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Er weiß nicht wie er damit umgehen soll..

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von User 85918, 15 Juli 2009.

  1. User 85918
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Hallo, ein klitzekleines Problem oder eher auch die Frage, wie ich jetzt weiter vorgehen soll, ob ich ueberhaupt irgendwas machen kann/soll?

    Ich (19) bin mit meinem Freund (23) seit zwei Wochen zusammen, ja, und jetzt war's das schon irgendwie mit unbeschwerrt und rosaroter Brille. Er hat ein ziemlich Zeitaufwendiges Hobby und auch dementsprechend viele Freunde, die sein Hobby teilen, sodass er also relativ wenig Zeit fuer mich hat (was fuer mich kein Problem darstellt, in meiner letzten Beziehung habe ich jeden Tag mit meinem Ex zusammen gehockt, durfte keine eigenen Freunde haben usw, deswegen gefaellt es mir momentan ziemlich gut, dass er viel Unterwegs ist und ich auch Zeit fuer mich habe).

    Jetzt zum eigentlichen Problem: Ich habe einen Sohn (fast 2), ich habe ihn ohne seinen Vater bekommen und auch bisher ohne seinen Vater erzogen. In meiner letzten Beziehung fungierte mein Partner als Vaterersatz, was gaenzlich daneben ging, nach 14 Monaten trennten wir uns und dann stand ich da: Mein Sohn betitelte einen anderen als Papa und der wirkliche Vater war ueber alle Berge. So, jetzt stellt sich aber das Problem, dass mein neuer Freund nicht damit umzugehen weiß, wie er das händeln soll mit dem Kleinen. Die ganze Situation ist ihm neu, sodass er das Gefuehl hat irgendwie ueberfordert zu sein, was ich auch vollkommen verstehe.

    Nun zu meiner Frage, wie soll ich ihm jetzt gegenuebertreten? Soll ich ihm seine komplette Freiheit zurueckgeben und mich trennen, was ich eigentlich gar nicht will, denn er soll mir ja in allererster Linie gut tun & nicht als Vaterersatz herhalten.
     
    #1
    User 85918, 15 Juli 2009
  2. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    Ich denke da kannst du nur 2 Sachenmachen: Das erst ist mti dienem Freund reden und ihm klar machen das du ihn als Freund und nicht als Vaterersatz für deinen Sohn willst und zweitens ihm zeit geben mti der neuen Situation umgehen zu lernen und in die Rolle hineinzuwachsen in die er letztendlich hineinwachsen will
     
    #2
    Stonic, 15 Juli 2009
  3. Thrust_Avis
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    jo, reden ist das wichtigste. Ich könnte damit z.B nicht klar kommen. Ne Frau mit nem Kind wäre für mich ein absolutes NOGO. Bin selber mit nem Stiefvater aufgewachsen und sowas würde ich niemals unterstützen. Aber dein Freund ist ja nicht ich, rede mit ihm.
     
    #3
    Thrust_Avis, 15 Juli 2009
  4. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    Ich könnte dagegen wohl durchaus damit klar kommen auch wenn ich erstmal eine recht lange eingewöhnungszeit bräuchte weil die Lebensumstände dadurch doch sehr verschieden sind...naja mir stellt sich die Frage nur akadmischer Natur da meine frau und ich noch kein Kind haben und sie auch keins mit in die Beziehung gebracht haben...in meinem bekanntenkreis war das allerdings schon öfters der Fall und irgendwann hat es dann funktioniert obwohl es am Anfang sehr schwer war
     
    #4
    Stonic, 15 Juli 2009
  5. krava
    krava (35)
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    Verliebt
    Dass das für deinen Freund problematisch ist, ist nachvollziehbar. Ich hätte auch mehr als ein Problem damit, wenn ich einen Partner mit Kind kennenlernen würde.
    Es KANN klappen, aber es braucht seine Zeit.
    Ich schließe mich meinen Vorrednern an und rate dir, dich noch mal mit deinem Freund zusammenzusetzen und ihm zu verdeutlichen, dass dein Sohn eben ein Teil deines Lebens ist, du von ihm aber nicht verlangst, dass er den Sohn als seinen eigenen sieht.
    Letztlich muss er entscheiden, ob er mit der Situation zurecht kommt oder nicht. So richtig alleine wird er dich eben nie haben, dein Sohn wird immer ein Teil von dir bleiben und damit kommt sicherlich nicht jeder klar. Aber ihr habt ja alle Zeit der Welt und vielleicht verliert dein Freund seine Angst und du kannst ihn davon überzeugen, dass du von ihm keinerlei Verantwortung in dem Bereich forderst.

    Viel Glück!
     
    #5
    krava, 15 Juli 2009
  6. Britt
    Britt (42)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo,

    ich denke, euch allen wäre geholfen, wenn du klarstellst, dass dein Freund kein Vaterersatz sein soll. Er sollte freundschaftlich mit deinem Kind umgehen, nicht mehr und nicht weniger.

    Auch solltest du deinem Sohn gegenüber immer ganz klar darstellen, wer und wo sein leiblicher Vater ist, auch wenn er sich gerade nicht um ihn bemüht. Rede über ihn, zeige Fotos etc. Und stell deine Freunde beim Vornamen vor, also nicht auf die "Papa-Schiene" gehen.

    Natürlich kann man nicht immer verhindern, dass das Kind eine engere Bindung zum neuen Partner aufbaut. Aber ich würde versuchen, das zu vermeiden, insbesondere, wenn ich erst so kurz mit dem Mann zusammenbin. Das kann sich ja schnell wieder zerschlagen (was ich euch natürlich nicht wünsche) und dein Sohn verliert jedesmal wieder eine Bezugsperson. Ich würde ihm gegenüber deswegen erstmal den Mann nicht gross herausstellen und Kontakte zwischen den beiden nicht zu sehr ausweiten. Triff dich lieber erstmal vorwiegend allein mit deinem neuen Freund. Ihr könnt euch besser kennenlernen und feststellen, ob es mit euch beiden überhaupt passt oder nicht.

    Trennen würde ich mich nicht, nur weil der Mann erstmal unsicher auf das Kind reagiert. Das ist wohl normal in dem Alter, da ist es ja noch nicht so verbreitet, dass man auf Frauen mit Kind trifft.
     
    #6
    Britt, 16 Juli 2009
  7. Zantedeschia
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Wenn ihr erst zwei Wochen zusammen seid, würde ich das Ganze sehr viel langsamer angehen. Mich würde es sehr schocken wenn mein neuer Freund mit mir nach zwei Wochen über meine Rolle als Mutterersatz reden wollen würde... ich könnte da auch nicht viel zu sagen - nicht weil ich keine Kinder mag, sondern im Gegenteil, weil eine Rolle als Ersatzmutter ja nichts ist was man mal einfach so übernimmt, sondern mit viel Verantwortung verbunden. Dazu müsste ich mir schon sicher sein, dass die Beziehung eine Zukunft hat und das bin ich mir nach zwei Wochen eigentlich nicht.
    Ich würde mich nicht trennen, aber auch keine großen Erwartungen in seine Beziehung zu deinem Sohn setzen. Du hast doch sicher auch andere Freunde, die manchmal mit dir und deinem Sohn etwas unternehmen, ohne dass sich gleich die Frage nach der Zukunft stellt. So würde ich das auch handhaben. Du kümmerst dich um deinen Sohn und er ist eben mit dabei - und wenn er dann in ein paar Monaten mehr Verantwortung übernehmen will, könnt ihr mal darüber reden, wie ihr euch das vorstellt.
     
    #7
    Zantedeschia, 16 Juli 2009
  8. Pretty Brünette
    Öfters im Forum
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    nicht angegeben
    Hallo,

    deine Beziehung ist noch sehr frisch. Da würde ich das Kind erst mal gar nicht miteinbeziehen und mich nur allein mit meinem Freund treffen. Ich hoffe, du hast Betreuungsmöglichkeiten. Du machst es richtig, dass du nichts gegen das zeitaufwändige Hobby deines Freundes hast und es schätzt, auch mal Zeit für dich zu haben. Die brauchst du auch sicher für deinen Sohn. Am besten deinen Freund bei der Hobbyausübung gar nicht einschränken.

    An deiner Stelle würde ich meinen Sohn meinem Freund erst dann vorstellen, wenn sich die Beziehung etwas gefestigt hat und ich in ihm einen ernsthaften Kandidaten sehe (und erst nachdem der Freund selber den Wunsch dazu geäußert hat!). Falls die beiden sich bereits kennen gelernt haben, würde ich – wie gesagt – darauf achten, in der Anfangsphase den Kontakt zwischen den beiden einzuschränken.

    Und ich würde von mir aus gar nicht Gespräche wie „Wie kommst du mit der Tatsache klar, dass ich Mutter bin“ anfangen. Warte lieber bis er auf das Thema kommt und Interesse an deinem Kind zeigt. Und mach ihm dann klar, dass er keinerlei Verpflichtungen hat. Er soll die Freiheit haben sich zu entscheiden ob er sich binden möchte oder nicht, ohne Druck von dir zu spüren.

    LG
    Pretty Brünette
     
    #8
    Pretty Brünette, 16 Juli 2009
  9. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    Single
    ehrlich gesagt.. nach zwei wochen hat mein sohn meinen neuen partner noch nich mal ansatzweise auch nur von weitem gesehen...

    halt ihn raus, trefft euch, wenn der zwerg im bett is oder eben, wenn du einen babysitter hast.

    rede mit deinem neuen drüber und gib ihm zeit
     
    #9
    Beastie, 16 Juli 2009
  10. Kierke
    Kierke (36)
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    vergeben und glücklich
    Ich kenne die Situation eigentlich nur aus der Perspektive des Kindes. Meine Mutter war alleinerziehend und hat wechselnde Beziehungen gehabt, während sie mich großgezogen hat (sie gingen allerdings immer über mehrere Jahre, mindestens fünf). Anfangs haben wir in WGs auch mit meinem Vater zusammen gelebt, was mir sehr geholfen hat meinen Paps und meine Ma als Menschen auseinander zu halten, also zu begreifen, dass sie Vater und Mutter sind und bleiben, allerdings nicht zusammen sind. Zu der Zeit lebte ein Lebenspartner meiner Mutter ebenfalls in der WG. Dieser Abschnitt war für mich sehr wichtig - das war von einem bis fünf Jahren der Fall, also fällt das Alter deines Kindes in diese Zeit. Trotzdem hat meine Mutter auch danach einiges getan, was mir sehr geholfen hat - es gab nämlich nie wirklich ein Problem mit diesen Partnerschaften.
    Meine Mutter hat:
    1. erstmal den Mann allein kennengelernt und ihn mir erst ohne offizielles Getue dabei vorgestellt, wenn sie sich sicher war und meinte mit ihm wirklich eine Beziehung führen zu wollen. Vorher kam ich natürlich auch schon zur Sprache, sie hat immer herausgestellt, dass ich zu ihr gehöre und auf Platz 1 stehe und bleibe, sowie dass kein Vaterersatz von Nöten ist. Sie hat immer meine Meinung ernst genommen, schließlich musste ich dann genauso mit dem Mann leben, wie auch sie (zumindest ja mit oft vorkommenden Besuchen), sie hat explizit nach meiner Meinung gefragt. (natürlich nicht im Alter von 2, ich denke mal so ab fünf hat sie wirklich gefragt - wobei natürlich die Zahlen nun nicht wirklich mit den Beziehungswechseln überein stimmen.)
    2. ich habe keinen der Partner meiner Mutter als Papa bezeichnet, einen Vater hatte ich nämlich immer (obwohl ich ihn sehr selten gesehen habe) - ich habe sie beim Vornamen genannt. Die Beziehungspartner meiner Mutter waren für mich genau das, sie waren mit ihr zusammen, aber mit mir nicht verwandt. Wir haben uns arrangiert, in der Regel gut verstanden, sie haben auch mal auf mich aufgepasst, aber das war stets auf freundschaftlicher Ebene.
    3. Meine Mutter hat meine Probleme mit ihren Partnern ernst genommen und gemeinsam mit mir dann mit ihnen gesprochen, genauso natürlich wie sie mit ihnen ohne mich auch gesprochen hat (was ich nicht so mitbekam).
    4. Wenn meine Mutter dabei war, habe ich mich nach ihrem Wort gerichtet und nicht nach dem ihres Partners. Es war nie ihre Aufgabe mir zu sagen, dass ich ins Bett gehen soll, oder aufräumen, oder was weiß ich. Lediglich wenn der Partner auf mich aufpassen sollte, hat sie klipp und klar gestellt, dass ich auch zu hören habe - was ich dann auch tat.

    Natürlich gab es durchaus mal Konflikte und natürlich hat meine Mutter nicht immer nur für mich Position bezogen, wenn ich schlichtweg mal Unrecht hatte. Sie hat mir aber nie das Gefühl vermittelt, dass der Partner über mir stehen würde. Wenn ich mal Zweifel hatte (ich habe sie tatsächlich gefragt, ob sie xy lieber habe als mich), hat sie mir erklärt, dass das zwei verschiedene Arten wären zu lieben, es aber trotzdem niemanden gäbe, den sie lieber hätte als mich. (oder so in der Art)

    Ich weiß nicht, ob das nun hilfreich ist für dich. Aber aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass es mir immer geholfen hat das zu verstehen. Du und dein Sohn, ihr seid ein festes Team. Jeder der dazu kommt ist ein gern gesehener Gast und natürlich muss dein Sohn auch etwas Akzeptanz mitbringen, genauso dein Partner. Aber ein zweiter Papa muss er nicht sein - je nachdem ob du das genauso siehst und dein Sohn ebenfalls auch eher auf dich hören soll und dein Partner sich da größtenteils besser heraus hält, braucht dein neuer Freund auch nicht so nervös zu sein. Du wirst deinen Sohn sowieso größtenteils allein erziehen, so viel Verantwortung trägt er da schlichtweg nicht. Nicht viel mehr, als wenn er in eine WG ziehen würde, in der es Gemeinschaftsräume gibt und in der auch eine alleinerziehende Mutter wohnt, so dass man öfter aufeinander trifft. Man kann mit dem Kind sicherlich mal spielen, etc. - aber die Verantwortung trägt die Mutter (und neben ihr der Vater, sofern irgendwie dafür erreichbar). Natürlich kannst du dich mit ihm beraten und seine Meinung abwägen, aber was du wie machst, entscheidest am Ende du. Und du bist es dann auch, die das dem Kind vermittelt.

    Es gibt natürlich auch ganz andere Arten damit umzugenen :smile: Letztlich ist das alles deine Entscheidung, aber vielleicht hilft dir trotzdem ein Beispiel aus "Kindersicht" ein wenig weiter. Wenn nicht, dann entschuldige den langen Versuch *g*

    Liebe Grüße,

    Kierke
     
    #10
    Kierke, 16 Juli 2009

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