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Ersatzdienst

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von BluesClues85, 5 April 2006.

  1. BluesClues85
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo Leutz,
    sagt mal, weiß jemand von euch, wie man den Ersatzdienst umgehen bzw. abbrechen ann? Stimmt es, dass man davon befreit ist, wenn man verheiratet ist oder das Sorgerecht für mind. 1 Kind hat?
    Mein Freund leistet nämlich Ersatzdienst. Schon seit 3 Jahren. Und dafür geht unsere ganze gemeinsame Zeit drauf. Jetzt muss er sogar an seinem Geburtstag dahin. Und jetzt sucht er n Weg, da raus zu kommen. Aber da er arbeitet, kann er jetzt auch icht auf Zivildienst umsteigen.

    Bitte helft mir!
    BluesClues
     
    #1
    BluesClues85, 5 April 2006
  2. Sverige
    Sverige (30)
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Ist Ersatzdienst nicht Zivildienst? Und der dauert aber nur 12 Monate (jetzt neuerdings 9 Monate)

    Verheiratet sein bringt glaub ich nichts, da man für Kinder Extra-Zuschüsse beim Grundgehalt bekommt.
     
    #2
    Sverige, 5 April 2006
  3. Laser
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Hallo,
    ich denke mal nicht das der Ersatzdienst aus den Gründen Heirat und Sorgerecht für ein Kind abgebrochen werden kann. Da müssten schon trifftigere Gründe für den Abbruch vorliegen. Entgegen der Bundeswehr und Zivildienst ist ja gerade der Ersatzdienst über 6 Jahre abzuleisten. Mein Ersatzdienst ging noch über 10 Jahre und es wurde streng auf die Einhaltung der abzuleistenden Stunden geachtet. In der Regel trifft man sich 1-2 mal in der Woche, je nach Hilfsorganisation in der man sich verpflichtet hat, sowie Einsätze darüber hinaus. Von daher kann schon ganz gut die Zeit für den "Dienst" eingeplant werden auch mit Familie und Beruf.
    Gruß Laser
     
    #3
    Laser, 5 April 2006
  4. stilleswasser81
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Da der Ersatzdienst ja eine Alternative zu Wehrdienst bzw. Zivildienst ist, aber eben nicht vollzeit stattfindet, ist es klar, dass er deutlich länger ist. Das hat sich dein Freund aber so ausgesucht! Jetzt einfach abhauen ist nicht drin. Ich denke, der einzige Grund ist eine Krankheit oder ähnliches, was ihn quasi ausmustert. Wenn das nicht vorliegt, Pech gehabt. Aber ich denke, das sollte hinzukriegen sein. Es gibt viele Leute, die freiwillig und ihr Leben lang bei freiwilligen Feuerwehren und anderen Organisationen mitarbeiten - die haben auch einen Zivil-Job und Familie, die kriegen das auch hin!
    Vielleicht ist es ja möglich, dass er seine Dienstzeit verlängert und dadurch eine geringere Stundenbelastung pro Woche hat. Ob das möglich ist, weiß ich nicht, aber er kann ja mal seinen Vorgesetzten fragen.
    Normalerweise gibts bei solchen Diensten ja Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber, dass die betreffende Person freigestellt werden muss, usw. Bekommt dein Freund keine Unterstützung von seinem Chef vom Zivil-Job? Vielleicht lässt sich da ja auch irgendwie eine Regelung finden.
     
    #4
    stilleswasser81, 5 April 2006
  5. *Mario*
    *Mario* (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Ich bin auch Ersatzdienstler (noch einen Monat) und habe mich damals bewusst dafür entschieden, weil ich Zivildienst und Arbeit nicht unter einen Hut bringen konnte.

    Natürlich gibt es hin und wieder Reibungspunkte zwischen Privatleben und Ersatzdienst. Aber ich denke, dass man diese Konflikte durchaus vermeiden kann, wenn man sich seine Zeit gewissenhaft einteilt. Nicht jeder Dienst ist auch verpflichtend. Die Leitungs-/Führungskräfte in den Hilfsorgansationen sind keine Unmenschen und knüppeln nur auf die normalen Helfer ein. Hier sollte Dein Freund mal mit der zuständigen Leitungs-/Führungskraft reden. Ich bin selbst mittlerweile stellvertretender Rotkreuzleiter in meinem Ortsverein und würde niemanden dazu zwingen, am Geburtstag zum Dienst zu erscheinen.

    Eine Verlängerung mit geringerer Stundenzahl ist übrigens nicht möglich. Ebenso wird man nicht entlassen, wenn man Frau und Kind hat. Es gibt lediglich eine Ausmusterung aus gesundheitlichen Gründen.

    Generell musst Du aber auch bedenken, dass er durch die Tätigkeit im Ersatzdienst auch an Erfahrungen im persönlichen und menschlichen Bereich reift. Es ist in gewisser Weise auch bewundernswert, wenn sich jemand für sechs Jahre bei einer Hilfsorgansation verpflichtet.

    Ich denke, dass er - mit Deiner Unterstützung - auch die restlichen drei Jahre gut rumkriegt. Allerdings sollte man beispielsweise genervte Aussagen wie "Ach, Du musst schon wieder zum Dienst." vermeiden.
     
    #5
    *Mario*, 5 April 2006
  6. deBergerac
    deBergerac (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich bin selbst im Katastrophenschutz verpflichtet. Allerdings könnte ich nicht behauptet, dass es mich jetzt über die Maßen beanspruchen würde. Ich mache nicht sehr viel mehr bei der Feuerwehr, als ich vorher auch gemacht habe. Gut, wenn es mal in einem Quartal mit den Studen knapp wird im Gerätehaus ein wenig sauber machen, aber das ist okay. Gibt aber auch Organisationen die das verdammt strikt handhaben.

    Natürlich kann man die Verpflichtung abbrechen. Allerdings ist man dann weiterhin wehrpflichtig. Wer mindestens die Hälfte seiner Zeit abgeleistet hat, dem wird sie auf den restlichen Wehr- bzw. Zivildienst angerechnet. Wie weiß ich allerdings nicht genau. Ein Problem besteht allerdings in der erhöhten Einberufungsgrenze bis 32 Jahre. Sprich auf die gesenkten Alterhöchstgrenzen kann dein Freund nicht mehr zählen.
     
    #6
    deBergerac, 7 April 2006

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