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Erfüllte Sexualität in sehr langen Beziehungen überhaupt möglich

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von espn, 11 Juni 2008.

  1. espn
    espn (39)
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    in einer Beziehung
    Guten Abend

    Nachdem ich selber Mitglied im Club der Frustrierten bin und es hier auch viele Beiträge dazugibt:

    Ist es überhaupt möglich in einer 10/15/20 jährigen Beziehung nach dieser Zeit noch ein erfülltes Sexleben zu haben? Gibt es solche Fälle überhaupt? Ich gewinne langsam den Eindruck daß es gar nicht anders geht, als daß bei einem Partner die Lust weggeht, komischerweise hätte ich vermuttet daß es nur Männer trifft bei denen die Frauen nicht mehr mitspielen. Scheint hier aber auch öfters anders zu sein.

    Also gibt es solche Fälle wirklich? Oder wird nach dieser Zeit einfach der Sex ausgeschaltet bei den "Glücklichen" nur Kinderbetreuung, Arbeit, Überstunden,....

    Erfüllt würde ich folgendermassen definieren: Beide kommen auf ihre Kosten, mehr als 1x/Monat, am besten min. 1x/Woche. Kein eigenes Zurückschrauben und natürlich nur Sex mit dem Partner !!
     
    #1
    espn, 11 Juni 2008
  2. User 48403
    User 48403 (47)
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    nicht angegeben
    Ob meine Erfahrungen relevant zu Deiner Frage sind, weiss ich nicht, aber trotzdem:

    Nein, ich hab kein erfüllendes Sexleben. Der Schnitt beträgt so alle 2 Wochen 1x. Die Qualität an sich ist gut, aber mir fehlt die Abwechslung. Sie selbst braucht den Sex - laut ihrer Aussage - nicht. Also dass sie wirklich Lust hat, und von sich aus Sex mit mir haben will kommt vielleicht einmal im Jahr vor.
    Im Moment haben wir wieder ne Sexflaute, wo seit 2 Monaten nix gelaufen ist, aber ich komm einigermassen klar damit, weil ich gelernt habe, die Situation zu akzeptieren, weil ich sie eh nicht ändern kann.
    Auch bei meinen früheren Beziehungen hatte ich kein erfülltes Sexleben, unabhängig davon, wie lange die Beziehung gedauert hatte. Im Gegenteil, da war der Sex auch noch schlecht:geknickt:
     
    #2
    User 48403, 11 Juni 2008
  3. User 83901
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    Ohje, das liest sich ja gar nicht gut. :geknickt:

    An den TS:
    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass das Sexleben irgendwann in den Hintergrund tritt oder zumindest nicht mehr so brennend relevant ist, je länger die Beziehung dauert. Und habe das so auch erfahren. Das heißt aber nicht, dass ich das so akzeptieren möchte für mich persönlich.
    Bestes Beispiel: meine Eltern! Die sind seit 26 (oder 27) Jahren zusammen, davon 24 Jahre verheiratet, und seit ich vor drei Jahren von zu Hause ausgezogen bin, haben die noch mehr Spaß, also die haben schon mindestens einmal pro Woche Sex (im Sommer oder speziell im Urlaub auch häufiger). Erklären kann ich mir das allerdings nicht. :grin: Sie sagten mir mal, dass sie wieder mehr Lust hätten, seitdem sie sich im Haus völlig frei bewegen können (weil ich ja nicht mehr da bin), dass sie aber auch so sehr glücklich miteinander sind und auch dadurch schon viel mehr Nähe suchen. Aber auch nach meiner Geburt war Sex immer ein wichtiger Bestandteil ihrer Ehe. Wie meine Mutter immer sagt: "Wir waren doch auch noch jung, da braucht man das doch auf alle Fälle noch, egal ob da nun ein Kind geboren wurde oder nicht!"
    Und seltsamer Weise kenne ich da noch einige Ehepaare im Alter meiner Eltern, die noch ein erfülltes Sexleben (so wie du es definierst) haben.

    Dennoch ist es vermutlich mehr als normal, dass die Leidenschaft im Laufe der Beziehung abnimmt, da sich andere Aspekte des Lebens gerne in den Vordergrund drängen und die Lust auf Sex einfach weniger wird. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das auch viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun hat - wem Sexualität wichtig ist, der ist mit dem richtigen Partner an seiner Seite auch sicherlich nach Jahren noch lustvoll und an Sex interessiert.

    Vielleicht ist Sexualität in der Partnerschaft tatsächlich ein Faktor, an dem man kontinuierlich "arbeiten" sollte, sprich ihn nicht vernachlässigen oder gar ignorieren. Dass das aber auch nicht in allesn Beziehungen funktionieren kann, ist offensichtlich. Und django hat ja auch schon aufgezeigt, dass sexuelle Erfüllung nach jahrelanger Beziehung keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

    Ich persönlich wünsche mir jedenfalls auch für die Zukunft ein erfülltes Sexleben. :smile:
     
    #3
    User 83901, 11 Juni 2008
  4. User 67627
    User 67627 (46)
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    vergeben und glücklich
    ich denke es gibt in langjährigen beziehungen sicherlich einen rückgang, was die sexualität angeht. hab das ja schon in meinen 7-jährigen bemerkt.

    könnte allerdings auch sein, dass wenn erstmal die "kindererziehungszeit" zu ende ist, sich das wieder einspielt und mehr zeit für einander da ist.
    zumindest kenn ich da ein paar beispiele, wo die ehe wieder super gelaufen ist, nachdem die kinder aus dem gröbsten raus waren.
     
    #4
    User 67627, 11 Juni 2008
  5. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Zumindest hoff ich das, weil bei uns die Kindeserziehungszeit ja gerade stattfindet und sicher noch einige Jährchen andauern wird.
     
    #5
    User 48403, 11 Juni 2008
  6. User 70315
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    kann leider nicht mitreden da meine beziehung ja erst 2 jahre dauert aber hier meine vermutung:

    ich denke, einen rückgang der häufigkeit von sex wird auf jeden fall stattfinden. leider scheint sex ein gewöhnungsding zu sein. wenn man genug sex hat, scheint er , auf lange zeit betrachtet, an attraktivität zu verlieren.

    denkt ihr, mal angenommen man hätte eben zu jeder zeit nur höchstens 2 mal die woche sex, dass man dies auch über 10 jahre und mehr beibehalten kann?

    also das man praktisch nicht "übersättigt" ist. oder ist dies nur eine abenteuerliche vermutung:zwinker:

    lg
     
    #6
    User 70315, 11 Juni 2008
  7. User 38494
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    Verheiratet
    also ich bin nicht der meinung das sex etwas ist bei dem man gewöhnungsbedingt abstumpft und sex deswegen langweilig wird. :grin:

    die ersten 6-7 jahre in unserer beziehung waren jedenfalls äusserst abwechslungsreich und jedesmal war sex anders.
    immer war es genialst und absolut befriedigend für beide von uns.
    das liegt aber auch wohl daran, wie man selber sex (er)leben möchte und da muss sich wohl auch jeder selbst an die eigene nase fassen, das das so ist.
    mann sollte nicht glauben, das sex in einer langjährigen beziehung etwas normales ist, worauf er ein anrecht hat und frau sollte nicht glauben, das sie einfach nur die beine breit machen muss, um ihn glücklich zu machen.
    da liegt es eben an beiden seiten den jeweils anderen immer mal wieder zu überraschen und fantasie zu zeigen.

    naja, irgendwann wurde das halt dann unmerklich weniger .... bis man nur noch ne standardnummer hingelegt hat und beide eigenlich darüber unglücklich waren.

    dann kam eine (lange) phase der absoluten lustlosigkeit bei meiner frau auf, was dann bedeutet hat, das man im günstigsten falle alle 2 monate mal sex hatte (wobei ich zu sex alles zähle, was zu einem orgasmus führt und der partner daran beteiligt ist).

    langsam sind wir wieder auf dem aufsteigenden ast und zusammen mit sb fühle ich mich nicht (mehr) frustriert.

    die lustlosigkeit meiner frau habe ich kompensieren können, weil meine frau verständnis gezeigt hat, das ich nunmal mein sexualleben nicht einstellen kann.
    gleichzeitig habe ich ihr gegenüber verständnis und geduld gezeigt.
    ich kann keinen sex haben, wenn die frau eigentlich keine lust hat.
    das man viel und ganz offen und ehrlich miteinander geredet hat ist mit sicherheit der grund dafür, das wir heute noch (glücklich) zusammen sind. :smile:

    was ich eigentlich sagen will ist:
    vom rumjammern wird das nicht besser.
    ehrliches miteinander umgehen und GEGENSEITIGES verständnis, sowie respekt gehört eben in eine gut funktionierenden beziehung.

    aber sex ist in der tat nicht der dreh und angelpunkt des (zusammen)lebens, auch wenn ... oder gerade WEIL man sich liebt. :zwinker:
     
    #7
    User 38494, 11 Juni 2008
  8. espn
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    in einer Beziehung
    Darf ich nachfragen was dahinter steckt? Also mehr SB?

    Wenn ich jetzt mal zusammenfasse:
    Diejenigen die schon eine lange Beziehung haben, sind auch an einem Frustpunkt angekommen. Die "frischeren" haben noch die Hoffnung.

    Ist doch einfach nur zum heulen.
     
    #8
    espn, 11 Juni 2008
  9. User 48403
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    Also ich mach bei Sexflauten nicht mehr SB, eher weniger; Wenn ich wegen Sex-Mangel frustriert bin, hab ich auch keine Lust zu SB, eben weil ich dann nicht befriedigt sein kann.
     
    #9
    User 48403, 11 Juni 2008
  10. Dandy77
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    Verstehen ich nicht. SB ist auch eine Art der Befriedigung. Und wenns mit dem Partner nicht klappt, mach ich eben mehr SB. Baut den Frust etwas ab.

    Es ist aber schon traurig, wenn eine Frau jeden Tag morgens 1/2 Stunden für ihre Haare verwendet, abends aber keine 5 Minuten Zeit für Sex hat. Vielleicht sollte man manchen Frauen mal deutlich machen, dass die wenigsten Männer wegen einer schlechten Frisur der Partnerin fremdgehen.

    @ espn,

    auch nach mehreren Jahren kann Sex noch erfüllend sein. Ich glaube nicht, dass es an der länge der Beziehung liegt, also eine "Abstumpfung" erfolgt. Oft ändern sich die Rahmenbedingungen (mehr Streß durch Familie, Beruf, Lebensumfeld) oder die Prioritäten, sodass man für Sex plötzlich keine Zeit mehr hat. Den ganzen Tag unternimmt man etwas und abends ist man plötzlich für den Sex zu müde. Vielleicht würde es helfen, Zeiten für Sex in den Tagesablauf einzuplanen. Natürlich ohne dass es zu Sex kommen muss. Man hätte aber auf alle Fälle Zeit für einander.
     
    #10
    Dandy77, 11 Juni 2008
  11. espn
    espn (39)
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    in einer Beziehung
    Ich würde es ja gerne glauben. Ich würde wirklich mal gerne von jemanden hier lesen: Ich bin 15 Jahre mit meiner Frau zusammen und der Sex ist besser als mit 20, oder ähnlichem.
     
    #11
    espn, 11 Juni 2008
  12. Dandy77
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    15 Jahre ist ganz schön lange, in einem Forum, indem das Durchsnittsalter vielleicht 25 ist :zwinker:

    Das Sexualleben kann sich im Laufe der Zeit ändern. Es unterliegt Schwankungen. Zum Problem wird das in einer Partnerschaft erst, wenn diese Schwankungen nicht synchron verlaufen und die Partner kein Verständnis für die Situation des anderen haben. Und da meiner Erfahrung nach Frauen diesen Schwankungen stärker unterliegen, nörgeln meistens die Männer, dass sie zu wenig Sex bekommen

    Hast du mal mit deiner Frau gesprochen und ihr dein Problem aufgezeigt? Und sie nach Ursachen und Lösungsmöglichkeiten gefragt
     
    #12
    Dandy77, 11 Juni 2008
  13. User 71335
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    Also wir sind 18 Jahre zusammen und 15 Jahre verheiratet.


    Erfüllt würde ich folgendermassen definieren:
    Beide kommen auf ihre Kosten, mehr als 1x/Monat, am besten min. 1x/Woche.
    Diese Bedingung erfüllen wir seit 1,5 Jahren wieder, aber nur weil ich ihn dazu "gezwungen habe":grin: , mittlerweile haben wir wieder regelmäßig 1-2 die Woche Sex, was ich jedoch deutlich zuwenig finde.
    Davor hatten wir mehrere Jahre mit maximal 1x pro Monat (lag nicht an mir)
    Orgasmen haben wir beide, er meist nur einen beim Sex, ich eher viele, also unter Orgasmusmangel leide ich schonmal nicht.:grin:



    Kein eigenes Zurückschrauben....
    Doch ich schraube mich total zurück, mein Mann "nutzt" maximal 20% meines sexuellen Potentials, was bei ihm wiederum schon an die "Leistungs-" und Lustgrenze geht.
    Die Quantität ist bei uns deutlich mehr als die Qualität.
    Wobei ich vermutlich auf höchsten Niveau jammere, wenn ich hier so manche Fälle lese, habe ich sogar noch recht abwechslungsreichen, spontanen, hemmungslosen und wie schon oben beschrieben sehr befriedigenden Sex.
    Aber ich habe natürlich viel weitergehende Interessen und Fantasien, Neigungen, an denen mein Mann null Interesse hat.
    Damit kann ich mittlerweile leben.:grin: Aber leicht ist es nicht.


    ....und natürlich nur Sex mit dem Partner !!
    achso, ich wusste das die Sache einen Haken hat.:grin: :tongue:
    Das wäre nämlich mein TOP-Ratschlag gewesen, sich neben seinem Partner einen festen Liebhaber/Geliebte nur für Sex zu suchen, wenn man wirklich alles will, dann kommt man da kaum drumherum oder man macht eben Abstriche notfalls bis zum Nichts.:zwinker:


    ....und heute sage ich still, ich sollt, mich fügen, begnügen, ich kann mich nicht fügen,will mich nicht begnügen, will alles - oder Nichts....Für mich solls rote Rosen regnen, mir sollten sämtliche Wunder begegenen....(Hildegard Knef)

    Mir ist grad letzt beim Singen aufgefallen wieviel Wahrheit in dem Text steckt.:ratlos:
     
    #13
    User 71335, 11 Juni 2008
  14. espn
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    in einer Beziehung
    @dandy

    ja ich gebe dir ja absolut recht bei deinen Aussagen. Aber bei Schwankungen gibt es ein Hoch/Runter. Dagegen sieht es bei Beziehungen nach einem ganz langsam Runter aus.

    Dass das Durchschnittsalter sich um die 20 rum bewegt ist mir klar, sind ja trotzdem ein paar alte Hasen dabei und 30 mit 10 Jahre beziehung würdej auch reichen. Vielleicht nächstes mal ein Elternforum dafür aussuchen.

    Wie gesagt ich will ja gar keine grossartigen Erklärungen haben sondern wirklich nur mal wissen gibt es diese Fälle die sexuel glücklich sind.
     
    #14
    espn, 11 Juni 2008
  15. User 71335
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    Hier ist immer ein User, ich komme gerade nicht auf seinen Nick, aber der hat auch nach über 20 Jahren noch das Glück sexuell rundum glücklich und sehr häufig und guten Sex zu haben.
    Das ist aber auch der einzige.:grin:
    Auch im Bekanntenkreis dümpelt es mehr oder weniger dahin, sei denn sie sind bereits in der zweiten Ehe o.ä., da hält das seltsamerweise länger, man lernt wohl auch aus Fehlern.:grin:

    Aber ich habe letzt auf einer Feier den Vater (70Jahre) eines Freundes gefragt, wie alt seine Frau eigentlich wäre, die sähe so richtig jung aus.
    Seine Antwort: "Nix hält Frauen jünger, als regelmäßig, guten Sex und dafür sorg ich schon.":grin:
    Das hat mir doch wirklich neben einem Lächeln, auch ein wenig Hoffnung geschenkt.:zwinker: :smile:
    Bei denen Zwei glaub ich das sogar.:smile:
     
    #15
    User 71335, 11 Juni 2008
  16. espn
    espn (39)
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    in einer Beziehung
    Das kann ich mir z.b. sehr gut vorstellen, daß in 2ter Ehe daß vielleicht gar nicht so ein Problem ist weil man besser auf sich aufpasst.

    Aber im grossen und ganzen schon sehr ernüchternd. Du hast ja immerhin vielleicht 2x/Woche, was für die meisten ja schon eine Besserung wäre.
    Ehrlich gesagt finde ich die Vorstellung dass es Ehen/Beziehungen gibt, bei denen dann noch weniger als 1x/Woche oder stellenweise Monate ganz ohne Sex gibt eine absolute Horrorvorstellung.
     
    #16
    espn, 11 Juni 2008
  17. waschbär2
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    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Das gibt es auch in Beziehungen, die noch nicht so lange dauern und wobei die Partner noch relativ jung sind.


    Ich denke, die Natur hat in unserem "Bauplan" nicht damit gerechnet, dass die Menschheit durchschnittlich älter als 30 Jahre wird, die Frauen nicht dauerschwanger sind und die Männer nicht willenlos ihren Samen verteilen wollen.

    Außerdem hat die Natur nicht damit gerechnet, dass Sex nicht nur zur Notwendigkeit der Fortfplanzung dient, sondern sich allmählich zum Spassfaktor entwickelt hat.

    Da aber Menschen keine Tiere sind und ihr "genetisches Programm" selbst in die Hand nehmen können, heißt es richtigerweise:

    Man kann etwas dagegen tun - wenn man nur will.
     
    #17
    waschbär2, 11 Juni 2008
  18. User 71335
    User 71335 (49)
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    An dem 1-2x pro Woche muss man aber eben hart arbeiten, von alleine bleibt nix wie es mal war.:zwinker:

    Ich glaube als "Horror" wird das nur von Außen so gesehen, für alle anderen ist es einfach der Lauf der Dinge und Normalität, die Interessen und Ansprüche verschieben sich schleichend und einfach automatisch und die Zeit füreinander und allein wird ja auch effektiv einfach seltener (Beruf, Familie, Freizeit usw. nimmt immer mehr Raum ein), man muss die wenige Zeit, nur dann eben noch so gut wie möglich nutzen.
    "So gut wie möglich" ist aber dann nie das Optimum oder die Traumvorstellung. Das ist schonmal klar.

    Während das Missverhältnis bei Männer um die 30 noch eher zu ihren Lasten geht ist es bei Frauen meines Alters fast immer rumgedreht, vielleicht sollte man einen entsprechenden Altersunterschied bei der Partnerwahl einplanen.:grin:
    Mein mann ist aber auch jünger als ich und es hat nix genützt.:grin: :zwinker:
     
    #18
    User 71335, 11 Juni 2008
  19. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
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    nicht angegeben
    Ich muss da noch was ergänzen. Wenns längere Zeit keinen Sex gibt, hängt in der Regel auch damit zusammen, dass es noch andere Probleme in der Beziehung gibt, die zunächst mal gelöst werden müssen. Somit haben wir beide nicht wirklich Lust zum Sex, weil uns halt was anderes beschäftigt. Folglich hab ich dann auch nicht wirklich Lust auf SB. Damit der Sex klappt, muss auch in der inneren Seele alles in Ordnung sein.
    Wenn das der Fall ist, kann ich auch mit 2-3mal Sex pro Monat leben, sofern die Qualität stimmt. Und dann kann ich auch halt den zusätzlichen "Bedarf" auch mit SB kompensieren.:zwinker:
    Mir ist klar, dass man nicht alles haben kann, und schon gar nichts erzwingen kann. Man muss das Beste aus dem machen, was man hat bzw. bekommen kann.
     
    #19
    User 48403, 11 Juni 2008
  20. Dandy77
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    Genau das ist oft das Problem. Die Natur hat das wohl schon einkalkuliert. Nichtzuletzt deshalb ist der Mensch auch das Dominante Lebewesen auf unserem Planet. Bei Naturvölkern wird durchaus häufiger und unkomplizierter gepoppt. Unsere Zivilisation und der damit verbundene Streß wirkt als Lustbremse. Wir nehmen uns einfach nicht die Zeit für Sex, weil anderes (und wenn es die Frisur ist) wichtiger erscheint.
     
    #20
    Dandy77, 11 Juni 2008

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