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Er und Ich

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Satürnchen, 22 September 2007.

  1. Satürnchen
    0
    Ich hab einfach mal ne Geschichte erfunden, wer Lust hat, kann sie ja mal lesen :zwinker: :smile: Viel Spaß dabei!


    Er und Ich

    Ich liege hier draußen in der Natur auf einer grünen Wiese und trage ein luftiges knielanges enges rotes Kleid, welches keine Träger hat. Es sind 25°C und ich schaue in den Himmel, an dem die Sonne scheint und vereinzelt Wolken sichtbar sind. Häuser oder sonstige Anzeichen von Menschen sind nirgends. Dann sehe ich ihn, er ist 100m von mir entfernt. Er hat eine rote Rose dabei, die die gleiche Farbe wie mein Kleid hat. Ich wusste nicht, dass er kommen würde. Ich habe aber die ganze Zeit, in der ich schon hier gelegen habe, sehnsüchtig gehofft, dass er kommen würde. Und nun erfüllt sich diese Hoffnung mit Wahrheit. Ich kann nicht mehr klar denken, aber es ist mir egal. Er ist nun nur noch 20m von mir entfernt und kommt in seinem weißen lässigen Hemd direkt auf mich zu. Er sieht in meine leicht geschminkten Augen und wendet seine nicht davon ab. Er kann es nicht. Ich kann auch nichts anderes tun als ihm in seine wunderschönen blauen Augen zu sehen. Sie sind einfach so toll. Und werden mit jedem Schritt, mit dem er mir näher kommt, schöner. Endlich ist er bei mir. Ich spüre nun wie sich mein Körper wegen meines Atems hebt und senkt. Gleichmäßig. Unsere Augen sehen noch immer die des anderen an. Die Rose reicht er mir unter meine Nase damit ich ihren Geruch wahrnehmen kann. Der Geruch dieser Rose ist der schönste, den ich je wahrgenommen zu haben glaube. Dann, nach einer kurzen Zeit, es können 10s aber auch eine Minute gewesen sein, mein Zeitgefühl scheint nun nicht mehr da zu sein, legt er die Rose einen Meter von uns weg. Er hat mich noch nicht berührt, auch wenn mir danach ist. Er möchte es auch. Aber er hat es noch nicht getan. Er hat sich neben mich gesetzt – auf die Höhe meines Bauches, als er mir die Rose zum Riechen gereicht hat. Und dort, auf meiner linken Seite, sitzt er noch.

    Erwartungsvoll wandern seine Augen nun über meinen Mund, meinen Hals, meine Brust hinunter zu meinen Beinen und wieder zurück. Ganz langsam. Dann bleiben seine Augen wieder in meinen stehen. Und ich durchdringe ihn von oben bis unten. Ihm scheint es sehr angenehm zu sein wie es auch mir kurz zuvor gewesen ist. Ich habe seinen sanften Blick so sehr gespürt wie er nun meinen fühlen kann. Ich sehe ihm an wie er es genießt, dass ich seinen Mund ansehe und dann langsam meinen Blick seinem so perfekt wirkenden Körper schenke. Sein Körper ist nicht perfekt, aber durch sein mit Knöpfen verschlossenes Hemd kann ich seine Formen deutlich erkennen. Er ist einfach umwerfend. Nachdem ich wieder an seinen Augen angelange, nimmt er plötzlich mit seiner linken meine rechte Hand. Endlich berühren wir uns. Auf diesen Augenblick haben wir nun schon lange und sehnsüchtig gewartet. Trotz dieser ständig vorhandenen Sehnsucht sind es die wohl schönsten Momente unseres bisherigen jungen Lebens gewesen. Aber wir wollen mehr. Von seinen funkelnden blauen Augen lese ich es ab. Und er scheint meine Bedürfnisse nach mehr auch zu erkennen. Ich verrate es durch meinen roten Mund. Ich habe einen sinnlichen – aber sehr natürlichen Mund, der ihm wohl gefällt. Da hält er nun meine Hand und wartet auf ein weiteres Zeichen von meiner Seite, weil er doch noch etwas unbeholfen ist. Aber es ist nur ein Quäntchen Unbeholfenheit. Ich komme ihm nun entgegen, indem ich meine linke noch freie Hand hebe und damit seine rechte Wange leicht streichle. Es geschieht schnell und eher flüchtig. Als ich dann meine Hand wieder in die Ausgangssituation lege, ergreift er sie entschlossen und führt sie zurück an seine Wange. Ich bin überwältigt und er scheint es auch zu sein. Aber ich bin glücklich und freue mich darüber, dass er dies getan hat. Ich streichle noch mal sein Gesicht. Diesmal führe ich meine Hand auch über seine Lippen, die eher trocken sind. Er schließt nun seine Augen und ich fahre ihm durch sein tolles längliches braunes Haar. Dann merke ich nach einiger Zeit, die ich in seinem Haar verbrachte, dass seine Hand nun auch in meinem langen Haar spielt. Seine Hand tastet meinen ganzen Kopf ab, nachdem er seine Augen wieder geöffnet hat. Ich stelle nun die Tätigkeit ein, ihn am Kopf zu streicheln und gebe mich voll und ganz ihm hin. Ich lasse mich von ihm verwöhnen und wünsche mir, dass dieser Tag nie aufhören wird. Auch wenn es nach den Gesetzen der Physik unmöglich ist. Der Tag ist aber noch nicht allzu fortgeschritten, denn die Sonne scheint noch in ihrer vollen Pracht und es ist auch noch immer angenehm warm. Nach einer Weile, ich tippe auf 20 Minuten oder so, greife ich ihn an seinen Schultern an und ziehe ihn aus seiner sitzenden Haltung in eine andere irgendwie nicht so ganz definierte. Man könnte es so beschreiben, dass er nun nicht mehr sitzt, aber auch noch nicht liegt. Seine von einer dunkelblauen Jeans bekleideten Beine liegen neben meinen und sein Oberkörper liegt in der Luft über mir, sodass wir uns wieder direkt in die Augen schauen. Seine linke Hand hält meine rechte noch fest. Ich merke daran wie kraftvoll er ist. Er ist ganz zart zu mir und doch versteht er es mir zu zeigen, dass er ein Mann ist. Diese Mischung aus Einfühlsamkeit und Männlichkeit ist nahezu genau das, was ich mir zu Beginn, als ich ihn noch auf mich zukommen sah, ersehnt hatte. Doch dass es einen solchen jungen Mann wirklich auf Erden geben kann, hätte ich nie gewagt zu glauben. Ja, ich hätte es nicht einmal gewagt und selbst wenn ich es gewagt hätte, dann hätte ich ihn niemals in meiner Nähe oder gar in Berührung mit mir gesehen. Doch genau dies ist in diesen Momenten zur Realität geworden und ich bin so glücklich. So glücklich bin ich noch nie zuvor gewesen. Ich fühle mich so glücklich wie Wasser, welches endlich nach einer langen Reise im Meer ankommt. Dieses Wasser wollte sich sein Leben lang mit dem unbegrenzten Meer vereinigen um endlich frei zu sein. Es ist erfüllt worden und glücklich im Meer zu sein und so glücklich bin nun auch ich. Nein, ich bin glücklicher als dieses Wasser!

    Und während er da über mir schwebt, warte ich auf seinen nächsten Schritt und frage mich, was er jetzt wohl tun wird. Ich bin mir sicher, dass er weiß, was er vorhat. Denn er wirkt nun ein klein wenig selbstsicherer. Das kann ich aus seinem leicht verschmitzten, aber sehr süßen, Lächeln schließen. Ich lächle ihn auch an, was ihn etwas aus der Fassung bringt. Ihn scheint das ein wenig verrückt zu machen. Aber auch ich bin in diesen Augenblicken verrückt geworden – ja, verrückt nach ihm. Er merkt dies wohl, auch wenn ich es ihm nicht gleich verraten wollte. So gibt er mir aber zu verstehen, dass es ihm genauso geht, dass auch er nicht genug von mir kriegen kann. Er fasst mit seiner rechten Hand meine linke Schulter an und nähert sich mit seinem Gesicht meinem an. Und meine rechte Hand liegt noch immer in seiner anderen. Er kommt weiter auf mich zu bis unsere Lippen sich sanft berühren. Damit hat er es endgültig geschafft. In meinem Kopf kann ich nichts anderes mehr finden als ihn. Nur noch an ihn kann ich denken. Und er küsst mich nun, will seinen Mund gar nicht mehr von meinem nehmen. Und ich will auch, dass er so belässt. Wir küssen einander wieder und wieder, ganz leicht auf die Lippen. Es ist einfach wundervoll. Nach ungefähr 5minütigem Küssen ergreife ich die Initiative und bringe ihn dazu sich neben mich zu legen. Ruckartig und etwas unerwartet lässt er meine rechte Hand los und zieht sie auf seinen Rücken, sodass sie ihn dort anfasst und sich an ihm festhalten kann. Dann führt er seine beiden gepflegten Hände an meine Taille und hält mich fest. Er hält mich so fest, dass ich mich mit meiner ganzen Kraft gerade noch von ihm losreißen könnte, wenn ich es denn wollte. Aber nein, ich will mich nicht von ihm losreißen. Ich will ihn noch intensiver spüren. So umfasse ich auch seinen Körper und abrupt zieht er mich an sich. Sein Hemd rutscht leicht nach oben, sodass sein brauner unauffälliger Gürtel zum Vorschein kommt. Ihn beirrt das aber nur wenig, denn er greift noch ein klein wenig fester an. Mir gefällt es wie er mich nach und nach versucht an sich zu drücken. Und ihm sichtlich auch, da es ihm gelint. Wir sehen einander kurz in die Augen und ich zeige ihm durch einen entschlossen Blick meinerseits, dass ich seine Vorgehensweise sehr begrüße und gebe ihm damit die Bestätigung, so fortzufahren wie bisher. So treffen nun unsere Oberkörper aufeinander und wir berühren uns. Er gibt mir noch einen kleinen Ruck und ich spüre wie sich meine Brust an seine schmiegt. Ich bemerke hierbei, dass er genau dies beabsichtigt hat. Deswegen scheue ich mich nicht meine Hände etwas an seinem Oberkörper hinunterwandern zu lassen um nun ihn auch in der unteren Bauchregion an mich zu pressen. Ich mache ihm mit einem Druck auf den unteren Bereich seines Rückens klar, dass ich ihn auch dort spüren möchte und er erwidert dies, indem er mich auch dort an sich drückt. Er versteht es gut meine Wünsche zu verwirklichen. Und zeigt mir dies überraschend oft, auch wenn er gelegentlich noch ein bisschen unsicher ist, ob es jetzt das Richtige gewesen ist, was er gerade getan hat. Doch er kann gar nichts falsch machen, solange er bei mir bleibt. Wenn ich ihm dann zeige, dass es so gut ist, wie er es macht, gibt er mir einen Kuss, ganz leicht auf die Lippen. So liegen wir nun da. Wir sind beide in seitlicher Lage und umfassen den anderen am Rücken. Meine Brust liegt immer noch an seiner, inzwischen haben sich unsere Körper komplett aneinander geschmiegt.
     
    #1
    Satürnchen, 22 September 2007
  2. AstroFrank
    Sorgt für Gesprächsstoff
    1
    26
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    Es ist kompliziert
    Liebes Satürnchen,

    so wie die Geschichte getippt ist klingt es nach Sehnsucht, Romantik und Verlangen. Die Geschichte strahlt viel Gefühl aus. Ich kann mich gut in beide Akteure hineinversetzen. Gut gemacht.

    Viele liebe Grüße

    Frank
     
    #2
    AstroFrank, 10 Januar 2011

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