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    11 April 2015
    #1

    Familienstreitigkeiten

    Hallo zusammen !

    Momentan nimmt es mich immer mehr mit was in meiner Familie los ist.


    Ich versuche mal irgendwo anzufangen !

    Es geht hauptsächlich um das Verhältnis zu meiner noch lebenden Großmutter väterlicherseits !

    Sie war schon immer etwas seltsam und das Verhältnis zu ihr war zwischenzeitlich von mir aus komplett auf eis gelegt worden. Weil sie einmal mit meiner Autismusdiagnose nicht klar kam und alles immer abtat und dann Jahre Später weil sie mit meiner damaligen Freundin nur wegen der Hautfarbe nicht klargekommen ist. Ich bekam dann hinten rum, immer solchen unterschwelligen Rassismus zu hören:" Oh die Kinder werden sicher toll aussehen aber diese Schokoladenfarbe , da werden dies nicht leicht in der Schule haben."


    Nun ja Blut ist bekanntlich dicker als Wasser und der Kontakt steht auch wieder , ich habe ihr so einige verziehen .

    Doch mittlerweile regt es mich mit ihrem verrückten Verhalten einfach nur noch auf.

    Im Ganzen Dorf jammert sie rum, dass ihre Kinder und ihre Enkel nicht nach ihr schauen.

    Anders herum, habe ich ja eine Job , mein Vater auch und ich arbeite halt bunt durcheinander. Dann ist sie ständig unterwegs usw. Wenn ich mal Zeit aufbringen kann und sie da ist. dann komme ich mir vor wie nicht erwünscht.

    Ansprechen bringt da nichts . Wir (Meine Eltern , mein Onkel !) werden eigentlich nur gefragt wenn aus ihren so großen Freundeskreis keiner Zeit hat und dann nur für Fahrten, Besorgungen, Gartenarbeiten, , und sonst was eingespannt.

    Ich habe ja gar nichts dagegen ihr mit ihren 78 unter die Arme zu greifen. Aber man fühlt sich da nur noch ausgenutzt, wenn nichts mehr wirklich kommt.

    Dann versucht sie sich auch noch von ihrer schmalen Rente immer wieder bei uns einzukaufen . Ich habe mir jetzt ja für 3000 € ein E-Bicke geholt, richtig tolles teil gestern unfreiwillig damit vom Heimweg Downhilllight gefahren . Dann meint sie mir bei 600 € Rente und 500 € Mieteinahmen dafür glatte 200 € zu zustecken !


    Und wenn man sich beschwert und sie merkt, dass man ja irgendwie recht haben könnte , dann schalte sie komplett auf Durchzug und macht dann weiter wo es ihr passt.

    Ich weiß einfach nicht weiter es belastet meine Vater meine Mutter und meinen Onkel sowie meine Schwester.

    Meine Tante scheint das Absolute Lieblingskind zu sein, wenn sie mal hier im Saarland vorbei kommt wird immer der Terminkalender nach ihr ausgerichtet. Was sonst im Jahr bei den 2 Schichtdienstlern wie meinem Onkel und mir nicht geht.

    Ich weiß da echt nicht mehr weiter außer einfach den Kontakt wieder einschlafen zu lassen und zumindest mich aus der Schussbahn zu hohlen. Ich spiele soagr damit an Familienfeierlichkeiten dann eben nicht mehr auf eine freien Tag zu bestehen sondern Weihnachten und Ostern durch zu arbeiten .


    Nun zu Problem Nummer zwei :

    Die Familie Mütterlicherseits:

    Das Verhängnis fing vor 18 Jahren mit dem Tod meiner beiden Großeltern an . Sie waren damals die ein zigsten Personen zu denen ich, bis ich 17 war ,so eine enge Bindung hatte !

    Damit fing aber der Streit in der Familie erst recht an :

    Uralte Fehden innerfamiliär flammten auf . Es ging vor allem um Bevorzugung gewisser Personen in einer Großfamilie . Wie ich mittlerweile erfahren habe auch um Eiversuchtsstreiterrein und ganz viel anderes . Wie ich hinter diesem Familienclinch die Hintergründe herausgefunden habe, dachte ich schon ich wäre in ner schlechten Seifenoper.

    Damals war ich 14 und die Familie war für mich etwas heiliges das ein zigste konstante was ich hatte , weil ich kaum Freunde hatte und oft ausgenutzt wurde.

    Damit verfestigte sich auch weiter mein glauben, weil ich halt nur noch da halt fand . Meine Recherchen stießen dazu auch ab und an bis zu 200 Jahre alte Wunden auf .

    Nun mal zurück zu dem 5 jährigen schuichi der der da entwurzelt stand. Meine Großeltern waren nun tot, kein Gemeinsames kochen mehr mit Oma , keine Stunde langen Sonntäglichen Spaziergänge mehr mit Opa , usw. Ich zog mich zurück trauerte auf meine Art und doch wurde ich in etwas rein gezogen was meine Heutige Sicht auf trauern und den Tod sehr geprägt hatte: Erbschaftsstreiterreien .

    Es gab eine Uhr eine Armbanduhr, die schon meinem Ur-Ur Großvater gehörte und die Traditionell an den jüngsten Enkel weitergegeben wurde wenn dieser die Uhr lesen konnte. In erster Linie ging es mir nie um diese vermaledeite Uhr, sonder darum meine Großvater auch im Tot stolz zu machen und sie zu tragen , wie er es gewollt hatte. Da aber die plündernden Heere (mir ist es vorgekommen wie aus den Büchern über die Hunnen) über das Haus meiner Großeltern und mein Elternhaus herfielen . Blieb mir nicht mal dieses Erinnerungsstück , obwohl es jeder wusste, dass die Uhr an mich gehen sollte.

    Tag ein Tag aus Geschreie Streit und Vorwürfe , irgendwer hätte sich nie um den gekümmert und trotzdem was von wem Geerbt.

    Damals fing ich an mich in den Wald zurückzuziehen. Ich wurde soagr mal von der Polizei gesucht weil ich über 2 Tage im Wald die Nähe zu meinem Großvater gesucht habe.

    Dabei fand ich dann auch Trost in Gott.

    Wochen Später steigerte sich dann das folgenschwerste : Eine Cousine meines Großvater erschien während wir Mittag essen wollten und ich fern gesehen hatte. Das Geschreie und die Vorwürfe über den Alkoholkonsum von meiner Oma machten mich so wütend, dass ich mir die Pantoffeln holte meine Mutter zur Seite stieße und diese und zig weitere Geschosse auf die alte Frau warf .
    Ich verletze die Frau schwer empfand aber im Gegensatz zu anderen Aktionen wo ich wütend wurde und wen verletze keine Reue . Seit diesem Vorfall für den ich mich nie entschuldigt hatte , zerriss es die Familie noch mehr.

    Jahre später stellte sich dann heraus, dass am Alkoholismus meiner Großmutter etwas dran war. Sie wurde wegen der Wahl ihres Mannes von ihren Eltern verstoßen. Dazu auch noch von ihrer Schwester weil diese zeit Lebens den selben Mann haben wollte . Das muss meine Großmutter so mitgenommen haben, dass sie zur Flasche griff.

    Mir wurde aber auch berichtet, dass sie das trinken bei mir sein ließ, weswegen ich nie was davon mitbekam !

    Genau dieser Alkoholkonsum hat dann die Geschwister rund um meine Mutter auseinander getrieben.

    Die Ganze Familie die mir quasi immer vorgespielt wurde war nie so perfekt .

    Al das hat mich bis heute Geprägt. Und ich weiß auch nicht mehr mit dieser Familie umzugehen . Ich habe eine besseren Draht zum entfernten Hauptzweig der Familie in Österreich als zu den in der Nähe !
     
  • User 111070
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    11 April 2015
    #2
    Nö, das sehe ich ganz und gar nicht so. Nichts und niemand kann dich dazu zwingen, deine Zeit mit Menschen zu verbringen, die dich rumschubsen, nur weil du mit ihnen verwandt bist. Wenn du deine Oma besuchen möchtest, dann mach es - und wenn sie dauernd keine Zeit für dich hat und dann vor anderen Leuten behauptet, du würdest nie nach ihr sehen, konfrontiere sie entweder damit, wenn es dich so stört oder versuch es zu ignorieren und zieh nur für dich selbst Konsequenzen daraus.
    Und wenn du dem mütterlichen Zweig nicht verzeihen kannst, was sich nach dem Tod deiner Großeltern abgespielt hat, fahr den Kontakt eben herunter oder brich ihn ganz ab; je nachdem, womit es dir und nur dir am besten geht. Du bist niemandem von denen etwas schuldig.

    Die Leute körperlich anzugreifen, weil sie schlecht über deine Oma reden, geht natürlich gar nicht, aber das weißt du selbst. Wenn mich meine eigenen Verwandten so wütend machen, halte ich mich von ihnen fern.

    Genauso wenig, wie sie dich zu etwas zwingen können, kannst du deine Verwandten zwingen, sich zusammenzureißen und zu versöhnen. So ist das Leben. Du kannst nur dafür sorgen, dass du selbst nicht in der Schusslinie stehst und dich so wenig wie möglich in ihre Streitereien hineinziehen lässt. Und genau das würde ich dir raten: steck deine Energie in Menschen, die das auch zu würdigen wissen und dich schätzen, du hast ja offenbar auch Familie, mit der du gut auskommst.
     
    • Hilfreich Hilfreich x 2
  • Than87
    Than87 (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Verheiratet
    11 April 2015
    #3
    Harter tobak.
    Verwandte sind immer schwer.
    Was ich sagen kann ist, dass ich mit den Eltern meines Vaters kaum Kontakt habe und für ihn sie sie tot. Wir haben sogar den Mädchennamen meiner Mutter angenommen, so groß war der letzte Streit. Man kann sich verwandte nicht aussuchen. Ich halte meine durchgehend auf Distanz.
    Ich habe echt keinen Rat. So leid es mir tut.
     

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