Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Erhöhtes Gefahrenpotenzial durch Mutterentzug

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von User 20345, 30 Oktober 2007.

  1. User 20345
    User 20345 (37)
    Meistens hier zu finden
    1.646
    133
    48
    vergeben und glücklich
    Die deutsche Familienpolitik ist unverantwortlich und verfassungswidrig


    Hollem (pts/29.10.2007/11:38) - Kinder von ihrer Mutter zu trennen ist offenbargefährlicher für ihre Entwicklung als bisher angenommen. Das geht aus einer neuen Längsschnittstudie hervor, die der Heidelberger Präventionsmediziner Professor Ronald Grossarth durchgeführt hat. Die überraschenden Ergebnisse wird er am 11.11.07 ab 11 Uhr in der Katholischen Akademie in Berlin bei einem Symposium vorstellen. Sein Resümee: "Vorraussetzung für seelische und körperliche Gesundheit bis ins hohe Alter ist eine konstante, traumatisch nicht unterbrochene Mutter-Kind-Beziehung."

    Unverantwortlich in diesem Zusammenhang ist das Handeln der Politik. Seit Jahren werden die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes nicht umgesetzt. Familien erhalten jeden Monat weniger Geld als ihnen verfassungsrechtlich zusteht. Jede Möglichkeit die Mutter-Kind-Bindung zu schwächen und in ihrer Bedeutung zu entwerten wird anscheinend vorsätzlich wahrgenommen. Statt finanzielle Gerechtigkeit für Familien herzustellen, ist die jüngste Entscheidung des Bundestages, 2,15 Milliarden Euro ausschließlich für den Ausbau der Kleinkindbetreuung zu verwenden, ein erneuter Verfassungsbruch. Dr. Jürgen Borchert und Prof. Martin Schulte referieren über die verfassungsrechtlichen Aspekte der Familienpolitik.

    Mit einem Festakt verleiht das Familiennetzwerk um 17 Uhr den Matejcek-Preis an den thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Mit der Thüringer Familienoffensive hat Ministerpräsident Althaus auf eine kindbezogene Familienpolitik gesetzt. Die Zukunft der Kinder ist der Maßstab für seine Politik. Der Preis ist nach dem 2004 verstorbenen tschechischen Kinderpsychologen Zdenek Matejcek benannt. Dieser befasste sich mit der Frage nach den Bedingungen für eine gesunde emotionale Entwicklung von Kindern.

    Hinweisen möchten wir auf die Jahrespressekonferenz des Familiennetzwerkes, die am 12.11.07 um 14:30 Uhr stattfindet. Im Anschluss diskutieren Politik und Wissenschaft über das Thema "Stabile Familie - stabile Gesellschaft: Wie viel Betreuungsgeld brauchen Familien?" Teilnehmer auf dem Podium sind Johannes Singhammer (CSU), Christa Müller (Die Linke), Wolfgang Bergmann (Kinderpsychologe) und Vera Bünnagel (Otto-Wolff-Institut für Wirtschaftsordnung und Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln).
    Um Anmeldung wird gebeten.

    Über Familiennetzwerk
    Das Familiennetzwerk ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen, Familien und Wissenschaftlern. Es setzt sich u. a. dafür ein, dass die entwicklungspsychologisch bedingten Bedürfnisse der Kinder in der Vereinbarkeitsdebatte berücksichtigt werden.



    Quelle: Familien e.V. - Ansprechpartner: Frau Maria Steuer
     
    #1
    User 20345, 30 Oktober 2007
  2. Malin
    Malin (29)
    Meistens hier zu finden
    1.584
    148
    102
    Single
    Off-Topic:
    Deutschland hat keine Verfassung, "nur" ein Grundgesetz, in dem meines Wissens geschrieben steht, dass das Grundgesetz außer Kraft gesetzt wird, sobald Deutschland eine Verfassung hat. Wäre also das Grundgesetz eine Verfassung, würde es sich selbst aufheben....

    Ich kann dieses Wort "verfassungswidrig" echt nicht mehr hören...:ratlos:
     
    #2
    Malin, 1 November 2007
  3. angel_89
    angel_89 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Verlobt
    Warum geht es eigentlich immer nur darum, dass die Mütter beim Kind bleiben müssen? Was ist mit den Vätern? Das was wirklich schlimm ist, ist, dasss diese Familienpolitik verursacht, dass Mütter das "Heimchen am Herd" spielen müssen!!!!!!
     
    #3
    angel_89, 14 November 2007
  4. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
    6.476
    183
    26
    Verheiratet
    Ich fände es ein Privileg, bei meinen Kindern sein zu können, bis sie mich tagsüber nicht mehr dauernd brauchen (also bis sie in den Kindergarten und später in die Schule gehen).

    Leider ist das für mich nicht umsetzbar, weil ich alleinerziehend bin und niemand Geld verdienen geht, wenn ich es nciht tue. Ich kann aber zum Glück meinen sohn zu meiner Mutter geben, die irgendwie für ihn mehr als eine normale Oma ist. Vermutlich sowas wie Mutterersatz. Ich halte Kindertageseinrichtungen auch nicht unbedingt für der Weisheit letzter Schluss...
     
    #4
    SottoVoce, 14 November 2007
  5. angel_89
    angel_89 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Verlobt
    Es ist aber nur dann ein Privileg, bei den Kindern zu sein, wenn man die Freiheit hat sich zu entscheiden, das ist das einzige, was ich will Entscheidungsfreiheit. Außerdem finde ich es generell nicht okay, dass man mit solchen Studien den Müttern Gewissensbisse einredet, meine Mutter war immer Berufstätig und aus mir ist trotzdem etwas geworden (ich mach grad mein Abi). Außerdem ist es ja auch sehr schade für die Väter, wenn man ihnen das Recht sich Vollzeit um ihre Kinder zu kümmern abspricht.
    KiTas sind zwar wirklich nicht unbedingt das Beste, aber wenn das Kind in die KiTa muss, dann kann sich der Vater ja auch nicht kümmern, was mich stört, ist, dass es immer nur um abwesende Mütter, aber nie um abwesende Väter geht, weil, dass Väter sich nicht kümmern ist ja "normal".
     
    #5
    angel_89, 14 November 2007
  6. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
    6.476
    183
    26
    Verheiratet
    Ich denk in der Hinsicht ganz furchtbar altmodisch. :zwinker: Ich finds auch relativ "normal", dass die Väter arbeiten gehen und die Mütter sich kümmern. Gerade die ersten Monate - es sind nunmal die Mütter, die stillen können, und nicht die Väter. Und ich bin überzeugt vom Stillen und dass es schlicht das BESTE fürs Kind ist. Ist halt meine Meinung. :zwinker: Auch nachts hab ichs beim Keks beobachtet - er muckte, ich war wach, der Vater nicht. Natürlich hab ich mich dann gekümmert und nicht weitergeschlafen und das Kind weiterweinen lassen. Auch sonst - ich flieg auf Babies, auf diese knuddeligen, süßen, hilflosen kleinen Wesen, die meisten Männer, die ich kenn, finden Babyklamotten dagegen ziemlich öde, haben absolut kein Gespür dafür, was das Baby gerade haben könnte ("oh, das Kind weint? Das ist Hunger" - hat aber vor 10 Minuten erst aufgehört zu trinken... :rolleyes:).

    Ist ja jeder Frau freigestellt, ob sie Kinder möchte oder nicht, oder? :zwinker: Und es ist zwar nicht ganz einfach, aber es geht auch heute, dass die Frau wieder arbeiten geht, wenn sie mutter ist. Ich tus selbst doch auch, schon seit der Keks 9 Monate alt ist! Hat mir anfangs zwar das Herz gebrochen, aber ne Wahl hatte ich halt nicht... Ich würd halt nie GEPLANT ein Kind in die Welt setzen, wenn ich wüsst, dass ich dann nicht so für das Würmchen da sein könnt, wie's das in meinen Augen verdient hätte, aber das ist halt nur meine Meinung...
     
    #6
    SottoVoce, 14 November 2007
  7. angel_89
    angel_89 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Verlobt
    Ich glaube, dass männer nicht auf "Babykram" stehen liegt daran, dass man Männer halt so erzieht. Und, dass es jeder Frau freigestelllt ist mutter zu werden find ich nicht, ich z.B. will ein kind und ich will Medizin studieren, aber beides zusammen ist so gut wie unmöglich...
     
    #7
    angel_89, 14 November 2007
  8. User 20345
    User 20345 (37)
    Meistens hier zu finden Themenstarter
    1.646
    133
    48
    vergeben und glücklich
    Und welcher Frau sprichst du ab Kinder zu bekommen?
    Sicher, es gibt durchaus Frauen, die besser keine Kinder bekommen hätten, weil sie nicht in der Lage sind, sich um die Kinder zu kümmern. Dem liegt aber auch meist ein psychologisches Problem zugrunde. Da wir nicht in der Lage sind in die Menschen hinezuschauen, finde ich es schon ein starkes Stück einigen Frau das Recht auf Kinder generell abzuspechen. Stattdessen sollte man betroffene Frauen, die sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage sehen ihre Kinder angemessen zu versorgen, Hilfe zur Verfügung zu stellen. Sei es psychologische oder soziale; statt sie in eine Schublade zu packen und abzustempeln.
     
    #8
    User 20345, 14 November 2007
  9. angel_89
    angel_89 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Verlobt
    Ich spreche es keiner ab, ich wollte sagen, dass es mir nicht freigestellt ist, weil ich mich zwischen meinen wünschen entscheiden muss, was ich ungerecht finde. Männer müssen das nicht (jedenfalls meistens nicht) und das stört mich sehr, weil ich es nicht fair finde, dass männer das nicht müssen! Nebenbei bemerkt fänd ich es ganz schön, wenn du meine Beiträge ganz lesen würdest, dann könnte man solche Missverständnisse vermeiden!
     
    #9
    angel_89, 14 November 2007
  10. Starla
    Gast
    0
    Eine Frage, wo interpretiert ihr denn bitte rein, dass es sich darum handelt, dass die Frau Hausfrau sein und ununterbrochen beim Kind bleiben sollte? :ratlos:
     
    #10
    Starla, 24 November 2007
  11. User 75021
    Beiträge füllen Bücher
    8.289
    298
    988
    Verheiratet
    Ist auch meine Meinung!
    Trotzdem fände ich es in der heutigen zeit sinnvoll, das man sich ohne schlechtes Gewissen und dumme Sprüche eine Lebensform wählen kann.
    Hausfrauen, die sich ausschließlich um die Kinder kümmern und ihrem Mann den Rücken freihalten werden müde belächelt, Karrieremütter, die ihre Kinder zu Tagesmüttern geben, als Rabenmütter abgestempelt und Männer die zu Hause bleiben gar nicht ernst genommen und als Weicheier abgestempelt.
    So ist nun mal unsere tolle Geselllschaft. Man kann es keinem Recht machen, will ich persönlich auch gar nicht. Aber man sollte sich schon ohne dumme Vorurteile der Erziehung widmen können, in welcher Art und Weise, das ist doch jedem selbst überlassen, solange Er/Sie mit der Situation glücklich ist und es den Kindern gut geht.
    Wenn ich einen Mann hätte und es mir leisten könnte, dann würde ich mich gerne ausschließlich um meine Kinder kümmern (deren Anzahl sich dann wohl verdoppeln würde :schuechte :grin: ). Aber als Alleinerziehende Mutter gehts nicht, es sei denn man will von Hartz4 leben-na ganz toll! Dat muss ja nicht sein!
     
    #11
    User 75021, 24 November 2007
  12. Wowbagger
    Verbringt hier viel Zeit
    446
    101
    0
    nicht angegeben
    Könntest du bitte ganz genau auf den Punkt bringen, was unfair sein soll? Verstehe ich grad nicht.
     
    #12
    Wowbagger, 24 November 2007
  13. angel_89
    angel_89 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Verlobt
    Dann bring ich es dir mal auf den Punkt, allein die Überschrift "Erhöhtes Gefahrenpotential durch MUTTERENTZUG" sagt ja schon "wenn mama nicht da ist, hat das kind gaaanz schlechte karten", das bedeutet: Mama muss zu hause bleiben, weil sie dem kind sonst schadet! Ich finde, gegenüber müttern die arbeiten müssen oder welchen die ihren beruf gern ausüben ist das unfair, warum sollte es für das kind schlechter sein, wenn ein liebender vater sich kümmert?
    Unfair sind auch die Gesetze, es gibt zwar "nur" 8 wochen mutterschutz, wo die mutter nicht arbeiten darf, aber betreuungsangebote gibt es frühestens wenn das kind 1 1/2 ist, da in den meisten fällen männer besser bezahlt werden - also mehr geld nach hause bringen, muss die mutter ob sie will oder nicht zu hause bleiben. Ich persönlich halte das nicht für entscheidungsfreiheit, ich finde jede mutter und jeder vater sollten machen können was sie wollen! Wenn eine mutter zu hause bleiben will, dann soll sie, aber wenn sie arbeiten will, dann sollte sie das doch auch können? Oder etwa nicht???
    Und denkt noch mal drüber nach, solche studien entlassen väter völlig aus ihrer verantwortung, denn egal was passiert, wer ist schuld? MAMA!!!! Findet ihr das echt gut?

    Ganz einfach: WO VERDAMMT WIRD HIER MAL DER VATER ERWÄHNT??? Wenn der sich nicht um sein kind kümern muss, dann wird wohl davon ausgegangen, dass er das geld ranschafft, während mama hausweibchen spielt, ob sie will oder nicht! Aber das muss ja nicht jeder erkennen....ist vielleicht auch ganz gut für somanche/n....
     
    #13
    angel_89, 10 Dezember 2007
  14. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.093
    348
    2.106
    Single
    Ich finde, bei solchen Gleichberechtigungs-Themen wird immer wieder vergessen, dass Frauen und Männer nun mal biologisch unterschiedlich. Dadurch können Frauen und Männer nun mal nicht die gleichen Rechte und Pflichten haben.

    Natürlich finde ich es sehr gut und wichtig, dass sich der Vater um sein Kind kümmert und ich finde es auch gut, wenn Väter zu Hause bleiben, um sich um ihr Kind zu kümmern.
    ABER Männer haben nun mal keine Brüste und können somit nicht stillen, so dass es während der Stillzeit einfach sinnvoll ist, wenn sich die Mutter um das Kind kümmert.
    Denn Stillen halte ich für die kindliche Entwicklung für sehr wichtig. Die Muttermilch ist nicht einfach so entstanden, bzw. wenn es so gewesen wäre, hätte sie sich nicht bei so vielen Tieren durchgesetzt. Irgendwas muss an dieser Milch also wohl gut fürs Kind sein... und das sollte das Kind einfach nutzen können. (Irgendwas hat sich Mutter Natur bei der Muttermilch schon gedacht :grin:)

    Diese Unterschiede zwischen Frau und Mann sind nun mal so. Wir können sie nicht ändern, sondern nur akzeptieren und uns damit arrangieren.
    Das hat meiner Meinung nach mit Gerechtigkeit überhaupt nichts zu tun!

    Erst nach der Stillzeit gibt es diesen Unterschied nicht mehr, so dass sich auch der Vater die ganze Zeit um sein Kind kümmern kann. Dann ist Gleichberechtigung auch wirklich sinnvoll.

    So. Und jetzt schlagt mir alle den Schädel ein, weil ich in manchen Dingen "gegen" die Gleichberechtigung bin :tongue:.
     
    #14
    User 44981, 10 Dezember 2007
  15. angel_89
    angel_89 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Verlobt
    Du scheinst ja wirklich nicht weiter als bis zur Tür zu denken
    1. Was ist mit müttern die nicht stillen können? (Ja sowas gibts)
    2. Warum sollte ein mann nur, weil er einen Penis hat mehr Rechte haben?
    3.Warum sprichst du es den eltern ab, selbst zu entscheiden, was das beste für ihr Kind ist?
    Nur su aus reinem Interesse...
     
    #15
    angel_89, 29 Dezember 2007
  16. Mr. Kite
    Benutzer gesperrt
    103
    0
    0
    Single
    Was ist mit dem Bundesverfassungsgericht? Gibts das auch nicht? Oder ist es überflüssig?
    Übrigens hat jedes Bundesland eine Landesverfassung.

    On Topic:

    Mir war das vorher schon klar, wenn ich das als Mann zu laut sage, bin ich allerdings ein mieser Chauvi, deswegen sage ich da nicht mehr zu.
     
    #16
    Mr. Kite, 30 Dezember 2007
  17. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.093
    348
    2.106
    Single
    Eigentlich habe ich schon lange auf so eine Reaktion gewartet :grin: - Auf Leute, die in gewissen Bereichen gegen Gleichberechtigung sind oder sogar für Männerrechte (ich denke da jetzt mal nur an Chancengleichheit im Bildungswesen) eintreten, lässt es sich ja leicht einprügeln.

    Schöne Unterstellung...
    Wenn ich mich auf dein sprachliches Niveau herunter begeben wollte, könnte ich wohl mit genau der gleichen Beleidigung kontern...
    Du scheinst nicht zu akzeptieren, dass es biologische Unterschiede gibt, was ich einfach nur für realitätsfern halte.

    Natürlich gibt es solche Mütter. Das kann und will ich nicht bestreiten. Aber der Normalfall ist es nicht.
    Zum Glück gibt es Babynahrung für solche Kinder (aber diese Nahrung kommt qualitativ nun mal nicht ganz an die Muttermilch ran).
    Aber warum sollte man, wenn es möglich ist, zu stillen, einem Kind die wertvolle Muttermilch vorenthalten?!? - Es ist durchaus bekannt, dass Stillen gut für die kindliche Entwicklung ist.
    Ich wiederhole mich nochmal, dass die Muttermilch nicht entstanden wäre, wenn sie keinen Sinn hätte.

    Es geht nicht darum, dass ein Mann mehr Rechte hat, weil er einen Penis hat, sondern es geht darum, dass die Rechte auch den biologischen Unterschieden zwischen Frau und Mann gerecht werden müssen!

    Es gibt nun mal diese biologischen Unterschiede und mann kann sie nicht abschalten. Also müssen wir uns damit arrangieren. Ob diese Unterschiede nun gerecht sind, oder nicht. Sie sind nun mal so und wir können nichts daran ändern. Also ist es hier auch völlig sinnlos von Gerechtigkeit zu sprechen.

    Wenn du für eine wirkliche Gleichberechtigung bist, dann muss es auch die gleichen Pflichten für Mann und Frau geben!
    Dann muss es auch Wehrdienst für Frauen geben! Ohne Unterschiede bei der körperlichen und psychischen Belastung!
    Dann müssen Girls-Days und ähnliche Veranstaltungen abgeschafft werden oder auch gleichzeitig Boys-Days stattfinden! (was dann aber auch schon wieder "ungerecht" wäre, weil ja zwischen den Geschlechtern unterschieden wird)
    Dann dürfen Männer in Sachen Erziehungsberechtigung, Unterhaltszahlung, Besuchsrecht, etc. nach Scheidungen nicht mehr benachteiligt werden!
    Dann muss es mehr männliche Erzieher und Grundschullehrer geben, dass es auch Vorbilder und Bezugspersonen für die Jungs gibt!
    Dann dürfen Jungs in der Schule nicht wegen ihrer männlicher Eigenheiten benachteiligt werden, so wie es in unserer "verweiblichten" Schule der Fall ist ("Mädchen sind viel lieber und Jungs stören immer")!

    Ich spreche es den Eltern keineswegs ab, zu entscheiden, was für ihr Kind das beste ist.
    Ich bin nur dafür, dass es so vielen Eltern ermöglicht wird, sich auch wirklich für das Wohl des Kindes entscheiden zu können und nicht aus anderen Gründen (Geldmangel, o.ä.) das Wohl des Kindes hinten angestellt werden muss.
    Das Aufziehen und Erziehen von Kindern hat in unserer Gesellschaft einen viel zu geringen Stellenwert! Hausfrau, bzw. Hausmann hat ein viel zu schlechtes Image. Hier gefällt mir die Fernseh-Werbung mit "Ich leite ein sehr erfolgreiches Familienunternehmen" sehr gut. - Genau so sollte man diese Tätigkeit ansehen.

    Kinder sind unsere Zukunft! - Also müssen wir alles für eine möglichst gute Entwicklung der Kinder tun.

    Meine persönliche Meinung ist nun mal, dass die Erziehung der Kinder hauptsächlich Sache der Eltern ist und nicht durch Kitas, Kindergärten, Kinderhorte, Ganztagesbetreuung in der Schule, etc. ersetzt werden kann. (Was keineswegs heißen soll, dass Kindergärten schlecht wären. Es muss nur noch genug Zeit für die Eltern bleiben, sich selbst um ihr Kind zu kümmern)
    Ich setze doch kein Kind in die Welt, um es dann nur von irgendwelchen Erzieherinnen und Erziehern erziehen zu lassen und ihm von diesen Leuten Werte vermitteln zu lassen.
    Ich sehe es als den Sinn des Lebens an, etwas zu hinterlassen, was die eigene, begrenzte Existenz überdauert. Eine gute Möglichkeit dazu ist es meiner Meinung nach, Kinder zu erziehen, ihnen seine eigenen Werte und Einstellungen zu vermitteln, so dass ein Teil meiner eigenen Identität in der meines Kindes auch nach meinem Ableben weiter existiert und zum Teil auch noch an Enkel, Urenkel, etc. weitergegeben wird.
    Wenn man so etwas nicht will, dann werden Frauen wirklich zu reinen Gebärmaschinen degradiert. Den Kindern wird irgendeine, vom Staat vorbestimmte Meinung eingetrichtert und es geht sämtliche Individualität verloren.

    Das wäre doch wirklich eine sehr traurige und beängstigende Vorstellung. Menschen als gedanklich gleichgeschaltete "Roboter" ohne eigene Meinung, ohne unterschiedliche Wertvorstellungen.
    In so einer Welt möchte ich niemals leben.

    Sollte es in Deutschland wirklich so weit kommen, muss ich wohl einen Ort suchen, an dem das noch nicht der Fall ist.
    Falls es aber keinen solchen Ort mehr geben sollte, so hat für mich persönlich meine eigene Existenz eigentlich keinen Wert mehr.
     
    #17
    User 44981, 30 Dezember 2007
  18. angel_89
    angel_89 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Verlobt
    Zu deiner Antwort auf meine "Unterstellung" mein sprachliches Niveau steht hier nicht zur Debatte, allerdings befindet es sich mit Sicherheit mindestens auf deinem oder noch darüber, was ich eher vermute!
    Zu 1. ich bin eine Frau und ich finde ich sollte entscheiden dürfen ob ich das will oder nicht und ob Muttermilch nun einen Sinn hat oder nicht ist völlig egal, es sind die Brüste der Mutter aus der sie kommt, sie sollte entscheiden dürfen, was sie mit ihren Brüsten macht oder nicht!
    Zu 2. Erinnerst du dich an den Aufstand der Presse, als Frauen zur Bundeswehr gehen durften, anscheinend fühlen sich dadurch auch einige Männer benachteiligt.
    Außerdem ist der Penis ein biologischer Unterschied, den Rest deiner Antwort werte ich als Quatsch den du durch Unwissenheit denken musst.
    Zu 3. doch du sprichst es den Eltern ab, weil du gleich 1000 Sachen aufzählst, wie es nicht sein sollte, was ist denn, wenn ich persönlich das aber so handhaben will?

    Was ich gern wissen würde, woher "weißt" du denn, dass Männer und Frauen biologisch zu unterschiedlich sind um gleichberechtigt zu sein?
     
    #18
    angel_89, 30 Dezember 2007
  19. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    4.093
    348
    2.106
    Single
    OK... ich streiche das Wort "sprachlich" aus meinem Satz.
    Dein sprachliches Niveau möchte und kann ich nicht wirklich einschätzen.
    Allerdings bewegst du dich wirklich auf keinem besonders hohen rhetorischen / kommunikativen Niveau, wenn du in einer sachlichen Diskussion andere Leute persönlich angreifst und ihnen vorwirfst, dumm zu sein.
    So etwas habe ich nicht getan und werde es auch nicht tun.
    Natürlich soll und darf das die Mutter entscheiden.
    Sie soll nur in sofern auch die Entscheidungsfreiheit haben, dass sie nicht von anderen Faktoren (z.B. Verdienstausfall durch das längere zu Hause bleiben) zu einer Entscheidung gezwungen wird.
    Der Rest (dass Stillen für das Kind gut ist) ist meine persönliche Meinung, die aber durchaus auch von wissenschaftlichen Studien untermauert wird.
    Ich sage hier meine Meinung und nicht die Meinung der Allgemeinheit. Wenn schon Gleichberechtigung, dann auch richtig.
    Natürlich erinnere mich an die rege Diskussion in der Presse und es ist mir bewusst, dass es für einige Männer ein Problem ist, wenn Frauen in die letzten Männerdomänen eindringen.

    Ich glaube nicht, dass ich mir hier vorwerfen lassen muss, unwissend zu sein. Ich wage sogar, zu behaupten, dass mein Wissen bei gesellschaftlichen, sozialen, bildungspolitischen und allgemein politischen Themen für jemanden in meinem Alter überdurchschnittlich gut ist. Dinge, wie regelmäßige Zeitungslektüre, Diskussionen über wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Themen, sowie politisches und gesellschaftliches Engagement sind für mich normal, was ich bei vielen meiner Altersgenossen nicht feststellen konnte.
    Damit möchte ich dein Wissen keineswegs anzweifeln, aber ich muss mich hier nicht schon wieder von jemandem angreifen lassen, der überhaupt nicht in der Lage ist, mein Wissen zu beurteilen.

    Wenn du auch noch bestreitest, dass es für Männer schwieriger ist, das Sorgerecht oder auch nur ein Besuchsrecht für ihre Kinder zu bekommen, dann bitte ich dich, dich darüber nochmal besser zu informieren.
    Oder denke doch mal an die rechtlichen Hürden für Männer, herauszufinden, ob sie ein Kind wirklich gezeugt haben. Ist das keine Benachteiligung der Männer?

    Ich habe hier explizit geschrieben, dass es sich um meine persönliche Meinung handelt. Ich möchte diese Meinung niemandem aufzwingen.

    Ich möchte nur, dass Mütter auch die Möglichkeit haben, sich für oder gegen eine häusliche Kindererziehung zu entscheiden, ohne durch finanzielle und gesellschaftliche Zwänge dazu gezwungen werden, so schnell wie möglich wieder zu arbeiten.

    Ich sehe einfach die Probleme der Gleichberechtigung in den Bereichen, in denen es biologische Unterschiede gibt und ziehe meine Schlüsse daraus.
     
    #19
    User 44981, 30 Dezember 2007
  20. angel_89
    angel_89 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Verlobt
    Ich möchte dich darauf hinweisen, dass du mich überhaupt nicht einschätzen kannst, selbst, wenn du das Wort "sprachlich" streichst!
    Außerdem hast du mich angegriffen, indem du mein sprachliches Niveau als niedrig bewertet hast, wenn du allerdings das Echo nicht verkraftest, dann darfst du auch nicht austeilen!
    Deine Behauptung, du seist überdurchschnittlich wissend in "gesellschaftlichen, sozialen, bildungspolitischen und allgemein politischen Themen" kann ich zwar nicht stichhaltig widerlegen, weil ich dich nicht kenne, allerdings scheinst du von der Situation der Frauen in Deutschland und auf der ganzen Welt eher wenig zu wissen.
    Denn, das was du aufgezählt hast finde ich, im Gegensatz dazu, nicht völlig frei entscheiden zu dürfen ob man ein Kind austrägt oder nicht, körperlicher Unterlegenheit und finanzieller Abhängigkeit -mit Verlaub- Kinderkacke!
    Das ist ja wirklich schön, du siehst etwas so und deshalb muss es auch so sein, ich kann dir sagen die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau müsssen nicht zwangsläufig zu Ungleichbehandlunbg führen, da der Mensch ein Wesen mit Verstand ist. Verstand solllte biologische Differenzen aufwiegen und ausbalancieren können.
    außerdem ging es in diesem Thread ursprünglich einmal darum ob Mutterentzug schädlich für Kinder ist und mein Standpunkt dazu war ganz einfach, dass es völlig egal ist WER sich um das Kind kümmert, solange es geliebt wird. Auch ein Vater kann für sein Kind da sein ohne, dass es dadurch eine geringere Lebenserwartung, psychische Krankheiten oder ähnliches hat/bekommt.
    Ich frage mich, wie du von diesem Thema dazu kommst darüber zu klagen, dass die armen Männer so entsetzlich benachteiligt werden.
    Zur weiteren Untermauerung meines Standpunktes empfehle ich dir und alen anderen [bitte keine Werbung!]
     
    #20
    angel_89, 30 Dezember 2007

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Erhöhtes Gefahrenpotenzial Mutterentzug
Mikiyo
News zu Liebe, Erotik und Sexualität Forum
22 Januar 2016
0 Antworten
Beltane
News zu Liebe, Erotik und Sexualität Forum
22 Oktober 2014
3 Antworten