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  • JuliaB
    JuliaB (33)
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    nicht angegeben
    22 Februar 2005
    #1

    Epileptischer Anfall...

    also, ähm... ich weiß ja, dass ferndiagnosen nicht so sinnvoll sind und die person wird auch auf jeden fall nen arzt konsultieren morgen (wenn sie nicht schon bei einem war)

    aber... nur mal so, was ihr wisst, wie schlimm ist ein epileptischer anfall?
    also, wenn jemand noch nie einen hatte und dann mitte 20 einen bekommt.
    woran kann das liegen, was heißt das, was könnten konsequenzen sein? :frown:

    danke.
     
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  • cat85
    Gast
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    22 Februar 2005
    #2
    Konsequenz könnte sein, dass derjenige den Führerschein los ist, zum Beispiel. epileptischeAnfälle können sehr schlimm und weniger schlimm sein. ist von Fall zu Fall verschieden. meine Tante hatte sowas, als sie so alt war wie ich und mein Bruder kämpft mit ähnlichen Krämpfen...
     
  • User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    22 Februar 2005
    #3
    Epilepsie ist meistens medikamentös gut einzustellen - gehört aber dringend! in Behandlung. So ein Anfall im Auto kann schnell tötlich enden (den Führerschein wird sie übrigens abgeben müssen, wenn sie einen hat..)

    Allerdings kann hinter einem Krampfanfall auch etwas anderes stecken (worst case: Hirntumor), deswegen: schnellstens! zum Arzt.
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    22 Februar 2005
    #4
    hmmm...

    ich weiß nicht, wie schlimm der anfall war, aber schlimm genug, dass die familie, die eigentlich was anderes wichtiges vorhatte sich jetzt um sie kümmert zu hause.
    (gut, dass ein elternteil arzt ist)

    serenity: ja, tumor war auch so mein erster gedanke... :frown:
    naja, wie gesagt, da das eine ärztefamilie ist, wissen sie wie ernst es ist und waren sicher schon beim arzt.
     
  • superfalk
    superfalk (35)
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    22 Februar 2005
    #5
    Im schlimmsten Fall endet es mit dem Tod.

    Eine Zimmernachbarin von meiner Oma, die im Krankenhaus lag, hatte das: Zuckungen, Muskelkrämke, Schaum vorm Mund und hätte man sie nicht daran gehindert, hätte sie ihre Zunge verschluckt und wäre erstickt.

    Ist aber bei jedem verschieden schlimm.
     
  • cat85
    Gast
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    22 Februar 2005
    #6

    ja, meistens, es dauert nur leider manchmal ewig, bis das richtige Medikament gefunden wurde und dann hat das auch noch wieder hundert Nebenwirkungen... :grrr: - so wars jedenfalls bei meinem Bruder (obwohl er keine Epilepsie hat, aber epilesie-änliche Anfääle/Krämpfe...)
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    22 Februar 2005
    #7
    :frown: ...
     
  • Sahneschnitte1985
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    22 Februar 2005
    #8
    Mein Vetr hatte mal sympthomähnlichen Anfall da war er schon 50. Vorher war nie was. Die Ärzte wußten auch nicht so genau was es war vermuteten aber ein epileptischer Anfall. Hat sich nicht weiter untersuchen lassen und es ist bisher auch nix mehr passiert in der Art.
    Es kann also auch ein Einzelfall sein.
    Auf jedem Fall muss sie zum Arzt das ist klar!

    LG Sara
     
  • Angel1985
    Angel1985 (32)
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    22 Februar 2005
    #9
    Das ist schwachsinn. Das gefährliche an solchen Änfällen ist die Gefahr, daß man dumm hinfällt und sich so die meisten Verletzungen zuzieht. Ein Tip: Er sollte sich mal auf Salzmangel untersuchen lassen. Das kann auch ein Auslöser für Epilepsie sein. Die meisten Ärzte wissen es aber nicht. Habe in meine Familien einen schilmmen Fall von epilepsie. Die Ärzta haben die Anfäle erst in den Griff bekommen, als ein Neurologe (der kurz zuvor auf einem Epilepsieseminar war) die Patientin auf Salzmangel untersucht hat. Jetzt sind die Anfälle, wenn denn mal welche kommen, so harmlos, daß sie nicht einmal mehr ins Krankenhaus muß!

    Mach dich nicht verrückt! Es gibt weißgott schlimere Krankheiten!

    Aber das mit dem Autofahren stimmt schon. Stell dir mal vor, er bekommt einen Anfall. Den überlebt er sicher. Aber den Unfall, naja, ich weiß ja nicht....
     
  • Grinsekater1968
    Chauvinist
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    nicht angegeben
    22 Februar 2005
    #10
    Das Gehirn spielt ein paar Minuten lang total verrückt, der Mensch tritt für die Zeit total weg, weiß hinterher oft noch nicht einmal was war, der Körper krampft und ist nicht mehr steuerbar. Hält man den Krampfenden dann gewaltsam fest, kann der sich dabei möglicherweise dadurch die Knochen brechen - deswegen sollte man Platz schaffen und sorgen daß der Krampfende nirgendwo anbumst. Leider gehen bei jedem Anfall Gehirnzellen verloren und das Risiko eines weiteren Anfalles steigt, aber man kann mit dieser Krankheit leben. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen, der das hat.
    Dass so ein Anfall denkbar ungünstig ist, wenn man gerade hinterm Steuer auf der Autobahn ist, ist wohl logisch... daher die Sache mit dem Führerschein.
    Wenn die Epilepsie vernünftig medikamentös eingestellt ist, ist es beinahe so gut wie weg.
     
  • Dirac
    Dirac (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    22 Februar 2005
    #11
    Dann hab ich wohl Glück gehabt-ich hatte seit Beginn der Medikation nur noch ein einziges Mal einen Anfall. :ratlos: Hab aber vermutlich auch eine wenig ausgeprägte Epilepsie.

    Hängt wohl stark vom Individuum ab-ich hatte meinen ersten im Grundschulalter und bin dabei bewusstlos geworden und ins Krankenhaus gekommen, wo dann die Diagnose "Epilepsie" wohl gestellt wurde. Bei dem zweiten angesprochenen Anfall war es weniger schlimm-war nur irgendwie orientierungslos und konnte die Augen nicht öffnen, weil da was gekrampft hat. (war früh morgens kurz vorm Aufstehen) Aber da hatte ich ja auch schon einige Jahre Medikamente genommen (wodurch der zweite Anfall ausgelöst wurde, blieb immer unklar :ratlos: ).
    Aber ob es überhaupt Epilepsie war, ist wie die anderen schon sagten natürlich absolut nicht sicher (zumal er ja früher nie sowas hatte), das kann nur ein Neurologe feststellen.
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    23 Februar 2005
    #12
    dankeschön schonmal für die infos.

    werd mich demnächst mal umhören, was bei den untersuchungen rauskam.
     
  • ninja
    ninja (54)
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    vergeben und glücklich
    23 Februar 2005
    #13
    bei einer freundin wurde nach einem anfall ein hirn-tumor festgestellt :cry:
    ist jetzt rd. 5 jahre her, wurde operiert und ihr geht es einigermaßen gut.

    ninja
     
  • Kronos
    Kronos (39)
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    23 Februar 2005
    #14
    Tatsächlich ist es so, dass in den allermeisten Fällen der Patient durch die Medikation Anfallsfrei leben kann, auch ohne Nebenwirkungen - natürlich je nach Art des Leidens und Medikament.

    Einige Bekannte von mir haben Epilepsie und werden Medikamentös behandelt;
    der eine hat jeden Monat zwei Anfälle, liegt danach zehn Minuten am Boden,
    steht dann auf und macht da weiter, wo er vorher aufhören musste.

    Der andere hat alle paar Monate - jetzt erst im Januar wieder - einen Anfall,
    ist vollkommen besinnungslos, nässt dabei auch ein und kann den Rest des Tages nur noch schlafen,
    so beansprucht ihn das. Und das, obwohl das Zeug das er nehmen muss,
    ziemlich stark ist und Nebenwirkungen ohne Ende hat - hab mal den Beipackzettel gelesen:
    u.a. Erektionsstörungen, verminderung der Libido, Impotenz, Herzrythmusstörungen.
    Hängt wie gesagt von der Art ab (wird wohl demnächst stärkeres bekommen).

    Im übrigen kann es auch sein, dass dein Bekannter schon ewig Epilepsie hat,
    nur das das bisher nicht bekannt wurde, da die eventuell aufgetretenen
    (sehr wahrscheinlich leichten) Anfälle sich in der Nacht ereigneten.
    Manche Menschen "bekommen" sie erst mit 30, durch das (zufällige) ansehen von bestimmten Lichtreflexen, wie z.B. in der Disco oder auch von einigen PC-Spielen.

    Was den Führerschein angeht, so gibt es - gabs zumindest früher - eine gesetzliche Vorgabe :
    wenn die betreffende Person zwei jahre Anfallsfrei war, darf ein Kfz geführt werden.
    War zumindest früher so.


    Naja ...
     
  • *eLLe*
    Gast
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    27 Februar 2005
    #15
    die medikamente können aber nebenwirkungen haben die fast genauso schlimm wie die krankheit an sich sind und die lebensqualität erheblich einschränken. mein bruder musste mal soche medikamente nehmen (bei ihm war es eine fehldiagnose! sie soll UNBEDINGT zu mehr als einem arzt gehen!)
    daszeug war das reinste nervengift. erst musste er endsviele durchprobieren bis er eins gefunden hat, das gewirkt hat und davon hat er sehr sehr viel zugenommen, war nur noch müde und lustlos,schwerfällig, unkonzentriert, hatte probleme beim lesen, schnell reizbar, langsamer im denken, es hat ihm so gesehn sein leben richtig eingeschränkt und die qualität total verschlechtert. ich wünsch ihr das es bei ihr nichts allzu schlimmes ist und das sie medikamente vertärgt die wneiger nebenwirkungen mit sich bringen :frown:
     
  • Ramalam
    Ramalam (31)
    Benutzer gesperrt
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    Single
    27 Februar 2005
    #16
    Dat mit den Gehirnzellen, die dabei verloren gehen, stimmt wirklich, und die Zahl stiegert sich von Anfall zu Anfall. Es kann auch passieren, dat die ihre Kiefer so stark aufeinanderpressen, dat Zähne abbrechen u.ä. Versuch auch nie, einem Epileptiker in den Mund zu fassen, um z.B. die Zunge herrauszuziehen, damit er nich dran erstickt. Dat könnte dich ganz fix nen Finger kosten.
    Platz um den Betroffenen schaffen is schon dat Beste, die Behandlung mit Medikamenten übernehmen ja dann Ärzte.
     
  • Fabse
    Fabse (31)
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    Single
    1 März 2005
    #17
    meine mum hatte des! an dem tag als ich meine 18er party planen wollte ^^
    nun gehts ihr wieder einigermaßen gut. nur die arbeit macht ihr zu schaffen, kann net mehr mit der power arbeiten wie vorrher.
    kann immer wieder kommen! eigentlich sind die folgen durch den gehinrausfall schlimm/ man fällt unglücklich usw
     

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