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Für mich ist es Liebe

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von MarlenS, 6 Februar 2007.

  1. MarlenS
    MarlenS (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich möchte mir einfach mal alles von der Seele schreiben und euch erzählen, wie ich den Mann kennen gelernt habe, der mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat. Auch wenn ich froh bin das alles so ist, wie es ist denke ich doch das manche Dinge besser gelaufen sein könnten. Wie schon geschrieben, ich wollte es nur mal loswerden...

    Es ist nun schon fast vier Jahre her, das ich auf einer Geschäftsreise in New York war. Eine supertolle Stadt, ich würde jederzeit wieder hin fahren. Ich besuchte dort verschiedene Kurse und Tagungen und saß abends noch mit einigen anderen Teilnehmern in der Hotelbar und und ließ den Tag ausklingen. Wir tranken Cocktails und unterhielten uns als er mir auffiehl. Er saß alleine an der Bar,rührte in seinem Glas und rauchte eine Zigarette. Ich konnte dem Gespräch kaum noch folgen, so fasziniert war ich von diesem Mann. Seine dunklen Haare vielen ihm in die Stirn und er trug ein schwarzes Jacket. Ich schätze ihn auf knappe 30. (Es ist erstaunlich wie genau ich mich noch daran erinnern kann obwohl es schon so lange her ist.) Als er mich ansah traf mich sein Blick wie ein Blitz. Er hatte etwas so unbeschreibliches an sich das mich total faszinierte. Er lächelte und ich sah zur Seite. So zog es sich dann hin bis ich irgendwann alleine am Tisch saß, weil alle anderen zu Bett gehen wollten, aber ich konnte mich nicht losreißen. Vielleicht hätte ich damals auch schlafen gehen sollen aber ich war wie gefesselt. Ich stand auf und ging zum Fenster und genoss den wundervollen Ausblick über New York. Dann stand er plötzlich neben mir und sah aus dem Fenster. Irgendwann sprach er mich an: er hätte versucht die Lichter zu zählen aber er hätte es nie gschafft. Dann unterhielten wir uns über die Stadt und kamen so von einem Thema zu nächsten. Er war unbeschreiblich. Er war mir so vertraut und trotzdem so prickelnd neu. Aber ich bemerkte das ihn etwas bedrückte, in seinen Augen konnte ich sehen, dass irgendwo in ihm etwas nicht stimmte. Irgendwann bemerkten wir, das wir die letzten Gäste waren. Er fragte ob ich ihn noch begleiten wollte, es wäre so nett mit mir zu reden und es würde ihm sehr schwer fallen mich jetzt gehen zu lassen. Eigentlich sagte mir mein Verstad, nicht mit einem fremden Mann auf sein Hotelzimmer zu gehen, aber mein Herz sagte JA und so ging ich mit ihm. In seinem Zimmer setzten wir uns auf sein Sofa und unterhielten uns. Irgendwann wurde mir kalt und er bemerkte das ich fröstelte. Er holte seine bettdecke und so saßen wir auf dem Sofa unter der Decke und "füßelten". Und es kam wie es kommen mußte. Irgendwann landeten wir in seinem Bett. Seine Küsse waren so weich und zart und sein Atem war warm auf meiner Haut. Es war so schön, seinen Körper zu berühren und in seinen Armen zu liegen. Aber wir schliefen nicht miteinander. Ich wollte nicht und er versuchte es nicht einmal. Irgendwann schliefen wir ein.
    Am nächsten Morgen wußte ich zunächst nicht wo ich war. Dann sah ich ihn, wie er schlafend neben mir lag. Dann sah ich auf die Uhr. Mist! In 20 minuten würde mein Seminar anfangen! Ich zog Rock und Pulli über (den Rest hatte ich sowieso noch an) und schlich aus dem Zimmer.
    Den ganzen Tag über konnte ich mich kaum konzentrieren und meine Gedanken kreisten immer um die vergangene Nacht. Endlich war der Tag um. Die Anderen wollten zusammen die Stadt erkunden, aber ich blieb im Hotel (solche Kopfschmerzen) und ging nachdem ich mich schick gemacht hatte in die Hotelbar. Er war noch nicht da. Würde er überhaupt kommen? Ich war so aufgeregt. Aber er kam. Er sagte nur zu mir, das er wach geworden ist alls ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, bezahlte meine Rechnung und nahm mich mit. Wir schlenderten zuerst ziellos durch das Hotel und unterhielten uns bis wir irgendwann auf seinem Zimmer ankamen. Und wie sollte es auch anders gekommen sein? Wir schliefen miteinander. Es war wunderbar. Sein Körper war muskulös und er war stark. Er hielt mich in den Armen als sein ich aus Luft und ich hatte das Gefühl zu fliegen. Er war so nah bei mir. Sein Stöhnen war wie Musik in meinen Ohren. Noch heut kribbelt es im Bauch, wenn ich daran denke. Ich weiß, ich hätte es nicht tun sollen, aber ich konnte nicht anders, es mußte einfach so sein und es war wunderbar.
    Später sagte er nur, das es ihm sehr leid tun würde und er brach in Tränen aus. Ich wußte zuerst garicht, was mit ihm geschah aber er weinte und weinte und nach und nach verstand ich. Er war einsam, zu tiefst einsam. Er sagte mir, jemaden wie mich hätte er noch nie getroffen. Er hätte viele Frauen gehabt aber er hätte bei mir ein Gefühl, das sich nicht beschreiben ließ. Ich nenne dieses Gefühl Liebe. Dann beschrieb er mir sein Leben, den Streß, die Kälte und die Hektik die seinen Alltag bestimmten. Ich weiß nicht was ich mir von ihm erwartet hatte aber mir wurde bewußt, das diese Beziehung mit meinem Abflug aus New York enden würde. Wir hatte keine gemeinsame Zukunft. Ich hatte meinen Job, für den ich alles gegeben hatte und er lebte sein Leben und war nicht in der Lage davon loszukommen. Ich wußte es aber ich wollte nicht daran denken und soverbrachten wir die Nacht gemeinsam, genauso wie die darauf folgende. Es waren die schönsten Stunden zu zweit die ich je erlebt hatte.
    Dann reiste ich ab und auch er flog zurück nach England. Ich hatte zwar seine email-Adresse und er meine aber ich brachte es nicht fertig mich an ihn zu erinnern, denn ich vermisste die Stunden sehr.
    Dann kam der Zeitpunkt, als ich ihn mir zurück ins Gefdächtniss rufen mußte.

    Mein Sohn ist nun schon 3 Jahre alt. Er ist ganz der Papa und die Ähnlichkeit fasziniert und erschreckt mich zugleich. Egal ob Aussehen, Bewegungen, Mimik oder Charakter: er ist ganz wie er. Er hat seine Augen und seinen Blick.
    Nun wird er bald eine kleine Schwester bekommen.

    Manchmal weiß ich nicht wie mein Leben verlaufen wär, wenn ich einfach nur zu Bett gegangen wäre. Eigentlich will ich es garnicht wissen, denn mein Sohn ist das Wichtigste was es für mich gibt und erst durch ihn weiß ich was Glück bedeutet. Aber manchmal frage ich mich dann doch, was aus mir geworden wäre, und auch was aus ihm geworden wäre, denn noch heute vergeht keine Nacht, in der ich nicht an ihn denke.
     
    #1
    MarlenS, 6 Februar 2007
  2. LuzZi
    LuzZi (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    Verlobt
    Sehr schöne Story :smile: Nun frag ich mich folgendes: Hast du ihn je wiedergesehen? Du schreibst dein Sohn kriegt eine kleine Schwester, ich gehe mal davon aus nicht von ihm oder? So les ich das zumindest raus.
     
    #2
    LuzZi, 6 Februar 2007
  3. MarlenS
    MarlenS (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    12
    86
    0
    Single
    ja, ich habe ihn wiedergesehen, ich will meinem Sohn seinen Vater icht vorenthalten. Die zwei sind ein Herz und eine Seele. Wir besuchen auch regelmäßig seine Großeltern in England, denn sie leiben ihren Enkel heiß und innig.
    Und: ja, es ist seine Tochter.
    Wir hatte noch des öfteren gemeinsame Nächte während unseren Besuchen in England. Ich kann ihm einfach nichts abschlagen, es ist ein ganz komisches verhältniss zwischen uns beiden. wenn wir die Nacht in dem selben Haus verbringen ist es irgendwie auch selbstverständlich das wir auch ein Bett teilen. Im Juli war in deutschland unterwegs und da ist es halt passiert, das meine Tochter entstanden ist. Alles bischen kompliziert und schwer nachzuvollziehen, aber es ist einfach passiert.
     
    #3
    MarlenS, 6 Februar 2007
  4. BlueInspiration
    Verbringt hier viel Zeit
    23
    86
    0
    Single
    Und wie sind seine Gefühle zu dir jetzt?
    Könnt ihr euch nicht jetzt etwas zusammen aufbauen, nachdem du schon das 2. Kind von ihm erwartest?

    Ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute! :knuddel:
     
    #4
    BlueInspiration, 6 Februar 2007
  5. MarlenS
    MarlenS (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    86
    0
    Single
    Danke!

    Seine gefühle kann ich schlecht einschätzen. Ich weiß das es in seinem leben immer mal wieder die ein oder ndere Frau gibt mit der er sein Bett teilt, aber es ist nie etwas "ernstes". Ich weiß, das er Gefühle für mich hat, die selbn die ich für ihn habe.
    Aber ich bin nicht bereit mein Leben für ihn aufzugben. Ich habe alles dafür getan um meinen Beruf so ausüben zu können wie ich es jetzt tue (trotz Kind!) und ich will das alles nicht aufgeben. Wenn ich mein Leben mit seinem zusammen legen wollte, müßte ich entweder seinen Lebensstil und Job mit durchziehen oder mit in die USA gehen, was ich beides absolut garicht will. Und er kann und will nicht mein Leben annehmen, dafür ist er viel zu festgefahren und "vorbestraft".
    Naja, und irgendwie ist es eine Beziehung zwischen uns, wegen unserem Sohn und bald auch unserer Tochter. Es ist schwierig, aber irgendwie will ich nicht auf die momente mit ihm verzichten.
    Ich nehme mir zwar immer vor, dass dises Mal nichts zwischen uns sein wird und das es mir egal ist aber wenn ich ihn dann sehe dann ist es wie beim ersten Mal: ich kann nicht anders.
     
    #5
    MarlenS, 6 Februar 2007

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