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Erkenntnis nach fünf Jahren

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von ilPadre, 13 März 2006.

  1. ilPadre
    Gast
    0
    Die Kunst ist es mit dem Schmerz zu leben.
    Ihn zu ertragen, ihn zu dulden und zu akzeptieren.
    Nur dann ist man bereit für eine neue Liebe.
    Aber was, wenn man spürt - wenn man weiß, dass man nur diese eine Liebe im Leben hat?
    Der Schmerz ist dann unerträglich, man kann ihn niemals akzeptieren.
    Hoffnung ist etwas Sonderbares, sie lässt einen immer in der Illusion, diese Liebe noch einmal leben zu können.
    Daher ist Hoffnung nichts Gutes, sie ist trügerisch, gefährlich.
    Die Erinnerung tut zwar weh und sie tröstet einen nicht wie die Hoffnung über den Schmerz hinweg.
    Aber die Erinnerung ist wichtig und wertvoll, sie ist etwas sehr Schönes.
    Vielleicht das Schönste, das es gibt auf der Welt.

    Wenn aus ihr nur nicht die Hoffnung genährt würde...
     
    #1
    ilPadre, 13 März 2006
  2. User 29904
    Beiträge füllen Bücher
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    248
    780
    nicht angegeben
    x
     
    #2
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
    User 29904, 13 März 2006
  3. Fabelle
    Fabelle (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    312
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Ohje... bei fast jedem Thread den ich hier lese, denke ich mir: Ach.. das kenne ich doch von irgendwoher...

    Nein ich weine keiner alten Liebe nach ... aber meine alte Liebe weint mir nach :frown: ..und das fällt ihm nach über 6 Jahren ein... obwohl ich schon seit 5,5 Jahren in einer neuen Beziehung bin...und mein Ex mich vor über 6 Jahren grundlos verlassen hat.
    Scheisssituation .. warum könnt ihr euch das nicht früher überlegen :frown:.
     
    #3
    Fabelle, 13 März 2006
  4. ilPadre
    Gast
    0
    @darkbluesmile:
    Die Liebe ist nicht leicht zu begreifen, dem einen widerfährt sie oftmals im Leben,
    dem anderen niemals.
    Und wer sie einmal hatte und verlor, der versteht auch diese eine Zeile.
    Denn selbst wenn er im Laufe der Jahre neue Beziehungen eingegangen ist, von denen jede auf ihre Art wunderschön war,
    so tröstet ihn das doch nicht über diese eine Liebe hinweg, die so tiefe Spuren in der Seele hinterlassen hat.

    @Fabelle:
    Das ist interessant, denn mir geht es dann wohl wie deinem Ex. Ich habe den gleichen Fehler gemacht, allerdings nicht ganz ohne Grund. Sie war damals extrem eifersüchtig und hat mir das Leben schwer gemacht.
    Im Nachhinein war es aber nur halb so schlimm und ich stehe da als Esel.
    Und warum die Einsicht immer erst hinterher kommt?
    Sonst wäre es doch langweilig :zwinker:
     
    #4
    ilPadre, 13 März 2006
  5. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
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    168
    227
    vergeben und glücklich
    Die Errinnerung ist trügerisch und gefährlich. Sie gibt vor tatsächlich so gewesen zu sein, dabei ist sie voll von Interpretationen, Weggelassenem, Verfälschtem. Wer seine Zukunft in der Vergangenheit sucht, wird seiner Gegenwart nicht viel abgewinnen.

    Die Hoffnung ist wichtig und wertvoll. Sie hilft dem Menschen auch schwierige Zeiten zu überstehen. Durch kritische (nicht überkritische) Überprüfung kann man verhindern das es nur leere Illusionen sind, die die Hoffnung nähren.

    Schmerz ist in der Regel ein Warnsignal für etwas das dem Menschen nicht gut tut oder ein Verhalten in der Vergangenheit das ihm nicht gut getan hat. Jeder muss in seinem Leben auch Schmerzen ertragen, aber psychischen Schmerz zu kultivieren ist ein Irrtum.

    Die Kunst ist es zu Lieben. Liebe geht immer vom Subjekt aus und wird nie vom Liebesobjekt erzeugt. Wer in seinem Leben nur einmal, nur eine Person lieben konnte, hat entweder vergessen was Liebe ist oder hat es nie gewusst.

    Gruß

    m
     
    #5
    metamorphosen, 13 März 2006
  6. ~Vienna~
    Verbringt hier viel Zeit
    1.193
    121
    0
    nicht angegeben
    Im Nachhinein wirkt alles immer nur noch halb so schlimm. Und nachher wünscht man sich immer das zurück, was man nicht mehr hat. Weil alles Schlechte im Laufe der Zeit verblasst ist und man unterbewusst nur noch das sieht, was man sehen will.

    Nicht die Hoffnung ist trügerisch, sondern die Erinnerung.
     
    #6
    ~Vienna~, 13 März 2006
  7. Mr.Anonym
    Verbringt hier viel Zeit
    53
    91
    0
    nicht angegeben
    genau das....

    irgendwann schwinden die Schmerzen für die schlimmen Dinge und
    die guten stechen hervor.
    Mann muss versuchen daran zu denken warum man schluß gemacht hat oder der andere gegangen ist.
    Und nicht alles umdrehen und versuchen das letzte bisschen Hoffnung auszuschöpfen um diesem Menschen wieder eine Chance zu geben.

    Man merkt immer erst hinterher wie wertvoll der andere für einen war.
    Ohne Vergleiche verstehen einige oder alle Menschen nicht wie wichtig der eine war.
    Darum denke ich kommen Sie nach Monaten oder Jahren an und
    entschuldigen sich für Dinge oder wollen altes wieder aufleben lassen.

    Nur das diejenigen die vorher schlau waren und Einsicht gezeigt haben meist keine Lust mehr haben.

    So sehe ich die Sachen
     
    #7
    Mr.Anonym, 14 März 2006

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