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Es ist schwer damit umzugehen... ich muss mich ausheulen

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von betty boo, 31 Juli 2006.

  1. betty boo
    betty boo (29)
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    vergeben und glücklich
    Ich habe mich jetzt doch mal dazu durchgerungen, alles aufzuschreiben, was mich belastet, weil es mir einfach zu viel wird und mir so sehr weh tut.
    Ich weiß nicht, wie ich weiter mit Papas Krankheit umgehen soll… er hat Krebs.
    Von Tag zu Tag geht’s ihm jetzt schlechter und er leidet sehr unter seinen Schmerzen – er sagt es nicht, aber ich sehe es in seinen Augen.
    Wir haben schon so vieles probiert, jedes einzelne Medikament, damit er wieder gesund werden würde, doch bis jetzt konnte man das Wachstum der Zellen nur verlangsamen, nicht aufhalten…
    Auch das neue Medikament schlägt nicht mehr bei ihm an und viele andere Möglichkeiten bleiben uns nicht mehr… er ist schon viel zu geschwächt.
    Ich weiß nicht, wie lange er noch bei uns ist...

    Es ist schwer in der Nähe von ihm zu sein, weil ich nicht sehen kann, wie er leidet. Ich will ihm das auch nicht sagen, dass es mir auch sehr weh tut, weil ich Angst habe, dass ich seine Ängste nur noch verschlimmere. Er ist doch jetzt schon dabei, alles Mögliche zu regeln und fertig zu machen, für den Zeitpunkt, an dem er nicht mehr da sein wird…

    Ich kann ihm nicht ins Gesicht sagen, wie sehr seine Krankheit auch mich belastet, wie oft ich total traurig darüber nachdenke und weine.
    Meiner Mama geht es auch nicht besser. Neben meinem Papa muss sie sich auch noch um Oma kümmern, denn ihr geht es gesundheitlich auch nicht gerade gut. Bis jetzt ist sie mit der Situation einigermaßen klar gekommen, aber ich sehe sie mittlerweile auch öfters mit verweinten Augen und öfters weinen wir auch mal zusammen. Sie ist auch diejenige, die meinem Papa viel Kraft gibt und ihm Mut zuspricht… ich könnte das psychisch gar nicht schaffen.

    Es ist schwer für mich normal dem Alltag nachzugehen, wenn ich weiß, das Papa bald nicht mehr sein könnte. Einerseits wäre es für ihn besser, dann hätte er nicht mehr diese schlimmen Schmerzen, aber andererseits wüsste ich nicht, was ich ohne meinen Papa machen sollte. Ich würde ihn viel zu sehr vermissen…
    Ich könnte mich tagelang im Bett verkriechen und heulen ohne Ende. Hier zu Hause zu sein fällt mir schwer, denn ich kann meinen Papa nicht so leiden sehen. Wenn ich was unternehme, bin ich von meinen Gedanken abgelenkt und kann ein bisschen aufatmen. Nur weiß ich auch, dass Papa mich um sich braucht…

    Oft frage ich mich, warum es gerade mein Papa sein muss. Er hat alles für uns getan und tut er immer noch und ich verstehe nicht, warum er krank werden musste…
    Ich wünsch mir so sehr, dass es ihm bald besser gehen würde, aber das wird wohl nicht mehr möglich sein…

    Seit der Diagnose damals wurden ihm nur noch 3 Monate gegeben, deshalb können wir froh sein, dass er es schon 6 Jahre geschafft hat.
    Trotzdem ist das kein großer Trost. Es tut einfach weh, jemanden bald zu verlieren, den man so gerne hat und liebt.

    Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen werde, wenn es wirklich soweit ist… aber ich weiß, dass ich sicher Hilfe brauchen werde, denn ich komme jetzt schon sehr schwer alleine mit der Situation klar…

    :cry:

    Vllt. geht es hier jemandem ähnlich und könnte sich bisschen mit mir austauschen...

    Danke fürs Lesen
     
    #1
    betty boo, 31 Juli 2006
  2. ]NoveMberrain[
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    in einer Beziehung
    Fühl dich ge:knuddel:t!
    Ich kann nachvollziehen, was du gerade durchmachst.
    Ich war 15 als mein Papa an Lungenkrebs starb.
    Habe mit ansehen müssen, wie der Krebs ihn aufgefressen hat.
    Er war gegen Ende zu kraftlos um zu reden. Hatte keine Lust mehr zu essen. Zu kraftlos um überhaupt noch zu sprechen.
    War 'ne schwere Zeit für alle, keine Frage. Ich bin ebenfalls stolz auf meine Mama, die immer an seiner Seite stand. Mit ihm gesprochen hat, als er schon zu kraftlos war, ein Wort zu sagen. Ihn abgestützt hat, als er nicht mehr richtig laufen konnte.
    Als er im sterben lag und wir alle nochmal die Chance hatten, ihn zu sehen und ihm beizustehen, hatte ich SO große Angst, dass ich mich gedrückt hab.
    Gut gemeinter Rat: Steh ihm bei. Ich mache mir jetzt noch von Zeit zu Zeit Vorwürfe. Erst JETZT ist es mir bewusst, wie verdammt schwer es sein muss, sterben zu müssen wenn nicht die Lieben dabei sind. Ich hasse mich dafür - krass ausgedrückt.

    Puh, mir fiel's nun schwer diese paar kleinen Zeilen nur zu schreiben. Das alles mitzuerleben, zerfrisst einen.
    Du kannst dich verstanden fühlen :knuddel:
     
    #2
    ]NoveMberrain[, 31 Juli 2006
  3. Annony
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich war selbst noch nie in solch einer situation.

    Aber ich denke dein vater weis wie du dich fühlst. Ihr versuct beide stark zusein voreinander und beide wisst ihr es das der andere es genauso tut.
    Ich weis nun nicht wie sehr du schon belastet bist aber ich denke es wäre gut mit ihm eine schöne zeit zuverbringen. wie weis ich leider auch nicht.

    Ich finde es sehr respektabel was du für ihn tust und ich denke du must kein shclechtes gewissen haben. auch du nciht ]NoveMberrain[ denn ich denke auch er wusste das du es nicht shcaffst und das ist sehr verständlich. denn im grunde genommenwarst du bei ihm, so wie du ihn in erinnerung behalten wolltest.

    Ich wünsch euch was.
     
    #3
    Annony, 31 Juli 2006
  4. betty boo
    betty boo (29)
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    vergeben und glücklich
    sehr lieb von euch beiden!


    @ ]NoveMberrain[: ich weiß gar nicht, was ich antworten soll. selbst bei deinen zeilen kommen mir wieder die tränen.
    ich glaube auch nicht, dass du dir vorwürfe machen solltest, dein papa wusste, dass du ihn lieb gehabt hast. er hätte dich sicher auch nicht so traurig sehen können.

    lass dich auch mal :knuddel:


    @ annony: naja, mich belastet das ganze psychisch ziemlich stark. immerhin seh ich ihn fast jeden tag (ich bin absichtilich nicht immer zuhause, ich halte es da kaum noch aus :cry: ) und wie die schmerzen ihn quälen...
    gern würde ich mit ihm noch eine schöne zeit haben, aber das ist leichter gesagt als getan. die letzten paar tage haben wir schon was schönes gemacht, aber das war schon ziemlich anstrengend für ihn (paar freunde von meinen eltern waren auch da, gemütliches beisammensein). und momentan hat er so viel anderes im kopf...
     
    #4
    betty boo, 31 Juli 2006
  5. Sidi
    Sidi (27)
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    Verliebt
    ich kenne das gefühl, nur mit dem Unterschied das ich den Tod miterleben musste.

    Ich war damals noch kleiner, mein dad hatte einen super job in dem er sehr viel verdiente. ich konnte ihn deshalb nur selten sehen. in meiner kindheit hab ich deshalb sehr viel Zeit mit meiner Mutter verbracht, wenn ich probleme hatte oder irgendwas unternehmen wollte. dann kam es von einem Tag auf den anderen, meine mutter lag da, die Diagnose: Lungenembulie. Ich konnte nicht bei ihr sein, als sie leiden musste.
    Als ich sie wieder sah, sagten alle, ich soll mich ein letztes mal von ihr verabschieden. das war SCHRECKLICH. ok, ich habs "überlebt" und bin drüber hinweg. Und ich kann deine trauer verstehen, aber du musst nach vorne blicken.

    Hab nen guten Freund, bei ihm ist es exakt der selbe fall, wie bei dir. Er hat mir gesagt, dass er, wenn er bei seinem dad war, ihm gesagt hat, wie schön die ganze zeit war, und hat sich auch bedankt für alles, was sein dad für ihn getan hat. (das hat ihm ein reines Gewissen bescherrt)
    Und er hat es geschafft sich damit abzufinden.

    Also, tu das auch, zeig ihm, das du ihn liebst und das er ein klasse leben hatte. Aber auch wenns traurig ist, versuch nicht zu oft an die alten zeiten mit ihm zu denken, dass machts nur schlimmer. treff dich mit freunden und lenk dich ab. (ok, das tust ja auch jetzt schon).

    Du schaffst das schon!!!
     
    #5
    Sidi, 1 August 2006
  6. candyfloss
    candyfloss (27)
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    vergeben und glücklich
    Oh man, das treibt echt die Tränen in die Augen sowas zu lesen :frown:

    Das tut mir echt sehr leid betty, es muss wirklich schlimm sein für euch alle. Einerseits erträgst du es nicht deinen Papa leiden zu sehen, andererseits ist da der Gedanke, dass er bald nicht mehr bei euch sein könnte. Ich denke er hat für eure Gefühle sicher Verständnis, ich denke er weiss auch genau wie du dich fühlst, er selbst empfindet bestimmt auch so, dass er euch ersparen will sein Leid mitanzusehen, aber er will bestimmt auch so viel Zeit wie möglich mit seinen Liebsten verbringen.

    Ich kann mich da wohl kaum reinfühlen wie es dir jetzt gehen muss, so eine extreme Situation habe ich nie erlebt (zum Glück), aber ich ich würde dir vielleicht mal raten mit deinem Paps unter vier Augen ganz offen darüber zu reden, vielleicht geht das "loslassen" dann unverkrampfter und ihr beide kommt besser mit der Situation klar? Und wenn ihr dann eben beide euch weinend in den Armen liegt, vielleicht ist es einfach besser für euch? Ihr wollt beide stark voreinander sein, damit der jeweils andere nicht noch mehr leidet unter der Situation, aber vielleicht wäre es gerade die bessere Sache, wenn ihr offen voreinander "schwach" seid und einfach euren Gefühlen freien Lauf lasst? Ich denke dein Papa weiss, dass du darunter leidest, dass er leidet und wegen dem was bald geschehen könnte.

    Ich weiss nicht, ob es für dich brauchbar ist was ich geschrieben hab, ich hoffe du kannst irgendetwas damit anfangen und es hilft ein bisschen. Fühl dich ganz lieb geknuddelt :knuddel: Alles Liebe für euch.

    Tut mir sehr leid was du da erleben musstest :cry: Oh Gott, wenn ich mir das nur vorstelle ist es schon schlimm genug, nicht auszumalen wie das für dich gewesen sein muss, als du dich von ihm verabschieden solltest. Ich glaube aber du brauchst da kein schlechtes Gewissen zu haben, ich hoffe du hast nur die besten Erinnerungen an deinen Papa, ich bin sicher er hat es nicht übel genommen oder sowas, dass du dich dann in dem Moment nicht von ihm "verabschiedet" hast, du brauchst dich dafür auf keinen Fall zu hassen!

    Ich weiss echt nicht ob es tröstend oder in der Wunde bohrend ist sowas zu schreiben, hoffe aber es tröstet ein kleines bisschen :knuddel:
     
    #6
    candyfloss, 1 August 2006
  7. Jessy1986
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Das tut mir echt verdammt leid für dich! Da bekomm ich echt Gänsehaut.

    Versuche einfach soviel Zeit wie möglich mit deinem Dad zu verbringen. Auch wenns schwer fällt.

    Bevor ich letztes Jahr in den Urlaub gefahren bin wollte ich eigentlich meine Oma besuchen. Nur das hab ich irgendwie verpasst. Als ich aus dem Urlaub zurückkam hab ich einen Anruf bekommen, dass meine Oma ins Krankenhaus auf die Intensivstation gekommen ist wegen ner Lungenentzündung. Ich bin sofort ins Krankenhaus gefahren. Dort habe ich erstmal gewartet was der Arzt sagt. Er sagte es geht ihr schon besser als zuhause und es wird wohl wieder. Da es schon sehr spät war, wollte ich meine Oma schlafen lassen und am nächsten Tag wiederkommen. Am nächsten Tag aber hab ich nen Anruf bekommen, dass meine Oma ins künstliche Koma gelegt worden ist. Dann haben noch die Nieren ausgesetzt usw. Ich und meine ganze Familie waren über eine Woche jeden Tag im Krankenhaus. Die Ärzte haben immer gesagt, dass sie es schaffen kann. Aber dem war dann doch nicht so. Sie hat über eine Woche im künstlichen Koma gekämpft. Aber ihre Lunge hat nicht genug Sauerstoff bekommen obwohl sie künstlich beatmet wurde. Ich war total fertig. Sie war doch erst 66. Das ist doch kein Alter. Ich bereue heute noch nicht den ersten Abend als sie eingeliefert wurde bei ihr gewesen zu sein.

    Aber was ich dir damit sagen will ist, dass es so schnell vorbei sein kann und man jede freie Minute nutzen sollte um zusammen zu sein. Egal wie weh es tut. Klar bei dir ist das eine andere Situation und ich möchte das nicht vergleichen, aber es stärkt deinen Vater sicherlich auch, wenn er weiß, dass er nicht alleine ist mit seiner Krankheit. Rede doch einfach mal mit ihm über deine Gefühle. Das hilft dir/euch vielleicht.

    Ich drücke ganz doll die Daumen für deinen Papa, dass er es noch lange schafft gegen diese schlimme Krankheit anzukämpfen.
     
    #7
    Jessy1986, 1 August 2006
  8. speakingstick
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo betty boo,

    lasse Dich erstmal drücken. Ja manchmal hat das Leben schon einige schwere Hürden für einen parat. Ich kann Deine Gefühle und seelischen Schmerzen nach vollziehen. Mein Dad hatte auch eine sehr schwere Krankheit, die von den Ärzten erst nach einigen Jahren entdeckt wurde. Er hatte eine seltene Stoffwechselkrankheit, die den Herzmuskel befallen hat.

    Mein Alter Herr hat bis zum Ende alles versucht, aber man merkte ihm schon an, das er auf alles gefasst war. Er hatte vor der OP alle seine Papiere geordnet und es war ein seltsammes Gefühl, wie er alle Angelegenheiten mit mir und meinem Bruder besprochen hat. Man was war das für eine Atmosphäre. Man bespricht den Ernstfall.

    Mein Dad war dann in der Freiburger UNI, ich habe da unten so lange in einem Studiheim gewohnt. Die Tage vergingen, eine Untersuchung jagte die nächste. Was die da unten für ein Engagement an den Tag legten war Wahnsinn und wir schöpften alle wieder Hoffnung. Doch die Befunde sprachen leider eine andere Sprache. Die OP verlief soweit gut. Er bekam eine Herzpumpe in die Herzkammer implantiert. Doch der Erfolg stellte sich leider nicht in dem Maßen ein, wie Er und wir es uns erhofften.

    Mehr konnte man leider nicht machen. Das Ende der Fahnenstange war erreicht. Das tat mir total leid. Ständig muß man daran denken, wie lange halten die Akkus, wann muss ich wieder nach Hause und und und.

    Was ich aber toll fand, wir haben über alles offen geredet und jeden Tag so gut wie möglich miteinader verbracht. 4 Monate nach der OP ist er dann verstorben. Obwohl ich eigentlich darauf vorbereitet war (die OP hätte ja auch schief gehen können), war es ein sehr harter Schlag.

    Er ist weg, er kommt nie wieder, keine Diskussion, kein gemeinsammes Grillen, keine Konfrontationen, keine Ausflüge mehr, kein gemeinsammes Frühstück mehr Samstags und und und.

    Versuche offen mit Deinen Gefühlen umzugehen. Ich habe das auch getan, mein Dad auch und es hat uns gut getan. Wir haben uns plötzlich über Dinge unterhalten, die wir vorher nie besprochen haben. Es war plötzlich ein ganz anderes Verhältnis, obwohl es vorher schon recht gut war.

    Ich persönlich halte nichts davon die Gefühle zu unterdrücken. Gefühle zeigen schweist nur noch mehr zusammen auch wenn die Zeit evtl. nur noch sehr begrenzt sein sollte.

    Na ich glaube jetzt habe ich mir eher was von der Seele geschrieben, als Dich etwas zu trösten. Aber vielleicht helfen Dir ja diese Zeilen ja doch ein wenig.

    Bleib tapfer.

    LG speakingstick
     
    #8
    speakingstick, 1 August 2006
  9. betty boo
    betty boo (29)
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    vergeben und glücklich
    hätte nicht gedacht, dass so ein paar worte doch etwas aufmuntern können...
    schön ist es ganz sicher nicht, dass es anderen auch so wie mir ging, aber es hilft schon ein bisschen zu hören, wie andere damit umgegangen sind und dass sie es geschafft haben, damit weiterzuleben. lasst euch alle mal :gruppe:
    ich habe das thema ja nicht eröffnet um mitleid zu bekommen, sondern es sollte auch zum austauschen sein und für all diejenigen, die sich sowas erlebtes auch mal von der seele schreiben wollen.

    heute geht es mir schon viel besser, konnte heute morgen meinen papa sogar wieder scherzen sehen... das tut verdammt gut, wenn er mal wieder lacht :smile:
     
    #9
    betty boo, 1 August 2006
  10. betty boo
    betty boo (29)
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    vergeben und glücklich
    ... :cry: alles ist gerade total scheiße. meine eltern hatten heute einen termin bei einem spezialisten in düsseldorf und sind mit schlechten nachrichten nach hause gekommen. mein papa muss sehr dringend ins krankenhaus, am besten so schnell wie möglich... doch wir brauchen auch eine menge glück, damit er noch irgendwo in eine studie aufgenommen wird... und dann brauchen wir noch mehr glück, damit das neue medikament bei ihm anschlägt. das ist dann wirklich seine aller aller letzte chance... :cry:
    es kann auch sein, dass er nicht mal die so dringende OP übersteht :cry:
    ich weiß nicht, wie lange wir ihn jetzt noch bei uns haben... eine woche, einen monat, vllt. sogar zwei monate...
    es ist schlimm, nun diese eindeutige gewissheit zu haben, dass es sich wirklich nur noch um wochen handeln kann...das macht einen noch mehr fertig :cry:
     
    #10
    betty boo, 4 August 2006
  11. diamond in love
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich kann nur sagen, dass es mir furchtbar leid tut für dich und deine familie. ich mag mir gar nicht vorstellen, wie belastend so eine situation ist... auf jeden fall denk ich unbekannterweise ganz doll und dich und wünsche dir viel kraft, das alles durchzustehen... :knuddel:
     
    #11
    diamond in love, 4 August 2006
  12. Jessy1986
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich drücke deinem Papa ganz doll die Daumen dass er es schafft und in die Studie aufgenommen wird. Dir und deiner restlichen Familie drück ich auch ganz doll die Daumen, dass ihr das alles gemeinsam durchsteht und viel Kraft habt.

    Dich mal ganz lieb :knuddel:
     
    #12
    Jessy1986, 4 August 2006
  13. speakingstick
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo,

    ich drücke Euch fest die Daumen. Bleibt tapfer und gebt die Hoffnung nicht auf. Schade das Du diese leidvollen Erfahrungen jetzt schon erleben mußt. Aber ich finde es bemerkenswert, wie offen Du mit dieser schwierigen Situation umgehst. Sicherlich ist Dein Vater sehr stolz auf Dich, so eine tolle Tochter zu haben, die für Ihn da ist und sich so viele Gedanken um ihn macht. Versucht positiv zu denken. Es gibt immer einen Funken Hoffnung.

    Ein Labor Ing., den ich aus meiner Studizeit kenne, hatte Leukemie und es sah nicht gut aus. Er hatte gleich "ZWEI" !!!! Spender gefunden und nun geht es ihm wieder recht gut.

    Wer weis, ob Deinem Dad nicht auch solch ein Glück ereilt. Ich wünsche es Dir von ganzem Herzen.

    Alles gute für Euch und bleib tapfer.
     
    #13
    speakingstick, 5 August 2006

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