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Es fliegen die Fetzen :-(

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Dunsti, 29 Januar 2008.

  1. Dunsti
    Dunsti (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich muss mich dringend mal auskotzen, ich koche gerade vor Wut. Darf ich?

    Es ist knapp eine Woche her, da hatte ich Nachtdienst und wollte morgens nach Hause, als die Frühschicht habende Kollegin sich krank meldete. Also musste ein Ersatz her, und solange keine Vertretung wirklich vor Ort ist, darf ich nicht nach Hause.

    Gleiches Spiel war drei Stockwerke tiefer in der Notaufnahme. Da bei der dortigen Kollegin absehbar war, dass sie eine ganze Schicht dranhängen musste, wollte sie sich kurz duschen und umziehen. Also bat sie mich, ob ich sie für 15 Minuten vertreten könnte. Das ist nicht unüblich und ich habe das gemacht.

    Sie stand gerade unter der Dusche, als der erste Rettungswagen vorfuhr. Eine 75jährige bewusstlose Frau mit einer Stoffwechsel-Entgleisung aufgrund einer Zuckerkrankheit. Das ist im Regelfall keine große Herausforderung. Die Tür war aber noch nicht mal zu, als der zweite Notfall eingeliefert wurde, ein 4jähriges Kind, zwar wach und orientiert, hatte aber Muttis herumliegende Tabletten geschluckt und niemand wusste, wieviele. Bekannt war nur: Diazepam (Valium), ein Mittel gegen epileptische Anfälle und Codein waren dabei. Natürlich hat die Rettungsleitstelle das nicht angemeldet, sonst hätte man ja schonmal reagieren können. Ich hatte "Pädiater anpiepen" noch nicht ausgesprochen, da kommt eine schreiende Frau über den Flur gelaufen, hat ihre achtjährige Tochter auf dem Arm, versteht kein Wort Deutsch und die Tochter bekommt keine Luft. Sie pfeift aus dem letzten Loch, blaues Gesicht, blaue Hände, schweißnass, Herzrasen.

    Im ersten Behandlungsraum geht die Tür auf, die mit drinnen stehende Polizei regt sich auf, warum keiner kommt, der Patient (mit dem die mitgekommen waren) hätte sich bereits zwei Mal übergeben. Zum dritten Behandlungsraum geht die Zwischentür auf, die Schwester kann den Kinderarzt für die Tablettenvergiftung nicht erreichen und das Stationstelefon ist besetzt.

    Also schicke ich die Schwester, die den Anmelde-Glaskasten besetzt, los, sie soll die Beine in die Hand nehmen und mit mindestens einem Kinderarzt wiederkommen.

    Sie ist gerade weg, da fährt der nächste Rettungswagen vor, mitsamt Notarzt aus dem Landkreis, ebenfalls nicht angekündigt, eine Patientin Mitte 20 mit Verdacht auf eine Massenblutung im Darm. Vor der Tür stapelt sich der Fuhrpark. Ich frage den Notarzt, ob er zwei Minuten dableiben kann, ich kann seine Patientin nicht übernehmen. Er sagt: Nein, ich habe seit fünf Minuten schon den nächsten Einsatz, lässt sie Sanitäter stehen und verschwindet.

    In dem Moment kommt ein 30jähriger Mann in Begleitung seines Vaters rein. Der Vater stürmt einfach ins nächste Behandlungszimmer, sein Sohn sei schwerkrank, Unterleibsschmerzen. Ich bitte ihn, sich einen Moment in den Wartebereich zu setzen. Letztlich stellt sich heraus, dass er einen Stein im Harnleiter hatte, der dann aber, als er gebeten wurde, in einen Becher zu pinkeln, spontan abging. Natürlich sind das starke Schmerzen, die man dann hat. Aber zwei andere Patienten waren in absoluter Lebensgefahr.

    Nun regt sich der Vater auf, Journalist (nebenbei bemerkt), und droht mit einer Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung. (Also kommt da nix, sonst hätte er ja nicht gedroht, sondern sie gleich gestellt.) Er fordert die Klinik auf, außergerichtlich 1.000 Euro Schmerzensgeld an seinen Sohn zu zahlen.

    Ich werde zur Geschäftsführung bestellt (also ganz nach oben) und werde nur gefragt:

    Wie lange hat der Mann mit seinem Nierenstein im Warteraum gesessen? - Antwort: Etwa 10 Minuten.

    Ich versuche zu erklären, dass ich völlig alleine war und mich um zwei andere, lebensbedrohlich erkrankte Patienten kümmern musste. Da bekomme ich die Frage gestellt, ob ich damit sagen möchte, dass ich mich mit meinem Job überfordert fühle.

    Ich empfinde das als Frechheit und antworte: "Nein, ich möchte damit sagen, dass die Notaufnahme zu dem Zeitpunkt absolut unterbesetzt war."

    Da sagt der Typ: "Wenn Sie sich auf Ihre Arbeit und nicht auf die Personaleinsatzplanung konzentrieren würden, säße ein schwerkranker Mann nicht 10 Minuten mit schlimmsten Schmerzen unbehandelt vor Ihrer Tür."

    Ich habe dann gesagt, dass ich unser Gespräch als beendet ansehe. Wenn einer meint, mir Vorwürfe machen zu müssen, soll er das schriftlich tun und mir die Chance geben, dazu vernünftig stellung zu nehmen.

    Ich möchte mal wissen, was jetzt los wäre, wenn ich mich um die Nierenkolik gekümmert hätte und das Kind mit dem Asthma-Anfall und die junge Frau mit der Massenblutung wären jetzt tot. Beziehungsweise: Ich möchte es lieber nicht wissen.

    Kann es sein, dass man, wenn man zu viel Geld fürs Nichtstun bekommt, irgendwann den Blick für die Realität verliert? Oder muss man so ein Ar*** sein, um auf einen Klinikleiterposten zu gelangen und dort zu bleiben?

    Ich meine: Wenn er mich zusammenfalten muss, damit er sagen kann, die diensthabende Ärztin wurde ermahnt und belehrt, meinetwegen. Aber dass jemand von mir ernsthaft verlangt, dass ich mich selbst als unfähig darstelle, das ist ein wenig zu viel des Guten.

    Gut, dass ich nachher noch Training habe. Ich rate keinem, mir heute noch dumm in die Quere zu kommen. :angryfire

    Nein, ihr seid nicht gemeint. Euch hab ich lieb. :herz: :ratlos: :smile:
     
    #1
    Dunsti, 29 Januar 2008
  2. waschbär2
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    vergeben und glücklich
    Willkommen im Schraubstock der modernen Zeit.

    Ich erlebe das jetzt schon seit ca. 15 Jahren.

    Mein einziger Tip: Mache einfach nur so weiter, wie bisher.
    Denn das ist Leistung genug.

    Wenn jemand daran etwas auszusetzen hat, dann soll er sagen, wie man es besser machen kann ..... ich denke, das wird nicht gelingen :zwinker:
     
    #2
    waschbär2, 29 Januar 2008
  3. User 29904
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    #3
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
    User 29904, 29 Januar 2008
  4. celavie
    celavie (35)
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    Du konntest in dem Moment nicht anders handeln. Das weiß wohl auch dein Chef, der Dienstplan liegt ihm sicher vor.

    Mir fällt da nur die rechtliche Bewertung ein.
    Klarer Fall der rechtfertigenden Pflichtenkollision, d.h. egal welche "Pflicht" du wahrgenommen hast - automatisch hast du dabei eine andere verletzt. Damit hast DU dich zumindest nicht strafbar gemacht. Auch nicht der unterlassenen Hilfleistung. Diese Hilfeleistung muss dir nämlich auch zumutbar sein und das war sie in dem Fall nicht.

    LG,
    celavie
     
    #4
    celavie, 29 Januar 2008
  5. User 62847
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    Hallo Dunsti,
    ich finde du hast absolut richtig gehandelt! Du hast dich auch anscheinend in der doch schwierigen Sitution nicht aus der Ruhe bringen lassen und bist ruhig geblieben und konntest dich durchsetzen. In meinen Augen hast du total richtig gehandelt. Klar gefällt es der Klinikleitung nicht, wenn sie einen negativen Artikel über ihr Krankenhaus in der Zeitung angedroht bekommen und Schmerzensgeld zahlen sollen. Mach dich nicht verrückt, die regen sich schon wieder ab. In ein paar Tagen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus! Ich bewundere dich echt. :herz: Ich mache gerade ein Praktikum im Krankenhaus und muss echt sagen, dass ich vollsten Respekt vor den Ärzten habe. Da kommt ja ständig was dazwischen!!!
    Grade die Notaufnahme stell ich mir sehr schwierig vor! Arbeite so, dass du es mit deinem Gewissen vereinbaren kannst und setze dir die richtigen Prioritäten.Lass dir nicht den Abend deswegen verderben. Du bist ja schließlich auch nur ein Mensch und nicht Gott.
    Dass dir die Geschäftsleitung vorgeworfen hast, du seist überfordert würde ich jetzt einfach mal nicht überbewerten. Vielleicht hatten sie einfach Angst vor einem öffentlichen Bericht oder ähnlichem. Vielleicht hatten sie auch gerade wegen etwas anderem Stress und waren schlecht gelaunt, manche Leute reagieren dann leider nicht sehr professionell. Morgen werden sie dankbar dafür sein, dass du 2 Menschenleben gerettet hast!!!
    Leider bekommst du in deinem Job immer auf die Finger geschaut und häufig wird nur über das Negative gesprochen. Versuche einfach, für dich einen Weg zu finden, wie du damit umgehen kannst. Vermutlich wird dir in deinem Beruf leider viel zu wenig Dank zugesprochen. Freu dich einfach über jeden erfolgreich behandelten Patienten, auch wenn das vielleicht zur Routine wird.
    Das Problem der Unterbesetzung gibts wohl leider in jedem Krankenhaus, ich hoffe sehr, dass sich das irgendwann wieder ändert. Meiner Meinung nach wird Ärzten viel zu viel zugemutet.
    Denke einfach an das Kind, welches du gerettet hast und nicht an die blöde Situation mit der Geschäftsleitung. Ich schätze, dass du mit keinen Konsequenzen rechnen musst und drücke dir dafür natürlich auch ganz doll die Daumen!
    Sei einfach weiterhin Ärztin mit HERZ!!! :herz: :herz: :herz:
    Morgen kommt ein besserer Tag! :knuddel:
    Liebe Grüße und noch einen schönen Abend, Ann-Kathrin
     
    #5
    User 62847, 29 Januar 2008
  6. salsa75
    salsa75 (41)
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    vergeben und glücklich
    ...*hehe* ich muss grad ein wenig schmunzeln - sorry liebe Dunsti...nicht wegen dir, denn mehr konntest du ohnehin nicht tun und hättest auch nicht besser reagieren können. Das wird dir jeder bestätigen.

    Ich muss deshalb schmunzeln weil es ganz so klingt, als ob dieser nette Herr lediglich Angst um SEINEN Job hat - weil ich mal annehme das genau er für diese Unterbesetzung verantwortlich ist. Beste Reaktion - gleich mal nach unten treten und den anderen die Schuld geben. Wie arm ist das denn...?

    Da ich diese Strukturen in KH nur zu gut kenne, gehe ich mal davon aus, dass das Ganze für dich keine Konsequenzen hat. Vielleicht wäre es ja sogar gut wenn das mal in der Zeitung steht - damit alle sehen welchen riskanten Personalmangel ihr habt. Niemand wird dann dich angreifen - da jeder mit gesundem Menschenverstand erkennen wird, dass du richtig gehandelt hast - sondern den Personalverantwortlichen wird es ordentlich an den Kragen gehen. Genau davor hat dieser "nette" Herr wohl Angst :smile:
    Leider war es bei uns schon mehrmals so, dass sich erst etwas an der Personalsituation geändert hat, als man in der Zeitung darüber schrieb....alles was wir versuchten wurde vorab natürlich abgeschmettert.

    Also, Zorn beim Sport verrauchen lassen und die Sache mal von dieser Seite betrachten - dann gehts dir bestimmt gleich viel besser.
     
    #6
    salsa75, 29 Januar 2008
  7. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Ich hoffe, nach einem so richtig schön kräftezehrenden Training ist der Dampf jetzt raus, ohne dass es Todesopfer unter Deinen Gegnern/Mitspielern zu beklagen gibt...

    Was für ein bekloppter Chef - schön manipulative Fragen stellen, die eigentlich keine Fragen sind... Vielleicht solltest Du Dich an den Journalisten wenden und ihm vorschlagen, einen Artikel über die Unterbesetzung des Krankenhauses zu schreiben, kann man doch einen Skandal draus machen :engel:...

    Leute, die fix mit Klagen drohen oder mit "Sie hören von meinem Anwalt!", sehe ich immer im Sandkasten vor mir: "Das sag ich meinem großen Bruder!"

    Richtig blöd ist natürlich, dass Du als Arbeitnehmer Dir doch doppelt überlegst, ob Du wieder einspringst, wenn Du dafür dann auch noch blöd angemacht wirst, weil Murphys Gesetz zuschlägt. Davon hat doch keiner was. Ich finde eh ziemlich heftig, was für Schichten Ärzte im Krankenhaus haben...
     
    #7
    User 20976, 29 Januar 2008
  8. User 29904
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    #8
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
    User 29904, 29 Januar 2008
  9. Dunsti
    Dunsti (39)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Ich gehe nicht davon aus, dass das überhaupt irgendein offizielles Nachspiel für mich hat. Eine Abmahnung ließe sich rechtlich überhaupt nicht durchsetzen, eine Entlassung noch weniger, alles andere kann mir egal sein. Wenn das Krankenhaus verklagt wird oder Schmerzensgeld zahlen soll, ist das nicht mein Problem. Ich habe mittlerweile mit meiner direkten Vorgesetzten gesprochen und auch mit einigen Kolleginnen getratscht und es gibt keinen, der gesagt hat, dass ich mich falsch verhalten habe oder er/sie das anders gemacht hätte. Das ist letztlich auch gar nicht mal meine Angst.

    Ich bin nur so tierisch sauer darüber, dass die da oben irgendwas verbocken und dann die Leute anmachen, die ihren Bockmist auch noch ständig auf ein halbwegs erträgliches Maß kompensieren. Der Knackfrosch kann ja gerne mal nach Feierabend für eine Schicht dorthin kommen und nur mal zuschauen. Das würde ich mir wünschen. Wenn er dann nicht völlig realitätsfremd ist, haben wir danach vier Planstellen mehr (und ich bin überzeugt, nicht eine einzige hätte zwischendurch mehr als fünf Minuten Leerlauf).

    Aber irgendwer (einige behaupten, es sei der liebe Gott) hat auf diese Dinge scheinbar doch ein Auge und kennt die Gerechtigkeit noch persönlich, denn heute morgen hat unser geliebter Chef für 45 Minuten im Aufzug festgehangen. Da die Hausmeister alle wegrationalisiert wurden und die Aufzüge stattdessen einen automatischen Notruf haben, dauerte es entsprechend lange, bis jemand kam, der sich damit auskannte. Meine Kollegin konnte sich nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass man einen schwerkranken Menschen damit locker mal einer lebensnotwendigen Behandlung entzieht. Aber so etwas wird wohl einkalkuliert; bis es das erste mal passiert, spart man monatlich 1.000 Euro für den Hausmeister. Wenn das ein Jahr gut geht und die Ausgleichszahlung an die Hinterbliebenen unter 12.000 Euro festgelegt wird, hat sich das ja schon gelohnt. :kopfschue
     
    #9
    Dunsti, 30 Januar 2008
  10. Alpia
    Alpia (46)
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    nicht angegeben
    Hoffentlich hast du keine Fingerabdrücke auf der Zange hinterlassen. :zwinker:

    Ärzte in Deutschland sind nicht zu beneiden.

    Hast du schon jemals daran gedacht aus Deutschland wegzugehen,
    es laufen fast täglich Berichte im TV das gerade in Skandinavien Ärzte/innen mit Kußhand genommen werden.

    Das alles bei einer geregelten Arbeitszeit und höherem Lohn,gerade an Universitäten werden viele Abgänger direkt abgeworben,
    warum auch nicht....ein Versuch wäre es allemal wert.
     
    #10
    Alpia, 30 Januar 2008
  11. sternschnuppe83
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    Verheiratet
    .....
     
    #11
    sternschnuppe83, 30 Januar 2008
  12. Hexchen
    Hexchen (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ey das ist so gemein. Bestimmt hat der Sohn das voll gecheckt und ist überhaupt nicht böse nur der Vater macht so ein Geschrei, wetten? Wenn er will dass er schnell behandelt wird weil er Schmerzen hat muss er auch verstehn, dass andre die noch stärkere Schmerzen haben oder noch übler dran sind, noch schneller behandelt werden. Wenn man Gerechtigkeit will gilt die für alle und nicht nur für ein selber.

    Das mit dem Chef im Fahrstuhl find ich kuhl. Ich glaub ich hätte den Typ von der Aufzugsfirma erstmal in die Cafeteria abgeschleppt und ihm ne halbe Stunde schöne Augen gemacht. So ein ölverschmierter Mechaniker im Blaumann flirtet doch bestimmt gern ein bißchen mit einer Ärztin kann ich mir vorstellen.
     
    #12
    Hexchen, 31 Januar 2008
  13. Neo2001
    Neo2001 (36)
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    nicht angegeben
    Der Mann scheint ja wirklich herzallerliebst zu sein... Aber warum hast du ihn nicht gezwungen, Farbe zu bekennen, und dir zu erklären, was du hättest anders machen sollen? Dann hättest du ihm genüsslich auseinandersetzen können, wie viele Menschenleben sein alternatives Vorgehen gekostet hätte...
     
    #13
    Neo2001, 31 Januar 2008
  14. Dunsti
    Dunsti (39)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Weil es nichts gebracht hätte. So dumm kann jemand nicht sein, dass er das nicht selbst weiß. Trotzdem muss er das an mir auslassen. Hätte ich weiter mit ihm diskutiert, hätte er noch fünf andere Fässer aufgemacht, um mich noch anderweitig als unfähig hinzustellen. Und das muss ich mir nicht geben.
     
    #14
    Dunsti, 31 Januar 2008
  15. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Sehr weise, Dunsti.
    Es ist unfair, Dich so zu behandeln - aber manchmal ist einstecken und sich seinen Teil denken besser, auch wenn es gegen das eigene Gerechtigkeitsempfinden spricht.

    Und das mit dem Fahrstuhlsteckenbleiben ist ja fast ausgleichende Gerechtigkeit. Hoffen wir, dass der Lift ein soziales Gewissen hat und immer nur Leute einsperrt, die "es verdient haben" :zwinker:.
     
    #15
    User 20976, 31 Januar 2008
  16. Verwirrter'85
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    in einer Beziehung
    Ist leider wirklich schade wie scheinbar leute die in so einem Chaos wie ich es hier lese, die Übersicht und den Verstand behalten so mies gemacht werden , und das alles zusätzlich nur weil du deiner Kollegin helfen wolltest! :X

    Kann mich den anderen nur anschließen und sagen mach weiter so, es ist definitiv richtig, und der Journalist soll die Klappe halten mit seiner Anzeige, soller sich Privat versichern und vorne an der Info rumbrüllen das er Privatpatient ist dann haben leute wie du wenigstens ruhe >_>
     
    #16
    Verwirrter'85, 31 Januar 2008
  17. Phoebe82
    Phoebe82 (34)
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    Verheiratet
    Lass dich von deinem Vorgesetzten nicht einschüchtern. Du hast nach bestem wissen und Gewissen gehandelt. Ich glaube, man sollte so einen Vorgesetzten, der nicht einmal in der Lage ist sich um Ersatz für erkrankte Kollegen zu kummern [also seine Arbeit zu tun] doch von seinem Posten entheben. Und vielleicht ist es ganz gut, wenn dieser Anwalt klagt, so kommt es endlich mal raus, wie es in solchen Einrichtungen zugeht. Denn es liegt oft nicht in den "kleinen Angestellten", soldern an diesen "Sesselpupsern", die den Hang zu Realität oft schon verloren haben. :kopfschue
     
    #17
    Phoebe82, 2 Februar 2008

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