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Euer Kind und fremde Menschen

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von User 64981, 11 Oktober 2009.

  1. User 64981
    User 64981 (29)
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    vergeben und glücklich
    Hallo zusammen!

    ich hab eine Frage, die mich ein wenig beschäftigt - deswegen stell ich sie mal hier.

    War am Samstag mit einem Freund was trinken. Einen Meter neben uns spielte ein kleiner Junge, so um die 2 Jahre alt, höchstens, an einem Kindertisch. Er kletterte auf den Stuhl, wieder runter, und wieder hoch - irgendwann kniete er drauf und stützte sich aufm Tisch ab. Durch seine Hamplerei kippte der Stuhl nach hinten und er hing so in der Luft, die Arme auf dem Tisch und die Füße aufm Stuhl - den Rest in der Luft.
    Blöd für ihn - allein kam er nicht zurück, schaute dann auch schon ganz hilflos.
    Meine Reaktion war daraufhin, dass ich zu ihm hinsprang und ihm vom Stuhl half, bevor was Schlimmes passiert.
    Die Mutter kam gleich angerannt und bedankte sich - ich konnte mich nur entschuldigen, weils mir in dem Moment irgendwie arg war, ein fremdes Kind einfach "anzufassen" - obwohl ich ja nur geholfen hatte. Wusste auch nicht, obs die Mutter mitbekommen hatte - meinte nur zu ihr, dass ich grad dachte, er fällt komplett runter.

    Weiss garnicht, warum mir das so arg war in dem Moment...

    Wie wäre in so einer Situation euer Gedanke? Also wenn ihr eine fremde Person sehen würdet, die bei eurem Kind irgendwas macht?

    Hab das Abends meinem Vater erzählt, er meinte, das sei gut, weil man als Elternteil echt nicht immer 100%ig aufpassen kann und er es gut findet, wenn andere helfen... dennoch fand ich die Situation irgendwie - seltsam.
     
    #1
    User 64981, 11 Oktober 2009
  2. Numina
    Numina (29)
    ...!
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    In solchen Fällen fänd ich das völlig in Ordnung. :grin:
    Hab nur was gegen sinnloses Anfassen von Fremden.
    In den Kinderwagen z.B. greift mir gefälligst keiner.
     
    #2
    Numina, 11 Oktober 2009
  3. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Eine kurze Hilfestellung halte ich für sinnvoll und nicht für einen Übergriff. Somit "zulässig". Jedenfalls ging es mir so mit meinem Hund - ungefragtes Anlocken oder Streicheln war mir nicht so recht, wenn jemand helfen will und zum Beispiel meinem Hund eine Klette aus dem Fell zupft oder irgendwo herunterhebt, wo das Springen zu gefährlich für meine kleine Hündin wäre, ist das in Ordnung.

    Wenn irgendwo Kinder in "brenzligen" Situationen sind, schau ich ggf., ob eh ein Elternteil herbeieilt, sonst helfe ich - und bevor ich ein Kleinkind auf die Straße treten lasse, packe ich auch gleich zu ;-).
     
    #3
    User 20976, 11 Oktober 2009
  4. hatschii
    hatschii (35)
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    früher hätte ich auch son seltsames befremdliches gefühl dabei..
    jetzt bin ich deutlich skrupelloser beim eingreifen in "gefahrensituationen" mit kiddies. neulich sah ich son kleines mädel mitm lolli im mund im supermarkt. sie hampelt rum, machte ausfallschritte zwischen den gängen.. trudelte-stolperte. ich hatte sie schon aufm arm.
    sie hätte blöd stürzen können und sich den lolli in den rachen rammen können. die mama kam gleich hektisch angefegt und tröstete die geschockte kleine *g*


    ich selbst bin froh wenn leute so aufmerksam sind. wir waren im freizeitpark im restaurant am mittag essen draussen. ich drehte mich zur seite und wühlte in meiner handtasche nach tempos. in der zeit wurde mark von einer wespe in den nacken gestochen. er schrie brutal los. gleich kamen 3-4 frauen angelaufen... eine ins restaurant und forderte nach ner halben zwiebel und eis. die ander holte ne flasche globulis aus ihrer tasche, die andern versuchten wechselhaft mich und den kleinen zu beruhigen *g*
    ich fands super... man kam sich direkt nicht so allein und hilflos vor.

    es stimmt, man kann nicht zu jeder zeit 100%ig die volle kontrolle haben... man braucht nur nach nem tempo suchen.. ;o)
     
    #4
    hatschii, 11 Oktober 2009
  5. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Ich fände es ehrlich gesagt unverschämt, wenn ich ein Kind vor einem Sturz bewahre und mir anschließend von den Eltern eine Standpauke anhören müsste.
    Es kann doch nicht sein, dass irgendein Elternteil es lieber sähe, das Kind würde stürzen, als dass ein Fremder es mal anfasst (zumal man ja meist nur den Arm oder so anfassen muss).
     
    #5
    User 12900, 11 Oktober 2009
  6. User 20976
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    vergeben und glücklich
    Manche Eltern empfinden das vielleicht als "Einmischen". Oder als impliziten Vorwurf, dass sie nicht gut auf ihr Kind achtgegeben hätten. ;-) Wobei ich das noch nicht erlebt habe.
     
    #6
    User 20976, 11 Oktober 2009
  7. User 53463
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    vergeben und glücklich
    Ich kann jetzt zwar nicht aus Erfahrung sprechen, da ich kein Kind habe, würde es jedoch super finden, wenn jemand in gefährlichen Situationen hilfreich eingreift.

    Das wiederum finde ich ganz schön krass. Halte es für ganz schön dreist, wenn jemand tatsächlich versuchen würde meinem Kind so etwas ungefragt(?) zu verabreichen.
     
    #7
    User 53463, 11 Oktober 2009
  8. User 67627
    User 67627 (46)
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    vergeben und glücklich
    finde ich jetzt nichts schlimmes dabei - sie hat ja keine medikamente im eigentlichen sinn verabreicht :zwinker:
    da steckt ja nichts böswilliges dahinter und schaden tut es auch nicht.

    ich freue mich, wenn jemand meiner kleinen in einer brenzligen situation zur hilfe kommt. man kann wirklich nicht ständig auf die racker acht geben.
     
    #8
    User 67627, 11 Oktober 2009
  9. User 20976
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    Off-Topic:
    Ich finde es krass, immer wieder das Wort "Globulis" lesen zu müssen. ;-)
    Globuli ist bereits der Plural.
    Globuli ? Wikipedia
     
    #9
    User 20976, 11 Oktober 2009
  10. User 69081
    User 69081 (31)
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    nicht angegeben
    Zum Helfen finde ich es absolut in Ordnung, aber einfach so mal das Kind anlocken oder hingehen zum Streicheln/spielen/anreden, das ist für mich auch befremdlich.
    Eine wirklich böse Situation hatten wir schon, wo kein direktes Eingreifen/Anfassen von Fremden da war, ich über die Reaktion aber mehr als dankbar. Beim Spazieren gehen auf dem Gehweg (mit 50cm Grasstreifen von der Straße abgetrennt) musste ich heftig niesen und habe für einen Sekundenbruchteil dabei mich weggedreht und die Augen zugemacht. Als sie wieder auf waren wunderte ich mich als erstes, warum das Auto neben mir fast anhält - ein Blick zur Seite: mein Kind steht halb auf der Straße. Ich war sooo geschockt und dankbar zugleich, dass die Leute so gut reagiert haben. Da ist 50, da muss man erstmal so weit runterbremsen.

    Was bei uns passieren kann: Eumel wird Angst kriegen. Fremde Menschen, auch Kinder, beäugt sie eigentlich nur von meinem Schoß aus und spielt erst weiter, wenn die anderen weg sind oder wenn Bekannte dazu kommen.
     
    #10
    User 69081, 12 Oktober 2009
  11. Mausi306
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    Ich war auch mal in einer solchen Situation wie die TS und habe eindeutig FALSCH gehandelt!

    Mein Freund und ich saßen bei IKEA im Restaurant. Uns gegenüber am Tisch eine Frau mit ihrem geschätzt 3-jährigen Sohn. Während wir beim Essen so umherschauten konnten wir auch mithören wie sie zu ihm sagte, dass sie mal eben schnell auf Toilette geht und er doch schön sitzen bleiben und auf Mama warten soll. So, Mama geht also zur Toilette. Der Kleine schaut noch hinterher, grinst, und kaum ist sie um die Ecke steigt er vom Stuhl und flitzt los. Natürlich nicht der Mama hinterher, sondern in die andere Richtung zurück in den Ausstellungsbereich. Ich schaute meinen Freund an, er mich und wir wussten absolut nicht was wir tun sollten. Wir waren fertig mit Essen und nahmen uns vor auf dem Weg zum Ausgang Ausschau zu halten. Wir verließen IKEA und sahen den Jungen nicht mehr.
    Auf dem Heimweg sah ich die Situatuation viel klarer: Ich hätte entweder losspringen müssen und ihn zurückholen, oder wenigstens da bleiben und der Mama berichten sollen.
    Irgendwie ging mir das alles zu schnell um auch noch die Hemmschwelle zu überwinden ein fremdes Kind zu packen, welches dann vielleicht auch noch schreit wie am Spieß und jeder schaut dich an und fragt sich was du da tust.

    Was ich sagen wollte, ich weiß seitdem, dass man handeln MUSS, denn mit meinem Gewissen hatte ich (und mein Freund natürlich auch) noch den ganzen Tag zu kämpfen.
    Aber mal ehrlich: Hätte nicht jede andere Mutter ihr Kind mit auf Toilette genommen oder zumindestens eine andere Familie gebeten kurz ein Auge auf ihn zu haben?
     
    #11
    Mausi306, 12 Oktober 2009
  12. User 69081
    User 69081 (31)
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    nicht angegeben
    öhm ja, ich nehme sie immer mit auf Toilette, wenn ich alleine bin.
    Off-Topic:
    Ist auch nett auf Autobahntoiletten wenn man ein Krabbelkind dabei hat. Hat mal jemand versucht ein etwa 8kg schweres Krabbelkind festzuhalten (weil Boden dreckig) und selbst nicht auf der Toi. zu sitzen sondern zu hocken? Das gibt Muskeln in den Oberschenkeln.
     
    #12
    User 69081, 12 Oktober 2009
  13. User 77547
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    Es ist zwar sicherlich manchmal schwierig abzuschätzen, wie gefährlich eine Situation wirklich ist. Aber lieber einmal zu oft helfen als einmal zu wenig.
    Ich habe ja selbst drei kleine Kinder und da ist es manchmal wirklich extrem schwer, auf alle drei gleichzeitig ein Auge zu haben.
     
    #13
    User 77547, 12 Oktober 2009
  14. User 53463
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    vergeben und glücklich
    Das sehe ich völlig anders. Ich halte absolut nichts von Homöopathie und würde schon alleine deswegen nicht wollen, dass mein Kind so etwas bekommt. Und bei Fremden finde ich es obendrein absolut unmöglich. Ich würde auch nicht wollen, dass mein Kind von Fremden irgendwelches Essen bekommen würde. Ich finde so etwas gehört sich nicht und bei Globuli wäre die Grenze für mich dann mehr als überschritten.

    So eine Reaktion finde ich gut. Ich fahre eigentlich wenn ich irgendwo am Straßenrand Kinder sehe generell langsamer, da die immer mal etwas unüberlegtes machen können und man dann wenn wirklich eines auf die Straße rennt sonst kaum noch reagieren kann.
     
    #14
    User 53463, 12 Oktober 2009
  15. hatschii
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    um die globuli (ok, ohne s) geschichte zu entspannen: sie holte sie aus der tasche und FRAGTE mich ob sie das geben darf.
    es ging nicht um die kügelchen sondern darum dass sie sofort reagierte und helfen wollte.

    es gibt echt viele situationen - allein schon wenn man hier so liest - wo man als aussenstehender schon quasi in der pflicht steht einzugreifen. oK nen 3jährigen im ikea allein zu lassen ist schlicht blöd.

    was ich auch wichtig finde ist dass man alltäglichen kleinigkeiten selbstverständlich helfen sollte. der mama mit dem kinderwagen in den Bus zu helfen - wenn man auch noch frischgebackene mutti ist fehlt oft die übung es allein fehlerfrei hinzukriegen *g*
    oder der mama mit dem buggy und babybauch am fahrstuhl den vortritt zu lassen und auch kleinigkeiten...
    z.b. im supermarkt nicht blöd und vorwurfsvoll oder entnervt auf die mutter zu schauen dessen kind grad kreischend aufm boden liegt und tobt. diese situation ist eh schon hart für beide, wenn dann noch fremde sich da schlimmstenfalls reinhängen und sowas kompetentes wie "ach lassen sie dem kleinen doch den lolli.." oder "schlimm diese verwöhnten gören..." von sich geben ists nicht förderlich. xD
     
    #15
    hatschii, 12 Oktober 2009
  16. squarepusher
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    ich kenn die "übermotivierte passanten wollen ganz ganz ultra viel hilfreich sein"-situation aus dem rettungsdienst, und mir fehlt dafür idR das verständnis.

    manche situationen sind eindeutig, etwa wenn das kind 2mm davor ist, mit karacho vom sessel zu fliegen - da kann man durch einen handgriff helfen und passt. andere situationen sind so grenzwertig - wenn ein kind neben mir von einer wespe gestochen wird und die mutter dabei steht, ist die sache für mich erledigt, ist doch lächerlich, da wie die hennen herumzulaufen, ins restaurant, dann mit irgendwelchen mittelchen daherzukommen.. - wenn die mutter hilfe braucht, wird sie in die runde schauen - dann ist der zeitpunkt gekommen, hilfe anzubieten. unverständlich ist für mich, sich einzumischen, wenn die mutter aufs klo geht und das kind ausbüchst. ich komme selber aus einer großfamilie und wenn wir alle beim IKEA waren, dann war auch die hölle los. und es war immer recht ärgerlich, wenn irgendein altes mutterl mit meiner schwester im schlepptau daher gekommen ist, nur weil sie 1 minute lang unbeaufsichtigt war. ja, danke, frau x - sie hätte nichts angestellt, und wir haben sie sowieso im auge.
     
    #16
    squarepusher, 12 Oktober 2009
  17. User 85905
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    Die Situation im IKEA ist sicherlich auch eine Frage dessen, wie alt das Kind ist. Bei einem 3-jährigen Kind kann ich mir gut vorstellen, dass es erst davon rennt und plötzlich Panik bekommt, weil es feststellt, dass Mama ja gar nicht da ist.
    Und bei der "Wespengeschichte" habe ich den Eindruck, war hatschii recht glücklich über die Einmischung.
    Ich befürchte, es gibt eindeutige Situationen, in denen man helfen soll, genauso wie es Situationen gibt, in denen eindeutig keine Hilfe nötig ist (Kind zieht einen Schmollmund auf dem Arm der Mutter o.Ä.). Dazwischen ist aber eine große Grauzone und ich glaube, ich würde lieber einmal zu viel als einmal zu wenig helfen.

    Off-Topic:

    Ich bin letztens in einer Straßenunterführung langgelaufen. Dort gab es unter der Straße eine Kreuzung. Ein kleines Mädchen ging in die andere Richtung als die Eltern (mit Geschwistern). Diese riefen, aber das Mädchen hörte nicht (wohl, weil es ganz anders beschäftigt war - nicht aus Trotz). Da ich sowieso da lang lief, sprach ich das Mädchen an. Es lief jedoch erst recht weg, mit den Worten "Ich darf nicht mit Fremden reden" (finde ich übrigens TOP, dass dem Mädchen das so beigebracht wurde!)
    Naja, so kann der Versuch zu helfen zum Gegenteil führen... Ich denke, ich werde trotzdem das nächste Mal genauso reagieren.
     
    #17
    User 85905, 12 Oktober 2009
  18. User 35546
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    Also für mich ist es echt situationsabhängig, ob ich eingreifen würde oder nicht! Jedoch wünsche ich mir auch, dass wenn mein Kind in Gefahr ist und ich nicht eingreifen kann, jemand da ist und sich dann auch "traut" zu helfen. Ich denke, dass ich jetzt durch mein Kind sicher eher irgendwo eingreifen würde, als vorher... wobei ich ja schon von berufs wegen mit vielen Kindern zu tun habe.

    Mein Kind würde ich im IKEA aber sicher NIEmals nicht allein sitzen lassen, sondern mitnehmen! Noch ist sie zu klein um alleine zu sein. Und nachher mit zwei kleinen Mäusen wird es sicher nicht einfacher... aber es sind meine Kinder und ich habe die Aufsichtspflicht. Allerhöchstens würde ich eine andere Familie fragen, ob sie kurz mein kind beaufsichtigen. Das habe ich auch schonmal gemacht, mich da aber angeboten, weil ich sah, dass die Frau sich nicht traute zu fragen, da habe ich einfach gesagt: Gehen sie wickeln, ich passe auf ihren Sohn auf - sie war sichtlich erleichtert :smile:

    Für mich ist es echt situationsbezogen! Schnecki würde momentan aber auch bei keinem Fremden bleiben, sie ist grad sehr Elternfixiert!
     
    #18
    User 35546, 12 Oktober 2009
  19. klatschmohn
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    Ich hatte letztens auch eine ähnliche Situation. Ich war bei uns um die Ecke im Supermarkt und da stand ein kleines weinendes Mädchen was vor sich hin stolperte und lautstark nach Mama schrie. Ich sah niemanden auf sie zu kommen und bin kurz in der Nähe geblieben und habe mich zu ihr runter gehockt. Da kam dann aber auch schon der Papa, sah meine Blicke, grinste mich an und meinte: Ich nehme sie dann mal mit :smile:.

    Aber da ich in der Kinderkrippe arbeite sind meine Blicke da immer schnell dabei einem Kind zu Hilfe zu eilen aber ich versuche mich zu zügeln :grin:

    Off-Topic:
    Ich erwische mich aber richtig oft dabei, wie ich das Verhalten und Zusammenspiel zwischen Eltern und Kind kritisch beäuge, obwohl es mich ja gar nichts angeht. Aber irgendwie kommt man da nur schwer raus..leider
     
    #19
    klatschmohn, 12 Oktober 2009
  20. User 64981
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    vergeben und glücklich
    ui! doch einige antworten! :smile:

    @squarepusher: ich find es sehr schön, dass es noch aufmerksame menschen gibt, und sehe auch kein problem, einmal zu oft zu reagieren! bis man die ganze lage als fremder überblickt hat, also ob eltern oä in der nähe sind, kann es schon zu spät sein.
    die sache mit den globuli find ich auch nicht weiter tragisch, man kann ja immernoch dankend ablehnen!

    dass die mutter sich vllt kritisiert fühlt, hab ich auch gedacht, aber sie schien ja nicht sauer...

    @klatschmohn:
    das mache ich auch, seit ich mit kindern arbeite. schaue mir sehr genau, wie eltern mit ihren zöglingen umgehn (arbeite in der kinder/jugendhilfe), da wird man hellhörig bei sowas.

    @lillaja: kann deinen einwand gut verstehn! es kommt natürlich auch immer auf das kind und die situation an, ob man einschreitet bzw das eigene kind mal fremden überlässt. bei letzterem wäre ich sowieso übervorsichtig....
     
    #20
    User 64981, 12 Oktober 2009

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