meiner Wellenlänge. Und ich fühle mich einfach nicht kräftig genug, andere Leute zu suchen. Mir fehlt der Antrieb, die Motivation. Zudem haben ja sowieso alle Vorurteile mit gegenüber. Mädchen halten mich für arrogant, weil ich gut aussehe und gleichzeitig eben so schüchtern und zudem noch derart in mich gekehrt bin. Und Männer sehen in mir irgendwie entweder nur ne Art Sexobjekt oder ne Zicke, denn ich traue keinem von denen mehr, deswegen verhalte ich mich von vornherein ganz schrecklich abwehrend, ich kann es selber nicht leiden, aber abstellen klappt auch nicht.
    Naja, und ich hab noch einen guten Freund, bei dem ich auch wenigstens ein Stück weit sowas wie Nähe fühle, aber der hat kaum Zeit wegen seiner Arbeit und seiner Freundin.

    Ich weiß nicht, es bringt mir irgendwie auch nichts, was zu unternehmen, ich habe irgendwann angefangen, mich selber zu hassen. Da hilft es auch nichts, raus zu gehen. Und irgendwas für mich tun kann und will ich auch nicht, wozu...Ich mag mich doch eh nicht :frown:
     
    #6
    LiLaLotta, 30 Juli 2009
  7. luke.duke
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    nicht angegeben
    Genau das ist das Problem!

    Du musst genau daran arbeiten, an dir, deinem Selbstverständnis und -Akzeptanz. Dann wird alles andere von selbst kommen und gehen.
     
    #7
    luke.duke, 30 Juli 2009
  8. User 37284
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    Mir geht es auch so, dass mir die Nähe zu meinen Freundinnen fehlt. Es passt einfach nicht 100% und man wünscht sich dann ab und zu doch mal eine beste Freundin, mit der man jeden Scheiß machen kann...
    Aber was bringt es dir nur der Vergangenheit nachzuheulen und in Selbstmitleid zu verfallen? Gar nichts....
    Es ist auch der falsche Weg sich selbst zu hassen. Kannst du vielleicht mal ein bisschen genauer beschreiben, was du denkst und wie oft du weggehst und wie das alles aussieht?
     
    #8
    User 37284, 30 Juli 2009
  9. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
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    Ich geh schon öfter mal weg, also so richtig "feiern" eher selten, vertrage Alkohol nicht mehr so wie früher und zudem ist meine trauige Stimmung mit Alkohol immer noch viel extremer, da mache ich u.a. Dinge, die nicht gut sind.
    Naja, aber ich geh öfter ins Kino oder was Trinken, auf Straßenfeste und auch Uni-Feiern. Meistens mit den Mädchen aus meinem Semester, einer guten Freundin (wobei das "gut" daher kommt, dass wir schon seit knapp 20 Jahren befreundet sind) oder eben vorhin genannter Freundin. Es ist halt immer so, dass wir losgehen, ich noch einigermaßen gute Laune habe, dann trinken wir was, die Laune wird noch besser. Und dann irgendwann kommt der Schmerz. Darüber, dass ich eigentlich alleine bin und mich den ganzen Menschen überhaupt nicht nahe fühle, darüber, dass ich wieder niemanden kennenlerne und mich keiner gut findet und darüber, dass früher alles so ganz anders war und dass ich jetzt alles verloren habe. Dann grübele ich, was passiert ist, ob es an mir liegt, ob ich hässlich geworden bin, oder alt, oder ob ich früher einfach nur Glück hatte. Und dann ist es ganz vorbei, dann flüchte ich regelrecht, weil ich die Tränen schon aufsteigen merke und einfach nur noch weg will zum Weinen. Ich hab die letzten Monate so oft fluchtartig irgendwelche Parties oder Discos verlassen, dass die Leute, mit denen ich da war, schon fast beleidigt waren.

    Es ist einfach immer das gleiche Schema. Das Dumme ist, dass mich hier in der Stadt einfach jede Ecke an irgendwas aus der Vergangenheit erinnert, wo ich immer einen Menschen hatte, der mich liebte und der mir nahe stand.

    Ich weiß echt nicht, wie ich mich selber (wieder) mögen soll, ich wünsche mir so, dass ich wieder sein kann wie vor 3 Jahren, als ich noch so voller Vorfreude auf mein Leben war und alles noch so neu und entdeckungswürdig war...
     
    #9
    LiLaLotta, 30 Juli 2009
  10. User 37284
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    vergeben und glücklich
    hmm das hört sich wirklich traurig an...Ich kann das zum Teil aber auch nachvollziehen. Gäbe es denn nicht die Möglichkeit einfach mal rauszukommen? Mal in ne anderen Stadt zu fahren und dort nen schönen Abend zu verbringen? Wenn dich wirklich jede Ecke an ne schöne Situation erinnert, dann wirst du weiterhin immer in schöne Erinnerungen schwelgen und der Schmerz wird wiederkommen.
    Allerdings ist es auch so, dass du halt einfach akzeptieren musst, dass früher früher ist und heute wieder alles anders aussiehst, du lebst HIER und JETZT und nicht damals.

    Sicherlich ist das schwierig aber anders geht es nunmal nicht.
    Wie siehts denn mit Urlaub aus? Schnapp dir doch mal deine Freundin und fahr woanders hin :zwinker:
     
    #10
    User 37284, 3 August 2009

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