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Ernährungsumstellung

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von Linguist, 18 Juli 2009.

  1. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Hi,

    seit zwei Wochen habe ich meine Ernährung wieder radikal umgekrempelt, um in Kombination mit sportlicher Betätigung einige Kilos abzutrainieren. Ich weiß nicht, ob es eine Art "Eingewöhnungsphase" ist, aber seit ich mich gesund ernähre fühle ich mich launisch, weniger leistungsfähig und "unbefriedigt". Es mag vielleicht an meiner vorherigen Ernährung liegen, aber auch wenn es eine Menge leckerer und gesunder Alternativen gibt, so ebbt der Wunsch nach deftigem Essen einfach nicht ab. Wenn ich "normal" esse, dann fühle ich mich schon zufrieden und glücklicher. Ein kleiner Genuß an stressigen Tagen eben. Wenn ich gesund esse, bin ich danach zwar satt, aber die Mahlzeit war kein wirklicher Genuss. Es ist mehr eine Pflichtveranstaltung, der Nahrungsaufnahme Willens und kein wirklicher Spaß mehr. Vollkornbrot am Morgen mag sehr gesund sein und es sättigt auch. Trotzdem esse ich natürlich lieber ein Schinkenbrötchen, beherrsche mich aber am Frühstückstisch. Ich hoffe, dass dies nur eine Übergangsphase ist und das Bedürfnis nach deftigen Mahlzeiten nachlässt. Die Gedanken schweifen nämlich zu oft um einen Big Mäc, den ich einfach gerne essen würde.

    Eventuell habt ihr ja einen Tipp.

    Viele Grüße, Linguist
     
    #1
    Linguist, 18 Juli 2009
  2. User 29904
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    nicht angegeben
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    #2
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
    User 29904, 18 Juli 2009
  3. Miss_Marple
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    Radikale Umstellungen sind fast immer schlecht. Kleine Veränderungen bringen auf die Dauer mehr und du hast bessere Chancen, dass sich die neuen Gewohnheiten einschleifen und du nicht immer wieder ins alte Muster zurückfällst.
    Ich seh's wie darkbluesmile... was soll denn an einem Schinkenbrötchen verkehrt sein? Schinken ist super - meist extrem fettarm, reich an hochwertigem tierischem Eiweiß... was willst du mehr? Lass die Butter drunter weg, leg vielleicht noch ein Salatblatt, Tomaten oder Gurke dazu und fertig ist das gesunde, deftige Frühstück.

    Knabberst du nur noch an Rohkost und verkneifst dir alles, was schmeckt oder wie sieht deine "radikale Umstellung" denn eigentlich aus?
     
    #3
    Miss_Marple, 18 Juli 2009
  4. brainforce
    brainforce (33)
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    nicht angegeben
    @Threadstarter:
    ich kann dich gut verstehen, mir gehts mehr oder weniger ebenso. Eine schöne Pizza beim Italiener schmeckt eben nicht unbedingt "besser" als ein italienischer Salat aber sie macht "glücklicher"...

    Zwar weiß ich nicht wovon du dich momentan ernährt hast, bei mir waren es in großer Häufigkeit viele Fertiggerichte - das seh ich als gleichwertiges Problem an - "gesunde Sachen" gibts eher nicht aus der Dose bzw. aus der Pappschachtel zum "10-Minuten auf den Herd/Mikrowelle/Ofen stellen".

    Denke mal eine langsame Umstellung ist ganz gut - so ist evtl. ein Putensteak besser als ein Schweinesteak, Tee besser als überzuckerter Fruchtsaft oder gar Limonade usw.

    Persönlich fällt es mir schwer überhaupt zu "wissen" was eine gesunde Ernährung ausmacht bzw. woraus sie genau bestehen sollte über den Tag/Woche verteilt. Mir kommts immer so vor als dürfte man da "gar nichts" aus dem Supermarkt beziehen... (so ich geh jetzt erstmal zum Bäcker und besorg mir zwei leckere Schokohörnchen - sch... innerer Schweinehund...)
     
    #4
    brainforce, 18 Juli 2009
  5. Starla
    Gast
    0
    @brainforce

    Deine Ansätze sind doch gut, die solltest Du ausbauen. Ich persönlich halte nichts davon, sich zu akribisch an irgendwelche Ernährungsvorschriften zu halten. Prinzipiell gilt wohl, dass man Nahrungsmittel möglichst "pur" genießen sollte, das heißt, je weniger industriell weiterverarbeitet, desto besser. Fertiggerichte sind also eher nicht für eine gesunde Ernährung geeignet, wobei es sicherlich nicht schadet, _mal_ so etwas zu essen.

    Und es ist auch gut, wenn man - wie Miss Marple vorgeschlagen - z.B. statt Brötchen mit 2 Scheiben Wurst eben eine weglässt und dafür Salat, Tomate und Gurke zufügt (wobei ich Butter nicht weglassen würde, der Körper braucht auch Fett :zwinker: ). Also jede Mahlzeit ein bisschen "pimpen" mit Gemüse und/oder Obst :grin:
     
    #5
    Starla, 18 Juli 2009
  6. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Um mal alt und neu gegenüber zu stellen:

    Frühstück

    Alt: 3-4 Weißmehlbrötchen mit Nutella, Gouda oder Salami.

    Neu: Vollkornbrot mit Putenbrust oder Lightkäse, mindestens 1-2 Paprika oder einen Apfel, oft Magerquark mit Erdbeeren gemischt.

    Mittagessen

    Alt: z.B. Schweinegulasch mit Klösen und Nudeln.

    Neu: Putengeschnetzeltes mit Paprika und Lauch. Die Soße wird mit Joghurt angerührt.

    Abendessen

    Alt: 2 Schalen Kellogs. Meist Coco Krisps oder sowas... also mit schokoladigem Geschmack.

    Neu: Ungesüßtes Müsli mit frischen Erdbeeren und Joghurt.




    Das Mittagessen bereitet mir noch am wenigsten Probleme. Eigentlich brauch ich nur morgens wirklich was Süßes. Und auf Obst/Gemüse könnte ich auch gut verzichten, aber muss eben sein.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 10:52 -----------

    Ich verkneife mir vieles was mir schmeckt, weil ich keine Kontrolle darüber habe. Ich kann keine Schokoladentafel im Haus haben, weil ich die 100%ig ganz essen würde. Deshalb kaufe ich Sie erst garnicht.


    Relativ lecker. Also ich kann mich davon schon ernähren ohne jedes mal einen Würgereiz zu bekommen. Zum Beispiel könnte ich jeden Tag Salat mit Putenbrust essen, weil mir das wirklich gut schmeckt. Aber dann gibts auch X Gerichte, die ich jederzeit gegen Hausmannskost eintauschen würde.
     
    #6
    Linguist, 18 Juli 2009
  7. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    Unbedingt braucht er das. Ich lass die Butter auch nicht grundsätzlich weg. Aber wenn der Linguist sich nicht nur gesund ernähren, sondern vor allem auch abnehmen (was ja keineswegs gleichbedeutend ist - leider :grin:), dann ist es finde ich sinnvoller, sich solche relativ leeren Kalorien zu sparen und das nötige Fett in Form anderweitig zu sich zu nehmen. Optimalerweise in gesunder Form als Nüsse, Öle, Fisch etc. Weniger optimalerweise gehts für den gelegentlichen Burger drauf.
    Allerdings stimmts halt schon - ein Brötchen mit Butter unterm Schinken sättigt auch bedeutend besser. Muss man wohl abwägen.
     
    #7
    Miss_Marple, 18 Juli 2009
  8. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Ich versuche es jetzt Step-By-Step. Heißt konkret, dass ich zum Frühstück auch ein Nutellabrötchen esse, Mittag- und Abendbrot aber "gesund". Das klappt glaube ich ganz gut. Zumindest nach dem Training ist es mir nämlich völlig egal was ich esse, weil der Heißhunger einfach so groß ist. Morgens hingegen geht es mir noch mehr um den Genuss.
     
    #8
    Linguist, 19 Juli 2009
  9. neruda
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    nicht angegeben
    Ich esse ab und an Vollkorntoast mit Hüttenkäse und Honig drauf zum Frühstück. Dazu Rühreier und/oder Räucherlachs und ein Glas Rohmilch. Das ist auch ausreichend süss.
    Abwechslung ist für mich dabei aber recht wichtig.
    Starla und Miss_Marple haben eigentlich schon das wichtigste gesagt, der Rest ist meiner Meinung nach einfach Gewohnheit. Bei mir ist mittlerweile das Gegenteil der Fall: wenn meine Ernährung aus irgendwelchen Gründen eine Zeitlang eher schlecht ist, dann fühl ich mich körperlich schlechter und meine Leistungen gehen dann auch in den Keller (ich merk das bei 6x Training/Woche recht schnell).
    Gesunde Ernährung heisst nicht, dass das nicht schmecken muss, siehe z.B. die asiatische Küche..
     
    #9
    neruda, 19 Juli 2009
  10. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Insgesamt finde ich es falsch sich den Spaß am Essen verderben zu lassen. Da würde man mehr kaputt machen als man durch die (dann mit Sicherheit nur kurzfristige) Ernährungsumstellung erreicht.

    Eine radikale Umstellung halte ich schon schlicht für kaum möglich, denn eine sinnvolle Ernährungsumstellung geht doch einher mit informieren, lernen und ausprobieren. Das braucht Zeit.

    Industrielle Lebensmittelerzeugung wird natürlich auf einem hohen Niveau betrieben mit Rezepturen die sehr gefällig sind und eigentlich jedem schmecken. Da ist kein starker Einzelgeschmack, alles sehr harmonisch und eigentlich auf einen "Kindergeschmack" ausgerichtet, den viele heutzutage ihr Leben lang nicht mehr ablegen. Dazu kommt die exzessive Verwendung der drei magischen Wunderzutaten Zucker, Fett und Glutamat.

    An "normales" Essen muss man sich erst mal wieder gewöhnen.

    Ich bin aber überzeugt davon, dass Du mit ein wenig rumprobieren Sachen findest die Du Dir sehr gut schmecken. Brotsorten gibt es ja massenweise und da findet sich sicher etwas für Dich. Muss ja nicht ein extremes Körnerbrot sein falls Du das nicht magst sondern vielleicht eine Mischung.

    Ich würde dazu raten, die Zutatenlisten auf den Packungen anzuschauen wenn Du das nicht ohnehin schon tust. Da sieht man was drin ist an Zusatzstoffen und auch welche welche Mengen ungefähr an Zutaten drin sind. (je weiter vorne genannt, desto mehr) Meist hat man ja die Auswahl aus mehreren Produkten und kann dann jeweils das bessere wählen. In der Summe ergibt das ja durchaus große Unterschiede ohne das man komplett verzichten müsste.

    Da liest man dann bei Nutella an erster Stelle Zucker, an zweiter Öl und die drittwichtigste Komponente ist dann mit nur 13% Haselnüsse. :eek: Da wird dann schon klar (50% Zucker, 30% Fett), dass man das nur in kleinen Mengen zu sich nehmen sollte, wenn es einem denn wirklich so gut schmeckt. Ich persönlich würde ja lieber zu einem Konkurrenzprodukt mit über 40% Nussanteil greifen und auch das nicht unbedingt häufig essen. :zwinker: Man kann das als Süßigkeit (und Fettigkeit :tongue: ) sehen und weniger als normalen Brotaufstrich. Aber wenn Du Lust drauf hast, dann gönn es Dir.

    Das Prinzip sollte ja nicht sein, dass der Hunger Dir Dein Essen reintreiben muss. :grin: Das sollte schon immer essbar sein und schmecken.

    Ich bin mir auch nicht sicher ob es sinnvoll ist, Heißhunger zu haben. Hunger, klar, aber in diesem Fall würde ich mir mal Gedanken drüber machen ob die Ernährung vor dem Training auf gute Leistungsfähigkeit ausgelegt ist.

    Dann ess ihn doch hin und wieder. Wenn Du auf den Softdrink und vielleicht auch auf die Pommes verzichten kannst, ist das ja kein Beinbruch. Der Burger an sich ist ja nicht mal schlimm wenn Du Mineralwasser und den Salat dazu nimmst. :zwinker:

    Prinzipiell hast Du sicherlich recht, aber ich würde das mit den Fertigessen nicht ganz so eng sehen. Da gibt es ja gewaltige Unterschiede und hochwertige Tiefkühlware finde ich durchaus ok wenn man mal nicht so viel Zeit hat. Ein Hersteller wird ja jetzt sogar freiwillig die "Ampel" auf einige seiner Tiefkühlprodukte drucken und gibt auch sehr genaue Angaben über den Inhalt. Da kann man dann recht leicht erkennen wie das jeweilige Produkt einzuschätzen ist.

    Aber natürlich sollte man schon schauen dass man sich möglichst oft die Zeit nimmt um frische Sachen zuzubereiten. Die Mischung macht es.

    Das halte ich für eine praktikable Lösung und das bedeutet ja auch keinen großen Verzicht oder weniger Vergnügen beim Essen.

    Die "gute Ernährung" an sich und für jeden kann es ja nicht geben. Jeder hat unterschiedliche Vorlieben, Möglichkeiten und Freizeit. Eine bestimmte Zusammensetzung von Inhaltsstoffen machen ja Lebensmittel oder Rezepte nicht unbedingt dazu, dass sie für Dich gut sind. Es kann also nur eine individuelle Lösung geben, die man selber für sich entwickeln muss.

    Und ich denke schon das man in einem gutsortierten Supermarkt entsprechende Produkte finden kann. Der Blick auf die Verpackung bringt einen dann vielleicht dazu statt dem überzuckerten Yoghurt mit "naturidentischen" Aromastoffen und angeblicher Gesundheitswirkung, lieber einen Naturyoghurt und Obst mitzunehmen.
     
    #10
    metamorphosen, 21 Juli 2009
  11. MissPerú
    MissPerú (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Ich finde immer, dass alles, was in irgend einer Weise radikal ist, schlecht ist für Körper und Seele.
    Das heißt: Auf alles ungesunde zu verzichten ist genauso schlecht wie eine Ernährung, die nur aus Zucker und Weißmehl besteht.
    Ich esse z.B. morgens ein Vollkornsandwich mit magerem Schinken und Salat, einen Apfel und ein halbes Weißmehlbrötchen mit Nutella.
    Das ist ein gesundes Frühstück mit einer kleinen Sünde. Was soll daran verkehrt sein?
    Im Restaurant mache ich diese Kompromisse auch. Ich esse einen großen Salat als Hauptspeise ohne viel fettiges Zeug und dazu eine kleine Pizza. Oder ich bestelle einen großen Salat als Hauptspeise und teile mir mit einer Freundin eine Pizza.

    Ansonsten sind Klaorien an sich ja nicht schlimm, sofern sie durch nahrhaftes, gesundes Essen zusatande kommen. Dagegen hilft am besten Sport. Diäten machen aus meiner Sicht gar keinen Sinn.
     
    #11
    MissPerú, 21 Juli 2009

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