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Fabienne

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von ryoutai, 9 August 2005.

  1. ryoutai
    ryoutai (29)
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    Es war ein berauschendes Fest. Zumindest fuer die Leute, die sich an den zahlreichen Alkoholika berauschen konnten. Der kleine Rest an „Fahrern“ blieb mehr oder weniger trocken und hoffte, dass die Party sich baldmoeglichst zerstreuen wuerde.
    Es dauerte noch bis weit nach Mitternacht, dann hatten meine Freunde endlich genug getrunken. Ich sammelte sie ein und war froh als der Klang des Radiosprechers endlich den lausigen Singsang, den einige Gaeste zum Besten gegeben hatten, in meinem Kopf zum Verstummen brachte.
    In meinen Augen war es mal wieder einer dieser Geburtstage gewesen, auf denen man jeden schon mal gesehen hat, ohne sich beim Namen zu kennen. Und irgendwie bevorzugte es dann doch jeder, in dem ihm vertrauten Bekanntenkreis zu bleiben. Vielleicht bildete ich mir das aber auch nur ein, weil ich an diesem Abend nichts trinken konnte.

    „Danke fuers Heimfahren, man sieht sieht sich...“

    Noch schnell die Autotuer mit aller Kraft ins Schloss geworfen - die Nachbarn sollten ja auch was davon haben - weg war er. Schmunzelnd beobachtete ich ihn noch eine Weile beim verzweifelten Versuch, im Dunkeln den richtigen Schluessel zu finden, bevor ich wendete und mich auf den Heimweg machte. Erschoepft und mit Kopfschmerzen fiel ich zehn Minuten spaeter in mein Bett. Die Augen geoeffnet, starrte ich an die dunkle Zimmerdecke. Immer wieder erklingen die furchtbaren Stimmen, die mit „Country Roads“ meine Ohren vergewaltigen. Seufzend wollte ich mich abwenden, als eine warme Hand unter der Decke auftauchte und meinen Bauch zu streicheln begann.

    „Wie war die Party?“
    „Hm, ging so“,
    luege ich.
    „Ich hoffe du bist jetzt nicht zu erschoepft, um...“

    Sie lies den Satz unvollendet, aber ich spuerte durch die Dunkelheit hindurch das sie grinste und ihre Hand dabei langsam tiefer wanderte. Kein Verlangen regte sich in meiner Lendengegend. Nicht das es an ihr gelegen haette, sie war wunderschoen und ich fand sie noch immer attraktiv, wie am ersten Tag. Aber irgend ein dumpfes Gefuehl lenkte mich ab, und ihre Bemuehungen mich zu verfuehren, stoerten bei dem Versuch dieser undefinierbaren Bedrueckung auf den Grund zu gehen.

    „Du scheinst dich auf dieser Feier ja sehr verausgabt zu haben“, fluesterte sie mir neckisch ins Ohr.

    Ploetzlich bedeckte ihre samtige Haut meinen gesamten Koerper. Ich fasste sie nicht an. Ich lag einfach nur da und versuchte nachzudenken, sie gar nicht zu beachten. Sie wusste, dass ich es mag wenn sie auf mir liegt, ich ihre Naehe fuehle, den sanften Druck ihres Koerpers auf dem meinigen.
    Aber nicht jetzt.

    „Was ist los, du bist so kalt?!“

    Der Klang ihrer Stimme lies offen, ob sie meine, im Gegensatz zu ihrer, noch kalte Haut, oder mein Verhalten meinte. Wahrscheinlich letzteres.
    Mit einem gemurmelten „Tut mir leid...“, befoerderte ich sie von mir und stand auf.

    „HEY, WAS...“
    „WAS WAS?!“,
    unterbrach ich sie im selben heftigen Tonfall. Einige Sekunden lag bleiernes Schweigen in der Luft.
    „Was hast du denn auf einmal?“, fragte sie, diesmal kleinlaut. Wieder einige Sekunden Stille.

    „Ich weiss es selbst nicht“, seufzte ich „Ich muss hier noch mal raus. Wir sehen uns dann morgen.“

    Ohne auf ihre Widerworte zu warten, raffte ich meine Klamotten vom Boden auf und schloss die Tuer hinter mir. Mich selbst fuer mein unfaires Verhalten ihr gegenueber verfluchend, wartete ich noch einige Sekunden vor unserem Zimmer, und lauschte ihrem Schluchzen. Natuerlich weinte sie wieder. Ich hatte sie, ohne es zu wollen, verletzt. Mal wieder. Vielleicht waere ich diesmal sogar einfach zurueck gegangen. Doch gerade als mein Verlangen sie in den Arm zu nehmen uebermaechtig zu werden drohte, vibrierte das Handy in meiner Hosentasche. Ich hatte die Jeans noch nicht angezogen und so dauerte es einen Augenblick, bis ich das Mistding gefunden hatte.

    „Aufgelegt, super.“

    Nur ein mir wohlbekannter Name zierte noch das leuchtende Display. ‚Fabienne’. Gut, dann wusste ich wenigstens wohin noch um diese Uhrzeit.
     
    #1
    ryoutai, 9 August 2005
  2. Teac
    Teac (33)
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    Scheiss Aktion, schön geschrieben :grrr:
     
    #2
    Teac, 11 August 2005
  3. *Wildrose*
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    Ja, finde ich auch, scheiß Aktion aber gut geschrieben.. :grrr:
     
    #3
    *Wildrose*, 11 August 2005
  4. ryoutai
    ryoutai (29)
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    Der Kies vor der alten Scheune knirschte schmerzlich unter der Belastung ploetzlich blockierender Pneus. Ich weiss nicht mehr welchem Gedanken ich noch nachhing, jedenfalls verging noch ein voller Song, bevor ich endlich den Schluessel abzog und ausstieg.
    Erst die kuehle Nachtluft, die eisig unter mein Shirt kroch, brachte mich zurueck aus meinen Traeumerein. Es war still. Eine angenehme Stille, wie geschaffen um sich darin zu verlieren. Ja, ich wuenschte mir insgeheim mich in dieser sternenlosen Nacht zu verlieren. Einfach hinaus auf die nahen Felder, dort sitzen, freiwillig gefangen sein in einer Nacht ohne Morgen.
    Ein leises Plaetschern im Gebuesch vor mir beendete auch diesen Gedanken.

    „Ziemlich frisch heute, hm?“
    „Hey, du bist ja noch da“, ‚Stefan’ schloss ich aus der vom Alkohol geschwaengerten Stimme.
    „Ich dachte du waerst schon laengst daheim. Was machst’n hier, ist deine Freundin nicht bei dir?“
    „Nein... ich hab hier noch was vergessen, glaube ich...“

    Kumpelhaft legte er seinen Arm um meine Schultern, ich konnte jetzt riechen wie viel er wirklich getrunken hatte, und meinte erfreut:

    „Optimal, dann kannste ja mit uns zelten, wir haben gleich da...“
    „Lass mal gut sein, zelten ist nicht so mein Ding. Aber danke fuer das Angebot.“
    „Ueberlegs dir...“,
    sprachs und wankte davon.

    Ich beschloss mir wegen der Luege gegenueber Stefan keinen Kopf zu machen, er wuerde sich morgen frueh wahrscheinlich sowieso nicht mehr an dieses Gespraech erinnern. Unbewusst fuhr ich mir durchs Haar. Es war leicht verklebt, zu welligen Straehnchen geworden.
    ‚Wie eine kleine Maehne.’ Ich hatte vergessen ob dieser Ausspruch von mir selbst oder von einem Maedchen, dass ich mal geliebt hatte, kam. Jedenfalls erinnerte es mich an sie und ging mir ununterbrochen durch den Kopf, waehrend ich auf das Scheunentor zulief. Ein schmaler Spalt spie noch grelles Licht hinaus in die Nacht, gerade so, als wolle er sie mit einem glaenzenden Schwert zerteilen.
    Schweigend trat ich durch die helle Oeffnung. Es dauerte einige Sekunden bis meine Augen sich an das Licht gewoehnt hatten, dann erkannte ich Fabienne am anderen Ende der Halle. Sie schien in irgendetwas vertieft zu sein, zumindest sah es so aus. Sie hatte mir den Ruecken zugewandt und bemerkte mich auch als ich bereits bis auf zwei Schritte an sie heran gekommen war, nicht. Ich betrachtete, ja vielleicht bewunderte ich sogar, fuer einen Moment ihr huebsche, zierliche Gestalt. Aber ohne jeden Hintergedanken. Einfach so wie man etwas ansieht, wenn es schoen ist.
    Schließlich raeusperte ich mich leise. Sie zuckte sofort zusammen und wollte sich umdrehen, hielt aber inne, bevor ich ihr Gesicht erkennen konnte.

    „Bist du es?“
    „Mhm.“


    Ihre eben noch verschraenkten Haende loesten sich ploetzlich und sie strich sich damit hektisch ueber die Wangen.

    „Ist alles okay?“ Ich kam einen Schritt naeher, sie stellte den Abstand aengstlich wieder her.
    „Ja! Ja, ich raeume hier nur noch ein wenig auf.“

    Ich sah ueber ihre Schulter auf den mit Glaesern und Schuesseln vollgestellten Tisch. Vor ihr Stand wirklich ein Tablett zum Abraeumen, aber mit erst zwei einsamen Flaschen darauf.

    „Besonderst weit bist du ja noch nicht gekommen“, bemerkte ich beilaeufig und trat wieder einen Schritt naeher. Diesmal konnte sie nicht ausweichen, ihre Oberschenkel beruehrten bereits die Tischkante.

    „Ich helfe dir ein wenig.“
    „Nein, nein, nicht noetig“,
    wehrte sie ab und begann eilig das Tablett mit leeren Glaesern zu fuellen.
    „Ich wollte dann gleich schlafen gehen, du musst wirklich nicht...“

    Sie drehte sich mit gesenktem Haupt um, und bevor ich ausweichen konnte, schlug ihre Hand mit dem Tablett so heftig gegen mich, dass es ihr entglitt und sein Inhalt sich auf den Boden ergoss. Mit einem lauten Knall zerplatzten die Glaeser und Flaschen in tausend kleine Stuecke, die in alle Richtungen davon stoben.
    Wie gebannt starrte Fabienne noch immer nach unten, ihr langes pechschwarzes Haar bedeckte wie ein Vorhang ihr Gesicht. Dann begann ihr Koerper unter heftigem Schluchzen zu beben. Schwere Traenen tropften auf den Boden und formten dort dunkle Kleckse.

    „Hey... hey...“, ich versuchte sie zu beruhigen „du weinst nicht wegen den Scherben, richtig?“

    Vorsichtig beruehrte ich ihr Kinn – sie lies es geschehen - und brachte ihren Blick endlich in den meinigen. Erst jetzt konnte ich ihre feuerroten Wangen erkennen, auf denen sich schon zig Traenen ergossen haben mussten. Anscheinend hatte sie schon lange bevor ich aufgetaucht war, geweint.
    Sie sprach kein Wort, und auch ich wusste nicht was ich sagen sollte. Mit großen, glasigen Augen erwiderte sie meinen Blick und ich merkte einmal mehr, welcher Groessenunterschied zwischen uns lag. Sie war wirklich recht klein und schien jetzt sogar noch einige Zentimeter kleiner zu werden. Das Glas unter ihren Schuhen knackte leise, als sie auf einmal ganz dicht an mich trat und mich zoegerlich, ohne Koerperkontakt, umarmte. Ich kam mir in dieser Situation ein wenig laecherlich vor und drueckte sie sanft an mich. Sie gab einen, noch leicht weinerlichen, aber trotzdem wohlwollenden Laut von sich und presste ihren Koerper jetzt fester an mich. Einige Zeit standen wir nur so da und streichelten einander den Ruecken, bis sie leise fluesterte:

    „Kann ich dir ein Geheimnis anvertrauen?“

    Ich nickte nur leicht. In ihrem Gesicht stand nun keine Frage mehr, sie hatte sich irgendetwas ausgedacht.

    „Dann beug dich vor, ich will es dir ins Ohr fluestern.“

    Ihre zarten Lippen schmiegten sich so eng an meine Ohrmuschel, als wolle sie ihr Geheimnis damit auf meine Haut zeichnen. Der waermende Atem aus ihrem Stubsnaeschen jagte mir dabei kalte Schauer ueber den Ruecken. Vorsichtig begann sie an meinem Ohrlaeppchen zu knabbern, bis ihre Zunge neckisch den weichen Knorpel erkundete. Doch eben so ploetzlich wie ihre Erkundungstour begonnen hatte, beendete sie ihr Zungenspiel auch wieder. Noch deutlicher spuerte ich ihre Atemzuege jetzt auf meiner feuchten Haut, den leisen Hauch ihrer Stimme:

    „Ich moechte deine Haut an mir spueren“, im selben Moment loeste sie sich von mir und ergriff den Saum meines Shirts. Mit einem kraeftigen Ruck streifte sie mir den Stoff ueber den Kopf, vom Koerper. Mich schelmisch laechelnd betrachtend lies sie das Shirt zu Boden sinken.

    „Du bist huebsch.“

    Ich verstand nicht warum sie mir das sagte, ich fuehlte mich nicht einmal geschmeichelt – sie war betrunken.
    Dann streifte sie sich wortlos ihr Top ueber den Kopf, warf es auf mein Shirt, und kuschelte sich erneut an mich.

    „Mhh, viel besser", schnurrte sie und lehnte ihren Kopf an meine Brust. Ihr Haar kitzelte angenehm an meinen Brustwarzen, als sie begann ihren Kopf hin und her zu wiegen. Dazu summte sie eine Melodie, die mir bekannt vorkam, aber an deren Namen ich mich nicht erinnerte. Das alles kam mir mit einem Mal sehr unwirklich vor. Wir standen beide halbnackt in einer Scheune, und jeden Moment konnte jemand aus den Zelten hier rein kommen. Nach troesten sahen wir mit Sicherheit nicht aus.

    „Bitte geh jetzt nicht zurueck zu ihr“, fluesterte sie mir leise ins Ohr. Ihre Haende sanken dabei an meinem Ruecken hinab, unter meine Hose und Boxshort, bis sie meine Pobacken beruehrte. Sanft begann sie mich erst mit ihren Haenden und schliesslich mit ihrem gesamten Koerper zu massieren.

    „Bitte...“
     
    #4
    ryoutai, 11 August 2005
  5. Lisi20
    Lisi20 (32)
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    vergeben und glücklich
    Meehr! ;-) :eckig:
     
    #5
    Lisi20, 11 August 2005
  6. Jay-J
    Kurz vor Sperre
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    Verheiratet
    ich verstehe den anfang nicht :ratlos:
     
    #6
    Jay-J, 11 August 2005
  7. ryoutai
    ryoutai (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    „Hoer auf Fabienne...“

    Sie schien meine sanfte Antwort falsch zu verstehen. Der zurueckhaltende Tonfall deutete keine Unsicherheit meinerseits an, ich wollte nur Ruecksicht auf ihren verletzlichen Zustand nehmen. Sie hoerte nicht auf sich leisen stoehnend an meinem unbeweglichen Koerper zu raekeln.

    „Fabienne!“, fuhr ich sie bestimmter an.
    Wie ein veraengstigtes Tier zuckte sie zurueck. Entsetzen stand in ihren Augen, als haette ich sie eben mit einer Ohrfeige von mir gepruegelt.

    „Hoer zu, ich bin nicht hergekommen um mit dir zu...“

    „Gefalle ich dir denn nicht?“, unterbrach sie mich. Ihre Stimme klang zerbrechlich.
    „Du bist wunderschoen, dass weißt du“, erwiderte ich ruhig.
    „Was ist es dann? Niemand wird je davon erfahren. Verbringe mit mir die Nacht, nur diese eine Nacht.“

    Schweigen. Sie setzte sich auf den Tisch und einen Augenblick lang glaubte ich, sie haette es sich anders ueberlegt. Ihre Bewegungen wurden ruhiger, ihr Blick weniger verstoert. Langsam begann sie sich selbst zu beruehren, wie zufaellig strichen ihre Haende ueber ihren BH, ihren Bauch, ihre Schenkel die sich lasziv oeffneten und schlossen. Voellig unschuldig sah sie mich dabei immer wieder an.

    „Dir hat gefallen, was du an mir beruehrt hast, nicht wahr? Ich konnte es durch deine Hose spueren als wir uns umarmt haben. Warum nimmst du nicht einfach was ich dir schenken will? So leicht kannst du mich nie wieder haben.“

    Ja, mir hatte gefallen was ich da gefuehlt hatte. Und mir gefiel auch die tiefen Einblicke, die sie mir nun gewaehrte.

    ‚Nur diese eine Nacht’,
    ging es mir durch den Kopf.


    ---------------------------------------------------------------------------

    Das solls erstmal gewesen sein, da ich nicht weiss wie weit man in diesem Forum gehen darf.
    Ich hoffe euch hat die Geschichte bis hierher gefallen. Postet eure Meinungen, Gedanken und Ideen dazu.


    Gruss
    ryoutai
     
    #7
    ryoutai, 11 August 2005
  8. Jay-J
    Kurz vor Sperre
    908
    0
    0
    Verheiratet
    joar etwas zu theatralisch, aber mir hats gefallen :smile:
     
    #8
    Jay-J, 11 August 2005
  9. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    1.769
    Verheiratet
    Schön geschrieben ansonsten im Ü18 Bereich weiterschreiben
     
    #9
    Stonic, 12 August 2005
  10. nettes_mädel
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    Single
    erzähl mal weiter..hey..ich bin erst 17 und das wäre jetzt gemein... *grummel*
    hey, wir sind hier doch alle aufgeklärt... ich meine,dass forum beschäftigt sich doch eh nur mit sex und liebe..also erzähl mal...
    ich finde die geschichte einfach schön.... :schuechte

    nettes_mädel
     
    #10
    nettes_mädel, 12 August 2005
  11. ryoutai
    ryoutai (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Hey,
    erstmal danke fuer eure (leider kurzen) Kommentare, dass es euch gefaellt motiviert mich natuerlich zum Weiterschreiben.

    Was den Erwachsenen Bereich hier im Forum angeht, habe ich mich da noch nicht umgesehen. Irgendwie schreckt mich die Page auf der man sich anmelden muss etwas ab. Ausserdem bekomme ich auch jetzt schon genug Spammails von solchen Pages. :grrr:
    Also wahrscheinlich werde ich da nicht weiterposten.

    Evtl. reiche ich weitere Posts erstmal zur Kontrolle bei einem Mod (Bea?!) ein, wobei ich fast sicher bin, dass ich dafuer kein okay bekomme. *grinst*

    Naja, vill kommt die Geschichte ja auch ohne Anzueglichkeiten aus... was wuerdet ihr denn davon halten? :tongue:


    Gruss
    ryoutai
     
    #11
    ryoutai, 13 August 2005
  12. Bea
    Bea (30)
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    vergeben und glücklich
    Na ich bezweifle jetzt, dass ich einen längeren Kommentar hinbekomme, aber immerhin hab ich mal wieder eine Geschichte gelesen und nicht nur überflogen :zwinker:

    Also erstmal im ersten Teil, etwa in der Mitte ist ein Zeitsprung, da wechselst du für einen Absatz in die Gegenwart und es ist definitiv an der Stelle kein Mittel der Spannung :grin:

    So, was ist mir (abgesehen von den fehlenden Umlauten, die etwas gewöhnungsbedürftig sind) noch aufgefallen? Es kam mir etwas seltsam vor, wie man sich umarmen kann, ohne Körperkontakt zu haben... Irgendwie hat sich mir der Gedanken an das "Spiel mit dem heißen Draht" oder wie das heißt aufgedrängt wo es fiept oder pfeift oder was auch immer, wenn man mit dem Metallstab an den Drahtrahmen kommt *g*
    Als Fabienne ihm das T-Shirt auszieht: Reißt sie ihm das vom Leib? Denn sonst ist es doch ein Einfaches, das einfach zu verhindern, vor allem, weil sie doch so klein ist. Wie kommt sie überhaupt hoch, ihm das Shirt über den Kopf zu ziehen? Das kommt mir etwas... seltsam vor, dass sie ihm das einfach mit einem Ruck ausziehen kann. Logischer wäre es, wenn sie sich ihr Shirt/Top auszieht und seines nur hochschiebt - zumindest klingt es auf mich realistischer.

    Dann sind ein paar das-dass-Verdreher drin, aber die such ich jetzt nicht raus, dazu müsste ich alles noch mal lesen, sind auch nicht all zu viele :zwinker:

    So, dann noch zu deiner Frage. Es kommt darauf an, WIE du es beschreibst, nicht WAS du beschreibst. Wenn du genau erzählst, wie sie sich anfassen, sich befriedigen, den Akt selbst detailiert angibst, dann gehört es ins ab-18-Forum, wenn du alles mehr umschreibst und eigentlich nur die Gedanken/Gefühle widergeben und die Handlung selbst nebensächlich ist/erscheint, dann kann es durchaus hier her kommen. Aber wenn du dir unsicher bist, kannst du es auch vorher mir schicken.

    Liebe Grüße
    Bea
     
    #12
    Bea, 13 August 2005
  13. ryoutai
    ryoutai (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Argh, ich habe schon befuerchtet, dass sich irgendwo noch Zeitenfehler versteckt haben. Ich hab frueher viel haeufiger in der Gegegenwart geschrieben, und gerade im ersten Teil massive Probleme mich wieder ans Praeteritum zu gewoehnen. Werd ich auf jeden Fall noch mal nen Blick drauf werfen.

    Was das Umarmen angeht - geht schon... bei manchen Menschen... glaube ich zumindest. :zwinker:

    Die Sache mit dem Shirt hat mir auch schon kopfzerbrechen bereitet. Natuerlich ist es nicht besonderst realistisch, von einer wesentlich kleineren Person ein Kleidungsstueck so einfach ausgezogen zu bekommen. Was in diesem Fall aber wirklich nur am Groessenunterschied liegt. Der Protagonist will es nicht wirklich verhindern, sondern ist bereit es einfach geschehen zu lassen, wenn sie es will.
    Jedenfalls reißt sie es ihm definitiv nicht vom Leib.

    Bei der das - dass Unterscheidung war ich schon immer schwach. *bittet nochmals um Nachsehen*

    Hm, ich fuerchte, wenn ich weiterschreibe, dann auch mit der (noetigen) Detailliertheit und einer gewissen Haerte. Alles andere wuerde nicht in die Geschichte passen bzw. sie unglaubwuerdig machen.
    Ich kann sie ja dann taeglich zwischen 0:00 und 4:00 Uhr hier reinstellen, dann sind die ganzen minderjaehrigen schon im Bett. :grin:

    Mal sehen...
    Danke fuer deinen Comment Bea. :smile:

    /edit
    Ich habe den zweiten Post eben nochmal gelesen, und muss zugeben, es klingt wirklich so als wuerde Fabienne ihm das Shirt vom Leib reissen. Evtl werde ich diese Stelle nochmal ueberarbeiten.


    Gruss
    ryoutai
     
    #13
    ryoutai, 13 August 2005
  14. ryoutai
    ryoutai (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    0
    nicht angegeben
    Ich habe die Stelle mit dem Shirt jetzt veraendert. Wer bis hierher schon gelesen hat, sollte nochmal in den zweiten Post schauen.


    --------------------------------------------------------------------------


    Fabienne schien die Untaetigkeit, in der ich verharrte, nicht zu gefallen und so rutschte sie vom Tisch und kam wieder auf mich zu. Nachdenklich malte sie kleine Kreise mit ihrem Zeigefinger auf meiner Brust, um mich dann mit gespielter Wut an zu mauzen:

    „Warum braucht ihr Kerle immer erst einen Tritt in den Hintern, bevor ihr versteht? Faellt es dir leichter deine ‚moralischen’ Bedenken“, sie betonte das Wort mit besonderer Laecherlichkeit „abzulegen, wenn ich dir verrate, dass deine Freundin auch nicht nur mit dir in die Kiste steigt?“

    Damit traf sie mich mitten ins Herz. Ich war nicht in der Lage etwas zu erwidern, sondern stand einfach nur wie gelaehmt vor ihr. Voellig perplex, den Mund vor erstaunen leicht geoeffnet. Eine Sekunde spaeter sollte ich erkennen, dass es ihr nur darum gegangen war. Wieder ueberraschten mich ihre ploetzlichen, flinken Bewegungen. Sie richtete sich auf die Zehenspitzen auf, verschraenkte ihre Haende in meinem Nacken und zog damit meinen Kopf zu sich. Noch bevor unsere Lippen einander richtig beruehrt hatten, versenkte sie ihre Zunge in meinem Mund. Sie fuehlte sich wunderbar weich und warm an, mit dem leicht kuenstlichen Geschmack einer sueßen Erdbeere. Doch das alles nahm ich nur unterbewusst, ohne jeden Genuss, wahr.
    Einige Sekunden vergingen, bis ich endlich wieder zu mir kam. Zornerfuellt stieß ich sie von mir, und machte noch im selben Atemzug eine unverzeihlichen Fehler. Mit einem lauten Knall traf meine Hand ihre Wange, die Wucht riss sie von den Beinen. Ich hatte zum ersten Mal ein Maedchen geschlagen. Doch noch sah ich nicht ein welches Unrecht ich anrichtete – im Gegenteil.

    „Lass das du Schlampe“, schrie ich sie an „Ist das wieder eins deiner Spielchen?!“

    Fabienne antwortete nicht. Sie lag am Boden und kaempfte gegen die Traenen an. Die feinsaeuberliche aufgebaute Maskerade der selbstsicheren Verfuehrerin war endgueltig zerbrochen in ihr. Sie hatte Angst, ich konnte es fuehlen und sie tat mir leid. Doch ich konnte mich nicht sofort beruhigen. Erst als sie weinend zusammenbrach, schob ich meinen verletzten Stolz bei Seite und half ihr auf. Vorsichtig brachte ich sie zu einem der ueberall herumliegenden Heuballen, und setzte sie dort ab. Sie konnte sich ueberhaupt nicht mehr beruhigen und ich fuehlte mich zunehmend schuldig an ihrem erbaermlichen Zustand.
    Sie hatte sich an einer der zahllosen Scherben geschnitten und die Wunde an ihrer Hand blutete inzwischen ziemlich stark. Schuldbewusste kniete ich mich vor sie, um mir den Schnitt anzusehen, aber sie wollte sich nicht von mir anfassen lassen.

    „Bitte Fabienne, ich will nur sehen ob die Wunde sauber ist. Vielleicht musst du ins Krankenhaus.“

    Sie schuettelte den Kopf so heftig, das die Traenen aus ihrem Gesicht sich in alle Himmelsrichtungen verteilten. Seufzend nahm ich ihre Hand und scherte mich nicht um ihre Gegenwehr. Von mir aus sollte sie mich bis an ihr Lebensende hassen, Hauptsache sie litt nicht unnoetig an der Verletzung. Ich hatte nichts um das Blut abzuwischen, dass unlaengst an ihrem Handgelenk hinabgelaufen war und auf den Boden tropfte. Kurz entschlossen saugte ich das Blut direkt von ihrer Hand und spuckte es zur Seite. Splitter schienen keine mehr in der Wunde zu sein, zumindest konnte ich nichts dergleichen erkennen. Aber sie musste verbunden werden.

    „Warte kurz...“, fluesterte ich ihr zu.

    Kurze Zeit spaeter saß ich neben Fabienne. Ihre Hand notduerftig verbunden, aber es war ohnehin nicht der koerperlich Schmerz der ihr so zusetzte. Ich hatte ihr angeboten sie nach Hause zu bringen, aber sie wollte nicht. Statt dessen lehnte sie mit dem Ruecken an meine Brust und schniefte leise vor sich hin. Ich schenkte ihr nicht besonderst viel Aufmerksamkeit, eher der Vodkaflasche in meiner Linken. Mit zunehmenden Alkoholgenuss malte ich mir in meinen Gedanken immer absurdere Vorstellungen davon aus, mit wem meine Freundin mich betrogen haben koennte.
    Hatte ich es vorhin nicht unterbewusst gespuehrt? Fuehlte ich mich deshalb nicht wohl, als sie mich beruehrte? Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf.

    „Fabienne“, murmelte ich „Ich kann verstehen, wenn du es mir nicht sagen willst, vor allem nachdem was ich eben getan habe, aber ich muss dich einfach fragen – mit wem hat sie geschlafen?“

    Fabienne versuchte etwas zu sagen, aber ihre Stimme versagte noch einige Male, bevor sie leise antwortete:

    „Ich habe dich vorhin um etwas gebeten, aber du wolltest ja nicht... Jetzt willst du etwas von mir, und umgekehrt. Wir koennen tauschen.“

    Sie drehte sich zu mir und sah mir in die Augen. Nie haette ich gedachte, dass ich mich einmal so simpel erpressen lassen wuerde. Doch in diesem Moment ging es nicht anders, ich musste erfahren, was Fabienne wusste.

    „Okay, lass uns in dein Zelt gehe.“
     
    #14
    ryoutai, 16 August 2005
  15. lexxi
    Gast
    0
    Schreibst du weeeeeeeeiiiiiiiiiiiiidaaaaaaaaaaaaaaaaahahahaahahahahahah!
    Biiiiiiiiiiiiiiiiiiitteeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!

    PS: Sehr fesselnde Geschichte!
    Note: 1+ :zwinker:
     
    #15
    lexxi, 19 August 2005
  16. Rave
    Gast
    0
    Es handelt sich doch um eine ausgedachte story oder?
    ziemlich gut geschrieben... kann man so sagen.

    Das Ende fand ich irgendwie übersptzt.
    Klar muss da ja noch was passieren, aber ich glaube kaum das sich ein vernünftiger Mensch auf so einen "Deal" einlassen würde....
     
    #16
    Rave, 20 August 2005
  17. ryoutai
    ryoutai (29)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    91
    0
    nicht angegeben
    Ja, es handelt sich um eine frei erfundene Geschichte.

    Hm, ob das "Ende" ueberspitzt ist oder nicht, muss letztlich jeder fuer sich selbst entscheiden. Ich bin dem Realismus und der allgemeinen Glaubwuerdigkeit eigentlich schon sehr entgegen gekommen mit dem letzten Post. Urspruenglich war geplant, dass der Erzaehler schließlich einfach seinen "Trieben" nachgibt, und sie uebereinander herfallen. *schmunzelt*

    Mit dem weiterschreiben/posten ist das so eine Sache. Vielleicht kann ich sogar noch mal einen Teil posten, dann duerfte es aber endgueltig, Nicht-Jugendfrei werden. Das wird dann Bea entscheiden...

    Ansonsten werde ich mir ueberlegen wie ich den Text online stelle. Vorausgesetzt es besteht Interesse daran.


    Gruss
    ryoutai
     
    #17
    ryoutai, 20 August 2005
  18. *Wildrose*
    Verbringt hier viel Zeit
    601
    101
    0
    nicht angegeben
    Ich würde sehr gerne mehr hören :zwinker: Die Geschichte ist super geschrieben :zwinker:
     
    #18
    *Wildrose*, 20 August 2005
  19. unnamed
    Gast
    0
    Respekt!
    Ich dachte immer solche geschichten seien nur etwas für das weibliche Geschlecht. Bin positiv überrascht und würde auch gerne mehr lesen!
    Das liegt vorallem aber nicht an der Geschichte selbst, die eigentlich nichts aussergewöhnliches darstellt, sondern eher am tollen Schreibstil.
     
    #19
    unnamed, 20 August 2005
  20. fire cat
    fire cat (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
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    vergeben und glücklich
    *großesInteressehab* :tongue:
     
    #20
    fire cat, 20 August 2005

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