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es tut ihr weh!!!!!

Dieses Thema im Forum "Das erste Mal" wurde erstellt von Ll_CoOl_j, 5 Mai 2005.

  1. Ll_CoOl_j
    Gast
    0
    Hallo

    meine freundin und ich wollte gestern dass erste mal Gv haben ...
    wir hatten ein vorspiel und alles ich hab sie gefingert sie war feucht und halt alles was dazu gehört...

    dann wollte ich in sie eindringen und es ging einfach nicht es tat ihr weh!!! auch noch 1-2 stunden danach noch!!! ich war nicht drinn !!! sie sagt sie hätte angst aber kann es daran liegen?????? und wenn es daran liegt wie bekommt man die angst weg??? ich meine beim fingern hat es ihr auch nicht weh getan :ratlos: :ratlos: :ratlos:

    Danke schon ma im voraus :smile: und sagt nicht nutz die suchfunktion ich hab davon nämlch KP :zwinker:

    MFG Ll_CoOl_j
     
    #1
    Ll_CoOl_j, 5 Mai 2005
  2. Doc Magoos
    Verbringt hier viel Zeit
    3.733
    121
    0
    nicht angegeben
    fingern und Sex ist ja psychologisch doch schon ein riesen Unterschied. Und mit der Angst kann es absolut was zu tun haben. Nächstes mal vielleicht einfach längeres Vorspiel und ihr die Führung überlassen.
     
    #2
    Doc Magoos, 5 Mai 2005
  3. Engelchen1985
    0
    Wenn sie sagt sie hätte Angst, dann ist sie vermutl. noch nicht so weit (denn wenn sie es wäre, hätte sich vermutl. weniger Angst) und aus der Angst resultiert, dass sie sich verspannt/verkrampft.
    Vielleicht brauch sie einfach ertsmal noch mehr Zeit bzw. Zeit um Vertrauen aufzubauen, so dass sie dann weniger Angst hat und entspannter ist.
     
    #3
    Engelchen1985, 5 Mai 2005
  4. Alvae
    Alvae (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.729
    121
    2
    vergeben und glücklich
    haste deinen schniepi nass gemacht? mit speichel oder Gleitgel?
     
    #4
    Alvae, 5 Mai 2005
  5. ina2
    Verbringt hier viel Zeit
    15
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Also, wahrscheinlich war sie wohl zu verspannt. Es wird ihr wohl weh tun beim ersten Mal, mehr oder weniger, aber wenn sie bereit dafür ist wird es klappen.
     
    #5
    ina2, 6 Mai 2005
  6. Engelchen1985
    0
    Oder auch gar nicht?!!
    Ich krieg zu viel, wenn alle immer so tun als ob es (egal ob mehr oder wneiger) wehtun müsste - es wird sicher 'nen ungewohntes Gefühl sein - loisch - , aber nicht zwangsläufig Schmerz. :rolleyes2
     
    #6
    Engelchen1985, 6 Mai 2005
  7. aal83
    Gast
    0
    da nimmst Du am besten ein benzodiazepin für sie. die bewährtesten mittel um angst vollkommen zu lösen. und damit auch den muskulösen tonus ihrer vagina.
    ne halbe Pille reicht bestimmt. temesta, lexotanil usw.

    BENZODIAZEPINE



    Gegenanzeige

    1 Bekannte Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine

    2 Medikamenten-, Drogen-, Alkoholabhängigkeit

    3 Kinder und Jugendliche (Ausnahme: Prämedikation vor chirurgischen Eingriffen, Krampfanfälle, Status epilepticus)

    4 Akutes Engwinkelglaukom



    Anwendungsbeschränkung

    1 Myasthenia gravis

    2 Spinale und zerebrale Ataxie

    3 Akute Vergiftung mit Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmitteln, Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium

    4 Schwere Leberschäden (z. B. cholestatischer Ikterus)

    5 Schwere chronische respiratorische Insuffizienz (Hyperkapnie), insbesondere im Stadium akuter Verschlechterung

    6 Schlaf-Apnoe-Syndrom

    7 Hinweis: Bei älteren Patienten (ven„ngerte Ausscheidung, verminderte Toleranz, insbesondere bei kardiorespiratorischer lnsuffizienz) sowie Patienten in reduziertem Allgemeinzustand und Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf- und Ateminsuffizienz individuelle Reaktion des Patienten auf das Medikament kontrollieren.

    Pfeil hoch

    Schwangerschaft

    Strenge lndikationssteiiung.

    Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor.

    Der Tierversuch erbrachte keine Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen. Bei Dauerbehandl. im 3. Trirnenon oder hochdos. Behandl. kurz vor der Geburt Entzugssymptome beim Neugeborenen (Trinkschwäche, Hypothermie, Hypotonie, leichte Atemdepression) möglich (floppy-infant-Syndrom).



    Stillzeit

    Kontraindiziert.

    Während der Stillzeit Sedierung, leichte Atemdepression und Trinkschwäche beim Säugling möglich.



    Nebenwirkung

    Häufigste Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit und Benommenheit(Reaktionsvermögen). Bei älteren Patienten kann die Beeinträchtigung des Muskeltonus bedeutsam sein.

    Haut

    1 Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Allergien)

    Muskel u. Skelett

    2 Muskelschwäche (selten)

    3 Bewegungs- und Gangunsicherheit (bei hoh. Dos. u. Langzeitbehandl.) (reversibel)

    Nervensystem und Psyche

    4 Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mattigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit (häufig)

    5 Kopfschmerzen

    6 Verwirrtheit

    7 Artikulationsstörungen, Schwindel (b. hoh. Dos. u. Langzeitbehandl.) (reversibel>

    8 Paradoxe Reaktionen (z.B. akute Erregungszustände, Wutanfälle)

    9 Unerwünschte anterograde Amnesie

    10 Abnahme der Libido (selten)

    11 Menstruationsstörungen (Einzelfälle)

    12 Depressive Verstimmungen (selten)

    13 Besondere Vorsicht: Abhängigkeit, Entzugssyndrom (bei abruptem Absetzen nach Langzeitbehandlung)

    Nach längerer Einnahme und plötzlichem Absetzen Schlafstörungen und vermehrtes Träumen, Angst, Spannungszustände, Erregung, innere Unruhe, Zittern, Schwitzen, Erhöhung der Krampfbereitschaft mit Auslösen von Krampfanfällen bzw. symptomatischen Psychosen (sog. Entzugsdelir)

    Augen

    14 Sehstörungen, Doppelbilder, Nystagmus (b. hohen Dos. u. Langzeitbehandlung (reversibel)

    Gastrointestinaltrakt

    15 Mundtrockenheit (selten)

    16 Magen-Darm-Beschwerden

    Leber, Galle

    18 Passagerer Anstieg der Leberwerte

    Kreislauf

    19 Blutdruckabfall (selten)

    Atemwege

    20 Atemdepression (selten, insbes. bei Atemwegsobstruktion und Hirnschädigung)

    Pfeil hoch

    Wechselwirkung

    1 Zentralwirksame Pharmaka und Alkohol <Gegenseitige Wirkungsverstärkung>

    2 Muskelrelaxanzien, Analgetika und Lachgas <Wirkungsverstärkung von Muskelrelaxanzien, Analgetika und Lachgas>

    3 Cimetidin <Verstärkung und Verlängerung der Wirkung bestimmter Benzodiazepine durch verzögerten Abbau (Benzodiazepine, die einer Phase-l-Reaktion unterliegen)>

    4 Zentral wirkende Antihypertonika, Betablocker <Unter der Dauerbehandl. möglich. Art und Umfang nicht vorhersehbar.>

    5 Antikoagulantiien <Unter der Dauerbehandlung möglich. Art und Umfang nicht vorhersehbar.>

    Intoxikation

    Überdosierung von Benzodiazepinen äußert sich gewöhnlich durch zentralnervöse Dämpfung unterschiedlicher Schweregrade von Benommenheit bis zu komatösen Zuständen.

    Besondere Möglichkeiten:

    Meist geringere akute Toxizität. Neben der Kontrolle von Atmung, Pulsfrequenz und Blutdruck sind Magenspülungen, i.v.-Flüssigkeitsersatz sowie allgemeine unterstützende Maßnahmen und die Bereitstellung von Notfallmaßnahmen für evtl. eintretende Atemwegsobstruktionen indiziert. Hypotension kann mit Plasmaersatzflüssigkeit und ggf. mit Sympathomimetika behandelt werden. Hämodialysel/Hämoperfusion unwirksam, Möglichkeit der Antidotbehandlung mit Flumazenil. Ein Sachverständigenausschuß der Bundesregierung hat empfohlen, als „flankierende“ Maßnahme zur sachgerechten Anwendung von Benzodiazepin-Derivaten Hinweise für den Arzt in die Gebrauchsinformation für Fachkreise (bzw. den Arztprospekt) und eine Patienteninformation in die Packungsbeilage aufzunehmen. Die Informationen haben folgenden Wortlaut:

    Benzodiazepine sind Arzneistoffe zur symptomatischen Behandlung vorübergehend medikamentös behandlungsbedürftiger schwerer Angstzustände und Schlafstörungen. Seit längerem geben Mißbrauch und Abhängigkeit Anlaß zur Besorgnis. Benzodiazepine werden nach bisherigen Erkenntnissen zu häufig und über eine zu lange Zeit verordnet. Das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung steigt mit der Höhe der Dosis und der Dauer der Anwendung. Neben ihrem Abhängigkeitspotential beinhalten Benzodiazepine weitere Risiken wie die von Residualeffekten Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens, z. B. Verkehrsgefährdung, Absetz-Phänomenen einschließlich Rebound-Effekten (verstärktes Wiederauftreten der ursprünglichen Symptomatik nach Absetzen der Medikation), Gedächtnisstörungen und anterograder Amnesie, neuropsychiatrischen Nebenwirkungen einschließlich paradoxer Reaktionen, ferner Änderung der Halbwertszeiten bestimmter Stoffe, insbesondere bei älteren Menschen.



    Deshalb sind von den verordnenden Ärzten die folgenden Richtlinien zu beachten, die unter Berücksichtigung von Veröffentlichungen der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft und der Arbeitsgemeinschaft Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie formuliert wurden:

    1. Sorgfältige lndikationsstellung!

    2. Bei Patienten mit einer Abhängigkeitsanamnese ist besondere Vorsicht geboten. In der Regel keine Verschreibung.

    3. In der Regel kleinste Packungseinheit verordnen.

    4. In möglichst niedriger, aber ausreichender Dosierung verordnen; Dosis möglichst schon in der ersten Behandlungswoche reduzieren bzw. Dosierungsintervall vergrößern.

    5. Therapiedauer vor Behandlungsbeginn mit dem Patienten vereinbaren und Behandlungsnotwendigkeit in kurzen Zeitabständen überprüfen. Es gibt Abhängigkeit auch ohne Dosissteigerung sowie die sogenannte „Niedrigdosis-Abhängigkeit"!

    6. Nach längerfristiger Anwendung (über eine Woche) schrittweise Dosisreduktion, um Entzugssymptome, wie z. B. Unruhe, Angst, Schlafstörungen, delirante Syndrome oder Krampfanfälle, zu vermeiden. Auch leichte Entzugssymptome können zu erneuter Einnahme führen.

    7. Aufklärung des Patienten, dass Benzodiazepine keinesfalls an Dritte weiterzugeben sind.

    8. Benzodiazepin-Verschreibungen sollten vorn Arzt stets eigenhändig ausgefertigt und dem Patienten persönlich ausgehändigt werden.

    9. Beachtung der Fach- und Gebrauchsinformation sowie der einschlägigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

    10. Alle Abhängigkeitsfälle über die jeweiligen Arzneimittelkommissionen der Kammern der Heilberufe dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Kenntnis bringen.

    Pfeil hoch

    Zur Beachtung für den Patienten

    Dieses Arzneimittel enthält ein „Benzodiazepin". Benzodiazepine sind Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Krankheitszustände, die mit Unruhe- und Angstzuständen, innerer Spannung oder Schlaflosigkeit einhergehen. Nicht alle Angstzustände oder Schlafstörungen bedürfen der Behandlung mit einem Arzneimittel. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen oder anderer Konflikte und können durch andersartige Maßnahmen oder eine Behandlung der Grunderkrankung beeinflusst werden. Benzodiazepine beseitigen nicht die Ursache der Störung. Sie vermindern den Leidensdruck und können darüber hinaus eine wichtige Hilfe sein, um z. B. den Zugang für eine

    weiterführende Behandlung und die entsprechende Problernverarbeitung zu erleichtern. Bei der Anwendung von Benzodiazepin-Arzneimitteln kann es zu einer Abhängigkeit kommen. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, wird Ihnen geraten, die folgenden Hinweise genau zu beachten:

    1. Benzodiazepine sind allein zur Behandlung krankhafter Zustände geeignet und dürfen nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden.

    2. Eine unkontrollierte längerfristige Einnahme muss vermieden werden, da sie zu einer Medikamentenabhängigkeit führen kann. Nach spätestens zweiwöchiger Einnahme sollte der Arzt aufgesucht werden, damit dieser über eine Weiterbehandlung entscheiden kann. Bei einer Einnahme ohne ärztliche Anweisung verringert sich die Chance, Ihnen durch ärztliche Verordnung mit diesen Arzneimitteln zu helfen.

    3. Erhöhen Sie auf keinen Fall die vom Arzt vorgeschriebene Dosis, auch dann nicht, wenn die Wirkung nachläßt. Dies kann ein Zeichen einer Abhängigkeitsentwicklung sein. Durch eigenmächtige Dosissteigerung wird die gezielte Behandlung erschwert.

    4. Bei Absetzen nach längerem Gebrauch können - oft mit Verzögerung von einigen Tagen - Unruhe, Angstzustände und Schlaflosigkeit auftreten. Diese Absetzerscheinungen verschwinden im allgemeinen nach einigen Tagen bis Wochen.

    5. Wenn Sie derzeit oder früher einmal abhängig von Alkohol, Arzneimitteln oder Drogen sind bzw. waren, dürfen Sie Benzodiazepine nicht einnehmen; seltene, nur vom Arzt zu beurteilende Situationen ausgenommen. Machen Sie Ihren Arzt auf diesen Umstand aufmerksam.

    6. Nehmen Sie Benzodiazepine enthaltende Arzneimittel nie ein, weil sie „anderen so gut geholfen haben“ und geben Sie diese Arzneimittel nie an andere weiter.
     
    #7
    aal83, 6 Mai 2005
  8. *lupus*
    *lupus* (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.811
    123
    5
    nicht angegeben
    Sonst geht`s aber noch, oder?



    Wie alt ist denn Deine Freundin? Wie lange seid ihr schon zusammen?
     
    #8
    *lupus*, 6 Mai 2005
  9. Sanna
    Gast
    0
    ich denke auch, dass sie verspannt war, scheidenkrampf oder so!
    lass ihr zeit, das wird schon!
     
    #9
    Sanna, 6 Mai 2005
  10. aal83
    Gast
    0

    @*lupus*: unqualifizierte kritik, sonst hättetst ne begründung


    BENZODIAZEPINE



    Gegenanzeige

    1 Bekannte Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine

    2 Medikamenten-, Drogen-, Alkoholabhängigkeit

    3 Kinder und Jugendliche (Ausnahme: Prämedikation vor chirurgischen Eingriffen, Krampfanfälle, Status epilepticus)

    4 Akutes Engwinkelglaukom



    Anwendungsbeschränkung

    1 Myasthenia gravis

    2 Spinale und zerebrale Ataxie

    3 Akute Vergiftung mit Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmitteln, Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium

    4 Schwere Leberschäden (z. B. cholestatischer Ikterus)

    5 Schwere chronische respiratorische Insuffizienz (Hyperkapnie), insbesondere im Stadium akuter Verschlechterung

    6 Schlaf-Apnoe-Syndrom

    7 Hinweis: Bei älteren Patienten (ven„ngerte Ausscheidung, verminderte Toleranz, insbesondere bei kardiorespiratorischer lnsuffizienz) sowie Patienten in reduziertem Allgemeinzustand und Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf- und Ateminsuffizienz individuelle Reaktion des Patienten auf das Medikament kontrollieren.

    Pfeil hoch

    Schwangerschaft

    Strenge lndikationssteiiung.

    Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor.

    Der Tierversuch erbrachte keine Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen. Bei Dauerbehandl. im 3. Trirnenon oder hochdos. Behandl. kurz vor der Geburt Entzugssymptome beim Neugeborenen (Trinkschwäche, Hypothermie, Hypotonie, leichte Atemdepression) möglich (floppy-infant-Syndrom).



    Stillzeit

    Kontraindiziert.

    Während der Stillzeit Sedierung, leichte Atemdepression und Trinkschwäche beim Säugling möglich.



    Nebenwirkung

    Häufigste Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit und Benommenheit(Reaktionsvermögen). Bei älteren Patienten kann die Beeinträchtigung des Muskeltonus bedeutsam sein.

    Haut

    1 Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Allergien)

    Muskel u. Skelett

    2 Muskelschwäche (selten)

    3 Bewegungs- und Gangunsicherheit (bei hoh. Dos. u. Langzeitbehandl.) (reversibel)

    Nervensystem und Psyche

    4 Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mattigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit (häufig)

    5 Kopfschmerzen

    6 Verwirrtheit

    7 Artikulationsstörungen, Schwindel (b. hoh. Dos. u. Langzeitbehandl.) (reversibel>

    8 Paradoxe Reaktionen (z.B. akute Erregungszustände, Wutanfälle)

    9 Unerwünschte anterograde Amnesie

    10 Abnahme der Libido (selten)

    11 Menstruationsstörungen (Einzelfälle)

    12 Depressive Verstimmungen (selten)

    13 Besondere Vorsicht: Abhängigkeit, Entzugssyndrom (bei abruptem Absetzen nach Langzeitbehandlung)

    Nach längerer Einnahme und plötzlichem Absetzen Schlafstörungen und vermehrtes Träumen, Angst, Spannungszustände, Erregung, innere Unruhe, Zittern, Schwitzen, Erhöhung der Krampfbereitschaft mit Auslösen von Krampfanfällen bzw. symptomatischen Psychosen (sog. Entzugsdelir)

    Augen

    14 Sehstörungen, Doppelbilder, Nystagmus (b. hohen Dos. u. Langzeitbehandlung (reversibel)

    Gastrointestinaltrakt

    15 Mundtrockenheit (selten)

    16 Magen-Darm-Beschwerden

    Leber, Galle

    18 Passagerer Anstieg der Leberwerte

    Kreislauf

    19 Blutdruckabfall (selten)

    Atemwege

    20 Atemdepression (selten, insbes. bei Atemwegsobstruktion und Hirnschädigung)

    Pfeil hoch

    Wechselwirkung

    1 Zentralwirksame Pharmaka und Alkohol <Gegenseitige Wirkungsverstärkung>

    2 Muskelrelaxanzien, Analgetika und Lachgas <Wirkungsverstärkung von Muskelrelaxanzien, Analgetika und Lachgas>

    3 Cimetidin <Verstärkung und Verlängerung der Wirkung bestimmter Benzodiazepine durch verzögerten Abbau (Benzodiazepine, die einer Phase-l-Reaktion unterliegen)>

    4 Zentral wirkende Antihypertonika, Betablocker <Unter der Dauerbehandl. möglich. Art und Umfang nicht vorhersehbar.>

    5 Antikoagulantiien <Unter der Dauerbehandlung möglich. Art und Umfang nicht vorhersehbar.>

    Intoxikation

    Überdosierung von Benzodiazepinen äußert sich gewöhnlich durch zentralnervöse Dämpfung unterschiedlicher Schweregrade von Benommenheit bis zu komatösen Zuständen.

    Besondere Möglichkeiten:

    Meist geringere akute Toxizität. Neben der Kontrolle von Atmung, Pulsfrequenz und Blutdruck sind Magenspülungen, i.v.-Flüssigkeitsersatz sowie allgemeine unterstützende Maßnahmen und die Bereitstellung von Notfallmaßnahmen für evtl. eintretende Atemwegsobstruktionen indiziert. Hypotension kann mit Plasmaersatzflüssigkeit und ggf. mit Sympathomimetika behandelt werden. Hämodialysel/Hämoperfusion unwirksam, Möglichkeit der Antidotbehandlung mit Flumazenil. Ein Sachverständigenausschuß der Bundesregierung hat empfohlen, als „flankierende“ Maßnahme zur sachgerechten Anwendung von Benzodiazepin-Derivaten Hinweise für den Arzt in die Gebrauchsinformation für Fachkreise (bzw. den Arztprospekt) und eine Patienteninformation in die Packungsbeilage aufzunehmen. Die Informationen haben folgenden Wortlaut:

    Benzodiazepine sind Arzneistoffe zur symptomatischen Behandlung vorübergehend medikamentös behandlungsbedürftiger schwerer Angstzustände und Schlafstörungen. Seit längerem geben Mißbrauch und Abhängigkeit Anlaß zur Besorgnis. Benzodiazepine werden nach bisherigen Erkenntnissen zu häufig und über eine zu lange Zeit verordnet. Das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung steigt mit der Höhe der Dosis und der Dauer der Anwendung. Neben ihrem Abhängigkeitspotential beinhalten Benzodiazepine weitere Risiken wie die von Residualeffekten Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens, z. B. Verkehrsgefährdung, Absetz-Phänomenen einschließlich Rebound-Effekten (verstärktes Wiederauftreten der ursprünglichen Symptomatik nach Absetzen der Medikation), Gedächtnisstörungen und anterograder Amnesie, neuropsychiatrischen Nebenwirkungen einschließlich paradoxer Reaktionen, ferner Änderung der Halbwertszeiten bestimmter Stoffe, insbesondere bei älteren Menschen.



    Deshalb sind von den verordnenden Ärzten die folgenden Richtlinien zu beachten, die unter Berücksichtigung von Veröffentlichungen der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft und der Arbeitsgemeinschaft Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie formuliert wurden:

    1. Sorgfältige lndikationsstellung!

    2. Bei Patienten mit einer Abhängigkeitsanamnese ist besondere Vorsicht geboten. In der Regel keine Verschreibung.

    3. In der Regel kleinste Packungseinheit verordnen.

    4. In möglichst niedriger, aber ausreichender Dosierung verordnen; Dosis möglichst schon in der ersten Behandlungswoche reduzieren bzw. Dosierungsintervall vergrößern.

    5. Therapiedauer vor Behandlungsbeginn mit dem Patienten vereinbaren und Behandlungsnotwendigkeit in kurzen Zeitabständen überprüfen. Es gibt Abhängigkeit auch ohne Dosissteigerung sowie die sogenannte „Niedrigdosis-Abhängigkeit"!

    6. Nach längerfristiger Anwendung (über eine Woche) schrittweise Dosisreduktion, um Entzugssymptome, wie z. B. Unruhe, Angst, Schlafstörungen, delirante Syndrome oder Krampfanfälle, zu vermeiden. Auch leichte Entzugssymptome können zu erneuter Einnahme führen.

    7. Aufklärung des Patienten, dass Benzodiazepine keinesfalls an Dritte weiterzugeben sind.

    8. Benzodiazepin-Verschreibungen sollten vorn Arzt stets eigenhändig ausgefertigt und dem Patienten persönlich ausgehändigt werden.

    9. Beachtung der Fach- und Gebrauchsinformation sowie der einschlägigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

    10. Alle Abhängigkeitsfälle über die jeweiligen Arzneimittelkommissionen der Kammern der Heilberufe dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Kenntnis bringen.

    Pfeil hoch

    Zur Beachtung für den Patienten

    Dieses Arzneimittel enthält ein „Benzodiazepin". Benzodiazepine sind Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Krankheitszustände, die mit Unruhe- und Angstzuständen, innerer Spannung oder Schlaflosigkeit einhergehen. Nicht alle Angstzustände oder Schlafstörungen bedürfen der Behandlung mit einem Arzneimittel. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen oder anderer Konflikte und können durch andersartige Maßnahmen oder eine Behandlung der Grunderkrankung beeinflusst werden. Benzodiazepine beseitigen nicht die Ursache der Störung. Sie vermindern den Leidensdruck und können darüber hinaus eine wichtige Hilfe sein, um z. B. den Zugang für eine

    weiterführende Behandlung und die entsprechende Problernverarbeitung zu erleichtern. Bei der Anwendung von Benzodiazepin-Arzneimitteln kann es zu einer Abhängigkeit kommen. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, wird Ihnen geraten, die folgenden Hinweise genau zu beachten:

    1. Benzodiazepine sind allein zur Behandlung krankhafter Zustände geeignet und dürfen nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden.

    2. Eine unkontrollierte längerfristige Einnahme muss vermieden werden, da sie zu einer Medikamentenabhängigkeit führen kann. Nach spätestens zweiwöchiger Einnahme sollte der Arzt aufgesucht werden, damit dieser über eine Weiterbehandlung entscheiden kann. Bei einer Einnahme ohne ärztliche Anweisung verringert sich die Chance, Ihnen durch ärztliche Verordnung mit diesen Arzneimitteln zu helfen.

    3. Erhöhen Sie auf keinen Fall die vom Arzt vorgeschriebene Dosis, auch dann nicht, wenn die Wirkung nachläßt. Dies kann ein Zeichen einer Abhängigkeitsentwicklung sein. Durch eigenmächtige Dosissteigerung wird die gezielte Behandlung erschwert.

    4. Bei Absetzen nach längerem Gebrauch können - oft mit Verzögerung von einigen Tagen - Unruhe, Angstzustände und Schlaflosigkeit auftreten. Diese Absetzerscheinungen verschwinden im allgemeinen nach einigen Tagen bis Wochen.

    5. Wenn Sie derzeit oder früher einmal abhängig von Alkohol, Arzneimitteln oder Drogen sind bzw. waren, dürfen Sie Benzodiazepine nicht einnehmen; seltene, nur vom Arzt zu beurteilende Situationen ausgenommen. Machen Sie Ihren Arzt auf diesen Umstand aufmerksam.

    6. Nehmen Sie Benzodiazepine enthaltende Arzneimittel nie ein, weil sie „anderen so gut geholfen haben“ und geben Sie diese Arzneimittel nie an andere weiter.
     
    #10
    aal83, 6 Mai 2005
  11. *lupus*
    *lupus* (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.811
    123
    5
    nicht angegeben
    Man kann natürlich auch mit Kanonen auf Spatzen schießen.

    Vielleicht sollte man erst die Ursache herausfinden, warum es ihr weh tut, weil sie evtl. Angst hat (oder es vielleicht sogar organische Gründe dafür gibt) und diese Angst aus dem Weg räumen durch Vertrauen und Einfühlungsvermögen, als nur das Symptom zu beseitigen.

    Außerdem können Benzodiazepine zu psychischer und physischer Abhängigkeit führen.
     
    #11
    *lupus*, 6 Mai 2005
  12. Ken Guru
    Gast
    0

    Entschuldige *Augen Reib* ich glaube, ich habe gerade eine Halluzination.
    Oder mein Humordetektor ist kaputt. Sei so nett und sag mal:
    IST DAS DEIN ERNST???
     
    #12
    Ken Guru, 6 Mai 2005
  13. patensen
    Verbringt hier viel Zeit
    608
    101
    0
    vergeben und glücklich
    BENZODIAZEPINE? :!: :!: :!: Na super Einfall, gratuliere! Die sind warscheinlich beide noch minderjährig und da empfiehlt jemand allen ernstes BENZODIAZEPINE???
     
    #13
    patensen, 6 Mai 2005
  14. aal83
    Gast
    0
    ich hab ähnliche reaktionen erwartet...
    es ist wahr: benzodiazepine können starke sucht sowohl körperlicher, als auch physischer art auslösen. (aber das z.B. kann alkohol auch.)
    aber die ganze wahrheit ist, dass sie eine der bewährtesten medikamentenklasse sind. seit nun 40 jahren sind sie aus der medizin nicht mehr wegzudenken. alle denken da an valium oder rohypnol. das sind natürlich auch gleich die schädlichsten und agressivsten hämmer der ganzen substanzsorte.
    heute gibt es kurz und subtil wirkende benzos. leicht dosiert nehmen sie effizient die angst und beeinflussen geist und körper nur schwach. es ist praxis das man diese menschen verschreibt, die vor einem ereignis aussergewöhnlicher sorte versagensangst haben.(trifft aufs erste mal zu, nicht?) wenn es dann das erste mal geklappt hat, weil beide entspannt und frei von angst waren, wird es später nie mehr nötig sein, das medikament einzunehmen. süchtig wird man (nach faustregel) 3wochen täglichem konsum viel höherer dosen, als ich hier empfelen würde. minderjährigkeit spielt da keine rolle

    warum soll man auf ein gutes, bewährtes hilfsmittel verzichten? die meisten dinge können im übermass gefährlich werden

    Du bist offenbar apother gehülfe, also müsstest Du wissen, dass ich recht habe...
    zumindest nicht unrecht. man kann sich halt für oder gegen medikamente entscheiden. ne einstellungssache.

    beta-blocker währen auch eine möglichkeit. weniger gefährlich und entspannend....

    BENZODIAZEPINE



    Gegenanzeige

    1 Bekannte Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine

    2 Medikamenten-, Drogen-, Alkoholabhängigkeit

    3 Kinder und Jugendliche (Ausnahme: Prämedikation vor chirurgischen Eingriffen, Krampfanfälle, Status epilepticus)

    4 Akutes Engwinkelglaukom



    Anwendungsbeschränkung

    1 Myasthenia gravis

    2 Spinale und zerebrale Ataxie

    3 Akute Vergiftung mit Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmitteln, Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium

    4 Schwere Leberschäden (z. B. cholestatischer Ikterus)

    5 Schwere chronische respiratorische Insuffizienz (Hyperkapnie), insbesondere im Stadium akuter Verschlechterung

    6 Schlaf-Apnoe-Syndrom

    7 Hinweis: Bei älteren Patienten (ven„ngerte Ausscheidung, verminderte Toleranz, insbesondere bei kardiorespiratorischer lnsuffizienz) sowie Patienten in reduziertem Allgemeinzustand und Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf- und Ateminsuffizienz individuelle Reaktion des Patienten auf das Medikament kontrollieren.

    Pfeil hoch

    Schwangerschaft

    Strenge lndikationssteiiung.

    Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor.

    Der Tierversuch erbrachte keine Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen. Bei Dauerbehandl. im 3. Trirnenon oder hochdos. Behandl. kurz vor der Geburt Entzugssymptome beim Neugeborenen (Trinkschwäche, Hypothermie, Hypotonie, leichte Atemdepression) möglich (floppy-infant-Syndrom).



    Stillzeit

    Kontraindiziert.

    Während der Stillzeit Sedierung, leichte Atemdepression und Trinkschwäche beim Säugling möglich.



    Nebenwirkung

    Häufigste Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit und Benommenheit(Reaktionsvermögen). Bei älteren Patienten kann die Beeinträchtigung des Muskeltonus bedeutsam sein.

    Haut

    1 Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Allergien)

    Muskel u. Skelett

    2 Muskelschwäche (selten)

    3 Bewegungs- und Gangunsicherheit (bei hoh. Dos. u. Langzeitbehandl.) (reversibel)

    Nervensystem und Psyche

    4 Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mattigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit (häufig)

    5 Kopfschmerzen

    6 Verwirrtheit

    7 Artikulationsstörungen, Schwindel (b. hoh. Dos. u. Langzeitbehandl.) (reversibel>

    8 Paradoxe Reaktionen (z.B. akute Erregungszustände, Wutanfälle)

    9 Unerwünschte anterograde Amnesie

    10 Abnahme der Libido (selten)

    11 Menstruationsstörungen (Einzelfälle)

    12 Depressive Verstimmungen (selten)

    13 Besondere Vorsicht: Abhängigkeit, Entzugssyndrom (bei abruptem Absetzen nach Langzeitbehandlung)

    Nach längerer Einnahme und plötzlichem Absetzen Schlafstörungen und vermehrtes Träumen, Angst, Spannungszustände, Erregung, innere Unruhe, Zittern, Schwitzen, Erhöhung der Krampfbereitschaft mit Auslösen von Krampfanfällen bzw. symptomatischen Psychosen (sog. Entzugsdelir)

    Augen

    14 Sehstörungen, Doppelbilder, Nystagmus (b. hohen Dos. u. Langzeitbehandlung (reversibel)

    Gastrointestinaltrakt

    15 Mundtrockenheit (selten)

    16 Magen-Darm-Beschwerden

    Leber, Galle

    18 Passagerer Anstieg der Leberwerte

    Kreislauf

    19 Blutdruckabfall (selten)

    Atemwege

    20 Atemdepression (selten, insbes. bei Atemwegsobstruktion und Hirnschädigung)

    Pfeil hoch

    Wechselwirkung

    1 Zentralwirksame Pharmaka und Alkohol <Gegenseitige Wirkungsverstärkung>

    2 Muskelrelaxanzien, Analgetika und Lachgas <Wirkungsverstärkung von Muskelrelaxanzien, Analgetika und Lachgas>

    3 Cimetidin <Verstärkung und Verlängerung der Wirkung bestimmter Benzodiazepine durch verzögerten Abbau (Benzodiazepine, die einer Phase-l-Reaktion unterliegen)>

    4 Zentral wirkende Antihypertonika, Betablocker <Unter der Dauerbehandl. möglich. Art und Umfang nicht vorhersehbar.>

    5 Antikoagulantiien <Unter der Dauerbehandlung möglich. Art und Umfang nicht vorhersehbar.>

    Intoxikation

    Überdosierung von Benzodiazepinen äußert sich gewöhnlich durch zentralnervöse Dämpfung unterschiedlicher Schweregrade von Benommenheit bis zu komatösen Zuständen.

    Besondere Möglichkeiten:

    Meist geringere akute Toxizität. Neben der Kontrolle von Atmung, Pulsfrequenz und Blutdruck sind Magenspülungen, i.v.-Flüssigkeitsersatz sowie allgemeine unterstützende Maßnahmen und die Bereitstellung von Notfallmaßnahmen für evtl. eintretende Atemwegsobstruktionen indiziert. Hypotension kann mit Plasmaersatzflüssigkeit und ggf. mit Sympathomimetika behandelt werden. Hämodialysel/Hämoperfusion unwirksam, Möglichkeit der Antidotbehandlung mit Flumazenil. Ein Sachverständigenausschuß der Bundesregierung hat empfohlen, als „flankierende“ Maßnahme zur sachgerechten Anwendung von Benzodiazepin-Derivaten Hinweise für den Arzt in die Gebrauchsinformation für Fachkreise (bzw. den Arztprospekt) und eine Patienteninformation in die Packungsbeilage aufzunehmen. Die Informationen haben folgenden Wortlaut:

    Benzodiazepine sind Arzneistoffe zur symptomatischen Behandlung vorübergehend medikamentös behandlungsbedürftiger schwerer Angstzustände und Schlafstörungen. Seit längerem geben Mißbrauch und Abhängigkeit Anlaß zur Besorgnis. Benzodiazepine werden nach bisherigen Erkenntnissen zu häufig und über eine zu lange Zeit verordnet. Das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung steigt mit der Höhe der Dosis und der Dauer der Anwendung. Neben ihrem Abhängigkeitspotential beinhalten Benzodiazepine weitere Risiken wie die von Residualeffekten Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens, z. B. Verkehrsgefährdung, Absetz-Phänomenen einschließlich Rebound-Effekten (verstärktes Wiederauftreten der ursprünglichen Symptomatik nach Absetzen der Medikation), Gedächtnisstörungen und anterograder Amnesie, neuropsychiatrischen Nebenwirkungen einschließlich paradoxer Reaktionen, ferner Änderung der Halbwertszeiten bestimmter Stoffe, insbesondere bei älteren Menschen.



    Deshalb sind von den verordnenden Ärzten die folgenden Richtlinien zu beachten, die unter Berücksichtigung von Veröffentlichungen der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft und der Arbeitsgemeinschaft Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie formuliert wurden:

    1. Sorgfältige lndikationsstellung!

    2. Bei Patienten mit einer Abhängigkeitsanamnese ist besondere Vorsicht geboten. In der Regel keine Verschreibung.

    3. In der Regel kleinste Packungseinheit verordnen.

    4. In möglichst niedriger, aber ausreichender Dosierung verordnen; Dosis möglichst schon in der ersten Behandlungswoche reduzieren bzw. Dosierungsintervall vergrößern.

    5. Therapiedauer vor Behandlungsbeginn mit dem Patienten vereinbaren und Behandlungsnotwendigkeit in kurzen Zeitabständen überprüfen. Es gibt Abhängigkeit auch ohne Dosissteigerung sowie die sogenannte „Niedrigdosis-Abhängigkeit"!

    6. Nach längerfristiger Anwendung (über eine Woche) schrittweise Dosisreduktion, um Entzugssymptome, wie z. B. Unruhe, Angst, Schlafstörungen, delirante Syndrome oder Krampfanfälle, zu vermeiden. Auch leichte Entzugssymptome können zu erneuter Einnahme führen.

    7. Aufklärung des Patienten, dass Benzodiazepine keinesfalls an Dritte weiterzugeben sind.

    8. Benzodiazepin-Verschreibungen sollten vorn Arzt stets eigenhändig ausgefertigt und dem Patienten persönlich ausgehändigt werden.

    9. Beachtung der Fach- und Gebrauchsinformation sowie der einschlägigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

    10. Alle Abhängigkeitsfälle über die jeweiligen Arzneimittelkommissionen der Kammern der Heilberufe dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Kenntnis bringen.

    Pfeil hoch

    Zur Beachtung für den Patienten

    Dieses Arzneimittel enthält ein „Benzodiazepin". Benzodiazepine sind Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Krankheitszustände, die mit Unruhe- und Angstzuständen, innerer Spannung oder Schlaflosigkeit einhergehen. Nicht alle Angstzustände oder Schlafstörungen bedürfen der Behandlung mit einem Arzneimittel. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen oder anderer Konflikte und können durch andersartige Maßnahmen oder eine Behandlung der Grunderkrankung beeinflusst werden. Benzodiazepine beseitigen nicht die Ursache der Störung. Sie vermindern den Leidensdruck und können darüber hinaus eine wichtige Hilfe sein, um z. B. den Zugang für eine

    weiterführende Behandlung und die entsprechende Problernverarbeitung zu erleichtern. Bei der Anwendung von Benzodiazepin-Arzneimitteln kann es zu einer Abhängigkeit kommen. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, wird Ihnen geraten, die folgenden Hinweise genau zu beachten:

    1. Benzodiazepine sind allein zur Behandlung krankhafter Zustände geeignet und dürfen nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden.

    2. Eine unkontrollierte längerfristige Einnahme muss vermieden werden, da sie zu einer Medikamentenabhängigkeit führen kann. Nach spätestens zweiwöchiger Einnahme sollte der Arzt aufgesucht werden, damit dieser über eine Weiterbehandlung entscheiden kann. Bei einer Einnahme ohne ärztliche Anweisung verringert sich die Chance, Ihnen durch ärztliche Verordnung mit diesen Arzneimitteln zu helfen.

    3. Erhöhen Sie auf keinen Fall die vom Arzt vorgeschriebene Dosis, auch dann nicht, wenn die Wirkung nachläßt. Dies kann ein Zeichen einer Abhängigkeitsentwicklung sein. Durch eigenmächtige Dosissteigerung wird die gezielte Behandlung erschwert.

    4. Bei Absetzen nach längerem Gebrauch können - oft mit Verzögerung von einigen Tagen - Unruhe, Angstzustände und Schlaflosigkeit auftreten. Diese Absetzerscheinungen verschwinden im allgemeinen nach einigen Tagen bis Wochen.

    5. Wenn Sie derzeit oder früher einmal abhängig von Alkohol, Arzneimitteln oder Drogen sind bzw. waren, dürfen Sie Benzodiazepine nicht einnehmen; seltene, nur vom Arzt zu beurteilende Situationen ausgenommen. Machen Sie Ihren Arzt auf diesen Umstand aufmerksam.

    6. Nehmen Sie Benzodiazepine enthaltende Arzneimittel nie ein, weil sie „anderen so gut geholfen haben“ und geben Sie diese Arzneimittel nie an andere weiter.
     
    #14
    aal83, 7 Mai 2005
  15. gshock
    Gast
    0
    genau. Zudem lassen sie sich viel einfacher unerkannt ins Essen mischen. :blablabla:

    nein, ernsthaft: schone sie und Deine Beziehung und gehe es langsam an. Sie ist bestimmt sehr froh, wenn sie bei Dir Verständnis vorfindet, dass es nicht sofort glatt geht - und wer sagt denn, dass Du alles "richtig" machst?
    Solltest unbedingt verhindern, sie dauernd drauf anzusprechen, sei einfach sorgfältig und lass ihr und Dir Zeit.
     
    #15
    gshock, 7 Mai 2005
  16. Engelchen1985
    0
    Erstes Mal nur aufgrund von solchen Hilfsmitteln bzw. Medikamenten, weil's sonst nicht klappt? :confused:
    Na danke....'ne gaaaaanz tolle Vorstellung! :rolleyes:
    :rolleyes2 :eek4: :grrr:
     
    #16
    Engelchen1985, 7 Mai 2005
  17. Grinsekater1968
    Chauvinist
    3.701
    0
    1
    nicht angegeben
    also Leute, wenn die Dame mit Schmerzmitteln erst zugeknallt werden muß um bestiegen zu werden, dann ist eine Gummi-Puppe aus dem Versandhaus wohl doch besser ...... Sex kann man und sollte man nicht über´s Knie brechen. Wenn beide liebevoll und offen damit umgehen und es mit Ruhe versuchen, wird es auch ohne Schmerzen und ähnliches Drama gehen.
     
    #17
    Grinsekater1968, 7 Mai 2005
  18. DocDebil
    DocDebil (42)
    im Ruhestand
    1.048
    248
    447
    nicht angegeben
    Nochmal so ein Tipp mit Medikamenten, dann Sperre.


    BENZODIAZEPINE



    Gegenanzeige

    1 Bekannte Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine

    2 Medikamenten-, Drogen-, Alkoholabhängigkeit

    3 Kinder und Jugendliche (Ausnahme: Prämedikation vor chirurgischen Eingriffen, Krampfanfälle, Status epilepticus)

    4 Akutes Engwinkelglaukom



    Anwendungsbeschränkung

    1 Myasthenia gravis

    2 Spinale und zerebrale Ataxie

    3 Akute Vergiftung mit Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmitteln, Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium

    4 Schwere Leberschäden (z. B. cholestatischer Ikterus)

    5 Schwere chronische respiratorische Insuffizienz (Hyperkapnie), insbesondere im Stadium akuter Verschlechterung

    6 Schlaf-Apnoe-Syndrom

    7 Hinweis: Bei älteren Patienten (ven„ngerte Ausscheidung, verminderte Toleranz, insbesondere bei kardiorespiratorischer lnsuffizienz) sowie Patienten in reduziertem Allgemeinzustand und Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf- und Ateminsuffizienz individuelle Reaktion des Patienten auf das Medikament kontrollieren.

    Pfeil hoch

    Schwangerschaft

    Strenge lndikationssteiiung.

    Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor.

    Der Tierversuch erbrachte keine Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen. Bei Dauerbehandl. im 3. Trirnenon oder hochdos. Behandl. kurz vor der Geburt Entzugssymptome beim Neugeborenen (Trinkschwäche, Hypothermie, Hypotonie, leichte Atemdepression) möglich (floppy-infant-Syndrom).



    Stillzeit

    Kontraindiziert.

    Während der Stillzeit Sedierung, leichte Atemdepression und Trinkschwäche beim Säugling möglich.



    Nebenwirkung

    Häufigste Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit und Benommenheit(Reaktionsvermögen). Bei älteren Patienten kann die Beeinträchtigung des Muskeltonus bedeutsam sein.

    Haut

    1 Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Allergien)

    Muskel u. Skelett

    2 Muskelschwäche (selten)

    3 Bewegungs- und Gangunsicherheit (bei hoh. Dos. u. Langzeitbehandl.) (reversibel)

    Nervensystem und Psyche

    4 Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mattigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit (häufig)

    5 Kopfschmerzen

    6 Verwirrtheit

    7 Artikulationsstörungen, Schwindel (b. hoh. Dos. u. Langzeitbehandl.) (reversibel>

    8 Paradoxe Reaktionen (z.B. akute Erregungszustände, Wutanfälle)

    9 Unerwünschte anterograde Amnesie

    10 Abnahme der Libido (selten)

    11 Menstruationsstörungen (Einzelfälle)

    12 Depressive Verstimmungen (selten)

    13 Besondere Vorsicht: Abhängigkeit, Entzugssyndrom (bei abruptem Absetzen nach Langzeitbehandlung)

    Nach längerer Einnahme und plötzlichem Absetzen Schlafstörungen und vermehrtes Träumen, Angst, Spannungszustände, Erregung, innere Unruhe, Zittern, Schwitzen, Erhöhung der Krampfbereitschaft mit Auslösen von Krampfanfällen bzw. symptomatischen Psychosen (sog. Entzugsdelir)

    Augen

    14 Sehstörungen, Doppelbilder, Nystagmus (b. hohen Dos. u. Langzeitbehandlung (reversibel)

    Gastrointestinaltrakt

    15 Mundtrockenheit (selten)

    16 Magen-Darm-Beschwerden

    Leber, Galle

    18 Passagerer Anstieg der Leberwerte

    Kreislauf

    19 Blutdruckabfall (selten)

    Atemwege

    20 Atemdepression (selten, insbes. bei Atemwegsobstruktion und Hirnschädigung)

    Pfeil hoch

    Wechselwirkung

    1 Zentralwirksame Pharmaka und Alkohol <Gegenseitige Wirkungsverstärkung>

    2 Muskelrelaxanzien, Analgetika und Lachgas <Wirkungsverstärkung von Muskelrelaxanzien, Analgetika und Lachgas>

    3 Cimetidin <Verstärkung und Verlängerung der Wirkung bestimmter Benzodiazepine durch verzögerten Abbau (Benzodiazepine, die einer Phase-l-Reaktion unterliegen)>

    4 Zentral wirkende Antihypertonika, Betablocker <Unter der Dauerbehandl. möglich. Art und Umfang nicht vorhersehbar.>

    5 Antikoagulantiien <Unter der Dauerbehandlung möglich. Art und Umfang nicht vorhersehbar.>

    Intoxikation

    Überdosierung von Benzodiazepinen äußert sich gewöhnlich durch zentralnervöse Dämpfung unterschiedlicher Schweregrade von Benommenheit bis zu komatösen Zuständen.

    Besondere Möglichkeiten:

    Meist geringere akute Toxizität. Neben der Kontrolle von Atmung, Pulsfrequenz und Blutdruck sind Magenspülungen, i.v.-Flüssigkeitsersatz sowie allgemeine unterstützende Maßnahmen und die Bereitstellung von Notfallmaßnahmen für evtl. eintretende Atemwegsobstruktionen indiziert. Hypotension kann mit Plasmaersatzflüssigkeit und ggf. mit Sympathomimetika behandelt werden. Hämodialysel/Hämoperfusion unwirksam, Möglichkeit der Antidotbehandlung mit Flumazenil. Ein Sachverständigenausschuß der Bundesregierung hat empfohlen, als „flankierende“ Maßnahme zur sachgerechten Anwendung von Benzodiazepin-Derivaten Hinweise für den Arzt in die Gebrauchsinformation für Fachkreise (bzw. den Arztprospekt) und eine Patienteninformation in die Packungsbeilage aufzunehmen. Die Informationen haben folgenden Wortlaut:

    Benzodiazepine sind Arzneistoffe zur symptomatischen Behandlung vorübergehend medikamentös behandlungsbedürftiger schwerer Angstzustände und Schlafstörungen. Seit längerem geben Mißbrauch und Abhängigkeit Anlaß zur Besorgnis. Benzodiazepine werden nach bisherigen Erkenntnissen zu häufig und über eine zu lange Zeit verordnet. Das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung steigt mit der Höhe der Dosis und der Dauer der Anwendung. Neben ihrem Abhängigkeitspotential beinhalten Benzodiazepine weitere Risiken wie die von Residualeffekten Beeinträchtigungen des Reaktionsvermögens, z. B. Verkehrsgefährdung, Absetz-Phänomenen einschließlich Rebound-Effekten (verstärktes Wiederauftreten der ursprünglichen Symptomatik nach Absetzen der Medikation), Gedächtnisstörungen und anterograder Amnesie, neuropsychiatrischen Nebenwirkungen einschließlich paradoxer Reaktionen, ferner Änderung der Halbwertszeiten bestimmter Stoffe, insbesondere bei älteren Menschen.



    Deshalb sind von den verordnenden Ärzten die folgenden Richtlinien zu beachten, die unter Berücksichtigung von Veröffentlichungen der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft und der Arbeitsgemeinschaft Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie formuliert wurden:

    1. Sorgfältige lndikationsstellung!

    2. Bei Patienten mit einer Abhängigkeitsanamnese ist besondere Vorsicht geboten. In der Regel keine Verschreibung.

    3. In der Regel kleinste Packungseinheit verordnen.

    4. In möglichst niedriger, aber ausreichender Dosierung verordnen; Dosis möglichst schon in der ersten Behandlungswoche reduzieren bzw. Dosierungsintervall vergrößern.

    5. Therapiedauer vor Behandlungsbeginn mit dem Patienten vereinbaren und Behandlungsnotwendigkeit in kurzen Zeitabständen überprüfen. Es gibt Abhängigkeit auch ohne Dosissteigerung sowie die sogenannte „Niedrigdosis-Abhängigkeit"!

    6. Nach längerfristiger Anwendung (über eine Woche) schrittweise Dosisreduktion, um Entzugssymptome, wie z. B. Unruhe, Angst, Schlafstörungen, delirante Syndrome oder Krampfanfälle, zu vermeiden. Auch leichte Entzugssymptome können zu erneuter Einnahme führen.

    7. Aufklärung des Patienten, dass Benzodiazepine keinesfalls an Dritte weiterzugeben sind.

    8. Benzodiazepin-Verschreibungen sollten vorn Arzt stets eigenhändig ausgefertigt und dem Patienten persönlich ausgehändigt werden.

    9. Beachtung der Fach- und Gebrauchsinformation sowie der einschlägigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

    10. Alle Abhängigkeitsfälle über die jeweiligen Arzneimittelkommissionen der Kammern der Heilberufe dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Kenntnis bringen.

    Pfeil hoch

    Zur Beachtung für den Patienten

    Dieses Arzneimittel enthält ein „Benzodiazepin". Benzodiazepine sind Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Krankheitszustände, die mit Unruhe- und Angstzuständen, innerer Spannung oder Schlaflosigkeit einhergehen. Nicht alle Angstzustände oder Schlafstörungen bedürfen der Behandlung mit einem Arzneimittel. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen oder anderer Konflikte und können durch andersartige Maßnahmen oder eine Behandlung der Grunderkrankung beeinflusst werden. Benzodiazepine beseitigen nicht die Ursache der Störung. Sie vermindern den Leidensdruck und können darüber hinaus eine wichtige Hilfe sein, um z. B. den Zugang für eine

    weiterführende Behandlung und die entsprechende Problernverarbeitung zu erleichtern. Bei der Anwendung von Benzodiazepin-Arzneimitteln kann es zu einer Abhängigkeit kommen. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, wird Ihnen geraten, die folgenden Hinweise genau zu beachten:

    1. Benzodiazepine sind allein zur Behandlung krankhafter Zustände geeignet und dürfen nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden.

    2. Eine unkontrollierte längerfristige Einnahme muss vermieden werden, da sie zu einer Medikamentenabhängigkeit führen kann. Nach spätestens zweiwöchiger Einnahme sollte der Arzt aufgesucht werden, damit dieser über eine Weiterbehandlung entscheiden kann. Bei einer Einnahme ohne ärztliche Anweisung verringert sich die Chance, Ihnen durch ärztliche Verordnung mit diesen Arzneimitteln zu helfen.

    3. Erhöhen Sie auf keinen Fall die vom Arzt vorgeschriebene Dosis, auch dann nicht, wenn die Wirkung nachläßt. Dies kann ein Zeichen einer Abhängigkeitsentwicklung sein. Durch eigenmächtige Dosissteigerung wird die gezielte Behandlung erschwert.

    4. Bei Absetzen nach längerem Gebrauch können - oft mit Verzögerung von einigen Tagen - Unruhe, Angstzustände und Schlaflosigkeit auftreten. Diese Absetzerscheinungen verschwinden im allgemeinen nach einigen Tagen bis Wochen.

    5. Wenn Sie derzeit oder früher einmal abhängig von Alkohol, Arzneimitteln oder Drogen sind bzw. waren, dürfen Sie Benzodiazepine nicht einnehmen; seltene, nur vom Arzt zu beurteilende Situationen ausgenommen. Machen Sie Ihren Arzt auf diesen Umstand aufmerksam.

    6. Nehmen Sie Benzodiazepine enthaltende Arzneimittel nie ein, weil sie „anderen so gut geholfen haben“ und geben Sie diese Arzneimittel nie an andere weiter.
     
    #18
    DocDebil, 7 Mai 2005
  19. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.743
    348
    2.784
    Verheiratet
    Oooooh mann..

    Benzos sind verschreibungspflichtig - werden heute aber kaum noch verschrieben, weil sie böse Nebenwirkungen haben (von Auswirkungen auf die Pille mal nicht anzufangen). Damit kannst du prima ne Narkose einleiten - aber das wars denn auch. Früher war Valium sehr beliebt - heute nimmts kein Mensch mehr außer die Omas, die drauf schwören und zur Narkoseeinleitung. Viele Medikamente haben eine lange Liste von Nebenwirkungen - aber bei Benzos treten die auch alle in schöner Regelmäßigkeit auf und stehen nicht nur zur rechtlichen Absicherung da..

    Beta-Blocker sind der Hammer Tipp schlechthin du Heinz - neben Nettigkeiten wie Blutdrucksenkung/Pulsfrequenzsenkung und spontane Histaminfreisetzung (schwerste allergische Reaktionen), bewirken sie eine UnterusKONTRAKTION, eine VasoKONSTRIKTION und BronchoKONSTRIKTION - sprich alles zieht sich zusammen. Prima zum einleiten von Wehen, wenn man nix anderes bei der Hand hat.

    Quelle: Notarztscript, ich lern den ganzen Quark nämlich gerade. Aber Google bestätigt mich da sicher..


    Leuts, kommt nicht auf so saublöde Ideen. Es gibt tatsächlich einige Medikamente und Drogen, die für eine Muskelerschlaffung sorgen - aber die haben übelste Nebenwirkungen, weil sich die Reaktion nicht nur in der Vagina abspielt, sondern überall und das kann wirklich und ohne Übertreibung tödlich enden oder schwere dauerhafte Schäden ergeben. Wer z.B. Betablocker einnimmt und einen niedrigen Blutdruck hat, kann schon mal sein Testament aufsetzen. Ich bin Migränepatientin, Betablocker wären für mich eine Möglichkeit die Migräne zu bekämpfen - bei meinem Blutdruck würde mir das kein Arzt verschreiben!

    Versuchts lieber mit Ruhe, Zeit und Gleitgel - wenn keine Krankheit vorliegt (z.B. Vaginismus oder eine Verengung, was beides eher selten ist) reicht das vollkommen - und man begibt sich nicht in Gefahr.
     
    #19
    User 505, 7 Mai 2005
  20. *lupus*
    *lupus* (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.811
    123
    5
    nicht angegeben
    Du weißt aber schon, daß ß-Blocker zu Potenzstörungen führen können, oder?
     
    #20
    *lupus*, 8 Mai 2005

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