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  • Dr.evil
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    7 Juli 2009
    #1

    FAZ, Süddeutsche und Die Zeit

    Hallo,

    ich arbeite gerade an einer Hausarbeit in Geschichte und bräuchte dafür die politische Ausrichtung der oben genannten Zeitungen. Eher links, konservativ, liberal etc. Falls einer die Zeitung/en ließt wäre es echt nett, wenn ihr mir Auskunft geben könnte, bzw. wenn ihr wisst, wo man die Informationen herbekommen könnte.

    Danke euch, evil

    Edit: Weiß jemand, ob Hans Mommsen Mitglied einer politischen Partei ist?
     
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  • User 15352
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    7 Juli 2009
    #2
    Also meine Einteilung wäre wie folgt:

    SZ = links intellektuell
    DZ = eher links liberal
    FAZ = rechts konservativ
     
  • crimson_
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    7 Juli 2009
    #3
    Die Zeit würde ich eher links liberal einordnen.
     
  • User 15352
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    7 Juli 2009
    #4
    Echt?
    Die ist doch teilweise recht Pro-Merkel...
     
  • glashaus
    Gast
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    7 Juli 2009
    #5
    Da schlägt man hier nach:

    Wilke, J. (1999). Leitmedien und Zielgruppenorgane. In: J. Wilke (Hrsg.), Mediengeschichte der
    Bundesrepublik Deutschland
    , S. 302 – 329. Köln, Weimar, Wien: Böhlau.


    Grob dürfte dabei herauskommen:

    Zeit & SZ = links
    FAZ = rechts
     
  • User 39498
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    7 Juli 2009
    #6
    Wenn man meiner Medienforschungs-Vorlesung glauben darf, stimme ich glashaus zu. Zeit und SZ sind eher links einzuordnen, dabei ist SZ eher links-liberal, Zeit eher moderat. FAZ ist traditionell eher konservativ.
     
  • User 77547
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    7 Juli 2009
    #7
    Genauso ist es, weswegen ich ja auch ein Abo der Süddeutschen habe und keines der FAZ ;-). Die Zeit ist definitiv NICHT konservativ oder gar "rechts", sondern ebenfalls eher links-liberal....ziemlich ausgewogen, weshalb ich sie ebenfalls als Informationsmedium sehr gerne nutze.

    Die taz ist übrigens die einzige "grüne" Zeitung.

    die "Frankfurter Rundschau" etwas linker als die Süddeutsche.

    "junge Welt" und "jungle world" sind RICHTIG links.


    Aber insgesamt ist es schon schwer Zeitungen nach klarem links-rechts-Schema einzuordnen. Gerade die Süddeutsche oder auch die "Zeit" sind eigentlich ziemlich stolz auf ihre Unabhängigkeit. Da werden bisweilen auch eher konservative Standpunkte vertreten. Das hängt auch von dem jeweiligen Redakteur ab, der den Artikel geschrieben hat....da gibts auch "linkere" und "konservativere".
     
  • User 39498
    User 39498 (30)
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    7 Juli 2009
    #8
    Eben - Die Zeit zum Beispiel ist ja nunmal als Wochenzeitung ein anderes Medium als die Tageszeitungen FAZ und SZ.

    Ich bin Zeit-Leser, allein schon deswegen weil ich es ehrlichgesagt nicht hinkriege jeden Tag Tageszeitung zu lesen.. aber mit der Zeit komme ich in einer Woche gut hin :smile:

    Die Rundschau ist aber seit der Umstellung vor einiger Zeit (neues Format, neue Linie) nicht mehr das, was sie mal war.
     
  • User 15352
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    7 Juli 2009
    #9
    Off-Topic:
    Das ist - neben der SZ - auch meine favorisierte Zeitung :smile:.


    Mh...okay, dann revidiere ich meine Aussage.
    Die letzten Artikel, die ich in der ZEIT gelesen habe, kamen mir halt recht konservativ und CDU-lastig vor...
     
  • User 77547
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    7 Juli 2009
    #10
    Off-Topic:


    Das ware wahrscheinlich Beiträge von Josef Joffe....da gruselts mich auch manchmal...andererseits sind sie trotzdem recht intelligent und ich lese gerne auch etwas, was nicht mit meiner Meinung übereinstimmt.
     
  • Garcon79
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    nicht angegeben
    8 Juli 2009
    #11
    Ich lese seit längerer Zeit die SZ und finde es eigentlich recht schwer, sie in dieses "Links-Rechts-Schema" einzuordnen. Sicher ist sie "linker" als die FAZ, aber sie kritisiert meiner Meinung nach die CDU und die SPD in gleichem Maße, insofern würde ich sie eher als "Mitte" einordnen.
     
  • chubbymuc
    Gast
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    8 Juli 2009
    #12
    danke, wenigstens mal eine leser der SZ

    @ dr. evil
    aber zumindest hast du mit SZ, FAZ und ZEIT die qualitativ höchsten zeitungen in unserem land benannt

    und jede dieser zeitungen haben kutur-redaktionen, wirtschafts-redaktionen, die durchaus ganz andere thesen vertreten als die politik-redaktion

    die FAZ ist sicherlich konservativer als die Zeit oder SZ, aber alle diese drei zeitungen haben sich mit vielen redakteuren und artikeln von dem rechts-links-schema verabschiedet!

    evil, für ne hausarbeit solltest du dir schon die mühen machen und versuchen SZ und FAZ mal ne woche selbst zu lesen und dir dein eigenes urteil bilden, oder?

    einfach mal mit 3 klicks im internet schauen und schon hast du deine antwort:
    http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=2079&RID=1
    mommsen ist seit 1960 parteimitglied bei der ...

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 04:37 -----------


    eine 10 jahre alte quelle? LOL
    und Hrsg. Wilke war damals der lackmus-test für links oder rechts? schwarz oder weiß? --- halte das für sehr fragwürdig...
    bitte die zeitungen mal selber lesen und dann urteilen !!!
     
  • glashaus
    Gast
    0
    8 Juli 2009
    #13
    Bitte mal die Quelle selber lesen und dann urteilen!!! :zwinker:
    Dann wüsstest du ja, wie der gute Herr Wilke das erhoben hat und das man das gleiche Schema immer noch gut und gerne anwenden kann und auch immernoch in der Tendenz die gleichen Ergebnisse erhält.
     
  • User 24257
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    8 Juli 2009
    #14
    Ich wär mit den Begriflichkeiten etwas vorsichtiger. Pauschal eine Zeitung als links oder rechts einzuordnen, finde ich gefährlich. Zumal diese Bezeichnungen eh etwas "besetzt" sind in der politischen Kultur.

    Was ich insbesondere meine: Die FAZ ist vielleicht konservativ (wobei man das m.E. auch nicht so pauschalisieren kann), aber alles andere als "rechts" wie es heute im Sprachgebrauch oft verstanden wird.

    Ich finde den Tip mit dem selber lesen auch nicht wirklcih schlecht: Lies die Zeitungen 1-2 Wochen, bilde dir dein eigenes Urteil, vergleiche Kommentare zu bestimmten Themen und so.

    und dann versuch dein eigenes Urteil anhand von Quellen Dritter zu untermauern. (vielleicht auch nicht nur eine Quelle)
     
  • Dr.evil
    Gast
    0
    8 Juli 2009
    #15
    Hehe, ich hab noch etwas mehr als eine Woche um die Hausarbeit zu schreiben, da wird das mit dem selber lesen schwierig, zumal ich bei so einer Hausarbeit eh schon unmengen lesen muss, da dachte ich, sowas könne man halbwegs genau kategorisieren. Das ist eben das blöde am Bachelor. Erst zu viele Stunden und jetzt muss man sich abhetzen, damit man seine zig Hausarbeiten noch schafft, damit man wenigstens 1 Monat Ferien haben kann. Dennoch hab ich etwas zu spät angefangen, gebe ich auch zu.
     
  • GreenEyedSoul
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    8 Juli 2009
    #16
    Off-Topic:
    Worüber schreibst du denn? Machst du einen qualitativen, inhaltsanalytischen Vergleich?


    Ich finde die Frage auch recht schwierig und würde darauf in einer Hausarbeit nur ungern eingehen. Wenn es direkt mit der Fragestellung in Zusammenhang stehst, solltest du natürlich selbst nach guten Beispielen suchen, um dann zu einer Feststellung zu kommen.
    Ansonsten ist die Frage nach der politischen Ausrichtung zu umfassend, als dass man es nur mit zwei Sätzen abhandeln könnte. Wahrscheinlich würde dich dein Dozent auch darauf ansprechen und Argumente hören wollen.

    Wenn es nicht nötig ist, würde ich das gänzlich ausklammern.
     
  • Dr.evil
    Gast
    0
    8 Juli 2009
    #17
    Nein nein. Das brauche ich nur nebenbei. Ich Untersuche die Debatte um das Schwarzbuch des Kommunismus (ähnlich dem Historikerstreit) und wollte eben gucken, in welchen Zeitungen welche Meinungen vertreten waren.
     
  • chubbymuc
    Gast
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    8 Juli 2009
    #18
    wenigstens bist du ehrlich
    aber wenn du politik, lehramt, geschichte oder sontwas studierst, dann kann ich nur den kopf schütteln, wenn du nicht regelmäßig die wichtigsten zeitungen des landes leis, sorry

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 18:36 -----------

    mommsen und der historikerstreit, ewig her und mehr als umfassend, genaus so dein thema!!! na servus, wenn du noch eine woche hast, lach - wie soll das gehen, bei so einem thema? vor allem weil auch SZ, ZEIT oder FAZ drei der wenigen zeitungen sind, die auch namhafte GAST-SCHREIBER zu bestimmten themen einladen!
     
  • MrShelby
    Sehr bekannt hier
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    8 Juli 2009
    #19


    Warum sollte man das tun? Man kann auch Phoenix schauen, um sich tagesaktuell zu informieren.

    Ganz nebenher ist es bei diesen Fächern viel wichtiger zu wissen, warum Auseinandersetzungen so verlaufen, wie sie verlaufen d.h. welche Abhängigkeiten, taktischen Manöver, ideologischen Verstrickungen etc. involviert sind.

    Wer politikwissenschaftliche Theorie verstanden hat, kann sie auf jedes Thema anwenden. Welche Sau genau tagesaktuell durchs Dorf gejagt wird, ist da eigentlich egal.

    Nebenbei: Nicht jeder hat immer die Zeit, mehrere Zeitungen ausführlich (!) zu lesen.
     
  • Nachtwächter
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