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erektionsstörungen. wie ihm helfen?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Maunz, 9 Mai 2010.

  1. Maunz
    Maunz (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Verliebt
    hey :winkwink:

    lese hier schon seit einigen jahren immer mal wieder und möchte zuallererst ein ganz liebes kompliment aussprechen. :smile: nach so langer zeit soll dies nun also *mein* allererster beitrag werden. :ashamed:

    bin seit dem 02. mai mit meinem freund (26) zusammen. seit anfang januar haben wir jede minute, die wir aufbringen konnten, zusammen verbracht. doch im prinzip war es schon recht früh eindeutig, dass wir uns verlieben würden. :herz: niemandem hat sich mein herz je so nah gefühlt wie ihm.

    bevor er mich total überraschend geküsst hat und wir zusammengekommen sind, bat er mich vor wenigen wochen um ein gespräch, indem er mir offenbarte, dass er seit 1 1/2 jahren unter erektionsstörungen leide. er wollte vollkommen ehrlich zu mir sein und dass ich weiss, auf was ich mich einlasse.

    körperliche ursachen hat er bereits medizinisch ausschließen lassen (gefäßuntersuchungen, blut- und urinproben usw.). die diagnose lief also auf psychische ursachen hinaus.

    mit seiner letzten freundin war er 5 jahre zusammen. sie hat ihn über einen langen zeitraum betrogen. ganz am anfang ihrer Beziehung hatte sie schon einen ONS mit einem anderen. weil er sie über alles liebte, gab er ihr eine zweite chance. im letzten jahr ihrer beziehung war das zusammensein hauptsächlich von sehr vielen streitigkeiten geprägt. irgendwann ging dann bei ihm gar nichts mehr in sexueller hinsicht. das ist seitdem so geblieben.

    habe nun ein wenig angst, wenn es langsam enger zwischen uns wird. möchte nicht, dass er sich schlecht fühlt oder sich noch mehr unter druck setzt. spüre, dass es ihn manchmal jetzt schon etwas mitnimmt, wenn wir uns viel küssen, eng zusammenliegen und eben nichts "da" ist. versuche ihm soviel angst zu nehmen, wie mir das möglich ist. wir haben sehr lange und offen darüber gesprochen. habt ihr eine idee wie ich ihm das alles noch mehr erleichtern, ihm noch mehr angst und druck nehmen könnte?

    liebsten dank für eure mühen! :knuddel:
    kate.
     
    #1
    Maunz, 9 Mai 2010
  2. Aily
    Benutzer gesperrt
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    Verliebt
    Das klingt für mich so, dass er sich mal mit einem Psychologen darüber unterhalten sollte... Ich seh da ein ganz klassisches Muster (siehe die Untreue seiner Ex )
     
    #2
    Aily, 9 Mai 2010
  3. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Schwer zu sagen, ob sein Problem mit Liebe und Einfühlungsvermögen zu lösen ist.
    Wie Aily schon sagte, braucht es evtl. professionelle Hilfe, um das "Trauma" zu überwinden.
     
    #3
    krava, 9 Mai 2010
  4. Bailadora
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Seh ich wie Aily. Du kannst nicht viel machen, außer ihm zu einem Therapeuten zu raten und ihm weiterhin als so liebevolle und vertrauenswürdige Partnerin zur Seite zu stehen, wie Du es schon tust. Es ist kein Wunder, dass er bei der Vorgeschichte einen Knacks weg hat, aber es ist nicht Deine Aufgabe, ihm den zu nehmen. Das geht auch gar nicht, Du bist schließlich auch nur ein Mensch und nicht seine Therapeutin.

    Ich finde es schön, dass Du so verständnisvoll mit ihm umgehst. Und ich sehe es als gutes Zeichen, dass er so offen mit Dir darüber gesprochen hat, von Anfang an. Dass Du Dich ihm dennoch nicht abgewandt hast, wird sicher sehr gut für die weitere Entwicklung seines Problems sein.
    Wenn es ihm so schlecht geht in einer konkreten Situation, versuch ihn abzulenken und das Thema nicht zu sehr dominieren zu lassen. Zärtlichkeiten sollen schließlich Spaß machen und nicht zu negativ belegt sein. Ich könnte mir vorstellen, dass es hilft, wenn Du ihm Komplimente machst und ihm immer wieder sagst, wie attraktiv er für Dich ist, wie schön es mit ihm war und dass er gut küsst/sich gut anfühlt/gut riecht. Ab und zu eine SMS mit einem "Ich denk an Dich :smile:" oder Ähnlichem tut seinem angeknacksten Selbstwertgefühl als Mann sicher auch gut.

    Dennoch kann all das von Dir nur als Unterstützung fungieren und er muss die Hauptarbeit selbst tun, die kannst Du ihm nicht abnehmen :frown: Wenn er drüber reden will, leih ihm ein Ohr, aber behalte dabei auch immer Deine eigenen Gefühle und eure Partnerschaft im Blick. Es ist nicht immer gut, viel über die Ex zu sprechen (kann natürlich sein, dass er das gar nicht tut).

    Ich wünsch euch alles Gute! Nach dem, was ich hier so lese, habt ihr die besten Voraussetzungen, damit es ein harmonisches Sexualleben wird :smile: und eine schöne Beziehung.
     
    #4
    Bailadora, 9 Mai 2010
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  5. Maunz
    Maunz (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    Verliebt
    erst einmal *liebsten dank* an euch.

    über therapeutische hilfe hat er selbst auch schon nachgedacht. versuche ihn da nochmal sanft in diese richtung zu schubsen bzw. darin zu stärken.

    mich von ihm deswegen abzuwenden, daran habe ich nicht eine sekunde gedacht. mir war es sofort sehr wichtig, ihm nach diesem langen gespräch etwas positives zu geben, so dass ich ihn auch ganz viel gekuschelt hab anschließend und eigentlich auch schon währenddessen. :herz:

    seine exfreundin ist kein thema mehr. wir haben uns in den letzten monaten und eigentlich von beginn an schon sehr viel anvertraut in dieser hinsicht.

    die komplimente sind eine gute idee *lächel* nicht, dass es keine gäbe, aber in solchen schmuse-zeiten sollte ich das wirklich öfter tun. :jaa:

    wünsche mir sehr, dass ich ihm eine hilfe sein kann. bin ihm auch nicht böse, oder enttäuscht, wenn ich merke, dass er dann manchmal etwas traurig wird, doch ist es mir natürlich die wichtigste herzensangelegenheit, ihm diese traurigkeit wieder zu nehmen. wisst ihr, er ist so ein engel :herz:

    :knuddel:
    kate.
     
    #5
    Maunz, 9 Mai 2010
  6. kickingass
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    vergeben und glücklich
    das bist du ihm bestimmt. allein schon weil er dir sowas anvertrauen konnte und du absolut korrekt reagiert hast. vl braucht er keine therapie, sondern bloß ne zeit und viel zuwendung und ne portion vertrauen. oder es ist wirklich schon so verfahren, dass er hilfe von aussen braucht. beides ist möglich und ich glaube er hat da mit dir schon nen glücksgriff gemacht und den ersten schritt aus dem erektionsstörungskreis gesetzt :zwinker:

    ist ja mal echt schön, wenn jemand "nur" so ein problem hat und noch so frisch verliebt schreibt :smile:

    ich bin mir sicher das ihr das hinkriegt und wünsche euch viel erfolg für die gemeinsame zukunft.
     
    #6
    kickingass, 9 Mai 2010
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  7. Darlene
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    nicht angegeben
    Ich glaube, für ihn ist es schon eine große Hilfe/Erleichterung, daß Du noch mit ihm zusammen sein willst, obwohl Du davon weißt. Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen, wirklich helfen kannst Du ihm nicht, Du kannst ihn aber unterstützen. Viel Glück Euch beiden :smile:
     
    #7
    Darlene, 10 Mai 2010
  8. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Dem schliesse ich mich ausnahmslos an.
    Ich finde es bewundernswert von Dir, dass Du Dich mit der Situation auseinandersetzt. Das zeigt ja, dass er Dir als Person sehr viel bedeutet. und Du entsprechend bereit bist, Dich damit zu arrangieren.
    Viele Frauen würden sein Problem sicherlich als KO-Kriterium ansehen.
    Auch finde ich es besonders mutig von ihm, dass er die Sache bei Dir angesprochen hat. Weil ich mir denke, dass es für einen Mann sehr schlimm ist, Erektionsstörungen zu haben. Man malt sich dann alle möglichen Horror-konsequenzen aus, wenn man mal mit einer Frau zusammenkommt.

    Ich vermute auch, dass es bei ihm psychisch bedingt ist, und er das mit seiner Ex auch nie richtig verarbeitet hat.
     
    #8
    User 48403, 10 Mai 2010
  9. munich-lion
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    nicht angegeben
    Hallo,

    ich finde, du hast bereits sehr viel getan, um deinen Partner in gewisserweise die Angst zu nehmen, denn er hält dich bereits für so vertrauenswürdig, "kompetent" und auch verständnisvoll, so dass er dir von sich aus bereits von seinen Erektionsstörungen berichtet hat, was mit Sicherheit nicht alle Männer können, denn dieses doch sehr sensible Thema wird gerne totgeschwiegen.

    Wir als Frauen können wahrscheinlich nie im vollen Umfang nachvollziehen, was ein Mann wirklich dabei empfindet, wenn die Erektionsfähigkeit gestört ist. Sehr viele fühlen sich dabei gedemütigt, weil "Potent sein" eben zum Mann-Sein einfach dazu gehört.
    Ihn quälen 1000 Fragen, ihn plagen Versagensängste, weil er vielleicht der Meinung ist, den sexuellen Ansprüchen der Partnerin nicht gerecht oder als Mann nicht ernst genommen zu werden.
    Wiederholte Probleme im Bett bedeuten tiefe Kratzer für sein Selbstbewusstsein und somit kann körperliche Nähe sogar zusätzlich Stress für ihn bedeuten, so dass gerne Situationen vermieden werden, die zu einer sexuellen Annäherung führen können, denn jeder weitere Misserfolg setzt diesen berühmt-berüchtigten Teufelskreis in Gange und seine Gedanken drehen sich fast nur noch um die Erektionsstörungen.

    Euer offenes Gespräch tat sicherlich nicht nur eurer noch recht jungen Beziehung gut, sondern war sicherlich auch ein gutes Fundament für eine hoffentlich erfolgreiche Therapie ohne Therapeuten, denn eines sollte durchaus berücksichtigt werden: Erektionsstörungen können auch genauso schnell wieder verschwinden wie sie aufgetaucht sind - mit der richtigen und liebenden Partnerin an der Seite, bei der man(n) das Gefühl hat, angekommen zu sein.
    Und ich denke, mit dir hat er diesen "Fang" gemacht, so dass sich seine Unsicherheit, die Zweifel und auch das Misstrauen nicht weiter aufbauen, sondern sukzessive schwächer werden und das kann nur von Vorteil sein. Außerdem sollte man es schon auch noch auf die Praxis ankommen lassen...wer weiß: Vielleicht macht man sich auch unnötige Gedanken und nach ein paar Male Sex (zu Anlaufschwierigkeiten kann es immer kommen - auch wenn der Mann sonst keine Erektionsprobleme besitzt) funktioniert eigentlich alles prima.

    Wichtig ist, dass du signalisiert hast, dass du bereit bist, ihm immer dein Ohr zu leihen und er jederzeit mit dir darüber sprechen kann, wobei nicht unbedingt die Wörter "dein Problem" fallen müssen, denn im Prinzip ist es euer gemeinsames Problem, das man zusammen in den Griff bekommen und erst einmal das Beste daraus machen möchte.
    Und das sollte auch erst einmal ausreichen, denn man kann auch ein Thema überstrapazieren, wenn ständig nachgebohrt wird - auch wenn es nur gut gemeint ist.
    Auf keinen Fall sollte man als Partnerin auf ihn einreden, denn das bedeutet zusätzlich unnötigen Stress und das Gefühl einer gewissen "Entmündigung".

    Natürlich können auch Frauen irgendwann ihre Selbstzweifel bekommen, denn die gemeinsame Sexualität bedeutet auch in bestimmter Hinsicht eine Bestätigung, dass ihr Partner sie liebt, attraktiv und geil findet.
    Nicht selten geben sie sich dann die Schuld, wenn es beim Mann nicht läuft und das ist grundverkehrt.
    Gerade wenn Männer lieben und eine Frau besonders toll finden, wollen sie ihr "Bestes" geben, aber sie können dabei nicht immer ihre Seele und die Vergangenheit ausblenden, weil sie viel empfindsamer sind als sie selber vermuten, zugeben oder wir von ihnen denken.
    Falsche Erwartungen, Vorwürfe und Schuldzuweisungen - auch in die eigene Richtung - sind absolut kontraproduktiv, selbst wenn wir uns verletzt oder gar vernachlässigt fühlen und wir sollten uns immer vor Augen halten, dass es hier nicht um Schuldige geht, sondern um das gemeinsame Sexleben.

    Nehmt euch einfach weiter viel Zeit miteinander, lasst die Intimitäten und die sexuelle Lust auf euch zukommen und gebe ihm anfangs das Bestimmrecht, wann der richtige Moment ist, auf "ernsthafte Tuchfühlung" zu gehen.
    Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es bei Erektionsstörungen am Anfang besser ist, nicht zu offensiv zu werden und sich etwas zurückhaltender zu geben, weil der Mann sich von einer sexuell "offenen" und sehr "willigen" Frau noch mehr unter Druck gesetzt fühlte, weil er der Meinung war, unbedingt nachziehen zu müssen.
    Verzichte notfalls ruhig auch auf ein Vorspiel, was bedeutet, dass du ihm vorher bereits signalisiert hast, dass er sich jederzeit "nehmen" kann, wonach ihm ist. Dadurch fühlt er sich vielleicht nicht so unter Druck gesetzt und ein Erfolgserlebnis (selbst wenn es nicht so lange dauert, aber Hauptsache, der Schwanz steht und bleibt stehen) kann wirklich der dauerhafte Schlüssel zur funktionierenden Erektion sein.
    Außerdem sollten wir Frauen nie müde werden, dem Mann zu vermitteln, dass wir auch ohne steifes Teil befriedigt werden können, denn es ist dem Mann schon sehr wichtig, dass die Frau auch zufriedengestellt wird. Wenn er merkt, dass auch seine Hände und der Mund zu absoluten "Höchtleistungen" fähig sind, dann kann er auch entspannter werden, was sich wiederum positiv auf seine Erektion auswirken dürfte.
    Die Erektion ist nämlich nur ein Teil eines befriedigenden und erfüllten Sexuallebens. Genauso wichtig sind Zärtlichkeit, vielleicht auch ein wenig Romantik und gegenseitige Rücksichtnahme auf die Gefühle und Wünsche des anderen.

    Vielleicht kann man als Frau entgegenwirken, dass der Mann sich noch anderweitig Stress aufhalst
    (im Beruf z. B), in dem man für ausreichend Enspannungsphasen sorgt.
    Dazu gehört auch, dass man Genuss in den Alltag bringt und auch die alltäglichen Dinge bewusst zu zweit erlebt, um alle Sinne anzuregen.

    Das kann ein langer Spaziergang am Abend sein...zu zweit unter einem großen Regenschirm oder mit einer Flasche Wein in der Hand, um die Lichter der Stadt zu bewundern und wie die Nacht die Menschen einhüllt. Oder man legt die Lieblings-CD ein und hört zusammen all die Lieder, die den anderen glücklich machen oder melancholisch stimmen ganz nah aneinander gekuschelt, so dass der Herzschlag und die warme Haut mit ihrem Duft vernommen wir.
    Auch zusammen kochen und die Lebensmittel, die alle Sinne ansprechen, zu einem wunderschönen Menü zu verarbeiten, kann Entspannung und Genuss bringen, denn wer alles tief und bewusst aufnehmen kann, der wird es m. E. auch beim Sex leichter haben, weil Erotik sich nicht nur im Bett abspielt und man dadurch auch lernt, dass es nicht nur immer auf "das Eine" ankommt oder ein Abend so enden muss, wie es ursprünglich geplant war.

    Es ist wichtig zu wissen und beruhigt auch etwas, wenn man weiß, dass man als Paar sicherlich nicht alleine auf der Welt ist, denn fast jeder Mann hat in seinem Leben mal die ein oder andere Störung im Paarungsorgan.
    Wie lange diese andauernd und in welchem Umfang sie zu Beeinträchtigungen führt, lässt sich leider meistens nicht vorhersehen bzw. sollte abgewartet werden.
    Richtig "hoffnungslose Fälle" gibt es nicht wirklich (dafür sorgen u. a. auch schon moderne Behandlungsmethoden und die heutige Medizin) und wenn man lernt, mit der Situation umzugehen und das Beste daraus zu machen, dann muss das Liebesleben gar nicht einmal so stark beeinträchtigt sein.

    Alles Gute für eure Beziehung und eine schöne gemeinsame Zeit!
     
    #9
    munich-lion, 10 Mai 2010
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  10. User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    vergeben und glücklich
    Hallo Kate,

    ihr habt also noch nicht miteinander geschlafen?

    Natürlich schwierig zu erraten, wie Ihr - bzw. jeder für sich - mit dem Thema Sex umgeht. Ich bin da ganz offen und direkt und finde, als Paar kann man über alles reden. Zu vorsichtig an das Thema heranzugehen, zu viel Rücksicht kann auch genau zum Gegenteil führen ... das ganze noch mehr tabuisieren. Er hat Dir konkret "sein Problem" "gestanden" und warum sollten Deinerseits nicht praktische Vorschläge kommen?

    Vielleicht würde ich ihn einfach fragen, wie er sich denn Sex wünscht, damit er sich am besten entspannen kann - bzw. was ihn reizt - eine Fantasie? Sicher hat er sich auch schon das Hirn zerbrochen und denkt vielleicht: wenn wir es so oder so probieren, würde es vielleicht gehen?

    Vielleicht auch der Vorschlag sich gegenseitig mit Öl vollzuklitschen und zu massieren? Bei schöner Musik bei Kerzenschein? Ein Gläslein Sekt dazu ... sich Zeit lassen? Spielzeug in der Nähe mit denen er Dich verwöhnen kann?

    Ihr seid ja aus dem Teenageralter raus - warum nicht konkret werden, und aussprechen was reizt? Sich gegenseitig - oder einseitig - mit dem Mund verwöhnen?

    Dazu vielleicht vereinbaren, dass es bei Petting bleibt und nicht gepoppt wird?

    Ich bin beim Sex sehr fordernd, es gibt eine Menge, was mein Mann für mich tun kann, ohne einen steifen Schwanz. Ich liebe es zum Beispiel, wenn er meine Brüste verwöhnt, wenn ich die Augen verbunden habe und an den Händen gefesselt ... da brauch ich sonst nix. Viele Männer mögen Frauen, die aussprechen können was sie wollen, das macht sie richtig an. Natürlich muss es im Bereich des Möglichen liegen, damit es auch für beide schön ist.

    DICH "erfolgreich" zu verwöhnen kann für einen Mann mehr bedeuten, als wäre er selbst gekommen.

    Ich glaube, Du musst Dich richtig hineinhängen, um den richtigen Ton zu treffen und wer weiß, vielleicht kannst Du zaubern ... :zwinker:

    Eine Therapie hört sich zwar toll an ... aber da einen Termin zu bekommen und einen passenden Psychologen - na ja, ich würde die Sache lieber erstmal selbst in die Hand nehmen ...

    So bin ICH halt ... :cool:

    Viel Glück
    Trouser
     
    #10
    User 95608, 10 Mai 2010
  11. Maunz
    Maunz (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    Verliebt
    bevor ich ein paar zeilen zu euren antworten verfasse, möchte ich mich nochmal herzlich bei allen bedanken, die sich bisher die zeit genommen haben, meine worte zu lesen und ihre gedanken darüber niederzuschreiben. eure einfühlsame, ermutigende und durchweg positive reaktion hat mich so ein bisschen überwältigt und an manchen stellen auch etwas zum schmunzeln gebracht. liebsten dank dafür. :knuddel:

    bewundere ihn sehr für sein uneingeschränktes vertrauen mir gegenüber. und für diese stärke. an meinen gefühlen für ihn hat sich nichts geändert. bin noch nie zuvor jemandem begegnet, der mich ab der ersten sekunde nicht mehr losgelassen hat und in den ich mich so sehr verliebt habe. als wir uns nach einigen wochen zum allersten mal umarmten.. ich habe mich niemals so gefühlt wie in diesem moment. mit worten kann ich das gar nicht beschreiben. es war als würde die zeit stehen bleiben, zum allerersten mal. :herz:

    vielleicht mag es ein wenig *anders* klingen heutzutage, aber es gibt soviele, unendliche möglichkeiten sich nah zu sein, zärtlich zu sein, lust zu erleben. das heisst nicht, dass ich mich nicht danach sehne mit ihm zu schlafen, aber sicher ist nichts daran schlimm, wenn es vielleicht eine längere zeit braucht bis dahin. für mich schließt das nicht aus, diese zeit auch zu genießen. auch wenn es möglicherweise eher selten ist (vielleicht ja gar nicht so selten), aber was ist schon normal. und wer möchte schon normal sein? und wieso sollte diese zeit weniger schön sein? wünsche mir sehr mit ihm einen weg zu finden, so dass er sich ohne angst fallen lassen und die nähe zu mir auch genießen kann, dass er sich wohlfühlt, ohne bedenken, druck oder erwartungen. er wirkt nun auch nicht weniger anziehend für mich. das wäre in meinen augen völliger unsinn. es käme mir auch nie in den sinn ihm plötzlich vorwürfe zu machen oder seine gefühle zu mir in frage zu stellen. solche trugschlüsse sind mir tatsächlich ein rätsel. und verärgern mich bei dem gedanken daran.

    zu einem unlösbaren "problem" habe ich seine erektionsstörung nie erhoben. meine sorge um ihn steht eher im vordergrund. befürchte auch, dass er sich zumindest im augenblick noch sehr viele gedanken darum macht, mich aufgrund dessen wieder zu verlieren. von all diesen fragen würde ich ihn am liebsten befreien, auch wenn ich weiss, dass auch dies zeit und geduld braucht.

    die anregungen zum alltäglichen genuss von dir, munich-lion, klingen wunderschön. liebsten dank für diese tollen inspirationen!

    umarme euch zur nacht,
    kate.
     
    #11
    Maunz, 10 Mai 2010

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