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Er beim Bund

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von ani90, 19 April 2010.

  1. ani90
    ani90 (26)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    2
    26
    0
    nicht angegeben
    Hey,
    ich hoffe ihr könnt mir i-wie weiter helfen!

    Ich habe vor nicht so langer zeit jmd kennengelernt.
    Wir sind uns in vielen ansichten gleich. Wir haben die selbe Lebenseinstellung. Und so ist es einfach klasse mit ihm, wir verstehen uns super. Das problem ist er ist beim bund, ich kriege ihn nicht wirklich zu gesicht.

    Er findet es klasse das er dort ist, er möchte sich auch dannach 12 jahre verpflichten lassen. Wir schreiben jeden tag, und telefonieren. Ich habe einfach angst, da wir auch keine Beziehung haben, das sich nie was draus entwickelt.
    Er erzählte mir auch das er sich kürzlich erst getrennt hat, da er es seiner ex nicht antun wollte.

    Ich weiß nicht was aus uns werden soll. Bald kommt er wieder und ich möchte dieses thema ungerne ansprechen, da ich sein lebenstraum nicht in frage stellen will. Im gegenteil ich find es sogar gut das er ziele hat. Aber ich könnte mich schwer dran gewöhnen meinen "freund" alle 2 wochen zu sehen...

    Was würdet ihr mir raten? soll ich abwarten was sich entwickelt oder es sein lassen?
     
    #1
    ani90, 19 April 2010
  2. Karansky
    Karansky (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    16
    28
    6
    in einer Beziehung
    Du kannst es ja erst einmal ruhig angehen lassen und sehen wie es sich entwickelt. Vielleicht funktioniert die 2-Wochen-Beziehung ja sogar besser als vorher gedacht.

    Du solltest dich allerdings fragen, ob du mit jemandem zusammen sein möchtest der dafür ausgebildet wird andere Menschen zu töten oder zumindest dabei zu helfen und zudem in nächster Zeit in Afghanistan landen könnte.
     
    #2
    Karansky, 20 April 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  3. glashaus
    Gast
    0
    Ich an deiner Stelle würde mir jetzt gründlich überlegen, ob ich das mitmachen will. Meine Freundin hatte mit ihrem Bundi jetzt schon ca. 4 Jahre so eine WE-Beziehung, und das geht auch nur, weil er sich schon in der Nähe hat stationieren lassen - verzichtet dafür aber auf den besseren Job/mehr €€ an der anderen Kaserne.

    Falls das für dich nicht in Frage kommt würde ich es gleich sein lassen, bevors größeren Herzschmerz gibt.
     
    #3
    glashaus, 20 April 2010
  4. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Das auf jeden Fall.

    Unter anderem solltest Du einfach Dich auf Dein Bauchgefühl verlassen. Wenn Du jetzt schon Zweifel hast, kann das erst recht nichts werden.
    Du musst selbst mit Dir ausmachen, ob Du mit einer WE-Beziehung klarkommen wirst. Und sicher hast Du auch Vorstellungen, was die weitere Zukunft betrifft, wie Familie, Kinder etc. Das sollst Du unbedingt mit einbeziehen.

    wenn ich mal rein von mir ausgehe: Wenn ich als Frau jemanden kennenlerne, den ich für die nächsten 12 Jahre nur alle zwei Wochen sehe, wäre das für mich schon ein KO-Kriterium, da ich ja auch schliesslich ne Familie haben will.
    Von daher würde ich eine solche Beziehung gar nicht erst eingehen.

    Jetzt bist Du aber schon mit ihm mehr oder weniger zusammen und Du hast Gefühle für ihn, da kann man jetzt nicht einfach einen Strich machen, und das wars.

    Ich schlage deshalb vor, lasse es erst mal laufen und geniesst Eure Zeit, es ist ja auch möglich, dass er sein Pläne ändert und "sesshaft" wird.
     
    #4
    User 48403, 20 April 2010
  5. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Ach und welche sind das?
    Ob es so lobenswert ist, wenn man versucht, sein Leben 12 Jahre im voraus zu planen, weiß ich nicht. Zumal das niemand kann!
    Ich kenne jemanden, der sich 10 Jahre verpflichtet hat, um zu studieren und er bereuts inzwischen sehr. Er ist zwar nicht an der Waffe, sondern im IT-Bereich, aber er kann eben nicht weg. 3 Jahre hat er noch, eine Freundin, die er über alles liebt und eben auch seit 2 Jahren eine WE-Beziehung seit er sie kennt. Und ein Ende ist nicht in Sicht. :geknickt:

    Was er an dem Verein so toll findet, das ist mir ein Rätsel. :ratlos:
    Vielleicht tut er auch nur so begeistert, weil er im Moment keine Alternative sieht.
    Mein Schwiegervater ist seit über 30 Jahren bei dem Verein. Heute hat er dort einen guten und sicheren Job, aber frag nicht, was er hinter sich hat. Er spricht nie drüber und vielleicht ist es auch besser, wenn wir es nicht wissen. Man kann es sich vorstellen... Stichwort Kosovo.

    Eine Beziehung mit einem Soldaten wäre für mich ein NoGo.
    Kann sein, dass deine Einstellung anders ist. Das musst du wissen.
    Pläne könnt ihr die nächsten 12 Jahre wohl nicht machen und dein "Freund" weiß anscheinend genau, dass das so ist, sonst hätte er sich von seiner Ex nicht getrennt und wäre auch bei dir nicht so vorsichtig.
     
    #5
    krava, 20 April 2010
  6. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    348
    3.953
    vergeben und glücklich
    Auf was willst Du warten? Dass Ihr Euch ernsthaft ineinander verliebt? Und Du ihn dann umstimmen kannst?

    Ich denke, es kommt grundsätzlich darauf an, welche Einstellung eine Partnerin zu einem solchen Beruf und dessen Bedeutung für die Gesellschaft hat. Wie bei allen "schützenden Berufen" (fällt mir gerade keine andere Bezeichnung ein), wie Soldat, Polizist, Feuerwehrmann ... ist ein gewisses Lebensrisiko und eine relativ hohe Einsatzbereitschaft und natürlich Ehrgeiz erforderlich. Auch ohne Kriegsgebietseinsätze stehen ständige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen an - einige dauern Wochen und Monate, fernab des Wohnortes. Auch Versetzungen alle paar Jahre in eine andere Stadt oder gar ein anderes Land sind keine Seltenheit - will man in der Laufbahn von Fleck kommen.

    Mein Lebensgefährte ist seit über 20 Jahren bei der Bundeswehr. Er war schon auf mehreren Auslandseinsätzen und obwohl er inzwischen in "diesem Verein" einen "gemäßigteren" Job hat, als in der Vergangenheit - wenns um "die Wurst" geht, ist es seine Pflicht seiner "Arbeit" nachzugehen - egal ob im In- oder Ausland.

    Da wir noch nicht sooo lange zusammen sind, kann ich es natürlich kaum abschätzen, wie es wäre, wenn er tatsächlich mal weg "in den Krieg" muss - über viele Monate fort ist und ihn jeder Tag sein Leben kosten kann. Grundsätzlich mag ich nicht mal darüber nachdenken ... :cry:

    Wir haben auch schon darüber gesprochen "Was wäre wenn?" und er meinte, es ist schon schwer genug, dass man als Soldat die Herausforderungen annehmen muss, Angst überwindet, sich den Aufgaben stellt ... auch wenn sie lebensgefährlich sind - da braucht es eine Partnerin, die das mitträgt, einem Mann Halt gibt, den Rücken freihält und keine, die "jammert" und "zickt" oder ihn gar unter Druck setzt.

    Nun, da ich hinter die Kulissen blicken kann, kann ich ganz klar sagen: Für eine Partnerin gibt es einiges wirklich zu akzeptieren und wenn man das nicht möchte oder kann, dann sollte man es gleich lassen. Denn bei der Bundeswehr unterschreibt man, dorthin zu gehen und das zu tun, was befohlen wird - es ist ein Vertrag. Eine Weigerung bedeutet das Ende der Laufbahn und die Entlassung aus der Bundeswehr. Die meisten Soldaten haben dann so ziemlich gar keine Alternativen auf dem freien Arbeitsmarkt.

    Über Sinn und Unsinn von Millitär kann man kaum streiten. Fakt ist, dass man bei der Bundeswehr mit Fleiß und Einsatzbereitschaft eine gute bis sehr gute Position erreichen kann, bei der auch entsprechener Sold fließt, mit der ein Mann problemlos seine Familie und ein Haus unterhalten kann. Wenn man nicht den goldenen Löffel klaut, ist man unkündbar und wird nicht ab 40 Jahren "zum alten Eisen" geworfen, wie es mittlerweile in der freien Marktwirtschaft gang und gäbe ist. Von daher ist ein Job bei der BW nicht wirklich der schlechteste und eine Überlegung für jeden jungen Mann wert.

    Und wenn wir selbst in Not sind, sind wir froh, dass es Menschen gibt, die sich für uns einsetzen, uns beschützen - unter teils akuter Lebensgefahr und trotz privater Einschränkungen, die die berufliche Laufbahn in diesen Berufen mit sich bringt. Von daher würde ich mir - aus meiner jetzigen Sicht - wünschen, dass nicht so schlecht über diese "Berufung" im "Volk" geurteilt wird, sondern auch mal anerkannt wird, was diese Menschen bereit sind zu leisten. Denn den allermeisten die sich nach ihrem Wehrdienst verpflichten, geht es ganz sicher nicht darum, eine "geile Knarre" in Händen zu halten und "Krieg" zu spielen ...

    Ich habe Respekt vor der vorbehaltslosen Einsatzbereitschaft meines Lebensgefährten und seiner Kameraden, bekomme vieles mit, was diese Männer und ihre Familien tagtäglich leisten und ertragen, auch wenn sie die Politik so gar nicht mehr verstehen können und werde im Ernstfall hinter ihm stehen, auch wenn es mir elend schwer fallen wird - denn er tut seinen Dienst und setzt sich mit seinem Leben für unsere Gemeinschaft ein, dass erfüllt mich schon mit einem gewissen Stolz. Und auch wenn seine Berufung mir irgendwann ein sehr großes Opfer abverlangen sollte, dann ist es eben mein Schicksal. Und gegen dies ist man ja bekanntlich machtlos ...
     
    #6
    User 95608, 20 April 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  7. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
    574
    53
    36
    vergeben und glücklich
    Dann höre auf Dein Bauchgefühl, das irrt sich normalerweise nicht :zwinker:.
     
    #7
    Orgasmusmaus, 20 April 2010
  8. ani90
    ani90 (26)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    2
    26
    0
    nicht angegeben
    Uh erst mal danke für die beiträge. Trouserbond du hast mir echt sehr weiter geholfen, es war echt sehr informativ und hat mich zum nachdenken gebracht.
    Ich werde die zeit nun erst mal mit ihm genießen und nicht darüber nachdenken.
    Es kann sich noch vieles verändern, und ich hab kein problem mit dem beruf, weil es geht ja nicht nur darum eine pistole in der halten zu müssen! Ihr habt natürlich recht das ich ein hohes risko eingehe verletzt zu werden, aber ich bin noch nicht soweit das ich sagen ich würde eine beziehung mit ihm eingehen.
    Ich lasse mir zeit und versuche die zeit zu genießen:zwinker:

    Danke schön
     
    #8
    ani90, 20 April 2010

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