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Familienunternehmen (ursprünglich von Henk2004)

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Tornadin, 18 November 2008.

  1. Tornadin
    Benutzer gesperrt
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    vergeben und glücklich
    @ alle anderen: Da das Thema hier über zwei Jahre eingeschlafen ist, will ich die Sache mit den Familienunternehmen aufgreifen und mal fragen,
    wie ihr es wohl finden würdet, in so eine Familie hineingeboren zu werden und was ihr wohl für einen Lebensweg eingeschlagen hättet?



    Wow, wirklich unglaublich, wie sehr meine heutige Situation deiner damaligen gleicht. Das fängt dabei an, dass ich quasi in ein Familienunternehmen hineingeboren bin, geht mit einem fast perfekten Lebenslauf einher, wobei der soziale Sektor etwas im Schatten steht und hört dann damit auf, dass wir beide hier im Forum PU verteidigt haben, da es uns in sozialer Hinsicht weitergeholfen hat.

    Würde mich sehr interessieren, wie es besonders mit dem Familienunternehmen weitergegangen ist, weil ich bin in der gleichen Situation.

    Würde mich über ne PN oder nen Bericht hier sehr freuen.

    gruß
    Tornadin :smile2:
     
    #1
    Tornadin, 18 November 2008
  2. Tornadin
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    keine Meinung?
     
    #2
    Tornadin, 18 November 2008
  3. happy&sad
    happy&sad (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Wenn das Familienunternehmen etwas wäre, was mir Spaß macht würde ich dort einsteigen, wenn nicht, dann nicht.
    In meiner Familie gab es zwei solcher Zweige, die sich allerdings aufgelöst haben noch bevor ich in der Pubertät war, deshalb hatte sich das ohnehin erledigt. Meine Großeltern waren Bauern mit einem Generationen alten Familienbauernhof, den mein Vater und seine Brüder aber nicht übernehmen wollten, daher haben sie ihn aufgelöst und mein Vater war selbstständiger Informatiker, ist aber pleite gegangen. Ersteres hätte mir nicht gefallen, beim zweiten wäre ich eingestiegen.
    Das gute an einem Familienunternehmen ist, dass man etwas in der Rückhand hat, wenn man etwas braucht. Wenn man nicht von Anfang an dabei ist, ist man natürlich nicht so qualifiziert wie andere, aber man kann dann ja auch von klein auf anfangen und solange man sich vernünftig benimmt und bereit ist zu lernen hat man dort eine relativ sichere Stelle.
     
    #3
    happy&sad, 19 November 2008
  4. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich bin froh, dass sich dieses Problem bei mir nicht stellt - wir haben so was nicht.

    Meine Eltern mögen zwar nicht alle meine Entscheide nachvollziehen können, aber akzeptiert haben sie alles und mir wurde NIE reingeredet. Was auch immer ich getan habe oder wofür auch immer ich mich entschieden habe, es war immer aus Eigenmotivation und nie aus äusserem Druck.

    Wäre mir ein Weg vorgegeben worden, so bin ich fast sicher, dass ich früher oder später (eher früher) ausgebrochen wäre.

    Ich habe mein Leben ziemlich gut allein im Griff - und ich bin sicher, dass die Erziehung, die meine Eltern angewandt haben, da sehr viel zu beigetragen hat. Ich wurde zu Eigenständigkeit, selbständigem Denken und Handeln und nicht zu Mitläufertum erzogen. In allen Belangen. Ich glaube, geschadet hat mir das nicht. Man eckt zwar manchmal an, weil man halt vielleicht auch mal eine andere Meinung hat, als andere, aber schlecht finde ich das nicht.

    Ich weiss nicht, ob das jetzt war, was du hören wolltest, weil so ganz blicke ich bei deinem Beitrag nicht durch :-D
     
    #4
    Samaire, 19 November 2008
  5. Habbi
    Gast
    0
    Naja, in meiner Familie gibt es so ein Unternehmen. Zum Glück gehört es der Cousine meiner Mutter und ich arbeite da nur nebenher als Aushilfe :tongue:
    Die beiden Kinder, die in dieses Unternehmen hineingeboren wurden, haben auch dort eine Ausbildung gemacht. Das ist der größte Fehler überhaupt gewesen. Die beiden Kinder mussten sich niemals richtig aufn Arsch setzen und sind während der Ausbildung natürlich bevorzugt behandelt worden. Die haben zum Teil nicht mal ihre Wochenstunden voll gekriegt.
    Ich finds eh furchtbar. Einerseits ist es verständlich, dass man stolz drauf ist, wenn der Sohn/die Tochter in die eignen Fußstapfen tritt. Aber in dem Familienunternehmen meiner Verwandten ist einiges schief gelaufen. Die Kinder wurden quasi zu der passenden Ausbildung gedrängt um später das Unternehmen übernehmen zu können. Das fand ich schonmal falsch von den Eltern. Man sollte seine Kinder nicht so unter Druck setzen. Wenn sie es nicht 100%-ig wollen, wirds eh nix und es geht alles den Bach runter. Ich denke die Kinder müssen selbst auf die Idee kommen und dürfen nicht von Anfang an dazu gedrängt werden. Ausbildung sollte sowieso entweder komplett schulisch oder aber in einem anderen Unternehmen stattfinden. Sonst wird das ganze nix.
     
    #5
    Habbi, 19 November 2008
  6. User 32843
    User 32843 (29)
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    nicht angegeben
    Wir hätten so ein Unternehmen, aber bisher fühlt sich niemand aus der Familie berufen es weiter zu führen. Es herrscht aber auch kein Zwang einzusteigen.
     
    #6
    User 32843, 19 November 2008
  7. Tornadin
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    jemand hier, der aus ner familie mit nem größeren Unternehmen kommt (sagen wir so etwa 100 mio Euro Umsatz...) und auch von den Eltern ins unternehmen gedrängt wird?

    denke, dass der Druck da doch ein ganz anderer ist.
     
    #7
    Tornadin, 21 November 2008
  8. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Also ich kann da nicht mitreden, aber ich denke mal wenn ich mich da in die Haut des Firmengründers reinversetzen würde, würde ich auch wollen das eins meiner Kinder den Laden weiterführt. Ich meine, sowas ist meist ein Lebenswerk, hat den Kindern oft ein gutes Leben beschehrt, da kann man durchaus erwarten, dass das jemand weiterführen will. Andere wären froh sowas zu haben und die verwöhnten Kinners wollen lieber "ihr Ding" durchziehen, da wäre ich wohl auf jeden Fall schwer angepisst.

    Was anderes ist so ne kleine Klitsche, die eher so "naja" läuft, da kann man ja schlecht verlangen, das die Kinder da auch noch weiter mit rumkrebsen.
     
    #8
    Schweinebacke, 21 November 2008
  9. User 32843
    User 32843 (29)
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    Meine Eltern finden immer, dass man auch die Aktienmehrheit behalten kann, aber einen Geschäftsführer einsetzen kann. Es kann immer noch sein, dass die nächste Generation dann wieder will...
     
    #9
    User 32843, 21 November 2008

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