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Epilepsie

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Toffi, 20 April 2006.

  1. Toffi
    Toffi (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Guten Morgen an Alle!

    Eigentlich möchte ich hier nur was loswerden, bzw fragen ob es hier jemandem genauso geht.

    Mein Freund leidet unter Epilepsie. Also er hat jetzt keine schweren Anfälle aber sehr oft Aussetzer. Im Internet werden diese Aussetzer so beschrieben:

    Bei Abscencen (Petit-mal-Epilepsie) kommt es zu sekundenlangen Bewusstseinsstörungen. Man beobachtet einen starren, leeren Blick, eventuell begleitet von oralen Automatismen und schwachen Muskelzuckungen. Der Patient hält kurz in seiner momentanen Tätigkeit inne, um damit nach einigen Sekunden wieder fortzufahren. Hinweise: Häufiges Blinzeln mit den Augen, Schmatzen, Kopfdrehung nach hinten oder zur Seite, eventuelle Senkung des Kopfes.

    Das trifft es ziemlich genau was dann mit ihm passiert. Ich nehme ihn dann meistens sofort in den Arm und er krampft sich an mir fest, das scheint ihm dann irgendwie zu helfen. Gestern abend war es wieder sehr heftig, 4 oder 5 mal und auch heute Nacht konnte er nicht besonders gut schlafen. Und jedesmal entschuldigt er sich danach dafür, als wenn es seine Schuld wäre. Es ist ihm jedesmal peinlich, aber ich versuche wirklich ihm das Gefühl zu geben dass es ihm nicht peinlich sein muss.

    Im Moment mach ich mir halt nur ein wenig Sorgen um ihn. Das nimmt ihn psychisch sehr mit. Heute morgen meinte er dann wenn ihm das irgendwann mal beim Sex passieren sollte dann bringt er sich um. Und das in einem ziemlich ernsten Tonfall. Ich hab dann versucht mit ihm zu reden, dass das ja kein Weltuntergang wäre. Aber er hat diese Krankheit wohl schon ein paar Jahre und hat langsam die Schnauze voll davon. Kann ich ja auch verstehen irgendwie.

    Ich mag ihn aber so wie er ist, mit seinen Aussetzern und ich möchte nicht dass ihm das vor mir irgendwie peinlich ist. Kann mir noch einer folgen? Ich mach mir halt einfach Sorgen um ihn.

    Vielen Dank fürs Lesen
    Eure Toffi
     
    #1
    Toffi, 20 April 2006
  2. Kenshin_01
    Kenshin_01 (33)
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    Verliebt
    Also ich leide auch unter Epilepsie, allerdings eine Aufwachepilepsie (Gefährdung bis ca. 2-3 Stunden nach dem Aufwachen).

    Ich kann erstmal nur raten mal einen Neurologen hinzuzuziehen. Das is so ziemlich das einzige was man erstmal machen kann. Der muss dann entscheiden wie weiter verfahren wird.

    Zu seiner Bemerkung mache ich mir sehr große Sorgen. Das solltest du sehr ernst nehmen.
     
    #2
    Kenshin_01, 20 April 2006
  3. Toffi
    Toffi (36)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Also er ist in regelmäßiger ärztlicher Behandlung und er nimmt auch täglich Medikamente. Es ist auch nicht jeden Tag gleich schlimm mit den Aussetzern. Vorgestern waren es z.B. nur 2, dafür waren es gestern Abend innerhalb kürzester Zeit 4 oder 5. Und er war die Nacht auch öfters wach.

    Ich kann ja verstehen dass ihn das sehr belastet. Was kann ich denn tun um ihm zu helfen? Leidest Du psychisch auch so sehr darunter?

    Er meinte sein Arzt hat gesagt dass es auch irgendwann wieder ausheilen kann, dass es aber auch ewig bleiben kann. Er meinte wenn das nicht irgendwann weg geht dann macht er Schluss, er erträgt das nicht mehr. Sind diese Anfälle so schlimm? ich mein ich kann das ja nicht nachfühlen, er sagt Schmerzen oder so hat er keine.
     
    #3
    Toffi, 20 April 2006
  4. zwiebel
    zwiebel (28)
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    vergeben und glücklich

    hallihallo....

    aaallso...ich leide selbst auch an epilepsie. ich kam anfangs auch nicht damit zurecht. bei mri hat sich das so geäußert, dass ich einfach umgefallen bin,geschrien habe, verkrampft habe und wo ich dann aufgewacht bin hatte ich immer einen heulkrampf...dabei waren auch immer starke zungenbisse etc.
    ich rate deinem freund dringends zum neurologen zu gehn. er muss dann wahrscheinlich (so war es bei mir) inns krankenhaus um auf tabletten eingestellt zu werden (dauert ca. 2 wochen)<<die bleibt er da auch....so war es bei mir auch...und siehe da, ich bin seid einem jahr anfallsfrei :smile:
    wenn du oder ihr fragen habt, könnt ihr mich gerne mal anschreiben

    liebe grüße :herz: zwiebel:herz:

    oh achso...na dann nützen die tabletten anscheind nix oder der arzt müsste sie mal erhöhen...war bei mir auh erst so...schmerzen hab ich zum beispiel immer nur danach...als wär ich nen marathon gelaufen *g* und mein mund tat mir immer verdammt weh....aber er hat anschein nur eine "leichte" form von epilepsie
     
    #4
    zwiebel, 20 April 2006
  5. Maraly
    Maraly (31)
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    Meine Cousine leidet unter einer Form von Epilepsie. Wenn sie unter großem Stress oder Aufregung leidet, wird sie quasi "ohnmächtig". Begleitet wird diese Ohnmacht von Krampfungen, Augenverdrehen und teilweise sehr heftigen Zungenbissen.
    Der Anfall ist meist nach ein paar Minuten vorbei, sie kann sich dann nicht mehr an den Anfall selbst erinnern und ist unheimlich erschöpft.
    Auch sie nimmt starke Medikamente, die die Anfälle einigermaßen in Grenzen halten, aber natürlich erhebliche Nebenwirkungen haben.

    Was ich mich gerade wegen Deines Freundes frage... Entstehen durch diese Anfälle Langzeitschäden, z.B. des Gehirns? Ich glaube mich zu erinnern, dass meine Cousine so etwas mal erwähnt hat.
     
    #5
    Maraly, 20 April 2006
  6. Kenshin_01
    Kenshin_01 (33)
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    Blöd wie ich bin frag ich jetz einfach ob du mit Arzt jetz auch direkt den Neurologen meinst oder das evtl. der Hausarzt is der sich da auch wengl auskennt.

    Kann auch helfen wenn er mal das Medikament wechselt. Es gibt ja auch hier immer wieder neue und bessere Sachen. Musste auch Wechseln da mein altes (7 Jahre genommen) sehr gewaltige Gedächtnislücken verursacht hat.

    Ned schlecht is vielleicht sich auch umzuhören ob's no andere Fachärzte in der Umgebung gibt und im Bedarfsfall auch mal einen anderen Konsultieren.

    Schmerzen oder so hat man eigentlich ned danach. Ausser ma beisst sich kräftig auf/in die Zunge oder haut sich beim Umfallen oder se recht an.
     
    #6
    Kenshin_01, 20 April 2006
  7. zwiebel
    zwiebel (28)
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    vergeben und glücklich
    also das wär mir neu...*kopfkratz und nachdenk* es ist ja so, das die gehirnströme da nich so ganz "funktionieren" (ohje, wie drück ich mich nur wieder aus *augenroll*) also stimmt da ja schon was nich um nervensystem,aber langzeitschäden, nö, davon hab ich nix gehört oder gelesen. nebenwirkungen waren bei mir zum beispiel, das ich eextrem nervös war, haarausfall und meine fingernägel bekamen das auch zu spüren...naja...nicht zu vergessen das blöde cortison was den körper schön aufschwämmen lässt und das abnehmen erschwert..naja..was tut man nich alles für die gesundheit :geknickt:


    du hast keine schmerzen nach dem umfallen? also auch nich so ein schlappes gefühl? ich muss mich danach immer hinlegen und erstmal schlafen....du "glückspilz" :geknickt:
     
    #7
    zwiebel, 20 April 2006
  8. Maraly
    Maraly (31)
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    Oh, dann muss ich da irgendwas durcheinander gebracht haben. Sorry, wollte da keine falschen Mutmaßungen machen, mir schwirrte da nur irgendwas in der Art im Gedächtnis rum...
     
    #8
    Maraly, 20 April 2006
  9. zwiebel
    zwiebel (28)
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    vergeben und glücklich
    kein problem :zwinker: ist immer besser man fragt *hehe* kann aber auch sein ich irre mich, aber mein arzt hat nie sowas erwähnt
     
    #9
    zwiebel, 20 April 2006
  10. Kenshin_01
    Kenshin_01 (33)
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    Wenn's mich so zamhaut eher weniger. Schlapp bin ich danach schon. Webei dazuzusagen ist das ich fast immer wenn sich was anbahnt so ein seltsam schwummriges Gefühl hab und irgendwie orientierungslos werd.

    Dagegen hat mir mein behandelnder Arzt so eine Art Valiumersatz gegeben. Damit kann ich dann sehr gut Anfälle abfangen weilst halt einfach tief schläfst und sich das Gehirn wieder normaliseren kann.

    Sollte das bei dir auch so sein, frag mal dein Doc ob dir Frisium was helfen würde :zwinker:
     
    #10
    Kenshin_01, 20 April 2006
  11. Toffi
    Toffi (36)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Also ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so genau ob er jetzt zu einem Hausarzt oder zu einem Neurologen geht. Es ist ihm nämlich peinlich darüber zu reden und drückt sich gerne vor Arztbesuchen. Festgestellt wurde es bei ihm wohl vor 4 Jahren. Seitdem kriegt er diese Medikamente die er täglich nehmen muss. Er meinte die längste Zeit die er anfallsfrei war, waren 6 Monate, momentan hat er es jeden Tag und das sogar mehrmals.
    Ich hab nur Angst vor seiner Reaktion wenn ich ihm jetzt vorschlage nochmal zu einem Neurologen zu gehen. Er reagiert da sehr empfindlich, hinterher denkt er noch dass mich das irgendwie stört und das ist ja nicht so.
     
    #11
    Toffi, 20 April 2006
  12. zwiebel
    zwiebel (28)
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    vergeben und glücklich
    so ein quatsch...mensch, der muss was machen, sag ihm das es net so weitergehn kann, du willst doch sicher auch nich sehn, das es ihn so schlecht geht, oder? das belastet doch sicherlich auch eure Beziehung...auf dauer kann das nich gut gehn, es ist seine gesundheit, die kann er dooch nich einfach so aufs spiel setzen..ich deke mal er brauch entweder ne erhöhung der tablettendosis und gänzlich neue...
     
    #12
    zwiebel, 20 April 2006
  13. Toffi
    Toffi (36)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Ich glaube auch dass er seine Medikamente nicht so ganz regelmäßig nimmt, weil er mal meinte dass die Nebenwirkungen ihn träge machen. Natürlich möchte ich nicht dass es ihm schlecht geht.
     
    #13
    Toffi, 20 April 2006
  14. zwiebel
    zwiebel (28)
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    vergeben und glücklich
    ....autsch...medikamente nicht regelmäßig??uiuiui....gar nich gut...hab ich anfangs auch gemacht, weil ich nicht einsehen wollte das ich "krank" bin...ich hatte mir immer gedacht "ich bin gesund und brauch son scheiß nich" falsch gedacht...ich hatte ein sehr schlimmen anfall....keine luft bekomm...blau angelaufen etc. bei mir waren das auch anfangs nebenwirkungen (trägheit,war sehr unkonzentriert usw) aber der körper braucht eine lange zeit um sich an die tabletten zu gewöhnen..und wenn er sie nicht regelmäßig nimmt,weiß der körper nich was los is, und die anfälle treten wieder auf...ich glaub dein freund ist sich nicht bewusst, in welche gefahren er sich damit begibt...dir bleibt nix anderes übrig als ein vernünftiges gespräch mit ihm zu führen..sag ihm das es dir weh tut wenne r leidet..shütt ihm dein herz auf...ich denke mal er wird es einsehen...ich hoffe es für euch 2 zumindest..sag ihm einfach das du dir sorgen machst...als es bei mir so war, bin ich zu einem psychologen gegangen...und es hat mir sehr geholfen damit zurecht zukommen...ich kann zwar nicht bis in die puppen feiern gehn und sollte auch discos meiden (wegen den lichtern..) aber damit kann ich leben...solang ich von diesen anfällen befreit bin nehme ich allesin kauf.....
     
    #14
    zwiebel, 20 April 2006
  15. Kenshin_01
    Kenshin_01 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Du hast keine andere Wahl: Red mit deinem Hausarzt wo in der Umgebung ein guter Neurologe ist, mach einen passenden Termin aus und schleif ihn dahin.

    Oder falls er (das ist ja rauszukriegen) schon zu einem Neurologen geht auch zusammenpacken und da hinschleppen. Und auch mit reingehen und ausführlich darüber reden und wie gesagt ist evtl. ein Medikamentenwechseln nötig/sinnvoll.

    Zu unregelmäßigen Einnahme: Ich vergess das auch ab und zu. Es gibt für paar Euro in der Apotheke so Wochenschachteln wo ma für morgens/mittags/abends seine Bletten reintun kann. Dann kann ma selber oder auch der Partner/die Eltern schau'n ob man's vielleicht vergessen hat.:zwinker:
     
    #15
    Kenshin_01, 20 April 2006
  16. zwiebel
    zwiebel (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    *grins* die habsch auch
     
    #16
    zwiebel, 20 April 2006
  17. Kronos
    Kronos (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    16
    Single
    Ich habe auch Epilepsie und ich muß sagen, auch wenn sich das jetzt Scheiße anhört (da ich weder dich noch deinen Freund kenne),
    wenn er seine Medizin nicht nimmt und Kontrolluntersuchungen bewußt ausfallen läßt, hat er selber Schuld.
    Daß Anfälle gelegentlich mehrmals am Tag auftreten, ist für mich fast schon ein sicheres Indiz dafür,
    daß er seine Medikamente (gar?) nicht mehr regelmäßig nimmt.

    Oder es ist eben so, daß seine Medikation neu ermittelt werden muß, da der Körper sich ja darauf einstellt,
    was sein Neurologe während der Kontrolluntersuchungen feststellen könnte/würde.
    Meine "persönliche Ausführung" ist begleitet von quasi übergangsloser Bewußtlosigkeit (wenn ich es merke, ist es schon zu spät),
    länger andauernden Krämpfen, geleg. Einnässen, heftigen Zungen - und Wangenbissen, schwereren Kopfverletzungen,
    je nachdem wo ich gerade bin bzw stehe - war einmal deshalb sogar im Krankenhaus - danach bin ich relativ orientierungslos, erschöpft/fertig und schlafe nur noch - der Tag ist dann für mich gelaufen.

    Da ich keinen Wert auf derlei "Abenteuer" lege, nehme ich meine Medizin peinlich genau, habe keine nennenswerten Nebenwirkungen,
    die auf dem Beipackzettel aufgeführten erst recht nicht, und bin nun schon zwei Jahre Anfallsfrei. Wenn dein Freund bereit ist,
    solche oder evtl. auch andere Dinge in Kauf zu nehmen, weil es ihm unangenehm ist zu "so einem" Arzt zu gehen,
    oder weil vielleicht sein Ego sagt "Ich brauch son Scheiß nicht" oderoderoder...

    Er ist krank. Punkt. Und er kann sich nur damit arrangieren. So Aussagen wie "Wenn das so weitergeht mach ich Schluß"
    sind erst einmal kontraproduktiv, unangemessen und klingen etwas nach Selbstmitleid. Und wenn er auf diesen Punkt - im übertragenden Sinne - quasi "hingearbeitet" hat, indem er Medizin nicht oder unregelmäßig nahm bzw seinen Facharzt, so es denn einer ist, nicht so oft konsultierte wie er sollte, hat er keinen Grund sich zu beklagen.

    Du solltest ihn mal beiseite nehmen und bewußt darauf ansprechen, wenn er blocken will nachhaken und an seinen gesunden Menschenverstand appellieren. Ihm vor Augen führen, daß es auch schlimmeres gibt/geben kann...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Epilepsie#Geschichte





    End of Transmission
     
    #17
    Kronos, 20 April 2006
  18. Sunny2010
    Sunny2010 (31)
    Klein,aber fein!
    2.391
    121
    0
    Single
    Off-Topic:
    Wie lange seid ihr denn zusammen?
     
    #18
    Sunny2010, 20 April 2006
  19. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
    3.418
    168
    227
    vergeben und glücklich
    Es handelt sich hier ja um zwei Probleme, die ich etwas unabhängig voneinander sehen würde.

    Das medizinische Problem müssen erstmal er und seine Ärzte in den Griff bekommen. Seine Mitarbeit ist dabei natürlich wichtig und wenn er sich nicht an die Behandlung hält, wird sie auch nicht sehr erfolgreich sein.

    Das andere ist ja, das es ihm vor Dir peinlich ist und das ihn seine Krankheit belastet. Er scheint Dir nicht 100% zu glauben, dass Du ihn genau so akzeptierst wie er ist. Vielleicht braucht das einfach seine Zeit, weitere Gespräche und viel Zuspruch von Dir. Er wird seine Krankheit akzeptieren müssen und das beste draus machen. Ich denke mal das Du ihm dabei so gut wie möglich helfen wirst und das er das schon noch verstehen wird, dass ihm das vor Dir nicht peinlich zu sein braucht. Versuche ihm einfach zu zeigen, dass die Krankheit ein ganz nomaler Bestandteil Eures Lebens ist.

    Wenn Du jetzt zum Arzt schickst und seine Tabletten kontrollierst, könnte er das in den falschen Hals bekommen und um so mehr denken, Du hättest etwas auszusetzen. Das ist, solange das Vertrauensverhältnis nicht absolut stabil ist, eine Gratwanderung. Wenn die Partnerschaft genügend gefestigt ist und er seine Krankheit akzeptiert, wird er auch einen Rat von Dir annehmen können.

    Alles Gute

    m
     
    #19
    metamorphosen, 20 April 2006
  20. Toffi
    Toffi (36)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.869
    123
    1
    vergeben und glücklich
    @ kronos

    Ich habe mich ja auch im Internet ein wenig mit dem Thema beschäftigt. Und da steht halt, wenn man optimal medikamentös eingestellt ist hat man so gut wie keine Anfälle mehr. Und er hat sie halt mehrmals am Tag, deswegen vermute ich ja auch dass er seine Medikamente sehr unregelmäßig nimmt. Gestern hat er sie erst abends genommen als es schon ganz schlimm war. Ich weiß ja nicht welche Nebenwirkungen diese Medikamente haben, aber er meinte es macht ihn halt träge und das kann er nicht ertragen.

    @sunny

    Wir kennen uns eigentlich schon 10 Jahre, hatten uns aber die letzten 6 Jahre aus den Augen verloren und das jetzt ist noch ganz ganz frisch.

    @metamorphosen

    Und weil das noch so frisch ist möchte ich ihm nicht ständig damit auf die Nerven gehen, hinterher denkt er noch ich hätte ein Problem mit seiner Krankheit und das ist ja nicht so. Ich mag ihn so wie er ist, mit oder ohne Krankheit. Ich mach mir halt einfach nur Sorgen weil er ja auch selber sagt, dass es ihm kurz vor einem Anfall auch immer ein bischen unwohl ist.
    Aber anscheinend fühlt er sich durch diese Krankheit in seiner Männlichkeit verletzt und deswegen ist es ihm peinlich. Ach ich weiß ja auch nicht was ich jetzt machen soll außer erstmal versuchen sein Vertrauen zu gewinnen.

    nochmal @kronos

    Ich habe gerade deinen Link gelesen. Das heißt er dürfte unter diesen Umständen gar keinen Führerschein mehr haben? Das wäre auch für seinen Job als Kfz Mechaniker das Allerschlimmste.
     
    #20
    Toffi, 20 April 2006

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