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Essgestört?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von missi1987, 17 Februar 2008.

  1. missi1987
    missi1987 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo, ich glaube ich habe ein Problem. Ich glaube ich habe ein gestörtest Essverhalten. :-( Ich habe letztes Jahr im Mai angefangen abzunehmen...von 76kg bin ich jetzt auf 48-50kg runter bei einer größe von 165cm. Mein Gewicht schwangt stätig zwischen 48-50kg...durch FA. :cry: Ich habe das Gefühl das um so mehr ich abnehme ...umso einen größeren Hunger habe ich. Wenn ich einen FA hatte...fühle ich mich so schlecht und hasse mich dafür das ich wieder so schwach war. Ich habe mir auch schon des öfteren den Finger in den Hals gesteckt um alles wieder los zu werden...aber das hat nie so richtig geklappt. :flennen: Habe auch schon öfter Abführmittel eingenommen. Mein Ziel sind 45kg..weiter wollte ich nicht runter...ABER...jetzt, hab ich angst das ich bei 45kg nicht aufhören kann...ich habe mir schon oft überlegt bis auf 40kg abzunehmen...weil ich mir nicht vorstellen kann mit 45kg zufrieden zu sein. Wenn ich mal normal esse (was ich 1-2mal die Woche mache)...fühle ich mich schlecht...dann spühre ich so eine traurigkeit...so eine trauer in mir...vieleicht ist es auch eine Sehnsucht ich weiß es nicht. Bitte verurteilt mich nicht dafür...ich wollte es nur mal aufschreiben...

    Mir stellt sich die Frage ob ich Essgestört bin oder wie ich das halten soll?

    Ihr könnt was dazu schreiben oder es auch lassen...
     
    #1
    missi1987, 17 Februar 2008
  2. Decadence
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ja du bist definitiv essgestört! so stichwörter wie abführmittel, schlechtes gewissen nach dem essen usw sind totale warnzeichen. ich würde mich an deiner stelle schnellstens bei einer beratungsstelle oder einem arzt melden und schauen,wie man dir helfen kann!

    gute besserung!
     
    #2
    Decadence, 17 Februar 2008
  3. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Du bist definitiv essgestört. Wie nimmst du denn ab? Wichtig ist, dass du dich satt isst und keinen Hunger schiebst. Ich würde mich über eine gesunde Ernährung informieren, im Internet gibt's da echt super Seiten. Kombiniert mit viel Ausdauersport, nimmst du schonend und stetig ab. Allerdings steckst du schon zu tief drin, als das du ohne fremde Hilfe da wieder rauskommst. Wie Decadance schon sagte, wende dich an professionelle Beratungsstellen und zwar sofort! Lass das nicht schleifen.

    Grüße und viel Glück
     
    #3
    Linguist, 17 Februar 2008
  4. missi1987
    missi1987 (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Also, es ist nicht so das ich gar nichts esse...ich esse mich nicht satt das kann definitiv sagen. Ich achte sehr auf Fett und Zucker...Abends versuche ich keine Kohlehydrate mehr zu mir zu nehmen.

    Danke für eure Ratschläge...aber ich glaube nicht das ich was ändern kann und werde. Dazu habe ich den richtigen willen nicht...Es mag sich vieleicht blöd anhören...aber die Essstörung gibt mir kraft und macht mich auf der einen Seite auch glücklich. Ich denke das dass wohl keiner verstehen wird. Ich hab noch ein Ziel vor Augen und das will und werde ich erreichen. Natürlich habe ich mich schon oft gefragt warum ich das eigendlich tu...warum ich nicht einfach damit aufhöre. Es geht nicht...

    Danke!

    Liebe Grüße
     
    #4
    missi1987, 17 Februar 2008
  5. User 48246
    User 48246 (30)
    Sehr bekannt hier
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    108
    vergeben und glücklich
    Solange du das so siehst und nicht erkennst, dass du ein Problem hast, wo du Hilfe brauchst, wirst du leider auch keine Hilfe annehmen.

    Ich hoffe, dass du das bald erkennst... und nicht erst wenn es zu spät ist.


    Kannst du mit Freunden oder Familie darüber reden?
     
    #5
    User 48246, 17 Februar 2008
  6. Die_Kleene
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich möchte hier allen vorher einmal klar machen, dass hier neimand ein Psychologe ist, der die TS kennt. Deswegen denke ich, dass es sinnvoller wäre sich mit "Diagnosen" etwas zurückzuhalten.

    Zum eigentlichen Thema:
    Missy, wie reagieren eigentlich andere Leute auf dein extremes Abnehmen? Positiv, negativ oder gar nicht?
    Hat dich schon mal jemand darauf angesprochen?

    Vielleicht kannst du ja mal versuchen, dir Hilfe zu holen. Ich denke, dass oft der Anfang schwer ist. Möglicherweise könnten Freunde oder deine Familie dir dabei helfen.

    Ich wünsche dir viel Kraft und vor allem Einsicht!
     
    #6
    Die_Kleene, 17 Februar 2008
  7. missi1987
    missi1987 (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    86
    0
    nicht angegeben
    Ich möchte nicht das es jemand weiß...ich versuche es zu verheimlichen. Ja, mich haben schon sehr viele darauf angesprochen...Mein Vater ... meinte schon des öfteren ...das ich doch bitte bissel mehr essen solle...ich sei so dünn geworden. Meine Oma...seh ich nicht so oft..Zu meinem Geburtstag im Januar hat sie mir eine Jogginghose in größe 40 geschenkt...(die mir zu groß ist) und meinte so in etwa " oh ich weiß gar nicht ob die hose passt so dünn wie du geworden bist"...naja meine Mutter wird halt auch von Leuten angesprochen...das ich doch so schlank geworden sei. Meine Mutter meinte auch mal so im November/Dezember 07...das es doch langsam reichen würde mit dem abnehmen. Mittlerweile sagt sie nichts mehr. Ich hoffe das es auch so bleibt. Ist halt alles nicht so leicht.

    Danke nochmal für eure lieben Worte!
     
    #7
    missi1987, 17 Februar 2008
  8. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    ich denke du solltest dir klar darüber werden das du süchtig geworden bist und du dir auf dauer selber schaden zufügst.

    du erlebst ein hochgefühl wenn du hunger hast und das ist in meinen augen nicht normal.

    das bereits leute aus deinem umfeld (vorsichtig) darauf hinweisen, das es mit deiner abnehmerei langsam gut ist, solltest du für dich mal erkennen und das es eben irgendwann auch nicht mehr schön ist.

    alles was du beschreibst zeigt doch auf das du ein gestörtes essverhalten hast.
    angefangen von den fressattacken über finger in den hals stecken um es erbrechen zu wollen, bis hin zu der tatsache das du selber nicht mehr erkennst wann es mal gut ist und du wieder normal essen kannst um dein gewicht zu halten.

    abnehmen kann süchtig machen.

    wie empfindest du dich denn, wenn du dich vor einen spiegel stellst?
    ist essen (oder nicht essen) zu deinem eigentlichen lebensinhalt geworden?
    glaubst du nur so kannst du deine eigentlichen probleme lösen, oder das du nur dünn anerkennung bekommst?

    meiner meinung nach solltest du dich deinem hausarzt anvertrauen und wieder lernen richtig und gesund zu essen.
     
    #8
    User 38494, 17 Februar 2008
  9. envy.
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    nicht angegeben
    Wieviel isst du denn so an kcal am Tag?
    Allein daran, dass du dir den Kopf darüber zerbricht erkennt man, dass du ein gestörtes Verhältnis zum Essen hast. Du sagst, du hast Fressanfälle. Wie äußern die sich denn? Stopfst du dann wirklich alles in dich hinein, was du finden kannst? Wenn dein Gewicht zwischen 48 kg und 50 kg schwankt, dann ist das eigentlich (noch!) kein Zeichen dafür, dass du krank bist, denn Gewichtsschwankungen zwischen 1, 2 kg sind normal. Bulemiker haben oft Gewichtsschwankungen in einem Rahmen von 30 kg.
    Es kann ja sein, dass du einen Fressanfall als Fressanfall empfindest, obwohl sich deine kcal-Aufnahme dann eigentlich im Rahmen befindet, weisst du? Oft nimmt man das ja anders auf.
    Aber ich weiß wovon du sprichst. Und ich find's gut, dass du darüber nachdenkst und dich auch dagegen wehrst, bevor es vielleicht zu spät ist.

    Was du jetzt machen kannst, ist dich vielleicht in einem entsprechendem Forum anmelden (auf keinen Fall Pro-Mia/Pro-Ana!), die findest du wenn du einfach mal "Essstörung/Bulemie Forum" googlest. Du kannst dir vielleicht Bücher zu dem Thema kaufen, damit du verstehst was genau in dir und deinem Körper vorgeht, oder du kannst bei einer Beratungsstelle einen Termin vereinbaren und mal mit jemandem reden, der sich damit auskennt.
    Es ist auf jeden Fall wichtig, dass du das ganze nicht verdrängst, sondern dich ganz bewusst mit dem Thema auseinander setzt. Nur wenn man es versteht, kann man es bekämpfen.

    Das hier sind 2 Bücher, die ich sehr empfehlenswert finde. Nur, falls du dir gerne mal was dazu durchlesen möchtest, du kannst sie dir ja vielleicht aus der Bücherei ausleihen, wenn du sowas in der Nähe hast. Ich möchte hier ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen oder dir eine konkrete Essstörung vorwerfen. Aber wie ich oben schon beschrieben habe, wenn man sich nicht damit auseinander setzt, kann es nicht besser werden. Es gibt Frauen, die leiden 30 Jahre unter dieser Krankheit und sind am Ende völlig zerstört.
    Ulrike Schmidt: Die Bulimie besiegen.
    Anita Johnston: Die Frau, die im Mondlicht aß
     
    #9
    envy., 17 Februar 2008

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