Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Etwas in mir vertraut ihm nicht mehr...

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von drusilla, 30 Januar 2008.

  1. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit
    1.074
    123
    14
    vergeben und glücklich
    Also... Es tut mir leid, das könnte jetzt ein etwas längerer Text werden, ich habe nämlich den Eindruck als wäre das Problem sehr komplex. Ich danke jedem, der es sich durchliest. Der obere Teil ist Vorgeschichte, das eigentliche Problem steht unten.



    Ich bin seit inzwischen knapp 1 3/4 Jahr mit meinem Freund zusammen. Allerdings, im Nachhinein betrachtet, kann man mindestens das erste halbe Jahr nicht als Beziehung bezeichnen.


    Erstes Problem:

    Wir haben uns beinahe ausschließlich in der Schule gesehen. Auf die Idee, sich am WE, nachmittags oder in den Ferien zu sehen, kam er nicht. Meine Vorschläge wurden abgeblockt, einzig, dass wir uns manchmal am WE sahen, wenn das aber bei ihm stattfand, waren wir die ganze Zeit bei seiner Familie.
    Im Prinzip hab ich ihm dann stundenlang zusehen dürfen, wie er den Garten macht, Holz hackt, was auch immer. Wir beide hatten dann keine Zeit füreinander, haben wir sie uns genommen, gab es Ärger mit seinen Eltern. Faktisch waren wir von ca. 23:30 bis spätestens 8:00 für uns, nicht länger, nicht mehr.

    In den Sommerferien haben wir uns ein- oder zweimal gesehen (dann bei ihm, um beim Anstreichen der Wände zu helfen), in den Herbstferien gar nicht, zu Weihnachten und Sylvester auch gar nicht. An die Winterferien erinnere ich mich nicht mehr, aber in den Osterferien gab es auch keinen persönlichen Kontakt.

    Nachmittags haben wir uns oft nicht trennen können, aber gezielt einen Nachmittag miteinander zu verbringen war auch nicht drin. Und selbst an meinem Geburtstag musste er schon bald weg, weil ja Abendessen bald dran war. Nichtmal da kam er auf die Idee, sich mal zu Hause zu entschuldigen...



    Zweites Problem: Er hat mich nicht verteidigt. Seine Familie, speziell seine Mutter, hatte anscheinend von Anfang an etwas gegen mich. Rückblickend hatte ich wahrscheinlich keine Chance. Ich habe mich bemüht, nichts falsch zu machen, aber es war alles falsch, was mich betraf. Wie und wann ich redete, wie ich mich kleidete, wie ich versuchte zu helfen, wie ich aß,mein Haar, wie ich guckte, meine Familie, ...

    Und er hat nichts gesagt. Wenn hinter meinem Rücken über mich geredet wurde, schwieg er. Er meinte zu mir, es sei ihm zu blöd. Egal, ob ich oder unsere Beziehung angegriffen wurde, er schwieg.



    Drittes Problem: Er hat gesagt, ich wäre ihm das Wichtigste, er würde mich lieben usw... aber faktisch war ich der am wenigsten wichtige Punkt in seinem Leben.
    Seine Familie, sein Hobby, die Schule, alles ging immer vor. Immer. Wenn wir verabredet waren, galt das exakt solange, bis irgendjemand anders auch was von ihm wollte. Dann war ich abgeschrieben. Für mich war immer dann Zeit, wenn alle anderen glücklich waren. Waren wir also verabredet, und seine Mutter beschloß, sie hätte ihn ganz gern zu Hause (ohne besonderen Grund), dann erzählte er mir mit Dackelmiene, dass er sich leider nicht mit mir treffen kann (Indikativ!). Und ich hatte dann die Aufgabe ihm Absolution zu erteilen.
    Das Gleiche beim Training. Jedes noch so fakultative Turnier, jedes Training - es wurde gemacht, es wurde teilgenommen. Er ist nicht einen Schritt auf mich zugekommen. Am Anfang sagte er mir, er könne ja mal ein Training ausfallen lassen. Pustekuchen. Ein Turnier, wo er noch zu mir meinte, da müsse er nicht hin, es wäre nicht wichtig - doch, er war da, und hat es somit wieder vorgezogen, die Ferien nicht mit mir zu verbringen.

    Ich stand an letzter Stelle, ich hatte Glück, wenn sonst nichts war, wenn doch - Pech. Alles andere war wichtiger. (Das hat er nicht gesagt, sogar bestritten. Ich wäre wichtiger, meinte er. Nur gehandelt hat er so nie.)


    Viertes Problem:
    Er hat sexuell nicht die Rücksicht genommen, die ich gebraucht und mir gewünscht hätte.
    Ich sagte, ich hätte Schmerzen - er sah mich an und machte weiter.
    Ich sagte, er soll aufhören - er hörte auf, gleich nachdem er dann irgendwann gekommen war.
    Ich sagte, ich wolle nicht - er drängte mich, bettelte regelrecht.
    Ich hatte deutlich gemacht, dass ich nicht alleingelassen werden will danach - er drängte mich dazu und fuhr dann.
    Ich wollte etwas generell noch nicht - er meinte, dann müsste er mir irgendwann ein Ultimatum stellen.



    Fünftes Problem:
    Er hat "mich betrogen". Ich setze es in Anführungsstriche, weil es kaum ein Mensch so bezeichnen würde. Ich möchte jetzt auch nicht darüber diskutieren. Fakt ist, er hat etwas getan, was mich sehr tief verletzt hat und es war ihm egal. Er hat mir nicht geglaubt, was er mir antut. Er ist nicht auf mich zugekommen, es gab noch nichtmal einen Kompromiss.
    Er hat mich im Zustand tiefster Verzweiflung gesehen und hat das monatelang ausgeblendet, einfach ignoriert. Mich vormittags getröstet und nachmittags "betrogen".


    -----------------------


    So, jetzt hab ich mich ganz schön viel beschwert. Eigentlich sind oben genannte Dinge aber nur die Vorgeschichte. Denn wichtig ist: Nichts davon stimmt mehr. Nichts. Alle diese Punkte haben sich gebessert oder sind nicht mehr existent. Ich bin ihm auch sehr, sehr dankbar dafür, und ich erkenne an, was er für mich geleistet und aufgegeben hat. Prinzipiell ist er jetzt mehr oder minder mein Traummann.

    Aber all das, denke ich, führte zu den Problem, die ich heute habe:
    Ich vertraue ihm nicht mehr.

    Er hat mir so oft weh getan... so oft, immer wieder. Immer wieder hatte ich Vertrauen, aber genau das ist weg.
    Mein Vertrauen, dass er mir nicht weh tun wird, dass er mich beschützt... missbraucht, gebrochen, weg.

    Verstandmäßig weiß ich, dass das Quatsch ist. Dass jetzt alles anders und besser ist. Aber... das Herz mag nciht mehr vertrauen. Einmal zu oft enttäuscht.

    Das äußert sich im meisten in der Sexualität. Ich kann keinen Sex mehr mit ihm haben, es geht nicht. Dazu müsste ich vertrauen, intuitiv im Herzen vertrauen, und genau das kann ich nicht mehr.
    Kleinste intime Berührungen lassen mich zusammenzucken.

    Was mich noch mehr erschreckt: Etwas in mir trennt Liebe vom Sex. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass ein Mann, der mich liebt, mit mir schlafen will. In meinem Kopf, in meinem Herz tun das nur die, die mir weh tun und mich benutzen wollen. Jedes Mal, wenn ich mir Sex vorstelle, habe ich Angst.
    Die Angst, dass er mir wieder weh tut, sei es physisch oder psychisch.


    Und ich weiß nicht, was ich noch tun soll... wie kann ich ihm wieder vertrauen??? Ich will ihm vertrauen, und das nicht nur sexuell, aber irgendwie... was kann ich tun?
     
    #1
    drusilla, 30 Januar 2008
  2. C++
    C++
    Gast
    0
    Löschen des Acc. ist nicht möglich.
     
    #2
    C++, 30 Januar 2008
  3. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.074
    123
    14
    vergeben und glücklich
    Oh, da hast du was falsch verstanden... er hat mein Vertrauen missbraucht, nicht mich!!! :eek:

    Und er hat sich geändert, weil... ich weiß nicht warum. Und er hat es, definitiv. Er hat all das nie aus Bosheit gemacht, davon bin ich überzeugt, sondern aus... Unfähigkeit, Bequemlichkeit... ich weiß es nicht.
    Er liebt mich.
     
    #3
    drusilla, 30 Januar 2008
  4. kiwi13
    kiwi13 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    298
    101
    0
    nicht angegeben
    Erstmal: Ich mag deinen Schreibstil:smile:

    Ich glaube, was C++ mit Missbrauch gemeint hat, war was du als dein viertes Problem beschrieben hast: er hat dich zum Sex gedrängt, er hat weitergemacht als du sagtest, du hast Schmerzen. Das ist in meinen Augen auch Missbrauch.

    Zur Situation, wie sie früher war, wären sich wohl alle einig: Der Typ ist keine Träne wert und darüber braucht man wohl auch kaum zu diskutieren... Aber ich verstehe deine Lage: Nun hat er sich geändert, du siehst, dass er sich geändert hat. Aber, ganz ehrlich, ich könnte wohl auch kein Vertrauen mehr aufbauen, nach all dem. Weiss er denn, wie es Dir momentan geht?

    Vorallem frage ich mich, ob Du dir sicher bist, dass du ihn noch liebst. Ist das wirklich noch Liebe, oder wünscht du dir einfach, ihn noch lieben zu können - weil er sich ja jetzt geändert hat und es eigentlich klappen könnte? Bist du sicher, dass du nicht einfach Angst hast, loszulassen weils dann endgültig vorbei wäre, etwas, das fast zwei Jahre gedauert hat?
    Bei den meisten Menschen ist es doch so, dass ihr Herz "ja" sagt, aber der Verstand sagt "nein". Du beschreibst es umgekehrt - dein Verstand sagt dir, dass jetzt alles besser sei - und trotzdem will dein Herz nicht mehr. Du vertraust ihm nicht mehr, willst nicht mehr mit ihm schlafen, zuckst bei jeder Berührung zusammen... ist das wirklich noch Liebe? In meinen Augen gibt dein Körper und dein Gefühl ein recht deutliches Zeichen...

    Und falls du trotzdem überzeugt bist, ihn zu lieben... ich wüsste ehrlich gesagt nichts, was du tun könntest, ausser halt abzuwarten, ob es sich ändert und das Vertrauen irgendwann wieder kommt. Du wirst selber merken, ab welchem Punkt die Beziehung dir das eventuell nicht mehr wert ist.

    Was mir aber am meisten Sorgen macht, ist deine Einstellung zum Sex, wie du sie beschreibst. Nicht nur in dieser Beziehung, sondern dass du dir generell nicht mehr vorstellen kannst, dass jemand aus Liebe mit dir schlafen will. Vielleicht solltest du da auch therapeutische Hilfe in Betracht ziehen...

    lg
    kiwi
     
    #4
    kiwi13, 30 Januar 2008
  5. C++
    C++
    Gast
    0
    Löschen des Acc. ist nicht möglich.
     
    #5
    C++, 30 Januar 2008
  6. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.074
    123
    14
    vergeben und glücklich
    Ah, ok. Dann hab ich was falsch verstanden. :zwinker:


    Ich verstehe, was ihr meint... er kommt hier rüber als absolutes Arschloch. Ist er aber nicht.
    "Gedrängt" heißt z.B. nicht gezwungen... sondern eher nicht lockergelassen... bei vielem hätte ich vermutlich einfach früher mal austicken sollen. Klartext reden.

    Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Wenn ich es tue, klinge ich wie die geprügelte Frau, die ihren Mann nicht verlassen will und vor Gericht in Schutz nimmt. Aber so ist es nicht.

    Ich weiß, dass er mir nie weh tun wollte. Nur leider war er nicht in der Lage, sich klar zu mir zu bekenne, weil er auch niemand anders weh tun wollte.

    Und ich habe hier natürlich nur die negativen Aspekte aufgezählt, die mir immer wieder in den Sinn.

    Er ist und war nichtsdestotrotz ein wunderbarer Mensch, einfühlsam, rücksichtsvoll, aufmerksam, ungemein liebevoll... Nur leider nicht immer, und in einigen wichtigen Situationen war er es nicht.

    Er bereut zutiefst, was geschehen ist. Das tut er wirklich. Aber er kann es auch nicht ungeschehen machen.
    Er kann nur diese Fehler nicht wiederholen, und er bemüht sich sehr.

    Inzwischen nimmt er z.B. auch sexuell extreme Rücksicht. Er akzeptiert, dass ich komplett von vorn anfangen will, und eben im Moment Sex noch in weiter, weiter, weiter Ferne liegt. Wir hatten seit Wochen keinen Sex mehr, und kein Ende in Sicht.

    Und er unterstützt mich! Wenn ich mich morgen ausziehen und mit ihm schlafen wollen würde, aus der (unbegründeten) Angst, ihn sonst zu verlieren, würde er mich davon abhalten. Auch, wenn ein Teil von ihm so gern würde...

    Ich will ihm vertrauen, weil ich ihm vertrauen könnte! Es ist nur die Vergangenheit und meine extreme Empfindsamkeit, die mich daran hindert.


    Ach so, und ob ich ihn liebe: Ich weiß es nicht... ich hab ihn sehr gern. Aber was ist Liebe? Gehört nicht zur Liebe auch Sexualität?
    Ich weiß es nicht... aber ich denke, es ist auf jeden Fall noch ein Funke da, es glimmt noch immer in mir. Und die Glut wird langsam wieder neu entfacht, es geht aufwärts mit uns, das spüre ich.
     
    #6
    drusilla, 30 Januar 2008
  7. Britt
    Britt (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.653
    123
    2
    nicht angegeben
    Ich verstehe nicht, warum du dir das antust. Warum bleibst du bei einem Mann, vor dessen Berührungen du Angst hast und der dich früher so schlecht behandelt hat? Von dem du nichtmal weisst, ob du ihn liebst. Mein Rat: trenne dich und komm erst mal zu Ruhe, verarbeite das erlebte. Und wenn es dir besser geht, kannst du vielleicht eine neue Beziehung beginnen. Es gibt so viele Männer, die nicht auf ihren Freundinnen rumtrampeln und sie an letzte Stelle in ihrem Leben setzen, sondern an die erste. Selbst wenn dein Freund sich dauerhaft geändert hat (was selten passiert), kann das doch nicht auslöschen, was zwischen euch in der Vergangenheit geschehen ist.
     
    #7
    Britt, 30 Januar 2008
  8. Feuer & Wasser
    Verbringt hier viel Zeit
    57
    91
    0
    vergeben und glücklich
    Ich bin schuld... - lang

    Hier bin ich nun und bekenne mich zu dem, was ich getan habe...
    Ja, ich habe mich wie das letzte Arschloch benommen.
    Ja, ich habe ihr wehgetan.
    Ja, ich habe sie nicht verteidigt, war nicht da, wenn sie mich gebraucht hat.
    Ja, ich habe sie auf eine gewisse Art und Weise betrogen.

    Ich weiß das... ich könnte mich jeden Tag auf's Neue verfluchen, mir sonstwas an den Hals wünschen dafür... ich finde nichtmal die passenden Worte, um das auszudrücken, was ich mir gegenüber empfinde... kein Wort ist schlecht genug dafür...

    Warum ich's getan habe? - Ich weiß es nicht...
    War es jugendliche Dummheit? Ignoranz? Blindheit? Unfähigkeit?
    Ich kann es mir nicht erklären...

    Eigentlich bin ich der Seelsorger für meine Freunde. Gebe von mir, wo ich nur kann. Bin selbstlos bis zur Selbstaufgabe, wenn ich anderen helfen kann...
    Ich bin ein einfühlsamer Mensch. Ich spüre es, wenn jemand emotional verletzt wird und will helfen...

    Nur bei diesem Thema... da habe ich meinen einzigen und größten Fehler gemacht...
    Ich habe ihr nicht bewusst und aktiv weh getan -ich war vielmehr egoistisch und blind für ihre Bedürfnisse...
    Ja, ich wollte ihr nie wehtun... aber ich habe es nicht mitbekommen, wenn sie irgendwas verletzt hat...

    Es scheint, als ob mein Detektor irgendwie gestört war...
    Ich hätte spüren müssen, dass sie verletzt wird, dass ICH sie verletze... mein Gott, ich habe sie doch auch da schon geliebt!
    ...aber nichts... ich habe nichts gemerkt... ich könnte mich Ohrfeigen dafür!
    Warum? Warum habe ich ihr das angetan??

    Ich habe nur die Vermutung, dass ich es nicht gesehen habe, weil die Zeit, in der ich sie nicht verletzt habe, wunderschön war.
    Wir waren und sind eigentlich immernoch unerträglich... - Wir turteln rum wie frisch verliebt, und das seit über einem Jahr...
    Selbst wenn wir uns streiten, ist es in letzter Zeit meist so, dass wir uns auch sehr schnell wieder versöhnen... - Sicher da fließen auch Tränen, aber wenn wir uns ausgesprochen haben, dann sind wir wieder wie frisch verliebt...

    Vielleicht ist es das...
    Vielleicht war ich die ganze Zeit von den Schönen Dingen der Beziehung abgelenkt, konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie da irgendwo unglücklich sein könnte... vielleicht...

    Fakt ist, dass das, was ich das letzte Jahr über getan habe, einfach unverzeihlich ist... das weiß ich.
    Ich habe den größten Fehler begangen, den je jemand begehen kann...
    Es geht mir auch nicht primär darum, die Beziehung zu retten... ich könnte es verstehen, wenn sie mich von nun an bis an ihr Lebensende hassen würde.
    Ich bin jemand, der so fair in Bezug auf Liebe ist - wenn das überhaupt möglich scheint -, dass ich mir schon bevor wir zusammengekommen sind gesagt habe:
    'Ich liebe sie über alles. Ich will, dass sie glücklich ist - und wenn sie das nicht mit mir sein kann, so mache ich gern Platz für jemanden, den sie mehr verdient hat als mich!'
    (Ich weiß, dass ich das damals vielleicht noch nicht einschätzen konnte, aber ich habe mich quasi jeden Tag auf's Neue bestätigt... ich denke immernoch so...)

    Es geht mir mehr darum, dass ihr geholfen wird...
    Ich will ihr helfen, will das, was ich in ihr zerstört habe, wieder aufbauen...
    Ich will, dass sie wieder glücklich sein kann in der Liebe - egal ob mit mir, oder ohne mich.

    Ich liebe sie über alles und ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, wenn es ihr helfen würde, wenn ich sie damit wieder glücklich machen kann...
    Ich würde echt alles tun...

    - Aber ich würde sie so gern nicht verlieren... -
     
    #8
    Feuer & Wasser, 30 Januar 2008
  9. ~like.nothing~
    Verbringt hier viel Zeit
    251
    101
    0
    vergeben und glücklich
    ich merke das wir teilweise echt in der gleichen lage sind.. der verstand sagt, man muss im hier und jetzt leben und früher is egal, aber es geht irgendwie nicht...

    da ich das gleiche problem hab kann ich dir da auch keinen wirklichen rat zu geben..

    aber ich kann dir sagen das ich dich total verstehe..

    liebe grüße :herz:
     
    #9
    ~like.nothing~, 3 Februar 2008
  10. User 68775
    User 68775 (32)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.368
    348
    3.166
    Single
    So ihr Zwei...
    Hm, also ich hab so ein Problem nicht. Nicht in dem Ausmaß zumindest, in abgeschwächter Form... ja, auch.
    Wenn man sich jetzt fragt, was ich dann dazu zu sagen habe... nun, euer Schreibstil spricht mich an.
    Und die Ansicht eines GANZ außenstehenden ist evtl auch ein wenig hilfreich.

    Offensichtlich ist viel Mist passiert. Und Schuldige zu suchen hat wenig Sinn in meinen Augen. Weil ihr meines Erachtens beide nicht unschuldig seid. Auch wenn jetzt hier wieder alle über mich herfallen, weil man dazu neigt, die Schwächeren in Schutz zu nehmen.
    Ich finde, ER hätte mehr Feinfühligkeit zeigen sollen, und SIE weniger. Vielleicht wäre alles nicht so eskaliert, wenn SIE mal auf den Tisch gehauen hätte. Sicher wäre es nicht eskaliert wenn ER mal nachgedacht, nachgefühlt hätte.

    Aber es ist nunmal so.

    Meiner Ansicht nach gibts jetzt zwei Wege, wenn ihr zusammenbleibt (was ganz eurem gut dünken überlassen wäre^^)
    Entweder die Änderung, das Erkennen, das ER erfahren hat ist von Dauer, ist ehrlich und wirklich verstanden. Das würde dazu führen, dass er nachhaltig sein Verhalten überdenkt, nicht nur bei denen bei denen er eine bestimmte Wirkung erzielt damit, sondern genau bei denen, die ihm am Herzen liegen.(überspitzt gesagt)
    Ich hoffe SIE hat auch gelernt stopp zu sagen und zu meinen. Nicht nur beim sexuellen, sondern deutlich ihre Sichtweisen, Grenzen und Gefühle zu vertreten, sei es auch gegen Hindernisse wie Starrsinn oder Unverständnis.
    DANN denke ich dass es klappen kann und eine Basis darstellt, für eine Entwicklung die nur die Zeit, und zwar offensichtlich VIEL Zeit bringen kann.

    Weg zwei wäre, JETZT ist alles gut, wiel man sich mal ausgekotzt hat, sozusagen, und ohne es zu merken, vergisst man wieder drauf zu achten, lässt alles laufen und beide fallen in ihre Verhaltensmuster zurück.
    Er ist ein egoistischer Arsch und sie ein Pflänzchen, ebenfalls überspitzt formuliert.
    Das ist das, was bei den meisten "geprügelten Frauen" läuft, wenn sie ihrem gewaltätigen aber ach so empfindsamen Mann noch eine "letzte Chance" geben.

    Also finde ich, wenn ihr euch das WIRKLICH gut überlegt und irgendwie dafür sorgt, dass diese Gefahr nie in VEegessenheit gerät und BEIDE es wollen und sich entgegen kommen... dann kann das wirklich eine sehr schöne und harmonische Beziehung werden - und bleiben.

    Und jetzt im Moment? du fragst wie kannst du ihm wieder vertrauen... Zeit, Zeit und nochmal Zeit. Wenn es dir das wert ist, dir ein, zwei, vielleicht mehr Jahre Zeit zu nehmen, dann tu es.
    Es gibt kein Knöpfchen, dass man nur richtig kitzeln muss, damit das Vertrauenslämpchen anspringt.
    Er muss es dir immer und immer wieder beweisen, wie ehrlich er es meint, du musst dich öffnen.
    Das alles ist viel Arbeit. Und meiner Meinung nach, ist nur ein ganz besonderer Mensch im Leben soviel Arbeit wert.
    Dein Problem wird sein, OHNE ihn wird das ganze nicht besser, die Altlasten bleiben hängen, unverarbeitet... und der nächste Mann leidet da genauso drunter wie du.

    Jetzt hab ich euch einfach mal meine Sicht der Dinge geschildert und aufgezeigt wo meiner Ansicht nach einzuhaken wäre oder woran zu achten ist... würde mich freuen, wenn es euch ein wenig hilft
     
    #10
    User 68775, 3 Februar 2008
  11. drusilla
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.074
    123
    14
    vergeben und glücklich
    @ caotica: Wow, danke für deinen Beitrag!

    Ich denke, du hast recht, was die zwei Möglichkeiten angeht. Und ich denke und hoffe, dass es Möglichkeit Nummer 1 ist. Ich glaube ihm, dass das, was passiert ist, nicht wiederkommt.

    Ich habe ihm meine Grenzen deutlich aufgezeigt, endlich. Ich glaube, er hat's kapiert.
    Das einzige Problem ist, dass ich so nachtragend bin. :geknickt:

    Er liebt mich, er bereut es, er würde alles für mich tun. Und ich denke zu den unpassendsten Momenten daran, was mal war... und dann werf ich es ihm vor, und werde traurig und abweisend.

    Aber in den letzten Tagen lief es deutlich besser. Ich fühle mich immer wohler in seiner Nähe.
    Ich glaube, es wird. :smile:
     
    #11
    drusilla, 3 Februar 2008

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Etwas mir vertraut
Disobey666
Beziehung & Partnerschaft Forum
24 Juli 2016
4 Antworten
Schwap
Beziehung & Partnerschaft Forum
1 Februar 2015
212 Antworten
Nick95
Beziehung & Partnerschaft Forum
18 Juli 2012
19 Antworten
Test