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Ertrage meine Mutter nicht mehr!

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Kuri, 8 Juli 2006.

  1. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    In Frankas Thread zum Thema "Eltern sind zum Kotzen" hatte ich ja schon was dazu geschrieben... aber jetzt ist es einfach zu viel. Vielleicht finden es manche albern und können die Situation nicht nachvollziehen... ich leide an einer dissoziativen Störung und bin damit ziemlich belastet, aber meine Mutter macht alles noch viel schlimmer...
    Sie kommt eben rein, um mir eine Mail auf Englisch zu bringen, die ich übersetzen soll... ich bin grad im Forum und klicke das Fenster weg (was geht sie an, was ich im Internet schaue?):
    Sie: Mach das da eben noch mal auf.
    Ich: Wieso?
    Sie: Ich hab da irgendwas Nacktes gesehen, mach das auf! Auf was für Seiten treibst du dich rum?!
    Ich: Das ist ein Forum zu Liebe und Partnerschaft! Das an der Seite ist bloß Werbung...
    Sie: Mach das auf, ich will das sehen!
    Ich: *eine Seite aufmach*
    Sie: Wo du dich immer rumtreibst! Blablabla *mecker mecker*"
    Ich: Das ist doch meine Sache, warum willst du dich da einmischen?
    Sie: Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann kannst du die doch mir/uns stellen!
    Ich: Ich habe aber keine Fragen, sondern beantworte meistens welche! Und gebe Ratschläge, soweit ich kann.
    Sie: Ach, NA TOLL! Und du glaubst wohl auch noch, dass DU das kannst! Hältst dich wohl für was besseres! (So in etwa...)
    Ich: *zu heulen anfang* Hör doch bitte endlich auf damit!

    Es geht JEDES Mal so, aber das hat das Fass mal wieder zum Überlaufen gebracht... ich bin total verzweifelt. Weder gönnt sie mir irgendwas, noch akzeptiert sie mich, nein, sie macht mich immer schlecht, wenn sie die Möglichkeit dazu bekommt. Und danach behauptet sie immer, sie würde mich doch gar nicht schlecht machen! Wenn ich sage, ich empfinde das aber so, ist die Antwort in etwa "Du empfindest falsch!" - es ist also egal, was ich tue und was nicht!! Sie versteht nichts. Ich wurde vor einigen Jahren gemobbt und habe irgendwann angefangen, zu glauben, ich sei schlecht und hässlich, weil es mir so oft gesagt wurde. Ich leide noch immer sehr darunter. Und diese Frau bestätigt mir dies immer wieder aufs Neue und tut mir damit SO sehr weh! Die Situation von damals wiederholt sich sozusagen, und es macht mich völlig kaputt. Wenn ich ihr das sage, stempelt sie mich entweder als absolut krank ab (kein Wunder) oder meint, ich bilde mir ja nur alles ein. Ich habe nach einem riesigen Streit vor ein paar Tagen (wo sie mich auch sehr verletzt hat und ich völlig aufgelöst war) einen Termin beim Psychiater gemacht, weil ich wieder mal Hilfe brauche, so wie immer eben. Auf einmal hat sie das missbilligt... "Ach, vorher hast du dich ja auch nie drum gekümmert!" Ich bin immer die Schlechte, die Unfähige, die nichts kann. Aber trotzdem heißt es: Schreib gefälligst gute Noten, zieh dich endlich ordentlich an, tu dies, mach das, lern neue Leute kennen, geh doch in einen Sportverein, sei nicht so faul usw.usf. Die Liste ist endlos! Sie erwartet so viel und es ist klar, dass ich sie sowieso immer wieder enttäusche. Sie reibt mir ständig unter die Nase, sie verstehe nicht, wieso ich nicht wie sie sei, sondern eben so wie ich (was heißt, dass ich schlecht bin). Ich weiß selber, dass ich Probleme habe! Das bedeutet doch aber nicht, dass ich anderen Menschen nicht Ratschläge geben kann, oder nicht? Nein, immer, wenn ich etwas Gutes zu tun versuche, heißt es: "Du hältst dich ja für den Nabel der Welt, was?! Und für sooo erwachsen! Das bist du aber nicht, du bildest dir zu viel auf dich ein! ICH bin doch diejenige, die hier die meiste Lebenserfahrung hat!" Und das in allen möglichen Abwandlungen. Ich kann es nicht mehr hören. Ich ertrage es nicht mehr, ständig so fertig gemacht zu werden. Sie verstärkt meine Krankheitssymptome noch viel mehr. Mir geht es dadurch viel schlechter. Sie macht mich umso kränker.
    Sicher werden jetzt einige meinen: "Normales Pubertätsproblem" - nein, ich glaube nicht, dass dieser Konflikt sich von alleine löst, sobald ich noch etwas älter geworden bin. Ich habe mit 11 mit SVV angefangen und war von 14-15 in Therapie, bei mir ist alles völlig durcheinander. Außerdem ist meine Mutter oft der Meinung, dass immer andere Schuld wären - mein Freund beispielsweise wär ein guter Sündenbock, meine Hinweise, dass ich schon lange Zeit, bevor ich ihn überhaupt das erste mal getroffen habe, Probleme hatte, ignoriert sie einfach! Ich bin doch ein eigenständiges Wesen, oder etwa nicht?! (Meine beste Freundin ist demnach auch an allem möglichen Schuld, und der, und die...) Sie behauptet ständig, ich würde nie ein Wort sagen - ja, weil sie mich sowieso immer beschimpft und weil sie enttäuscht ist, wenn ich ihr sage, dass es mir schlecht geht. Es darf mir nämlich nicht schlecht gehen. Ich muss ein freudiges, fröhliches Mädchen mit 50000 Freunden sein. Und wegen solchen Leuten setze ich eine Maske auf und lächle für sie. Ich habe ihr doch gesagt, wie ich das empfinde, aber das interessiert sie gar nicht!

    Ich könnte noch so viel mehr schreiben... ich halt das nicht mehr aus... ertrags nicht mehr. Und schon gar nicht noch mindestens 2 Jahre lang. Ich schaffe das nicht.
     
    #1
    Kuri, 8 Juli 2006
  2. Rylor
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verliebt
    Deine Geschichte kommt mir zumindest zum Teil bekannt vor...
    Auch bei meinen Eltern, zumindest bei meinem Vater gilt auch immer die Devise "Möglichst glücklich sein"...
    Wer nicht total glücklich ist ist immer ein "komisches Kind". Meistens hab ich auch keine Lust mit meinen Eltern über meine Probleme zu reden, weil sie es eh nicht verstehen oder als unwichtig abtun.
    Das mit der Lebenserfahrung kenn ich auch, meine Eltern wissen grundsätzlich alles besser, sie gestehen mir in einigen Dingen zwar schon etwas Entscheidungsfreiheit zu, in anderen allerdings wollen sie mir ihren Willen aufzwingen.
    Diese Sache mit dem "Was machst du denn da im Internet?" kam bei mir auch schon. Mein Vater kommt rein, ich klick aus Gewohnheit was weg. Und dann fängt die Fragerei an. "Was war denn das?", Bla Bla Bla... Er hat auch schon mehrmals meine Post gelesen (war nix weltbewegendes, Briefe vonner Sparkasse oder vom Internetprovider) aber trotzdem... Meine Privatsphäre wird so klammheimlich immer mal wieder verletzt ("Ich wollte ja nicht schnüffeln, das war Zufall...")... Kein Kommentar...
    Ich wünscht ich könnt dir irgendnen Ratschlag geben der alles löst, aber ich weiß selber keinen...
    Ich machs immer so dass ich mich selbst nicht unterkriegen lass...
    Hat mir auch schon genug Ärger mit Eltern und Lehrer eingehandelt, aber das ist mir egal... Lieber hab ich bisschen Stress mit anderen als mich selbst zu verleugnen...
    Mit meinen Eltern ist es bei weitem nicht so schlimm wie du es mit deinen beschreibst... Meine sind allenfalls nervig bis manchmal schwer erträglich...
    Was du brauchst ist Kraft... Sehr viel Kraft...
    Ich hoffe mein Post hilft dir wenigstens ein bisschen weiter...
    Ich drück dir ganz fest die Daumen :knuddel::knuddel::knuddel:

    Wenn du willst kannst dich auch gern mal per PN melden...
    Hab immer ein offenes Ohr :zwinker:

    Ganz liebe Grüße, Rylor
     
    #2
    Rylor, 8 Juli 2006
  3. Sit|it|ojo
    Gast
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    Oh Backe,

    deine Mutter scheint glaube ich eine vernahrte Liebe für dich zu haben, dass Ihr denken total beeinflusst und sie zu solchen Sachen förmlich zwingt.

    Ich würde es mal ein krankhaften Mutterkomplex nennen. Sie will wohl dich nicht los lassen und akzeptieren das du nicht mehr Ihre kleine bist und so langsam zur selbständigkeit herran wächst.

    Was man da machen kann weis ich nicht, echt da bin ich überfragt.
    Vll erzählst du das deinem Vatter mal und gibs Ihm den Auftrag mit deiner Mutter drüber zu reden, oder du sagst es deinem Psychologen.

    Ich kann mich zwar nicht in dich hineinverstzen, doch du schreibst sehr contra zu deiner Mutter sprich du zählst nur alles Negative auf. Versuch doch mal an die schönen Sachen zu denken, denn ich denk mal deine Mutter ist nicht nur schlecht. Mag sein das es auch Stück an dir liegt und du durch die Jahre wo du dich nicht getraut hast zu reden, eine Art Komplex aufgebaut hast der dich davor zu schützen versucht aber dir eigentlich nur die schlechten Dinge bewusst macht. Ja Ja ich weis Hobby Psychater am Werk. Das Beste ist wenn man es rauslässt den Frust, die Wut ect. rede mit deinem Freund drüber oder so, dass hilft ungemein.

    mfg
     
    #3
    Sit|it|ojo, 8 Juli 2006
  4. MrEvil
    MrEvil (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    könntest Du dir vorstellen auszuziehen? Das ist das einzige was mir einfällt um den ganzen Stress mit deiner Mutter da zu entegehen. weiterhin dort zu bleiben wird dich nur noch tiefer runterziehen. Je früher Du da raus bist, umso besser.
     
    #4
    MrEvil, 8 Juli 2006
  5. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich kenne dich natürlich nur von deinen Beiträgen aus dem Forum hier, aber die machen auf mich einen sehr reifen und erwachsenen Eindruck. Manchmal kann man kaum glauben, dass sie von einer Sechzehnjährigen stammen. Du schreibst es ja selbst, dass du hier nicht Hilfe suchst, sondern gibst.
    Einserseits bewundernswert, andererseits wirkt diese, ich nenne es mal, "Abgeklärtheit" auch etwas befremdlich. Kann es sein, dass deine Mutter vielleicht ein Problem damit hat, dass du für dein Alter schon so reif bist und sie sich lieber ein Kind wünscht, welches sie bemuttern kann und dass nicht die komplizierten Probleme der Erwachsenenwelt kennt, sondern sich mit den typischen, leichter zu kösenden, Pubertätsproblemen herumschlägt? Dass sie dich in eine Opfer-/Schuldigenrolle drängt, weil du ihr vielleicht überlegen bist bzw. sie nicht mehr brauchst und sie das nicht akzeptieren mag?
    Wie dem auch sei, du darfst dich von diesem Verhalten nicht herunterziehen lassen. Du weißt doch eigentlich, dass du nicht schlecht und hässlich bist. Gut aber, dass du psychologische Hilfe aufsuchst. Am Besten wäre wahrscheinlich eine Therapie gemeinsam mit deiner Mutter, sofern sie dazu bereit wäre. Aber vielleicht schaffst du es ja zumindest mit ihr in Ruhe über diese Probleme zu reden. Deine Beiträge im Forum beweisen ja, dass du ganz gut diskutieren kannst.
     
    #5
    User 31535, 8 Juli 2006
  6. rikku_shak
    Gast
    0
    erstmal :knuddel:

    also ich finde es eigentlich echt fies von deiner mutter dir zu unterstellen, dass du nich "fähig" bist anderen ratschläge zu geben. das hat mir meine mutter auch sehr oft gesagt und es verletzt einen sehr.deine mutter kommt mir so vor als ob sie einfach mit nix zufrieden ist egal was du machst. und das ist wirklich ungerecht. (genau wie meine mutter) und ich denke, dass man mit solchen personen gar nicht reden kann , weil sie ja so viel weiser und klüger ist. ihr benehmen ist einfach nur zum kotzten :wuerg:

    hast du schon mit deinem vater darüber geredet?vielleicht kann er ja mal mit deiner mutter reden
     
    #6
    rikku_shak, 9 Juli 2006
  7. Mephorium
    Mephorium (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    Verheiratet
    *besorgstschau*
    Hey Kuri,

    ich habe ja schon in dem anderen Thread ein paar Ratschläge gegeben gehabt, die du aber schon längst beherzigt hattest.
    Deswegen kann ich dir im moment ersteinmal nur einen ganz dicken :knuddel: geben.

    Außerdem möchte ich dir sagen, dass, obwohl ich dich kaum kenne, du garantiert weder hässlich,noch "unfähig",noch schlecht oder sonst irgendwas negatives bist und somit keinerlei Schuld an dem Problem mit deiner Mutter trägst. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es dir sehr schlecht geht (habe selbst ca 2 bis 3 Jahre unter meinen Eltern "gelitten") und wünsche dir daher alle nur erdenkliche Kraft die du brauchst um diese (hoffentlich bald endende) Phase zu überstehen.

    Mephorium
     
    #7
    Mephorium, 9 Juli 2006
  8. VelvetBird
    Gast
    0
    Ich wollte gestern was dazu schreiben, da war ich aber nicht lang genug online.

    Mir kommt es auch so vor, dass deine Mutter ein Problem damit hat, dass du so erwachsen geworden bist. Sie merkt wohl, dass sie dich nicht mehr lange halten kann, sie merkt, dass du dich von ihr entfernst. Und das findet sie nicht normal, dass man mit 16 schon so selbstständig ist. Deswegen sucht sie nach Gründen, warum du dich so von ihr abkapselst. Entweder dein Freund muss schuld daran sein, oder deine beste Freundin oder wer auch immer - SIE kann nicht schuld sein, denn sie wollte immer nur dein Bestes.

    "Du empfindest falsch!" - Das zeigt es doch wieder: Deine Mutter hat ein bestimmtes Bild davon, wie eine junge Frau in deinem Alter zu sein hat - und du bist anders. Sie versucht dich so zu "formen", wie sie sich vorstellt, dass eine "normale" 16-Jährige zu sein hat. Vermutlich um nicht zugeben zu müssen, dass sie selbst viele Fehler gemacht hat, nach dem Motto: "Ich wollte nur ihr Bestes, an mir kann es nicht liegen."

    Ich würde unbedingt dafür sorgen, dass du deine Mutter in deine Therapie mit einbeziehst. Vielleicht hört sie dir mal wirklich zu, wenn jemand dabei ist, der dafür sorgt, dass deine Mutter nicht ausrastet, dich nicht unterbricht und der ihr deine Lage klar macht.

    Vielleicht machst du einige Fehler. Wie sie schon sagt, sie hat mehr Lebenserfahrung, sie ist älter. Aber man kann nun mal nur erwachsen werden, wenn man die Möglichkeit bekommt, eigene Fehler zu machen. Und ich denke, damit kommen viele Eltern nicht klar: Sie sehen, wie ihr Kind aus ihrer Sicht Fehler macht und sollen nicht (oder nur bedingt) lenkend eingreifen. Aber dass du deine eigenen Lebenserfahrungen machst, ist sehr wichtig, denn du lebst dein Leben, nicht das deiner Mutter. Und die "Gebrauchsanleitung" für ihr Leben bringt dir nichts. Was sie offensichtlich nicht einsieht.


    Hast du denn schon versucht, deine Mutter in die Therapie mit einzubinden? Bist du denn generell offen dafür? Denn es bringt nichts, wenn nur du in Therapie gehst, man dort versucht, dir zu helfen und du wirst aber jeden Tag mit den gleichen Problemen daheim konfrontiert. Denn das "Problem" betrifft ja nicht nur dich, sondern auch deine Mutter und auch eure Beziehung zueinander.
     
    #8
    VelvetBird, 9 Juli 2006
  9. pluto
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    du hast ja ca: 2 jahre das zu ertragen dannach kannst du sagen
    man kann alles essen ,dafür muß man nicht alles wissen
     
    #9
    pluto, 9 Juli 2006
  10. SpackenQueen
    Verbringt hier viel Zeit
    396
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    0
    vergeben und glücklich
    Vielleicht druckst du den Thread mal aus und hälst ihn deiner Mutter unter die Nase?

    Es ist ihr eventuell gar nicht bewusst, wie sehr sie dich verletzt.
    Ich wil ihr Verhalten hier auf keinen Fall (!) rechtfertigen, aber manche Leute sehen einfach nur das, was sie sehen wollen...

    Ich wünsch dir alles Gute!! :knuddel:
     
    #10
    SpackenQueen, 9 Juli 2006
  11. Metric
    Metric (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich habe den Eindruck deine Mutter ist von Normalität besessen.
    Alles was ihrem Bild von einem normalen 16 Jährigen Mädchen nicht entspricht, das ist für sie krank und muss ausgemerzt werden.
    Se will halt ihr kleines Mädchen, dass ganz viel unschuldigen Spaß mit ihren kleinen Freundinnen hat, alles natürlich mit permanentem Lächeln.

    Dein Verhalten, vor allem SVV deutet ja ganz darauf hin, dass da etwas ziemlich schief gelaufen ist.

    Druck den Text den du geschrieben hast wirklich aus!

    Der sagt schon sehr viel.....

    Ich wünsch dir alles Gute
     
    #11
    Metric, 9 Juli 2006
  12. patensen
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hm, kann es sein, dass sie ziemlich viel dazu beigetragen hast, DASS es Dir so schlecht geht.....? Ich würde mich ans Jugendamt wenden. Evt. kannst Du erreichen, dass Du da weg kommst in ein "betreutes wohnen"oder so.... Auf jeden Fall weg von ihr.... Gehst Du noch zum einem Psychologen / Psychiater? Der könnte sogar noch ein Gutachten schreiben, dass es für Deine Gesndheit und Deine Psyche absolute nicht tragbar ist, mit Deiner Mutter zusammen wohnen zu bleiben.
    Falls Du keinen Psych. hast, geh zum Hausarzt....

    Ich würde Dir aber auf jeden Fall empfehlen, etwas zu unternehmen, um Dich selbst wieder zu finden.......

    Ich hatte auch Probleme Zuhause mit 16, aber das was Deine Mutter mit Dir macht, ist wirklich schon fast "mobbing zu Hause"- aber Leute, die am Arbeitsplatz gemobbt werde, werden auch geschützt, so sollte das bei Dir sicher auch in die richtigen Wege geleitet werden können.....

    Viel Glück, Kraft, und Durchhaltevermögen, und sei lieb :knuddel:
     
    #12
    patensen, 9 Juli 2006
  13. Geda
    Geda (24)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    :geknickt:

    das kenn ich irgendwo her mein mutter macht mich auch fertig seitdem ich auf diese"$%"$%"%&/ Privatschule gehe
    sie macht mich jeden tag fertig ich hab mal mitgezählt: an einem tag 200 sachen die sie auszusetzen hatte
    ich halt es auch nicht mehr lange aus besonders nich 4 jahre !!
    hab überlegt zu meinem vater zu ziehen aber ich weiß nicht er ist kaum zuhause etc naja
     
    #13
    Geda, 9 Juli 2006
  14. Piratin
    Piratin (38)
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Ich kenn das alles auch, hab auch so ne ehrgeizige durchsetzungsfähige Übermutter :zwinker:

    Ich weiß aber bei meiner und merke es auch in deinem Beitrag bei deiner, dass sie uns ganz dolle liebhaben, und das durchsetzen wollen, was aus ihrer Sicht "das Beste" für`s liebe Kind ist.

    "Betreutes Wohnen" und "Jugendamt" finde ich zu harte Geschütze - mit 16 braucht man seine Mutter einfach, meiner Meinung nach, es sei denn sie schlägt , misshandelt oder vernachlässigt ihr Kind, nimmt Drogen/trinkt/ist psychisch krank - sondern stimme total Nuvola zu, dass ihr am besten ne Mutter/Tochter bzw. Familientherapie macht.
     
    #14
    Piratin, 9 Juli 2006
  15. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Danke, dass so viele geschrieben haben. Ich dachte schon, es liest keiner, weil es so lang ist oder.. weils von mir ist. Klingt komisch, aber solche Gedankengänge habe ich eh ständig...

    Ich versuch mal, auf die Fragen einzugehen...
    Bezüglich Therapie: Ich HABE sie bereits damals in meine Therapie einbezogen! Ich habe von Dezember 2003 bis Dezember 2005 eine Therapie gemacht (und wurde unfreiwillig rausgeworfen, weil der "gute" Mann sich nicht im Stande sah, mich zu behandeln, weil ich zu schwierig oder was auch immer bin)... und meine Probleme mit meiner Mutter waren zwischenzeitlich immer mal akut. Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, es war glaube ich keine Eigeniniative. Jedenfalls saß ich dann mehrmals mit meiner Mutter bei dem Psychologen - und es war die Hölle. Ich wäre am liebsten die ganze Zeit schreiend rausgerannt. Ich hasse es, wie sie redet. Als ob ich nicht da wäre. (Das tut sie übrigens auch sonst immer...) Und dann musste sie dem Kerl natürlich erst einmal aufzählen, was ich immer alles falsch mache, woraufhin ich natürlich wieder zutiefst verletzt war, was ich auch deutlich machte (dann: "Ach was, erzähl doch nicht!")... schließlich bekam ich auch zunehmend das Gefühl, dass mein damaliger Behandler sich fast gegen mich stellte und sie auch noch unterstützte! Ein einziges Mal hat er ihr glaube ich mal eine Frage gestellt, die in die Richtung von "Denken Sie, es ist richtig, das und das zu tun?" ging.. hat sie sofort abgeblockt und geweigert, sich darüber Gedanken zu machen. Sie ist noch genauso wie damals, deswegen wäre das Ergebnis dasselbe, wenn ich sie noch mal einbeziehen würde! Sie zerstört mir alles, ich bin dann nicht mal in der Lage, was zu mir selbst vorzubringen.. nicht mal etwas zu meiner Verteidigung, wenn sie mich permanent in dieses "Du bist schlecht"-Muster drängt...
    Ich habe am 17.7. einen Termin beim Psychiater, aber ich vermute sowieso schon, dass der mich auch nicht behandeln will. Abgesehen
    davon habe ich gehört, dass dissoziative Störungen eigentlich von einem Spezialisten behandelt werden sollten... so was gibts hier aber nicht. Ich schätze also, dass ich zurückgewiesen werde und mich dann noch schlechter und unfähiger fühle. Naja.

    Zu meinem Vater: Der bekommt alles mit. Aber es ist bei ihm immer so, dass er sich nicht einmischt. Das, was zwischen meiner Mutter und mir passiert, scheint ihn nichts anzugehen - das will er jedenfalls so sehen. Wenn ich versuche, über ihn etwas zu erreichen, reagiert er auch bloß verständnislos. Im Alltag komme ich eigentlich gut mit ihm klar, da er wenigstens nicht die ganze Zeit was zu meckern hat und sich nicht über Banalitäten aufregt. Aber irgendwann tritt auch dann ein Problem auf - meine Mutter lässt sich bei meinem Vater über mich aus (und sagt ihm, dass er doch auch mal ein Machtwort sprechen soll), sodass er sich dann auf ihre Seite stellt und damit auch gegen mich. Das war schon immer so...

    Was seit gestern Abend passiert ist: Ich habe dann die ganze Zeit rumgeheult und damit meinen Freund belästigt, der sehr hilflos zu sein schien (und ich den Eindruck hatte, auch genervt). Nun ja, ich war dann offline und war höchst verzweifelt... meine Mutter hat mehrmals nach mir gerufen. Und jetzt kommts:
    Nach dem dritten Mal Rufen geh ich kurz rüber und geb ihr den Wisch mit der Englisch-Übersetzung (was bin ich doch für ein braves Mädchen, dass ich der ihre Arbeit auch noch mach -_-), und sie sagt doch allen Ernstes: "Jetzt bleib hier, du hast unser Vertrauen missbraucht!" Ich dachte, ich hör nicht recht, wovon redet die bitte? Hat sie jetzt absolut den Knall? Daraufhin war ich echt sprachlos... und wollte gehen. "Ich will mit dir reden!", sagte sie unfreundlich. Und dann sprudelte es unter Tränen wieder aus mir heraus: "Ich möchte jetzt aber nicht! Respektiere doch bitte wenigstens DIESEN Wunsch, wenn du es schon sonst nicht tust! Danke!" Damit bin ich rausgestürmt und glücklicherweise kam sie nicht hinterher. Ich wollte dann meine Freundin anrufen, und sofort kam mein Vater rein: "Jetzt reiß dich zusammen und mach keinen Ärger mit ihr! Und telefonier nicht so lange!" Nach vergeblichen Versuchen probier ichs noch mal mit dem Anruf, er kommt rein - "telefonierst du schon wieder?!" Innerlich bin ich wieder regelrecht explodiert... dann kam nichts mehr. Aber ich konnte einfach nicht mehr. Mein Freund wollte nichts davon hören, ich habe ihn grässlich genervt und immer wieder geschrieben, wie schlecht ich wäre. (Aber es kam nicht mal eine Antwort -.- Na, was solls) Irgendwann konnte ich nicht mehr und hab mir die Birne zugedröhnt. Auch egal. Scheiß drauf. Es ist eben immer dasselbe mit mir. Ich kann mich nicht zusammenreißen. Bin zu blöd und unfähig dafür. Als ich ihn daraufhin hingehalten habe, wurde er ziemlich sauer, dann gings mir noch schlechter. Gut, bis Mittags gepennt... ich habe heute etwa 5 Wörter mit meiner Mutter gewechselt (beschränkt auf "Aha", "Ja" o.ä.), aber sie hat JEDES Mal indirekt gemeine Sachen gesagt... Einmal teilte mir mein Vater mit, wir gingen heute Abend zu meinen Großeltern Abendessen. Ich: "Achso?" Meine Mutter: "Ja, das weißt du ja gar nicht, wolltest ja gestern nicht mit uns reden!!" Bin dann einfach gegangen...
    Später, bei meinen Großeltern: Mein Opa macht die Tür auf, ich gehe als erste rein und sage: "Hallo" Meine Mutter hinterher und übertönt mich halb brüllend: "Ach Papa, HALLO!" Als wir oben sind, nimmt sie mich zur Seite und sagt: "Du bist so unhöflich, kannst nicht mal andere begrüßen!" Ich: "Ich habe ihm doch hallo gesagt!" Sie: "Das hat aber keiner gehört!" Ich dachte, es hackt, wie soll man das hören, wenn sie hinter mir laut schreit? Ich bin eben nicht die Lauteste... hab ihr ein "Fick dich" hinterhergezischt, aber leise genug, damit sies nicht hört... ich wäge momentan Vor- und Nachteile dessen ab, wenn sies gehört hätte, dann wär ich richtig schön schadenfroh gewesen (aber sie hätt mir eine runtergehauen und wäre dann laut ihrer Aussage "zutiefst verletzt gewesen *schluchz*"), ihre blöde Schreierei habe ich mir aber jetzt erspart.
    Später wollte ich dann nach Hause gehen, weil mein Vater mit meinem Großvater Fußball spielen und meine Mutter sich bei meiner Oma über mich auslassen wollte. Anders wars ja auch nicht eingeplant. Ich verabschiede mich und sage, ich gehe jetzt.. Meine Oma: "Ach so, schon?" Meine Mutter mischt sich plötzlich ein: "Die muss doch an den PC!"
    Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für eine Wut ich im Bauch habe. Das ist aber auch eines meiner Hauptprobleme, dass ich sie nicht ausdrücken kann (war schon damals beim Mobbing so und heute noch immer) und gegen mich selbst richte. Das kotzt mich alles so an.
    Ich hasse sie, ich hasse sie, ICH HASSE SIE!

    (Und ja, weil jemand geschrieben hatte, sie hat auch gute Seiten, aber die kann sie äußerst gut vor mir verbergen...)
     
    #15
    Kuri, 9 Juli 2006
  16. User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
    1.498
    123
    2
    nicht angegeben
    Uff, das klingt ja furchtbar, so wie du es schilderst! Da scheint wirklich jedes Gespräch über das Problem vergebens. Ich sehe da wirklich die einzige Lösung nur in einer neuen Therapie, in der ein fähiger Psychologe deiner Mutter (bzw. deinen Eltern) einen ganz klaren Riegel vorschiebt und endlich mal klarstellt, wer an den Problemen Schuld hat. Notfalls kannst du dich vielleicht auch ans Jugendamt wenden. Ich kann mir nicht vorstellen, wie du weiter mit jemandem unter einem Dach leben sollst, den du hasst.
    Dennoch hoffe ich und wünsche dir, dass sich die Situation wieder etwas beruhigt. Nimm das alles bloß nicht zu ernst, was dir deine Mutter da an den Kopf wirft. SIE scheint krank zu sein.
     
    #16
    User 31535, 9 Juli 2006
  17. Kuri
    Kuri (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4.774
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Das ist es ja.. ich hasse sie nicht immer. Aber dann, wenn sie so zu mir ist, ertrage ich es nicht mehr und baue eine solche Wut in mir auf. Manchmal kann ich auch richtig normal mit ihr durch die Stadt gehen. Aber das ist nicht so oft...

    Ich verstehe das alles nicht, vor allem, dass sie auch kein Verständnis für meine Krankheit hat :kopfschue Dabei sollte gerade das vorhanden sein! Sie litt in ihren Jugendjahren an einer Angststörung und war auch stationär in der Psychiatrie, wo sie behandelt wurde. Aber anscheinend ist deswegen ihr Motto: "Ich habe das geschafft! Und deswegen müssen es alle anderen, voran meine Tochter, es auch schaffen! Alles andere ist ein Zeichen von (Willens-)Schwäche." Sie lebt immer nach der Devise "Was man will, kann man auch" ... und genau das geht bei mir nicht. Darum scheitert sie mit ihren tollen Vorsätzen auch immer an mir. Sie ist total fixiert auf ihren eigenen Standpunkt und akzeptiert nichts anderes! Sobald ich anfange, ihr auch etwas über die Ursachen meiner Probleme zu erklären, blockt sie ab und schimpft mich an: "Du immer mit deinen angelesenen Psychologiekenntnissen! Davon will ich nichts hören!" Ich interessiere mich eben für Psychologie - was ist daran schlimm? Gleichzeitig ist sie besorgt deswegen, dass ich mir sozusagen eine "Krankheit anlese" (ich hatte meine Probleme schon, bevor ich so etwas gelesen habe, aber so was will sie nie sehen!)... sie hält mich für ein kleines, dummes Kind, das keine Ahnung hat. Ich versuche auch, mich auf dem Niveau eines normalen Menschen zu unterhalten - daraufhin bin ich dann aber sofort die, die sich so schrecklich erwachsen und erhaben aufspielt. Vielen Dank auch.
     
    #17
    Kuri, 9 Juli 2006
  18. xikitito
    xikitito (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    328
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Du tust mir echt leid!
    Da wird man ja schon vom Lesen aggressiv!!
    Ich sehe das auch so, wie schon manch andere geschrieben haben.
    Da muss ein Außenstehender eingreifen und mal deiner Mutter klar die Grenzen aufzeigen.
    Sie muss halt mal merken, was sie da alles anrichtet und wie schlimm das für dich ist. Ich glaube nämlich nicht, dass sie sich darüber im Klaren ist, denn keine Mutter kann doch ihre Tochter so leiden lassen?!?
    Vllt. hilft mal ein Gespräch, dass ungefähr so abläuft:
    Du sagst, dass du mal mit deinen Eltern reden musst, unter 6 Augen.
    Dann bringst du alles vor, was dich so stört (vllt. machst du dir Notizen auf einen Zettel). Dabei musst du halt wirklich ein wenig aus dir rausgehen und erzählen, wie schlecht es dir im Inneren geht (lass deine Eltern hinter die Maske schauen).
    -Bitte deine Eltern vor dem Gespräch, dass sie dich ausreden lassen und erst,wenn du fertig bist, etwas dazu sagen.
    -Entkräfte die "Argumente" (= du redest dir da was ein/du übertreibst/sie hat das früher auch geschafft/...) am besten schon während deiner Rede. Z.b.: "Und nein Mama, das ist nichts ausgedachtes, angelesenes, oder Übertreibung, mir gehts wirklich so schlecht. Ich habe mir in meiner Verzweiflung sogar schon überlegt, ob ich zum Jugendamt geh,..." Vllt. kannst du da auch ein bisschen was von den Reaktionen hier im Forum berichten.
    Abschließend kannst du ja sowas sagen wie:
    "Das war jetzt wirklich nicht leicht für mich, und glaubt mir, wenn's mir nicht Ernst wäre, dann hätte ich sowas auch nie gemacht. Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden. Wenn wir alle ein bisschen auf uns zu gehen und uns respektieren, dann bekommen wir das wieder hin. Aber es muss sich auf jeden Fall etwas ändern, ich halte das so weiter nicht aus. Klar, ich mache bestimmt auch Fehler, aber ich bin auch bereit, mich zu bessern!"

    So, ich weiß, war jetzt ein bisschen lang. Vllt. ist ja etwas Hilfreiches dabei. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du den Mut dazu hast, etwas an deiner Situation zu ändern und nicht weiterhin alles in dich hineinfrisst! :smile:
    Viel Glück, du schaffst das!:smile: :smile: :smile:
     
    #18
    xikitito, 10 Juli 2006
  19. Mirabelle
    Gast
    0
    Puhhhh,

    habe mir das jetzt hier gerade alles durchgelesen und auch auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde, will ich dennoch mal meine Betrachtungsweise zum Besten geben:

    Kann es sein, dass du dich in der Opferrolle ziemlich wohl fühlst, deine böse, böse Mutter, die an allem schuld ist und du, die sich ja immer richtig verhält *inDeckunggehe*?

    Was mir beim Lesen deines ersten Textes aufgefallen ist, ist die Reaktion deiner Mutter: "Wenn du Fragen hast, kannst du doch auch zu uns kommen." Ein Zeichen für mich, dass sich deine Mutter Gedanken um dich macht und für dich da sein will.

    Ein anderes Statement von dir, was mir sofort ins Auge gestoßen ist, deine Mutter will nur mit deiner Oma zusammen sein, um sich über dich auszulassen, kannst du dir vielleicht vorstellen, dass sich mal nicht alles um dich dreht und selbst wenn, mal darüber nachgedacht, dass die ganze Situation, für deine Mutter auch ziemlich belastend ist?

    Und seiner Mutter ein "Fick dich" rüberzubringen, egal ob gehört oder nicht, lässt auf keinen liebvollen Umgang seitens dir zu deiner Mutter schließen.

    Wie es in den Wald hineingerufen wird, so schallt es heraus, vielleicht denkst du auch mal darüber nach?

    So und nun stelle ich mich schon mal auf eine imaginäre Kreuzigung ein :grin:

    LG
    Mira
     
    #19
    Mirabelle, 10 Juli 2006
  20. SpiritofDeath
    Verbringt hier viel Zeit
    159
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Es ist leider wirklich so.Ihre Mutter ist sehr zwiespältig.
    Von einem Moment auf den anderen ist da die Hölle los.
    Da waren wir noch gerade nett mit ihren Eltern weg und dann aus irgendeinem lächerlichen Grund scheint sie in das Zimmer und fängt an rumzumeckern.
    Wenn ich mir die Beiträge so durchlese kann ich eigentlich nur nicken.
    Dieses Bild vom 'kleinen Mädchen' dass sie sich wünscht von einer 'fröhlichen perfekten Harmonie' zu Hause.
    Wenn sie mal nicht mit zu Abend isst (was ja total schlimm ist weil die 'Harmonie' und das familiäre beisammensein darunter leidet) kommt sie oft während wir über Skype reden rein und regt sich auf warum sie schon wieder nichts essen will.
    Ich verstehe auch nicht warum sie das macht,bei solchen Themen wie 'was ist das für eine Porno-Seite (Planet Liebe Werbung)' oder ähnlichen Themen kommt sie immer dann rein wenn wir gerade reden und ich es ebenfalls mithören kann.So als ob sie sie vor mir denunzieren will oder unsere Beziehung irgendwie kaputtmachen will.
    Ihre restliche Familie hat mit psychologischen Problemen auch nicht viel am Hut oder keinen blassen Schimmer und es wird eigentlich ausgeklammert.
    Ich denke dass einzig wirklich sinnvolle wäre ihr mit einem guten Psychologen vor den Kopf zu stoßen der ihr wirklich mal die Meinung sagt.Denn von ihr lässt sie es sich nicht sagen.Ich traue mich nicht,weil ich bei sowas immer total verwirrt bin und außerdem ich nicht unsere Beziehung gefährden will.Falls ich etwas sage was ihr nicht passen könnte sie nicht mehr erlaubt dass ich zu ihr oder sie zu mir fährt.Außerdem bin ich gerade selbst ziemlich labil und es fällt mir sehr schwer irgendwelche Worte zu finden die helfen könnten.

    Sie hat ja auch schon einige Texte ausgedruckt und ihren Eltern gegeben aber es hat gar nichts geändert.Da ist eine totale Mauer.
    Wenn etwas nicht passt dann wird es durch total unsinnige Argumente ausgehebelt oder einfach abgeblockt und es wird wieder von vorne angefangen bis man total entnervt aufgibt.


    Ich habe da mit meiner Mutter sehr viel Glück.Sie kennt sich mit Psychologie aus,informiert sich,redet und hilft.Da wir eine Fernbeziehung führen haben sich unsere Eltern nur einmal gesehen.
    Und da ist ihre Mutter auch etwas seltsam gewesen weil sie ja 'so jung sei und ob das meine Mutter nicht störe' Als meine Mutter ihr dann die Meinung gesagt hat war sie völlig baff.Sowas..da hat jemand eine andere Meinung..
    Ich denke dass Zwiegespräche mit den beiden schon hilfreich wären aber kaum machbar.

    Die Worte ihrer Mutter können schon ziemlich reizen,deswegen kann ich es absolut verstehen.Da wird dann eben auch entsprechend reagiert und der Konflikt weitet sich aus.Wenn meine Freundin dann heulend rumsitzt hört sie trotzdem nicht auf und macht weiter...
    Dann geht sie aus dem Zimmer um ein paar Minuten später wiederzukommen und von neuem anzufangen.Wenn man am Boden liegt auch noch drauftreten lautet da die Devise.

    Zum Glück war sie die letzten Ferien bei mir und kommt auch im Sommer zu mir weil ich eigentlich keine Lust habe mich mit ihren Eltern auseinander zusetzen.

    Zu mir hat sie ebenfalls ein merkwürdiges Verhältnis.
    Wir sind nun schon seit mehr als 2 Jahren zusammen und ich spreche ihre Eltern noch immer mit 'Sie' an während ich eine ihrer Tanten und ihren Onkel sofort duzen konnte.Genauso wie meine Freundin sofort meine Eltern duzen konnte.Das zeigt was von einer gewissen Ablehnung.Andererseits wünscht sie mir viel Glück damit ich ebenfalls zurechtkomme bei mir zu Hause.

    Wie gesagt sie ist sehr zwiespältig und anscheinend hin und hergerissen.Das bräuchte wirklich eine Therapiestunden mit ihrer Mutter um es ihr vielleicht halbwegs begreiflich zu machen.
     
    #20
    SpiritofDeath, 10 Juli 2006

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